Spontanbesuch

Seit zwei Wochen nun herrscht schon wieder Funkstille zwischen mit und meiner verkomplizierten Freundschaft.
So war ich schon dabei, in alt bekannte Grübelein abzurutschen, in denen ich mich immer wieder frage, wie und warum nun wieder alles so ist wie es ist.
War heute zufällig in der Nähe und habe dann aus einem Bauchgefühl heraus beschlossen, bei ihm vorbeizufahren und einfach mal zu klingeln.
Eigentlich hatte ich damit gerechnet, das er entweder nicht da, oder aber zwar da aber so tut als wäre er nicht da…aber dann ging doch die Türe auf und er platzte gleich mit den neusten Ärgernissen raus, die ihn immer irgendwie umgeben und ich tat auch so, als wäre es nie anders gewesen.
So bin ich heute etwas erstaunt, das ich dieses unklare Bild am Ende des Jahres, sich doch noch fast quasi von allein aufklart.
Irgendwie scheint es nun wieder geklärt und ich mich wieder an meine eigene Eingabe erinnert, das ich jeden Menschen doch so nehmen wollte, wie er ist.

Umgebaut

Spieltag 217 in diesem Spiel, was mich zwei mal am Tag lockt nach dem Rechten zu sehen. Wie bei einem Tamagotchi dient hier die kurze Pflege der Aufträge dieses Dauerspiels meiner inneren Entspannung.

Alles neu angeordnet….herrlich…

Mein Drogenjahr 2016

Auch wenn das laufende Jahr noch nicht richtig zu Ende ist, weis ich aber schon, für was dieses Jahr stehen wird, was in diesem Jahr anders war.
Es war ein Jahr experimenteller Drogenerfahrungen im Selbstversuch.
Was ist dran? Was machen bestimmte Substanzen mit mir? Was seit Menschengedenken schon immer so ein großes Thema ist, wollte ich in meinem Leben nicht einfach so wegwischen ohne zu wissen (undzwar nur durch meine eigene Meinung) was es damit auf sich hat.

Neben Alkohol, Kaffee und Nikotin, hatte ich mich bisher auf nichts eingelassen und war eigentlich froh, das ich schon keiner dieser Sachen verfallen geblieben war.

Im Sommer kam erstmal MDMA und Amphetamin dazu. Gut MDMA kannte ich schon von ganz früher, war aber so lange her, das es kaum mit seiner Wirkung einordnen konnte.
MDMA ist und bleibt bisher mein Favorit, da das unglaubliche „Happy“ Gefühl eigentlich durch nichts vergleichbares zu erreichen ist und irgendwie genau den Effekt produziert, den ich von einer guten Chemie erwarten kann und dann irgendwie auch das, was am besten zu mir passt.
Gerade wenn man tolle emotionale Momente erlebt, die man mit MDMA unterstreicht und stützt, macht man diese zu magischen Momenten, was eigentlich der Effekt überhaupt ist, warum diese Substanz mein persönliches Heiligtum ist.
Gespräche mit meiner Frau unter dem gegenseitigen Einfluss von MDMA haben unsere Beziehung grundlegend zum besseren und schöneren hin verändert. Wahrscheinlich , weil man beiderseits eine Ebene erreicht in der man sich mal wirklich über alles ausspricht was Gefühle angeht und sich gegenseitig irgendwie neu „synchronisiert“.

Weiter im Sommer kam Amphetamin dazu. Einfach nur WachWachWach zu sein und das Gefühl zu haben über eine unerschöpfliche Batterie zu verfügen war mir oft ein willkommener Effekt, weil es gerade den ersten Schritt an einem langen Wochenende viel leichter macht, wenn es einem die notwendige übersprudelnde Energie vormacht.
Ich kann es dem Speed aber nicht abschreiben, das es mir so manchen Abend einfach verlängerte und durch die viele Energie auch irgendwie schöner machte, da es selbst nach Stunden zu keinem Müdigkeitseffekt kommen muss und man die Sache, in der man da gerade steckt bis zum Schluss hellwach geniessen kann. Das man die ausgegebene Ernergielüge an den darauf folgenden Tagen mit Müdigkeit und Antriebslosigkeit zurückzahlen muss, geht für mich Ok, wenn man sich klar ist das man nur für den Moment lebt, den man sich dann ein wenig einzigartiger macht und dann eben im Alltag danach die Zeche bezahlt, bleibt ja immer noch die Erinnerung an den Tag, an dem man keinen Moment wegen Müdigkeit oder Kraftlosigkeit versäumen musste.

