Die Emotionalität der freien Tage

Eigentlich erwischt mich diese leicht melancholisch und nachdenkliche Stimmung immer gegen Ende einer langen Urlaubszeit. Man hat das Gefühl, schon sehr lange hier zu sein und viel erlebt zu haben…alles was man in diesem Urlaub vor hatte, liegt hinter einem. Die Tage hier vergehen einfach komplett anders als die zu Hause im Alltag und daher kommt auch irgendwann der Gedanke oder der Vergleich an andere Urlaubsreisen, in der man sich genau in der gleichen emotionalen Phase befunden hat wie jetzt. Was war letztes Jahr im Sommer und wie war es vor drei oder mehr Jahren. Man hat den Alltag nichtmehr Gedankeneinkesselnd vor einem, sondern hier allen Platz und Zeit der Welt um nicht nur Körper, sondern auch Geist zu entspannen und zu entfesseln. Ein Gedanke kann hier seinen eigenen Weg gehen, ohne das er irgendwann von irgendeiner Pflicht aus seiner freien Reise genommen wird. Ja fast schwermütig kann ich nun auf andere Zeiten und Urlaube zurückblicken …und wieder mit diesem so typischen und unbeschreiblichen Gefühl.

Neues Buch

Da ich hier im Urlaub gerade so in Leselaune bin, har es auch nur zwei Stunden gedauert, das nächste Buch anzufangen. Die Vorstellung , die zweite Woche hier ohne Schmöker durchzuhalten …derzeit kaum vorstellbar .

Grillen die 2te

Und nochmal grillen hier in unserer Finca direkt am Pool. Wohltuendes Urlaubsgefühl.

Urlaubsbuch ausgelesen

Genau eine Woche habe ich gebraucht, um mich komplett von dieser Geschichte fesseln zu lassen. Für mich eine sehr kurze Lesezeit, was aber ein eindeutiges Zeichen ist, das dieses Buch mir sehr gefallen hat und als Wahl zum Urlaubsbuch eine sehr gute Entscheidung war. Bin beeindruckt, das man ein Buch vollendet zuschlagen kann, aber sie in einem noch lange nicht beendet ist.

Urlaubseffekt

Gerade mal eine Woche hier und ich stelle erstaunt und zufrieden fest, das ab heute mein Urlaubs-Erholungsefekt deutlich spürbar ist. Es immer im Sommerurlaub der Moment an dem man selbst merkt das man sich noch weiter entschleunigt und nochmal ein ganzes Stück runterkommt und ich einfach nur zufrieden fühlt. In der ersten Woche hier haben wir schon sehr viel unternommen und eigentlich alles abgehakt, was wir hier sehen und erleben wollten und trotz Corona hat das alles irgendwie funktioniert. In den letzten Urlauben habe ich mehr als zwei Wochen gebraucht um diesen Zustand zu erreichen, was ich mir so erkläre, das hier wirklich alles neue Eindrücke sind und ich durch die momentane Situation schon mit sehr gedeckten Erwartungen hier her gekommen bin. Umso besser, das sich das „Urlaub hat sich gelohnt“ Gefühl bereits jetzt nach einer Woche einsetzt, so das ich die zweite Woche hier als freien Bonus noch mitnehmen kann und endlich die Angst loswerden kann, zwei Wochen könnten zu wenig sein. Vielleicht war auch der Zugang zum Lesen nicht ganz unschuldig an meinem Erholungseffekt, zu dem ich leider die letzten Jahre einfach keinen Zugang hatte.

Santa Cruz

Erster flüchtiger Eindruck..Betonwüste..faszinierend aber, das man von hier bis nach Gran Canaria sehen kann.

Homezone

Sonst verbrachten wir unseren Sommer immer in Ferienwohnungen auf Ferienanlagen mit eigener Wohnung und Gemeinschaftspool. In diesem Jahr ist alles ein bisschen anders, denn nicht nur das Urlaubsziel ist seit Jahren mal ein anderes, sondern auch die Unterkunft, undzwar diesmal eine echte Finca nur für uns allein mit eigenem Pool, in der Nähe eines großen Urlaubsortes aber dann wieder soweit draussen, das hier absolute Stille herrscht. Man hat sein eigenes kleines Reich, in dem man sich mal ganz allein nur mit der Familie so richtig wohl fühlen kann und wir haben an dieser neu erlebten Privatsphäre eines eigenen Hauses alle unsere Vorteile daran gefunden. So, das ich denke, das wir wohl demnächst diese Art von Urlaub eher bevorzugen werden, solange dies irgendwie bezahlbar ist.

Los Christianos

Los Christians ist ein typischer Touristenort, der genau so hätte überall existieren können, wo man Urlaub direkt am Meer macht. Immerhin hat diese Insel auch solche Ecken, in der gefühlt eine Stadt direkt an den Strand gebaut ist, wo immer was los ist und wo man nie allein ist. Zum angucken war es schön, Urlaub werde ich hier wohl eher nicht buchen.

Paella

Wenn ich schonmal in Spanien bin, dann darf ich Paella nicht auslassen. So hatte es sich heute angeboten in Los Christianos gleich essen zu gehen…irgendwo , wo es richtige Paella gibt.

