Osterurlaub

Vorfreude ist die schönste Freude und da es bis zum Sommerurlaub noch weit hin ist, haben wir uns entschlossen über Ostern ebenfalls in den (Kurz)Urlaub zu fahren.
Dabei ist die Planung des Urlaubes doch das Schönste.
Die Wahl zu treffen ,wo es hingeht und sich auszumalen was man dort alles machen könnte sorgt schon für ein kleines Urlaubsgefühl.
Und so hat mal einen näheren Termin auf den man sich freuen kann und wenn der kleine Urlaub zu Ende ist, hat man den großen Urlaub noch vor sich.
So teilt man sich das Arbeitsjahr in angenehme Häppchen mit vielen kleinen Inseln.

Herbstanfang

Gestern noch Sommer heute fallen die Eigenarten des Herbstes auf.
Die ersten Blätter wehts von den Bäumen und ein wolkenverhangener Himmel zeigt die Farben des Herbstes.
Vom Sommer auf Herbst in einem Tag.

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Sommer…letzter Akt

Ein Tag, wie im Sommer.
Seit dem Morgen steht die Sonne am wolkenlosen Himmel und es ist angenehm warm.
Jetzt mitten im September fühlt sich das garnicht an wie am Ende des Sommers, ist es aber.
Heute wird definitiv wohl der letzte Tag mit „Badetemperaturen“ sein und laut Wetterbericht gehen die Temperaturen von nun an runter wie die Tage kürzer werden.
Schön, das sich der Sommer wenigstens kräftig verabschiedet…nun kann der Herbst kommen.

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Liverpool

Meinen Liverpool Aufenthalt Ende August gepackt in knapp 9 Minuten.

Um mich herum

Bei allem kleinen unbedeutenden Ärger in meinem Leben, sehe ich mich einfach mal um und stelle fest, wie gut es mir eigentlich geht.
Ich mußte heute nicht weit sehen, um Krankheit, Einsamkeit und eine schmerzlich zerbrechende Beziehung zu sehen.
Somit muß es auch genau diese Momente geben, in denen man einfach mal nachdenkt und einem klar wird, wie glücklich man mit seiner aktuellen Position im Leben sein kann.
Alle Sorgen, Probleme oder Ämgste wirken nun lichtdurchlässig und blass, sieht man sich um und denkt sich in andere Leben ein und stellt fest, das man mit den meisten lieber nicht tauschen möchte.
Glücklich im eigenen Leben und zu schätzen was man hat und gleichzeitig wächst der Respekt gegenüber den Anderen, mit denen man nicht tauschen wollen würde.
Nachdenklich am Abend.

Projektende Salzwasser-Aquarium

Knapp zwei Jahre ist es her, als wir uns entscheiden hatten, es mit einem Meerwasseraquarium zu probieren.
Als Zweitbecken sollte es im Schlafzimmer für schönes Licht und karibischen Anblick sorgen.
Nach nun knapp zwei Jahren geben wir uns mit dem Thema vorerst geschlagen, ein Blick auf das Innere des kleinen Nanobeckens sagt uns….wir sind gescheitert mit dem Versuch, hier dauerhaft einen schönen bunten Lebensraum zu schaffen.
Der erste Versuch ging schief nun heißt es Fehleranalyse.
Ab nun wird’s ungewohnt sein, abends ohne die Mondlichtphase des kleinen Aquariums einzuschlafen.
Der nächste Versuch befindet sich schon in der Planungsphase.

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Am Ende der Prüfung

Seit zwei Jahren fiebert und lernt meine Frau auf diesen einen Tag hin.
Mit dabei immer die Angst, die schwere Prüfung nicht zu bestehen, das dann alles umsonst war, das ganze Lernen und der ganze Zeitaufwand in den letzten zwei Jahren.
Die Belastungen für sie aber auch für uns soll nun an einem Tag beendet werden, indem sie ihre Prüfung besteht.
Die Anspannung vor diesem Tag wurde mit der Zeit immer größer und nun….ist alles vorbei…mit einem positiven Ausgang.
Die Prüfung ist geschafft und ein großer Hinkelstein fällt spührbar von ihren Schultern.
Zeit braucht es noch um dem Gefühl zu trauen, das man nun hinter der Schallmauer steht, der Druck nun vorbei ist.

