Das letzte Mal
Wieder im Spiel
Die Traum zu Traum Verbindung
Wenn man in der Nacht träumt, hat man nach dem Aufwachen bereits den Traum wieder vergessen, oder vergisst ihn Sekunden nach dem Aufwachen.
Irgendwie scheinen mit dem Erwachen andere Hirnregionen aktiv zu sein.
Immer wieder fällt mir an mir selbst folgendes Phänomen auf.
Ich erwache aus einem Traum, welcher dann sich dann ebenfalls im Wachmodus sofort wieder verflüchtigt und nichtmehr zugänglich ist.
Am Abend liege ich dann wieder im Bett und kurz vor dem Einschlafen kann ich mich an den letzten Traum wieder erinnern, der mir heute morgen noch auf ewig verloren schien.
So kann ich in einem wiederkehrenden Bewußtseinszustand wieder auf die Gedanken oder Bilder zurückgreifen, die ich in diesem Zustand erzeugt und gespeichert habe.
Im totalen Wachzustand hingegen ist dieses einfach als vergessen und unzugänglich markiert.
Als wären Wach und Schlaf zwei unterschiedliche Räume zwischen denen man hin und her wandern kann, aber beim wechseln der Räume alles über den Raum vergißt aus dem man kommt.
Wieder Grillen
Konzert
Gestern mal Phillip Boa. Da ich hierzu mehr oder weniger überredet wurde und dies mein erstes Konzert war, hatte ich eigentlich keine Erwartungen und wollte mich überraschen lassen. Dachte aber irgendwie, das hier nicht soviel passieren wird und diese Konzertkategorie eher von der ruhigen und zuschauenden Variante sein wird. Daher wurde ich auch sehr überrascht, als Boa dann meine Erwartungen bei weitem übertroffen hat. Hätte nicht gedacht, das er mich mit seiner Musik so direkt erreicht, obwohl ich fast nichts von ihm kenne. Ein sehr gutes Konzert formte dann diesen schönen und gelungenen Abend.
Geburtstag
Montag
Dieser Montag war schon ein Kampf. Ein Tag den ich einfach nur hinter mir haben wollte. Zwar klang das positiv erlebte Wochenende noch nach aber irgendwie schleppte ich mich heute nur so durch den Tag. Immer noch nicht ganz gesund und noch immer zeigt sich das Wetter so, als müßte man noch eine weitere Erkältungswelle fürchten.
Keine Spur mehr vom Frühling und keine Spur von wärmeren Zeiten.
Müde und Ko und obwohl es noch nicht mal dunkel wird, zieht es mich schon schläfrig ins Bett.
Soundtrack dieses Wochenendes
Kleines Gefühlsmischbad
Heute vormittag noch irgendwie wie durch Wolken durch den Tag und noch völlig geflasht von dem schönen und erfülltem Wochenende, sitze ich gerade für ein paar Stunden allein vor dem Mac und in mein noch vorhandenes Glücksgefühl des Wochenendes mischt sich das die Tatsache des „Alleinseins“ in diesem typischen Gefühl.
Dieses kann sich nun nicht vor das herrschende Glücksgefühl dieses Wochenendes stellen und dieses auch nicht richtig eintrüben, aber nun fühlt sich nun alles doch etwas vergangener und traurig-resümiernder , als noch vor ein paar Stunden.
Vielleicht holt mich erst jetzt dieses typische Mischgefühl ein, wenn man sich noch gerade auf einem Gipfel der emotionalen Glücksempfindung sieht, sich dann auch wieder an den Abstieg in die „Normalität“ wagen muß und bei der sinnbildlichen Abfahrt, den Gipfel noch im Auge hat und einem klar wird, das dieser Moment auch nur ein Moment ist und nun vergänglich ist, undzwar genau jetzt zerfällt.
Leben und Glück geniessen heißt immer das „hier und jetzt“ bewußt wahrzunehmen und auszutrinken, bis es alle ist….so wie jetzt gerade.
Was dann kommt..scheint gehört dazu.
