Eine neue Uhr
Endlich mal wieder eine neue Uhr.
Diesmal wieder eine von Fossil.
Nachdem ich in den letzten Monaten ein uhrentechnisch auf der Suche nach mir selbst war und viele Uhren hatte, die ich schonmal lange hatte oder neue, die sich als Fehlkäufe herausstellten, hoffe ich, jetzt wieder einen neuen Begleiter an mir zu haben, der lange zu mir passt.
Cala Millor
Zweites Ostküstenziel für heute, Cala Millor.
Wirkt schon beim hereinfahren, als wäre hier alles gerade erst neu errichtet worden und man hätte hier an einem schönen Strand eben mal ein paar Hotelburgen aus dem Boden gestampft.
Ich weiß nicht, ob Cala Millor schon immer so auf Massentourismus gesetzt hat und hier nur überall renoviert wurde, oder ob das vielleicht alles erst in den letzten Jahren in diesem Umfang entstanden ist.
Der lange Strand wirkt voll, obwohl man sicherlich auch hier nicht so überlaufen ist, wie am Es Trenc, aber die ausgebuchten Hotels mit zwanghaften Meerblickbalkons schütten ja auch ihre Bewohner an diesen Strand.
Ja, es ist voll hier, aber dennoch scheint man hier auch eher auf Familie zu setzen als auf Partyvolk.
Überall Spielplätze oder Spielmöglichkeiten für Kinder jedes Alters.
Wenn schon Ostküste , würde ich Cala Millor sogar Cala Rajada vorziehen, schon wegen dem schöneren und viel längeren Strand.
Sogar vor Alcudia würde ich diesen Ort auf meiner Rangliste setzen, da die Bucht hier nicht ganz so beengend wirkt und ein abgeschnittenes Seegefühl verbreitet.
Wenn mal Mallorca und nicht Sa Rapita wäre dieser Ort meine zweite Wahl, wenn ich mit Kindern einen Hotelurlaub machen wollte.
Hat mir gefallen, hier kann ich nochmal wiederkommen.
Porto Cristo
Heute mal eine Tour an die, uns fast noch völlig unbekannte, Ostküste Mallorcas.
Hier in Porto Cristo scheint man ein Stück Strand in einen größeren Hafen gekippt hätte.
Der Ort wirkt einfach zu konzentriert auf den Hafen, als das man sich hier wirklich wohl fühlen könnte.
Gesehen abgehakt…muss ich nicht nochmal hin.
Die letzten Tage
Auch wenn wir hier noch vier volle Tage an unserem Urlaubsort haben, der eigentlich lang genug ist um sich so richtig zu erholen, ist jede Urlaubszeit immer irgendwie zu knapp bemessen.
So trägt sich in mir weiter diese kleine Urlaubsmelancholie, des so langsam ausklingenden Sommerurlaubs.
Ein kleiner Lichtblick, der die Sache dieses Jahr noch etwas aufhellt, ist das weitere Sommerprogramm, was uns so erwartet.
Zum einen federt die Tatsache, das wir nur drei volle Wochen arbeiten gehen müssen, ehe wir wieder eine knappen Woche nach Portugal in den Sommer fliegen, das Ende hier etwas ab.
Es fühlt sich so an, als würde man den Urlaub nur kurz unterbrechen müssen um dann drei Wochen mal zu Hause nach dem Rechten zu sehen, um dann in einer Nachschlagwoche dann endgültig Abschied zu nehmen, vom Sommerurlaub als solches.
Und dabei sind die drei Arbeitswochen sicherlich eher welche, die durch die allgemeine Urlaubszeit eher ruhig ablaufen wird und in der Mitte noch von einem freien Tag durchtrennt wird.
Mit diesen Gedanken kann ich die restliche Zeit hier besser genießen, mit den Gedanken, das es ein langsames entkommen aus dieser Sommer-Urlaubssaison geben wird.
Carpaccio
Gibt’s selten aber ich esse es sehr gerne.
Heute Abend nochmal den Tag gerettet und einen emotionalen Moment geschaffen, in dem man hier auf dem Dach Südmallorcas den Sonnenuntergang genießt.
Bis zum eigentlichen Sonnenuntergang war noch ein bisschen Zeit und so sah ich es als Zeichen, das es gerade hier in diesem Restaurant hier oben Carpaccio gibt.
Lange nicht gegessen und damit den Tag auch kulinarisch komplettiert.
Wenn der Tag geht
Zurück an einem meiner neu entdeckten Lieblingsorte hier auf Mallorca.
