Game of Thrones

Nun habe ich mich doch mal an eine Serie gewagt, die mir viele schon seit Monaten nahelegen, sie mir anzusehen. Erste Staffel bei Amazon Prime bestellt, und der erste Eindruck ist überzeugend und macht Lust auf mehr. Da ich für den Rest der Woche krankgeschrieben bin, scheint mir nun der perfekte Zeitpunkt, jetzt mit dieser Serie zu beginnen.

Auszeit

Bin mal wieder aus dem Verkehr gezogen. Nachdem ich mich jetzt schon über eine Woche mit diesen Erkältungssymptomen Wochen schleppe, bin ich dann heute doch zum Arzt gegangen der mich gleich die ganze Woche raus genommen hat. Eigentlich hatte sich das gestern schon angedeutet als wir auf dem Weg zu einem Konzert waren und ich als einziger auf halber Strecke umkehren musste, da es mir nicht so gut ging, als das ich ein Konzert wirklich genießen könnte. Ob es wirklich ein Infekt ist, wieder Arzt meint, oder die lange Abhängigkeit von Allergieblockern und Nasenspray, so wie ich das vermute, oder gar die Kombination aus beidem, ändert letztlich nichts an der Situation dass ich erst mal zur Ruhe kommen muss und mich in Ruhe wieder herstellen muss. So werde ich diese Woche dazu nutzen gänzlich wieder auf die Beine zu kommen und mich wieder gesund zu machen.

Serienwechsel

Nachdem ich mit den beiden verfügbaren Staffeln von „The Path“ durch bin, welche mir im Übrigen sehr gut gefallen haben, bin ich eher zufällig auf die Verfügbarkeit der 6.Staffel von The Walking Dead gestoßen. Nun gehts hier erstmal weiter, bevor ich mich komplett in eine ganz neue Serie eingucken werde.

Spielstand

Jetzt, wo ich das Spiel gezwungenermaßen auf meinem iPhone parken musste, gefällt mir diese Option nun doch ganz gut.

Die Trennung von einem weiteren überflüssigen Endgerätes und die Bündelung meines digitalen Lebens auf so wenig Geräte wie möglich, hat nun doch mehr Vor- als Nachteile.

Nun immer dabei, mein tägliches Spiel-Tamagotchi.

Wetter

Dunkel, nass und stürmisch. Heute wird’s wohl nicht mehr richtig Tag.Der ideale Tag für eine kräftige Rotznase, die mich seit heute morgen quält. Da es noch keine Erkältung sein düfte, verweigere ich mir heute mal alle sonst so freizügig selbstverabreichten Allergiemittelchen und passe mit diesem Tag an…möge er schnell vorbei gehen.

Ein kleines Loch

Ob nun durch die zerrissene Woche, die Trennungsproblematik unserer Freunde oder mein immer noch leicht gesundheitlich angeschlagenes Ich, irgendwie befinde ich mich seit dem Morgen in einem kleinen Stimmungstief.
Der (außer die drei Urlaubswochen) nicht stattgefunden Sommer, den ich mir zu Beginn des Jahres ganz anders vorgestellt hatte und auch irgendwie genau auf diese Vorstellung hingefiedert habe, die Tatsache, der immer kürzer werdenden Tage und das leicht fröstelnde Gefühl, das der Körper nicht mehr ganz seine Temperatur halten kann macht mich irgendwie müde und kraftlos.
Dieses angeschlagene Gefühl vermischt mit den Veränderungen um mich herum zieht durch mich durch wie eine kleine depressive Phase.
Der Gedanke daran im dunkeln aufzustehen und im dunklen nach Hause zu kommen und sich an den Wochenenden dann doch meist wegen dem schlechten Wetter wieder in der Wohnung aufhalten zu müssen, fühlt sich an wie ein kleines Gefängnis, was mich umgibt.
Bereits jetzt ertappe ich mich immer öfter, so weit nach vor zu schauen, das ich schon den Frühling im nächsten Jahr sehen kann und mich auf ihn freuen kann.
Die Zeit in diesem Sommer ist einfach zu schnell vergangen um sie wirklich so erlebt zu haben, das ich sagen könnte, ich hätte es ausgekostet.
Werde mir vornehmen, den nächsten Sommer noch bewusster und intensiver wahrnehmen zu wollen, auf das ich mich einmal so aufwärmen kann, das ich damit durch den Winter komme.

