Der 90ste Geburtstag

Ausgefülltes Wochenende Teil zwei zog uns gestern nach einem wahren Fussballfest zuerst wieder nach Hause, wo wir von Wohlfühl-Fankleidung auf förmlich festlich umsteigen mussten.

Eine Autostunde später waren wir dann auf „Opas 90sten“, was in mir in erster Linie die Frage auslöste, ob ich ebenfalls das Glück haben werde, meinem 90sten noch in dieser geistigen und körperlichen Verfassung feiern zu können,  und im großen Kreise meiner Familie.

Dieser Mann scheint im Leben alles richtig gemacht zu haben und seine tränenreiche Rührung an seinem „schönsten Geburtstag“ sei ihm gegönnt.

Das Geburtstagskind im Mittelpunkt, ließ mir wieder die sehr willkommene Möglichkeit, Gespräche mit denen zu führen, mit denen ich mich eh schon in letzter Zeit immer besser verstand.

Daher war dieser , vorerst als Pflichttermin vorgemerkter Geburtstag, dann doch für mich ein schönes Fest in dem ich eine gute Zeit hatte.

Heimspiel

Erster Teil von „ausgefülltes Wochenende“ begann gestern mit einem Heimspiel.

Früh zog uns „unser Projekt“ in Stadionnähe und am Ende noch ein überwältigend gewonnenes Spiel, machte es sehr schwer, der eigentlichen Feierlaune zu widerstehen, denn für diesen Tag war es erst der erste Teil dessen, was uns erwartet.

Wieder Freitag..

..und wieder kein sonst so typische nachdenklicher und melancholischer.
So langsam sind auch die Dauerstrom-Freitage in Erwartung eines erlebnisreichen Wochenendes für mich typischer geworden, als die Fraitage an denen man sich nur so untätig und meditierend ins Wochenende fallen läßt.

Zumindest zeigt mein Schnellheilungswunsch von meiner plötzlichen eintreteten Erkältung sein Wirken, denn erstaunlicherweise geht’s mir nun von Stunde zu Stunde besser, was sich heute morgen noch nicht so gezeigt hat.

Demnach steht dem Erlebnis eines ausgefüllten Wochenendes nichts mehr im Wege, sollte meine Genesung in dieser Geschwindigkeit weiter voranschreiten.

Obwohl ich mich freue, das in meinem Leben momentan soviel an positiven Dingen passiert, werde ich auch wieder die Freitage genießen, an denen ich nur auf ein sinnierendes Wochenende auf der Couch blicke.

Aber bis dahin scheint in mir noch genug Lebenshunger zu stecken , der nichts verpassen oder auslassen will.

Dem werd ich dann auch nachgehen.

Mit allen Mitteln

Kampf gegen meine Erkältung nun mit allen Mitteln, in der Hoffnung die Genesung beschleunigen zu können.

Hühnersuppe ,Paracetamol ,Nasenspray.

Erkältung

Noch nichtmal richtig Herbst und mich plagt seit gestern eine kleine Erkältung.

Dauerndes Niesen deutet darauf hin, das ich den Gipfel noch nicht überschritten habe, aber ich hoffe die durchaus sonnenreichen sommerlichen Temperaturen helfen dabei, diese Erkältung schnellstmöglich wegzudrängen.

Immerhin hab ich am Wochenende einiges vor, da kann ich sowas jetzt nicht gebrauchen.

Zurück in Berlin

..Zurück in Schönefeld..zurück in einer dicken Wolkensuppe..zurück in den ersten Herbsttagen.

Nach einer turbulenten Überfahrt hat sich das „Wochenende“ doch gelohnt und die gefühlte Woche hat noch einmal für eine gewisse Erholung gesorgt.

Nun heißt es ein Jahr warten, bis wir wieder in die Sommerferien starten…

Flughafen Faro

Wieder zurück auf dem Flughafen, den ich bisher nur als reinen Urlaubsglughafen meiner länger zurückliegenden Vergangenheit gesehen haben.

Nach einer vierjährigen Pause werden wir also nächstes Jahr wieder die Algarve als Sommerurlaubsziel besuchen.

Ein Gedanke, der mir euerseits gefällt, aber abdererseits zu denken gibt, denn die einstig zweite Heimat fühlt sich nach den Jahren auf Mallorca gar nicht mehr so nach zweiter Heimat an.Eher wie ein Ort der Vergabgenheit.

Wird man sehen, ob es auch wieder ein Ort des Hier und Jetzt werden kann, oder ich dem emotionalen Faden hierher endgültig verloren habe.

Hochzeit

Der eigentliche Grund dieser Reise ist als Termin abgehakt.

Ein luxuriös aufgepumptes Fest ohne Seele, was aber irgendwie zu erwarten war.

Programm und Show streng nach Plan, aber die Wärme und Herzlichkeit fehlte, so das ich nun froh bin, kleiner aber emotionaler geheiratet zu haben.

Nach den zwei Tagen hier , die sich wie ein kleiner Urlaub anfühlten, ist nun auch die Kröte geschluckt.

