Beim Inder
Die letzte kleine ganz private Weihnachtsfeier, undzwar nur für uns Beide.
Freitag nach der Arbeit, am letzten Arbeitstag des Jahres, zum Inder in der alten Wohngegend…inklusive einen langen Spaziergang hin und zurück.


Gedankenentsorgung
Die letzte kleine ganz private Weihnachtsfeier, undzwar nur für uns Beide.
Freitag nach der Arbeit, am letzten Arbeitstag des Jahres, zum Inder in der alten Wohngegend…inklusive einen langen Spaziergang hin und zurück.


Nun ist er da, der letzte Arbeitstag des Jahres und der kürzeste Tag in einem. Damit ist der Dunkelzenit überschritten und ab heute gehts wieder Richtung Sommer.

Geschafft…morgen wir der letzte Arbeitstag in diesem Jahr sein und das wird nur ein sehr kurzer sein.
Woche geschafft, Jahr geschafft.Schneller als gedacht.
Habs lange vor mir hergeschoben, aber heute war mir mal wieder danach, einen magischen Ort meines Lebens zu besuchen.
Stelle bei dem Besuch auch fest, das ich seit Tagen wieder mehr und mehr zu mir selbst und zu meinen alten Gedanken und zu meiner alten inneren Ruhe wiederfinde.
Daher hat es gepasst heute…
Mein See im Winter.


Ich habe mich solange gegen diesen Wunsch gewehrt, der in mir seit Monaten immer stärker wurde.
Zum einen wollte ich nicht jeden Trend hinterherlaufen und zum zweiten stört mich einfach der Gedanke, mir noch ein Gerät ans Bein zu binden, bei dem man sich um den korrekt geladenen Akku kümmern muß.
Nun ist es aber doch passiert, in einem schwachen Moment habe ich sie mir bestellt und nun ist sie da.
Ob das eine gute Idee war oder nicht, wird wohl die Zeit zeigen, ob sie als neues Spielzeug was taugt und ob ich wirklich nicht ohne kann.

..eine Arbeitswoche um genau zu sein, dann ist dieses Arbeitsjahr auch schon wieder gelaufen.
Dieser Gedanke, nun in die letzte Woche zu starten, um dann erstmal 16 Tage am Stück frei zu haben, läßt diesen Sonntag heute ganz fröhlich und friedlich erscheinen.
Jetzt, wo zu Weihnachten die Arbeit immer weniger werden wird, geht auch der Stress weg und somit freue ich mich auf eine ruhige Arbeitswoche, die sinnbildlich das Jahr schonmal mental ausklingen lassen wird.
Wieder Heimspiel und eigentlich war es das, was ich eigentlich auslassen wollte und mir sicher war, das ich in diesem Jahr zu keinem Fußballspiel mehr gehen werde. Irgendwie brauchte ich ne Pause, wahrscheinlich auch durch die Umstellungen in meinem Leben, war mir der Spaß daran auch vorerst vergangen. So kam die Entscheidung, nun doch zu gehen, buchstäblich auf den letzten Drücker, denn ich war wirklich erst zum Anpfiff da.
Und das obwohl es mir nach dem Konzertabend gestern heute eigentlich nur nach Ruhe, Couch und Kopfschmerzmittel waren, mit denen ich eigentlich auskatern wollte.
Nun war ich doch da und natürlich wars auch wieder gut, immerhin traf ich dort mal endlich wieder auf meine komplizierte Freundschaft und es scheint ihm besser zu gehen und so konnte ich den Tag auch dazu nutzen, unsere Freundschaft etwas zu „ent-komplizieren“.


..gestern in Potsdam ..Fiddlers Green. Ich hatte schon die Befürchtung, das ich den Bezug zu dieser Musik durch meine lange ausschließliche elektronischen Phase verloren hatte. Würde ich überhaupt so richtig in Stimmung kommen, so ganz ohne jedes Zeugs nur mit Bier und Jägermeister angefüllt.
Oh ja es klappt noch und zu meiner Überraschung hat es mich richtig mitgenommen, so als wäre ich nie von dieser irischen Musik weg gewesen.Alles wieder da, nichts verloren…so wie vor zwei Jahren….was für ein gelungener Abend.

