Neuer Dienstplan

Heute erfuhr ich, das sich ab September mein Dienstplan ändern wird, undzwar zu meinem absoluten Vorteil.
Seit Jahren liegt auf mir jeweils ein Tag der Woche, an dem der klägliche Spätdienst auf mich fällt.
Ganz früher war es der Montag, seit über einem Jahr ist es der Dienstag.
Somit war für mich der Dienstag immer der schwerste Tag der Woche, denn früh wie immer angefangen wusste ich nie genau, wie lange der Tag für mich wirklich wird.
Manchmal bis 18 Uhr und manchmal bis 20 Uhr, und so war der Dienstag immer ein Tag an dem ich drei Kreuze machte, wenn er rum war, denn als einzisgter mit einer Arbeitszeit von mehr 10 Stunden geht auch ganz schön auf die Nerven.
Nun wird alles umgestellt und meinem, nie ausgesprochenen, ewigen Wunsch entsprochen und meine Arbeitszeit wird daher noch entspannter und noch angenehmer und damit noch Familienfreundlicher.
Einfach so, ohne ein Bitten…von ganz allein…

Neuer Blitz

Konnte lange ohne Aufsteckblitz auskommen, aber gerade jetzt, wo ich die Vorzüge des Blitzens bei Tageslicht erfahren habe, nervt es doch schon immer wieder, wenn der interne Klappblitz der Kanera doch nicht ganz über Objektiv und Gegenlichtblende drüberkommt und am unteren Bildrand hässliche dunkle Halbkreise zieht.

Daher war dieser Kauf schon lange geplant und nun hab ich ihn mal umgesetzt.

Neuer Gilette

Ich bin doch ein Werbeopfer, der sich dann doch immer das Neuste kaufen muss, in dem festen Glauben, jede neue Generation wird ihren Vorgänger um Längen schlagen.

Neue Musik

Irgendwie klingt das jüngste Erlebnis emotional noch so nach, das ich mich entschlossen habe, meinen persönlichen Soundtrack für dieses Fest in mein Ohr aufzunehmen.

Und schon öffnet sich eine weitere Tür in meinem Leben.

CoC

Seit drei Monaten spiele ich nun schon dieses Gelegenheits- und Endlosspiel.

Zwei mal am Tag nach dem Rechten sehen und neue Aufträge verteilen.

Weniger ein Spiel, mehr ein Tamagotchi.

Dieser eine Tag

Einmal im Jahr hat jeder Geburtstag, gestern war ich dran.

Da alle meine Freunde in der Woche arbeiten müssen und auch meine Frau morgens wieder raus musste, ging ich davon aus, das ich mit ihr zu Hause kurz reinfeier und den den Tag dann bewusst Urlaub genommen habe, da ich an meinem Geburtstag keinen Spätdienst machen wollte.

So konnte ich auch nicht ahnen, das mich mein gesamter Freundeskreis mich veräppelt hatte, und zusammen mit mir ein rauschendes Fest in einer Kneipe bis in meinen Geburtstag hineinfeierte.

Im späteren Anschluss ging’s dann noch mit Frau zu einem Freund mit Musik hören, feiern und quatschen weiter, die sich beide für mich einen Tag Urlaub genommen haben.

An diesem Tag hat alles rundherum einfach nur gepasst und ich würde ihn nun mit zu den schönsten meines Lebens zählen.

Die materiellen Geschenke gingen anhand dieses Erlebnisses völlig unter, einen Tag geschenkt zu bekommen, den ich nie wieder vergessen werde.

Und wieder einmal wird mir bewusst , was es für ein Lebensglück ist, solche Freunde zu haben.

Gedanken über das versauern auf der Couch

Es ist Sonntag und meine Gedanken kreisen wieder einmal um meine verkomplizierte Freundschaft.
Ich muß einfach akzeptieren, das er sich nicht mehr für gemeinsame Unternehmungen mobilisieren läßt und muß auch einsehen, das er sich nicht mehr als bereitwilliger Notbegleiter einspannen läßt, wenn ich mal wieder was vorhabe, aber keine Lust habe, dem allein nachzugehen.

