The Man in the High Castle

Nach  The Walking Dead und Breaking Bad wage ich mich an die nächste Serie und schlage gleich da zu, was mir Amazon am eindringlichsten präsentiert.

Mal sehen, ob mich so eine Eigenproduktionen genauso fesseln kann , wie die beiden Erfolgsserien davor.

Zug im Nacken

Seit gut einer Woche spüre ich eine Verspannung im rechten Nackenbereich, die seit dem zunimmt und selbst gestern durch eine Rückenmassage am Wellnesstag nicht nachgelassen hat.

Bevor ich dieses Übel nun weiter auf die leichte „Schulter“ nehme , heißt es nun Wärme, Wärme, Wärme…in der Hoffnung der schnellen Besserung.

Wellness-Tag

Haben uns gestern mal wieder seit langem einen richtigen Wellnesstag gegönnt und diesen prächtigerweise auf einen Freitag gelegt und damit das Wochenende gleich mal um diesen Tag erweitert.

Einen Tag hier wirkt sich in mir aus, als hätte ich eine Woche Urlaub hinter mir.

Gut erholt wieder zurück nach Hause…ein Tag hier nur für uns beide , müssten wir eigentlich öfters machen.

Konzert-Event 2017

Karten sind da, und es ist für mich jetzt schon das Konzertevent mit den höchsten Erwartungen, aber wo ich mich auch am meisten drauf freue, da endlich mal dabei zu sein.

Ein trauriger Anruf

Gestern Abend , unerwartet, ein Anruf. Am Telefon der Lebensgefährte meiner Ex-Freundin. Wenn wir bisher miteinander zu tun hatten, dann eigentlich in sehr angespannter Atmosphäre , denn es war nicht immer leicht, die Außenwelt davon zu überzeugen, das ich mit ihr nach einer langen Beziehung den Weg in eine Freundschaft gefunden hatte.

Nun konfrontierte er mich wieder mit der Realität ihres Todes und dem Fakt, das nun ein Beerdigungstermin feststehen würde. In Anbetracht der Situation sprachen wir am Telefon natürlich völlig frei von irgendwelchen vergangenen Differenzen, ab hier war es nur noch ein Gespräch von Mensch zu Mensch.

Ich habe in diesem Telefonat erfahren, das sie wohl selbst vor ihm sehr viel von unserer Freundschaft hielt und er erzählte mir auch, wieviel Kraft aber auch Zufriedenheit ich ihr wohl gerade in den letzten Monaten gegeben habe. Das macht für mich das Thema nicht einfacher, soll es auch nicht, aber gerade ist der Verlust und der Schmerz ein wenig aus meinem Fokus geraten, werde ich nun mit der Beisetzung konfrontiert, bei der ich nun lange überlegte, wie ich damit umgehen werde.

Nach langer Überlegung werde ich nicht zur Beerdigung gehen. Mich verbindet nichts mit ihrer Familie oder anderen Freunden oder Bekanntem. Wir hatten nach unserer Beziehung keine gemeinsamen Freunde mehr und das war auch ok so, denn so konnten wir die beste Mischung aus Kontakt und Funkstille in unserem Leben finden, was für uns beide das ungezwungenste und auch beste war.

Also hatte ich nur zu ihr selbst eine Verbindung und sie ist leider tot.

Wichtig für mich ist, das ich nun einen Ort habe, an den ich gehen kann, da ich nun weiß , wo sie beigesetzt werden wird. Aus reinem Bauchgefühl möchte ich an ihr Grab, wenn der Trubel dort vorbei ist und ich dort allein sein kann. Meine Trauer ist meine Trauer und muss ich nicht mit Menschen teilen, die mich kaum noch kennen und die ich kaum noch kenne.

Es ist das letzte Ding, was nur uns beide was angeht, und deswegen werde ich sie besuchen, wenn es gerade kein anderer tut.