Kurz darauf kam Kokain in mein Leben, welches sicherlich ein wohliges Gefühl verursacht, aber gemessen an dem Preis finde ich das große hochgelobte La Cocaina gemessen an seinem Preis eher enttäuschend. Vielleicht hatte ich auch nicht gerade die beste Wahl der Qualität, aber bisher ist das nichts.

Marihuana ist das Neuste und letzte, was ich in diesem Jahr in meinen Erfahrungsschatz aufgenommen habe.
Diese Erfahrung war definitiv eine ganz andere Richtung als das was ich davor so probiert habe.
Irgendwie besser als ich mir das vorgestellt habe.
Dachte ich eher ein einen eher subtileren Effekt, war es doch klar ein bewußtes Drogenerlebnis in dem man zwar zu einer absoluten Tiefenentspannung mit angenehmer veränderter Wahrnehmung kommen kann, aber bisher ist mir das Grasgefühl irgendwie zu unkommunikativ, da man irgendwie nur in sich selbst ruht und einfach zu Breit ist um sich gut unterhalten zu können.

Alles in Allem war dieses Jahr aber diesbezüglich definitiv mein Jahr der Drogenerfahrung schlechthin.
An keinem der probierten Substanzen bin ich irgendwie hängen oder kleben geblieben, nichts hat mich nachhaltig so vereinnahmt, das ich nicht mehr ohne könnte.
Nichts regte zum Mißbrauch an, sondern zeigte nur die Möglichkeiten auf, was es so alles gibt und was man wo gezielt und geplant einsetzen kann um sich bestimmte Erlebnisse im Leben zu intensivieren.

Für mich zähle ich diese Erfahrungen als Gewinn für mein Leben und konnte nichts daran entdecken, was eine Illigalität rechtfertigen würde.

Freitagsspiel

Nachdem ich auch noch am Freitag mit meiner kleinen Erkältung zu tun hatte, stand der Besuch im Stadion schon den ganzen Tag zur Disposition.Soll ich gehen?Oder dich lieber nicht?Nichr das sich meine gehende Erkältung bei den Temperaturen wieder neuen Schwung holt, und ich dann über Weihnachten ganz flach liege.

Ich war dann trotzdem und habe mich bei einem mittelmäßigen Spiel und (für ein Freitagabend Flutlichtspiel) enttäuschend  schlechte Stimmung selbst mit dem Alkoholgenuss sehr zurückgenommen.

Und wieder einmal die Feststellung, das es weniger um die Sache als solche geht, sondern mehr um das drum herum.Meine Leute um mich zu haben, das eine oder andere lockere Gespräch und die warme Atmosphäre. Bin so froh, mich doch wieder aufgerappelt zu haben um trotzdem zu gehen.

Man muss eben nicht jedesmal eskalieren um einen perfekten Abend zu haben.

Unpassender Rotz

Eine Erkältung passt einem ja nie richtig in den Kram, aber meine kommt jetzt sehr ungelegen.
Schon gestern irgendwie immer ein paar kleine Anzeichen gehabt, aber dieses dann auf die Migräne vom Morgen geschoben und in der Nacht wurde klar, da kommt mehr als eine kleine Allergie.
Aber es scheint nicht die schlimmste Form einer Erkältung zu sein, mit der man sich sehr angeschlagen und fiebrig fühlt.
So hoffe ich mal, das es sich lohnt, nun alle Hausmittelchen zur Erkältungsbekämpfung aufzufahren, um mich bis morgen Abend wieder halbwegs genesen zu lassen, so das ich mir das Wochenende so gestalten kann, wie ich das eigentlich vor hatte und mich auch schon länger drauf gefreut hatte.
Früh Feierabend und früh ins Bett und einfach mal die Ruhe wirken lassen und hoffen, das ich morgen nach dem Aufstehen schon eine deutliche Veränderung verspüre.
Wir schon werden, Autosuggestion ist die erste Station der Selbstheilung.

