Hartz4 …..regiert sich selbst

Ein Gespräch mit einer sehr erfolgreichen „Personalbeschafferin“.

Zufällig kommen wir auf das Thema..“arm und reich“.
Sie erzählt mir die Geschichte einer Bekannten.
Diese wuchs in ihrer Gegend auf und wurde früh schwanger.
Sie hatte nichtmal ihre Lehte beendet.
Später konnte sie nicht arbeiten gehen ,weil sie eben zwei große Hunde hatte, die eben die Wohnung zerlegen würden, wenn sie den ganzen Tag außer Haus wäre.

Also können wir sagen, sie wollte nicht arbeiten.
Als sie 40 Jahre alt wurde, lud man sie…(wie schon regelmäßig die ganzen Jahre) zu einem Termin vor.
Diesmal hatte sie eine neue Sachbearbeiterin und es gab keine Ausrede mehr.
Sie bekam eine Stelle ,oder ihr Geld war „weg“.

Was konnte man ihr anbieten?
Die gute Frau arbeitet nun (zwangsweise) ein Jahr lang im Jobcenter selbst.
Zwangzig Jahre lang hat sie selbst nur „Stütze kassiert“ und nun steckt sie in einer „MAE“ im Jobcenter un kürzt anderen Hartz4.

Ich konnte das erst gar nicht glauben ,aber die kompetent wirkende Frau sagte mir ,das sei schon lange Praxis, das das JobCenter zwei drittel ihrer Besatzung selbst einstellt.

Aber wie soll denn da Menschen wirklich geholfen werden, wenn dort die Hälfte der Mitarbeiter selbst Hartz4 Leute mit Erfahrung in einer Lehre als Verwaltungsfachangestellte sind ,die dazu verdonnert werden, da ihren Dienst zu tun?

So ließ sich die gute Frau auch den „running Gag“ nicht nehmen, mir folgende Antwort auf diese Frage zu erwiedern.

„Ja..so kann es sein ,das der einen da heute noch gängelt, morgen hinter einem in der Schlange im JobCenter steht“.

Was für ein Satz.

Aber nichtmal das JobCenter geht hier mit gutem Beispiel voran, ihren gezwungenen Mitarbeitern zumindest ein angemessenes Gehalt zu zahlen, geschweige denn, einen unbefristeten Arbeitsvertrag anzubieten.

Was im kleinen nicht funktioniert, kann im Großen schon garnicht klappen.

Der Weg zur Arbeit

Der alltägliche Weg zur Arbeit wird nun mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück gelegt.
Aus Preis- Nerven- und Zeitgründen.
Nach ein paar Wochen glaubt man sich in einem Deja-Vu zu leben.
Schon am Bahnhof stehen immer die gleichen Leute ,die mit einem auf die gleiche Bahn warten.
Jeder steht an seinem Platz…trotz der großen Menge..ein neues Gesicht fällt sofort auf.
Die Bahn kommt und da hat nicht nur jeder eine unsichtbare Platzreservierung, sondern sogar die Einstiegsrangordnung scheint gut eingespielt zu sein.
Der Mann mit dem Kaugummi…Die Frau liest immer noch im längsten Roman von „King“….wieder sie mit ihren Zöpfen…und wieder der Typ mit seinem Fahrrad.
Jeder ist für sich und trotzdem müßte jeder den anderen kennen.
Keiner spricht.
Jeder ist mit genau dem beschäftigt, mit dem er jeden Tag um die gleiche Zeit eben
beschäftigt ist.
Mitlerweile glaube ich, mich schon jeden Tag auf die Sekunde genau aus meinem Sitz zu erheben um mich für den Ausstieg vorzubereiten.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier….

Durch den Wind

Die neue Arbeitsstelle verlangt nach der Sommerpause doch mehr Energie ,als ich das dachte.
Aber wer mehr Geld ins eigene Leben sprudeln lassen will, kann nicht erwarten das man ihm es bei gleichbleibender Einbringung in vollen Zügen beschert.
Somit gleicht sich hier höherer Einsatz mit zukünftigen gehobenen Erwartungen aus.

Der Nachteil an der Sache ist ,das ich mir das Eingewöhnen an diese neue Situation einfacher vorgestellt habe.
Es ist eben ein Unterschied ,ob man dauerhaft 230 km/h fahren kann ,oder nach einem kurzen Sprint meint ,man könne sich das dauerhaft vorstellen.

Somit nimmt mich mein Leben zur Zeit sehr ein und der Tag ist einfach zu kurz und das Verlangen nach Schlaf zu nachhaltig.

