Ein Familienrezept

Es gibt so Dinge, die kennt man nur aus seiner eigenen Kindheit und die sind so speziell, das es irgendwie nur in der Familie selbst bekannt ist. Dazu gehören Rezepte, die aus einer Familientradition her entstammen. So gibt es einige Dinge, die ich als Kind und Jugendlicher immer von meiner Oma serviert bekam und später dann von meiner Mutter. Da ich mich nun selbst fürs Thema Kochen interessiere, bin ich nun da angekommen, das ich wissen wollte wie bestimmte Dinge genau zu kochen sind, um sie selbst zubereiten zu können, und damit selbst in dieser kulinarischen Erinnerung schwelgen zu können, wann immer ich will. Eines davon ist eine ganz spezielle Sosse, die mit Eiern und Kartoffeln gegessen wird.So speziell, das dieses Rezept nicht bei Chefkoch und co so zu finden ist. Habe sie heute das erste mal genau so hinbekommen, das ich sie geschmacklich wieder erkenne und nun behaupten kann, ich beherrsche nun diese Familien-Sosse. Eine Tatsache, die mich irgendwie freut.

Freitag

Es ist wieder Freitag, und dieser hatte nicht ganz diese Ruhe, die sonst ein Freitag in der ausklingenden Woche mit sich bringt. Irgendwie war bis zur letzten Arbeitsminute gut zu tun, so das ich erst nach einem späten Mittagsschlaf ausgeruht in mein Wochenende starten konnte. Am Freitagnachmittag kurz geschlafen dann den Abend zu geniessen hat schon was, denn ansonsten würde ich wohl wie jeden anderen Wochentag frühzeitig müde werden und ins Bett fallen und der Freitag hätte dann eher was alltägliches und nichts vom Wochenende.
Nun habe ich die Zeit und den Zugang mich ein paar Stunden vor den Mac zu setzen und mich um all die digitalen Dinge meines Lebens kümmern, die in der Woche sonst immer liegen bleiben.
Ich freue mich heute, den Umzug meines Blogs auf eine neue Plattform erfolgreich vollzogen zu haben. Die neue digitale Heimat spricht mich irgendwie mehr an und ist zudem noch günstiger und im Allgemeinen bin ich heute mal stolz auf mich selbst, das mir das alles so gut gelungen ist und damit ein großer Punkt von „mußt du dich noch drum kümmern“ heute damit abgeschlossen ist.
So hat die Einsamkeit vorm Rechner auch was meditatives , sich mit sich selbst beschäftigendes, was dennoch irgendwie gut tut.
Die kommende Woche wird dann auch erstmal die Letzte in der Kette sein, denn dann gehts in den Herbsturlaub und freu mich schon darauf, die Kette des Alltags einmal mehr kurz aufreissen lassen zu können.

Umgezogen

Ich habe es schon seit Jahren vor mir hergeschoben, mir für mein kleines Blogprojekt eine neue und günstigere Heimat zu suchen.
Nachdem vor knapp 6 Jahren das Aus für meine Startheimat Blog.de kam, wollte ich alles erstmal auf eigene Beine stellen und bin dann mit meinem Blog fast verlustfrei auf eine eigene WordPress Umgebung bei 1und1 umgezogen, wo ich eh noch eine ganz alte eigene Webseite zu laufen hatte. Hatte neulich mal durchgerechnet, das mich das Paket da im Jahr schon knapp 200 Euro kostet, was mir dann für meine bescheidenen Ansprüche echt zu zuviel war. Um bei 1und! selbst in ein günstigeres Paket umzusteigen, sah ich in dem Wirrwarr da echt nicht durch und als Option wurden mir eigentlich nur noch teurere Optionen angeboten. Also habe ich es heute mal in Angriff genommen und bin dann mit dem ganzen Projekt komplett einmal zu Strato umgezogen. Mit der neuen Domain kann ich sehr gut leben, denn diese erinnert ein wenig an meine allererste für dieses Blog, als ich mich damals Gedankendeponie nannte. Vor ein paar Tagen bekam ich eine Mail von Strato, in der sie alle Kunden und auch Ex-Kunden auf die Tatsache hinwies, das sich Strato nun komplett Klimaneutral gestaltet. Sieht mir eigentlich gar nicht ähnlich, aber dieses Argument brachte mich dazu, auf die Angebote zu klicken und mir dann ein, für mich passendes, Paket auszusuchen und nun hier meine neue Heimat gefunden zu haben.
Hab mit dem Klimaargument irgendwie ein besseres Gewissen und mit der Anpassung der Umgebung an meine Anforderungen bin ich nun auch zufrieden. Für mich mehr als ein Server- und Domainwechsel…hier gehts nun weiter und ich bin unendlich stolz auf mich, das ich das alles allein hinbekommen habe.

