Jetzt..am Ende des Urlaubs

..kommen doch noch ein paar wehmütige Gedanken.Drei Wochen sind (fast) um, morgen ist quasi unser letzter Tag.

Resümierend ist die Zeit hier natürlich viel zu schnell vergangen und gefühlt hat man kaum was von dem gemacht, was man sich hier so in den ersten Tage alles vorgenommen hat. Irgendwie endet ein Urlaub immer mit dem Gefühl, hier vorzeitig abzubrechen und kaum was erlebt zu haben, und reift dann erst in der Zeit nach dem Urlaub, wenn man auf diese Zeit zurück blickt und dann doch feststellt, das man viel erlebt hat.

Trotzdem bleibt nun, am Ende des Urlaubs, das Gefühl, das diese Zeit, auf die man sich so lange gefreut hat, nun doch auf einmal und völlig unerwartet vorbei ist….abgelaufen ist. Im Phänomen, subjektiv immer schneller vergehender Lebenszeit, scheinen aus diesem Blickwinkel nichtmal die drei Wochen zu reichen, um behaupten zu können, das es reichen würde.

Da wir oft hier sind, vergleiche ich nun unbewusst die Zeiten hier.Erinnere mich zurück und erkenne, das ich schon öfter an diesem emotionalen Punkt war.

Etwas wehmütig am Abend.

Zoomarine

Nach vier Jahren mal wieder hier in dem Freizeitpark der Algarve, und auch wenn es hier immer sehr gut besucht ist, ist es doch irgendwie gut organisiert, sodass sich ein Besuch immer lohnt.

Eine Show jagt die Nächste, sodass man ohne Langweile erschreckt, wenn man schon seit sieben Stunden in diesem Park verweilt und es einem bedeutend kürzer vorkommt.Wiedermal ein gelungener Tag voller Effekte, vor allem für die Kids.

Am Abend

Eine Runde durch den Ort, wenn der Tag gegangen ist, gehört irgendwie jedes Mal mindestens einmal dazu, wenn wir hier im Urlaub sind.

Obwohl auch hier die inneren Uhren nicht viel anders laufen als zu Hause, sind wir trotz Ausschlafen und manchmal sogar Mittagsschlaf, abends trotzdem schnell müde das wir in den Betten sind, wenn hier das spätabendliche Treiben erst losgeht.

Es trotzdem hier einmal durch die „Nacht“ geschafft zu haben, komplettiert die Liste der Erlebnisse um einen weiteren Punkt.

Ruhetag

Heute war außer Frühstücken und auf der Couch dösen, zumindest bisher, nichts weiter drin. Selbst am Urlaubsort, der mit so vielen schönen Ecken lockt, einfach mal zu Hause auf der Couch bleiben, ohne ein schlechtes Gewissen der Zeitverschwendung zu haben, empfinde ich irgendwie als großen Luxus. Soll bedeuten, das wir mit drei Wochen als Erholungszeitraum, so wie vermutet, richtig gelegen haben, das man nicht dem inneren Zwang unterliegt, die Urlaubszeit doch jeweils immer effektiv und erlebnisreich nutzen zu müssen, sondern man das machen kann, wonach einem gerade ist…Herrlich.

Am Strand der Steine

Eigentlich jedes Mal, wenn wir hier sind, müssen wir einmal hier her, an den Strand der Steine, der den Strand der Algarve so einzigartig macht.

Zwischen den Felsen wirkt das Wasser anders und die Kulisse wirkt irgendwie unwirklich, so als wenn diese Felsbrocken hier irgendwann einfach so vom Himmel gefallen sind.

Schwimmende Delfine

Weit draußen auf dem Ozean, habe ich mich endlich mal auf ein Speedboot getraut, welches mir ermöglicht hat, Delfine in ihrem Lebensraum zu beobachten. Ob wir auf welche treffen würden, sei immer eine Glücksache, da es Wildtiere sind und sie nicht angefüttert werden.

Ich hatte mir diesen einfachen Moment gar nicht so faszinierend und bewegend vorgestellt, als wir nach langer Suche wirklich auf frei lebende Delfine stießen.

Das letzte Drittel des Sommerurlaubs

Zwei Wochen Familienurlaub sind zu Ende, denn die letzte Woche teilen wir uns die Urlaubsidylle mit einer befreundeten Familie, die hier nun wieder etwas Schwung reinbringt.

Sicher, die absolute Ruhe ist vorbei, aber dafür unternimmt man wieder mehr, was den Urlaub hier auch weiter mit Erlebnissen füllt.

Zwei Wochen für uns und eine Woche mit Freunden scheint mir eine gute Kombination zwischen Entspannung und Action zu sein, das diese Zeit hier komplettiert.