Und wieder Kopfschmerz am Morgen

Gestern Abend noch gut gefeiert, und heute morgen wurde ich von einem speziellen Kopfschmerz geweckt, den ich schon sehr gut zuordnen kann und weis, was er mit sich bringt.
Vielleicht hatte der Alkohol gestern Abend seinen Teil dazu beigetragen, aber die anfallartigen Kopfschmerzen heute morgen, hätten mich so oder so befallen, soweit kenne ich mich schon.
Es passiert immer gegen 4 Uhr Morgens, das ich wach werde und merke an dem Typ des Schmerzes gleich, das es sich wohl wieder um diese Migräne handeln wird, die mich 2 oder 3 mal im Jahr heimsucht.
Schnell werden Schmerzmittel genommen und dann muss ich eigentlich nur abwarten bis diese ihre Wirkung freisetzen.
Bis dahin heißt es, gegen die Übelkeit anzukämpfen, die droht, die eben genommene Chemie im Magen wieder hinaus zu befördern und gleichzeitig irgendwie in langsamer ablenkender Bewegung bleiben. Auf keinen Fall liegend, auch wenn die Müdigkeit immer dominanter wird.
Am besten irgendwo in der dunkelsten Ecke aufhalten, bis es eindeutig wird, das die Wirkung der Tabletten anfängt.
Im Anschluss fallen mir buchstäblich die Augen zu und der Körper verlangt nach Schlaf.
Nun fühle ich mich, als hätte ich eine große körperliche Anstrengung hinter mir, was vielleicht auch irgendwo auch stimmt.
Der Tag (also heute) ist dann noch durch diesen Anfall geprägt und man fühlt sich schlapp und irgendwie angeschlagen, was mich heute auch dazu veranlasst hat, der Arbeit fern zu bleiben.
Also heute noch erholen und morgen sollte alles wieder Ok sein.
Es ist immer schön, wenn der Schmerz nachlässt.

Küchenparty

Schon faszinierend , wie sehr unsere Küche zu einem Lebensmittelpunkt geworden ist.

Nach einem so stresssigen Tag, der nur so nach Abwechslung und Entspannung schreit..(vor allem für sie)…war die Küche unser erster Ort für eine kleine gemeinsame Party mit Musik und alkoholischen Getränken.

Einfach um Musik zu hören und sich auszutauschen und genau das zu genießen und damit abzuschalten und zu entspannen …

Burgerhütte

Vereinbarung mit mir selbst,  am Ende des Jahres, kurz vor Weihnachten in dieses Bürgerhaus einzukehren, wo ich sonst nur täglich zwei mal dran vorbei fahre.

Sinnierend über das Jahr, was nun hinter mir liegt…

Dunkel durch den Tag

Kurz vor dem kürzesten Tag des Jahres starte ich morgens in völliger Dunkelheit in den Tag und selbst bei einem frühen Feierabend bricht die Nacht auch schon wieder herein.

Der Tag besteht nur noch auf Dunkelheit und selbst die paar Stunden Tageslicht kommen oft nur wie eine Dämmerung durch die Dunkelheit.

Die letzten beiden Wochen

Es ist fast geschafft und es liegen nur noch zwei ganze Arbeitswochen vor mir.
Zwei Wochen, in denen der Weihnachtstrott so langsam den Stress aus der Firma nehmen wird und das Arbeiten in ein angenehmes Abwarten verwandeln wird. So hoffe ich zumindest.
Noch zwei Wochen und damit freue ich mich Urlaub, welcher mich zum Ende des Jahres wieder etwas runterbringen soll.

Unerwartet, aber irgendwie stecken die letzten mir die letzten Arbeitswochen doch irgendwie in den Knochen und eine kleine Auszeit wird mir gut tun.

Konzert

Gestern Abend war es mal wieder soweit , Fiddlers Green in Berlin, und ich stelle erschrocken fest, das dies mein erstes Fiddlers-Konzert nach zwei Jahren ist .

 Beim Letzten , damals im Frühjahr 2015 in Dresden, hatte ich meine schwere Zeit noch direkt vor mir, welche ich nun so weit hinter mir gelassen habe.

Dieses Jahr, was mein ganzes Leben irgendwie in ein Vorher und Nachher teilt, stellt eine kleine Barriere dar, bei der ich nun froh bin, dieses Konzerterlebnis auch diesseits der Barriere erleben zu dürfen und damit jetzt im Hier in meinem neuen Leben.

Nach dieser langen Zeit wieder alte Freuden aufnehmen zu könne, tut gut, wenn man nun mit Abstand auf diese Zeit blicken kann, die schwer und lehrreich war, aber nun wiedereinmal im Guten geendet ist.

