Urlaubsplanung 2018
Es ist verrückt. Wir sind noch nicht mal zum Sommerurlaub 2017 aufgebrochen, da machen wir uns schon Gedanken über den Haupturlaub des kommenden Jahres.
Aber nächstes Jahr kommen einige Dinge zusammen. Zum einen sind wir auf den Hauptbuchungszeitraum „Ferien“ angewiesen, was die verfügbare Auswahl sehr schnell verkleinert und zum anderen kommen in diesem Jahr noch ganz andere Dinge auf uns zu, die auch finanzieller Mittel bedürfen. Will man dann vielleicht noch mit anderen zusammen verreisen, weis aber noch gar nicht wohin, so braucht das einige Zeit der Planung und es dauert, bis alle Optionen auf dem Tisch und durchgesprochen sind.
Trotzdem hat diese Phase der Planung was.
Irgendwie scheint alles offen und man geht eine Option nach der anderen durch, und das ohne zeitlichen Druck schnell was finden zu müssen, und am Ende steht das Ziel und der Zeitraum fest und läßt eine gewisse Vorfreude entstehen.
Umso früher desto länger kann man sich darauf freuen.
Leerlauf
Tag 4 meines seltsamen Infekts zeigt sich jetzt erst aus ausgewachsener Schnupfen. Gestern Abend dachte ich noch für einen Moment, es geht aufwärts und dann folgte wieder eine Nacht, die mir das Gegenteil bewies.
Nebenbei beschäftigte mich noch die Tatsache, das beim letzten Arztbesuch ich wieder mit erhöhtem Blutdruck auffiel, was mein Hausarzt gleich mal medikamentös einstellen wollte.
Da ich aber weis, wie müde und schlapp mich Betablocker durchhängen lassen werden, nahm ich von dieser Empfehlung erstmal Abstand. Immerhin kann der erhöhte Blutdruck auch mit dem Infekt in mir zu tun haben, oder aber auch von der blutdruckfördernden ungesunden Lebensweise diverser Substanzen in der letzten Zeit. Vielleicht sogar von beidem, was ich natürlich, trotz Schweigepflicht des Arztes, so ansprechen wollte.
Also kontrollierte ich heute morgen mal nach und immerhin hat sich das Blutdruckgefühl, welches ich subjektiv sogar schon selbst wahrnehmen konnte, wie von selbst geregelt.
So habe ich nun in dieser Phase meiner Krankschreibung keine belastenden Probleme mehr, um die ich mich vergrübeln muss, sondern kann meinen Geist frei machen und Gedanken in die Ruhe lassen, die sonst nur wenig Platz haben.
So denke ich in diesen Tagen immer wieder an die Zeit vor genau zwei Jahren zurück, als meine Probleme weitaus größer waren und ich arbeitslos zu Hause saß und mich nicht nur beruflich sozial abgeschnitten fühlte.
Es ist vielleicht ganz gut, das diese Gedanken an diese Zeit mich immer wieder gewinnen, denn so schwer diese Zeit war, wollte ich aus ihr was mitnehmen und nie vergessen.
Ich bin dieser Momente ganz dankbar, die mich dann kurz innehalten und zurückblicken lassen, wie das mal war und wie es mir ging.
ESC 2017 Vorfreude
Seit meiner Kindheit steht dieses Event irgendwie fest im Frühjahrsprogramm, und somit fasziniert mich wahrscheinlich in erster Linie nicht dieser Wettbewerb ansich, sondern der Kult und diese jährliche Tradition. So hat dieses TV Event immer den Charakter eines beginnenden Sommers, da es immer gleich im Jahr positioniert ist. So weiß ich heute kaum noch, wer wo und was gewonnen hat, weiß aber noch oft, wo ich mich in diesen Jahren an diesem Tag aufgehalten habe. So wie bei allen immer wiederkehrenden Ereignissen, ist dieses TV Event auch eines. Selten überlebte auch nur ein Song länger als diesen Abend in meinem musikalischen Gedächtbis, aber heute breche ich wohl alle eigenen Regeln, indem ich mit im Vorfeld schon den Sampler mit allen teilnehmenden Liedern geladen habe. Zum einen, wegen meiner Vorfreude, denn in diesem Jahr wirds mir bei diesem Event viel besser gehen als vor zwei Jahren und zweitens aus purer Sammlerleidenschaft, bei jedem Auftriff das Wissen im Hintergrund zu haben…hab ich schon.