Mitten in der Woche

Der kurze Montag und der Feiertag gestern reißt mich irgendwie total raus aus meinem inneren Zeitgefühl.

Hab ständig dieses „Heute ist Montag“ Gefühl und überhaupt fühlen sich so durchbrochene kurze Arbeitswochen dann immer noch schwerer an, wenn man wieder arbeiten gehen muss. Komme heute so gar nicht in die Gänge.Alles fühlt sich an als würde die Zeit durchgeschüttelt worden sein und muss sich erstmal neu sortieren.

Im Wald der einstürzenden Bäume

Wieder trennt sich ein Paar in unserem unmittelbaren Freundeskreis. Es ist keine Trennung, die uns wie aus heiterem Himmel trifft, denn die Probleme der Beiden waren seit Monaten oder gar Jahren nicht zu übersehen, doch irgendwie glaubte man immer noch an eine Krise, bis zu dem Tag an dem die Trennung kam.
Nun steht bei den Beiden nach zehn Jahren Beziehung alles erstmal Kopf und da sie sich bei meiner Frau ausheult und er sich bei mir ausschüttet, trennen die beiden irgendwie auch uns.
Das große Miteinander, das wir zusammen mit zwei Familien was unternommen haben, sind vorbei und daher wird diese Tatsache nicht nur ihr Leben verändern, sondern auch unseres.
Liefen bisher die Planungen immer mit ihnen als Familie, wissen wir noch gar nicht, wie wir das handhaben sollen, sollten die beiden sich so weit entzweien, das sie die Gegenwart des Anderen nicht mehr ertragen.
Somit geht diese Trennung mit ihren Konsequenzen auch durch unser Leben und stimmt nachdenklich.
Auf der anderen Seite rückt man in der eigenen Beziehung eingeschüchtert wieder enger zusammen, aus dem Respekt vor der Unberechenbarkeit des Lebens mit dem Gedanken, sich vielleicht nicht doch über jeden Krümel des Partners zu ärgern und im vollen Bewusstsein, wie schnell eine Beziehung zerbrechen kann.
So sind wir in diesen Tagen in Gedanken bei den Dingen des Lebens und sind gleichzeitig machtlos unseren Freunden irgendwie helfen zu können, außer weiterhin für sie da zu sein.

Brückentag

Heute war Brückentag, nur nicht für mich. Zwischen zwei Feiertagen war es mir diesmal zu schade, hier noch einen Urlaubstag zu opfern, kam es denn doch so, wie ich mir das schon gedacht hatte.

Während ich heute zur Arbeit ging, schien es so, als hätten sie alle Anderen genau diesen Tag als Urlaubstag ausgesucht, was sich wiederum so Auftragsschwach auf unsere Firma auswirkte, das ich schon zum Mittag in den Feierabend starten konnte, weil ab da einfach nichts mehr zu tun war.

So hatte dieser Tag, doch noch etwas von einem freien Tag, inklusive Mittagsschlaf.

Das einzige was mich heute wirklich störte war dieses richtig typische nasse Herbstwetter. Bisher konnte ich in jeder Jahreszeit meine Bewunderung für die aktuelle Jahreszeit erfahren, aber in diesem Jahr war mir der Sommer irgendwie zu wenig und auch zu schnell vorbei. Es ist selten, das ich mir die Hitzeperiode eines Sommers herbeisehne, aber heute wars für mich einfach die falsche Jahreszeit.

Aue

Gestern wieder mit Union in Aue. Und wieder ein Tag, den ich als gelungen erleben durfte, wieder ein perfekter Tag mit Freunden und Frau.

Ein Tag wie eine lange Party und dann noch mit perfektem Ausgang.

