Freitagsgedanken

Es ist Freitag und mir war schon vor zwei Tagen klar, das es wieder kein typischer werden wird.
Obwohl ich mich bereits 48 Stunden hinter der Einnahmen von MDMA befinde und die Droge eindeutig ihre Wirkung aufgegeben hat, bleibt ein seeliges und zufriedenes Gefühl zurück.Keine Landung in einer harten Realität nach dem Gebrauch von Drogen, denn es gibt in meinem Leben keine öde Realität.
Nun also die Ladung nach einem Flug, mit dem Wissen, das man fliegen kann…wenn man denn will, was mich nicht anheizt mich ständig in der Luft aufhalten zu wollen, eher plant man gezielt den nächsten Flug, an dem alles zusammenpassen sollte.
Der Konsum von Drogen sollte ein Ziel haben und einen Sinn ergeben.Geplant und gezielt eingesetzt kann es eine Bereicherung des Erlebnissen als Ganzes sein.
Somit läuft mein inneres System heute eher auf Erholung aus, was mich heute nach Feierabend nicht weit vom Sofa kommen läßt.
Einzig allein die Tatsache, das meine Frau heute mit einer Freundin unterwegs ist (um mal wegzugehen und was zu erleben) gibt mir das kleine Gefühl, vom Erleben des Lebens heute außen vor zu sein und irgendwie etwas zu verpassen oder die Zeit ungelebt heute an mir vorbeiziehen zu lassen und ich bin mir da sehr sicher, das dieses „verpasste was“ Gefühl mit den euphorischen Erlebnis vor zwei Tagen zusammenhängt.
Ohne dieses Erlebnis wäre es heute nur ein weiterer Tag an dem ich nach der Arbeit nichts weiter machen muss, als auf die Kinder aufzupassen.
Doch nun fühlt es sich so an, was wäre nun das Wissen da, es gibt noch eine andere Art zu leben und es könnte was an mir unbemerkt vorbeiziehen, wenn ich mich weiter in den gewohnten Kreisen meines Lebens bewege.

MDMA

MDMA im Selbstversuch.

Fast 20 Jahre ist es her, dieses berauschende und euphorische Ecstasy-Gefühl.

Recht spontan innerhalb weniger Tage wurde mir klar, es soll nochmal sein.

Meine verkomplizierte Freundschaft zu Gast und mit 130mg MDMA in voller Wirkung war diese Freundschaft auf einmal wieder frei von irgendwelchen Problemen und Differenzen.

Auf dem Peak der Wirkung dieser Substanz war ich dann doch froh, das ich dieses Gefühl mit jemanden teilen konnte.

Da gestern aber erst Mittwoch war und ich ging von einer Wirkzeit von 4 Stunden aus, rechnete ich mir meine Landung auf 22 Uhr aus und hatte die Nachwirkzeit gar nicht mit auf der Rechnung.

So war es heute ein eher entspannter und höchst unproduktiver Arbeitstag, denn erst 24 Stunden mach der Einnahme hatte ich das Gefühl, das nun wirklich alles wieder so ist wie vorher.

Alles wie vorher ist nichts negatives.

Auch wenn der Rausch eine andere Ebene darstellt und schon eine Erfüllung von allem ist, bleibt der Ruf nach sofortigem zweiten Rausch jedoch aus.

Eher bewusst und kontrolliert Drogen einsetzen, um damit das Leben zu bereichern als blinder und sinnloser  Mißbrauch.

Einen sehr schönen Abend erlebt, der irgendwie genau so in meiner Erinnerung bleiben wird.

Mein Projekt

Es hat sich in meinen Kopf regelrecht verbissen und beherrschte seit Tagen meine Gedanken.

Es allein zu schaffen und damit den eigenen Beweis der Unabhängigkeit zu bringen war fast wichtiger als das Resultat selbst.

Nach Tiefschlägen (oder den Lernprozess) der letzten zwei Tage folgte nun der Erfolg.

Das Wissen um den Fakt, etwas allein zu stämmen , was ich zuvor noch nie in Angriff genommen hatte, ist so eine Bereicherung, das meine Gedanken sich nun mehr um die Tatsache des Erfolges drehen als um die Sache selbst.

In der Sunme allerdings lassen meine Gedanken zur Zeit auch kaum Platz für andere Dinge zu , aber das ist ok….vorrübergehend.

