Ostern

Zu Ostern gibt’s bunte Eier und auch mal was süßes oder auch mal eine Kleinigkeit.
So kenne ich das aus meiner eigenen Kindheit.
So wundere ich mich über mich selbst, der Ostern zu einer weiteren Konsumschlacht nach Weihnachten macht.
Mir selbst hat der Osterhase im Garten Nester mit Süßigkeiten in Eierform versteckt, ging auch.
Meine Kids brauchten heute kaum suchen, da sich die großen Geschenkpakete eh schlecht verstecken lassen.
Frage mich nun selbst , ob sich Kinder heute überhaupt noch über so ein „Basis-Osterfest“ freuen könnten an dem es keine neuen teuren technischen Spielerein gibt.

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Zoobesuch

Immer kurz vor Ostern kommen wir dazu den Berliner Zoo zu besuchen.
Das ist unfreiwillig schon fast eine kleine Tradition geworden.
Nicht zu heiß und noch zu kalt draußen lockt einen aber das erste warme Wetter dann doch nach draußen..und was macht man, was der ganzen Familie gefällt.
Auch dieses Jahr haben wir alles richtig gemacht und standen schon um 9Uhr am Einlaß.
Zusehends wurde es dann immer voller und als wir um 13 Uhr die Heimreise antraten , war es schon sehr voll.
Dabei standen gefühlt noch mehr Menschen an um reinzukommen als eh schon im Zoogelände waren.
Egal, es hat sich gelohnt.

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Fernweh oder so ähnlich

Die Straßen sind deutlich leerer als sonst.
Jeder, der über Ostern die Stadt in Richtung Ferien verlassen hat , hat’s richtig gemacht.
Gerade wenn ich durch , das fast sommerlich strahlende , Berlin fahre macht sich bei mir doch ein Gefühl breit, das mich an Fernweh erinnert aber doch anders zu definieren wäre.
Die Stadt wirkt leerer und auch mich ziehts weg .
In erster Linie ziehts mich weg vom Arbeitsalltag der , egal ob Sommer oder Winter , immer gleich vor mir hintropft.
Der Wunsch sich aus dem Arbeitsalltag auszuklinken um den sommerhaften Frühling bewußter wahrzunehmen als nur nebenbei beim Arbeiten.
Mehr Zeit und mehr Freiheit um den angekommenden Frühling auch mal bei sich selbst ankommen zu lassen.
Mal morgens spontan entscheiden, wo einem die Sonnenstrahlen heute hinschicken.
In zweiter Linie ziehts mich bei diesem Anblick eher dahin, wo Sommer wirklich passiert, irgendwo in den Urlaub irgendwo ans Meer.
Wohin ist dabei fast egal, Hauptsache „weg“ geht’s.
Der große Unterschied zwischen mir und einem Rädchen im System scheint zu sein, das ein Rädchen kein Urlaub braucht und es keinen Moment gibt an dem das kleinste Rädchen sich am liebsten an andere Orte träumt an dem es nichts zu drehen gibt.
Der Frühling bringt mehr zum Erwachen, als nur die Natur… er beinflußt auch die Wûnsche, Bedürfnisse und Träume des Menschen..

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Der Himmel über Köpenick

Keine Wolke zu sehen, strahlend blauer Himmel, der irgendwie einen die Vorfreude auf einen schönen und langen Sommer ausstrahlt.

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Alexanderplatz

Ich komme zwar aus Berlin aber dann doch nicht aus dem Kiez heraus.
Der Alltag bestimmt das Leben.
Zwischen Wohnung, Arbeit und Kita sieht man selten was anderes und um die eigene Stadt hin und wieder zu entdecken oft die Zeit.
Mit Kindern geht man an den Wochenenden eher ins Grüne also noch weiter aus der Stadt raus als wie man das eh schon ist.
Früher, ja früher war ich oft in der City…heute eher weniger.
So betrachte ich die Berliner Innenstadt mit Abstand wahrscheinlich genauso wie jeder andere , der ein oder zwei mal im Jahr in der Stadt ist und durch die City bummelt.
Mit den großen Abständen, in denen ich das eigentliche Berlin wahrnehme, fällt auf wie schnell sich die Stadt verändert.
Aus dem kahlen Alexanderplatz im tief verschlafenem Osten ist ein pulsierender urbaner Ort geworden.
Obwohl ich immernoch den Eindruck habe, das Berlin längst noch nichts ist, sondern immernoch am Werden ist.
Als Bewohner eines Randbezirkes ist die neue Mitte so als würde man durch ein Portal gehen um dann weit weg in genau dieser fremden/bekannten Stadt wieder rauszukommen.