Bisher gab es so den Trick des Überraschungsmoment, aber scheinbar zieht selbst das immer schwerer.
So überlege ich mir, wie es im Leben passieren kann, das man derart runterfährt und so passiv gegenüber dem Leben gegenübertritt.

Wie kann es sein, das man eben noch mitten im Leben stehend, das Leben genießt und viel unternimmt um seine Freizeit zu füllen, dann auf einmal total in sich zusammensacken und sich mit dem Minimalsten zufrieden geben?

So ist es bei ihm nichts neues oder ganz sonderbares, aber aufgrund seines Erlebenswillen bisher, doch etwas befremdlich.
Sonst , für jede Einladung dankbar, die ihn aus seiner Tristesse geholt hat und nun gibt er sich damit zufrieden, den ganzen Tag (und jeden Tag) einfach nur vor dem Fernseher abzuhängen.
Sowas kann auf Dauer doch keinen Menschen ein zufriedenes Gefühl geben.Diese Isolation kann doch keinen Zustand einer Zufriedenheit verursachen, das man einfach keinen Hunger mehr auf das hat, was das Leben noch so bieten könnte.
Ich verstehe diese Anwandlung nicht, das sich dieser Mensch immer weiter abkapselt und es keinen sozialen Drang mehr gibt, seine kleine monotone Welt zu verlassen.
Diese selbstverordnete Einzelhaft wird eigentlich als Strafe verhängt, das man isoliert von den Mögleichkeiten der Welt draussen träumt.
Was geht in Jemanden vor, der sich selbst gleichermaßen inhaftiert und sich freiwillig in diese Laage bringt und jeder Hand der ihn aus dieser Situation zeitweise befreien will, ablehnt?

Hat er sich seiner Situation ergeben, weil er sich in den letzten zwei Jahren des Nichtstuns an die Situation derart gewöhnt hat, das er sich ein Leben außerhalb dieser Situation kaum noch vorstellen kann.
Ist seine Welt in den zwei Jahren immer mehr nur seine Welt und seine Realität geworden, welche sich immer drastischer von der realen Welt unterscheidet, so das er sich in der realen Welt immer unwohler fühlt?

Schließlich höre ich oft die Analyse, das Menschen erstmal dauerhaft auf der Couch angekommen, dann auch immer bequemer werden, das sie dann auch über immer weniger Elan verfügen um diesen Teufelskreis zu verlassen und der Wunsch des Verlassens zwar immer größer wird, aber die Möglichkeiten sich selbst zu motivieren immer schwächer werden?

Unterwegs in Berlin

Wenn wir Wochenendtrips in fremde Städte machen, lernen wir diese, selbst in kurzer Zeut sehr gut kennen.

Man geht einfach da hin, wo was los ist…tagsüber und auch Nachts.

Die eigene Stadt ist nur das zu Hause, bei der man sich eigentlich nur im Kietz von Wohnung und Arbeitsplatz aufhält.

Stelle immer wieder fest, das keine Stadt mir so fremd geworden ist, wie das seit Jahren aufblühende und sich verändernde Berlin.Meine Heimatstadt.

So haben wir gestern Abend mal die Kinderlose Zeit genutzt um und Plan- und ziellos durch das Berliner Abend/Nachtleben spühlen zu lassen.

Essen in einem mexikanischen Restsurant  in der Nähe des Hackeschen Marktes und das schlendern durch den Friedrichshain gibt einen kleinen Einblick darin, was in unserer mittelbaren Nachbarschaft alles so los ist, wärend wir uns in unseren Außenbezirken frühzeitig ins Bett legen.

Stelle immer wieder fest, das meine Heimatstadt in den letzten 20 Jahren eigentlich komplett sein Gesicht und seine Seele gewechselt hat.Auch wenn ich oft sentimental in diese Zeit zurücksehe, so gefällt mir aber dieses neue Berlin, denn altes soll in der Erinnerung wohnen und Neues seinen Lebensraum behaupten.

Berlin wirkt auf mich weltstädtischer als es jeh war, ein Tummelplatz für Menschen und Kulturen aus aller Welt…gefällt mir irgendwie.

Es ist Freitag

Es ist wiedermal Freitag und diesmal kein typischer, so was ich so als typisch empfunde.