Von hier oben kann man die ganze Insel überblicken.
So ein Blick verschafft schon einen magischen Moment.
Gerade heute, wo sich ein kleines trauriges Gefühl einschlich, die schönsten Tage des Urlaubs würden schon hinter mir liegen, und nun faulenzt man nur so durch den Tag, war es eine wahre Wohltat , am Abend noch etwas zu unternehmen.
So hat man gleich das Gefühl, dem Tag ein Gesicht zu geben und ihm nicht ungenutzt verstreichen zu lassen.
Auch wenn uns alle hier etwas der Blues plagt, war diese Fahrt auf das Dach Südmallorcas die Erfüllung des Tages.
Ein weiterer emotionaler Moment.
Soundtrack
Bisher hatte jeder meiner Urlaubsreisen einen bestimmten Soundtrack.
Entweder ich habe mir schon vor der Reise eine Playlist zusammengestellt, oder die Playliste wurde vor Ort aus meiner Musiksammlung erstellt.
Diese Playlist war dann immer untrennbar mit der Zeit und den Momenten verbunden, die ich hier erlebt habe.
Dieses Jahr ist irgendwie alles anders.Ich hatte nichts vorbereitet und auch hier sitze ich nicht alleine mit dem IPod irgendwo rum und suche nach Musik, die bisher noch keine Bedeutung hatte.
So war dies eigentlich ein Impulskauf hier auf dem Flohmarkt in Campos.
Eine CD für drei Euro, mit spanischer Musik, die nun die letzte Woche hier im Auto ihre Dauerschleife ziehen wird.
Spontane Idee..mal was ganz anderes..gefällt mir..
Urlaubsblues
Er kommt eigentlich immer, wenn der Urlaub nur lang genug ist, damit dafür noch Platz ist..der Urlaubsblues.
Ich weiss nun nicht, was der eigentliche Auslöser ist, das er heute zuschlägt, und ob er überhaupt einen Auslöser braucht oder einfach nach einer bestimmten Zeit oder Phase kommt.
So war es vielleicht die Kombination, das mit dem Abreisen unseres Besuches hier eine gewisse Stille eingetreten ist und sie hier schon irgendwie fehlen, zum anderen vielleicht meine durchkotzte Nacht, die uns nun hier schon den zweiten Tag beschert, an dem wir hier nur auf der Ferienanlage rumhängen.
Das ausharren im Garten und Pool wird keineswegs negativ bewertet, da ja auch diese Art der Entspannung auch Erholung für uns alle ist.
Vielleicht ist es eben der krasse Kontrasst zu den letzten Tagen und Wochen, in denen wir hier alles abgeklappert haben ,was wir hier diesmal sehen wollten und dieses gipfelte dann in den zwei Tagen , an dem uns unser Besuch hier voll erfüllte und wir mit ihnen zusammen all die schönen Dinge erlebten.
Der hohe Berg an Erlebnissen, auf den nun das tiefe Loch recht dunkel wirkt, in dem hier nicht mehr allzu viel passiert.
Was mir bisher die Tatsache eines „Urlaubslueses“ sagt ist, das man eine emotionale Ebene betritt und damit diese Zeit so emotional in Erinnerung bleibt.
Kopfschmerzen
Er sucht mich immer wieder heim und das in sehr unregelmäßigen Abständen.
Zum Glück kann ich diese „Anfälle“ in einem Jahr locker an einer Hand abzählen.
Nun hat es mich mitten im Urlaub erwischt.
Es reißt mich in den frühen Morgenstunden aus dem Schlaf, ein ständig stärker werdender Kopfschmerz.
Schnell ist die Tablette dagegen genommen, aber sie braucht zwei Stunden, bis die Wirkung ihren Dienst tun kann.
Das sind zwei Stunden, in denen sich die Schmerzen verschlimmern, mir flau im Magen wird (bis zum Erbrechen) und Kopfschmerzen, Kreislauf und totale Müdigkeit einen unerträglichen Brei gerührt haben, der mich dann nur planlos in der Wohnung rumtiegern lässt und wartend das die Zeit endlich rum ist, das das Mittel wirkt.
Im Bett liegend kann ich es nur leicht aufrecht aufgestützt aushalten, schlafe ich dabei ein und lege mich dabei hin, zwingt mich Schmerz-Kreislauf Brei mich sofort wieder aufzusetzen.
Kein Fernsehen kann ablenken, was die Sinne so auf die innerkörperlichen Geschehnisse fokussiert.