Olhão

Etwas runtergekommenes Hafennest. War zwar mal interessant hier durch zu laufen, aber zum länger verweilen lädt dieser Ort irgendwie nicht ein.

Immerhin eine Erfahrung reicher und einen Blick über den Tellerrand gewagt.

Tavira

Heute hat es uns ganz in den Südosten Portugals verschlagen.Ohne Ahnung, was uns hier erwartet mal was Neues entdecken , gerade weil wir hier noch nie waren.

Ein bisschen Tradition

Bin das siebente Mal hier mit meiner Frau und wenn ich weit zurück denke, ist diese Pizzahütte für mich im Bezug auf unsere gemeinsame Zeit etwas besonderes.

Hier waren wir schon , als alles noch am Anfang war und hier waren wir auch schon, als wir uns gemeinsam an diese Anfangszeit erinnerten. Nun sind wir wieder hier, mit unseren Kindern und während ich mich noch an die alten Zeiten erinnern kann, die ich mit diesem Ort verbinde, spüre ich, das dieses hier ein weiter Moment in unserem Leben sein wird, an den wir uns irgendwann gern erinnern werden. Auch während wir zurückblicken, läuft das Leben in voller Fahrt weiter.Trotzdem ein emotionaler Moment hier.Eine Sache, die ich in diesem Urlaub unbedingt erleben wollte.

Lagos zweiter Versuch und in Gedanken

Nachdem mein Großer seit einigen Tagen mit einem Magen-Darm Virus zu kämpfen hat, hat sich das Urlaubsleben hier den Umständen angepasst und alle Unternehmungen wurden erstmal auf unbestimmt vertagt. So nutzten wir die Zeit, uns einfach zu entspannen und Kraft zu tanken, damit wir alle neue Energiereserven haben, wenn wir denn alle wieder gesund sind.

In den letzten Tagen hatte ich mir mit meiner Frau schon die Freiräume geteilt, das jeder mal raus kann, zum Meer oder durch den Ort, wenn einer von uns zu Hause bleiben muss, damit wenigstens der Andere mal rauskommt. Heute war der Tag, an dem wir guter Dinge waren, das wir am Nachmittag wieder alle gemeinsam starten können, das es sich abzeichnete, das mein Sohn endlich die häufigen Toilettengänge hinter sich gelassen hat. Also nahmen wir uns wieder Lagos vor, was auch gut klappte und es ihm dann doch wieder etwas schlechter ging und wir diese Abendrunde abgebrochen haben oder einfach nur verkürzt haben. Ich fands gut, das wir heute mal raus kamen und gemeinsam essen konnten, auch wenn der Abend nicht so ausgiebig war, wie erhofft.

Das Schlimmste an der Sache ist eigentlich, das ich meinem Sohn nicht glaubhaft machen kann, das er niemanden (wie er glaubt) mit seiner Erkrankung den Urlaub eintrübt, sondern das meine Ruhe nur davon her rührt, das ich mir einfach Sorgen mache, da er nun schon seit 3/4 Tagen mit diesem Problem kämpft und die Gesundheit der Kinder immer irgendwie auf die Seele drückt, wenn irgendwas nicht so ist wie es sein sollte.

Am Strand entlang

Heute nach dem Frühstück wieder ein kleiner Strandspaziergang, diesmal Richtung Osten. Faszinierend, wie ein kleiner Spaziergang am Meer den Tag schon so füllen kann, das man ihn schon nach einer Stunde als erfüllt ansehen kann.

So kann es bleiben

Mitten im Urlaub überfällt mich heute ein hochglückliches Gefühl. Irgendwas zwischen Erholung, Entspannung, angekommenden Tapetenwechsel, irgendwas davon fühlt sich hier am Urlaubsort momentan sehr gut an. Knapp zwei Wochen hinter uns und mehr als eine ganze Woche steht uns noch bevor, was mir wieder zeigt, das drei Wochen schon optimaler sind als zwei, wenn man mal richtig aus dem Alltagskreis raus möchte. Momentan bin ich einfach nur zufrieden und muss nicht nach vorne fürchten, wieviel Zeit mir hier noch bleibt. In diesem Moment fühlt es sich so an, als könnte ich locker noch drei Wochen genauso weiter machen. Genieße die Zeit und dieses Gefühl in mir und bin zuversichtlich schon jetzt irgendwann auf einen erfüllten Urlaub zurück blicken zu können.

Abendstimmung

Nun bin ich zum Abend doch nochmal raus auf eine kleine Runde, und diese kleine Runde durch den Ort wurde irgendwie zu meiner Runde. Mit Musik im Ohr war ich eh in einer emotionalen und gedankenverlorenen Stimmung, bestimmte visuelle Eindrücke passten dann einfach mit ins Gesamtbild.