Freitag

Und wieder ist es Freitag und wieder ist ein kein gewöhnlicher, sondern wieder kreisen mir zu viele Dinge um den Kopf, als das eine entspannte Stimmung entstehen könnte, die meine Gedanken dann einfach frei fliegen lässt.
Nun , zwei Wochen vor Weihnachten, fühle ich noch weit weg von dieser Zeit, bekomme wohl dieses Jahr keinen richtigen Zugang dazu. Um in diese ruhige Vorweihnachtsstimmung zu fallen, müßte meine gedankliche „to do“ Liste irgendwie leer sein und ich bin mir nicht sicher, ob ich das zu diesem Zeitpunkt überhaupt begrüßen würde.
Denn immer wenn man viel um die Ohren hat, lebt man wohl richtig (wurde mir mal gesagt) und so steht das Leben in diesen Zeiten immer noch auf „Record“.
Das einzige, was ein bisschen Gedanken beansprucht, sind die Umstände meiner komplizierten Freundschaft, die sich derzeit anscheinend wieder in „verlorene Freundschaft“ umbenennt.
Und das obwohl nichts Nachvollziehbares vorgefallen ist, was diese Veränderung unseres Verhältnisses erklären würde.
Wie aus heiterem Himmel ist wieder alles wieder anders, wieder alles etwas kompliziert und ich sehe mich mit meinen Gedanken da, wo ich immer in dieser Phase bin…grübelnd..was macht er gerade und wie konnte es soweit kommen…was ist eigentlich passiert, das es wieder so ist wie es ist???
Ohne eine Erklärung zu finden, ins Wochenende…

MyCloud

Das ist genau mein Ding. Genau das Richtige, für Datenmessis wie mich, ein weiteres Teil, was man mit Daren füttern kann und dazu noch im eigenen Netzwerk hängt.

Faszinierend, das man von überall darauf zugreifen kann, um das Ding mit überflüssigen Dingen zu bestücken , die man danach nie wieder anguckt.

Ich mach mir hier nichts vor, dieses ist ein Spielzeug für mich, aber ich bin so froh das ich es habe.

Stadion

Gestern wieder im Stadion gewesen und es war so gut wie schon lange nicht mehr.Im Kreise meiner Freunde den Abend genießen …und ganz nebenbei auch noch das Spiel gewonnen.

Bin heute deswegen noch etwas durch und platt…aber das war es wert.

Eiszeit

Was für ein Landschaftsbild heute morgen.

Und trotzdem will sich bei mir noch immer kein Vorweihnachtszeitgefühl einstellen.

Wahrscheinlich bewegt sich noch zu viel im mich herum, als das ich die Ruhe dafür finden könnte.

Zufrieden am Sonntag

Sonntagabend und irgendwie habe ich das Gefühl, das Wochenende gut für mich genutzt zu haben.
Und das obwohl ich so rein gar nichts unternommen habe und praktisch das Haus nicht verlassen habe, aber vielleicht war genau das Richtige, was nun in mir ein tiefst zufriedenes Gefühl verursacht.
Oft geht man davon aus, das ein Wochenende auf der Couch nicht erfüllend sein kann, aber es kann…zumindest entspannend sein.
So stelle ich nun zufrieden fest, das ich mit meiner Situation zufrieden bin und keinerlei Montagspaniken schiebe, was oft vorkommt, wenn einem das Wochenende irgendwie nicht gereicht hat.
Ein wahrlich schönes Gefühl, doch irgendwie alles richtig gemacht zu haben und einfach mal mit dem glücklich zu sein, was man hat.

In Gedanken an Krebs

Komme heute irgendwie aus dem Grübeln nicht raus.
Bin alleine mit meinem Sohn zu Hause, und da der knapp 12 Jährige sich größtenteils selbst beschäftigt, auch genug für mich, das ich auch gut ins Grübeln kommen kann.
Zuerst über die Zustände meiner komplizierten Freundschaft und über die Ursachen seines erneuten Isolationsbedürfnisses.
Mitten in der Grübelei reißt mich eine Nachricht aus der einen Grübelei und stürzt mich gleich in die Nächste.
Ich hatte ihr schon vor einer Woche geschrieben, aber sie nicht drauf geantwortet. Hatte nun nochmal nachgehakt, wusste ja, das sie zur Reha ist und es ihr (nach letztem Kenntnisstand) jeden Tag ein Stück besser geht und deswegen wahrscheinlich andere Dinge im Kopf hat, als ihrer Ex-Beziehung zu antworten.
Kein Problem, aber heute kam die Antwort und sie war nicht so, wie ich sie erwartete.
Ging ich bisher davon aus, das sie sich auf dem Weg der totalen Genesung befindet, lag ihre Abwesenheit leider daran, das es ihr wieder bedeutend schlechter geht.
Zum einen ist dies eine große Enttäuschung, da ich bisher davon ausging, das sie nun endgültig auf dem Weg hin zum Besseren ist…ja so wie das mit Krebs halt so ist.
Nun erfahre ich, das sie nicht, wie angenommen, ihre Rehastelle verlassen hat und den Rest der Regeneration zu Hause bewerkstellig, sondern sich in einer Klinik befindet, die sich nun primär darum kümmert, ihr die Schmerzen so aushaltbar wie möglich zu machen.

