Sky Go

Fern der Heimat, gefangen in einem Haus, mitten in der Natur. Kaum Handynetz, aber  ein wackeliges WLAN und ein Notebook reichen aus, um sogar von hier live beim Heimspiel meines Fußballvereins zu sein.

Hatte mich schon auf einen notdürftigen Ticker eingelassen, bis mir die Idee eines Sky Tickets kam. Da mal…gute Idee..Sky..auch wenn ich viel lieber selbst im Stadion bin, wenns wirklich nicht geht…diese Möglichkeit von Sky Go.

Ostersonntag

So, nun ist Ostern endgültig da und damit auch eigentlich schon wieder gelaufen. Es gibt wohl keinen Ostersonntag, der ohne damit auskommt, das Kinder Osternester suchen müssen, merke aber das dies wohl das letzte Jahr sein wird, denn die Kids sind aus dem Alter raus, in dem sie sich suchend durch die Gegend schicken lassen wollen. So wird Ostern vielleicht wieder mehr ein Familienfest, ohne Kinderschwerpunkt…und wird dann wie Weihnachten zuvor auch, dann irgendwie seinen eigentlichen Charakter verlieren.

Am Kamin

Es spielt sich so ein. Während hier Handy und Datennetze nur in wenigen Ecken des Hauses mehr schlecht als recht funktionieren, ist man hier eher angeschnitten von allen digitalen Leben da draußen. Und so fügt es sich, zu meiner Überraschung, das meine Kinder mit meinen Eltern und Schwiegereltern an einem Gesellschaftsspiel sitzen, während im Hintergrund der Kamin knackt wie vor Einhundert Jahren. Hätte nie gedacht, das meine Tochter und mein Sohn ohne WhatsApp und Snapchat überhaupt klarkommen können und nun liegen die Handys weit weg und das Interesse liegt hier im Spiel der Karten.

So ein persönliches Miteinander ist auch bei uns eine absolute Seltenheit, aber irgendwie kann man genau diese Umstände, abgeschnitten zu sein, sehr genießen. So sind hier Gespräche mit Kindern und sogar meinen Eltern möglich, die undenkbar wären, hätte sich auch nur einer in seine digitale Handywelt flüchten können. 

Ostergrillen

Hier draußen , war klar, das wir heute Abend Grillen werden. Zusammen mit meiner Familie, meinen Eltern und den Schwiegereltern erfahre ich wieder das warme Gefühl und die Vorzüge einer großen Familie. Gerade weil wir sonst eigentlich nur selten so zusammenkommen , weiß ich nun um dessen Bedeutsamkeit in diesem Rahmen einer intakten Familie leben zu dürfen.

Naturtherme Templin

Heute mit der Familie in der Therme hier in Templin gewesen. Drei Stunden im warmen Wasser und schon ist man auf der einen Seite komplett durch aber auf der anderen irgendwie total zufrieden und bewegt sich den Rest des Tages wie durch ein Schleier durch den Tag.

Ostern 2017

Und wieder Ostern. Nicht nur gefühlt kommt Ostern ja gleich hinter Weihnachten, sondern diese beiden Familienfeste sind ja auch nur durch ein Vierteljahr voneinander getrennt.
Es war eine gute Idee, die Ostertage nicht zu Hause zu verbringen, da sich so wieder eine Gelegenheit auftut, dem gewohnten Arbeits/Alltagskreis zu verlassen und einfach mal irgendwo anders zu sein..im Idealfall da, wo man noch nie war.
Gerade hier im Dunstkreise Templins, wo es hier draussen ums Haus herum wirklich nur die reine Natur gibt, wirkt sich genau diese Abgeschiedenheit sehr wohltuend auf uns aus.

Haus in der Natur

Über Ostern kommt die ganze Familie mal wieder zusammen und wir haben uns hier in ein großes Haus einquartiert, welches wahrlich mitten in der brandenburgischen Natur steht. Die alten Fernseher gehen nicht mehr, kein Handynetz und WLAN gibts nur in einer Ecke des Hauses.

Während am ersten Abend noch alle  noch verzweifelt ihre Handys in die Höhe gehalten haben, kehrt heute ein Stück dieser Ruhe ein, wenn man von allem angeschnitten ist, was einen stressen kann.

