Wiedermal Facebook

Seit knapp zwei Jahren bin ich immer wieder mal bei Facebook online.
Bisher immer um nach einer gewissen Zeit abzubrechen ohne richtig zu verstehen was da nun so toll und neu dran ist.

Seit ein paar Tagen habe ich wieder so eine Phase zu ergründen, was es ist das es alle anderen so anzieht, schließlich kann man auch so chatten oder sich Mails schreiben und Farmville spielt auch nicht jeder.

Seit gestern erschließt sich mir diese Tür mit den sieben Siegeln etwas mehr.
Facebook scheint, wie ein Staubsauger, alle anderen sozialen Netzwerke leer zu saugen und dort immer mehr einen großen Teil der Internetkommunikation in sich zu bündeln und zu organisieren.
Jetzt wo man auf Medienseite oder Unternehmen eher auf sein Facebook-Profil verweist als auf seine Webseite, scheint Facebook das du sein was man mit GoogleWave irgendwie übers Knie brechen wollte.
Ich werde mal öfters in mein Facebook-Profil schauen….will ja nichts verpassen.

Tiefgefroren

Obwohl die Temperaturen sich um die Null Grad eingepegelt haben, kommt man sich draußen trotzdem vor wie im Schockfroster.
Der kalte kühle Wind der einem ins Gesicht beißt, beweist das es immer noch Winter ist.
Starr und still ruht der See….und wartet auf den Frühling.

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Februar

Vom Zeitgefühl her hatten wir gerade erst den Jahreswechsel und schon ist ein zwölftel des Jahres auch schon wieder um.Mein Kopfschütteln über die zu schnell vergehende Zeit hört vielleicht nach dem „Das Glas ist halb leer Typ “ an der endlich bemerkt das die Monate nicht ewig bestehen können und das die Zeit zwangsläufig weitergehen muß, aber gerade am Anfang des Jahres fällt die Zeit besonders schnell an mir vorbei.
Neujahr ist der Anfang und Februar ist irgendwie schon mitten im Jahr.
Die Zeit fällt an mir vorbei, das ich mich nich genau daran erinnern kann , das ich letztes Jahr um diese Zeit genau über das gleiche Phänomen geschrieben habe…..man und das ist auch schon wieder ein Jahr her.

Sprich mich heute lieber nicht an

Es gibt Tage, da steht man schon mit dem falschen Fuß auf.
Nicht das man heute besonders viel Pech hätte aber man fährt schon unter Hochspannung zur Arbeit und trifft dann auf nervende Fragen und noch nervenderen Anweisungen.
Wiedermal schlägt einem die Dummheit und Inkompetenz einer weniger Kollegen ins Gesicht.
Professionell muß man höflich und freundlich bleiben und darf die alte Schreckschraube nicht anschreien….“Warum ich gehe? warum ich jetzt Feierabend machen? ….vielleicht weil ICH immer genau 3 Stunden vor Ihnen meine Arbeit aufnehme und dann doch nach ihnen gehe, weil ich teilweise ihren Scheiß mitmachen muß, weil sie zu dämlich dazu sind.!!!“
Ein Tag an dem dann kaum einer mehr was richtig machen kann, egal wie man mir gegenüber tritt, es ist alles falsch und trägt nur zu meiner Hochspannung bei.
Ein Tag, an dem jeder , der nicht angeblökt werden will , mich lieber nicht anspricht.
So ein Tag war heute…zum Glück ist der in 4 Stunden vorbei.

Schnupfen

Gerade mal eine Woche her, das ich mich mit einer Erkältung durch die Woche schleppte.
Gerade die ersten zwei Tage dieser Rüsselseuche sind nicht angenehm.
Nun beginnt die neue Woche und wieder bin ich den ganzen Tag am Niesen und Schnauben.
Nase komplett dicht.
Ich dachte wenn ich gerade genesen bin, wäre ich eine Weile dagegen immun.
Irrtum.

Eiszeit

Der Winter scheint noch nicht vorbei zu sein.Der Morgen beginnt winterlich weiß und bibberkalt.

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Das Dschungelcamp

Ich gucke es nicht, ich hab’s noch nie gesehen.
Ich hab beim letzten mal reingeschaut und mich so schnell so gelangweilt, das ich nicht verstehen kann, was alle daran finden.
Ich kann es noch weniger verstehen, wie das dauerndes Gesprächsthema in den Fluren der Firma sein kann.
Ich kann verstehen das RTL das Camp derzeit als wichtiger bewertet als jedes andere Ereignis auf der Welt, aber verstehe nicht wie man davon so fasziniert sein kann.
Mich würde nur interessieren ob es sich um realzickende D-Promis sind, die alles machen würden um irgendwie im Gespräch zu bleiben und scheinbar alles um irgendwie an Geld zu kommen oder ob es sich hier eher um ausgeschlafene Hotelgäste handelt die sich jeden Tag am Drehort Dschungel einfinden und dann ein durchdachtes Drehbuch abarbeiten.

Samstag

Ausschlafen war heute möglich aber oft wenn es möglich ist und man es sich doch so vornimmtm macht man es dann doch nicht.
Sonst habe ich die ganze Wochen den Kopf voller Gedanken und Ideen, was ich am Wochenende mit meiner ganzen Freizeit anfangen könnte.
Mal bei Facebook reingeschaut und mal WoW angeschmissen ,aber nichts konnte mich so richtig fesseln.
Auf Fernsehen oder Internet habe ich auch keine große Lust und zum vor die Tür gehen fehlt mir das Ziel.
Daher werde ich mich heute wohl wie Falschgeld durch den Tag bewegen und versuchen das Beste draus zu machen.
Gibt zwar 1000 Sachen auf meiner Liste, finde aber nicht eine , bei der die Energie reicht den Anfang zu machen.
Werd mich heute „treiben“ lassen.

