Ausgefülltes Wochenende

Ich war schon den ganzen Freitag auf der Arbeit wie unter Hochspannung und in großer Erwartung auf das anstehende Wochenende. Voller Vorfreude getragen ging es dann in einen frühen Feierabend und damit eigentlich direkt in das ausgefüllte Wochenende , denn ich war kaum 2 Minuten zu Hause klingelte der erste von vier Freunden, mit denen ich mich hier zum Aufwärmen für den kommenden Fußballabend verabredet hatte.
Irgendwann los zum Spiel und wieder einmal war das dürftige Endergebnis zweitrangig denn die Gesellschaft und das gemeinsame Erlebnis um uns herum stimmte einfach.
Nach dem Spiel wieder nach Hause und mit dem weitergemacht, mit dem wir hier aufgehört hatten, als wir zum Spiel mußten.
Nach Mitternacht wurde dann die Party mit den dickeren Grasmischungen immer ruhiger aber nicht müder.
Als um halb drei sich die dann die Runde vorerst auflöste ging es dann in eine Ruhephase im Bett, bei der ich (wie erwartet) wieder nicht richtig schlafen konnte, aber dennoch mich irgendwie erholen konnte. Beim Aufstehen fühlte ich mich, als hätte ich mich komplett ausgeschlafen.
Am Nachmittag noch zu einem Geburtstag zu einer Freundin meiner Frau um dort wieder mit das der gleichen Besetzung weiter zu feiern.
Heute bin ich froh, das dies alles schon am Freitag begonnen hat, und mir somit der komplette Sonntag als Ruhe und Couchtag bleibt.
Wiedermal ein erfülltes Wochenende..der Körper durch, aber die Akkus der Seele wieder voll aufgeladen.

Diese Woche verkürzt sich

Montag noch Urlaub und gestern der eigentliche Start in die Woche, war für mich heute am Mittwoch schon wieder um 10 Uhr Schluß, denn ich mußte meine Tochter von der Schule abholen. Mittlerweile gehts ihr wieder besser, aber der Arbeitstag war erstmal gelaufen, da nicht absehbar war, wohin sich das entwickelte.
So sehe ich mich jetzt schon faktisch am Ende dieser Woche angekommen, denn eigentlich steht mir so nur noch ein Arbeitstag ins Haus, denn den kurzen Freitag zähle ich einfach nicht mit.
Ich bin mir sicher, das es mich in der nächsten Wochen dann wahrscheinlich doppelt hart treffen wird, da all die meinen Dinge in dieser Woche liegen geblieben sind und dann in der nächsten Woche um so stärker nach meiner Erledigung schreien werden.
Aber nächste Woche ist auch noch eine ganze Zeit hin, also kann ich diesen Ausblick auf diesen kleinen Rest der Woche nur genießen, in der ich ich nichtmehr allzu verausgaben muß und bereits am Freitag wieder ein großes Event winkt.
…So bleibt nur zu hoffen übrig, das ich bis dahin gesund bleibe, bei den ganzen Infektionen um mich herum …

Ein Urlaubstag

Da hatte ich am letzten Donnerstag doch schon die richtige Ahnung, spontan um Urlaub am heutigen Montag zu bitten.Schön, das es so unkompliziert geklappt hat, aber heute merke ich erst richtig wie wichtig es war, heute mal alle so zu belassen wie es ist und den ganzen Tag mehr oder weniger faul auf der Couch zu liegen.
Man kann es nicht näher in Worte fassen, und irgendwie hätte ich den Tag heute auch noch irgendwie durchgestanden, aber so gibt’s eine klare ruhige Phase und irgendwie fühle ich auch, das die Entscheidung heute so rein gar nichts zu machen goldrichtig war, und keineswegs ein vergeudeter Urlausbstag war, sondern sogar ein sehr wichtiger, die Erlebnisse des Wochenendes physisch und auch psychisch in Ruhe auch mal ordnen zu können.