Traum erfüllt

Schon immer mal wollte ich auf ein U2-Konzert, doch jedesmal wenn sie diese Gelegenheit bot, kam entweder irgendwas dazwischen oder es hat sich irgendwie verlaufen. Zumal ich bei den letzten Tourneen ja noch nicht so Konzertbegeistert war wie heute und auch sonst nur selten wegging, blieb es irgendwie immer nur ein Traum den man sich „irgendwann“ erfüllen wollte.

Gerade aus dem Wissen heraus, dieses lange genug vor mir hergeschoben zu haben , stand für mich fest , das ich gestern Punkt 10 Uhr, zum Beginn des Vorverkaufs, über der Eventim-App sitzen werden und zwei Tickets ergattern werde.

Da dieses Event dann auch schon gegen Mittag ausverkauft war, machte mich noch glücklicher , noch zwei Tickets ergattert zu haben, und so endlich einen Traum mehr in die Realität geschossen zu haben.

Katertag

Sonntag..und immernoch Katertag.
Das Highlight dieses Wochenendes war definitiv und absolut der Freitag, weswegen ich nun schon den zweiten Tag mit meiner Regeneration zu tun habe.
Entspannend auf der Couch vorm TV ist es aber gut auszuhalten und ich merke bereits wie meine Akkus sich langsam wieder aufladen.
Schneller und einfacher wäre das alles, wenn der Tag mehr Licht und Wärme bieten könnte, denn eine Stunde drau0en in die Sonne zu legen, ja das wäre jetzt genau das Richtige.
An solchen Gedanken merke ich immer wieder wie sehr mir die Möglichkeit fehlt, einfach mal raus zu gehen und mich draußen im Garten aufzuhalten um frische Luft und Licht zu tanken.
Merke immer wieder wie sehr ich dieses Jahr dem Frühling entgegenfieber.

Crim3s

Auf der Suche nach neuer und für mich noch unbekannter Musik bin ich nach einigem Suchen bei diesem Sound hier direkt kleben geblieben.
Wieder was entdeckt, was mich irgendwie direkt in meine emotionale Grundstimmung trifft und mich richtig umhaut.
Genau so sollte Musik funktionieren, einmal gehört und sofort, weiß man nicht wie man bisher ohne diese Band leben konnte und wie es sein kann, das man sich so direkt darin wiederfindet.
Manchmal passt es einfach das zwei Dinge zusammen finden, die füreinander bestimmt sind…so wie jetzt gerade diese Musik und meine Seele.

Dschungel TV

Es ist wieder Januar und meine ganze Familie verfolgt die seichte Unterhaltung des Dschungelcamps.

Reizen mich diese TV-Formate sonst gar nicht, erwische ich mich aber hier seit Jahren dabei, das ich mir dieses auch mit großer Freude ansehe. Es ist schon irgendwie ein Kult, welcher am Anfang des Jahres als TV Event ins Wohnzimmer flimmert.

Wieder Küchenparty

Freitagnachmittag kam ich schon recht ko von der Arbeitswoche nach Hause und hatte ein ruhiges Wochenende auf der Couch auf meinem Plan, als mich eine unerwartete Nachricht meiner sonst so komplizierten Freundschaft erreicht.
Quasi aus dem Nichts, wollte er einfach mal so vorbeikommen und trifft mich damit nun an einem Punkt an dem ich eigentlich total Ko und müde von der Woche war.
Ich sagte erst mit Hilfe einer Ausrede ab und dann doch zu und schon saßen wir beide nach langer Zeit mal wieder in der Küche.
Mit Pizza, Bier und dann noch anderen chemischen Elementen war es dann mal wieder so, das der Kopf ganz frei wurde und die Gedanken viel freier geäußert wurden.
Somit hatten wir wieder mal einen der besten und kommunikativsten Mdmabende des noch jungen Jahres und uns endlich mal wieder ausgesprochen und irgendwie auch abgestimmt.
Und so hatte dieser Freitag noch einen Verlauf genommen, den ich noch am Mittag nicht für möglich gehalten habe, und das nur weil ich mich entgegen meines inneren Bestrebens auf Ruhe, doch dafür entschieden habe, ihn als Besuch zu empfangen.
Dafür habe ich heute meinen Kater-Tag der sich aber mit Couch und TV gut aushalten läßt, und das Erlebnis gestern rechtfertigt dieses kleine Durchhängen heute.
Somit halte ich heute fest, wieder eine nachthaltig sehr schöne Küchenparty gefeiert zu haben und halte mir vor, das diesmal meine alte Freundschaft der ausschlaggebende Punkt war, der die Idee dazu hatte und ohne dessen Idee ich wohl gestern auf der Couch verbracht hätte.
Bin einfachn so zufrieden, das dies anders gelaufen ist….