Das erste Brot

Heute wird nicht gekocht, es wird gebacken. Streng nach Rezept zwei Mehlsorten gemischt, Salz, Hefe und Gewürze ran…und nach drei Stunden Ruhe und Backzeit ist mein erstes selbstgemachtes Brot fertig. Ein wenig abkühlen lassen und schon stürzt sich die ganze Familie auf das, noch warme, frische Bauernbrot. Eine halbe Stunde später ….man glaubt es kaum…ist das Brot alle. Für meinen Wunsch…ein Schmalzbrot mit selbst gebackenen Brot ist heute Wirklichkeit geworden.

Löscht das Internet und geht raus spielen

Genau diesen Spruch hatte ich gestern gelesen und fand ihn so treffend, wenn ich mir meine Tochter gestern als Vergleich nehme, die völlig durch war, weil ihre sozialen Medien ein paar Stunden ausgefallen sind, wie sehr sich die heutige Generation doch von meiner unterscheidet. So hatte ich diesen Spruch in meinem WhatsApp Status, eine Option , die ich nur sehr selten nutze und hatte innerhalb kürzester Zeit so viel Resonanz auf diesen Spruch , das ich sehr vielen Wohl direkt aus der Seele gesprochen habe. Wir nutzen alle heute dieses Internet , als würde es ohne gar nicht mehr weiter gehen und wahrscheinlich ist dies bereits auch genau so, aber umso treffender ist wohl ein kleiner romantischer Rückblick, in der man diesen Zwang aber auch dessen Möglichkeiten eines weltweiten Datennetzes einfach nicht kannte. Hab noch nie so schnell soviel Zuspruch bekommen, das ich nun das Gefühl habe, es geht nicht nur mir so, das man die sozialen Randerscheinungen dieses Internets auf der einen Seite verteufelt und sich an „früher“ erinnert, wo alles viel „besser“ war und erkennt schon auf den zweiten Blick, das man selbst doch realistisch genug ist, um zu erkennen, das die Welt sich immer weiter dreht und weiterentwickelt …auch wenn man die Sache noch so nostalgisch sieht…gibt es kein Zurück in der Zeit.

I

Frühe Nacht

Es wird immer deutlicher, das die Tage nun immer mehr Richtung Winter gehen. Jeden Tag wird es ein kräftiges Stück früher dunkel…im eh schon lichtarmen Herbst.

Mittwoch

Heute nach der Arbeit wieder zwei Stunden mit Begeisterung in der Küche gestanden und den Kindern was zum Essen gezaubert und für uns heute Abend einen Gurkensalat gemacht und letztendlich auch mir selbst was zum Abendbrot bereitet. Einfache Sache, aber dennoch total lecker und nie vorher gegessen. Der Tipp kam von einem Kollegen, Leberkäse anzubraten darauf gebratene Zwiebeln und drüber zwei perfekte Spiegeleier. Gut gewürzt mit Salz, Pfeffer und etwas Paprika…war überrascht, wie gut mir das schmeckt und wie gut und einfach ich das hinbekomme. Manchmal ist einfach auch gut.

Im Regen

Ein Tag im Dauerregen.Herbstlichen Dauerregen. Wenn es wirklich den ganzen Tag durchregnet, zerrt das irgendwie am Gemüt und an den Nerven. Gereizte Stimmung heute auf Arbeit und selbst der Außendienst war heute keine bessere Option…Autofahren bei Dauerregen nervt einfach auf die Dauer.

Gekocht

Hab wiedermal gekocht und heute gleich zwei Chefkoch Rezepte miteinander kombiniert. Zum einen die gefüllte Paprikaschoten und zum zweiten aus einem ganz anderen Rezept eine Tomatensahnesoße dazu gemacht , damit der Reis nicht zu trocken wirkt und diese dann mit Gewürzen frei Schnauze dann noch individualisiert. Bin total zufrieden , schmeckt richtig gut…sehr gut gelungen. Besonders stolz bin ich da nun auf meine Abwandlungen und das genau diese zu diesem leckeren Ergebnis geführt hat.

Besser

Gemessen an den letzten zwei Tagen fühle ich mich heute doch schon deutlich besser. Die 12 Stunden Schlaf der letzten Nacht scheinen meine Genesung gut voran getrieben zu haben. Auch wenn ich noch nicht ganz fit bin, hoffe ich mal, das es zu meiner Glückssträhne gehört, eine Infektion gerade jetzt auszutragen und nicht im anstehenden Herbsturlaub.

Kränklich

Was für ein Wochenstart. Schon gestern ging es mir irgendwie nicht so gut und daher bin ich extra früh ins Bett gegangen um heute wieder fit zu sein. Schon am Vormittag merkte ich dann, das ich über Nacht nicht gesundet bin, sondern mich heute auch nur so durch den Tag schleppe. Sehr müde und KO , so das ich mich heute morgen erstmal in der Firma auf Corona getestet habe und nun die Gewissheit habe, das ich es mit einer der tausend anderen Infekten zu tun habe, die einen ganz schön die Kraft rauben. Zum Glück ist dieser Arbeitstag ein kurzer und ich kann mich schon am frühen Nachmittag meiner Genesung im. Bett widmen. Hoffe morgen gehts wieder.

