Tiefere Wirkung des Urlaubsmodus

Es funktioniert wirklich.
Fern ab der Heimat und dem Alltag dauert es nur ein paar Tage und man hat sich an das Urlaubsleben so gewöhnt, das man darin voll aufgeht.
Man merkt es daran, das man sich eigentlich nur noch mit Dingen beschäftigt, die mit dem aktuellen Leben hier zu tun haben.
Wo geht man heute noch hin? Was nimmt man morgen in Angriff? Geht man heute nochmal in den Pool oder bleibt lieber in der Sonne? Soll man heute lieber was kochen oder ist es einfacher etwas essen zu gehen?
So losgelöst sich hier das alte Leben im Hamsterrad zeigt, hat nebenbei auch die Wirkung, das man in dieser Ruhe des Lebens neben dem Leben auch generell auf ganz andere Gedankengänge kommt.
So driften die Gedanken zu Dingen, die ich schon seit dem letzten Urlaub nichtmehr auf dem Schirm hatte und quasi nach Alltagsunterbrechungen nun weiterdenke.
Es spricht dafür, das man so losgelöst und schwimmend in der eigenen Freizeit auf ganz andere Gedanken stößt, die sonst im Alltagsleben einfach nur eingeschlossen oder durch die Routine weggedrückt sind.
Genau das bezeichne ich, als den eigentlichen Urlaubseffekt.

Bing und Google

Auf meinem Windows-Netbook ist beim Start des eigenen Browsers bereits Bing als Startseite voreingestellt.
Hab kein Problem mit dieser Sache und wäre auch bereit, hier (wie vom Hersteller erwünscht) meine Suche auf Bing vorzunehmen und mal das große Google außen vor zu lassen.
Hatte eben nach der Homepage eines Fußballvereins „gebingt“ , also wirklich den Namen Plus das Schlüsselwort Homepage in die Suchleiste von Bing eingetragen und war mit dem Suchergebnis dieser doch so einfachen Anfrage mehr als unzufrieden.
Nach vielen Anzeigen und Verlinkungen auf Youtube und Facebook wurde mir die URL der Homepage erst auf der zweiten Suchseite angezeigt.
Sommit habe ich das Vertrauen in Bing irgendwie verloren, es handle sich hier um eine ähnliche Suchmaschine, die genauso gut, nur nicht soviel PR hat, verloren.
Bing weiß nur nicht, nach was ich suche, Bing kapiert noch nichtmal, wo ich hin will, wenn ich diesen Wunsch überdeutlich äußere.
Hab dann doch wieder zu Google gewechselt und bei der Suche nach der exakt gleichen Suchanfrage, stand die eigentliche Homepage gleich auf der ersten Seite, davor waren nur Kurzinfos über die letzten Spieltage.
Wenn Google hier seine Konkurrenten so klar hinter sich läßt, hat diese Suchmaschine, trotz aller Unkenrufe, die Weltherrschaft verdient.

Sa Rapita Beach

Ein gelungener Ausklang dieses Tages..hier am Strand von Sa Rapita.

Warten bis die Sonne untergeht und in der Zeit zwischen Sonnenuntergang und Dunkelheit zusehen wie das Wassee seine Farbe wechselt.

Kein Wind, es bleibt warm.

Wärend die Ostsee nach Sonnenuntergang meisst bedrohlich und roh wirkt, hat hier die einbrechende Nacht etwas warmen und ruhiges an sich.

Mittagsschlaf

Hier im Urlaub ist es möglich, den Tag einfach in zwei Hälften zu teilen und nach Bedarf einfach irgendwann zwischen 13 und 17 Uhr..ein kurzes Mittagsschläfchen einzuschieben.

Die kleine Ruhe in der Mitte des Tages tut unheimlich viel zum Erholungsgefühl bei, immerhin nimmt man sich hier einfach ein Stück von der reichlich vorhandenen Zeit und hat den Luxus, sie einfach verschlafen zu können.

Weiter bewirkt es, das man kurz ruht und damit wieder Kraft schöpft und damit Abends länger wach bleibt…sehr angenehm. 

Ein neuer persönlicher Lieblingsort

Ich fand ihn nicht im Reiseführer und auch nicht im Interner, sondern ein Freund, und Kenner der Insel, gab mir diesen Tipp.

Fahre durch Llucmajor einfach durch und folge den Weg in Richtung Kloster…so kommt man auf den Berg Randa.

Nach einer aufregenden Bergauffahrt stand ich oben, und konnte von hier aus in eine Richtung bis zur Bucht von Alcudia gucken und zr anderen konnte man Es Trenc und Sant Jordi erkennen, was einem irgendwie das Gefühl gibt, die ganze Insel überblicken zu können.

