Ins Freie

Nachdem wir gestern alle schon den ganzen Tag in der Wohnung verbracht hatten, wollte ich heute wenigstens raus.

Auch wenn heute kein Bade und Poolwetter ist, tut es nach dem Hüttentag mal ganz gut, frische Luft an die Haut zu lassen.

Spieltag

Die Frau unterwegs und die Kids spielen im Kinderzimmer und hatten heute keine Lust auf Unternehmungen.

So fand ich mich schnell vorm Spiel wieder und kam auf einen Spielstand, den ich vorher nie erreicht hatte.

Nach genau einem Jahr, stehe ich in meiner eigenen Garnison in Daenor.

Firmenfeier

Der jährliche Teamtag der Firma liegt hinter mir.Dachte heute viel an die Tatsache, das ich beim letzten ja nicht dabei sein durfte.

Da war es heute auch egal, das es draußen außerhalb des überdachten Bootes nur geregnet hat.

Teamtag 2016 abgehakt, kurzen Tag ohne Arbeit war willkommen.

Microerkältung

Seit gestern ist hat es mich auch erwischt.

Seitdem in meinem Umfeld viele über eine typische Sommergrippe klagen, scheint mich genau diese nun auch erwischt zu haben.

Öfters mal Niesanfälle und eine ganz leicht (dafür ständig) verstopfte Nase.

Wenn diese kleinen Symptome schon der Zenit der Erkältung ist, würde ich diese mit Fassung ertragen.

Stufe 90

Endlich Stufe 90 im Spiel erreicht.So weit hatte ich es in meiner langen Spielzeit noch mit keinem Spielcharakter geschafft.

Oft genug irgendwann aufgehört und dann später wieder angefangen und dann gleich immer von ganz von vorn.

Nichts versäumen

..bin wieder im Spiel vertieft ..und lasse trotzdem nebenbei den EM Stream auf dem iPad laufen.

So hab ich irgendwie ein Gefühl von „Mission Control“..nichts entgeht mir.

Das Jahr 2000

Wenn ich mich weit zurückfallen lasse, dann war das Jahr 2000 immer „irgendwas in der Zukunft“, oder die 2000 stand für die Zukunft schlechthin.
Die 80er und 90er erlebt, konnte ich mir eine Jahreszahl 2000 garnicht richtig vorstellen.
Umso näher dieses Jahr 2000 kam umso euphorischer wurde man, denn an diesem Tag endeten nicht nur die 90er sondern begann die ferne und verrückte Zukunft, entweder mit einem globalen Computercrash oder mit der Entdeckung des WARP Antriebes.
Heute , mittlerweile sechzehn Jahre später, hänge ich den ganzen Tag schon mental in diesem Jahr und dieser Zeit fest, die nun weit weit hinter mir liegt und beim Gedanken, das das einst so futuristische Jahr 2000 nun weit in der Vergangenheit liegt, fühlt ich auf einmal komisch an und zeigt och wieder wie schnell die Zeit vergeht.
Das , was mein Leben in diesem Jahr prägte, ist heute schon weit und tief in meiner Erinnerung verschwunden, mit verblassten Farben und Wehmut beim Rückblick.

Gelöst

Mein problematischer Kollege mit dem ich seit Jahren ein kompliziertes Verhältnis habe.

Seit Wochen stehen die Zeichen auf Sturm..man ignoriert sich einfach und geht sich aus dem Weg wo man kann.

Heute suchte ich dann doch das Gespräch und bewundere die Macht des gesprochenen Wortes und der Kommunikation.

Sicherlich werden wir keine besten Freunde, aber es gelang ein großes Stück Missverständnis aus dem Weg zu räumen und der Zeit nicht noch mehr Zeit geben, die Sache noch mehr einzufahren.

Eine Illusion, wenn ich denke, das Problem sei damit gelöst, aber fürs nächste scheint es entkrampft.

Wie lange es dauert, bis man wieder auf kleinkarierte Konfrontation fährt, weiß ich nicht, heute zählt erstmal die Faszination, was ein Stück Kommunikation zwischen Menschen alles für Wellen glätten kann.

Ein gelöstes Gefühl.

22:38 Uhr

Gerade auf dem Heimweg festgestellt, das jetzt um halb elf immernoch ein Fünkchen Tageslicht am Himmel wahrnehmbar ist.

Es sind die letzen Tage vor der Sonnenwende, in dem der Tag nur kurz eine kleine Pause einzulegen scheint.

Bald ist auch dieser Zenit erreicht und dann liegt der längste Tag wieder hinter mir in diesem Jahr.

Familienabend

Wieder ein Abend in der Gesellschaft der Familie.Anlässlich des Geburtstags meiner Tochter findet sich mal wieder die Familie ein und ich kann es so richtig genießen.

Für mich war dieser Trubel früher immer ein Pflichttermin, den man hinter sich bringen musste, heute kann ich diese Zeit einfach genießen und draus Kraft schöpfen.