In Gedanken

..wieder zwei Jahre zurück..undzwar als ich heute vor zwei Jahren hier meine Arbeitslosigkeit amtlich machte. Sicherlich ein schwerer Gang, der eine lange Phase meines Lebens beendete, aber gleichzeitig hatte ich auf einmal viel Zeit und Kraft für Neues. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es damals aus mir raussprudelte , was ich nun mit der „gewonnenen“ Zeit anfangen wollte. Eine ganze Liste mit all den Dingen, die ich schon immer mal machen wollte und Orte die ich besuchen wollte, bisher aber nur so vor mir hergeschoben habe, weil all dies im Arbeitsalltag kaum umzusetzen ist, wurde angelegt. Vielleicht sollte ich meine überraschende Arbeitslosigkeit mal als Tausch ansehen, das ich nun weniger Geld aber dafür mehr Zeit habe. Jahrelang war es genau umgekehrt und vielleicht sollte ich auch mal eine Zeit mit mehr Freizeit aber dafür weniger Geld leben.

Gerade heute, als sich dieser Tag das zweite Mal jährt, und mir diese Zeit dieses Jahr näher scheint als im letzten Jahr, ist es für mich an der Zeit zu überprüfen, wie es mit meiner Lebenswuschliste heute aussieht.

In der Zeit meiner Arbeitslosigkeit könnte ich fast jeden Tag ein Punkt von der Liste als erlebt und gesehen abhaken. Als ich drei Monate später wieder ins Arbeitsleben zurückkehrte, stockte auch die Abarbeitung  meiner Lebensliste, aus Zeitmangel. Sicherlich konnte ich noch ein bisschen von dem Schwung mitnehmen und kann ab und zu eine Position auf der Liste von Wunsch in Erlebte Erinnerung tauschen, aber bei weitem nicht so viel, als wenn man alle Zeit der Welt zu haben scheint. Arbeitslos zu sein war auch dür mich kein schönes Gefühl und es ist auch beruhigender zu wissen, das man finanziell gut aufgestellt ist, aber der Gedanke an den Vergleich bleibt, wieviel Zeit man in beiden Lebenssituationen zur Verfügung hat.

Daher bin ich heute in erster Linie froh, das ich die Zeit gut genutzt habe, als sie mir geschenkt wurde, aber heute wieder wachgerüttelt, vielleicht öfters mal auf meine Liste des Lebens zu schauen….was ich eigentlich noch vor hatte..und diese dann nicht ganz aus dem Blick zu verlieren..

Bauhaus

Mein kleines verstecktes Interesse für Architektur führte mich heute nach Bernau bei Berlin. Wollte schon lange hier her und hab es heute einfach mal umgesetzt…Erkenntnis..Architektur ist Kunst und künstlich erschaffene Dinge können Emotionen auslösen, in dem man ihnen einfach nur begegnet.

Montagsparty

Montagabend war es mal wieder soweit. Irgendwie überfällig, unsere kleine Küchenparty nur für uns zwei. Die Kinder über die Ferien weg , mussten wir einfach mal wieder die Zeit nutzen, um uns bei Musik und ohne weiteren Verpflichtungen grundlegend auszutauschen. Wie oft hört man von Paaren, das sie sich auseinandergelebt haben und haben oft keinen Plan davon, wann sie angefangen haben , sich voneinander zu entfernen. Dabei glaube ich, das man sich ständig ein wenig von einander entfernt, was man merkt, wenn man sich wieder annähert. So bleibt für uns der erwünschte Effekt von MDMA nicht der, das man sich in irgendwelchen Clubs ausstanzt, sondern die chemisch herbeigeführte Offenheit und Entspanntheit dazu nutzt um sich auf einer ganz anderen Ebene unterhält, austauscht und damit irgendwie wieder aufeinander abstimmt. Sich freiwillig gegenseitig die Seele auszuschütten und somit alles in einem emotional schlummernde auszutauschen hat schon einen vereinigenden Charackter. Zusammen auf so eine Reise zu gehen, hat immer den Ausgang das man harmonischer zurück kehrt als man aufgebrochen ist. Man kittet wie von selbst kleine Risse, die einem im „normalen“ Zustand nie aufgefallen wären, und somit sind diese Momente ein kleines Geheimnis, sich selbst nach 18 Jahren Immernoch neu kennen und lieben zu lernen und nichts einschlafen oder auf Abwegen zu belassen.