Freitag und Wetter

Ende der Arbeitswoche und dieses nasskalte und trübgraue Depriwetter verspricht mir wieder ein Wochenende in der Wohnung.

Dieses Wetter läd nicht gerade zu Aktivitäten an der frischen Luft ein und das lässt mich in diesen Tag mehr erwartungsvoll auf den Frühling gucken als sonst. Den Winter mit seinen eingeschränkten Möglichkeiten hinter sich zu lassen und auch um schnell Zeit zwischen ihrem Tod und meinem Leben zu bekommen.

Freitag und in Gedanken

Nach dieser ersten Arbeitswoche holt mich erstaunlich schnell meine typische Freitagsstimmung ein.

Da diese Woche eh etwas Gedankenverhangen war und mich ihr Tod an jedem dieser Tage ständig begleitet hat, ist dieser Freitag wahrscheinlich nur der Höhepunkt der ausschweifenden Gedanken übers Leben und die Zeit die hinter einem liegt und die man vielleicht noch vor sich hat.

So ein unerwarteter Todesfall führt mir einfach nur wieder vor Augen, das eben nicht alles immer so weitergeht, sondern alles irgendwann ein Ende hat und jedes Ende um einen herum auch das eigene Leben und damit einen selbst ein Stück weit verändert.

Gehe ich so manchen Gedankengang weiter, so bemerke ich immer wieder, das meine Welt der Erinnerungen kein unendlich ebenes Feld mehr ist, sondern an einer Seite bereits tiefe Abbrüche aufweist, an die ich mich so unbefangen gar nicht mehr nähern kann. Plötzlich liegt nicht mehr jede Erinnerung zurück in einer ruhigen und heilen Welt. Manche Erinnerungen scheinen nun mit dem Schmerz des Verlustes bemalt worden zu sein. Auch wenn unser Kontakt in den letzten Wochen nur noch sehr dünn war, stolpere ich immer wieder über die Tatssache, das ich ihr nun nichtmehr mitteilen könnte, wenn es was gebe.

Gleichzeitig bin ich immer wieder froh, das wir doch noch die Gelegenheit hatten, uns in einem Gespräch restlos auszusprechen was es zu sagen  gibt und damit alles zu kläre und alles begradigen, was irgendwie auch nur im Ansatz quer hing. In der Nachbetrachtung erscheint mir dieses letzte Gespräch in einem besonderen Licht, hatte ich doch damals noch keine Ahnung, das dieser Moment es sein wird, was mir den Verlust nachher etwas erträglicher machen wird.

Ein Abschied für immer, aber es gab nichts mehr, was nun für immer unausgesprochen bleiben muss.

After Work Party

Schon zum zweiten Mal treffen wir hier in unserer Küche, eher spontan als geplant, mit Kollegen zusammen, mit denen wir auch auf der Arbeit recht gut klar kommen.

Hab eigentlich keine Ahnung, wie sich das so ergeben hat, das man hier zum Ausklang der Woche mit Kollegen oder Freunden..oder irgendwas dazwischen…nach der Arbeit trifft, um hier noch auf ein paar Bier den Tag und die Woche langsam ausklingen zu lassen, aber mir gefällt es.

So ist ein Teil der Wochenenderholung schon heute bei diesem kleinen Feste erreicht.Heisst, morgen noch einen halben Tag und dann ist richtig Wochenende und die erste Arbeitswoche überstanden.