Wieder in der alten Gegend

Heute wieder in meiner alten Gegend.Zeit für eine Pizza in der Stammpizzeria und den Gang in meinen alten Stadtpark.
Bin ich damals aus einem grünen Berliner Vorort mitten in die Stadt gezogen, so war der Park mein kleiner grüner Rückzugsort.
Mitten in der Stadt ein grünes Loch.
Bin ich in diesem Park, sind die Gedanken sofort wieder in alten Zeit und vor allem wird mir bewußt wie lange alles schon wieder her ist.
Ein alter Ort meiner Vergangenheit, zu dem ich eine emotionale Bindung habe.
Ein Ort der mich jedesmal aufs Neue daran erinnert, wie die Zeit vergeht.

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Herbststimmung

Eine geschlossene Wolkendecke, feiner Nieselregen.
Kaum im September wird der Tag nichtmehr so richtig hell.
Es sieht verdammt nach Herbst aus.
Daher begleitet mich heute der melancholische Gedanke, das auch dieses Jahr sich so langsam dem Ende zu dreht.
Es scheint als würde die Zeit immer schneller vergehen und sich immer stärker an meinem Arbeitsalltag vorbeidrehen.

Aus anderer Sicht

Ich hatte heute ein interessantes Gespräch mit einem älteren Mann.
Über Umwege kamen wir auf das Thema „moderne Handys“.
Er fing an zu erzählen, was früher besser war und damals hatte man noch miteinander gesprochen und konnte sich in die Augen sehen anstatt wie heute SMS zu versenden oder per Chat zu kommunizieren.
Weiter kam er zu der Behauptung, das diese ultra-erreichbare digitale Zeit uns kaputt macht.
Man ist immer erreichtbar und somit für andere auch leichter zun kontrollieren.
Früher kam halt man die Bahn nicht und dann fuhr man eben mit der Nächsten.
Man entschuldigte sich beim Arbeitgeber fürs zuspät kommen und fertig war das Thema.
Heute kommt die Bahn nicht und man kommt mit seinem eigenen Zeitplan ins Wanken und wahrscheinlich auf die Termine des ganzen Tages.
Ist man dann in der Bahn, versucht man heute keine Sekunde ungenutzt vergehen zu lassen, indem man mit anderen per Handy schreibt oder Notebook am Laufen hat oder liest und sich bildet.
Man selbst hält sich permanent unter Stress und man hält Andere damit ebenfalls unter Stress.
Wir alle drehen uns immer schneller und die anderen drehen sich ebenfalls mit und umso schneller muß man sich dann selbst wieder drehen.
Ein Teufelskreislauf und die ständige Kommunikation mit der digitalen Umwelt ist nur ein Symptom vom Krampf immer und zu jeder Zeit präsent zu sein, mit im Boot zu sitzen und keine Sekunde still zu stehen.
Früher..(so der alte Mann) hat man sich angerufen, nur um sich zu verabreden..heute telefoniert man ja nichtmal mehr.
Eine Sicht der Dinge über die ich mal grübeln muß…wenn ich mal Zeit zum Nachdenken habe.

Im Dunkeln

Heute morgen ist es mir das erste mal richtig aufgefallen, das die Tage auch schon wieder kürzer werden.
Sonst war es hier beim Weckerklingeln schon recht hell.
Nun bin ich wieder im Frühdienst und es ist ungewohnt, morgens im Bad erstmal das Licht einzuschalten.
Wenn alles so herbstlich, kühl und dunkel wirkt, kommt man gleich viel schwerer aus dem Bett und der Sprung unter die Morgendusche braucht mehr Überwindung.Auch wenn am Wochenende die Temperaturen nochmal hoch gehen sollten, der Herbst ist schon da.

Pilze

Gerade noch den Beginn der Spargelsaison gefeiert (Frühling) und schon geht das Jahr in Richtung Herbst und es gibt Pilze.