Düsseldorf zu Zweit

Zum zweiten Mal in diesem Jahr verschlägt es mich nach Düsseldorf.

Hatte mich diese Stadt schon im Frühjahr so positiv überrascht, sah ich es als Zeichen, als dieses Auswärtsspiel nun auf das Ende dieses Sommers fiel.

Zwar hatte ich diesmal nicht meinen besten Freund, sondern meine liebe Frau als Reisebegleitung, was diese Reise nicht zu einer schnöden Wiederholung des bereits erlebten machte, sondern wieder etwas Neues in einem bekannten Rahmen war. Ich bin froh, das wir jetzt die Stadt zusammen mal erlebt haben und wieder ein gemeinsames Erlebnis haben, was uns zu einem weiteren „weißt du noch“ verbindet.

Einen Tag wieder Paar sein..einen Tag zu Zweit und frei…ja genauso fühlt es sich jetzt schon an.

Absturz

Mit einer kleinen Küchenparty am Freitagnachmittag sollte es ins Wochenende gehen.Ging es auch, aber dann doch anders als erhofft, denn eine der rumgehenden Substanzen waren in der Menge wohl zu viel für mich. Ob nun Alkohol, THC oder Amphetamin meine kleine Krise auslöste, oder vielleicht auch die Kombination von mehreren Dingen, bleibt letztlich egal, denn Absturz bleibt Absturz. Es begann, das mir mein Kreislauf mich für die unvernünftige Art meines Mischkonsums zu bestrafen, der bekanntlich immer riskanter ist als braucht man sich nur auf ein Warnsignal des Körpers zu konzentrieren.

Die hochgepeppte gute Laune und die recht große Menge an Gras, die nun auf einen wieder toleranzfreien Organismus trifft, wurde noch durch die alkoholisierte „Heute nehmen wir alles mit“ Stimmung schnell zu einer seltsamen Achterbahnfahrt.

Das kreislaufbedingte Erbrechen über den eigenen Balkon brachte erst eine kleine Erleichterung und die Hoffnung, damit jetzt das Schlimmste überstanden zu haben.

Schweißausbrüche wie Wasserfälle die immer stärker werdende Wirkung des THCs brachte mir schnell die offene Wahrheit, das ich mich kurz hinlegen muss.

Und da lag ich dann, und obwohl sich Kreislauf und Schwindel stabilisierte, war es mir kaum möglich aufzustehen. So musste ich dann, als perfekter Gastgeber meine Gäste letztlich total breit im Bett liegend verabschieden, welche Peinlichkeit mir von nun an wahrscheinlich regelmäßig in lustige Erinnerung gerufen werden wird.

Dabei gab mein nass geschwitztes im Bett-Bild nur die halbe Wahrheit wieder, denn psychisch gesehen hatte ich ein ganz angenehmes High, nur rein physisch sah es wohl nicht ganz so glücklich aus.

Mit breiter Entfaltung der THC Wirkung, musste ich mich noch etwas darauf konzentrieren , das ich keine negativen Gedanken verfolge, die dann auf mein gerade empfindliches emotionales System fallen lies.

Kann nun nicht behaupten das ich gut geschlafen habe, aber auch nicht bedeutend schlecht. Und auch wenn ich diesen Tag heute als reinen „Couch- und Erholungstag“ bestimmt habe, kann ich nicht feststellen, das ich irgendwelche Hangover-Anzeichen hätte.

Trotzdem wars mal gut, heute die Fahrt rauszunehmen und einfach mal nichts zu machen…immerhin steht morgen wieder einiges an.

SmartHome

Erster Schritt in ein vernetztes zu Hause, eine Steckdose, die sich übers Internet ein und ausschalten lässt.

Auch wenn ich noch nicht genau weiß , welche (und warum) Stehlampe von jedem Platz auf der Erde bedienen könnte, ist es doch irgendwie die Faszination der Technischen Möglichkeiten.