Selbst wenn sich das gerade wie eine kleine Talfahrt anfühlt, kann ich sogar dieses Gefühl genießen, da ich weiß, das ich nur vom Tal heraus wieder an den Gipfel gelange und nur vom Tal heraus auf den Gipfel wird es mir wieder so berauschend hoch vorkommen.
Noch ein Lieblingsessen
Grundlos Glücklich
Glücklich zu sein ist ein Moment.
Jetzt nach diesem (wiedermal) erfülltem Wochenende fühle ich diese tiefe innere Zufriedenheit mit meinem Leben und die Art wie ich meine Lebenszeit nutze.
Das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben und wirklich alles mitgenommen zu haben und nicht ausgelassen zu haben hinterläßt dieses pure glückliche Gefühl mit der schönen Gewissheit, seine Zeit nicht verplämpert zu haben.
Einfach herrlich dieses Gefühl..einfach herrlich dieses Leben.
Homeland
Nach „The Walking Dead“ , „Breaking Bad“ und „The Man in The High Castle“ klebe ich an der nächsten Serie Namens „Homeland“ fest.
Von Anfang an sehr spannend und fesselnd werde ich diese Serie wahrscheinlich im Express durchgesehen haben.
Grillen 2017
Ein Heimspiel
Freitagabend..Heimspielzeit. Ich fast wieder gesund und somit könnte ich auch wieder aus dem vollen schöpfen und wirklich nichts auslassen. Wieder ein gelungener Fussballabend, der in dieser Euphorie alle Kräfte aufgebraucht hat, was mich heute in etwas in den Seilen hängen lässt, aber das wars mir wert. Neben meiner einst so komplizierten Freundschaft war auch wieder meine Frau Plus ihre beste Freundin dabei, die dieses Event nun das erste mal so erlebt hat und das wahrscheinlich erstmal sacken lassen muss. Ganz nebenbei fiel mir auf, was es für ein Geschenk es ist, wenn die eigene Frau die Leidenschaft teilt und sie einfach immer mit dabei ist und wir diese Sache teilen können, anstatt sie voller Unverständnis zu Hause auf mich wartet. Das Leben kann schon ganz groß sein, dessen bin ich mir bewusst.
Langsam besser
Hatte gehofft, mich schneller zu erholen, gerade weil ich wirklich alles dafür mache, um diesen grässlichen Husten schnellstmöglich wieder loszuwerden.
Doch so schnell, wie ich mir das gedacht hatte, scheint es nicht zu gehen.
Heute ist der Tag an dem es mir etwas besser geht, aber nicht so wie ich es für heute auf dem Plan hatte, damit morgen das Wochenende wieder mit gewohnten Kräften stattfinden kann.
Immerhin gehts voran und eine Nacht habe ich noch, in der ich einen kräftigen Sprung Richtung alter Gesundheit machen kann um dann ab Morgen Nachmittag mit dem weiter zu machen, auf was ich mich schon die ganze Woche freue, mir aber dieser Husten einen kleinen Strich der Unsicherheit durch die Rechnung gemacht hat.
Segeln ohne Wind
Immer wieder erinnere ich mich an die letzten Gespräche mit meiner verstorbenen Ex und immer mehr scheinen ihre, einst so wirren Äußerungen, nun ins richtige und verständliche Licht gerückt.
Irgendwie habe ich das Gefühl, das ich den Sinn ihrer Worte erst so nach und nach auf meiner Reise begreife. Eine Reise auf die sie mich nun geschickt hat, die mit einer Kurskorrektur in meinem Leben begann.
So fühle ich mich schon länger auf einem „anderen“ Weg und nur auf diesen machen ihre Worte so nach und nach richtig Sinn.
Zum ersten (und wichtigsten) bin ich davon abgerückt, ständig nach meinem persönlichen Vorteil zu suchen und den Kampf zu lassen, mich persönlich nur in eine bessere Position zu rücken.
So war mein bisheriges Leben oft genug davon geprägt, meine Mitmenschen als Trittbretter, Leitern oder auch lustige Mitfahrer zu sehen.