El Poris

Durch Zufall hier diese Bucht und diesen Strand entdeckt. Fernab jeder Touristenhochburg. Wellen für Surfer und Strand für die, die ihren Platz und Ruhe brauchen..

Geisterstadt

Es war der Wunsch der Kinder, hier auf Teneriffa die Kultige Geisterstadt zu besuchen. Ein Notsanatorium, welches in den 40ern doch nicht mehr gebraucht wurde unf seit dem zerfällt. Mein Fazit..naja..aber die Kids fanden es „spooky„…

Wein des Tages

Auf den gelungenen Tag heute, voller neuer Eindrücke.

Rund um den Vulkan

Heute ein Ausflug in den Nationalpark El Teide, dessen Zentrum, der Vulkan, hier von fast jedem Punkt aus zu sehen ist. Ich hätte nicht gedacht, das die Landschaft hier so beeindruckend ist. Eine Insel voller Lavagestein, das war mich schon klar, aber dennoch wirkten die vielen Steinwüsten hier, als wäre man auf einem anderen Planeten. Immer schön, wenn hohe Erwartungen mal wieder übertroffen werden und wieder etwas gesehen, was ich noch nie selbst gesehen hatte.

Grillen

Perfekt, das hier ein fest eingebauter Grill dazu gehört. So gab es heute mal frisch gegrilltes…in der Abendsonne des Urlaubs..herrlich.

Abendstimmung über Puerto de la Cruz

Immer noch alles so neu und ungewohnt hier. Nachdem wir fünf mal in Folge am gleichen Urlaubsort waren und ich dies immer als die beste Option gegessen hatte, scheint es nun doch die beste Entscheidung gewesen zu sein, dieses Jahr mal woanders die Ferien zu verbringen. Da man hier keinem eingefahrenen Urlaubs-Ritual folgt und alles neu und das erste Mal ist, fühlen sich hier bereits die ersten Tage als sehr erfüllend an. Der Urlaubs und Erholungseffekt hat sich hier praktisch gleich zu Beginn eingestellt. Während man in einem alt bekannten Urlaubsort praktisch doch eine Art Alltag hat, muss man hier seine Umgebung erstmal erkunden und entdecken. Damit gibts es so noch genug Möglichkeiten, sich von Neuem Überraschen und beeindrucken zu lassen .

Wein des Abends

Aus lokalem Anlass heute mal ein Spanier…für gut befunden.

Loro Parque

Es war mit eines der Hauptziele dieses Urlaubs für Frau und Kinder, der Loro Parque hier auf Teneriffa, und so sind wir heute an unsrem dritten Tag hier gleich mal in diesen Themenpark. Schöner Park und kurzweiliger Besuch hier und die eher frühlingshaften Temperaturen der Insel macht den Parkbesuch auch nicht zu einer Hitzeschlacht, wie es sonst in Portugal heißt der fall war. Auch wenn der Park nur 13 Hektar groß ist, läuft man sich doch ganz schön kreuz und quer und somit habe ich heute meine Mindesschrittzahl wohl geschafft. Hab noch nie Orcas und weiße Tiger mit dem eigenen Auge gesehen und besonders die Vogelwelt und die Aquarien hier haben mich sehr beeindruckt.

Puerto de la Cruz

Heute nach dem späten Frühstück ging es erstmal darum, den Ort hier in dem wir untergebracht sind zu erkunden und haben uns dann heute mittag auf den langen Weg runter ins Stadtzentrum gemacht. Für eine Saison in der Pandemie und ein Sonntag war hier mehr los, als ich das erwartete, und das obwohl diesen Ort wohl eher die großen Hotels prägen, die hier immer noch alle geschlossen haben. Die Nordküste Teneriffas bietet eine Landschaft, die wir alle bisher noch nie gesehen haben. Schwarze Strände, die statt des sonst so weißen Sandes schwarze Vulkanasche haben und überhaupt die Ausläufer dieses Vulkans macht die ganze Insel so bergig, das man eigentlich immer entweder steil nach oben oder nach unten läuft. Der Tag war von den Temperaturen sehr angenehm bei vielleicht 24 Grad und unter einer ständigen Wolkendecke ahnten wir nicht, das wir nun doch alle einen kleinen Sonnenbrand abbekommen haben, denn hier in fast Äquatornähe kommt die Sonne fast vom Zenit und hat damit, selbst durch die Wolken einen unterschätzbaren UV Anteil. Auf dem Rückweg lernten wir noch, das zwanzig Minuten bergab deutlich leichter fallen, als den ganzen Weg wieder nach oben zu klettern. Das nächste Mal werden wir wohl das Auto nehmen.

Urlaub

Jetzt bin ich so richtig angekommen im Urlaub. Hab mein Platz und mein Buch für diesen Urlaub gefunden.

Angekommen

Nach 5 Stunden Flug und einer Stunde Autofahrt, sind wir nun in unserer Ferienfinca auf der Nordseite von Teneriffa angekommen. Auf den ersten und zweiten Blick wirkt alles schonmal perfekt, was ein gutes Ankommen-Gefühl erzeugt.