Soundtrack of Life

Für mich ein kleines , aber wichtiges , Ritual im Urlaub.

Musik mitzunehmen, die man noch nie gehört hat.

Dann im Urlaub selbst aus dieser Musik eine „Best of“ Playliste erstellen und diese dann immer wieder hören, solange der Urlaub dauert.

Zu Hause die Playlist erstmal nicht wieder anfassen und sie ein paar Monaten einstauben lassen.

In kalten Herbsttagen wieder rausholen und komplett durchhören.

Schon faszinierend, wie perfekt sich die Emotionen des Urlaub mit genau dieser Musik verbinden, ja förmlich verschmelzen.

Greife ich noch nach Jahren auf diese Playlist zurück, werde ich immer an die ganzen schönen Erinnerungen denken, die in dieser Musik irgendwie gespeichert sind.

So bekommen die schönsten Wochen im Jahr einen unverwechselbaren Soundtrack.

Musik an..Urlaub da.  

Strandtag

Haben uns heute mal für eine kompletten Strandtag entschieden..natürlich an unserem Lieblingsstrand.

Solange es den Kindern nicht allzu langweilig wird, heißt es einfach Sonne, Meer und Strand zu genießen.

Den Blick auf unendlich gestellt und im Ohr die Playlist, welche ich hier zusammengestellt, wohl damit zum Soundtrack für diesen Urlaub werden soll …und wird.

Kopf leicht..Gedanken frei.

  

Neues Buch

Hier im Urlaub komme ich auch mal länger zum Lesen und habe heute Andreas Gruber „Todesurteil“ ausgelesen.

Bin von Gruber schon spannende Kriminalromane gewöhnt, aber mit Letzterem hat er sich,  meiner Meinung nach, selbst übertroffen.Gut und spannend geschrieben…hat Spaß gemacht zu lesen und darauf kommt es an.

Und gleich habe ich das nächste Buch geladen und nun werde ich mich für den Rest des Urlaubs mit „Passagier 23“ beschäftigen.

  

Zurück am Es Trenc

Um die kleine Enttäuschung um Cala Pi ein bisschen wegzublenden sind wir für die zweite Tageshälfte doch wieder zurück zum Es Trenc.

Diesmal aber ans ans westlichste Ende.

Erstens liegt Sa Rapita viel dichter an unserem Ferienhaus und dann kann man hier viel einfacher (und etwas günstiger) parken und trotz unseres spätens Aufschlagens hier, ist dieser Teil von Es Trenc bei weitem nicht so dicht besucht, wie das östliche Ende.

Hier wissen wir bereits was uns erwartet und hier gibt’s Strandgenuss pur.

Klares Salzwasser und allgemein eines der schönsten Strände überhaupt, bringt dann doch den Urlaub für Seele und Geist.   

 

Cala Pi

Heute sind wir zu spät aus dem Bett gekommen, um einen ganzen Strandtag einzulegen und haben uns daher auf Entdeckung neuer Ecken geeinigt.

Heute wollten wir es mal mit Cala Pi versuchen.

Sicherlich eine schöne Ecke für einen Strand, aber angesichts der Feriensaison total überfüllt.

Noch dazu kommt, das diese Bucht wie ein ruhendes Binnengewässer oder See wirkt und irgendwie den Massenansturm nicht gewachsen ist.

Milchiges (für Mallorca untypisch) dreckig wirkendes Wasser scheint für Kleinkinder optimal zu sein, da es hier ganz flach bleibt.

Aber wenn viele Menschen in einem See baden, wirkt es auch nur wie ein See und zählt mich mich zu den Ecken, die ich (einmal besucht) nun (zumindest für die Hauptsaison) für mich gestrichen habe.

Cala Pi ist mehr was fürs Auge in den Tagesrandzeiten als fürs Beachfeeling.

   
   

Im Hier und Jetzt

Im Urlaub.Etwas planlos und meist eher spontan.

Es gibt keinen Grund in die Vergangenheit zu schauen und keinen Ansatz irgendwas zu planen, was weiter als 5 Minuten in die Zukunft reicht.

Was wir in den nächsten Stunden tun werden, entscheiden wir dann spontan.

Diese Stimmung lässt kein Blick zu, der weit zurück geht und keinen, der weiter in die Zukunft planen will.

Diese Spontanität erlaubt ein totales Leben im Moment und ein bewusstes Wahrnehmen der Gegenwart.

Kaum ein Gedanke verlässt die Insel oder auch nur den Moment.

Bin ich sonst mit meinen Gedanken entweder weit zurück oder schon weit voraus, kann ich mich hier völlig in dem Moment des „Hier und Jetzt“ bewegen..und nur an diesem Punkt findet das Leben statt.