Erkenne immer wieder, das die Lektion im letzten Jahr nicht umsonst war, kann ich heute zumindest zwischen wichtigen und unwichtigen Dingen im Leben unterscheiden und gewichte anders.

Hochzeitskirschen

Später als im letzten Jahr, aber so langsam kommt die rote Reife in die Kirschen am Hochzeitsbaum.

R

Zwei Wochen Sport

Die zweite Woche mit Sport ist rum, und ich habe es geschafft, drei mal die Woche zu gehen.
So langsam kommt meine alte Kondition wieder in Sichtweite und das angenehme Körpergefühl kommt langsam wieder zurück.
Immer wieder faszinierend, was zwei Wochen regelmäßigen Sports für Geist und Körper tun können und wie sehr man sich selbst in dieser kurzen Zeit verändert.

EM läuft

Es geht los, die EM ist da.

Bisher ist das Fieber an mir vorbeigegangen ,  kommt aber sonst auch immer erst mit den Turnier.

Das TV-Event des Jahres hat nun also begonnen und wird uns die nächsten Wochen vor die Fernseher ziehen und emotional mitleben lassen.

 

Geburtstag

Meine Tochter hat Geburtstag, und feiert ihren Tag mit ihrer besten Freundin auf einer Sommerrodelbahn.

Wärend die Kinder eine Abfahrt nach der anderen genießen, komme ich langsam in die grübelnde Phase, wo die letzten neun Jahre geblieben sind.

Mein liebster Feind

Wiedermal Kleinkrieg auf der Arbeit und seit Wochen habe ich mich mit einem Kollegen bis auf die totale Ignoranz zerstritten, nachdem ich feststelle, das die freundschaftliche Mine, die er mir immer zeigte, ein falsches Gesicht war und das er hinter meinem Rücken eine ganz andere Meinung von mir hatte.
Nun war irgendwie klar, das diese Falschheit nicht nur bei mir irgendwann auffällt und mißfällt, sondern auch bei anderen.
So hat er es geschafft, es sich so mit immer mehr seiner Kollegen zu „versauen“.
Die, die nun noch übrig sind, gehören zu denen, die ihre Lektion (was ihn betrifft) wohl noch lernen müssen und dann irgendwann eine reiche Portion Menschenkenntnis reicher sind.
Die, mit denen er es sich nach mir noch weiter verspielt hat, sind dummerweise seine direkten Vorgesetzten.
Man kann sagen Lügen haben kurze Beine oder Hochmut kommt vor dem Fall.
So hat er es sich irgendwie total selbst verbaut und ich werde nicht mit dem bösen Finger auf ihn zeigen und dabei hoffen, ihn noch böser dastehen zu lassen.
Ich werde mich nicht auf dieses Lästerniveau begeben und halte mich still im Hintergrund und beobachte und warte einfach ab, was passiert.
Natürlich trotzdem mit einem inneren Lächeln.

Wieder ganz

Eigentlich hatte ich das Gerät schon abgeschrieben und mich ja auch schon längst um Ersatz gekümmert.

Und trotzdem wollte ich den PC-Schrauber-Laden hier um die Ecke mal draufgucken lassen.

Hätten sie den Fehler nicht beheben können, wäre es halt so und das Ding würde in den Müll wandern.

Aber nun war’s doch nur ein lockeres Kabel und nun geht er einfach wieder…und das nach dem er n halbes Jahr kaputt in der Ecke lag.

Nun geht er wieder..ich freu mich 

Die erste Woche Sport

Bin froh, das ich es heute doch noch zum Sport geschafft habe.

Heute bin ich genau eine Woche (wieder) dabei und so langsam kommt die sportliche Belastung in mir an und so langsam geht’s aufwärts mit der Kondition.

Noch eine Woche und vielleicht ist es dann so, als wäre es nie anders gewesen.

Graal-Müritz

Überschaubarer Ort mit Seebrücke.

Meine Arbeit hier ist getan, Pflicht erfüllt.

Einmal noch Meerblick tanken und dann geht’s nach Hause.

Beim Blick auf den Horizont kommen die Erinnerungen.Ostseeurlaube längst vergangener Zeiten.

Zimmer

Die dunkelste Seite einer Dienstreise.

Nach der Arbeit und der verbleibenden Freizeit endet man doch an seiner, aufs nötigste begrenzte, Schlafstätte.

Allein in der Fremde bleibt nur ein Einzelzimmer in einem Hotel oder Pension, was die schlafende Brücke zwischen den Arbeitstagen schlagen soll.

So ein Zimmer kann eingerichtet sein wie man will, es ist und wird nichts eigenes und nicht mehr als die kleine einsame Insel, weit weg von dem, was im Leben wirklich wichtig ist.

Der Vorteil von allein und weit weg ist, zurück blicken können auf das, was zurück geblieben ist, was im Leben wichtig ist, dann oft nur zu nah ist, um es richtig wahrnehmen zu können.