Irgendwann kehrt dann Ruhe ein…man schläft etwas länger und es wird dann langsam wieder besser…so wie jetzt.
Unkompliziert
Es ist schon ein paar Wochen her, aber es muß raus.
Wie das so ist, unter Zeitdruck, beim Autofahren, man macht Fehler und man verursacht Unfälle.
Letztens hielt Jemand vor mir an um auf eine Vorfahrtsstrasse abzubiegen.
Ich einmal gedankenverloren, schrammel im von hinten leicht in die Seite.
Der Schaden war klein, aber sichtbar.
Wir steigen beide aus, ich entschuldigte mich…unabhängig was nun passieren wird, entschuldige ich mich, wenn für beide klar ist, das es meine Schuld ist, gibt’s auch nichts zurück zu halten.
Er war der Meinung, es sind nur Kratzer, die wir beide wegpoliert bekommen, also bräuchten wir keine Polizei, was mir schonmal sehr recht war.
Aber so ganz so als wäre nichts passiert wollte er auch nicht weiterfahren, was ich natürlich verstehen kann und bat ihm, mir eine Zahl zu nennen.
Er sprach dann von zwanzig Euro, und ich hatte eigentlich ne ganz andere Summe erwartet.
Nun hatte ich kein Bargeld bei, daraufhin beschrieb er mir den Restweg zu seinem Haus, ich fuhr zur Bank und brachte ihm das versprochene Geld rum.
Natürlich war es etwas mehr und ich konnte mir die lobenden Worte nicht verkneifen, das wenn alle Menschen so unkompliziert wären wie er, hätten wir alle auf dieser Welt keine Probleme mehr.
Ein mehr als glimpflicher Ausgang für mich, anonymen Dank an einen Menschen, dessen Fairness und Gelassenheit ich mir gern zum Vorbild machen möchte.
1.August
Es ist der erste August und damit schon wieder ein neuer Monat das so dahinfliegenden Jahres.
Nun erinnere ich mich, das wir am ersten August des Letzten Jahres diese Insel das erste mal bereist hatten.
So kenne ich Mallorca auch jetzt erst seit genau einem Jahr und bin trotzdem schon das zweite Mal im Sommerurlaub hier.
Die Entdeckungsreise dieser so abwechslungsreichen Insel ist durch uns im zurückliegenden Jahr schon weit vorangeschritten, aber wahrscheinlich noch lange nicht abgeschlossen.
Gerade mal ein Jahr ist es her, das wir hier unbekanntes Neuland betraten und heute ein Jahr später sprechen wir schon von der schönsten Insel der Welt.
So schnell kann ein Ort die zweite Heimat werden.
Gerade mal zwei Tage
Die Idee bestand schon länger, das uns eine gemeinsame Freundin mit ihrem Sohn uns hier an unserem Ferienort in Mallorca besucht. Einfach mal so übers Wochenende.
Nun war bis zum Schluß nicht klar, ob das klappen wird oder nicht und da wir uns hier in unseren Familienurlaub schon gut eingelebt hatten, war es mir bis zuletzt eigentlich auch egal, ob diese verrückte Idee aufgeht oder nicht.
Entweder kommen die Beiden für zwei Tage oder nicht, beides gleich gut.
Aber es klappte und ich wusste, das wir uns hier zwei Tage lang etwas anpassen müssten, hatte aber kein Problem damit, das es sich hier nur um zwei Tage von knapp drei Wochen Urlaub handelte.
Nun sind die beiden gerade wieder weg und ich staune selbst, welche Lücke sie hier hinterlassen.
Es waren zwei (andere) aber doch sehr schöne Tage und auf jeden Fall war mehr Bewegung im Leben, aber auch mehr menschliche Wärme.
Mit Hinblick auf „nur“ zwei Tage haben wir die Zeit natürlich so genutzt, gerade weil die Zeit knapp war und man natürlich das maximale hier erleben will.
Die kleine Lücke der Ruhe, die nun entstanden ist, wirkt so, als wären sie viel länger hier gewesen und nun würde einfach ein Teil unserer Gruppe fehlen.
Immerhin kann man nun rückblickend sagen, das keiner von uns diese „verrückte“ Idee in irgendeiner Form bereut, eher sehe ich diese zwei Tage als Bereicherung der ganzen Urlaubszeit an.
Durch sie wurde hier alles ein wenig anders und nun ist alles wieder so, wie es vorher war, aber in der Summe wird das eine Zeit ergeben ,die für uns alle genau so unvergesslich und prägend bleibt.