Algarve

Seit vielen Jahren zählt die Algarve zu unseren Top Urlaubszielen. Jahrelang sind wir in den Sommerferien in den gleichen Ort und ins gleiche Haus der immer gleichen Ferienanlage gefahren. Auch wenn es in manchen Jahren Ausnahmen bei den Urlaubszielen gab, war dieser Ort an der Algarve gleich unser Sommerurlaub.
In diesem Jahr hatten wir dann wiedermal ein Jahr der Unterbrechung dieser Tradition und waren auf Teneriffa und auch für das kommende Jahr ist der Sommerurlaub schon gebucht und es wird nach Zypern gehen. Im Jahr darauf streben wir ebenfalls an nicht nach Portugal zu fahren, und diese Aussicht, länger nicht an die gewohnte Algarve zu kommen, verursacht in mir schon den ersten Anflug eines Sehnsuchtsgefühl…was sich eher anfühlt wie Heimweh.
So das ich mich zwar auch die nachten zweit Jahre mit unbekannten Urlaubszielen freuen kann, aber mir irgendwie jetzt schon vornehme, das ich nach all diesem wieder zurück möchte, an meinen Urlaubsort, an dem ich schon so viel schöne Zeit verbracht habe und so viele Erinnerungen habe, das ich mich mit ihm schon so unheimlich verwurzelt fühle.

Ein kleines Tief

Es hatte sich gestern schon den ganzen Tag angedeutet, das sich meine Stimmung an diesem Wochenende nicht mehr beflügeln läßt. Im Zyklus des Lebens ist es ja normal das es hellere und düstere Tage gibt, dieses Wochenende werde ich daher zu den eher düsteren zählen. Eine grundlose Traurigkeit gefühlt wie eine Depressive Stimmung, ohne erkennbaren Grund oder Auslöser. Ist halt manchmal so und gehört mit zum Leben. Als diese Phase gestern Abend ihren Scheitelpunkt erreichte, musste ich unweigerlich an die krankhafte Depression denken unter denen Menschen zu leiden haben. Unvorstellbar, wenn man unter dieser erdrückenden Stimmung länger zu leiden hat. Heute gehts schon wieder ein kleines Stück besser und allein diese Tatsache, das Tal verlassen zu haben, fühlt sich gut an, auch wenn dieses herbstliche Wochenende wohl Komplett unter dieser Grundstimmung stehen wird. Ich nehm es mal so hin.

Wenn der Winter naht

Die Tage werden kürzer und ungemütlicher. Mit der warmen Jahreszeit gehen auch viele soziale Gelegenheiten der Begegnung in den Winterschlaf. Sicherlich werden wir hier und da noch die Standardkontakte des Alltags haben, aber die Zeiten, in denen man sich hier und da mal im Garten oder zum Grillen trifft, werden nun nach und nach in die Winterpause gehen und nun kommt wieder mehr die Zeit, in der es nicht viele andere Optionen gibt, als das Wochenende in der engsten Familie zu Hause auf der Wohnzimmercouch zu verbringen. Es wird nicht nur uns so gehen, aber mir kommt diese saisonale Tatsache gerade in den Sinn, das nun die „gemütliche“ und damit etwas einsamere Jahreszeit ansteht. Irgendwie eine eher traurige Ansicht.

Squid Game

Gestern Abend hatte uns unserer Tochter zum gucken dieser Netflix Serie verleitet, und nun sind wir wie gefesselt und müssen gleich heute den halben Tag dafür aufwenden, um gemeinsam zu gucken wie es in der Story weitergeht.

Freitagabend

Freitag ist der schönste Tag der Woche. Arbeitstechnisch wieder stark verkürzt und ein früher Feierabend ermöglichte mir heute sogar noch ein Mittagsschläfchen , um von Abend noch mehr zu haben. So versucht man immer aus einem Freitagabend etwas besonderes zu machen. Heute ist dies wiedermal geglückt…gemeinsamer Fernsehabend mit Frau und Tochter.

Kartoffelsalat

..mein erster selbst gemachter..bin absolut zufrieden mit dem Ergebnis.

Heute gekocht

..Spätzlepfanne…ein bisschen nach Rezept und ein bisschen abgeändert nach „Schnauze“..Kindern schmeckt es schonmal …

Auf Herbst in 2 Wochen

Heute zeigt sich der Herbst gleich von seiner nassen und düsteren Seite. Beobachte das nun immer mehr Blätter fallen und merke immer das es die gleichen zwei Wochen sind in denen aus einem Spätsommer der frühe Herbst wird.

Trümmerberg

Mal seit langem mal wieder mein Mount Klamott erklungen. Merke wieder, wie oft war ich schon hier oben, als mit der Aufstieg deutlich leichter fiel. Ich muss was tun, mehr Bewegung, der sitzende Arbeitsalltag lässt mich sonst immer mehr einrosten. Immerhin einmal hoch und einmal runter und schnell kann es mir wieder gut gehen.