Vor einem Jahr

Heute ist es genau ein Jahr her, als wir in unseren Sommerurlaub aufgebrochen sind.
Ich weiß noch, wie unwirklich mir dieser Tag damals vorkam, denn auf diesen Tag hatten wir mehr als zwei Jahre hingefiebert und uns drauf gefreut.
Dann war der Tag auf einmal da und heute ist das Ganze schon wieder ein Jahr her.
Ein Jahr, das mir irgendwie noch garnicht wie ein ganzes Jahr vorkommt, eher kürzer.
Den ganzen Tag kam ich immer wieder in Gedanken auf diesen schönen Urlaub zurück und stellte nebenbei fest, das wir in den letzten Jahren immer im Juli im Urlaub waren, nur dieses Jahr wird sich dieser erst im August ereignen.

Oberbaumbücke

Trotz Müdigkeit habe ich heute auf dem Weg von der Arbeit nach Hause wieder ein Umweg zu einem Fotomotiv in Kauf genommen, welches mir schon lange im Kopf rumgeistert und ich schon lange durch meine Augen gesehen fotografieren wollte.
Aus über 70 Bildern habe ich diesen Fotoausflug auf die drei Bilder reduziert, die für mich am treffendsten für diesen Ort stehen.
Bin mit dem Ergebnis zufrieden.

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Müder Dienstag

Nachdem ich gestern Nachmittag schon gut KO war, wollte ich eigentlich früh ins Bett und früh einschlafen.
Sollte ich irgendwann von selbst wach werden, hätte ich geguckt, wie es um das Spiel der deutschen Fußballmannschaft steht und wäre dann wahrscheinlich gleich wieder eingeschlafen.
Zu KO und zu müde fühlte ich mich gestern.
Und dann war ich doch wach, bis das Spiel anfing und dann war es natürlich zu spät mit dem Ausschalten.
Nach dem Spiel sofort einschlafen geht auch nicht, viel zu aufgeputscht ist man vom mitfiebern.
So bin ich dann irgendwann um 1 Uhr in einen leichten Schlaf gesunken, der dann heute morgen um 5 Uhr schon wieder vorbei war und bin heute (wie viele meiner Leidensgenossen) mehr schlafend als wach durch den Tag gestolpert.
Völlig übermüdet wirkt der Tag auch gleich viel länger und anstrengender als sonst.
Egal, nun ist es geschafft…das Achtelfinale und mein Tag danach.

Jahreshalbzeit

Ende Juni, auch wenn es sich nicht so anfühlt, die erste Hälfte des Jahres liegt schon hinter uns.

Solche Daten haben immer eine resümierende Eigenschaft, und so streifen mich immer wieder Gedanken, die dieses erste Halbjahr betreffen und es stellt sich die Frage, ob ich an jeder Kreuzung bisher richtig abgebogen bin und mich immer noch auf dem richtigen Weg befinde.

Mir scheint, als würde die Zeit immer schneller vergehen und die Monate fliegen nur noch so an mir vorbei.

Ein bizarres Bild, wäre das Jahr ein Tag, würde es jetzt schon 12 Uhr Mittags schlagen.

Mein Foto der Woche

Gewollt gut getroffen und dann sah das Bild nachher noch besser aus, als ich es erhoffte.

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Schnappschuss Katze

Es ist mir gelungen unsere Katze in genau dem Moment zu fotografieren, in dem ihr Geduldsfaden riss.

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Neues Buch

Diesmal hab ich mich von den persönlichen Empfehlungen von Amazon leiten lassen und einfach mal gleich bei der ersten auf „Kaufen“ geklickt.

Mal sehen, ob es mich genauso beim Lesen fesselt, wie meine Vorleser.

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Drückendes Wetter

Es gibt Tage, an denen geht irgendwie nichts.

Jede Bewegung fühlt sich an, wie eine zuviel.

Einmal die Treppen runter und rauf und schon macht sich der Kreislauf bemerkbar.

Es ist drückend und liegt lähmend wie ein Gewicht auf mir.

Ein fauler Sonntag, an dem ich eigentlich zum Sport wollte, aber ein leichtes Kopfdrücken im Ruhezustand riet mir von dieser Anstrengung ab.

