Airport und AirBerlin

Flughafen Palma de Mallorca.

Hier endet nun der Sommerurlaub 2015.

Leider nicht ganz so unkompliziert, wie man das gern hätte.

Dank Air-Berlin wurden wir einfach von Mittag auf Abendflug umgebucht und genießen dadurch 8 Stunden Flughafen-Feeling, denn die Ferienhaus und Mietwagenfirma besteht ja nun auf die, von uns gebuchten Zeiten.

Es ist nur ärgerlich, da wir diesen Flug bereits vor einem Jahr gebucht haben und heute um 14 Uhr zurückfliegen sollten.

Bucht uns die liebe AirBerlin einfach auf 20 Uhr um und lässt uns zusehen, wie unsere (eigentlich gebuchte) Maschine hier planmäßig um 14 Uhr Richtung Heimatstadt abhebt.

Dieser werden noch zwei weitere Flüge folgen, bis wir dann an der Reihe sind, und ich frage mich, wer bitte sitzt in diesen Maschinen, wenn man uns so querbucht.

AirBerlin werde ich, wenn’s irgendwie geht, zukünftig vermeiden…nur wenn’s halt nicht anders geht, schluck ich die Kröte.

Noch immer im Urlaub versuche ich es entspannt zu sehen und von hier hat man einen guten Blick auf das Vorfeld..Gewusel beobachten.  

Der letzte Abend

Der letzte Abend, das letzte Mal fällt für uns die Sonne hinter Sa Rapita ins Hinterland.

Ein letztes Abendessen und die Gewissheit, wir kommen wieder. 

Trotzdem hat der letzte Abend immer etwas melancholisch resümierendes.

Aus einem schönen Erlebnis wird nun eine schöne unvergessliche Erinnerung werden.

  
 

Fernweh aus der Ferne

Noch ist dieser Sommerurlaub nicht vorbei und schon spielen wir mit dem nächsten Reisegedanken.

Wohin könnte man im nächsten Sommer unseren Urlaub verbringen?Könnte man vielleicht in den Herbstferien nochmal weg und wenn ja, wohin?

Diese Gedanken dienen dazu, das Ende des Urlaubs nicht allzu hart werden zu lassen, sondern mit der Idee einer neuen Vorfreude auf eine schöne Reise etwas abzufedern.

Ja, wir müssen erstmal zurück in den Alltag, aber nicht lange, dann geht es ja schon wieder …..ja ein Traumziel muss noch gefunden werden, an den wir uns dann mit unserer Vorfreude klammern.

Vorfreude, die das Abschiedsgefühl von hier dann einfach überblenden soll.

Cala Rajada

Ausflug in den Nirdosten der Insel.

Hier fällt es wohl besonders stark auf, das viele Deutsche auf Mallorca Urlaub machen, wird man doch überall , wenn als Tourist erkennbar, in deutsch angesprochen.

Irgendwie ist der Ort schon ähnlich dem, wie ich ihn mir vorgestellt habe.

Viele Geschäfte,Restaurants und Discos/Bars.Wenig Strand und dafür mehr Felsen an der Küste.

Irgendwie ein Ort, der wohl nur für den Massentourismus aus dem Boden gestampft wurde.

Gesehen haben wollte ich ihn mal, aber nun stelle ich fest..dieser Ort gefällt mir nicht.

   
    
    
   

Sternschnuppennacht 2015

Passiert jedes Jahr, doch meistens geht’s an mir vorbei oder es ist einfach zu bewölkt.

Diesmal passt es und der Nachthimmel ist klar und ich ausgeschlafen und im Urlaub.

Mal hier im Warmen mit der Familie draußen zu liegen und in den Nachthimmel zu starren und die Gedanken kreisen lassen und immer wieder ein wenig aufschrecken, wenn man dann doch immer wieder ein kleinem Schweif am Himmel sieht.  

Passagier 23

Mein Urlaubsbuch ausgelesen.

Gefesselt.Verschlungen.War begeistert.So begeistert, das ich gleich beim Autor bleibe und von ihm das nächste Buch geladen habe.

  

Anders als geplant

..wollten wir heute Morgen nach dem Frühstück die Ostküste Mallorcas erkunden, da meldete sich meine Tochter mit Hals- und Ohrenschmerzen zum Plan.

Also führte der erste Weg in eine Apotheke und der neue Plan hieß dann..zu Hause bleiben.

Eine Planänderung, die mir jetzt zum Ende des Urlaubs relativ egal ist, wenn’s nicht sein soll, kann ich mich hier in Poolnähe genauso entspannen.