Düsseldorf

Ich war schonmal hier, aber es ist sehr lange her und mein Besuch war auch sehr oberflächlich.

Nun hatte ich diese Fußballauswärtsfahrt mit einer Stadterkundungverbunden und diesen Tag zusammen mit einem meiner besten Freunde zu einem ganztägigen Event zusammengeführt. Düsseldorf hatte ich bisher total unterschätzt und war dann einfach von dem Treiben in der Altdtadt sehr überrascht, und werde diese Stadt mit auf die Liste setzen, wo ich gern noch mal hinfahren würde. Mein erster Blick auf den Düsseldorfer Rhein und mein erstes Altbier nach dem Spiel..ich bin einfach nur froh das ich hier auf so viele nette Leute getroffen bin und das ich diesen Tag nun mit meinem besten Freund teilen kann.

In Gedanken zwei Jahre zurück

Jetzt, wo alles zwei Jahre her ist, hänge ich diesem persönlichen „Jahrestag“ irgendwie stärker nach, als noch vor einem Jahr, als diese Zeit eigentlich noch viel näher an mir dran war.
Vielleicht besteht nun genug Abstand um aus einer gewissen Entfernung auf das ganze Geschehnis blicken zu können und dabei den ganzen Zeitabschnitt betrachten zu können und ihn irgendwie im Kontext der eigenen Entwicklung sehen, die ich seit dem genommen habe.
Genau morgen vor zwei Jahren stelle sich mein gesamtes berufliches Leben auf den Kopf und ich stand überraschend arbeitslos auf der Strasse. Quasi über Nacht gekündigt, war ich von Null auf Hundert gezwungen mir Gedanken über das persönliche Aus- und weiterkommen zu machen. Auf einmal stand alles, was bis dahin sicher und planbar schien, unplanbar unberechenbar und aus den leichten Gedanken des Alltags wurden schwere Gedanken, gegen die eine laute Uhr tickte, an diesem Zustand dringend etwas ändern zu müssen.
Heute weis ich, das es in dieser Lebensprüfung nicht darum geht, den Job zu wechseln, sondern vielmehr um mich und meine gesamte Welt zu überprüfen und zu überdenken. Wie gehe ich selbst mit meiner Welt um und vor allem, was ist eigentlich wichtig und was total unwichtig.
Große Kurskorrektur in meinem Leben, genau vor zwei Jahren begann diese…ich werde es nicht vergessen und ich kann es nicht verkennen, denn nun stehe ich mit neuem Kurs sicherer und zufriedener im Leben, als ich das damals war.
Das was damals auf mich einstürzte war kein richtiger Schaden, sondern es wurde nur Platz gemacht, um etwas neues zu bauen, nachhaltiger und beständiger.

Lieblingsessen

Spontanidee gleich umgesetzt ..und wieder zu viel davon gegessen…

Saisonstart der Freizeitparks

Heute starten wohl die meisten Freizeitparks hierzulande in die Saison und öffnen von heute an täglich ihre Tore. Für mich ein Datum an dem es symbolisch gesehen endlich auf den richtigen Frühling und Sommer zugeht, denn Freizeitparks sind etwas bei dem man sich ausschließlich draussen aufhält, im T-Shirt. Jetzt stellen also die Einrichtungen ihre Weichen auf warmes und sonniges Wetter, die davon leben.