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Denkmal

Manche Denkmäler regen ganz unfreiwillig zum Nachdenken an.
Für was dieses hier auch immer steht, für mich sagt es eher sowas wie : „Kann riskant sein, wenn man versucht bewaffnet die nächst höhere Stufe zu erreichen“.

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Zwei Wochen Wasser

Ab heute trinke ich über den Tag 1,5 Liter Wasser.
Damit wird Wasser mein Hauptgetränk und schließlich verspricht mir die Volvic-Quelle, das ich mich nach diesen 14 Tagen besser fühlen soll.
Ich glaube jedes Wasser ist besser als die 2 Liter Limonade oder Cola die ich mir bis heute jeden Tag die Kehle runtergeschüttet habe.
Sogar ans Wassertrinken muß man sich gewöhnen, bin ich doch sonst regelmäßiges Zuführen von flüssigen süß-Klebrigen Kalorientrunk gewöhnt.
Von den Kalorien meiner Brause her ist das nun so , als würde eine Hauptmalzeit am Tag ausbleiben.
Aber jeder weiß das Wasser trinken gesünder ist als jede Cola und ich werd mal sehen , wie ich das in zwei Wochen sehe.

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Spargelzeit

Da ist sie wieder, die Spargelzeit.
Das heißt für mich das auch dieses Jahr bereits soweit vorangeschritten ist, das es sicher auf die wärmere Jahreszeit zugeht.
Seit den ersten sichtbaren Sonnenstrahlen Anfang März, freut man sich auf diese Zeit und nun ist sie da.

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Blind Date

Was hab ich das früher gern gesehen.
Anfang der 2000er war’s schon fast Kult wenn es jeweils im Sommer eine neue Variante eines Zusammentreffens von Olli Dittrich und Anke Engelke gab, bei der vorher keiner richtig wußte was am Ende dabei rauskommt.Kein Drehbuch, keine Absprachen.
Genial .
Endlich hab ich’s auf DVD.

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Belebend

Immer stärker scheint das Leben wieder in der Natur anzukommen.
Ein kleiner Spaziergang im Park seit langer Zeit, zeigt auffällig das wiederkehrende satte Grün und man hört die unterschiedlichsten Vogelstimmen.
Wirkt die Natur lebendiger fühlt man sich selbst gleich viel belebter.

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Komplizierte Gespräche

Heute lange Teamsitzung.
Endlich mal Gelegenheit mit vollem Nachdruck auf die eigens wahrgenommenen Mißstände und Defizite hinzuweisen und der ganzen Entwicklung doch eine persönliche Note zu geben.
In einem großen Kreuzfahrtschiff ein einzelnes Ruder so geschickt einzusetzen, das es den gesammten Kurs beeinflußt, das ist mir heute gelungen.
Sowas geht nur über das Ohr des Kapitäns und auch nur dann wenn man sich so geschickt erklärt, das sein Nutzen und der Nutzen der Firma mit den eigenen Interssen im Einklang scheinbar im Einklang stehen.
So gab ich mir heute die Rolle des großen Steuermanns, der die Seekarte kennt wie seine Westentasche und nun navigieren kann ohne das Umwege groß auffallen würden, solange ich wirklich in der versprochenen Zeit das versprochene Land erreiche.
Ich bin dann doch erstaunt wie leicht und widerstandslos die Gespräche vor sich gingen, hätte mit mehr Kampfargumentation gerechent.
Nach dem ganzen „Gib mal her das Ruder!“ Gebrülle meinerseits, hab ich mich nun selbst wieder auf einen Weg gebracht in der ich versprochenes Leisten und habe meinen Erfolg meßbar gemacht.
Sicherlich bringt mich das im Fall des Gelingens in eine sehr gute Position bei den nächsten persönlichen Lohnverhandlungen , aber eigentlich wollte ich mich darauf vorbereiten dieses Schiff zu verlassen.
Aber im Nachhinein sage ich mir, das es auch nicht verkehrt sein kann wenn man in einem kleinen Ruderboot sofort merkt wenn der Elefant von Board geht.
Meine Gedanken des heutigen Abends.