Blieb nur die Sorge über die Gesundheit der Tochter, die sich erstmal mit traurigen Gewissensbissen klagte, das ihre Schmerzen nun die Ausflugspläne der Familie durchkreuzte, was mich irgendwie traf und versuchte zu zerstreuen.

Immerhin geht’s ihr nun wieder fast gut und wir genossen einen Tag hier „zu Hause“ in der Sonne, auf der faulen Haut mit einem guten Buch.

Es gibt nur verlorene Tage, wenn man sie selbst als verloren ansieht.

Dieser war keiner.

…wird geladen

Jetzt, in der zweiten Urlaubswoche, setzt langsam der Urlsubseffekt ein.Der Abstand zum Alltag wird Gewohnheit und die erste Hektik, alles sehen und viel erleben zu müssen, ist vorüber.

So habe ich keine Uhr mehr um, da wir uns eh nach spontanen Ideen richten.Termine und Uhrzeiten brauchen wir dazu nicht.

Nun kann ich auch einfach nur gedankenverloren am Strand sitzen, weil mir gerade danach ist, und muss kein Gefühl haben, irgendwas wichtiges zu versäumen.

Angekommen im gefühlten natürlichen Grundrhythmus des Menschen in dem man sich in natürlicher Geschwindigkeit durchs Leben bewegt.

Eine Phase, in der die inneren Akkus geladen werden.

Jetzt geht’s mir gut.

Energie.

Blog.de

Gut einMonat  ist vergangen,nach meinem Wechsel von Blog.de zu meiner eigenen Blogseite.

Jetzt, mit einem gewissen Abstand, kann ich behaupten, ich komme gut mit WordPress klar, besser als ich das dachte, und doch fehlt mir das alte Blog.de.

Die eigene Domain www.salzwasserblog.de unterscheidet sich zwar nur durch einen Punkt von der alten Adresse, dennoch liegen dazwischen Welten.

Meine neue Heimat fühlt sich subjektiv an, wie eine dünn besiedelte Insel, in der man zwar mehr machen kann, aber dennoch recht einsam ist.

Im alten Dorf namens Blog.de saß immer jemand in der Dorfkneipe (zum Gedankenaustausch) egal zu welcher Uhrzeit man kam.

Auch gab es in diesem Dorf auch immer was von Anderen zu erfahren und zu lernen.Manch einen traf man häufiger den anderen seltener, aber alles hatte seine gegenseitige Wirkung.

Nun wird dieses Dorf aufgegeben und seine Bewohner ziehen nach und nach um.

Ich war wohl mit der Erste, der dieser Plattform enttäuscht und demonstrativ den Rücken gekehrt hat.

Und nun bin ich kurz wieder hier und sehe viele verlassene Häuser.

Zurückgekehrt um mir die Verzugsadressen Derjenigen zu notieren, das ich bestimmte Schreiberlinge nicht aus den Augen verliere.

Gerade die, die mich selbst beeinflusst haben.

Vielleicht werden aus alten Blog.de Kneipenbekanntschaften jetzt BriefFreundschaften.

Faultag

Nach den Erlebnissen der letzten Tage, an denen wir von Morgens bis Abends unterwegs waren, haben wir uns nun auf einen absoluten Faultag geeinigt.

Jeder kann schlafen so lange er will und auch am Tage tut heute jeder das, wonach ihm gerade ist.

Sowas muss es auch geben, selbst wenn es mich weiter juckt, die Insel noch weiter kennen zu lernen und keinen Tag zu „verschwenden“ ist es doch Urlaub und nach den bewegten Tagen, muss auch mal ein Tag Ruhe sein

Palma de Mallorca

Wenn schon das erste Mal auf Mallorca, dann wollte ich doch wenigstens das Symbol sehen, was ich als erstes mit dieser Insel in Verbindung bringe, die Kathedrale von Palma.

Mein großer Wunsch ist heute damit in Erfüllung gegangen, dieses Bauwerk mal mit eigenen Augen zu sehen.

Ganz nebenbei bin ich von Palma selbst sehr positiv überrascht worden.

Hatte eine eher gesichtslose Hauptstadt einer Insel erwartet, bei dem eh die Strandregionen eher im Fokus stehen, aber Palma ist eine Stadt, die durchaus ein eignes Gesicht hat und die ich mir gerne nochmal in Ruhe ansehen würde.

Viel Erlebnisse, viele Eindrücke…perfekter Tag.    

    
 

Persönliche Paella-Philosophie

Ich bin ja eigentlich der Typ Mensch, der gerne bei dem bleibt bleibt, was er schon kennt.