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Der alte Freund

Seit Monaten herrschte Funkstille zwischen uns und ich war anfangs froh darüber.
Ich wußte nichtmehr was mir diese einseitige Freundschaft bringen sollte und brach den Kontakt ab.
Zuerst froh, das Kapitel hinter mir zu haben und mich nicht weiter aufregen zu müssen…kamen dann irgendwann dienZweifel, ob das nun ohne ihn alles wirklich so besser sei.
Trotzdem war mir die ganze Zeit klar, das es sich um keine richtige Freundschaft war, die ich da nun verloren hatte aber so ganz ohne war auch ein Gedanke, bei dem ich mich wieder ein Stück einsamer im Leben fühlte.
Und das obwohl ich andere Freunde habe und auf solche Freundschaften gar nicht angewiesen bin und eben nicht etwas halten will, der guten alten Zeit eben.
Nun haben wir uns neulich doch zum Reden auf ein paar Bier getroffen und ich war froh darüber.
Man hat sich gut und ehrlich unterhalten und auch wenn sich nun grundlegend nichts ändert, waren da doch Worte und Gedanken, das den Streit den man hatte, in jedem selbst doch ein Denkprozess ausgelöst hat und die Erkenntnis war da, doch anders miteinander umzugehen und auch das eigene Verhalten zu überdenken.
So als wenn beide nun mehr wüßten was man daran hat.
Es ist so als hat man mit zunehmenden Alter immer mehr Angst irgendwann alleine dazustehen, egal wieviele Freunde heute einen noch umringen.
Eine subjektive Angst, einfach keinen sozialen Kontakt völlig aus den Augen zu verlieren, den man einmal für sich gewonnen hat.
Freunde sind ein breites Spektrum….mit dem man auch manchmal lernen muß, wie man damit umzugehen hat, will man selbst nicht verlieren.

Matt und schlapp

Die ganze letzte Woche fühlte ich mich schlapp und matt , so als würde mit mir irgendwas nicht stimmen.
Ich war ständig müde und das regnerische Wetter zog mich noch mehr runter.
Da um mich herum die ganze Familie kränkelte und ich scheinbar verschont blieb, denke ich mal das ich mir auch irgendwas eingefangen hatte, was mir über den Tag soviel Energie raubte.
Das Wochenende nutzte ich nun dazu um ausgiebig zu schlafen, mehr als sonst und nun am Sonntag Abend geht’s mir besser.
Vielleicht fehlte nur die Erholung und das schlaflose Wochenende in England steckte mir noch die ganze Woche in den Gliedern.
Nun , nach einem erholsamen fast durchgeschlagenen Wochenende, bin ich guter Dinge, das ich dieses körperliche Tief nun hinter mir habe.

Neues Spiel

Immer wieder fängt meine Frau an ein anderes Spiel auf ihr iPad zu laden und dann ausgiebig zu spielen.
Jetzt sind es die Simpsons, die ich dann auch (wie alle anderen Spiele) auf meinem iPad auch ausprobieren muß.
Und der Virus dieses Aufbausimulationsspiels hat mich voll gepackt.
Mal sehen wie lange sich hierbei meine Spielbegeisterung hält.

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Keine IFA

Mit Ausnahme von 2003 war ich auf jeder IFA nach der Wende.
Heute war eigentlich der Tag an dem ich wieder hingehen wollte, aber irgendwie fehlt mit heute dazu der Antrieb.
So habe ich mich gestern Abend mit einem alten Freund auf ein paar Bier getroffen und der Abend dauerte länger als erwartet.
Ich bin heute zwar nicht schwer verkatert aber dennoch energielos und lustlos genug um keinen richtigen Antrieb zu haben mich zur Funkausstellung zu bewegen.
Dabei hatte für mich der IFA Besuch auch immer was Traditionelles.
Es war Ende August, IFA Zeit… wandeln durch die Messehallen…auch als wiederkehrende Tradition zur Selbstorientierung in der Zeit.
Komisches Gefühl wenn man so einfach mit alten Gewohnheiten bricht, aber morgen hätte ich ja auch noch die Chance.

