Sorgen machen ist Elternsache…

Immer wieder plagen mein Sohn Erkältungskrankheiten.
Daraufhin folgt dann oft eine Miterkrankung des Ohrs ,sodass er Druck auf dem Ohr bekommt und diesen nicht ausgleichen kann.
Lange haben wir das auf die ständigen Infektionen im Kindergarten geschoben bei der er sich immer mal wieder bei einem Kind ansteckte und haben dann immer mit Nasenspray versucht ihm die Nase frei zu halten ,das sich das Ohr mal entlüften kann.

Nun dauern seine „Schwerhörigkeitsphasen“ bei jedem Infekt immer länger ,sodass meine Frau heute wieder mit ihm zum Kinderarzt ist und da hat sie sich gleich zum HNO Arzt druchreichen lassen ,der ihr von der Kinderärztin empfohlen wurde.

Seine bisherige HNO Ärztin hatte in seinem Fall immer auf Rotlicht und Warten plädiert.

Die neue erkannte das wahre Problem und riet uns zu dem Schritt ,mit dem wir schon gerechnet hatten ,weil dieses Problem viele Kinder unseres Freundeskreises hatten.

Nun sollen meinem Sohn Drainageröhrchen ins Trommelfell der Ohren einoperiert werden und diese nach einer Zeit wieder entfernt werden und dann sollte alles ok sein.
Die meisten seiner Freunde haben genau diesen Eingriff schon hinter sich.

(Bei der Gelegenheit sollten ihm gleich noch die großen Mandeln entfernt werden..aber alles ambulant)

Wir haben nun gezielt einen anderen HNO Arzt haben wollen ,weil eben einige unseres Freundeskreises schon von auftretenden Sprachproblemen ,gerade in der Deutlichkeit, berichteten ,die dann genau auf dieses Problem zurück zu führen waren.

Nun steht meinem kleinen Dreieinhalbjährigen schon seine erste OP ins Haus.

Patient und Begleitung kamen eben nach Hause und man sieht wiedermal wie sehr sich Kinder und Eltern in Problembetrachtung unterscheiden.

Ist es für meinen Sohn ,wohl ein Tag an dem er nicht in den Kindergarten gehen muß ,sondern zum Arzt und dann abends sogar das im Kinderfernsehen gucken kann was er will……machen wir uns doch die üblichen Sorgen.

Für Kinder ist eben alles halb so wild und die Erwachsenen sehen wieder alles übertrieben…vielleicht nähern wir uns ja im Laufe der Jahre in dieser Beziehung noch an.

Vor 10 Jahren

Vor genau 10 Jahren kam wohl keiner an diesem Song (und dem dazugehörigen Film) vorbei ,bis es einem aus den Ohren tropfte.

Heute ist es kaum zu glauben ,das das auch schon wieder ZEHN Jahre her ist.

Aber,was sind schon 10 Jahre..

Stop oder Stopp

Letztens fiel es mir wieder auf ,als ich an einem „Stop“ Schild halten mußte und kurz darauf zu Hause die Waschmaschine die Option „Stopp“ angab.
Was ist denn nun richtig?
Muß man sich so an der deutschen Rechtschreibung aufhängen ,das man selbst solche Bagatellen umändern muß ,das man wohl hier eher zwei P spricht und daher nun statt einem gleich zwei schreibt?

Das gleiche gilt auch für den „TIPP“ der früher einmal schlicht ein „Tip“ war.

Kleine Statistik zu Navigationsgeräten

Ich bin ja ein richtiger Fan ,was Statistiken angeht.

Jetzt bin ich über die Verkaufszahlen dieser kleinen Navigationsgeräte gestolpert.
Da wird mir erstmal bewußt ,wie schnell diese kleinen Wegweiser es zur Normalität des Alltages geschafft haben.

Wurden in Deutschland im Jahre 2006 noch gut 2 Millionen von diesen Dingern verkauft ,dann waren es 2007 schon 3,7 Millionen.
Dieses Jahr dürften dann nochmehr über den Ladentisch wandern und somit bald jeder eins haben ,der meint eins zu brauchen oder einfach nur damit spielen zu müssen.

Ich wollte/will mir ja auch eins kaufen ,aber bisher stört mich das beschränkte Kartenmaterial ,das sich meist auf D/A/CH festlegt…und wenn man wirklich mal in den Urlaub fährt ,nützt das nichts.

Außerdem komme ich mir immernoch etwas blöd dabei vor ,das Navi dann die Strecken vorliest ,die ich schon im Schlaf neherrsche und dann zur Navistimme immer zustimmend nicke.

Aber auch das kommt noch.

Es ist Mai

Wenn man genau hinsieht , kann man schon in der Natur sehen , das die Singlezeit vorbei ist.

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Nobel

Ein Klamottenladen in einem Einkaufscenter.
Jeder Zentimeter der Ladendekoration ist gut durchdacht.
Aber schaut man als Kunde mal nach oben , dann sieht es sehr oft garnicht mehr so toll aus.
Ob nun gewollt oder unterschäzt.

