Feierabendbier
Lange nicht gehabt, aber heute war es irgendwie fällig.
Sohn ist weg auf Klassenfahrt, Tochter hat sich mit ihren besten Freundinnen gestritten und Frau fühlt sich beruflich überlastet und allein gelassen.
Obendrein platzt ihre Freundin zur Zeit auch nur so vor Problemen.
Bei soviel temporären Problemchen lasse ich den Tag heute mit einem Feierabendbier und vielen Gesprächen ausklingen.
Das Leben ist so..heute kann ich es nehmen wie es kommt.
Mission to Mars
Es ist schon beeindruckend, was sich gesichtslose Shoppingcenter so alles einfallen lassen, um sich ein bisschen von anderen Shoppingcenter wenigstens zeitweise etwas abzuheben.
So lief heute im Radio der Hinweis über eine „Mars-Ausstellung“ im Ringcenter, die ich hörte und die Ausstellung heute gleich besuchte.
Keine wirklich museumsreife Ausstellung, aber irgendwas nimmt man an Eindrücken immer mit.
Ich find sowas immer eine gute Idee.
Hat sich gelohnt..schonmal um die bekannten Marsrover mal in Originalgrösse zu sehen.
Sommerfinale
Schuldemokratie
Gestern Elternversammlung in der Schule.
Es geht doch nichts ohne demokratische Entscheidungen der Eltern.
Ich weiß nicht, wie oft und über was gestern alles mit abgestimmt habe, teilweise über Dinge, die wir als Eltern eigentlich gar nicht richtig einschätzen können und nun dem Lehrer demokratisch übergeholfen haben.
Demokratie scheint gerecht, aber zuviel Demokratie trägt das Risiko in sich, das zu viele Abstimmer zu diesem Thema nicht genügend Hintergrundwissen haben ( wer weiß schon alles?) und so zur Mehrheit gehören, die es nicht genau abschätzen kann, was sie mit ihrem Halbwissen anstellen oder gar negativ verändern.
Mittagessen
Zucker
Vorbei
Nachdenken
Manchmal trifft das Schicksal einen nicht selbst, sondern in unmittelbarer Sichtweite ins Leben.
Der Sohn eines Kollegen ist krank.
Auch wenn die Sache nicht lebensgefährlich ist, dann aber vielleicht doch nachhaltig einschränkend.
Jetzt, wo noch vieles im Unklaren liegt, tut mir nur mein Kollege als Vater leid, denn ich kann nachfühlen, was es bedeutet, wenn das eigene Kind von Arzt zu Arzt gereicht wird.
Verständlich das er heute etwas kopflos durch die Welt rennt, und dieses Thema heute mit Analysen und Spekulationen das Thema der Firma heute beherrscht.
Manchmal reicht es schon, wenn so ein Tiefschlag in unbeteiligter Nähe passiert, um nachdenklich zu werden und über das eigene Leben und Familienglück zu grübeln und Wert zu schätzen, das man eigentlich keine nennenswerte Probleme hat.
Im Tierpark
Wieder im Tierpark Berlin.
Zwar waren wir heute in erster Linie wegen der Laufveranstaltung dort, aber ein Blick hier und da riskiert man ja doch.
Kann immer noch nicht verstehen, wie man dieses große Areal so lieblos behandeln kann.
In Ganzen sieht der Tierpark so aus, als hätte man mit der Wende 1989 hier nichts mehr verändert oder gepflegt.Wenig einladendes Brachland mit ein paar Zäunen mit hin und wieder ein paar Tieren drin.
Als klassischer Zoo kommt der Tierpark nichtmal annähernd an den Berliner Zoo ran und als reiner Park ist er einfach zu wild und zu vermüllt.
Und das obwohl man sich rund ums Schloss hier scheinbar Mühe gibt, aber auch nur da…schade.
U-Bahn
Wieder in der U-Bahn.
Nach dem langjährigen Autofahren, hätte ich völlig verpasst, was öffentliche Verkehrsmittel für eine Bereicherung sein können.
In meiner Arbeitslosigkeit Ende April diesen Jahres war es soweit..Job weg und damit jede Menge Zeit und vor allem..Auto weg..und schon war ich gezwungen mich mit Bus und Bahn durch die Stadt zu bewegen.
Aus heutiger Sicht war das nichts Schlechtes, denn mit denn Öffentlichen die Stadt zu erkunden, hat was ursprüngliches, urbanes und auch abenteuerlich/interessantes.
Im Auto bewege ich mich wie in einer persönlichen Kapsel von A nach B.
Bei den Öffentlichen hingegen bin ich immer im Stadtleben und obendrauf ist die Bahn schneller, stressfreier und vor allem Interessanter.
So, wie es aussieht werd ich wohl auch bald wieder ein Dienstwagen bekommen, was mir ansich willkommen ist, denn es wird der letzte Schritt sein, wieder in meinem alten Leben einzutreffen, aber trotzdem werd ich wohl trotzdem ab und zu die Stadt mit Bus und Bahn erfahren.
Das bereichernde Erkenntnis, was U-Bahn-fahren bedeutet…soll mir erhalten bleiben.
Tierparklauf
Heute dem Aufruf eines Freundes gefolgt, und die Kinder am kleinen Tierparklauf mitmachen zu lassen.