Grillen im Juli

Besser kann man diesen neuen Monat nicht begrüssen.

Grillen und danach ein gutes Gespräch und einem guten Single Malt.

Lange nicht diese Kombination gehabt und es tat mal gut.

Ende Juni

In ein paar Stunden dreht die Zeit von Juni in Juli und ich befinde mich wieder an einem magischen Datum.

In den Gedanken ein Jahr zurück, befand ich mich gekündigt in der Arbeitslosigkeit wieder, aus dem sicheren Alltag des Lebens geschmissen, im vorläufigen sozialen Netz landend.

Von da an war ich gefragt, mich zu bewegen und den Schiefstand in meinem Leben zu begradigen.

Täte ich das nicht, oder gelinge es mir nicht, würde die Uhr nach einem Jahr auf jeden Fall gnadenlos ablaufen und mich über Nacht in Hartz4 ketapultieren.

Auch wenn heute alles wieder „gut und sicher“ ist, habe ich dieses Datum nicht aus den Augen verloren, welches für mich ein weiterer Abhang gewesen wäre.

Selbst wenn ich heute sicher über diesem Abhang in den Juli schweben werde, werde ich nicht vergessen wollen, wie leicht es heute doch ist, sehr schnell in diese Situation zu kommen, sich auf diesen Abhang zu zubewegen…

The Walking Dead

Nach knapp 3 Monaten habe ich mich nun durch alle 5 auf Amazon verfügbare Staffeln der Serie „The Walking Dead“ geschaut.

Hatte mich schnell an die langsamere (im Vergleich zu einem Film) Erzählweise gewöhnt.

Nun bin ich fertig, Zeit für die nächste Serie.

Erkenntnis über die prägende Zeit im Leben

Heute..eine lange Autofahrt..der Zufallsmodus bleibt auffällig oft bei Liedern aus den 90ern hängen.
Zufall oder vielleicht habe ich auch nur verdamt viel Liedern aus den 90ern auf der Festplatte?
Wärend die Songs der 90er aus allen Ecken der 90er vor sich hinspielten, fiel mir auf, das es in meinem Leben wohl kein anderes Zahrzehnt gibt, was mich persönlich so geprägt hat, oder mich einfach auf meiner Suche nach mir selbst musikalisch begleitet hat.
SO wirken die einzelnen Songs aus den 90ern, manchmal selbst wie aus verschiedenen Epochen.So wirken für mich die Songs aus den frühen 90ern viel weiter weg als die aus den Endjahren der 90er, undzwar viel viel weiter als 8 oder 9 Jahre.
Ich erkenne, das die 90er für mich so abwechslungsreich und facettenreich sind, weil ich es in meiner persönlichen Entwicklung selbst war.
Als ich früher mein Vater immer von den tollen und ultimativen 60er Jahre habe erzählen hören, hätte ich nie angenommen, das ich zu einer Dekade mal eine ähnliche persönlich emotionale Bindung haben werde.
Nur eben nicht, weil die Zeit besonders toll war, sondern ich in der Lebensphase war, in der die Zeit um mich herum einfach nur (im Nachhinein) so toll und ultimativ wirkt.
Kommen mir heute die Zeiten danach eher einfach und gerade vor, liegt das vielleicht nicht daran, das die heutige Zeit den Heranwachsenden nichts mehr bietet, sondern das ich meine prägende Zeit hinter mir gelassen habe und irgendwie im Leben angekommen bin und angekommen fühlt sich nunmal ganz anders an als auf der Selbstfindung.
So bleiben mir meine Sonst der 90er für mich mit meiner sersönlichen emotioanlen Seite und meinen Erinnerungen an diese für immer verbunden.

Ein Jahr danach

Heute vor einem Jahr war mein erster Arbeitstag, am Ende eines grossen Streits.

Nicht das Arbeitsgericht hatte gesprochen, sondern man hatte sich so verständigen und versöhnen können.Am Ende einer Zeit, in der wir beide weit übers Ziel hinausschossen, sollte es von nun an wieder so sein, wie es zu seinen besten Zeiten mal war.

Das ganze ist nun alles mehr als ein Jahr her und irgendwie ist schon lange die alltägliche Realtität wieder ins Leben zurück und lässt diese Achterbahnfahrt immer weiter zurück.