Cala Figuera

Heute Vormittag mal einen Ausflug nach Cala Figuera.

Als Fotograf auf Motivsuche kann man sich hier wohl den ganzen Tag aufhalten, denn landschaftlich ist diese Ecke schon eine Überraschung.

Der felsige Untergrund Zaubert hier kristallklares Wasser, kein Wunder das hier alle paar Minuten ein Boot mit Tauchern den kleinen Hafen verlässt.

Trotzdem ist der Ort, selbst jetzt im Sommer nicht überlaufen.

   
    
 

Platja de Palma

Erster erlebter Sonnenuntergang auf der Insel.

Gerade die 30 Minuten vor und die 30 Minuten nach einem Sonnenuntergang geben doch wieder ein ganz besonderes Licht und lassen jeden Ort in einer einmaligen Stimmung erscheinen.

Der Tag geht, die Nacht kommt..

   
 

S’Arenal

Wenn schon Urlaub auf Mallorca, denn wollte ich auch einmal  „Klischee-Mallorca“ in Arenal erleben.

Und irgendwie ist es genau so, wie ich mir das vorgestellt habe, und dann doch wieder nicht.

Zum einen ist es wohl wirklich die erste Adresse für Partytourismus und anhand des relativ schmalen Strandstreifens kann ich mir kaum vorstellen, wie eng es hier am Tage zugehen muss.

Also Strandurlaub in Arenal dürfte für Spätaufsteher schwierig werden.

Sicherlich ist das genau die Partymeile mit dem Billighotels in zweiter und dritter Reihe, die man so erwartet.

Überall stehen Einer mit Überlangen Strohhalmen vor angetrunkenen Schulabgänger auf Abschlussfahrt, aber hier und dort findet man auch stylische Lounges, allesamt neuerer Bauart, welche schon irgendwie vermitteln, wo Mallorca mit diesem Ort zukünftig hin möchte.

Obwohl ich hier nie Urlaub machen würde, empfinde ich es trotzdem angenehm hier und finde es vorteilhaft innerhalb 25 Autominuten hier bequem eintauchen zu können, aber diesen Ort genauso schnell wieder entfliehen zu können und gegen den ruhigen Ort Sa Rapita eintauschen zu können.

So bin ich auch hier ein Bewohner des Stadtrandes, der bei Bedarf schnell in der großen aufregenden Stadt ist, aber dann genauso schnell wieder raus ist.

Alles in allem ist Arenal aber eine positive Überraschung und hat weniger von dem Ballermann-Sauf-Image als ich dachte.

Finds ok hier..komme wieder.   

    
    
 

Sonne und Mensch

Unsere Umwelt hat direkten Einfluss auf uns, körperlich und seelisch.

Sonne und Licht gehören zweifellos zur Umwelt, die uns umgibt und beeinflusst, dazu.

So bemerke ich jetzt, nachdem mir zwei Tage die spanische Sonne auf die Haut brennt, eine deutliche Verbesserung, die ich zwar nicht näher definieren kann, aber sich körperlich, seelisch und emotional auswirkt.

Dabei bin ich eher Jemand, der eher den Schatten bevorzugt, aber draußen im Sommer kann man der Sonne nicht entkommen.

Und so stelle ich fest, das es mir auf verschiedenste Arten besser geht, als es mir noch bei der Anreise ging.

Gerade die „Wunden“ der Strapazen der letzten Monate scheinen jetzt erst richtig heilen zu können..im Eiltempo..unter der Sonne.

Man kann einfach schwer bezweifeln, das das Zentrum unseres Sternensystems und Lebensspender für alles Leben, auf uns keine belebenden und heilenden Auswirkungen hat.

  

Die Zeit weicht auf

Urlaub.Ablenkung, ein ganz anderes Leben.

Und schon stellt man sich Fragen, welcher Wochentag heute nochmal war oder wie spät es ungefähr ist.Sämtliche Zeitangaben haben irgendwie ihre Bedeutung verloren und man lebt eher nach seinem eigenen Rhythmus.

Aufstehen, wenn man ausgeschlafen hat, essen wenn man Hunger hat und schlafen, wenn man müde ist.

Den Tag in absoluter Selbstirganisation der eigenen Bedürfnisse machen jede Zeitmessung überflüssig und allein der Stand der Sonne am Himmel gibt Auskunft darüber, wo man sich am Tag befindet.

Ein solch zeitloses dahinleben sprengt alle Fesseln, die man erst als solche erkennt, in dem Augenblick in dem man sie loswird.