Sommerende

Der letzte Tag im August und mit im scheint der letzte Hauch von Sommer zu verschwinden.
Herbstlich präsentiert sich der letzte Tag und seit gestern gibt’s Vorweihnachtlichen Süßkram in den Supermärkten zu kaufen.
Das wars…der Sommer 2012 ist vorbei…..aber so richtig da war er auch nicht.

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Wut

Wieder Ärger auf der Arbeit.
Fehler passieren.
Nun kann man die auf Augenhöhe kritisieren oder den Verursacher von oben herab fast schon bedrohen.
Zumal es sich um ein Fehler ohne Schaden handelt, weder in Zeit noch in Wert..
Mit absoluter Wut im Bauch frage ich mich, wie lange ich mir den Rotz noch antun will.
Seit Monaten unzufrieden saß ich schon an meinen Bewerbungen in der festen Absicht, den Scheißladen so schnell wie möglich zu verlassen.
Und nun?
Emotionen kochen hoch und glätten sich wieder und schon ist der dicke innere Schweinehund wieder da, denn Arbeitssuche kostet Energie nach der aktuellen Arbeit.
So versinkt man wieder ins faule scheinzufriedene Kissen, bis zum nächsten Vorfall.
Neben der unterirdischen Bezahlung kommt nun vermehrt der unpassende Umgang mir gegenüber hinzu.
Hört man sich so mal um, scheint es der Mehrheit meiner Kollegen genauso zu gehen.
Eigentlich ist alles gut , nur der Chef ist eben ein kompletter Totalausfall..
Wie auch immer die anderen denken, ich muß da weg.
Wenn die existenzielle Abhängigkeit von Geld nicht wäre, wäre das gestern mein letzter Arbeitstag gewesen, schon um mir meine kostbare Lebenszeit nicht mit Ärger zu versauen.Soll der seinen Scheiß alleine machen und die Karre alleine gegen die Wand fahren.

Böse Seele

Eben erlebt.
Mit dem Auto unterwegs sehe ich einen alten Mann, der auf Gelegenheit wartet die Straße zu überqueren.Hinter mir ist alles frei.
Die Straße führt durch ein Waldstück.
Als der Mann sich in Bewegung setzt, die Straße zu überqueren, sehe ich wie er einen dicken und relativ langen Ast hinter sich herzieht.
Ein ungläubiger Blick in den Rückspiegel zeigt, das er diesen Ast mitten auf der Fahrbahn loslässt und weitergeht.
Offensichtlich ein Mann mit dem Vorsatz, uns Autofahrern es mal so richtig zu zeigen.
Der Ast hatte nun nicht die gefährliche Größe um offensichtlich einen Unfall herbei zu führen aber war auch zu dick um einfach so drüber zu fahren und oft steckt man ja nicht drin, was die einfache Physik unter bestimmten Voraussetungen für Kräfte und Gefahren entwickeln kann.
Was geht in so einem alten kranken Hirn vor sich?
Als ich das einem Kollegen erzählte, sagte der nur…vielleicht bekommt der alte Mann zu Hause mal ne Herzattacke und der Rettungswagen kommt nicht durch, weil es sich staut…genau da wo alle dem Ast ausweichen müssen..

4 Jahre

Jetzt ist es schon gut 4 Jahre her, als das hier mal meine täglich wiederkehrende Arbeitsstelle war.
Heute bin ich durch einen kleinen Umweg mal wieder dran vorbei gefahren.
Vier Jahre sind schon eine lange Zeit und ich dabei wird mir bewußt, wie lange ich schon an meiner aktuellen Arbeitsstelle ausharre, obwohl ich es sonst nirgends so lange ausgehalten habe.
So geht mir durch den Kopf, welche Wandlung mein Leben so genommen hat, seit dem ich den Laden hier verlassen habe und wie die ganze Veränderung angefangen hat.
Immer wieder ziehts mich zu Orten mit persönlicher Bedeutung und ich denke so beim Anblick…wie schnell so vier Jahre rum sein können.

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