Die erste Arbeitswoche verging im Fluge, und wahrscheinlich hat auch unsere Drogen-Sitzung am Montag die ganze Woche etwas „zerrissen“  und deswegen hatte kein Tag den üblichen Charakter.

So wundert es mich auch nicht, das ich an diesem Freitag nicht so nachdenklich melancholisch drauf bin und wehmütig in die Vergangenheit schaue, weil mein Leben bisher noch auf „Record“ steht.

Wahrscheinlich ein gutes Zeichen, das man mal nicht den alten Zeiten hinterher hängt, sondern sich wahrscheinlich mitten im Erleben befindet, an was man sich später erinnern kann.

Also keine keine Zeit und kein Zugang zu resümierenden Gedanken…mitten im Erleben.

14 Grad

Es ist herbstlich kühl in dieser Mitte des Monats.

Kaum zu glauben, das ich im Auto schon die Heizung anstellen muss.

Auch wenn mir diese Temperaturen zu tief liegen, sind sie mir lieber als unerträgliche Hitze.

Sommer ist was anderes, aber da ich frisch aus dem Sommerurlaub komme…kann ich mit diesem Herbst ganz gut umgehen.

Die zweite Nacht

Am Sonntag wieder in der Realität gelandet und seit gestern die Kinder in ihr Feriendomizil zu Oma und Opa gebracht.

Somit ist die Frage der Ferienüberbrückung geklärt und wir können uns erstmal ganz aufs Arbeiten konzentrieren, naja fast.

Denn gestern hatte ich die Idee, meine fünfwöchige MDMA Abstinenz zu beenden und den nun folgenden Rausch mal mit meiner Frau zu teilen.

Ganz einfach nach der Arbeit, mal noch was zusammen machen.

Ihr erstes Mal erfolgte durch die für MDMA typische „duselige“ Auffahrt, bei mir hingegen war davon fast überhaupt nichts zu spüren, das ich schon dachte, ich wäre noch garnicht reif für eine MDMA Wiederholung.

Doch dann kam die Wirkung (nach 5 Wochen Pause) genauso intensiv wie beim ersten Mal, nur ohne holpriges Anfanfsgefühl.

Für meine Frau war’s erst ziemlich ungewohnt, konnte es dann aber doch schnell geniessen.

Neben dem lustigen Bewegungsdrang fand ich das lange und intensive Gespräch zwischen uns schon sehr erfüllend.Hemmungslos konnten wir uns mal fünf Stunden über alles unterhalten, was uns sonst vielleicht nicht so leicht über die Lippen kommt.

So hat sich der Trip in Anbetracht dieses tiefen Gespräches schon gelohnt.

Nun am „Tag danach“ ist die typische Restwirkung noch immer nicht ganz weg und hinterlässt dieses typische zufriedene entspannte Gefühl.

Mit der passenden Musik im Ohr lasse ich mich heute auch nicht wirklich von dem Hammertag Plus Spätdienst stressen.

Mal gucken , wie wir die kinderlose Woche noch so gut für uns beide nutzen können.

Landung

Zurück in der Heimatstadt.Sonntagnachmittag bleibt nicht mehr viel übrig, um den Urlaub ausklingen zu lassen.Reise bis zum letzten Tag genutzt, morgen geht’s wieder los, der Alltag hat mich wieder.

Abschied

Aus Sa Rapita..Koffer gepackt…ein letzter   Blick..Heimreise..

