Neue Eiszeit

Ein gutes Jahr hat’s gedauert und kam irgendwie ganz unerwartet.

Ein Streit, mit anschließender Funkstille zwischen mir und meiner verlorenen-wiedergefundenen und nun doch wieder verlorenen Freundschaft.

Eine unnötige Beleidigung, die ich mir so unverschuldet nicht antun muss, kündigte ich ihm heute die Freundschaft und damit den Kontakt auf.

Die Welt dreht sich nicht nur um ihn und nicht alle, die nicht seine Meinung teilen, sind gleich Idioten.

Hab die Schnauze voll von dem Typen..fürs erste.

Sport4

Sonntag..eigentlich Faultag.

Und wenn man sich eh nur vom Bett faul auf die Couch gerafft hat, fällt es umso schwerer, sich dann nochmal zum Sport aufzuraffen.

Und dann doch, wie immer, die Treppen hinauf zum Fitnessstudio und schon ist man im Sportmodus.

Heute bin ich sogar bis an meine Grenzen gegangen, was mir mein Körper nun mit totaler Erschöpfung antwortet.

Nur..jetzt darf ich faul und müde sein.

Müde und KO aber glücklich KO.

Sport3

Das dritte mal beim Sport und schon jetzt war es ein Kampf gegen mich selbst, den ich gewonnen habe.

Ein zäher Tag mit sehr spätem Feierabend, durch den ich mich müde schleppte.

Eigentlich wollte ich dann nur noch nach Hause, aber ich wusste das diese Phasen kommen, in der man sich selbst zwingen muss, aber hatte nicht so schnell damit gerechnet.

Findet man einmal eine Ausrede für sich selbst, findet man immer wieder eine ..und immer öfter.

Deswegen lasse ich keine Ausreden zu und halte die Versprechen, die ich mir selbst gegeben habe.

So schwer der Weg auch war..die Treppen zum Fitnessstudio rauf und alles Schwere war vergessen.

Mit dem Wissen, meine Leistung wieder gesteigert zu haben und es trotzdem einfach durchgezogen zu haben…ist das wohlige Gefühl..gewonnen zu haben.

So einfach kann’s sein.

Freitag

Es ist Freitag, aber meine Freitagsstimmung fehlt.

Zuviel steht noch auf der „zu erledigen Liste“ für heute, das die Kette von Terminen diese ausgelassene Ruhe und Lehre einfach nicht zulassen.

Ein aufgedrückter Spätdienst , die Schatten meiner bevorstehenden Dienstreise und das Vorhaben, heute noch unbedingt zum Sport zu gehen, plant den Rest des Tages irgendwie durch und macht die Lücken dicht, durch die sonst diese nachdenkliche Wochenendstimmung kommt.

Sport2

Heute frühen Feierabend dazu genutzt um gleich heute nochmal zum Sport zu gehen.

Wenn man erstmal auf dem Weg ist, ist man gerade zu Anfang euphorisch genug um auch mal zwei Tage am Stück gehen zu können, obwohl der Pausentag zwischendrin durchaus sinnvoller wäre.

Heute also wieder und von 32 Min konnte ich nun schon 46 Min durchhalten, bis ich wieder an dem Punkt war, an dem der Körper sagt…es reicht.

Aber es war gut.

Nochmal Schnee

Wenn Schnee, dann richtig.

Den ganzen Tag schon fallen kleine weißen Flocken vom Himmel und begraben das mobile Leben der Stadt unter sich.

Langsam schleicht der entschleunigte Verkehr dahin und durch den Schneewirkt die Landschaft viel heller und freundlicher.

Schade, hätte mir dieses Wunder schon im Dezember gewünscht.

  

Sport

Nach neun Monaten Sportabstinenz fängt man eigentlich wieder bei Null an, aber irgendwie muss man ja wieder anfangen, wenn man sich in seiner Haut nicht mehr ganz so wohl und fit fühlt.

Das Leben mit Sport fühlt sich einfach anders an und an dieses Gefühl konnte ich mich noch erinnern und diese Erinnerung hat mich heute wieder auf den Weg gebracht, mein Leben wieder mit regelmäßigen Sport zu füllen.

Für mehr Lebensqualität und ein besseres Körpergefühl.

  

Januar

Direktstart in den Alltag.Von Urlaub auf Routine..von Null auf Hundert.

Auch wenn ich sicherlich noch ein Paar Urlaubswochen hinten dran hätte hängen können, stört es mich nicht weiter, nun wieder mit der Arbeit starten zu müssen.

Ganz im Gegenteil, völlig erholt nehme ich sogar den Start in den Alltag als willkommene Abwechslung an.

Optimistisch wie ich, wirkt auch meine Umwelt auf mich.

So wirkt der Januar auf mich schon immer klar und kalt, aber dennoch freundlicher und heller als der Dezember.

Dezember ist irgendwie der letzte Part von „Etwas“ und Januar ist gefühlt der langsame Start und das Lebendigwerden des jungen Jahres.

Und wie immer zu Beginn des Jahres, gehe ich die absehbaren freien Tage und Urlaubstage schonmal durch..Vorfreude ein festes Datum geben.

Zwischen den absehbaren Events des Jahres, erwarten mich insgesamt 210 Tages Arbeitsalltag.