Strategisches Verhalten, was ich dem Einen zugestand gönnte ich dem Anderen nicht. Ich glaube sogar das ich auch zu oft eine Behinderung für meine Freunde zweiter Klasse darstellte, nur weil ich daraus irgendwie zu profitieren glaubte.
Das dieses kein gutes Karma mit sich bringt, war mir schon immer klar, aber gefangen in einer für jede Seite eigens erschaffenen Welt gab es kein Mut, irgendwie alles zusammen zu führen.
So war es mir immer lieb, das immer Einer außen vor war, der nur mittelbar von meinem Leben erzählt bekam. Ein Mensch ein stiller Rückzugsort, der immer da war, weil er sonst nichts anderes hatte, außer mich.
Aus der Angst in einem gleichberechtigten Kreis, selbst mal allein dazustehen, war mein Kreis mit Ecken, die ich als meine persönliche soziale Sicherheit sah, oder auch nur in ihnen Menschen zu sehen denen es schlechter ging als mir selbst.
Ich konnte/kann ihnen nicht helfen, und so waren sie auch dazu da , damit es ihnen einfach nur schlechter ging als mir es je gehen könnte…nur um das Gefühl zu haben, bei jedem Fall nicht allzu tief gefallen zu sein.
Mit dieser egoistischen verschoben Ansicht habe ich hach und nach gebrochen und mir laufen die klaren Argumente meiner Ex-Freundin immer noch durch die Seele, wenn ich mich auf dem Weg sehe, mein Ziel nun darin zu sehen, das ich Anderen helfen sollte wo ich kann, geschweige denn nochmal versuchen andere für eigene Dinge zu blockieren.
Ich kann schon jetzt irgendwie wahrnehmen, das dieser Weg einfach besser ist und ich nicht „verhungern“ werde, wenn ich ohne Rücksicht nach allem schnappe, was sich mir bietet sondern nun der sein werde, der in Ruhe auf eine gerechte Verteilung hofft.
So wie man sein Boot in einem Rennen nicht mehr mit dem Segel optimal nach dem besten Wind ausrichtet um die anderen zu überholen, sondern das Segel einfährt und wartet an welchen Ort einem die Strömung bringt.
Angekommen an einem Ort, den man per Selbststeuerung nie angefahren hätte landet man dann auch ohne Wind am eigentlichen Ziel, während man selbst noch vor Monaten alles darum gegeben hätte durch das Ziel zu fahren, das man sich selbst als Ziel ausgesucht hat.
Ende Februar
Die letzten gut zwei Stunden und dann ist der zweite Monat des Jahres auch schon wieder vorbei. Vielleicht geht mit dem Februar nun auch entgültig diese Wintersaison und lässt den Frühling durch. So hoffe ich auf einen sonnenreichen März, der es zulässt das ich mich wieder mehr draußen aufhalten kann. An frischer Luft unter der ersten Sonne..ohne zu frieren…
Arzt
Da ich mich gerade im Wartezimmer eines Arztes befinde, ist die gestrige Frage auch geklärt, ob es mir heute, im Vergleich zu gestern Abend deutlich besser gehen wird.
Zwar kann ich nicht behaupten, das es viel schlechter geworden ist, aber eben auch nicht besser, was die Hoffnung nährt, ich könnte das Schlimmste überstanden haben, die Talsohle durchschritten und nun nur noch meine Genesung abwarten.
Es fühlt sich krank an
Neue Woche neues Glück, heißt bei mir auf einmal Husten seit heute morgen und irgendwie ein kränkliches Gefühl. Sollten die ganzen Infekte um mich herum mich dich nicht auslassen oder ist alles nur ein kleiner Husten der in zwei Tagen wieder weg ist?
Vorsorglich mich mal sehr früh ins Bett beordert und genieße nun die Ruhe und Vitamine und warte einfach mal ab. Entweder gehts mir morgen besser oder schlechter, aber dann weiß ich wenigstens , was mir bevorsteht.