Dieser kleine Spaziergang, der eigentlich nur dazu da war, heute einfach nochmal ein bisschen raus zu kommen, wurde dadurch zu soviel mehr.

Blick vom Balkon

Selbst hier kommt diese Urlaubsstimmung an, sitzend auf dem Balkon..Musik an, ein Bier und ein packendes Buch, und schon vergeht die Zeit irgendwie langsamer oder zumindest anders. Der Tag wird gar nicht mehr genau in Zeit gemessen.Es gibt nur früh, Sonne da, Mittagsschlaf und Sonne weg…

Beurteilt man den Fortschritt des Tages nur nach dem offensichtlichen Sonnenstand, kann auch ein Nachmittag auf dem Balkon höchst erholsam sein, wenn man sich einfach mit nichts weiter beschäftigen muss.Der Alltag ist definitiv zu Hause geblieben. Auszeit schon jetzt ein voller Erfolg. Genieße den Moment, so wie diesen jetzt.

Lucifer

Schon vor dem Urlaub aufs iPad gelegt, quasi für alle Fälle, falls mir nach dem Beginn einer neuen Serie ist. So habe ich gestern wirklich angefangen auf diese Vorbereitung zurück zu greifen und angefangen „Lucifer“ zu gucken. Die Hohe Bewertung bei Amazon scheint nicht übertrieben zu sein, denn mit gefällt diese Serie richtig gut. Mal was anderes.

Ein kleiner Strich durch die Rechnung

Urlaub.Sommer Freizeit. Es könnte alles so perfekt sein, aber es kommt immer anders als man denkt, erst recht, wenn man Kinder hat.
Schon gestern morgen klagte mein Sohn über Übelkeit, was ihn sich dann auch noch übergeben ließ und durch die Nacht hindurch mit einem dicken Magen-Darm-Infekt immer wieder aufs Klo springen ließ.
Nun ist heute erst recht Sparflamme bei allen Unternehmungen angesagt und der Hauptfokus liegt in der Gesundung des „Kleinen“ und auch darauf, das sich kein weiterer mit diesem Virus ansteckt, und es uns hier nicht nach und nach alle flachlegt.
Und so hoffen wir das es mit diesen zwei Aussetzertagen getan ist und das wir jetzt das Beste draus machen und die Ruhe einfach mal auf uns wirken lassen um dann morgen vielleicht wieder etwas unternehmen können.

Lagos

Wieder hier, wenn auch nur kurz, werden Erinnerungen wach.

Hoffe , das wir es in diesem Urlaub nochmal hier schaffen…vielleicht in genau das gleiche Restaurant mit dem gleichen Blick, mit der gleichen Person, die hier diese sentimentalen Gefühle auslösen.

Westküste

Nach den letzten trägen Tagen, war heute wieder ein Tag, an dem wir irgendwas unternehmen wollten. Und das war ganz gut, nach dem Frühstück aufzubrechen und damit diesen lethargischen Kreis zwischen Pool, Liege und Bett zu durchbrechen.

So stand also heute der Südwestlichste Punkt Portugals, mit seiner typischen „letzten Bratwurst vor Amerika“ auf dem Programm, Plus ein bisschen an der West (Steilküste) entlang um einfach so Natur zu gucken.

Die Touri-Ecke um die letzte Bratwurst, war für mich einfach Kult und Tradition. Vielleicht gerade weil ich hier schon so oft war und nun mal wieder da bin..nach den ganzen Jahren.Eine beeindruckende Landschaft gibts hier auf jeden Fall und jedes Mal aufs Neue zu bestaunen. Ein wenig entlang der Westküste, war neu für mich, aber nicht weniger beeindruckend. So als, wäre Europa genau hier von irgendetwas noch Größerem abgebrochen und diese frische Abrisslinie zieht sich nun die ganze Westküste hoch.

Mittelalterfest

Und diesmal kein übliches mit Ritter und Minnesängern, denn hier an der Algarve hatten die Mauren im Mittelalter das Sagen. Rund um die Burg in Silves gabs also gestern ein Mittelalterspektakel, was ich eigentlich als sehr authentisch empfand. Hab zwar damals noch nicht gelebt, aber hier gab es abenteuerlich gegrilltes quasi auf die Hand und Wasser und Wein aus Krügen. Kamele zogen durch die engen Gassen in denen es Stände mit Gewürzen und Wahrsagern gab. Licht gab es meist nur da, wo es Feuer gab…und Kleidungstechnisch zogen sogar neben den Akteuren sogar viele Besucher mit , so das wir zu den wenigen touristisch Gekleideten gehörten. Obwohl ich nicht so der Mittelalterfan bin, fand ich dieses durch seine Detailliebe aber doch schon interessant. Eine Reise zurück durch die Zeit.