Huhn
Krank
..und krankgeschrieben. Es ging einfach Garnichts mehr und dieser Infekt zog mir ständig schlaftrunken die Augen zu, das an arbeiten nicht zu denken war. Also war gestern wieder der Gang zum Arzt fällig, um mich für diese Woche aus dem Verkehr zu ziehen. Auch wenn es sich nicht so lähmend anfühlt wie eine Grippe, glaube ich, das es hier der beste Weg ist, meinem übergroßem Schlafbedürfnis nachzugehen, denn der Körper weiß ja selbst was das beste für einen ist, um sich optimal zu regenerieren. Daher sehe ich es auch nicht ein, mich halb krank auf Arbeit zu schleppen um damit dann noch irgendwas zu verschleppen und diese Beeinträchtigung beruflich und vor allem privat noch weiter in die Länge zu ziehen. Nach weiteren 16 Stunden Schlaf, kann ich nun behaupten die erste Besserung zu verspüren. Vielleicht habe ich ja am Ende noch etwas Zeit übrig um über den Köper hinaus meinen Geist etwas zu regenerieren, was dann nur im körperlich gesunden Zustand funktionieren würde. Abwarten.
Und doch noch mal dran..
Es ist Mai und in mir wächst eine Erkältung heran. War irgendwie fast klar, nachdem schon in der letzten Woche viele um mich herum sich mit dieser rumplagten. Freunde, und Kinder um mich herum niesten und klagten über Halsschmerzen und nun sind wir wohl dran.
Immerhin liegt in den nächsten Tagen kein wichtiger Termin an, um den ich nun bangen müßte, ob ich bis dahin wieder gesund bin.
Kleine Probleme können ein sonst so perfektes Gesamtbild meiner Zeit nicht eintrüben. Vielleicht sollte eine kurze Pause von allem mal sein, bevor es weitergeht.
Ende April
Seelenkater
Unverwechselbar und diesmal war er wohl unvermeidbar, ein kleiner aber bestimmter Kater. Vollkommen „unten“ wieder angekommen und jede Substanz aus dem Körper geschwitzt , scheint nun die Zeit zu kommen in der ich in aller Stille mich nach Regeneration sehe. Nach einem hohen Berg folgt ein tiefes Tal, aber ohne tiefes Tal gäbe es auch keinen hohen Berg auf den man zurückschauen kann und keinen nächsten Gipfel auf den man wieder auffahren kann.
Christian Löffler
Es ist schon eine Weile her, als ich mir dieses Album gelauft hatte, weil mir eigentlich nur ein Lied gefiel. Seitdem schlummerte es in meiner Musiksammlung , bis ich gestern , wie durch eine Eingebung, Lust drauf verspürte. Seitdem läuft es bei mir in der Dauerschleife und bei jeder Wiederholung verliere und verliebe ich mich mehr in dieses Album. Faszinierend, wie man immer wieder was Neues entdecken kann, selbst wenn man es schon lange hat. Bin mir sicher , dieses Album beim Kauf schonmal durchgehört zu haben…so richtig gefallen und mich erreichen tut es erst jetzt.
Ein Freitag im Leben
Eigentlich war es zuerst ein Freitag an dem ich meine sonst so typischen Freitagsstimmung vor mir herschob, und das obwohl an diesem Tag noch viel passieren würde und ich nicht entspannt runterfahren werde.
Vor dem Fußball dann das Treffen mit den Freunden, auf ein Bier bevor es ins Stadion geht, und schon schlug meine Stimmung von Freitagsgefühl um auf erleben. Es folgte ein langes Fußballfest in Mitten meiner Freunde und eine lange Aftermatchparty.
Es hatte sich irgendwie so ergeben das wir dann auf einmal zu zehnt in unserer „Partyküche“ waren oder teilweise der Flur zur Party wurde.
Die Kinder über Nacht bei meinen Eltern hatten wir die Wohnung für uns und konnten uns von der Rolle lösen, Eltern sein zu müssen, sondern konnten mal wieder so sein, wonach uns das gerade war.
Was für ein befreiendes und zugleich ein lebenserfüllendes Gefühl, wenn die Party mit allem drum und dran bis in die Morgenstunden weitergeht, kann nur als gutes Zeichen gewertet werden, das es alle Beteiligten in etwas so genossen haben, wie wir selbst, mal wieder so richtig ins Leben einzutauchen und von dem zu trinken, was das Leben angenehm macht.
