Fitnessloch

Nach dem Umzugswochenende merke ich es wieder.Ich bin total untrainiert und eingerostet.
Im Laufe des Jahres kamen immer mehr „wichtigere“ Dinge in mein Leben, das ich keine Zeit mehr hatte dem Verschleiß meines Körpers mit Sport entgegen zu wirken.
Zur Zeit mache ich wohl alles falsch, was man falsch machen kann.
Zuviel Fastfood und praktisch keine körperliche Anstrengung.
Dabei war es ja genau das starke und wache Körpergefühl, was mir immer so gefallen hat.
Nun hab ich mich ganz schon von der knappen Zeit erdrücken lassen und bin faul geworden.
Seit Sonntag plagen mich wieder Rückenschmerzen und ich kann nicht genau bestimmen, ob diese nun echte Rückenverspannungen sind oder einfach Muskelkater ist.
In mir wächst der Drang nach körperlicher Verausgabung.

Vorbei

Bin nun wirklich das allerletzte Mal in meiner alten Wohnung.
Rückblickend ist die Zeit bis zum Umzug und der Wohnungswechsel selbst schneller vergangen und war plötzlicher da als ich das vermutet hatte.
Ein letztes Mal durch die leeren Räume gehen und dann die Tür hinter mir zuziehen , für immer.
Aber den Moment selbst wohl nie vergessen.

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Zeit für Kinder

Wenn ich immer öfter feststelle, wie schnell die Zeit doch an mir vorbei fliegt, merke ich wie wenig Zeit ich bewusst mit meinen Kindern verbringe.
Eingezwängt im durchplanten Arbeitsalltag bin ich abends oft zu KO und zu müde, aber auch nervlich zu angespannt um mich aufraffen zu können um aktiv was mit den Kids zu machen.
Immer wieder fällt mir auf, wie groß sie schon sind und für so manches Vorhaben schon zu alt sind , was ich mir früher immer ausmalte, was ich mit den eigenen Kindern unternehmen wollte , wenn ich mal Vater bin.
Wenn schon Freizeit dann stecke ich dazu noch in rein egoistisch gedachten Tätigkeiten, die in erster Linie dazu da sind, mir das Leben angenehmer zu machen.
Früher fiel mir der Egoismus nicht auf.
Heute hab ich das Gefühl, das mir mit ihrem Erwachsenwerden die Zeit wie Sand unter den Fingern wegrennen wird.
Falle ich nur nach der Arbeit KO auf die Couch, vergeht wieder ein Tag an dem die Erwachsener werden und irgendwie weniger (meine) Kinder werden.
Aus allen Kindern werden ganz schnell junge Erwachsene, die mit ihren Eltern möglichst wenig zu tun haben wollen.
Dann ist die Zeit abgelaufen, sich als Vater der Tatsache zu erfreuen , das man Vater ist.
Ich muss was ändern, den ich kann die Zeit nicht zurück drehen.
Was verpasst wird bleibt verpasst.

Unruhiges Neuland

Es hätte alles so schön werden können.
Nach dem schweren Umzugswochenende waren wir so KO das wir uns nach dem Feierabend nur noch aufs Bett freuten.
An Schlaf ist allerdings derzeit nicht zu denken, denn die Familienkatze scheint mit der neuen Umgebung noch nicht richtig klar zu kommen.
Zum einen ist die Wohnung jetzt ein ganzes Stück größer als die Alte und hier haben wir viele Einrichtungsgegenstände neu gekauft, was aus Katzensicht zu einem Feuerwerk neuer Gerüche gleichkommen muss.
Leider haben wir es versäumt, die Katze erstmal an ein neues Zimmer zu gewöhnen, da alles hier schon seinen Platz haben sollte.
Nun bleibt zu hoffen, das dieser Stubentiger sich hier schnell heimisch fühlt und dann wieder Nachts schläft und am Tage wach ist.

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Hör mal rein…

Per Mail erreichte mich ein Musiktip meines Vaters via Youtube-Link.
Betreff „…Hör mal rein“.
Als gut befunden und sofort bei ITunes gekauft.

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Internet

Nach dem Umzug nimmt das Leben hier langsam gewohnte Formen an.
Als großen Schritt befinde ich, das nun mein Internetzugang mit mir umgezogen ist und ich seit heute wieder WLAN Zugriff und freie Fahrt im Netz habe.
Allein dadurch fühle ich mich gleich etwas mehr „zu Hause“.