Datenwüste

Beim aufräumen meines „Technikschrankes“ kam ich ins Grübeln.
Was soll ich noch mit einer 200 GB Festplatte anfangen?
Auch sonst ist ein ganzes Fach voller CDs..DVDs..und Festplatten.

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, in der ich eine „Ich Diskette“ hatte.
Eine 2,5 Zoll Diskette in der alles wichtige drauf war, was persönlich war und aufs wichtigste runtergebrochen unersetzlich war.
Diese Diskette wurde später von gebrannten Daten-CDs und dann durch USB Sticks ersetzt.
Heute habe ich eine „Ich-Festplatte“.
Es kam in der Zeit immer mehr dazu was man speichern wollte, dabei machte manches Sinn vieles aber auch nicht.
Foto und Video sind heute ebenso digital wie die Musiksammlung und die Sammlung an eingescannten Dokumenten.
Wenn ich mir nur die letzen 10 Jahre ansehe, wie stark allein mein Speicherbedarf explodiert ist, wundert es mich dann auch nicht, das man in seinem Datenschrank wohl immer den gleichen Platz für seine Datenträger brauchen wird.
Was früher 2 Diskettenboxen an Platz brauchten, benötigen heute Festplatten und co.
Die Speicherdichte der Datenträger erhöht sich scheinbar genauso schnell wie mein persönlicher Speicherbedarf…aber seit mehr als 10 Jahren reicht dafür ein Fach im Tachnikschrank aus.

Trennung

Gestern hörte ich auf Umwegen von der Trennung eines mir bekannten Paares.
Komischerweise hört man sowas immer auf Umwegen und immer dann wenn schon veränderte Tatsachen herrschen.
Weniger komisch wirds für die Kinder sein, die nun die Trennung ihrer Eltern und den Zerfall ihrer Familie mit ansehen müssen.
Wenn schon Trennung mit Kindern, dann hofft man ja immer auf ein „gütliches“ Ende bei dem so viele Einzelinteressen wie möglich gewahrt werden können.
Hier scheint das nicht der Fall.
Kein Rosenkrieg, eher die noch schlimmere Variante eines abgekühlten emotionslosen Ego-Kampfes.
Ich frage mich, wie eine Mutter so egobezogen über den Wunsch ihrer eigenen Kinder übergehen kann und deren Vater praktisch zu jemanden erklären ,den man jetzt nur noch (wenn überhaupt) nur noch selten sehen wird.
Madam hat ihr eigenes Leben (zu dem auch die gemeinsamen Kinder gehören) mit einem anderen Mann geplant und handelt so als hätte mein Bekannter jegliche Vaterschaft abtreten müssen.
Der Vater wird ausgetauscht wie ein Fußballtrainer eines absteigenden Vereins.
Gerade wenns Familien- oder Beziehungsmäßig in „Hörweite“ um einen rum mächtig kracht, dann macht man sich auch Gedanken über das eigene Leben und die eigene Situation über das eigene Glück.
Wie selbstverständlich man eine funktionierende Familie hinnimmt und sich über unbedeutende Kleinigkeiten aufregt.
Wenn es was gutes haben soll das man die „Einstürze“ einer Familie in Sichtweite mitbekommt ,dann soll das zum Nachdenken mahnen, was für ein Glück es ist , das bei einem selbst nichts ins wanken gekommen ist.
Angemahnt sich immer mal wieder über auftretende Probleme auszutauschen , auch wenn sie noch so klein zu sein schein.
Jeder Bruch beginnt mit dem kleinsten Riß.

13 Jahre Internet

Der 12.April 1998.
Das Internet ist noch etwas, was nicht jeder hat, ganz im Gegenteil.
Doch jetzt wo ich mir schon einen PC geleistet habe, möchte ich auch wissen, was das ist über das so viele reden….dieses Internet.
Nochmal 100 DM für ein Modem ausgegeben, anschließen lassen und ungeduldig durch die AOL Anmeldeprozedur klicken.
Ein Klicken im Modem und dann kreischende und surrende Verbindungsgeräusche.
Die Lämpchen des Modems flimmern, jetzt bin ich draußen…jetzt kann man mich nichtmehr telefonisch erreichen.
Der AOL Browser öffnet sich und ich bin wirklich mit dabei im Datennetz.
Was ich da soll weiß ich noch nicht , denn die meißten Seiten bestehen nur aus Text und sind in englisch.
Aber bei AOL kann man auch nett chatten oder Kleine Programme laden.
Alles neu und aufregend , aber man muß immer die Uhr im Auge behalten, denn für eine Stunde Surfen will AOL 6 DM und die Telekom auch noch ihre Verbindungsgebühr.
Immer öfter muß ich mir sagen lassen, das bei mir immer öfter das Telefon lange besetzt ist.