Solange man keine Schmerzen hat, braucht man auch nicht zum Arzt, so bisher meine Einstellung. Heute morgen jedoch, kaute ich auf einmal auf etwas Hartem herum, was dann doch keine Nuss war, sondern ein Stück meines Backenzahns. Nachdem frische Luft und kalte Getränke von nun an besonders „intensiv“ wirkten, beschloss ich heute damit sofort heute zum Zahnarzt zu gehen.
Nicht das ich am Ende noch über Weihnachten oder gar auf der Silvesterreise mit Zahnschmerzen zu kämpfen habe, wollte ich das so schnell wie möglich geklärt haben. Nach 45 Minuten Behandlung habe ich dies nun hinter mir.
Dunkler als heute gehts kaum noch.Um 9 Uhr scheint es noch nicht richtig hell zu sein und in 6 Stunden scheint das wenige Licht des Tages auch schon wieder abzunehmen.
Der Tag ist durchzogen von dieser tiefhängenden grauen Wolkensuppe.Heute scheint der Sommer im Jahreszyklus am weitesten weg zu sein.


Es kam genau zur richtigen Zeit. Zum einen um irgendwie mit der letzten Phase des Lebens abzuschließen und gemeinsam eine neue Phase zu betreten. In Zweisamkeit die völlige entschleunigte Entspannung zu geniessen und sich in dieser Ruhe auch ein Stück weit wieder zu finden, war der erste Schritt in diesem neuen Lebensabschnitt.
Alles perfekt…vom Tag überrascht und mehr bekommen als erwartet.


Nach Zweieinhalb Jahren ist Schluß.Ob MDMA, Amphetamin, Methamphetamin oder Kokain, was immer wieder und regelmäßig den Weg in meinen Körper gefunden hat.
Irgendwann in den letzten Wochen zu der Erkenntnis gekommen, das die Substanz für seltene Ausnahmefälle immer öfter zu meinem Leben gehörte, mit der Ausrede, die Ausnahmefälle würden sich einfach häufen, nur ohne Substanzen gäbe es auch nicht die Energie für so viele Ausnahmefälle. So freue ich mich auf eine sehr lange Zeit und irgendwie auch auf die alte Zeit, vor alle dem.
Ich kann nicht behaupten, das ich diese Phase bereuen würde oder könnte es nun für alle Zeit ausschließen, aber nun muß wieder was anderes ins Leben kommen und ganz in meinem Inneren freue ich mich auf diese Zeit. Die ersten 14 Tage sind geschafft und alle Reserven konsequent vernichtet oder weggegeben.

Du bist und bleibst meine beste Pizzabude.

Js, Erster könnte ich sagen, denn bei uns steht der Weihnachtsbaum schon.
Sehr früh denn es ist ja erst der erste Advent, aber da wir dieses Jahr auch die Ersten sein werden, die den Baum wieder auf die Strasse aussortieren, da wir praktisch in den Weihnachtstagen schon in den Urlaub fahren, dachten wir, fangen wir einfach auch früher an.
Ich finde eh, die Weihnachtszeit ist eh zu schnell und zu unbemerkt an einem vorbeigeflogen ,denn kaum steht der Baum sind zwei Tage später das Weihnachtsfest auch schon wieder vorbei und jedes Jahr habe ich aufs Neue das Gefühl, alles hab mich nur gestreift und ist nicht wirklich an mir kleben geblieben.
Also habe ich auch nichts dagegen, wenn dieses Jahr die gesamte Weihnachtszeit von unserem Weihnachtsbaum begleitet wird. Vielleicht bewirkt es ja, das ich pünktlich zu Weihnachten auch in der passendenden inneren Weihnachtsstimmung bin und nicht wieder alles wieder viel zu schnell vorbei ist.

Ich hatte es meinem Sohn schon so lange versprochen, ihn mal zum Heimspiel mitzunehmen.
Das eigentliche Problem, ich stehe sonst immer genau an der gleichen Stelle, undzwar da, wo meine Freunde sind, und da ist es ihm einfach zu laut.
So habe ich mich bisher immer von Spiel zu Spiel gedrückt und das gemeinsame Erlebnis (ohne Freundeskreis) und nur mit meinem Sohn auf der langweiligen Tribüne immer vor mir hergeschoben.
Aus einem Impuls heraus kaufte ich uns dann zwei Tickets, da wo ich über das ganze Spielfeld blicken müßte, um zu meinem Stammplatz zu gucken, aber ich dachte, wenn ich das jetzt nicht wahr mache, dann schiebe ich es wohl immer mit Ausreden vor mir her und werde damit als Vater der Rolle nicht gerecht.
Also war der Tag gestern gekommen und wir saßen dann und für mich in einer ganz neuen Perspektive und guckten beide das Spiel.
Sicherlich mal ein Spieltag an dem ich oben im Freundeskreis fehlte, aber ich konnte so mal ein Vater-Sohn Event genießen, wessen Bedeutung mir erst jetzt lange nach dem Spiel so langsam bewußt wird.
Ich denke ich sollte mir öfters Zeit nehmen und meine Belange zugunsten der Kinder etwas zurück nehmen.