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Keine freien Räume

Der August neigt sich schon langsam dem Ende zu und ich bemerke immer wieder, das die Zeit einem unbemerkt passiert, wenn man viel um die Ohren hat.
So gibt es seit Monaten immer ein Projekt, was vieles Neues ins Leben spült und den Fokus der eigenen Wahrnehmung darauf setzt.
Ob nun die schöne Urlaubszeit, die Einschulung meiner Tochter oder unser Umzug, es war immer was aktuell, was mich die vergehende Zeit nur mittelbar hat wahrnehmen lassen.
So stehe ich am Ende des Monats August und kann jetzt schon auf den Sommer zurück blicken.
Die Zeit ist unbemerkt ab mir vorbei und ich frage mich ob dies ein gutes Zeichen für mein Leben ist, in der letzten Zeit so ausgefüllt und jenseits der Routine gewesen zu sein, dass ich kaum zum Grübeln schwerer Gedankengänge kam.

Küchenblick

Schon in der alten Wohnung hatte ich einen „grünen“ Küchenblick auf den Hof.
Schön, das es diesmal wieder so ist, das man beim Frühstücken auf die sich ständig ändernde Natur gucken kann.

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Der erste Morgen

Die erste Nacht in der neuen Wohnung liegt hinter uns und sie war anstrengend.
Die ungewohnte Umgebung ließ die Katze irgendwie kaum zur Ruhe kommen.
Schlaf gab es nur Etappenweise, aber trotzdem fühl ich mich ganz gut ausgeschlafen.

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Neue Heimat

Nach dem Umzug steht uns nun die erste Nacht in der neuen Wohnung bevor.
Trotzdem wir hier schon wieder zwischen Kisten wohnen, haben wir zumindest die Schlafgelegenheiten fertig aufgebaut.
Da unser Schlafzimmer schon komplett ist, fühle ich mich nun eher wie im Urlaub in einem Hotel oder Ferienzimmer.
Alles wirkt noch sehr fremd und ungewohnt.
Nun zu Hause in der Fremde.

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Und raus ..

In fünf Stunden macht man ein zu Hause zu einer Sammlung leerer nichts sagender Räume.
Mit der Hilfe von acht Freunden ging es doch dann sehr schnell die neue Wohnung mit dem Chaos der Alten zu befüllen.
Nun gehe ich hier durch die kahlen Räume und fühle mich hier trotzdem noch zu Hause, obwohl ich mich die ganzen Jahre hier nie wirklich so richtig zu Hause und heimisch gefühlt habe.
Ich bin mir sicher, in meiner neuen Heimat wird mir das leichter gelingen, auch wenn der Zeitpunkt kommen wird, wenn ich mich wehmütig an das erinnere, was hier war.
Ein Teil des Lebens.Kapitel abgeschlossen.

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Die letzte Nacht

Zwischen Umzugskisten und demontierten Möbeln verbringen wir nun die letzte Nacht in der alten Wohnung.

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Neue Cousine

Es fing gestern mit einer Freundschsftsanfrage bei Facebook an.

Dann kam die Mail in der sie Namen aus meiner Familie benutzte und behauptete, sie sei wahrscheinlich meine Cousine.
Ein kurzes Telefonat mit meinem Vater zeigte, das sie recht hatte.
Sie ist meine Cousine, die ich mein ganzes Leben noch nie gesehen habe.
Schon früh zerschlug sich die Großfamilie meines Vaters in mehrere zerstrittene Blöcke die untereinander keinen Kontakt mehr hatten.
Heute hat sich das gebessert und im Grunde sind wir eine Familie.
In Ihrem Fall verstarb die Mutter zu früh um an der großen Versöhnung der Familie mitzuwirken.
So treffe ich nun auf ein wildfremde Frau, die ein Teil meiner Familie ist.
Trotz aller Überraschung freue ich mich aber über jeden „verlorenen Sohn“ oder „verlorene Tochter“ die zurück zur Familie kommt.Jeder Mensch macht das Nest wärmer und im Alter rückt man eh näher zusammen.

Die Zeit läuft weg

Station in der neuen Wohnung.