Verlust

Nach vier Tagen Gewissheit scheint die erste Welle der Trauer vorbei.

Irgendwie findet alles wieder seinen Gang und es wirkt so, als würde ihr Tod nun langsam hinter meinem Alltag verschwinden. Unzweifelhaft merke ich aber, das dies nur ein wegschieben unverdauter Gedanken und Gefühle ist. Ich glaube der Mensch ist drauf abgestimmt mit dem Trauerzustand nach ein paar Tagen erstmal abzuschließen und dan das Thema so weit wie möglich wegzuschieben, wo es einem ersträglicher ist, um wieder in den Alltag zurück zu finden und sich nicht noch länger von der Tatsache lähmen zu lassen.

Schon jetzt spüre ich jedoch, das diese Last nicht weniger wiegt, nur weil ich sie derzeit von meinen Schultern verbannt habe und nun als Koffer mit mir rumschleppe. Sicherlich fühlt es sich auf den ersten Eindruck leichter an, ist es aber in Wahrheit nicht. 

Schon jetzt weiß ich einfach, das mich die Realität ihres Todes immer wieder emotional heimsuchen wird.Es wird jeweils auch den richtigen Moment warten um dann Stück für Stück weiter verarbeitet oder erstmal begriffen zu werden.

Auch wenn es eine Fluch ist, erstmal einfach wegzusehen, um mit den Dingen nicht weiter konfrontiert zu werden , sind sie trotzdem noch da..und im innersten weiß man es.

Weggeguckt und abgelenkt fühle ich zur Zeit nur den Verlust, einen Menschen in meiner Nähe verloren zu haben.Sie fehlt nicht als Frau oder gar Ex-Freundin, sie fehlt als geistiges Gegenüber, was auf Wunsch meine Gedanken reflektiert.

Besucht

Ich habe es heute getan.
Obwohl es wieder die gleiche Situation war, das er es war, der Kontakt abbrechen lies, und mir einfach nichtmehr antwortete.
Ich hatte in diesem Jahr noch gar nichts von meiner komplizierten Freundschaft gehört und das fehlen jeder Lebenszeichen, stimmte mich etwas besorgt.
Gerade durch die Ereignisse in den letzten Tagen, wollte ich mich nicht wieder hinter meinem falschen Stolz verstecken, hatte ich doch mit mir vereinbart, das ich Jeden so nehmen will, wie er ist.
Somit stand ich heute vor seiner Tür und mir wurde geöffnet wie immer.
Schon als ich sofort mit der traurigen Nachricht rausbrach, die mich seit Sonntagabend nicht richtig ruhen läßt, wechselte sich sofort die Stimmung und man konnte es ihm ansehen, das ihm der Tod eines Menschen, den auch er kannte, nicht am Arsch vorbeigeht wie er es mir sonst glauben machen will.
Eine, durch diese Tatsache, andere Stimmung ließ ein ganz anderes Gespräch zu.Über den Sinn des Lebens und wie man damit umgehen sollte, wenn man nicht weiß ob einem noch Tage oder Jahre an Zeit bleiben um zu leben.

Irgendwie sagte er es nicht direkt aber ich kann mittlerweile zwischen den Worten lesen, das es ihm derzeit mental eh nicht so gut geht.
Ein gesundes neues Jahr zu wünschen und dann die Antwort zu kassieren, das man erstmal abwarten soll, was an diesem Jahr toll oder besser sein soll…mit einem Tonfall, als würde alles irgendwie immer schlimmer werden, aber vielleicht ist das für ihn auch genau so gefühlt?
Trotzdem hat man sich verstanden, das man alte Kontakte pflegen sollte und das das Leben zu allererst aus Gesundheit besteht. Denn ist man Gesund, ist man für den Rest bist zum Glück oft selbst verantwortlich und glücklich zu sein hat nichts mit finanziellen Möglichkeiten zu tun.
Diese Verständigung zwischen uns war heute irgendwie ein kleiner Lichtblick in meiner derzeit eher farblosen Welt.