Start ins Wochenende

Der Arbeitsfreitag ging etwas länger als erwartet und somit war ich am Abend einfach nur KO und eigentlich ganz froh, das erstmal für Freitag und auch Samstag nichts geplant war, sondern ich mich auf einen Abend und einen ganzen Tag auf der Couch freuen konnte.
Aus einer späteren Bierlaune heraus, ergab ich mich der Idee, mich nochmal an die angerissene „Probier“Tüte des La Cocaina Grande zu wagen. Immerhin war das Zeug noch da und mußte eh irgendwann verbraucht werden.
Ich bilde mir ein, das das Rauschgefühl schon etwas besser war, als das letzte Mal, und das obwohl ich eine geringere Menge konsumierte. Der aufputschende Effekt war wieder da, aber für nur diesen Effekt leistet ein gutes Amphetamin einen weitaus besseren Job. Was diesmal als sehr angenehm dazu kam, war das wohlige zufriedene Gefühl. Da niemand da war, mit dem ich mich nun angeregt auf eine Kommunikation einlassen konnte, zwingt einem dieser Zustand fast dazu, sich die Lieblingsmusik auf die Ohren zu geben bis die Wirkung nach gut einer Stunde wieder leise aber sicher abfällt.
Beim Abfallen der Wirkung bemerkte ich auch noch bewußt den Punkt an dem der Zustand der allgemeinen Zufriedenheit unter das Level fällt, was man ganz ohne diese Substanz fühlen würde und wieder mußte ich durch dieses „danach“ Gefühl.
Da ich zu diesem Zeitpunkt aber schon sehr müde war, konnte ich diesen kleinen Durchhänger, der sich nun deutlich nach „fehlt was“ anfühlt im Halbschlaf ausfiebern und bin dabei sogar eingeschlafen.
Zu keiner Zeit bestand die Idee, dieses Zustand über den geplanten Konsum hinaus zu verlängern.
Auch wenn ich heute eigentlich wieder völlig fit bin, bin ich doch froh, das ich mich heute meiner faulen Ader hingeben kann und mich heute noch mit Schlaf und faulem Rumliegen füttern und mich einerseits von der Woche erholen kann und andererseits schonmal Kräfte für Morgen ansparen.

Mittwochsspiel

Heimspiel , diesmal mitten in der Woche, quasi als Wochenteiler. Wieder mit viel Bier und Chemie den halben Tag im Kreise meiner Freunde ein Fussballfest genießen, bei dem wieder einmal die soziale Komponente , die des verlorenen Heimspiels sehr gut überflügelt. So gab es danach noch einen langen Absacker mit meiner wiedergefundenen Freundschaft Plus einer neuen Seele, mit der man sich gut verstanden hat, aber die es erstmal kennen zu lernen lohnt. Somit ging der Abend auch bis in die Nacht hinein und einen leichten, kürzen und traumreichen Schlaf später, kämpfte ich mich heute leichter durch den Tag, als ich das erwartete. Dafür wird , jetzt nach Feierabend , der Kampf mit dem Schlaf schwer. Aber egal, wie ich am nächsten Tag durchhänge, es hat sich wieder gelohnt.

Plan- und Ziellos

…tappe ich heute irgendwie durchs Spiel. Keine richtige Aufgabe und daher keinen richtigen Fluss, nimmt mit etwas den Spielspaß ..heute.

Eiszeit

Heute ist für mich heute spontan die persönliche Speiseeis-Saison eröffnet worden. In Gedanken zwei Jahre zurück..

Zurück am See

Hatte schon länger das Bedürfnis, an meine magischen Orte zu fahren und mal kurz „auszusteigen“ und die Gedanken sich selbst zu überlassen. 

Der Aussdendienst heute lässt es zu gleich mal eine Station in der Nähe aufzusuchen und mir hier bewusst zu werden, das die Magie hier nun schon seit 20 Jahren ihre Kraft hat und mich seit dem immer wieder hier her zieht.

Der Montag wäre geschafft

Ich erinnere mich noch gut an den Spruch eines Freundes, der da sagt, ist der Montag erst geschafft, ist die Arbeitswoche eigentlich schon gegessen. Ich weis nicht warum, aber irgendwie ist an diesem Spruch was dran. Der erste Tag der neuen Arbeitswoche ist immer der mühsamste und der, der wahrscheinlich am weitesten vom Wochenende weg ist.
Nun liegt dieser Tag bewältigt hinter mir und ich freue mich nun auf die Tatsache, das die kommenden zwei Wochen für mich keine „fünf-tage-Wochen“ mehr sein werden, denn hier bricht Ostern an beiden Wochen einen Tag ab und nächsten Montag habe ich erstmal Urlaub.