Ich bitte es zu entschuldigen ,wenn ich (bis zur vollen Eingewöhnung) hier nur noch sporadisch auftauchen kann und hier und da mal in der Bahn oder im Stau ein paar Zeilen mit dem Handy an mein öffentliches Tagebuch schicke.

Zur Zeit bewegt sich aben alles…gerade dann ,wenn man mindestens ein ruhigen Punkt im Lebn bräuchte.

Besser als Stagnation..aber schon sehr anstrengend.

…bald chatten per Handy

Funkausstellung in Berlin.
Viele viele kleine Flyer wandern in meinen Beutel..zur späteren Analyse.
Kleben geblieben bin ich dann bei einem vom T-Mobile.
Ab Oktober soll es soweit sein und man kann bei t-mobile mit dem Handy sich in Chatprogramme (wie AIM,ICQ und co) einklinken können.
Dann brauchen manche also keine 100 SMS mehr zu schreiben ,sondern man trifft sich gleich im Chat.
Ich muß ehrlich gestehen ,das mich die ,einst so verstaubt, wirkende Handytochter der Telekom seit ein paar Jahren immer wieder aufs neue Überrascht.
Bei Ideen ..ganz vorne dabei.

Jappy.de

Und nochmal Jappy.
Wiedermal bin ich bei Jappy hängen geblieben ,obwohl ich das schonmal als nerviges Teenie-geticker abgehakt hatte.
Heute hatte ich aber jemanden ,der mir mal alles drin und drum erklärt hat.
Naja ein goldener User werde ich bei Jappy nicht, aber ich weiß, wo ich einige Leute finden kann, wenn sie auf meine Intranet-Outlook Anfragen nicht reagieren.

Diese Mini-Laptops

Da lacht mich der Asus eeePC schon eine ganze Weile an.
Da juckt es mir in den Fingern und der kleine Teufel im Kopf ruft nach dem Kauf des Geräts.
So klein und leicht und doch recht günstig.
Aber so praktisch das Teil doch auf den ersten Blick ist, kann ich auf den zweiten Blick nicht sagen, wozu ich das nun wirklich brauchen sollte.
Erstmal haben…klar…aber was soll ich dann mit dem machen, was ich mit meinem herkömmlichen Notebook nicht machen könnte?
So beiße ich mir zur Zeit immer wieder selbst auf die Finger.
Aber wenn nicht heute, vielleicht irgendwann.

Und Platzregen

Von Innen durch eine Scheibe betrachtet , siehts gut aus.

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Totalausfall

Kein Sender geht mehr.Das deutet meist auf ein Gewitter hin.

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14 Tage später

Jetzt nach zwei Wochen ist der erhoffte Effekt da.

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Leben auf der Baustelle

Die Anwohner hier können bestimmt nichtmal dann ausschlafen, wenn sie keine Kinder hätten.Sieht auch nicht nach einer Baustelle aus, die bald fertig ist.

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IFA Sommergarten

Hier war vor 10 Jahren bald mehr los als in den Hallen.

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Commodore

Kein C64 …aber sieht trotzdem gut aus

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IFA

Bin seit zwei Jahren mal wieder auf die Funkausstellung gegangen.
Viel neues gibts ja nicht , außer vielleicht das HDTV mal wieder kurz vorm Durchbruch zum Massenmarkt steht.
Zum anderen versucht man dem reinen Fachmessencharakter durch mehr Show im Sommergarten ein bisschen aufzulockern.
Ansonsten hängt hier nur jeder seine Produkte auf , die wir schon alle längst kennen.
Kein Event wie in den 90ern aber für einen halben Tag zum rüberbummeln ist es ganz ok.

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Schnurer hilft

Das ist doch der Mann von ct TV Magazin.

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Wikipedia 800 K

Die Wikipedia steht kurz vor dem 800.000sten Eintrag.
Heute steht der Counter noch bei 796.376 und hat sich damit in den letzten zwei Jahren fast verdoppelt.

Ruhe

Schon eine ganze Weile hält sich unser Dauerbesucher eher zurück.
Die Besuche wurden seltener, vielleicht auch deswegen, weil man hin nun von amtswegen den halben Tag beschäftigt hält.
Nach dem frechen Befehl, hier für seine Besorgungen zur Verfügung zu stehen, wurde es sehr still um ihn.
Möglicherweise auch deswegen, weil ich seine Gesuche, die er noch nicht einmal in eine Frage geschweige denn Bitte formulieren kann, absichtlich ignoriert habe.
Obwohl ich mir so meine Gedanken um diese Art der Ruhe mache, könnte ich nicht behaupten das ich zur Zeit überhaupt Nerven für die Alternative der Ruhe hätte.
Also genieße ich diese Ruhe.