Zum einen haben wir so zusammen eine Zeit erlebt und Erlebnisse gemeinsam genossen, was uns auch wieder enger binden wird, und zum anderen bleibt uns allen die gemeinsame Erinnerung, die wahrscheinlich irgendwann stark in uns allen verankert sein wird, gerade weil es sich um Momente im Leben handelt, die man nun auch gemeinsam teilen kann.
Abends am Strand
Marineland
Strand
Zurück am wohl schönsten Strand hier im Süden.
Eigentlich waren wir gerade erst vor zwei Tagen hier, in den Abendstunden.
Aber gerade jetzt, am Tage sieht dieser Strand wieder so aus, wie ich ihn vom letzten Jahr in meiner Erinnerung habe und schon werden genau diese Erinnerungen wieder in den Vordergrund gespühlt.
Wie war das damals…und..ist das auch schon wieder ein Jahr her.
Schlafen
Nicht viel später ins Bett als sonst, aber dann…schlafen, schlafen, schlafen…bis es gegen Mittag nicht mehr weitergeht mit dem Schlafen.
Auch ein erholender Aspekt des Urlaubs, wenn man jeden Tagesablauf irgendwie vergessen kann und jeweils nur das du, wonach einem gerade ist.
Nur nach den Bedürfnissen von Körper und Geist zu leben, ohne Plan und ohne Zeit…Urlaubsgefühl.
Magaluf
..Blos nicht Magaluf…hätte man mir immer wieder gesagt.
Es sei ein „Ballermann“ englischer Partyurlauber und es soll hier trinkfester in den Abendstunden zugehen als in El Arenal.
Gut, hab den Ort jetzt nur am Tage gesehen, aber dennoch einen guten Einblick bekommen.
Sicherlich herrscht hier Massentourismus, gerade für junge Leute (wie eben El Arenal), aber dennoch ist mir hier nichts negativ aufgefallen.
Viele Clubs für Cluburlauber, viel Musik an fast jeder Ecke (selbst am Tage).
Ein großer breiter Strand lässt sich das Strandleben aufteilen.Wer eng und lustig liegen will, findet sich…wer abseits liegen will, kann dies auf diesem breiten Strand ebenfalls.
Was man hier wahrscheinlich nie hat, ist seine Ruhe, denn der Ort ist laut, und das schon am Nachmittag.
Musik aus den Clubs und reges Treiben…aber wer hier hinfährt, sucht keinen Urlaub zum Ausspannen, sondern um was zu erleben.
Dafür gibt’s hier allerdings Möglichkeiten genug.
Port d’Andratx
Tagesausflug in den Westen Mallorcas, einfach aus dem Grund, hier noch nicht so viel gesehen zu haben.
Der angeblich schönste Punkt Mallorcas wirkt schon auf den ersten Eindruck auf mich sehr elitär und versnobt.
Hier herrscht Ruhe und man sitzt im total überteuerten Hafencafe und guckt auf die unverschämt großen Yachten einer sehr großen Marina.
Mir sagt dieser Ort nicht zu, aber mir war schon klar, das die Insel für jede Schicht der Gesellschaft ihre eigenen Ecken hat.
Der Besuch hier hat mein Horizont erweitert, hier hin wiederkommen muss ich ja nicht, dazu ist es weder der schönste Platz der Insel, noch ist hier irgendwas nennenswerte los.
Abends in El Arenal
Abends, wenn hier das Leben vom Strand in die Bars und Kneipen fällt verändert der Ort sein Gesicht.
Mit Sonnenuntergang wird El Arenal genau zu dem, was man von ihm erwartet…ein Partyzentrum, an dem an jeder Ecke Musik und Alkohol das Bild prägen.
Vereinzelt versucht man hier das junge Partyvolk durch neue und teure Lounges (ala Ibiza) zu vertreiben, in dem man wahrscheinlich hofft, Arenal nach und nach zu gentrifizieren und damit ein anderes Publikum zu bekommen.
Ob sich das durchsetzen wird, bleibt abzuwarten, denn bisher waren die weißen Loung-Bars nur mäßig besucht, aber die runtergekommen wirkende Kneipen immer voll.
Für mich es es genau das, was diesen Ort ausmacht und was meiner Meinung auch so bleiben sollte.
Chic und Teuer versucht man schon an genug anderen Ecken.






















