Einfach nur Platt auf der Couch hängen , gibt Tage an denen geht nicht mehr.

Dieser Sonntag gehört dazu.

Gedanken über den ersten Schritt

Allein zu Hause, Ruhe, Zeit für Gedanken.
Gedanken über meine verlorene Freundschaft.
Gedanken, was sich wohl ändern würde, wenn ich nach fünf Monaten wieder den Bann der Stille durchbrechen würde und den ersten Schritt wagen würde um den Kontakt wieder herzustellen.
Keine Frage, es gibt immer wieder Momente, da fehlt mir der Kontakt.
So wie jetzt frage ich mich dann, ob ich mir einen sehr großen Zahn aus der Krone breche, wenn ich es (wie immer) bin der wieder den ersten Schritt macht.
Fast im gleichen Moment frage ich mich dann, warum ich das tun sollte, denn erstens liegt der Ball klar bei ihm und zweitens bin ich es in den letzten Jahren unserer sterbenden Freundschaft immer gewesen, der dann doch den ersten Schritt unternommen hat.
Was mich am meisten hindert, ist die Ungewissheit, wie es auf der anderen Seite aussieht.
Ist seine Hemmschwelle für eine Entschuldigung einfach zu hoch, das er ebenfalls den Kontakt wünscht und manchmal genauso grübelt wie ich?
Nur mit der Tatsache, das er den letzten Schritt der Kontaktaufnahme nicht durchführen kann.
Oder würde er bei meiner Kontaktaufnahme aus allen Wolken fallen, weil er mit mir nicht mehr gerechnet hat und es ihm auch von jeh her völlig egal war, ob ich mich melde oder nicht.
Allein diese Ungewissheit liegt noch auf der Seite meines Stolzes, der mich letztendlich doch daran hindert, hier wieder den ersten und zweiten Schritt auf ihn zuzumachen wie ein Diener auf seinen König.
Trotzdem, das Grübeln bleibt…in der bewegenden Frage…“Wie gehts im..und wie sieht er die Dinge“.

Nächstes Buch

Nachdem ich mich zufrieden und erfolgreich durch das Thema „Photoshop Elements 12“ gelesen habe, ist nun das zweite Buch zum Thema „Fotonachbearbeitung“ dran.

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Deutschlandspiel

Heute Abend mit der Großfamilie im Garten Fußball gucken.

Das erste Mal in dieser WM, das ich ein Fußballspiel, zwischen dem stressigen und durchgeplanten Alltag, nicht vorm Wohnzimmer TV verfolge.

Family-Viewing.

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Neues Konto

Nach acht Jahren Ehe, haben wir uns nun doch für ein gemeinsames Girokonto entschieden.

Somit werde ich nach 24 Jahren „Eigenverantwortlichkeit“ der Sparkasse den Rücken kehren und ein gemeinsames Konto mit meiner Frau führen.

Letzte Woche wurde das Konto eröffnet und heute habe ich das erste Mal mit meiner neuen Karte bezahlt.

Das Ändern der Kontodaten bei Allen, die es wissen müssen erinnert mich immer an meinen Umzug.

Immerhin hat man beim Durchgehen der ganzen Lastschriften mal Gelegenheit zu prüfen, was man davon überhaupt noch braucht und nur aus purer Faulheit Abos weiterlaufen läßt.

Der erste Lauf

Seitdem ich ein festes Trainingsprogramm in einem Fitnessstudio habe, kam ich eigentlich nicht mehr zum Laufen.

Die Zeit ist eh immer eng bemessen, und wenn dann mal Zeit für Sport rausspringt, lag mir das Fitnessstudio näher als das Laufen.

Und selbst wenn ich es oft ins Studio geschafft habe, galt immer die Meinung, der Sport im Fitnessstudio reicht als sportliche Betätigung aus, auch wenn die Anstrengung dort irgendwann sehr einseitig ist.

Nun war ich heute seit März wieder laufen.

Meine Laufkondition war erstaunlich gut und somit kam ich ohne große Anstrengung auf (fast) meine alte Distanz.

Neben dem totalen Auspowern im Fitnessstudio ist das Laufen als Ausdauersport irgendwie ein schöner Ausgleich.