Wenn ich bedenke, das es sich hier nicht um die Kopfschmerzen geht, die mich manchmal schon nach zwei Stunden so lähmen und ich mich dadurch so stark eingeschränkt fühle, sondern um starke Schmerzen ,die keine Stunden kennen, sondern nur Wochen und Monate.
Ein Leben mit Krebs ist das eine, das man nicht mehr weis, an was man glauben soll.
Soll man an die Heilung glauben und dann doch damit rechnen zu müssen ,das in ein paar Monaten alles wieder da ist und oft noch viel schlimmer?
Soll man sich mit dem Schlimmsten abfinden und sich nur noch von jeder weiteren guten Nachricht einfach so überraschen lassen?

Viel schlimmer an der Tatsache Krebs, stelle ich mir die Tatsache vor, wenn man sich über all diese Dinge kaum Gedanken machen braucht, solange man so unter diesen dauerhaften Schmerzen leidet.
Undzwar so leidet, das es irgendwie die Person in ihrer ganzen Art verändert und man den Menschen eigentlich in dieser Situation kaum wiedererkennt.

Sie will sich melden, sobald es irgendwie wieder geht, und ich weiß das dies sehr lange dauern kann, oder auch nur ein Versprechen bleiben wird, denn in der Zeit in der wir wieder Kontakt haben, ging es zwar kurzfristig gesehen immer auf und ab….längerfristig betrachtet aber ständig bergab.
Wie diese Tendenz einem die Kraft und Energie nehmen kann, möchte ich mir gar nicht vorstellen.

In Gedanken an diese Nachricht heute, blicke ich an meinem eigenen Leben runter und stelle wieder einmal fest, das ich keine Probleme habe.
Selbst die, die ich bisher für solche gehalten habe, sind einfach keine.

Daher bin ich heute Gedankenversunken in den Dingen des Lebens, egal was ich heute noch tue oder sage, es mischt sich Sorge, Traurigkeit und gleichzeitig Dankbarkeit fürs eigene Leben zu einem ganz seltsamen Gefühl zusammen.

Drückendes Unverständnis

Obwohl es gestern noch so einfach und logisch klang, zu meiner komplizierten Freundschaft wieder etwas mehr Distanz entstehen zu lassen, beschäftigt mich heute der Gedanke, damit doch wieder einen Rückschritt erlitten zu haben doch ein wenig.
Zumal dieses Mal keine Ursache für seinen Rückzug in sein Schneckenhaus zu erkennen ist.
Alles, was wir in den letzten Monaten zusammen und gemeinsam aufgebaut haben, spricht nach normalen sozialen Menschenverstand eher für eine Intensivierung der Freundschaft (auch wenn es nie eine richtige Freundschaft sein kann).
Daher kommt sein Rückzug von mir sehr unerwartet, könnte man ein negatives Erlebnis oder ähnliches ausmachen, könnte man sein Verhalten analysierend auf das zurückführen.
Kann immer noch nicht verstehen, wie jemand die selbst auferlegte Isolation seiner sozialen Persönlichkeit selbst und frei wählen kann und vor allem, allen sozialen Angeboten auch noch die Einsamkeit und Eintönigkeit der Abwechslung vorziehen kann.
Ich war nie in seiner Situation, denke mir aber das gerade, wenn man so zurückgezogen und einsam lebt, dann dürstet man nach allem was irgendwie anders ist und das Leben wieder zurück ins Leben bringt.
Sicherlich hat jeder seine Phasen, in der man mal allein sein möchte, aber ich denke, wenn das Alleinsein der Normalzustand ist, wie kann man dann es vorziehen weiterhin allein zu sein, obwohl sich meine Angebote ja auch nur auf temporäre Belebungsversuche drehen, nach denen er eh wieder in seine Einsamkeit zurückfallen kann.
Sprich, wenn man Langzeitarbeitslos ist und jeder Tag gleich ist, und man aus diesem Tag (und auch aus jedem anderen) so rein gar nichts macht, dann kann es doch nicht ernst gemeint sein, wenn Derjenige einfach nur seine Ruhe haben will, wie jemand, der gerade zuviel erlebt hat.
Wie kann man die Stagnation des eigenen Lebens so empfinden, das man anscheinend darin verharren will?

Kleiner Wunderkasten

Konnte nicht widerstehen und habe meinem mobilen WLAN Hotspot heute mit einer festen Flatrate versorgt.

So ist gesichert, das ich ich unterwegs und auf Reisen mit Nebook und ko mein mobiles Netz dabei habe, gerade fürs Netbook muss ich dann nicht immer den Umweg übers iPhone gehen.

So hat alles seinen Platz und alles seine feste Aufgabe.