Entzug

Irgendwie hatte sich das über den ganzen Sommer hingezogen mit meiner Allergie, die ich dann mittels Reactine schnell und gut in die Schranken weisen konnte. Leider macht das Zeug auch mit der Zeit abhängig, was man daran merkt, das man allergietypische Probleme bekommt, selbst wenn der Auslöser der Allergie schon längst nichtmehr da ist. Kurz, lässt das Medikament in seiner Wirkung nach, meldet sich die verstopfte Nase zurück, bis ich dann wieder zur Tablette griff und wieder „gesund“ war.

Da ich nebenbei meine Nasenschleimhäute mit diverser anderer Chemie beschossen hatte und irgendwann nichtmehr trennen konnte, was Allergie, was Schleimhautreizung und was normaler Schnupfen ist, bombardierte ich mich zusätzlich mit Nasenspray, was bekanntlich ähnlich abhängig macht.

Da der Dauerkonsum von Reacine und Nasenspray nicht ohne ist, entschloss ich mich vor fast drei Tagen zu einem Entzug der beiden Substanzen, um meinem Körper mal die Chance zu geben, sich allein auf das Schleimhautproblem einzustellen und siehe da..nach drei Tagen des kompletten Verzichts verspüre ich eine deutliche Verbesserung der Gesamtsituation. Auch wenn es Phasenweise Immernoch in der Nase kribbelt und es sich manchmal anfühlt wie ein beginnender Schnupfen, so werden die Nachwirkungen schwächer und mir gehts besser.

The Path

Da die Serie „Supernatural“ doch mehr oder weniger aus voneinander unabhängigen Folgen besteht, war mir der Sinn mehr nach einer Geschichte, die sich irgendwie selbst aufbaut. So habe ich nun „The Path“ dazu gewählt und bin hin und weg, wie schnell mich die Story gepackt hat und wie spannend die Geschichte erzählt wird. Glücksgriff mit Suchtgefahr.

Blätter am Boden

Die ersten Bäume geben ihre welken Blätter frei, die dann nass auf dem Boden vor sich hin modern. Es ist endgültig Herbst geworden und die Windstärke der nächsten Wochen wird mit darüber bestimmen, wie schnell sich die Landschaft ändert. Aus zugewachsenen und undurchsichtigen Bäumen werden nun wieder geisterhafte Winterskelette, die den Eindruck erweckt, die Umgebung stirbt vor sich hin.

Montagsspiel

Es ist der schwerste Spieltag, an dem man sich motivieren kann, Abends noch weggehen kann. Gefühlt mitten in der Woche, hat man noch die ganze Arbeitswoche vor sich und vor allem den Dienstag nach dem Montagabend. Da es nicht nur mir so geht, hält man sich an solchen Spieltagen mit Bier zurück, was sich dann oft auf die Gesamtstimmung auswirkt. So haderte ich an diesem Montag schon ein wenig mit mir, ob ich mich überhaupt zu diesem Event aufraffen sollte, wo mir irgendwie noch das letzte lange Wochenende in den Gliedern steckt.

Irgendwie bin ich dann doch los und hab es (wie immer) auch nicht bereut.

Der endlich überfällige Sieg und das aufwärmen so mancher aus dem Fokus verlorene Freundschaften machten diesen Abend wieder zu einem Gelungenen. Der spezielle emotionale Moment, das sich leerende Stadion nach einem Sieg. Die beginnende Ruhe nach dem Sturm.

Sonntagsente

Eben noch gegrilltes gegessen und heute zeigt der Mittagsempfang bei den Schwiegereltern die erste typisch herbstlich/winterliche Speise.Es gibt Ente und irgendwie passt dies auch zum immer herbstlicher werdendem Wetter.In den ersten Räumen wird leicht die Heizung schon aufgedreht. Gefühlt gestern noch im Pool abkühlen, heute schon das Bad heizen…und Ente essen.

Wahl 2017

Es ist soweit , der Bürger ist gefragt und soll mehr oder weniger die aktuelle politische Situation bewerten. Ich habe es gleich heute morgen um 9 Uhr hinter mich gebracht, und eine Wahl getroffen, von der ich denke, das sie meine innere Stimme wiedergibt.Auch wenn meine Stimme nicht groß ins Gewicht fallen wird, so hat man doch zumindest das Gefühl, seinen Senf zur großen Suppe dazugeben zu können. Nun hat dies bis 18 Uhr ein wenig den Charakter eines Countdowns , bis erste Zahlen kommen, die dann ungefähr offenbaren, was uns die Zukunft bringen wird.