Nehme mir vor, in Zukunft wieder beides in meinem Leben zu integrieren, auch wenn das Neue zu Lasten des Alten gehen sollte.

Ich denke richtiges Ausdauertraining an der frischen Luft gehört zu meinem allgemeinen Körperwohlbefinden dazu.

Erst recht jetzt, wo ich merkte , das meine Ausdauer sich in den letzten Monaten doch stark zurückgezogen hatte.

Halbzeit

Heute morgen erklängen Weihnachtslieder aus dem Radio.

Gespielt von einem Berliner Radiosender, der es witzig fand, gerade jetzt wo wir am weitesten von Weihnachten weg sind, diese Lieder zu spielen.

Aber die Ansage brachte mich zum Nachdenken, denn es ist nicht nur so, das in 6 Monaten wieder Weihnachten ist, sondern sind wir ja folglich auch 6 Monate vom letzten Weihnachten entfernt.

Was bedeutet, das wir in einer kreisartigen Zeitbewegung uns von nun an wieder mehr der Weihnachtszeit nähern, als entfernen.

Die alte Mühle

Zwischen Neubausiedlungen in Berlin Marzahn steht auf einem Hügel eine funktionstüchtige Mühle.

Heute bin ich extra früher zur Arbeit gefahren, um hier einen Zwischenstopp zu machen und diese Mühle endlich mal zu fotografieren.

Ein Vorhaben, was ich eigentlich schon ein paar Wochen vor hatte.

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Die zwei Monster

Jeden Tag fahre ich an diesem Bild vorbei.

Grafitti ist selten wirklich gut gelungen, aber diese beiden Monster haben irgendwie was.

Nun auf Foto gebannt, bevor es wieder verwittert oder übermalt wird.

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Der längste Tag des Jahres

So schnell ist er da, der längste Tag des Jahres.

Sonst eigentlich ein typischer Sommertag, an dem man den ganzen Tag die Sonne auf der Haut hat und am wolkenlosen Himmel den ausklingenden Tag lange im Hellen betrachten kann und so richtig dunkel wird’s auch die ganze kurze Nacht nicht.

Diesmal ist dieser Tag eigentlich recht herbstlich verregnet und nur kurz und selten reißt die Wolkendecke mal auf und läßt den blauen Himmel durchblitzen.

Trotzdem ist heute die magische Wende und die Tage werden so langsam wieder kürzer.

Ab heute dreht sich unser Breitengrad wieder in Richtung Weihnachten.

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Germendorf

Wieder im Freizeitpark Germendorf.

Diesmal als Geburtstagsfeierort meiner Tochter, die sich diesen Ort ausgesucht hat, um hier den Tag mit ihren besten Freundinnen zu verbringen.

Für uns war es natürlich etwas stressig, da wir ja diesen „Sack voller Flöhe“ irgendwie beaufsichtigen mussten.

Stelle wieder fest, wie pflegeleichte und gehorsame Kinder wir haben, wenn man mal erlebt wie andere Kinder so erzogen werden.

Der Tag liegt hinter uns, Haken dran…geschafft.

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Es ist Freitag

Es ist Freitag und wieder fühle ich mich, als würde ich von einem stressigen und lauten Raum einen Stillen und dunklen Raum betreten.

So als wäre ich eben noch voll ausgelastet und nun planlos und beschäftigungslos.

Mir fällt auf, das eine Woche mit anstrengenden Gesprächen in der Firma mich am Wochenende leerer und ausgebrannt zurück läßt als in einer Woche, in der alles (nach Plan) seinen Gang geht und nichts „nachjustiert“ werden muss.

So erfahre ich am mir selbst, das Kopfarbeit einem genauso die Lebensgeister nehmen kann, wie körperliche Arbeit.

Fazit : ist die Woche ruhig und ausgeglichen, kann ich mich auf ein entspanntes (oder faules) Wochenende freuen.

Herrscht in der Woche Sturm, ist es nicht schlecht, wenn auch am Wochenende mindestens ein kleines Lüftchen weht.

So ganz aus dem Sturm in die Windstille erzeugt das Gefühl von Stillstand und Atemnot.