So richtig konnte ich es an diesem Tag garnicht glauben , das ich von nun an mit der ganzen Welt verbunden bin , einfach so.
Ein Klick kann eine halbe Weltreise sein.

Und heute….Das Internet wird benutzt ohne drüber nachzudenken das es das selbe ist über das ich mal so gestaunt habe ohne es auch nur im Ansatz begriffen zu haben….vor genau 13 Jahren.
Subjektiv ein Wimpernschlag….internettechnisch wohl genauso lange wie von den Pyramiden bis heute.

Eine Nacht drüber schlafen

Immer wenn es lange zu perfekt zu laufen scheint, kommen im Leben Nachrichten die einen etwas aufwühlen, könnten sie doch bedeuten ,das die lange Stagnation der Dinge auf hohem Niveau auch kein Dauerzustand sein muß.
Es ereignen sich Dinge bei denen man nicht alleine Steuermann ist, der aus der Problematik navigieren könnte und schon liegt die eigene (berufliche) Zukunft nicht mehr so ganz in eigener Hand.
Die Liste mit den Dingen, die ich besser machen würde wird genauso länger wie die Liste mit den Entscheidungen die ich nicht getroffen hätte.
Und biegt jemand erstmal 20 mal falsch ab, brauch er auch nichtmehr dem nach dem Weg fragen ,der ihn am Anfang kannte.
Meine Lebensplanung mit sehr guten finanziellen Voraussetzungen habe ich nun den Horizont stark gekürzt, konnte man früher noch das ganze Jahr durchplanen, sehe ich jetzt lieber von Monat zu Monat.
Auf einem Schiff voller Schaafe würde ich mir keinen Wolf an Board holen, auch wenn er noch so jault…gerade wenn man weiß das ein Wolf allein das Schiff nicht bewegen kann.
Bei allgemeinen Ärger meinte meine Oma immer zu mir „Schlaf mal drüber, dann sehen die Dinge schon meißt ganz anders aus“.
Eine Nacht habe ich über diesen Dingen nun (schlecht) geschlafen und bisher haben sie nicht an ihrer Brisanz verloren aber ich warte mal ab wie der Tag verläuft und wie ich die ganze Sache heute abend emotional sehe.
Dann entscheide ich ob es immer stimmt…“Das nichts so heißt gegessen wird wie es gekocht wird“.

Paranormal Activity

Ich habs mal geschafft mir den Film „Paranormal Activity“ anzusehen, den ich eigentlich schon damals im Kino sehen wollte.
Es ist schon genial wie man aus so wenigen Mitteln einen so guten und spannenden Film machen kann.
Kein üblicher Hollywood-Grusel mit Millionen Effekten ,die im Gegensatz zu diesem hier nur noch müde wirken.
Man muß nur einfach eine geniale Filmidee haben und dieses dann mit glaubhaften unbekannten Schauspielern umsetzen.
Vielleicht doch ganz gut, das ich nicht zu diesem Film ins Kino gegangen bin, schon wegen dem überraschenden Ende.

Leerlauf

Da steht die ganze Zeit unter Strom und hetzt nur der Zeit hinterher.
Oft gehts von Termin zu Termin um berufliches und privates alles unter einen Hut zu bekommen in einem Tag, der lieber 30 Stunden haben sollte und eine Woche die gleich 10 Tage bieten sollte.
Und dann passiert es doch.
Ein paar Termine und Vorhaben verschieben sich und es entsteht ..Zeit.
Zeit die man noch nicht Wochen vorher verplant hat , Zeit die neu entstanden zu sein scheint aber nicht nutzbar dafür sie zu verplanen , ds sie zu kurzfristig entstanden ist.
Und so befinde ich mich völlig im Planungslosen und weiß nicht ansatzweise was ich mit dieser Zeit heute anfangen soll.
Ich habe schon viele Dinge angefangen, für die ich sonst zu wenig Zeit habe aber das ist es auch nicht.
So als würde mich die neu entstandene Zeit solange suchen lassen bis ich ihre Bestimmung gefunden habe.
Werd mich mal treiben lassen, vielleicht komme ich ja noch drauf…oder verbringe die neu gewonnene Zeit mit dem Grübeln wa ich damit angefangen hätte………..wenn sie dann nicht schon vorbie wäre.