  

Wieder nach Hause

Eine Woche ist dann doch wie im Flug vergangen.

Trotz ausgelassener Stimmung, fühle ich mich erholt und eine Woche dem Alltag hier so entflohen, das ich mental alles hier zurück lassen konnte.

So war ich raus aus meinem Leben, in das ich nun Schritt für Schritt wieder zurück kehre.

Eine Woche, die in sich irgendwie perfekt war, dann aber auch gereicht hat um einmal Urlaub vom „Ich“ zu machen.

  

Der letzte Tag

..hier in Dänemark und deswegen werden nochmal alle Vorzüge genossen, die sich hier bieten.

Ausschlafen und ein gutes Frühstück und dann  auf einen zweistündigen Neujahrsspaziergang am Strand.

Eine Runde Billard und eine Runde Poker, alles was uns hier näher gebracht hat und was wir so genossen haben, am letzten Tag nochmal alles hintereinander durchleben, bevor der Urlaub hier morgen früh zu Ende geht.

  

2016

Erster Eintrag diesen Jahres und ich stelle fest , das ich diesen Jahteswechsel so intensiv und fröhlich gefeiert habe, wie seit langem nicht.

Die Mischung aus Familie und Freunden hier im Ferienhaus in Dänemark scheint die richtige funktionierende Mischung zu sein, um diesen Urlaub zu etwas Besonderem zu machen.

Diesmal also kein „übliches“ Silvester, sondern diesmal ein Event, eingebettet in dem, was ich hier zu schätzen weiß.

Da dieses neue Jahr dadurch auch irgendwie besonders beginnt, werde ich dies gleich als Omen für das ganze Jahr deuten,  denn wenn dieses junge Jahr schon so perfekt beginnt…Jannes eigentlich nur ein gutes Jahr werden.

   

  

Der Tag geht

..und mit ihm gleich das ganze Jahr.

Ein Jahr, das mich schwer geprüft und belastet hat.

War’s nun ein schweres Jahr, weil ich soviel durchmachen musste?

Oder war’s ein gutes Jahr, weil ich dadurch soviel über mich gelernt habe, wie lange nicht mehr und ich alles ohne weiteren Schäden überstanden habe?

Ich nehme es so wie es war, zweigespalten und Resümee offen.

Wie es auch zu werten ist…es ist vorbei..in ein paar Stunden …

  

Sternenklare Nacht

Wenn es klar sein soll, muss es kalt sein.

Und wenn man in der Kälte fotografiert, ist es ein kleiner Lohn, halbwegs das Bild zu bekommen, was man irgendwie vorher schon im Kopf hatte.

  

Wärme

Es wird Winter draußen und damit kälter.

Kommt man von einem langen Spaziergang zurück hier ins gemeinsame Ferienhaus, ist dieses gefüllt von Wärme.

Zum einen ist es der Kamin, der hier Wärme abgibt, und den Raum schnell mit einer angenehmen Temperatur füllen kann.

Zum anderen sind es aber die Menschen um mich rum, die eine andere Art Wärme verbreiten, die die Seele von innen wärmt.

Verstehe in meinem Leben langsam vorauf es ankommt, vielleicht auch gerade deswegen, das ich an der Entwicklung meiner einst verlorenen Freundschaft einen anderen Lebensweg erkenne, der mich mahnt, mich drauf zu besinnen, was im Leben wirklich wichtig ist und was es zu einem Leben macht.

  

Kopenhagen

Das zweite Mal in diesem Jahr laufe ich durch die Straßen Kopenhagens.

Gerade erst im Mai hier gewesen und genauso fühlt es sich an, gerade eben erst hier gewesen.

Zeitlich und emotional gesehen..gerade erst gestern.

Ich komme wieder…wenn das Erdbeben in meinem Leben nicht nur hinter mir liegt, sondern zusätzlich auch hinterm Horizont und damit aus meiner Sichtlinie der Wahrnehmung verschwunden ist.

   
   

Nykøbing

Wieder hier, und viel belebter als im Herbst vor einem Jahr.

Über den Jahreswechsel scheinen mehrere die Idee zu haben, die Zeit in einem Ferienhaus am Meer zu verbringen.

Nach einem Jahr ist für mich hier natürlich alles wieder zu erkennen und alles komplett so, wie in meiner Erinnerung.

Sogar der Pølserstand auf dem Platz, und einmal Hotdogessen gehört dazu, wenn man schonmal hier ist.

   
    
 

Poker

Hab immer wieder versucht, mir selbst irgendwie die Pokerregeln beizubringen…vergeblich.

Am besten beibringen kann sowas doch ein Freund, der einem das ganze beim Spiel selbst …und bei einem gemeinsamen Bier…in Ruhe erklärt.

Endlich habe ich das System verstanden..

  

Meerblick

An der Südküste Dänemarks richte ich nun in aller Ruhe meinen Blick auf das wechselnde Licht am Horizont.

So viel ist passiert, seit dem ich das letzte Mal hier war und wieder habe ich das Gefühl, eines sich schließenden Kreises.

Jetzt, am Ende scheint alles wieder gut.

Zwischenzeitlich schien alles verloren und habe es dann doch wiedergewonnen.

In der Bilanz gewonnen zusammen mit dem Wissen, was man alles hat, und verlieren kann.