Da ich in einer Lebenskrise vor ein paar Monaten ein Pakt mit mir selbst geschlossen habe, mich dem Neuen nicht weiter so skeptisch zu verschließen, habe ich heute was bestellt, was ich noch nie gegessen habe.

Und so gab es heute keine Pizza, sondern eine Zufalls-Paella.

Dieses Essen soll mich wieder an meine Abmachung mit mir selbst erinnern, Neue Dinge zuzulassen.

Eine Sache, die jetzt im ruhigen Fahrwasser schon leider wieder etwas im Gewohnten eingefahren war.

  

Straßenbahn Sóller

Zwischen Sóller und dessen Hafen fährt eine urtümliche Straßenbahn.

Im Schrittempo und abendteuerlich nach allen Seiten offen, war das wirklich ein Spaß für die Kinder, aber auch für mich.

Hatte irgendwie was uriges, ursprüngliches, kannte ich bisher nur aus Ungarn.

Muss man gemacht haben hier.

   
 

Offshore

 Auf Wunsch der Kinder sind wir nun in Port de Sóller mit dem Tretboot rausgefahren, gleich das Zwei-Stunden-Paket.

Eigentlich bin ich kein Fan von schwankendem Untergrund, aber heute fand ich nach einer Weile der Gewöhnung sogar Gefallen dran.

 

Sóller

Es wirkt fremd, das kleine Städtchen in den Bergen.

Ein Hintergrund von Bergen, deren Gipfel in den Wolken verschwindet, verbinde ich eher mit einem schweizer Dorf als mit einem Ort auf Mallorca.

Touristisch ist der Ort überlaufen und bis auf die Kirche mit dem Bergpanorama im Hintergrund gibt dieser Ort nicht viel her.

Trotzdem, dieser befremdlich wirkende Blick hat sich schon gelohnt.   
 

Port de Sóller

Heute in den Norden Mallorcas.Wieder ein ganz anderes Bild der Insel.Die Bucht mit den Bergen drum herum gibt das Gefühl irgendwo    auf einem See in den Voralpen zu sein.

Auch das Wetter scheint hier generell etwas milder und bewölkter zu sein, als auf dem Rest der Insel.

Tiefliegende Wolken, die hier in den Bergen hängen bleiben. 

   

Santa Ponça

Ich hätte nicht erwartet, das die Insel dich so viele Gesichter hat.

Hier im Westen Mallorcas sieht wieder alles irgendwie anders aus.

Grüner und touristisch erschlossener und nicht so wüstenartig wie der Süden.

So hat sich der Abstecher hierhin gelohnt..schon um meiner Frau den Wunsch zu erfüllen, einmal im Café Katzenberger einzukehren.

So fein und chick das auch hier alles aussieht, würde ich hier keinen Urlaub verbringen wollen.

Reinfahren und irgendwann wieder rausfahren gerne, aber hier wohnen ..eher nicht.   

    
   

Marineland

Heute mal mit den Kindern ins Marieneland kurz hinter Palma gefahren.

Klein aber viel zu bieten.

Sah auf den ersten Blick garnicht danach aus, das wir hier einen halben Tag zubringen könnten, aber gut organisiert wird man von Show zu Show geschickt, dann wird dort noch was gegessen und schon ist es Nachmittag.

Für die Kids ein Erlebnis, was unsere Interessen bei Ausflügen ein bisschen ausgleichen sollte.

   
 

Pool am Abend

Hat etwas Besonderes..der Pool am Abend.Wenn das Wasser darin langsam zur Ruhe kommt und die Oberfläche sich glättet.Einem das Wasser wärmer erscheint, als die Luft.

Wenn die Beleuchtung angeht und über einen in Stille die ersten Sterne sich in der Dämmerung zeigen.  

Sonnen-Überdosis

Ich kann nicht behaupten, das ich jetzt einen kräftigen Sonnenbrand habe , aber irgendwie stellt sich in mir das Gefühl ein..reicht mit Sonne heute.

Obwohl ich mich eh meist im Schatten aufhalte, kriegt man doch genug Sonne ab, auch wenn man nur vom Schatten aus ins Meer starrt.

Warscheinlich sind es die Momente im Wasser, wobei das kühle Nass über den Brand auf der Haut hinwegtäuscht.

Aber auch das stundenlange Glitzern des Meeres, in dem sich die Sonnenstrahlen reflektieren, zeigen irgendwann ihre Wirkung.

Fühle mich jetzt nicht schlecht, aber trotzdem ko, als hätte ich heute sonstwas getan.

Dabei lag ich nur am Strand und habe meine eigenen Akkus aufgeladen…und bin jetzt müder als nach einem richtig anstrengenden Tag.