Das war auch was für meine Frau, die den Laufsport schon vor über einem Jahr für sich entdeckt hat, mal bei irgendetwas professionellem mitzumachen.
So war es letztlich ein schöner Familienausflug und obwohl ich weit davon entfernt bin, da mitlaufen zu können, war es gut, heute mal rauszukommen.
Die letzten 68
Es verbleiben für mich jetzt nur noch 68 Arbeitstage, dann ist dieses chaotische und nervenaufreibende Jahr um.
Samstags auf der Couch vorm Fernseher sitzen und Fussball gucken, kann was meditatives haben, wenn man dabei spürt, wie das Leben sich immer weiter entschleunigt und immer mehr die statische Ruhe durchbricht, die man früher so verflucht und jetzt so sehr ersehnt hat.
Wetterfühlig
Habs den ganzen Tag schon gespürt, das Wetter dreht wieder auf Sommer und schon scheint das einrollende Hoch mir auf den Kopf zu schlagen.
Immer, wenn das Wetter von „schlecht“ auf „Gut“ kippt, bekomme ich Kopfschmerzen.
In diesem Fall sogar welche von der Sorte, die sich durch das Wundermittel Paracetamol erträglich eindämmen , aber nicht komplett auslöschen lassen.
Bei sowas heißt es nur …Warten…einen halben Tag später geht’s dann..auch ohne Schmerzmittel
Gepunktet am Freitag
Es war mal wieder an der Zeit, auf der Arbeit „positiv aufzufallen“.
Durch Fleiß und Glück kam ich nun heute zu diesem wichtigen Punkt, der den Mißerfolg dieser Woche mit einem Wisch ins Plus gedreht hat.
Angenehmes Gefühl mit einer positiven Bilanz ins Wochenende zu gehen.
Positiv auffallen und sich dadurch von den Unauffälligen abzuheben..ist geglückt…mit Glück.
Falsche Ausfahrt
Hab mich wieder verleiten lassen, mich einzumischen.
Das ewige Bedürfnis, zu allem meine Meinung zu sagen und zu jedem Mist meinen Senf dazugeben zu müssen.
Und das, obwohl ich gerade hier beruflich damit so auf die Schnauze gefallen bin, gerade deswegen wollte ich mich zukünftig demonstrativ zurückhalten.
Ist mir bisher auch gut gelungen, leider nur bis heute.
Wiedermal ein Thema zu dicht an mich rangelassen, obwohl es mich nichtmal was angeht.
Kurz falsch abgebogen, Fehler erkannt und sofort an der nächsten Möglichkeit wieder zurück zum alten Kurs.
Soll mir eine Lehre sein, wie schnell die Gefahr besteht, in alte Verhaltensmuster zurück zu fallen.
Spanische Welt
Merke wieder, jeder Sprachraum hat auch seine ganz eigene Kultur.
So hat auch der spanisch sprechende Raum irgendwie ein ganz eingebes „Universum“ mit ganz eigenen TV Sternchen und Musikstars.Eine ganz eigene Welt und umso mehr es mir gelingt, in diese abzutauchen desto mehr fasziniert sie mich.
Montag
Nach so einem bewegungs- und erlebnisreichen Wochenende fällt der Wochenbeginn natürlich etwas schwerer aus.
Noch dazu das, jetzt deutliche, Herbstwetter, was einen müde durch den Tag trägt.
Der Montag wäre geschafft, angekommen im Alltag…ohne Probleme.
Flüchtling
Eigentlich wollte ich zu diesem Thema nichts schreiben, aber ich kann über ein Gefühl schreiben.
Jetzt, wo ich fast wieder zu Hause bin und mich auf auf meine gewohnte Umgebung freue, merke ich schon, wie sehr ich dich mit ihr verwurzelt bin.
Was muss in einem Menschen wohl vorgehen, der dieses Gefühl nicht mehr hat,Jemand, der nicht mehr zurück nach Hause will , der lieber irgendwo hin flieht, wo er selbst noch nie war.
Wie verzweifelt muss man sein um alles zurück zu lassen und in die Ferne aufzubrechen und es kein zu Hause-Gefühl mehr gibt?
Unter welchen Umständen wäre ich bereit, fast alles, was mir etwas bedeutet zurück zu lassen und ins Unbekannte aufzubrechen.Trotz Lebensgefahr und Ungewissheit.
Wie sollte man einem Menschen begegnen, der zu dir kommt und nur eins will…nicht wieder zurück geschickt zu werden.
Einfach mal versuchen sich in Andere reinzudenken und …..mal drüber nachdenken..
Zurück zum alten Ich
Eigentlich bin ich mit meinem Blog doch nur von Blog.dr zu WordPress umgezogen.Ein rein technischer Vorgang, und dennoch geällr mir meine eigene Thematik und Schreibweise seit dem Umzug nicht zu Einhundert Prozent.
So, als würde ich mich jetzt oft selbst zensieren und damit unweigerlich meinen gewohnten Tiefgang sehr abflachen lassen.
Notiz für mich selbst: Öfters mal schreiben ohne weiter drüber nachzudenken..ungefilterte Gedanken ..rauslassen und wegschreiben..