Ganz so zeitverschwenderisch wars dann doch nicht, konnte ich die Zeit gestern für ein langes und Intensives Gespräch mit meinem Schwiegervater nutzen, was ich als großen Gewinn betrachte.

Abendessen

Der letzte Abend hier in Alvor.

Obwohl nur zwei ganze Tage hier fühlte es sich an, wie ein kleiner Urlaub.Die knappe Zeit vollgepackt mit bleibenden Impressionen und genau so sollte es auch sein.

Wenn sich schon diese zwei Tage hier so erfüllt anfühlen, ist es ein Zeichen, das es gut war und wir hier wahrscheinlich eine Zeit verlebt haben , die immer Teil unserer Erinnerung bleiben wird…der gemeinsamen Erinnerung.

Zum Abschluss hier nochmal richtig essen gewesen, nur mit meiner Familie.Gut zu wissen, in knapp einem Jahr sind wir wieder hier.

Im Ozean

Man war nicht hier, wenn man nicht wenigstens einmal im großen Wasser schwimmen war.

Wie oft sonst habe ich die Möglichkeit in einem Ozean zu baden, also war’s heute eine gute Idee, wenigstens mal ein paar Stunden zum Strand zu fahren.

Pooltag

Ein Faultag am Pool, ist heute irgendwie genau das Richtige.

Den Urlaub im nächsten Jahr hier im Hinterkopf, entsteht auch nicht das Gefühl, hier irgendwas zu verpassen, obwohl portugiesisches Hinterland und der offene atlantische Ozean direkt vor der Haustür liegen.

Mach das, wonach die gerade ist…

Diese magische Ecke

Denke ich im Alltag an diesen Ort, kommt mir als erstes immer das eine Bild.

Eine ganz bestimmte Ecke, die in meiner Wahrnehmung stellvertretend für den ganzen Ort steht.

In Gedanken , in meiner Erinnerung und in Vorfreude stehe ich genau an dieser Stelle mit dieser Perspektive.

Nun ist diese Perspektive real, für diesen einen Moment.

Nachtleben

Nächtliches treiben in einem Urlaubsort hat dich immer etwas magisches.

Alle sind entspannt durch ihren Urlaub und guter Laune durch die tägliche Dosis Sonne.

Nachtleben in der Hitze der Nacht auf Strandpromenaden…

Essen

Gestern Abend natürlich essen gewesen, und ich probierte meinen ersten Schrimp meines Lebens.

Sonst immer mit Abneigung gegen jede Art von Meeresfrüchten, aber ich sollte mich ab und zu durchringen, etwas Neues zu probieren.

Den Blick zurück

..in einem kurzen emotionalen Moment, in dem wir beim Anblick der so typischen und gleichbleibenden Aussicht durch den Kopf geht,  wie es hier war..vor drei, vor sechs und vor zehn Jahren.

Wo ist die Zeit hin?

Unverändert

Ein Gang durch den Ort, der lange unser alljährlicher Urlaubsort war und im nächsten Jahr auch wieder sein wird.

Nach drei Jahren Abstinenz stelle ich fest,  wie wenig sich hier doch verändert hat.

Nach unserem Sommerurlaub dieses Jahr in Mallorca und dem beschlossenen Sommerurlaub hier im nächsten Jahr, fühlt sich dieser Kurzbesuch hier ganz merkwürdig an.

Nur für ein paar Tage hier, ist es so, als würde man schonmal ins nächste Jahr gucken und sich gleichzeitig an die Zeiten erinnern, die man hier verbracht hat.

Arroz con Pollo

Empfangsgericht zum Abendbrot.

Flughafen Faro

Nach 3 Jahren bin ich also wieder zurück in Portugal.Drei Jahre, aber diese drei Jahre kommen mir viel länger vor, wahrscheinlich aber auch, weil wir seit dem letzten Mal hier, schon wieder drei Mal im Sommerurlsub waren und auch ansonsten in den zurückliegenden drei Jahren in meinem Leben sehr viel passiert ist.

Als wir das letzte Mal hier unseren Urlaub begonnen hatten, wohnten wir noch in unserem alten Kiez, und alles was unser Leben noch so umkrempeln sollte, lag noch vor uns.

Nun wieder zurück…hier und jetzt.

SXF

Wieder Flughafen, diesmal Karnickelbuchte Berlin Schönefeld.

Wirkt hier ähnlich überfüllt und überfordert wie Tegel, Sommerzeit halt.

Stressfreies Reisen sieht anders aus, denn Fliegen mit Kindern hat immer mehr was von Busfahren.

Erst wartet man an der überfüllten Haltestelle auf den Bus, ist der erstmal da, ist man froh wenn die Reise zu Ende ist und man endlich den Zielort erreicht hat.

Am Ende des Monats

Trotz dem sprudelnden Leben, das mich gerade umgibt, fällt der Blick auf den Kalender, der wieder einmal das Ende des Monats verkündet.
Mit dem August geht der Sommer endgültig als Ganzes.
Sommerzeit vorbei und irgendwie verbreitet dies das Gefühl, der Sommer würde im Gehen gleich den größten Teil des Jahres mitnehmen.
Wäre das Jahr ein Tag, wäre es jetzt 16 Uhr.