Trotzdem finde ich mich an diesem Tag erinnernd an diesen Tag wieder, was mir sagt, das diese Zeit in mir doch noch nicht ganz so gegessen ist, wie man es aus diesem Zeitabstand erwarten könnte.

Vielleicht ist es ja das „Jubiläumsgegühl“ , was mich jetzt wieder auf die Stellen gucken lässt, wo mal die Wunden waren, vielleicht kann und soll ich das Ganze aber auch nie komplett vergessen und es mahnend mir ab und zu vor Augen halten?

Eine Minute

Zufallsfund dieses Plätzchen am Wasser.

Hab mir mal eine Minute Zeit genommen um kurz mal auszusteigen.

Auszusteigen aus dem Auto und aus dem Alltag, der mich umgibt.

Beim Blick aufs Wasser die Gedanken treiben lassen.Schonwieder ist der ein Monat fast rum und damit der Juni dieses Jahres auch schon Geschichte.Mit dem Juni ist nun offiziell die erste Hälfte des Jahres auch schon wieder vorbei.

Nun sitze ich hier und kann kurz durchatmen, ein Jahr nachdem ich in meiner Firma den zweiten ersten Arbeitstag hatte.

Morgen ist das alles ein Jahr her und fühlt sich trotzdem recht frisch an, was beweist, das die Zeit noch nicht alle Wunden hat vernarben können.

Alkohol

In der Woche mal ein Feierabendbier..am Freitag ein Wochenendbier und am Wochenende zum Grillen..ein Bier oder auch zwei oder auch mal drei.
Ich kann es nicht von der Hand weisen, das der Alkoholgenuss in meinem Leben gewöhnlicher und regelmäßiger geworden ist.
Es schleicht sich einfach langsam ein und das Öffnen einer Bierflasche nach vollbrachter Arbeit wird nach und nach zur Normalität.
Solange man in diesem Ritual bleibt, merkt man eigentlich keine „Nebenwirkungen“ des Alkoholkonsums.
Habe nun beschlossen, wieder etwas Selbstkontrolle walten zu lassen.
Zum einen sollte Bier nur bewußt und nur am Wochenende genossen werden, ja genossen werden und nicht natürlich getrunken werden, wie Wasser oder Cola.
Zum anderen bemerke ich immer wieder nach längeren „Trinkzeiten“, die leicht schädlichen Auswirkungen des Alkoholgenusses , wenn ich dann bewußt ein paar Tage darauf verzichte.
Zum einen ist diese „Jetzt eine Flasche Bier auf und entspannt Fußballgucken“ Automatision durchbrochen und erstmal ugewohnt.
Zweitens merke ich leicht körperlich, das mir die letzten Tage mit diesem ständigen Bierzufluß nicht gesundheitlich nicht gut getan hat.
Ich kann es nicht genau beschreiben, aber es ist definitiv ein Gefühl ,das sich der Körper erstmal wieder leicht aufbauen muss, von den sportlichen Leistungen ganz zu schweigen.
Pakt mit mir selbst…Bier ja…aber bewußt und kontrolliert.

Sonntagsgedanken

Wieder draußen und heute mal die Frische und kühlere Luft genießen.

Noch immer nicht ganz von der berauschenden Feier am Freitag erholt, geht’s heute auch noch ganz entspannt voran.

Mit den Gedanken ein bisschen über den Lauf des Lebens und über meine komplizierte Freundschaft.

Immerhin war es für mich früher selbstverständlich ihn bei meinen Grillparties dabei zu haben.

Diesmal jedoch hatte ich die Grübellei, ob ich ihn fragen sollte oder nicht schnell wieder verworfen und am Abend direkt fehlte er mir auch nicht in dieser Runde.

Ich wusste das er eh schon immer ne Sonderbehandlung brauchte und das sich alle irgendwie auf ihn einstellen mussten.Jetzt, wo ich mein Platz in einem neuen Freundeskreis gefunden habe, scheint mir der Gedanke, stehtig alles so zu arrangieren, das es ihm genehm ist, als sehr aufwendig und kompliziert an.

Erst recht mit dem Vergleich mit meinem aktuellen Freundeskreis, bei dem jeder so kommt wie er ist und auch ich einfach nur so sein kann, wie ich bin.

Bei einem Freundeskreis des Geben und Nehmens, kann ich mir diese alte Freundschaft nicht zurückwünschen, in dem das Geben und Nehmen nur in eine Richtung funktionierte.