Und wieder Wochenende..

..und wieder ein für mich komplett ausgefülltes.
Wenn sich das Leben so schnell dreht, das man von einem Erlebnis ins andere fällt, wird die Zeit weniger um die ganzen Dinge nieder zu schreiben und damit auch irgendwie zu verarbeiten.
So starte ich am Freitagnachmittag schon berauschend ins Wochenende mit zwei Freunden umgeben mit Musik, Gras und Bier unterwegs zum Wasser und bei entspannter inneren Ruhe und etwas anderen Gesprächen, in den Abend zu feiern und damit auch irgendwie das pure Leben zu genießen.
Auf eine kurze Nacht mit nur leichtem Schlaf folge der Samstag, den wir schon gegen Nachmittag auf eine Garten und Grillparty eingeladen waren.
Schöner Abend und selbst der eintretende Regen kann einem keinen Strich durch die Rechnung machen, wenn man mit den richtigen Leuten umgeben ist.
Somit siedelten wir nach dem Grillen in die Wohnung der Gastgeber und auch hier war vor Mitternacht kein Loskommen und mit nachhaltiger Wirkung hat dieses wohl letzte Grillen in diesem Jahr die Erlebnisse an diesem Wochenende komplettiert.
Nun steht der Sonntag, wie so oft, als reiner Entspannungstag da, ohne das ich das Gefühl hätte, ich würde hier faul auf der Couch irgendwas verpassen, sondern blicke voller Erfüllung auf die letzten Tage zurück.

Supernatural

Nachdem ich nun die Serie Lucifer durch habe, war ich auf der Such nach meiner nächsten Lieblingsserie, und bin eher durch Zufall auf Supernatural gestoßen.

Die 264 Folgen in 12 Staffeln werden mich wohl diesmal etwas länger am TV fesseln.

Im Park

War heute mal wieder in unserem Park. War länger nicht hier und auch sonst immer allein, denke ich hier an unsere Zeit zurück und geniesse das Gefühl, für einen Moment mal außerhalb der Zeit zu stehen und mein ganzes Leben wie von außen betrachten zu können. War dies bisher ein Ort, den wir sonst immer zu unterschiedlichen Zeiten besuchten und deswegen immer allein hier waren, bin ich heute hier doch noch mehr allein. Die hier oft gestellte Frage, wo du bist und was du jetzt gerade tust, ist seit Beginn dieses Jahres für immer beantwortet. Du lebst nicht mehr und erst jetzt wird mir klar, das wir diesen unseren Ort nicht mehr gemeinsam besuchen werden, so wie wir das mal geplant hatten. Heute hier fühle ich mich einmal mehr, allein gelassen mit den Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit.

Eins weniger

Nach 16 Monaten in meinem Besitz, soll ich das Firmen-iPad wieder abgeben. Ob es wirklich Sinn macht, ein Gerät, welches nun schon sechs Jahre technische Weiterentwicklung überlebt hat, noch für andere Dinge einzuplanen, bleibt mal außen vor.

Zurückgestellt auf Werkseinstellung werd ich es morgen wieder abgeben, mit gemischten Gefühlen. Denn einerseits gibt man irgendwie seinen langen täglichen Begleiter zurück, fast wie ein Hund ins Tierheim. Aber auf der anderen Seite trenne (werde getrennt) ich mich von einem weiteren, eigentlich überflüssigem, Gerät. Ich habe eh genug Endgeräte, mit denen ich ins Internet gehen kann. Eins weniger heißt vielleicht auch, ich habe ein Gerät weniger, was mir die Zeit klaut.

Was man nicht auf dem Smartphone erledigen kann, kann man dann am Notebook oder Mac.

Das iPad für mich immer das Gerät dazwischen, was ich zu oft in die Hand nahm, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wusste, was ich jetzt damit wollte/sollte. Aus Langeweile oder Gewohnheit…aber nun ist es vorbei..das Ding geht weg.