Beim Arzt

War heute beim Arzt, aber nur 10 Minuten bis ich mein Rezept hatte…muß ich zwei mal im Jahr durch.
Wärend ich nur 10 Minuten auf mein Rezept warten muß riskiere ich ein Blick ins Wartezimmer.
Wärend dessen kommt ein älterer Mann und grüßt die Arzthelferin so als wäre hier sein zweites zu Hause.
Mit dabei hat er Unterlagen einer scheinbaren Rundreise durch die medizinische Untersuchungswelt.
Befunde ,Untersuchungen für dies und das….muß alles erstmal geordnet werden.
Wie es ihm geht?
Heute ganz gut….bis auf die üblichen Beschwerden.
Kaum zu übersehen das er ein Vertreter derer ist die im Alter sich immer mehr mit Krankheiten und Beschwerden plagen.
Für mich selbst bleibt der Gedanke daran, ob es der Preis dafür ist, das wir immer älter werden, auch immer mehr mit den Wehwehchen des Alters zu kämpfen haben.
Wie wird’s mir im Alter gehen?
Fit bis ins hohe Alter oder werde ich meine letzen 40 Jahre schmerzgeplagt unwürdig dahinsiechen?
Wie wird’s mir generell im Alter gehen , wenn ich denn krank bin und das Gesundheitswesen sich dahin gespart hat , wo man sich jetzt noch hinträumt?
Geht man viel zu unbekümmert über das eigene Älterwerden durchs Leben oder macht man es genau dann richtig wenn man sich eben noch kein Gedanken darüber macht ,was sein könnte ,was wird…..und lebt so lange unbeschwert bis es nichtmehr geht?

Kurze Gedanken darüber ,was man hat, ohne es täglich neu wert zu schätzen

Falsches Format

Noch bis vor wenigen Jahren wurde alles TV-Relevantes im 4:3 Bildformat produziert.
Nun hat man sich ganz gut an das „neue“ 16:9 Format gewöhnt.
Bis vor kurzem schaute ich selbst noch mit einem 4:3 Fernseher in die Welt.
Da hatte man sich an die Streifen oben und unten gewöhnt und wenn es mal einen seltenen 4:3 Inhalt gab, dann füllte es eben mal das ganze Bild aus.
Was nun richtig nervt ist, wenn man einen 16:9 TV hat und 4:3 Inhalte empfängt.
Entweder es wird verzogen oder es gibt schwarze Balken an der Seite oder die Seitenstreifen gibt’s von Hause her schon vom Sender mit.
Heute kann ich mir kaum noch vorstellen das diese 4:3 Luke mal ein gewohntes Fernsehbild war.

Vertrauen in Firmen

Bisher hatte ich auch fast blindes Vertrauen in Firmen.
Ob nun Facebook, Google oder andere….eine Firma soll Geld verdienen und solange alle die Spielregeln kennen profitieren alle davon.Bisher gab es für mich keinen Grund einem großen Konzern eine Portion Misstrauen entgegen zu werfen, erstmal an das Gute glauben.

Nun muß ich mit ansehen wie die japanische Firma und AKW Betreiber Tepco im Ernstfall mit der Wahrheit und mit der Gesundheit von Menschen umgeht.
Hier geht man buchstäblich über Leid und Leichen um immernoch mit Desinformation Schadensbegrenzung zu betreiben.
Sogar auf Anweisungen der Regierung auf richtige Messdaten und Herausgabe von Informationen spielt man das Spiel, es sei alles nicht so schlimm , bis einer das Gegenteil beweist.
Man bringt lieber Menschenleben in Gefahr um nicht ganz aus dem Geschäft zu sein.
In meinen Augen sieht das nach gezielter Täuschung aus um den finanziellen Schaden zu begrenzen.
Selbst die japanische Demokratie scheint dagegen machtlos zu sein.

Beim Gedanken, das auch hier immer mehr Konzerne den Ton angeben anstatt die Politik , stimmt mich nachdenklich.

Wir tun nichts böses, aber wir werden immer alles tun um Geld zu verdienen….Alles.