Oben angekommen herrscht auch kein Massenandrang , und das obwohl wir Hochsaison haben und diese Aussicht wirklich ein Highlight ist, was man anderswo zu einer Touristenatraktion ausgeschlachtet hätte.

Auf den Gipfel befundet sich ein Kloster und ein Restaurant mit normalen Preisen von dem aus man halb Mallorca im Überblick hat.

Mich hat dieser Anblick dort oben so beeindruckt, das dies für mich ein neu entdeckter Ort ist, an dem ich unbedingt nochmal zurück kommen werde.

Paella

Jetzt bin ich richtig angekommen.Etwas auf das ich mich schon seit der Buchung dieser Reise freue, steht nun endlich vor mir.

Eine echte spanische Paella.

El Arenal

Kommt man aus dem Aquarium von Palma steht man auch schon am Anfang von El Arenal.

Sicherlich immernoch ein Ort für Party und Massentourismus, aber dafür fand ich es heute hier ganz angenehm.

Der Strand ist keineswegs überfüllt, obwohl Mallorca gerade jetzt zur Ferienzeit komplett ausgebucht sein dürfte, eher verteilen sich die Strandgänger weitläufig auf die 7 Kilometer Strand und hocken nicht aufeinander wie bei den vielen Buchten hier.

Eigentlich ein Ort, an dem immer was los zu sein scheint und in dem es einfach viele Möglichkeiten gibt, was zu erleben.

Ich muss gestehen, ich bin gerne hier, auch wenn ich am Ende froh bin, mich am Ende wieder in meine ruhige Ecke verkrümeln zu können, die nur gut 20 Autominuten von hier entfernt ist.

Aquarium Palma

Der Wunsch meines Sohnes, undzwar schon von letzten Mal, hier mal das Aquarium von Palma zu besuchen.

Ein Jahr musste er nun auf die Erfüllung seines Wunsches warten, aber heute war es soweit.

Eine schön angelegte Unterwasserwelt, gut zu parken, akklimatisiert und in den zwei Stunden, die wir hier drin waren, gabs gut was zu sehen.

Größer und besser, als das was wir von Berliner Zoo her kennen, dafür auch um einiges teurer.

Trotzdem beeindruckend, auch wenn ich nicht so der Fisch- und Meeresbewohnerfan bin.

Sein Wunsch ging endlich in Erfüllung und wir hatten alle einen schönen Vormittag.

Minigolf

Schon wieder ein Jahr her, das ich das letzte Mal Minigolf gespielt habe.

Nun war es wieder Kinderwunsch..und wenn wir hier schon so ein Platz in der Nähe haben …

Buchwechsel

Gerade „Splitter“ von Sebastian Fitzek ausgelesen und mir im Anschluss gleich „Das Kind“ vom selben Autor aufs EBook geladen.

Splitter war wieder das typische Verwirrspiel, was ich so mag, was auch bis zum Schluss spannend bleibt im dann ein völlig unberechenbares Ende nimmt.

Da ich hier im Urlaub wieder öfters zum Lesen komme, genieße ich es, wieder völlig in einer Geschichte zu versinken.

Faszination Lesen…

Alcudia

Haben uns heute mal auf einen Tagestrip an das andere Ende der Insel gemacht, undzwar ganz in den Norden.

Mallorca ist groß und vielseitig,  aber fast alles ist von überall in einer guten Autostunde erreichbar.

Hier in Alcudia fällt es schon auf, das hier eher ruhigeres Publikum Urlaub verbringt.

Eine schöne Bucht mit weißem Strandvund sehr flach abfallendender Meerestiefe, ist wohl für Familien top, denn zwanzig Meter uns Wasser gelaufen geht mir das , überraschend klare, Wasser nur bis zu den Knien.

Überall Restaurants mit typischen spanischen Gerichten und weniger Schnitzel und Bratwurst.

Man hatte uns vor einer Bettenburg gewarnt, was ich nun keinesfalls bestätigen kann.

Der Strand geht die Bucht über mehrere Kilometer lang, was selbst jetzt zur Hochsaison nicht zu den überfüllten Strand führt, wie man es um diese Zeit von den vielen Calas hier kennt.

Bin positiv überrascht, und auch wenn ich eher ein Fan des Südens bin, hat es mir hier sehr gut gefallen.

BitCoins

Nachdem mir dieser Begriff in letzter Zeit immer wieder über den Weg lief, habe ich die Sache heute mal angepackt, und mich umfassend darüber informiert.

Wie ein großes Rätsel lag dieses Thema vor mir, was zu komplex schien um es sofort zu verstehen oder mit anderen mir bereits bekannten Dingen zu vergleichen.

Zum Glück muss man im Internet nicht lange suchen, um passende lehrreiche Informationen zu erhalten und ganz nebenbei erklären einem YouTuber die letzten offenen Fragen in kürzester Zeit.