Was von der Mauer übrig blieb

Da wo eine Mauer mal Berlin teilte , zieht sich nun dieser Streifen genau da lang wo eben mal die Mauer stand.
Nicht erst seit gestern existent fahre ich schon seit Jahren täglich drüber ohne das ich diesen Streifen überhaupt noch wahrnehme.
Jetzt wo ich drüber nachdenke, fällt mir auf das ich noch weiß wo die Mauer am Brandenburger Tor stand aber nahe des eigenen Kietzes ist das eher ein Streifen Kopfsteinpflaster als eine Ex-Mauer.
Ich bemerke das mein Bild von der Mauer immer mehr aus Bildern der Geschichtsbuecher besteht als aus meinen eigenen Erinnerungen.
Obwohl ich 17 Jahre Mauer miterlebt habe, erlebe ich heute die Geschichte der geteilten Stadt wie durch die Augen eines historisch interessierten Touristen.

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Januar

Der Januar ist eine dicke Käseglocke aus Milchglas die über die Landschaft gestülpt wurde.
Kalt und weiß.
Weißer Winter jenseits von Weihnachten ist wie eine neue unerwünschte Bremse für den Frühling.

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Spätdienst

Habe schon den zweiten Tag unfreiwilligen Spätdienst.
Ja Kind krank, einer muß zu Hause bleiben bis Oma oder Opa die Wachschaft übernehmen.
So komme ich einerseits in den Genuß den Tag viel langsamer angehen zu lassen, finde mich aber auch in einem völlig anderen Tagesablauf wieder.
Wenn man dann erst gegen 11 statt um 8 die Arbeit aufnimmt beginnt der Tag nicht im dunkeln aber der Feierabend fällt in die „Nacht“.
Ich will nun nicht behaupten, das mir die spätere Arbeitszeit besser liegt aber zumindest ist es mal was anderes und als Abwechslung willkommen.

Wenn schon zu… dann aber richtig

Diese Bahnschranke in Berlin ist der Hammer.Über sie führt eine große Abkürzung aber wehe sie ist zu.
Geht diese Schranke zu , bleibt sie lange zu.
Wenn man nach 26 Minuten schon daran zweifelt ob die ueberhaupt nochmal aufgeht und immer mehr Autofahrer vor ihr wenden…dann kommt ein Zug und dann gibt sie den Weg wieder frei.
Gut eingestellt das Teil, fährt in Dresden der Zug los, geht hier Schonmal die Schranke runter.

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Der Frühlingsvogel

Klarer Himmel über Berlin und die aufgehende Sonne spiegelt sich in den Fensterscheiben der Stadt.
Sogar hier in Mitte hört man die ersten Vögel singen.
Ein ganz bestimmter Vogelstimmenruf ist mir aus meiner Kindheit noch sehr bekannt, erkenne ich diesen Laut immer wieder und verbinde ich dessen Vogelgezwitscher immer mit dem Beginn des fruehen Fruehlings.

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Die C64-Retro-App.

Ich staune ja, es gibt eine iPhone App die den alten C64 wieder zum Leben erweckt.
Nun passt die ganze Welt, die in meiner Kindheit noch ganze Diskettenboxen füllte in eine Handy-App. Faszinierend.

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Kaffee

Lange ging es bei mir morgens ohne Kaffee garnicht voran.
Die erste Tasse am Morgen zum wachwerden und eine noch für den Weg und Mittags dann noch was Starkes um mich über die Nachmittagsdelle zu bringen, denn in keiner Tageszeit lässt sich schlechter arbeiten als in der Zeit kurz nach dem Mittagessen.

Seit zwei Wohen bin ich komplett Kaffeelos (und auch sonst Koffeinlos) und habe das Gefühl im Durchschnitt des Tages wacher zu sein.
Hangelt man sich nun nichtmehr von Koffeinschub zu Koffeinschub stellt man sich scheinbar daruaf ein , das es keine unterstützende Stoffe mehr gibt.
Die Müdigkeit am frühen Nachmittag ist seitdem komplett verschwunden und auch unterm Strich geht’s mir ohne Koffein besser.
Nun werde ich Cola, Kaffee und Co nicht komplett abschwören aber in Zukunft hin und wieder bewusst geniessen oder wenn es mal garnicht anders geht.

Triops

Nach einer Woche bewegt sich schon viel im kleinen Becken.

Rest-Schnee

Es taut in hohem Tempo die Massen an Schnee und Eis weg.
In waldnahen Gebieten steigt dicker feuchter Nebel aus dem feuchten Boden auf.
Wenn das schon der Winter gewesen sein soll , der sich nun überstürzt aus dem Staub macht dann war er kurz und heftig.
Mir kommt es so vor als wäre es erst letzte Woche gewesen , als die ersten Schneeflocken des Winters auf den Boden sanken.
Scheinbar geht der Winter genauso schnell wie er gekommen ist.
Schnell zuschneien, nachsetzen und wieder los…Frühling.
In mir schlummert noch der letzte Rest von Weihnachtsstimmung und draußen
schlagen mir Plusgrade ins Gesicht.
Wieder das Gefühl , die Zeit wuerde zu schnell vergehen und nur an einem vorbeirauschen.
Früher gabs auch richtige Winter aber diese kamen mir dann laenger vor.

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Projekt Urzeitkrebse

Zum zweiten mal versucht mein Sohn Urzeitkrebse zum Leben zu erwecken.
Den letzten Versuch hat unsere tollpatschige Katze vorzeitig beendet.
Obwohl alles nach Vorschrift angelegt wurde , bin ich da noch etwas skeptisch ob sich aus den paar schwimmenden Punkten im Wasser wirklich kleine Krebse entwickeln sollen.

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