Die Firmenweihnachtsfeier, ist für ich immer irgendwie der feierliche Jahresabschluss , denn danach läuft die Arbeit zum Jahresende mehr und mehr aus und alles kommt irgendwie zur „Ruhe“.
Eigentlich ein Termin zu dem ich wieder aufraffen und hinschleppen mußte denn eigentlich hatte auch dieses Jahr auf diesen gezwungenen Zirkus gar keine Lust.
Und so sassen wir dann dort auch in kleinen Grüppchen, die sonst auch betrieblich schon ihre Grüppchen bilden.
Und damit war es eine positive Überraschung, das mein Grüppchen so das letzte war, was am Ende noch da war und noch Stunden nach dem (wohl offiziellen) Ende dieser Feier noch weiter feierte und diese Weihnachtsfeier dann noch zu einer kleinen Feier mit den lieben Kollegen machte und dem Abend dann doch noch eine sehr positive Wendung gab.
Und wieder erfahren, das die Dinge manchmal ganz anders laufen, als man sich das vorher vorstellt und of genug zum Besseren.

The Prodigy – Das Wunderkind ..aus meinen 90ern.
Ich entdeckte eher zufällig den Kartenvorverkauf bei Eventim und dachte erst….“die gibt es noch“…und griff aus einer Bauchentscheidung sofort zu.Erst später erfuhr ich das es ein neues Album gibt und wie deren Konzerte so abgehen.
So war schon eine gewisse Vorfreude da, aber es war kein Konzert auf das ich regelrecht hinfieberte.
Am Tag des Konzerts hatte ich dann schon eine gewisse Erwartung, was mich hier erwarten wird, das sie aber so übertroffen wird, damit hatte ich nicht gerechnet.
Obwohl ich mich bewußt etwas entfernter der Bühne aufgestellt hatte, war ich trotzdem gefühlt gut mit drin im Geschehen und irgendwie hatte dieses Konzerterlebnis meine doch recht hohen Erwartungen deutlich übertroffen.
Musik ist immer auch Geschmacksache, aber mich hat es so fasziniert, wie lange kein Konzert mehr. So merke ich das auch daran, das sich die Eindrücke erst nach und nach setzen und das Erlebte damit quasi im Nachhinein selbst noch immer besser wird.
Positiv überrascht war ich bei Konzerten oft, aber selten hat es mich so umgehauen wie das letzten Dienstag.
So bin ich heute echt froh, das ich irgendwie diese Eingebung hatte, mir sofort zwei Karten zu sichern, als diese direkt rauskamen.
So habe ich fast das Gefühl…das was mit mir da am Dienstag passiert ist, gehört zu den Erlebnissen, die für mich vorgesehen waren. Dieses sollte einfach sein.

Es war das Spiel des Jahres und ich habe mich schon seit Wochen auf diesen Tag gefreut. Der HSV ist abgestiegen und empfängt nun alle Zweitligisten, also auch Union Berlin.
Und da ich davon ausgehe, das es diese Begegnung so schnell nicht wieder geben wird, war es was ganz großes endlich mal zum HSV reisen zu können.
Die Busfahrt dorthin verging im Flug und im Volksparkstadion war ich mal wieder überrascht, wie nah man dem Spielfeld sein kann, trotz der Größe dieses Stadions.
So habe ich mich in diesem Stadion als Gast sehr wohl gefühlt und auch das glückliche Unentschieden fühlte sich an, wie ein Sieg.
Alles in Allem wieder ein gelungener Tag mit vielen unvergesslichen Eindrücken.



Ein Tag zum verschlafen und eine Nacht um zu Leben. In herrlicher Zufriedenheit des eigenen Lebens.