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Busse hinter Stacheldraht

Der Streik ist lange vorbei aber so richtig rund läuft es im Berliner Nahverkehr immer noch nicht.

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T-mobile

Heute habe ich mir ein Pre-Paid Handy von T-mobile gekauft.
Warum?
Das weiß ich selbst nicht so richtig , da ich ja schon ein Handy per Vertrag habe.
Irgendwie fühle ich mich als hätte mir das in meiner Sammlung gefehlt , da ich schon so lange mobil telefoniere und dabei bisher noch kein Telekom-Kunde war.
Ja, sonst habe ich sie alle durch.
Irgendwie fasziniert von der Tatsache , das man heute , quasi im Vorbeigehen , in einer knappen halben Stunde zu seinem eigenen Telefonanschluß kommt, sitze ich nun vor dem Gerät und weiß garnicht wen ich anrufen soll, hab ich doch auf nem anderen Anschluß sogar schon ne Flatrate.

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Berliner Fernsehturm

Nun also doch.

Nun haben wir uns doch mal eine Stunde ans Ende der Warteschlange vor den Berliner Fernsehturm angestellt um unseren hessischen Gast dann doch seinen primären Wunsch erfüllen zu können.

Das Ding läd ja auch jeden Touristen gerade zu ein ,wenn man sich kaum in der Stadt bewegen kann ,wo der Turm nicht mit einer guten Aussicht für sich werben kann.

Nun also für alle…die in naher oder ferner Zukunft nicht die Gelegenheit haben werden ,den Turm zu stürmen…eine kleine virtuelle Tour.:-)

Link: sevenload.com

Funkturm

Nachdem die Warteschlange am Berliner Fernsehturm sich durch die ganze Stadt zu schlengeln schien , haben wir mit unserem Besuch mal den Funkturm in Angriff genommen.
Hier gab es keine Warteschlange und trotzdem viel zu sehen.

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Durch die Stadt

Da wollten wir unserem Besucher heute mal wieder ein gutes Berlin-Programm bieten ,mit alle dem ,was man beim letzten mal nicht geschafft hat.
So fuhren wir also los und bewegten uns den ganzen Tag durch die Stadt und außer der Bewegung ist uns nicht viel geblieben.

Zuerst peilten wir den Fernsehturm an ,aber die Warteschlange davor deutet auf ein mehrstündiges Warten hin ,sodass wir gleich den den Potsdamer Platz einsteuerten.
Diesen Platz wählte wohl jeder ,der sich diesen Brückentag frei nahm um gerade da heute einkaufen zu gehen.
Und da wir nur bummeln wollten und uns nicht wie bei einer Demonstration von A nach B schieben zu lassen steuerten wir dann den stadtbekannten stationären Heißluftballon an ,der seine Besucher 15 Meter über der Stadt eine gute Aussicht bieten soll.

Ja…eine Gewitterwarnung ließ ihn dann am Boden und uns damit auch.

Nun sind wir dann nur in ein Shopping Center in der Wohngegend gefahren und verbuchen diesen Tag mal als…“Mal was anderes von Berlin gesehen“…

Holz im Wald

Ein Spaziergang im Wald.
Nach einem verregnetem Vormittag ist das gestapelte Holz noch ganz nass und riecht so typisch nach Holz , als wenn es frisch geschlagen wäre.
Es gibt Gerüche , die tun einfach gut , vielleicht auch deswegen , weil man sie nicht einfangen und mitnehmen kann.

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WoW Party

Ein kleines Spielefest ,ohne das man sich die Strategien im Spiel aufwendig zuchatten muß.

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Der Augenbaum

Immer wenn ich an diesem Baum vorbei laufe , guckt mich dieser irgendwie an.
Augen hat es ja genug.

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Natur stillgestanden

Legt der Mensch seine Hand an die Natur, herrscht Uniformität und System.Ganze Reihe stillgestanden !

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Besuch

Heute bekommen wir wiedermal Besuch aus dem schönen Bundesland Hessen.

Ein Besuch auf den man sich schonfreut ,obwohl wir Besuchsmäßig schon sehr an der nervlichen Grenze lagen.

Nun also ein Besuch ,den ich als sehr angenehm bezeichnen würde und im Prinzip genau das Gegenteil mitbringt wie unser „einst“ Dauerbesucher.
So können wir sie freien Tage ,die nun vor uns liegen ganz frei planen ….mal mit ihm und mal ohne ihn..ohne das wir uns Gedanken über ein Animationsprogramm machen müssen.

Solch ein Besuch…der kann öfter kommen.

Das Horror-Haus

Seit Tagen gibts nur noch ein Thema in den Medien, der Fall „Fritzl“.

So grausam und nicht fassbar das auch ist ,das ein Vater seine Tochter jahrzehntelang in einem Verlies gefangen hält und sie immer wieder vergewaltigt und sogar Kinder dadurch in die Welt setzt…scheint sich die Welt nur noch um dieses Haus zu drehen.

Eine unfassbare Tat wurde da begangen ,aber ich weis nicht ,was man da tagelang rund um die Uhr darüber berichten will?