Schon beeindruckend, wie schnell man mittels Internet Klarheit über ein Thema erlangen kann, was man schnellstmöglich und so einfach wie möglich begreifen will.

Ein Gefühl, wieder was dazugelernt zu haben…

Colonia Sant Jordi

Nach den letzten relaxten Tagen war uns heute mehr nach „raus“, und so sind wir hier in den Nachbarort Sant Jordi gefahren.

Letztes Mal waren wir hier nur durchgefahren und haben den Ort links liegen lassen.Falsch, wie sich es heute bewahrheitet hat, denn der Ort hat mich dann doch überrascht.

Und so sind wir nach dem Flanieren auf der typischen Strandpromenade noch in ein „Unterseeboot“ gestiegen und konnten uns das Hafentreiben mal aus der Fischperspektive ansehen, was sich an sich schon gelohnt hat und neue Blickwinkel zeigt.

Ein halber Tag unterwegs und schon ist der Horizont erweitert und man hat neue Eindrücke gesammelt, an die man sich irgendwann erinnern kann.

Und so hat man nicht ganz das Gefühl, den ganzen Tag heute wieder vergammelt zu haben.

Außerhalb der Erreichbarkeit

Es geht wieder einmal um meine seit Jahren sich immer weiter verkomplizierende Freundschaft.
Obwohl ich nun schon lange einen neuen Freundeskreis gefunden habe, der mich erfüllt, halte ich an dieser, irgendwie unerfüllten, Freundschaft noch immer fest.
Wahrscheinlich weil man sich schon so lange kennt und viel des gemeinsamen Weges gegangen ist, ist man auch äußerst kompromissbereit, wenn sich die Freundschaft immer mehr abflacht oder irgendwie entzweit.
Obwohl ich denke, das ich mit dieser Situation einer abdriftenden Freundschaft gut umgehen kann und die Tatsache schon lange akzeptiert habe, fallen mir bestimmte Kleinigkeiten dann doch irgendwie auf, an denen ich dann doch irgendwie zu kauen habe.
Es fühlt sich so an, als wäre die freundschaftliche Verbindung von einer Demenz befallen, was einen immer weniger Gemeinsamkeiten übrig läßt, was einen überhaupt noch verbindet.
So gab es bis vor zwei Jahren immer bestimmte Dinge, da wußte ich, wie ich ihn dazu kriege, sein Schneckenhaus zu verlassen um mit mir (und mit anderen) etwas zu unternehmen.
Bisher war ich immer der Schlüssel ,der ihn aus seiner Isolation holen konnte und Dinge in sein Leben werfen konnte, die auch er (im Nachhinein) als sehr lebenswert und erlebenswert empfand.
Dieses scheint aber nun auch vorbei.
Es gibt immer weniger Dinge um ihn aus seiner selbsterschaffenen Isolation und Lethargie zu holen.
Als Ausrede oder gar Überzeugung bekomme ich die Antwort, das ein Abend allein vor dem Fernseher ihm angenehmer sei, als das was ich wieder mit seinem Leben vorhabe.
Ich kann verstehen, das man nicht immer die Kraft hat sich aufzuraffen, aber wenn man Tagein und Tagaus eh nichts weiter macht, als alleine vorm Fernseher zu hocken und sich in seine eigene Welt zu flüchten, dann ist es für mich nicht nachvollziehbar, das man an dieser Eintönigkeit selbst dann festhält, wenn sich alle paar Monate mal ein Funken Abwechslung andeutet.
Die Tatsache , das er in lieber in seiner alltäglichen Isolations-Fernsehwelt bleibt, abgekapselt von jedem sozialen Einfluß, verdeutlicht mir, das er den Weg bewußt wählt und sich wahrscheinlich genau in dieser Spirale wohl fühlt und mir als Mensch mit sozialen Bindungen so langsam aber sicher total entgleitet.

Diese Insel

Gerade mal das zweite Mal auf Mallorca und unser Urlaubsort fühlt sich schon ein bisschen an, wie eine zweite Heimat.
Ein vertrautes Ankommen hier gleicht einem „nach Hause kommen“.
Man kennt sich aus und die schönen Erinnerungen vom letzten Jahr kleben an diesem Ort und an dieser Insel und machen sie nun nach und nach zu einem magischen Ort.
Magische Orte sind immer diese Orte an denen man entweder viel Lebenszeit verbracht hat, und/oder wichtige emotionale Momente erlebt hat.
Und nun scheint mich diese Insel nach und nach zu packen und bei jedem Tag den ich hier verbringe, füttere ich diesen Ort mit meinen emotionalen Lebensmomenten.
So sucht man sich seine magischen Orte des Lebens schon irgendwie selbst aus, aber zu Beginn muß man sich von Anfang an erstmal dort wohl fühlen.