Es sind immer wieder genau diese Momente, die für mich LEBEN bedeuten und es irgendwie in diesen Momenten zu dem Besten machen, was einem passieren kann. Ein Tag/Abend/Nacht in der irgendwie alles gestimmt hat und ein Erlebnis das uns alle nun irgendwie nur noch stärker verbindet.
Einen so erfüllenden Freundeskreis zu haben, gehört in meinen Augen zu den wichtigsten Dingen im Leben, die man sich nicht kaufen kann.
Und somit komme ich wieder zu dem Schluß ,die Besten und elementar wichtigsten Dinge im Leben sind kostenlos zu haben, aber nicht umsonst. Der, der sie hat, kann sich als reich und glücklich betrachten.
Auch wenn jetzt diese Party noch nachklingt und Amphetamin, MDMA und Alkohol langsam den Körper verläßt und mir damit das Gefühl gibt, richtig runterzufahren, so ist dieses Gefühl selbst in der Nachbetrachtung des Ereignisses, das Glück pur.
Mount Klamott
..oder auch einfach Trümmerberg. Hier in Berlin Prenzlauer Berg, der Legende nach wurde hier der Schutt der zerströrten Stadt nach dem Krieg aufgetürmt, aus dem dann ein grüner Berg geworden ist. War seit über 25 Jahren nicht hier drauf und hatte es eigentlich schon eine Weile vor. Wenn nicht jetzt wann dann…dachte ich mir und bin heute spontan rauf. Das Beste an dieser Idee, war die Anstrengung die ich bei diesem kleinen Aufstieg erfuhr, welche mir zeigte, wie eingerostet und wenig belastbar ich bin. Gut , das ich das heute durchgezogen habe. Eine Wohltat für Körper und Seele.
Farben
Es grünt auf
Eric Stehfest und 9 Tage wach
Habe diesen Sonntag genutzt, wie schon lange nicht mehr, undzwar wahrlich den ganzen Tag lesend in einem Buch verbracht . Durch einen Büchertipp hatte ich mir „9 Tage wach“ von und über Eric Stehfest bei Amazon geklickt und es geschafft, mich heute durch die ganze Biographie zu lesen.
Enttäuschend stelle ich nun abschließend fest, das sich dieses Buch sehr schwer liest, da es sehr sprunghaft (ja und einfach nicht gut) geschrieben ist. Oft kann man den Gedankengängen und wechselnden Szenen kaum folgen und oft (auch mit viel Phantasie) einfach nicht glauben. Auf mich wirkt dieses (Von der Gosse zum Star) „Werk“ wie ein taktischer Trick, gerade jetzt eine Biographie zu veröffentlichen, um weiter und nachhaltiger im Gespräch zu bleiben. Bei der Verarbeitung seiner Drogenvergangenheit hatte ich den Eindruck , die größte Dosis seines Lebens erfolgte beim Verfassen dieser gigantischen literarischen Zeitverschwendung.
Mit Abstand ist dies der größte Schwachsinn, den ich mir als Buch zugemutet habe.
Dantes Peak
Es ist genau zwanzig Jahre her, als ich mit meiner Ex-Freundin diesen Film im Kino sah und mit diesem Film aus unserem Date eine Beziehung wurde. Seit ihrem Tod sehe ich „unseren“ Film eher zufällig das erste Mal wieder, in dieses Mal schmeckt die Erinnerung anders als in den Jahren davor. So zeigt ihr Tod, seit dem bei jeder Erinnerung irgendwie auf das Gesamtbild des Lebens und gleichzeitig auf die Endlichkeit von allem.
Wochenende
Einmal mehr Wochenende und es wird diesmal ein ruhiges werden, ein ganz ruhiges. Da sonst fast immer etwas anliegt, werde ich diese Tage mal dazu nutzen, um irgendwie mal wieder völlig runterzufahren. Zwischen Couch und Bett mich einfach mal mit Montagmorgen entspannen und das sonst so aufregende Leben an mir vorbeiziehen lassen. Bewusst ein kleines untätiges Tal schaffen, zwischen den ganzen Eindrücken und Erlebnissen, die sich sonst so dicht aneinander reihen. Mit dem Wissen, das die nächste erlebnisreiche Phase schon im Anmarsch ist, genieße ich für diese kurze Zeit einfach mal den Stillstand der Zeit.
Methamphetamin
Es hatte uns Psychonauten schon lange gejuckt, selbst zu erfahren, was es mit der Substanz Crystal Meth auf sich hat und so traf ich mich gestern mit meiner wiedergefundenen Freundschaft nach der Arbeit, um der Sache auf den Grund zu gehen und um unseren Horizont zu erweitern.