Sicherlich kann ich es verstehen ,das es die unfassbarsten Fälle es ganz nach oben in die Berichterstattung schaffen ,aber ich frage mich immer ,wo hier der Informationsdienst der Medien bleibt.

Man kann auch noch zum 10000 male das Haus in allen Ecken per Computeranimation schaffen und nochmals die „Fraze des Teufels“ aus allen Ansichten zeigen…an den Geschehnissen wird es nichts ändern und es ist auch kein Fall ,bei dem man als Nachrichtensender 24 Stunden vor Ort Live berichten muß ,weil der Fall noch eine dramatische Wende bekommen könnte.

Die Meldung an sich beschert uns allen eine „Gänsehaut“ auch wenn uns nicht alle grausigen Details vorgeführt werden.

Ich weis nicht wieviele Exterten sich noch medial melden wollen ,die dann doch nur das erzählen ,was wir alle selbst analysieren konnten und wie detailreich man da noch vorgehen muß.

Mich persönlich würde es nicht wundern ,wenn hier auch noch Videoaufnahmen aus dem Verlies ihren Weg in die „aufklärenden“ Medien finden würden.

Auch wenn ich es für richtig halte ,das über einen solchen Fall ausführlicher berichtet werden muß ,kann ich es nicht verstehen ,das die Medien wiedermal über sich hinauswachsen und völlig am eigentlichen Thema vorbeipräsentieren und dabei immer plakativer berichten.

Wird eine Frau vergewaltigt ,wissen wir alle ,was passiert ist und es wird auch keinem noch grausamer vorkommen ,wenn man das (zur besseren (Plakativ-Quote) Ansicht) auch noch sekundengenau computeranimiert nachstellt)

„Sex verkauft sich gut und Kriminalität zieht die Leute als Zuschauer an“

Daran werd ich auch nichts ändern können.

Die Fußball EM steht vor der Tür

So langsam richtet sich der Handel auf den Fußball EM Verkauf ein.
Da gibts wieder TV Geräte im Fußballdesign und sicherlich auch bald wieder den „MC Fußball“ (oder so)….

Auch wenn ich niemand bin ,der darin völlig aufblüht und sich jedes Spiel ,selbst in der Aufzeichnung , nochmal ansehen muß ,ist es doch auch für mich ein großes Event.

In erster Linie ziehen meine Gedanken diesmal nicht primär durch das Reich der Vorfreude ,sondern diesmal drehen sich meine Gedanken diesbezüglich um eine andere Tatsache.

Der Fakt ,das schon wieder Fußball Europameisterschaft ist ,ist für mich vielmehr ein Blick auf die Uhr ,das es schon ZWEI ganze Jahr her ist ,das wir die Fußball Weltmeisterschaft ,die mir noch sehr präsent ist , im eigenen Land hatten.

So lange hat man aus vieler Hinsicht auf die Fußball WM in Deutschland hingefiebert und nun kommt schon das nächste Fußballfest und sagt ,das alles schonwieder zwei Jahre her ist.

Wie schnell können zwei Jahre vergehen.

Das war Tempelhof

Gestern hat man also abgestimmt ,ob Berlin den kleinen Stadtflughafen Tempelhof weiter betreiben sollte oder besser Ende Oktober schließen sollte ,wie geplant.

An vorderster Front der „Pro Tempelhof“ Bewegung sah ich immer den Berliner CDU Mann Pflüger in den Medien ,ein Mann der mal Berliner Bürgermeister werden wollte.

Dieser Herr Pflüger wehrte sich gegen den Beschluß Tempelhof zu schließen und wollte nun mit einer Volksbstimmung dem regierenden Bürgermeister zum Einlenken (einknicken) bewegen.

Der regierende Bürgermeister gab sich ignorant und meinte ,das ein Volksentscheid keine politische Bindung hätte.

So regte sich Herr Pflüger mit vielen Pro Tempelhofanhängern aber auch eigentlichen Gegnern über die Tatsache auf ,das hier der Berliner Senat keine demokratische Bedeutung in einer Volksabstimmung sieht.

Die Worte der demokratischen Kreuzritters (Herrn Pflüger) klingelt mir immernoch in den Ohren.

„Wenn es einen Volksentscheid gibt ,dann muß man auch den Willen des Volkes respektieren“

Somit wählten wohl viele für Tempelhof..schon aus Prinzip der Demokratie.

Aber nicht genug.
Der Volksentscheid ist gescheitert.

Nun stellt , sich am selben Abend , Herr Pflüger wieder in die Medien und tut garnicht mehr ritterlich.

Wird er denn nun den Willen des Volkes respektieren ,auch wenn die Wahl gegen sein Vorhaben gelaufen ist?

Nein…nach eigenen Angaben ,will der Mann für Tempelhof weiterkämpfen und ignoriert somit seinen eigenen erzwungenen Volksentscheid.

Zwischen dem Aufruf zum Respekt vor diesem Volksentscheid und seiner eigenen Ignoranz über den selben vergingen keine 30 Stunden.

Fazit ist…der letzte , noch so aussichtslose Versuch, Tempelhof offen zu halten ….ist gescheitert.

Politisch sehen sich wiedermal alle als Gewinner.