Ein schönes Spielzeug, oder wie mein Sohn zynisch kommentiert „Wow 30 Euro um Licht ein und ausschalten zu können“.

Von Sommer auf Herbst

Gerade noch im Sommer Urlaub, und schon wieder Alltag und im Herbst gefangen. Wenn hier der Herbst so auf mich mit seinen Temperaturen und nasskalten Winden einfällt, und ich mich durch den Licht armen Tag schleppen muss, fällt mir schon der extremen Kontrast zwischen dem Urlaubsort im Sommer und der herbstlichen Realität hier auf. Sofort fühle ich mich ein wenig kränklicher, wenn ich den ganzen Tag das Gefühl habe, nicht so richtig warm zu werden. Schlecht geschlafene nicht rauben mir dann den Rest meiner Energie. Vom Urlaubsort zurück in den Alltag hat den Charakter als würde man durch die Jahreszeiten reisen.

In einem kleinen Moment

Es passiert oder Vorwarnung, dafür aber immer wieder. Ein Lied im Radio oder ein zufälliger Gedanke und auf einmal sind meine Gedanken wieder bei dir. Scheint im Alltag die Tatsache deines Todes schon weit weg zu sein, sind es diese kleinen Momente, in denen für einen Augenblick die Zeit zurückgedreht scheint und du mit ihr wieder lebendig wirst. Einerseits habe ich die Realität schon gut verdauen können, aber auf der anderen Seite sind es immer wieder diese Momente, die mich unregelmäßig heimsuchen. Diese Momente kommen ohne Vorwarnung und bleiben nicht lange, aber nach ihnen ist irgendwie eine kurze Zeit als anders als vorher, so als würdest du bei deinen kurzen Besuch eine Spur hinterlassen.

Impulskauf

Bei so viel Musik in meinem Leben, hätte ich mir das schon vier vorher können sollen. Heute einfach mal ein Impulskauf.

Freue mich auf guten Klang und das ohne Kabel.

Neues Buch

Gerade mal einen Tag wieder zu Hause, und endlich habe ich es geschafft, mein Urlaubsbuch auszulesen, was ich dort nicht ganz geschafft habe.

Ich fand „Meteor“ überraschend gut und spannend, obwohl die Kritiken zu einem eher schwachen Buch sprachen, hat es mich doch gut unterhalten.

Nun wage ich mich das erste mal an Jo Nesbø – Der Sohn.

Quasi mein Nachurlaubsbuch… noch vor Ort geladen und frisch nach dem Urlaub angefangen zu lesen.

Alexa zu Hause

Ich habe mir einen Wunsch erfüllt, und mir Alexa zum Geburtstag gewünscht und bekommen. Nun steht dieser Lautsprecher in der Küche, wo man aufpassen muss, ihren Namen nicht unbeabsichtigt zu nennen und das Gerät damit in die Irre zu treiben.Wie schon von Siri gewöhnt, beherrscht es einfachste Befehle, aber das Wichtigste für mich ist, das nun jede Musik auf Zuruf angespielt werden kann.

Alle wieder da

Den Urlaub bis zum letzten Tag ausgereizt, heißt auch das man nicht viel Zeit hat, um sich zu Hause auf den drohenden Alltag vorzubereiten.

Aber so konnten wir die Urlaubszeit optimal nutzen und heute morgen zeigte sich schon am Stadtverkehr, das die Ferienzeit vorbei und alle wieder zurück sind. Schon geht der Alltag mit voller Kraft los und es fühlt sich an wie ein Blitzstart.Auf einmal wieder komplett im Alltag aufgeschlagen …

Rückflug

Wieder hier, am Flughafen..genau drei Wochen später.Bekannte Umgebung.

Letzter Abend…

..hier in Portugal.Ein letztes gemeinsames Abendessen und dann schließt sich das Kapitel Sommerurlaub 2017.