Allergie?

Die ganzen letzten Wochen erging es mir in Berlin sehr durchwachsen.
Dieses ständige Niesen und immer wieder die Frage, kommt die verstopfte Nase nun durch meine Allergie, die sich seit Jahren nicht mehr so deutlich gezeigt hat, wie in diesem Juli oder ist es doch eine Art widerstandsfähige Sommergrippe?
Zudem fiel mir noch extrem auf, das auch viele meiner Mitmenschen mit ähnlichen Symptomen zu kämpfen hatten, was dann eher für einen viralen Infekt sprechen würde.Überall wurde genießt und geschnaubt.
So kam ich kaum drum herum und mußte gerade in den letzten beiden Wochen immer wieder zu meinem chemischen Allergieblocker greifen, der dann zwar deutliche Linderung brachte, das Problem aber nicht (so wie früher) ganz (und länger) aus der Welt schaffte.
Nun sitze ich seit zwei Tagen auf Mallorca, und ganz andere Pflanzen sind um mich herum.
Gut, viel blüht hier im Hochsommer nicht, was belastende Blütenpollen absondern könnte, aber hier..auf einmal geht’s mir auf den Schlag wieder gut.
Quasi mit dem Eintreffen hier, hat sich meine Allergie, die sich nun schon kaum noch durch Reactine und Co bekämpfen ließ, von einer Stunde auf die Andere verabschiedet und es scheint nicht so, als wenn es nur eine kurze Atempause sein soll.
Ich habe nun due Gewissheit, das mich in den ganzen letzten Wochen zu Hause eine allergiebedingte Belastung plagte und ich frage mich nun, was dies sein kann.
Immerhin hatte ich die letzten 10 Jahre nicht solche Probleme wie dieses Jahr.
Irgendetwas muß dieses extrem stark für diese Belastung sorgen..irgendetwas , was es hier nicht gibt.
Bleibt mir nur zu hoffen, das diese Blüte dieser Pollen verblüht, bis ich wieder zu Hause eintreffe.

Videoclips

Und wieder ..beim zappen durch das Satelitenfernsehen bleibt man kurz bei Programmen hängen, von denen man noch nie gehört hat, oder aber eben, die man wiedererkennt.

Wie schon im letzten Jahr gibt mir der Sender „Deluxe Music“ zu denken.

Zum einen sehe ich mal Gesichter und Bilder hinter den Stimmen, die ich sonst jeden Tag im Radio in einer Art Dauerschleife höre.Mal gut , mal ertragen muss.

Zum anderen erinnert mich dieser Musiksender an das Phänomen, was diese Aneinanderreihung  von Videoclips eigentlich erfunden hat…MTV.

Obwohl der Erfinder irgendwann von diesem Format abgerückt ist, und damit erst aus meinem Interesse und später dann wohl komplett aus der Bedeutung verschwunden ist, setzen andere Kanäle dieses einfache berieseln von Videoclips noch fort.

Beim betrachten einiger dieser Clips erkenne ich aber auch, das es heute keine aufwendig und kreativ produzierten Kurzfilme mehr sind, die meine Generation als Kultur geprägt hat, oder ich habe dazu heute einen anderen Blick oder einfach nur keinen Zugang mehr dazu.

Irgendwie erfreut es mich aber, das der alte Musikvideoclip doch noch nicht ausgestorben scheint, sondern nur andere Verbreitungswege gewählt hat.

Sicherlich keine Popkultur mehr , wo man auf die Premiere eines neuen Videoclips wartet, sondern eher als musikalisches Beiwerk..auch ok.

Urlaubsmodus

Tag 1 im Urlaub und ich fühle mich schon komplett angekommen, was ich selbst daran festmache, das mir Zeit bleibt ein Buch zu lesen.

Wenn man soviel Zeit hat, um über den Tag verteilt immer nur das tut, wonach einen gerade ist, da setzt die Entspannung ein.

In diesem Fall habe ich heute soviel gelesen, wie die letzten zwei Wochen zusammen.

Ein Zeichen innerer Erholung…bereits am ersten vollen Tag.

Sa Rapita

..wieder hier..kaum ein Jahr rum stehe ich nun wieder hier und nun ist es so, als wäre ich nie weg gewesen.

Eine Wanderung von der Ferienanlage bis hier runter war dann zu Fuß doch länger als man sich das vorstellt, wenn man hier mehrmals täglich mit dem Auto hin und her fährt, und dazu noch bei diesen Temperaturen.

Trotzdem war es eine gute Idee, sich heute mal ein bisschen zu bewegen, denn faul rumliegen werden wir hier noch oft und lange genug.