Trotzdem denke ich an diese Zeiten zurück, denn auch diese Zeit befindet sich in meiner Vergangenheit, aber heute fühle ich mich erfüllter und angekommener…in diesem Freundeskreis.

Der Tag nach dem Fest

Müde und gezeichnet gehts durch den Tag, der Tag nach dem großen Fest.
Die schöne Zeit gestern sehr genossen und nun ist das Akku irgendwie leer, aber eher angenehm leer, so als hätte ich gestern meine Seele wieder mit Energie gefüllt, aber dafür ist der Körper heute schlapp und müde.
Dieser Samstag wird wohl der Erholung dienen und er läßt mich zufrieden zurückblicken auf den Tag gestern und irgendwie weiß ich, das mir dieser in Erinnerungen bleiben wird.

Ein Fest

Meine große Grillparty liegt nun hinter mir.

Erst als kleine Zusammenkunft zweier Familien geplant, wurde die Gästeliste in den letzten beiden Tagen immer länger und schließlich fand dann irgendwie genau so eine Grillparty statt, wie ich sie früher immer einmal im Jahr abhielt.

Ich kann den Erfolg des gestrigen Abends an den positiven Rückmeldungen der Gäste messen, eine sehr schöne Zeit gehabt zu haben und obendrauf noch der emotional gerührte Blick eines meiner besten Freunde, der diesen Tag ganz besonders in seiner Erinnerung behalten wird.

Gartenparty

Eigentlich wollten wir an diesem heißen Freitag nur mit den Kindern raus in den Garten.

Spontan weiteren wir die Gäste um die engsten Freunde aus und schon ist die kleine geplante Grillparty zu einem kleinen Fest geworden, was nach Planung und Vorbereitung schreit.

Nun ist alles etwas hektisch, kurzfristig und überschlagen, aber man soll die Feste feiern wie sie fallen.

Morgen wird’s richtig Sommer..wenn nicht da, wann dann?!?

Mitlerweile ein alter Ort

War in der Nähe und habe aus einem spontanen Bsuchgefühl beschlossen , hier mal wieder halt zu machen.

Noch vor 6 Jahren sehr oft beruflich hier, gehört dieser Ort irgendwie mit zu meinem Leben und mit meinen magischen Orten.

Am längsten Tag

Heute ist wieder mal der längste Tag des Jahres.

Ein Datum, was mir nachdenklich nahebringt, das der rauschende Jahreswechsel (und der davor kürzeste Tag des Jahres) nun auch schon wieder ein halbes Jahr her ist.

Wäre das Jahr eine Scheibe, wäre man jetzt genau auf der anderen Seite und ab nun beginnt man sich wieder auf genau dieses Datum im Winter hinzubewegen.

Klingt komisch, aber ab jetzt werden die Tage langsam wieder kürzer und es geht Richtung Herbst und Winter.

Süße Rettung

Wieder dieses Phänomen, das ich mit viel Koffein in den Tag starte und mich dann gegen Mittag dieses Gefühl erreicht, ich müsste ganz schnell Energie zu mir nehmen, am besten in extrem süßer Form.

Die Rettung in dieser Situation, eine Tüte Haribo.

Splitter

Mit einem neuen gekauften Buch bin ich nun doch wieder bei meinem Lieblingsschriftsteller gelandet.

Da ich sein Schreibstil und seine Erzählart sehr mag und ein bisschen weiß, welche Spanung mich erwartet, freue ich mich einfach nur so aufs Lesen.

Ausgelesen

Nach doch sehr langer Zeit, habe ich es geschafft, Chris Carters „Der Vollsttecker“ auszulesen.

Hatte heute mal den Zugang und die Zeit, dieses Buch endlich auszulesen.

Heute sich mit einem Buch in den Garten zu packen, war das Beste wa ich heute machen konnte.

Obwohl mich Carter nicht so gefesselt hat, wie bei seinen anderen Büchern, und das hatte wahrscheinlich die Folge, das ich meine Freizeit in den letzten Wochen mehr mit anderen Dingen füllte als mit dem Lesen.

Hochzeitskirschen

Jetzt, in der zweiten Junihälfte haben es die Kirschen an unserem Hochzeitsbaum endlich zur essbaren Reife geschafft.