Und nur außerhalb der Zeit setzt automatisch die innere Ruhe und Entspannung ein, als sei dies schon immer in uns gewesen, die Zeit mit der inneren Uhr zu bewerten und die mechanische Zeitmessung und Zeiteinteilung ein selbst erschaffenes seelisches Gefängnis.

Meergefühl

Am Stand liegen.Den Blick zum Horizont gerichtet und einfach nur aufs Meer hinausstarren.Das Salz des Meeres noch auf der Haut und der Sand klebt noch an den Füßen.Leichten Wind im Gesicht.Urlaubsplayliste auf den Ohren.

  

Es Trenc

Er soll der schönste Strand Mallorcas sein und das erste Mal hier angekommen, muss ich zugeben, sowas hatte ich im Mittelmeer nun nicht erwartet.

Jetzt im August natürlich gut gefüllt, aber wandert man ein bisschen von den Strandaufgängen weg,  findet man auch ein Plätzchen.

Allgemein hätte ich es mir hier überlaufener vorgestellt.

Mein Einruck..ein schönes Fleckchen Erde.

   
 

Nacht

  

Von der Sonne durchflutet

Der erste Tag auf Mallorca liegt praktisch hinter mir und es war ein klassischer Pooltag.

Den ganzen Tag krachte die ungefilterte Sonne auf die Insel nieder und obwohlich mir steht’s schattige Liegeplätze suchte, weiß man ja, das man der Sonne nie so ganz komplett entkommen kann, wenn man sich draußen aufhält.

Spätestens die reflektierende Wasseroberfläche des Pools wird mich permanent mit UV Strahlen versorgt haben und die gute Stunde, die ich mich selbst im Pool aufgehalten habe sind für die leicht verànderte Hautfarbe aber auch dieses sonnendurchdrungende Gefühl verantwortlich.

Typisch Sommerurlaub, diese innere Wärme nach einem Tag „in“ der Sonne.

Zeitmaschine im Kopf

Ferienhaus hier verfügt über eine Satelitenanlage mit unzähligen, mir völlig unbekannten, Fernsehstationen.

Beim Zappen irgendwie bei „Deluxe Musik“ stehen geblieben, der seitdem einem 80er Jahre Hitvideo nach dem anderen raushaut.

Seit dem Sound und Bilder der 80er auf mich einregnen, fühle ich mich wieder so nachdenklich und melancholisch.

Für mich ein bekanntes Gefühl, hier warscheinlich wieder ausgelöst von dem Gefühl, im Urlaub völlig zur Ruhe zu kommen und dann mit dem Lebensgefühl meiner eigenen Kindheit konfrontiert zu werden, als ich mit meinen Eltern in den Urlaub fuhr.

So zeigen mit die bunten Bilder gerade, wieviel Zeit da schon wieder bis zur Gegenwart liegt und das ich mich hier gerade weit und tief in die Vergangenheit ziehen lasse, die ich selbst erlebt habe.

Auch (m)ein melancholisches Gefühl gehört zum Leben und zu meiner Seele und bestätigt, das ich momentan keine weiteren Probleme in der Gegenwart haben kann, wenn ich so schnell emotional abdriften kann.

Gut so!

  

Der erste Urlaubstag

…beginnt hier faul am Pool..und wird wohlauf hier enden.

Nach der Familienabstimmung heute Morgen nach dem Frühstück ergab, das man fürs Nächste alles Sehens- und Erlebenswerte außerhalb der Ferienanlage links liegen läßt und sich hier erstmal das genießt, was da ist.Spanischer Sommer, Sonne und Poolwaaser …reichen erstmal ..um anzukommen und zu entspannen.

   
 

Angekommen

Urlaub ..und endlich angekommen.

Das frühe Aufstehen heute, der turbulente Flug, langes Warten beim Mietwagenbüro, eine unbekannte Anreise, Koffer schleppen..und dann in Pool springen.

Das Angekommen-Gefühl von 0 auf 100.

Heute wirkt noch alles sehr übermüdet und unreal, aber ab jetzt beginnt der Sommer wirklich.

   
   

Palma de Mallorca

Angekommen nach einem verspäteten und turbulenten Schlechtwetterflug.Durch großzügige Umplanungen der Abflugzeiten hat man uns gleich drei Stunden vorterminiert, sind aber dann doch zwei Stunden vor dem vereinbarten Mietwagenübergabetermin hier angekommen  und warten hier am Flughafen erstmal die Zeit ab.

Ärgerlich , aber so richtig stört es nicht…ist ja Urlaub.

Mein erstes Mal auf der Insel..erster Eindruck..voll…aber angenehm warm.