Als Brücke zu dieser Erfahrung sollte eine, nach den Bewertungen zufolge, recht reine Form des kristallinen Methamphetamins aus dem Darknet sein.
Wegen der deutlich stärkeren und bisher noch völlig unbekannten Wirkung, entschied man sich für eine zweifingerbreite schmale Line, die schon nach wenigen Minuten eine deutliche Wirkung mit sich brachte.
Vergleichbar mit sehr viel Amphetamin nur eben viel viel deutlicher Plus ein klares euphorisches Gefühl, etwa wie bei MDMA nur in der Summe viel deutlicher und härter und bestimmter.
Auch die sehr lange Wirkdauer und die überraschende Heftigkeit, der doch sehr geringen Menge ist erstaunlich, aber nicht nur positiv zu bewerten, denn auch wenn man sich erst freut, das es nach 8 Stunden noch keinen spürbaren Rückgang der Wirkung wahrnehmbar ist, so ist auch die tollste Party irgendwann vorbei und dieses pulsierende Hoch irgendwann auch ein wenig nervend.
Irgendwann braucht man das High nichtmehr und da wäre es besser man könnte zeitlich besser nachdosieren, als hier mit einer so kleinen Menge sich gleich mal 24 Stunden komplett in eine andauernde Wirkung schießt.
Selbst jetzt, 24 Stunden nach Einnahme, verspühre ich immernoch eine Wirkung, klein aber doch noch eindeutig wahrnehmbar.
Zum Suchtpotential kann ich noch nichts sagen, kann mir aber für mich persönlich nicht vorstellen, das hier große Gefahr besteht, denn dazu ist man nach dem unregulierbaren Trip eigentlich nur recht durch , wie nach einem guten Saufgelage, und eigentlich so weit weg vom neuen Konsum.
Kann nicht einschätzen, ob ich mich nochmal zum Konsum dieser Substanz verleiten lasse, denn die ungeheure lange Wirkzeit und auch dessen Intensität wirken etwas unkontrollierbar und daher eher abschreckend.
Die Wirkung von Methamphetamin hat mich trotz hoher Erwartungen doch sehr positiv überrascht, aber Wirkdauer und vor allem die lange Wirkdauer auf einem so hohem Niveau lassen mich eher in die Richtung tendieren, hiervon die Finger zu lassen.
Vielleich betrachte ich diese Erfahrung noch einmal komplett nüchtern, nach wahrscheinlich ein oder zwei weiteren Tagen einer leicht nervenden Restwirkung und eines latend vorhandenen chemischen Geschmack.
Spargel ist da
Vom Gefühl, alles richtig gemacht zu haben
Eine wichtige Erkenntnis in meinem Leben, die Dinge einfach mal so laufen zu lassen, ohne manipulativ oder berechnend blockierend zu wirken, sondern einfach mal den Lauf der Dinge zu vertrauen.
Für Jemand wie mich, der sich bisher alles immer so zurechtlegte, das es so viel wie möglich zu seinem eigenen Vorteil verlief, ist dieses Gefühl der fehlenden oder aufgegebenen Kontrolle schon etwas befremdlich, aber gleichzeitig ist es eine wahre Wohltat, sich dabei oder anstatt dessen auf die Dinge zu konzentrieren und sich an denen zu erfreuen , die dann anstatt dessen den Fokus des Lebens auf sich lenken.
Wie auch immer, ich wollte im Leben einen neuen Weg gehen und werde nun auch nichtmehr daran zweifeln und mein neu gefundenes Karma wieder gegen eigene Vorteile eintauschen, das, da bin ich mir sicher, zieh ich jetzt durch.
Neue Lebenswege sind zu Anfang vielleicht immer etwas ungewohnt und wirken unbetreten als zweifelhaft, und wenn man sie geht sind Zweifel völlig normal, ob dies wirklich der richtige Weg ist, sieht man aber zurück in die Sackgassen der großen Wege die man hinter sich hat, steigt einfach der Glaube, das der richtige Weg manchmal auch ein zugewachsener Trampelpfad sein kann, und man einfach Vertrauen haben muß. Vertrauen auch, was da noch kommt, immerhin wird dieser Weg nicht in einer persönlichen Sackgasse enden und wer weis, vielleicht ist das Glück der letzten Tage auch schon der Lohn, der zu meinem neuen Weg gehört?