Trauer und Tod

Sonntagabend erfuhr ich, das meine Ex-Freundin ihren Kampf gegen den Krebs verloren hat. Eine Ex-Freundin mit der ich im Laufe der Jahre die gefühlsverzerrte Phase hinter uns lassen konnte, und wir sowas wie eine Freundschaft aufbauen konnten. Auch wenn wir versuchten das Thema Krankheit so weit wie möglich aus unseren Gesprächen raus zu halten, entging es mir nicht, wie sehr sie zunehmend unter dieser Krankheit litt.

Aufgeben war nicht ihr Ding und so hatte sie bis zuletzt an ihre Heilung geglaubt und mich das so auch glauben lassen. Deswegen trifft mich ihr Tod doch sehr unvorbereitet und ich kann noch nicht realisieren, das sie nun nicht mehr da sein soll.

Auch wenn jeder irgendwie doch sein eigenes Leben aufgebaut hat und wir nichtmehr den intensivsten Kontakt hatten, fühlt es sich so an, als hätte man an mir ein Stück abgerissen.

Jeder lebte zwar in seiner Welt, aber wenn ich mich ab und zu an unsere gemeinsame Zeit erinnerte, so könnte ich immer in dem Glauben leben, das auch sie diese Momente hatte.In den letzten Jahren konnten wir uns sogar oft gemeinsam daran erinnern.Nun schmerzt der Gedanke, das ich ab nun mit  genau diesen Erinnerungen an Teile meines Lebens allein bin. Der Gedanke, das es ihr irgendwann genauso geht, wie mir gerade, wenn ich mich erinnere, ist nun durch den Gedanken der einsamen Erinnerung ersetzt worden.

Unausweichlich gehen mir seit dieser Nachricht ständig die Szenen unseres gemeinsamen Lebens und unserer gemeinsamen Momente durch den Kopf. Waren diese Momente mit ihr bis Sonntag noch weit in meiner Erinnerung vergraben, erzwingt sich nun diese Zusammenfassung dieses Kapitels immer wieder auf und wirkt sehr nah.

So starb ein Stück aus meiner Vergangenheit und ein Mensch, mit dem ich mich in den letzten Jahren gut und offen austauschen konnte.

In zwei Wochen hätte sie Geburtstag gehabt und wäre da 37 Jahre alt geworden.

Besonders traurig macht es mich zu wissen, das ich nicht nur eine (EX) Freundin verloren habe, sondern ihre Tochter, im gleichen Alter wie mein Sohn, ihre Mutter. Gleichzeitig haben ihre Eltern ihr eigenes Kind überlebt, was ich mir als das schmerzhafteste überhaupt vorstelle.

Der Tod gehört zum Leben und Trauer fühlt sich anders an, wenn ein alter Mensch stirbt, als wenn jemand aus dem Leben gerissen wird, der noch nichtmal so alt war wie ich.

Trauer ist ein Gefühl, was sich in Wellen über die Seele ergießt.Immer mal wieder eine Welle der Traurigkeit, dann ein Schmerz…dann nur nachdenklich oder abgelenkt…bis zur nächsten Welle.

Allein Allein

Seit Ewigkeiten bin ich auf einen Samstagabend mal wieder allein.

Obwohl ich die Kids bei mir zu Hause habe, ist da nun irgendwie jeder für sich und lehnt bisher meine Wohnzimmereinladungen ab, was ich schon etwas schade finde.

Da ich nun mit mir faktisch allein bin, und die TV Ablenkung irgendwie nicht funktioniert, war mir nun spontan danach, mein spirituelles Alleingefühl noch etwas zu intensivieren und mir alte Bilder aus einer tiefen Vergangenheit zurück zu holen.

Fast 14 Jahre zurück in der Zeit. Wackeln nun die Bilder meiner Vergangenheit vor meinen Augen entlang und katapultieren mich ein wenig aus der Gegenwart. Gedanklich weder da noch hier, lasse ich die Bilder auf mich wirken, verbunden mit dem, was mich zu dieser Zeit für ein Leben umgab.