Wir kommen wieder, aber auch dann wird wieder alles anders..diese Zeit ist nun vorbei..durchlebt.

Der letzte Tag

Heute am letzten Tag des Urlaubs..ein letzter Gang durch den Ort bis hin zum Strand. So langsam wird’s leerer hier, die Feriensaison dieses Sommers läuft langsam aus.

Jetzt..am Ende des Urlaubs

..kommen doch noch ein paar wehmütige Gedanken.Drei Wochen sind (fast) um, morgen ist quasi unser letzter Tag.

Resümierend ist die Zeit hier natürlich viel zu schnell vergangen und gefühlt hat man kaum was von dem gemacht, was man sich hier so in den ersten Tage alles vorgenommen hat. Irgendwie endet ein Urlaub immer mit dem Gefühl, hier vorzeitig abzubrechen und kaum was erlebt zu haben, und reift dann erst in der Zeit nach dem Urlaub, wenn man auf diese Zeit zurück blickt und dann doch feststellt, das man viel erlebt hat.

Trotzdem bleibt nun, am Ende des Urlaubs, das Gefühl, das diese Zeit, auf die man sich so lange gefreut hat, nun doch auf einmal und völlig unerwartet vorbei ist….abgelaufen ist. Im Phänomen, subjektiv immer schneller vergehender Lebenszeit, scheinen aus diesem Blickwinkel nichtmal die drei Wochen zu reichen, um behaupten zu können, das es reichen würde.

Da wir oft hier sind, vergleiche ich nun unbewusst die Zeiten hier.Erinnere mich zurück und erkenne, das ich schon öfter an diesem emotionalen Punkt war.

Etwas wehmütig am Abend.

Zoomarine

Nach vier Jahren mal wieder hier in dem Freizeitpark der Algarve, und auch wenn es hier immer sehr gut besucht ist, ist es doch irgendwie gut organisiert, sodass sich ein Besuch immer lohnt.

Eine Show jagt die Nächste, sodass man ohne Langweile erschreckt, wenn man schon seit sieben Stunden in diesem Park verweilt und es einem bedeutend kürzer vorkommt.Wiedermal ein gelungener Tag voller Effekte, vor allem für die Kids.

Am Abend

Eine Runde durch den Ort, wenn der Tag gegangen ist, gehört irgendwie jedes Mal mindestens einmal dazu, wenn wir hier im Urlaub sind.

Obwohl auch hier die inneren Uhren nicht viel anders laufen als zu Hause, sind wir trotz Ausschlafen und manchmal sogar Mittagsschlaf, abends trotzdem schnell müde das wir in den Betten sind, wenn hier das spätabendliche Treiben erst losgeht.

Es trotzdem hier einmal durch die „Nacht“ geschafft zu haben, komplettiert die Liste der Erlebnisse um einen weiteren Punkt.

Ruhetag

Heute war außer Frühstücken und auf der Couch dösen, zumindest bisher, nichts weiter drin. Selbst am Urlaubsort, der mit so vielen schönen Ecken lockt, einfach mal zu Hause auf der Couch bleiben, ohne ein schlechtes Gewissen der Zeitverschwendung zu haben, empfinde ich irgendwie als großen Luxus. Soll bedeuten, das wir mit drei Wochen als Erholungszeitraum, so wie vermutet, richtig gelegen haben, das man nicht dem inneren Zwang unterliegt, die Urlaubszeit doch jeweils immer effektiv und erlebnisreich nutzen zu müssen, sondern man das machen kann, wonach einem gerade ist…Herrlich.

Am Strand der Steine

Eigentlich jedes Mal, wenn wir hier sind, müssen wir einmal hier her, an den Strand der Steine, der den Strand der Algarve so einzigartig macht.

Zwischen den Felsen wirkt das Wasser anders und die Kulisse wirkt irgendwie unwirklich, so als wenn diese Felsbrocken hier irgendwann einfach so vom Himmel gefallen sind.