Der letzte Tag

Nun ist er da, der letzte Urlaubstag und ich kann es bisher noch gar nicht richtig glauben, das ich in gut 24 Stunden schon wieder in der alten Heimat und damit im Alltag bin.
Aber neben dem weinenden habe ich auch ein lachendes Auge, denn es war eine sehr schöne Zeit hier und ich fühle mich ganz gut erholt.
Sicherlich hätte ich hier noch locker ein oder zwei Wochen dranhängen können, aber ob es dann damit noch schöner werden würde?
Ich glaube jeder Urlaub muß auch einmal vorbeigehen um den schönen intensiven Charakter zu behalten und nicht zu gewöhnlich zu werden.
Ich bleibe jedoch bei meiner Meinung, das drei Wochen die optimalste Urlaubszeit ist.
Wären es bei uns drei Wochen hier gewesen, dann hätten wir hier noch vier Tage mehr und dann (so glaube ich) würde man auch zu dem Punkt kommen, sich selbst einzugestehen, das es reicht.
So fahre ich definitiv erholt wieder zurück und in der näheren Zukunft warten ja auch viele weitere Dinge und Erlebnisse, so dass ich mich auf das weitere Fortschreiten der Zeit freuen kann.
Viel schöne Dinge vor den Augen zu haben schmälert das leicht traurige Gefühl, vom Urlaubsort abreisen zu müssen.
Man sollte wissen, das man den Blick nach vorne richten muss und sollte dafür sorgen, das man dort viele Dinge sieht auf die es sich hinzulaufen lohnt.

Nachtbild

Ich versuche es immer wieder im Urlaub, den Sternenhimmel zu fotografieren.

Gerade weil es hier Nachts viel weniger Lichtverschmutzung gibt als in Berlin.

Aber so richtig dunkel wird’s auch hier nicht, gerade in bewohnten Gebieten wird immer irgendwas angestrahlt oder man befindet sich immer in der Nähe von zu hellen Punkten.

Trotzdem bin ich mit meinem Schnappschuss hier zufrieden.

Portocolom

Zweites Ziel für heute, der kleine Hafenort Portocolom, an der Ostküste, den wir so gut vom Berg Sant Salvador gesehen haben.

Wenn wir schonmal hier sind, dann können wir uns auch einen Ort angucken, von dem wir noch nie etwas gehört haben.

Es ist kein typischer Touristenort und die meisten Bewohner hier sind Einheimische, Ferienwohnungen sind mir dagegen hier nicht aufgefallen.

Im Hafen liegen einige ausländische Boote, ansonsten ist dies auch kein typischer Ferienort mit der typischen Ferienort-Shop-Struktur.

Unten an der Hafenpromenade kann man jedoch sehr gut und günstig essen.

Auch wenn das Essen hier sehr lecker war und mir nichts hier negativ aufgefallen ist, muss ich nicht nochmal hier her.

Einmal gesehen und Horizont erweitert , dafür war’s ok.

Sant Salvador

Ausflug am Nachmittag , diesmal auf den Berg Sant Salvador auf den man quasi über die ganze Ostküste Mallocas gucken kann.

Die recht nervenaufreibende Auffahrt hier her hat sich gelohnt, denn die engen Sepentinschleifen mit extremer Steigerung und enger Strasse, ist schon eine Herausforderung.

Aber wieder ein Erlebnis, von dem ich das Gefühl habe, es hat sich gelohnt.

Eroski

Der Supermarkt in der direkten Nähe unserer Ferienanlage.

Schon letztes Jahr ging’s hier immer wieder rein, um für Nachschub an Lebensmittel zu sorgen.

Einkaufen ist eigentlich eine lästige Begleiterscheinung des Urlaubslebens, aber wenn man immer wieder hier ist…wird dieser Supermarkt auch ein Teil der Urlaubsimgebung und damit Teil des Urlaubserlebnisses selbst.

Bewusst wurde es mir, als ich hier allein in meinem Urlaubsblues einkaufen und gleichzeitig sinnierend meinen melancholischen Gedanken nachhängen konnte, als unser Besuch uns hier verließ.

Orte werden magisch und gerade die nebensächlichsten Dinge sind auf einmal die, an die man sich am ehesten erinnert.

So wird ein stinknormaler Supermarkt zu einer ersten Station beim Ankommen..

Cala D’or

Wieder eine neue Seite der Insel, die ich so noch nicht gesehen habe.

In einem undurchsichtigen Ortslabyrinth setzt sich ein geschlossener Hotelclub oder Ferienanlage an die andere.

Fast immer mit einem Pool um den dann die meissten Gäste sitzen, oder eben darin baden.

Viel mehr kann man hier schon fast nicht machen, denn die fünf kleinen Stadtstrände sind schon sehr klein und dadurch total überlaufen.

Wieder ein Ort gesehen, an dem ich kein zweites Mal muss.