Stelle fest, das Erlebnisse die man weit in der Vergangenheit betrachtet, immer eine „heile Welt“ oder ein „damals war die Welt noch in Ordnung“ Charakter haben, obwohl ich bei weitem nicht behaupten kann, das sich irgendetwas in meinem Leben seitdem verschlechtert hat.

Rückblickend verblassen alle negativen Dinge und manchmal werden die normalsten Dinge rückblickend mit einer gewissen Magie behangen, die ich nun einfach mal auf mich wirken lasse.

In Gedanken an meine komplizierte Freundschaft

Schon der Dezember zog sich so dahin, das ich irgendwann davon ausging, das ich ihn wohl lieber mal eine Weile in Ruhe lassen sollte und dann den Kontakt (oder zumindest die Kontaktversuche) einstellte, bis ich dann nach zwei Wochen dann doch spontan vor seiner Tür stand und er mir öffnete und mich herein bat und wir uns unterhielten als wäre nichts passiert.
Da ging ich davon aus, das alles wieder beim Alten sei, aber schon kurz darauf verkroch er sich wieder in sein Schneckenhaus, bei dem ich nicht immer weiter drin herumstochern wollte, denn wenn die Schnecke sich in ihr Haus verkriecht, so hat sie ihren Grund.
Außerdem hatte ich immer im Hinterkopf, das gerade die Zeit um Weihnachten für einen unglücklichen und verzweifelten Dauersingle eine schwere Zeit sein könnte, und ein Jahreswechsel eine resümierende Zeit in der er wieder merkt, das sich sein Leben bei weitem nicht zum positiven oder optimistischen verändert hat, lieber mit sich selbst ausmachen will.
So sollte es auch sein und ich ließ auch die sonst so üblichen Überredungsversuche stecken, zum Jahreswechsel sich doch uns anzuschließen, wie ich es sonst gerne bis zum absoluten entnervten Punkt trieb, und ich einfach frei sich selbst überließ.
Wenn jemand mal eine Zeit alleine bleiben will, so will ich der letzte sein , der dafür kein Verständnis hat.
Stutzig macht mich nun nur die Tatsache, das ich selbst bei meinem Besuch, nicht auf diese Bitte, allein zu sein oder mal Ruhe zu haben gestoßen bin, sondern wir noch Pläne machten, blad mal wieder was zusammen zu unternehmen.
Umso mehr bringt es mich in Gedanken, das ich dieses Jahr bisher auch noch nichts von ihm gehört habe.
Die verräterische Onlinezeit bei WhatsApp zeigt dazu noch an, das ich nicht der Einzigste bin zu dem er seit fast zwei Wochen keinen Kontakt hatte, sondern er hat seit dem diesen Dienst scheinbar für keinen Kontakt genutzt.

So bin ich wieder an dem Punkt, an dem ich nicht weiß, woran ich bin..oder wie ich mich verhalten soll, obwohl für mich eigentlich klar ist, das es nicht immer so laufen kann wie sonst immer, das ich den ganzen Weg auf ihn zugehen muß.
Immerhin besteht die letzte Nachricht an ihn aus einer Frage meinerseits..und die gilt es erstmal zu beantworten.
Der Ball ist bei ihm…die Gedanken, was da wieder los ist…bei mir.

Akku alle

Heute falle ich von einer Schlafphase in die andere. Irgendwie durch und ich könnte den ganzen Tag schlafen, was ich auch irgendwie getan habe.
Hört man sich dann mal in diversen WhatsApp-Chats um, scheint es heuten sehr vielen genau so zu gehen.
Überall ist heute nur chillen auf der Couch angesagt und so richtig in die Gänge kommt keiner.
Ob das nun am Wetter oder am Luftdruck oder sonst irgendwelchen äußeren Einflüssen liegt, weiß ich nicht, aber es wirkt schon irgendwie so, als würde dieser dicke Schleier er mich heute bedeckt auch an anderen nicht vorbeigehen und heute mehrere sich einfach nur müde durch den Tag schleppen.

Wunschessen

Heute Lasagne…hatte ich lange nicht …