Habe mir heute bewußt etwas mehr Zet gelassen, als das übliche „schnell ein paar Sachen anschmeißen“.
Ein Gang über den sehr großen begrünten Innenhof und schon drängen sich die Gedanken in den Vordergrund.
So langsam kommt die Tatsache im Bewussten an, das dies hier wirklich unser und mein neues „zu Hause“ werden wird.
Gleichzeitig wird sich die alte Wohnung und Wohngegend hinter mir schließen wie das Ende eines dicken Buches..
Es ist wie immer..
Zuerst fasziniert das „Neue“.
Die neue Wohnung, die neue Gegend und man will am liebsten gleich heute das erste Mal hier übernachten und hier wohnen.
Lebt man hier eine Weile und hat sich alles Neue abgenutzt, denkt man wehmütig an die alte Gegend, die alte Wohnung zurück.
Ein Teil der eigenen Geschichte, ein Kapitel im Leben, welches man nicht schnell genug hinter sich lassen konnte.
Diesmal bin ich mir dessen bewusst.

Mehr Geld

Soeben habe ich wieder eine Lohnerhöhung bekommen, meine achte in den 4,5 Jahren in denen ich schon in dieser Firma bin.

Obwohl es diesmal keine klassische Gehaltserhöhung war sondern eher ein Upgrade im Bereich Verantwortung und somit auch eine Gehaltsanpassung, ist mir die Entwicklung schon unheimlich.
Bedenke ich das es mir fast gelungen ist, mein Gehalt innerhalb der letzten zwei Jahre zu verdoppeln.
Neben all der Freude weis ich nun auch, das der Druck auf mich nicht weniger werden wird.Jetzt liegt es an mir , das Gleichgewicht zwischen Leistung und Gehalt wieder herzustellen.

Ihr schwerer Start

Für meine Tochter sind die ersten beiden Schulwochen fast geschafft und derzeit fiebert sie den Wochenenden genauso zu wie ich.

Die erste Faszination des Neuen ist in ihren Augen weg.
Nun besteht Schule für sie in erster Linie aus Trennung am Morgen und sich in einer Gruppe zurecht zu finden, in der sich die meisten schon aus dem Kindergarten kennen.
Dazu kommt das in den ersten beiden Wochen alles andere war, als die routinierte Eingewöhnung.
Ausfallstunden und Vertretungspersonal im Unterricht und Hort, vermeiden es feste Beziehungspersonen für sie zu etablieren.
Jeden Morgen bringe ich nun ein weinendes Kind in die Schule, welches mich immer nach Alternativen zur Selben fragt.
Keine schöne Zeit für Eltern und Kind.
Daher bleibt es nur zu hoffen, das dort endlich mal Kontinuität einkehrt, die dann Routine schaffen kann.

Es wird ungemütlich

Der große Umzugstag rückt näher und die Vorbereitungen dazu erreichen das Endstadium.

Jetzt kann ich nicht mehr behaupten, ich wohne hier in einer gemütlichen Wohnung.
Das Wohnzimmer ist nun komplett raus und verschenkt und auch die Küche ist abgebaut.
In den restlichen Räumen ersetzen immer öfter Umzugskisten die Schränke.
Leben zwischen den Stühlen.
Hier nicht mehr ganz da und am neuen Ort noch nicht ganz angekommen.

Richtige Entscheidung

Den ganzen Tag habe ich mit mir gekämpft.Gehe ich abends zum Fußballspiel oder nicht.

Müde durch den Montag geschleppt und schon Mittags total KO sprach in mir immer mehr dagegen.
Kurz entschlossen und spontan bin ich dann doch gegangen und hab es nicht bereut.
Die Freunde wieder zu sehen und einen schönen und stimmungsvollen Fußballabend verbringen, war das Beste was mir derzeit passieren konnte.
Heute trag ich die Stimmung von gestern Abend irgendwie immer noch in mir, spüre aber auch das wohlige Gefühl der Erschöpfung und das Gefühl, sich doch richtig entschieden zu haben und dem Fernsehabend abgesagt zu haben und ins Leben eingetaucht zu sein.

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Helgoland

Seit Jahren träume ich davon, die Insel Helgoland zu besuchen.

Ein Traum, der sich sehr schwer realisieren lässt, denn im Urlaub ziehts uns eher in den Süden oder an die Ostsee.
Helgoland kann man von Berlin aus nicht mit einem Tagestrip erreichen und somit war das eins von meinen Reisezielen, die ich immer als „Da würde ich auch nochmal gern hin“ bezeichnet habe.
Richtig dran geglaubt, das ich da mal hinkomme, habe ich aber nicht.Helgoland ist ein Traum, so wie man viele Träume hat..ganz einfach weil es Träume sind.
So war ich auch positiv überrascht, als ich zu meinem Geburtstag einen Reisegutschein für einen Ausflug nach Helgoland bekommen habe.
Es ist ein schönes Gefühl, wenn Menschen um einen herum ungefragt sich an die Erfüllung deiner Träume machen.