Lieblingsmusik
Was sich ändern wird
Mit den ganzen Gedanken um die Bloggerei selbst , die die ganzen Schwierigkeiten ausgelöst haben, bin auch ich gezwungen einiges zu überdenken.
Entscheidungen
Die letzten Tage geht mir ein Thema immer wieder durch den Kopf.
Eine Entscheidung muss her, ob ich in Zukunft weiter bei Blog.de schreiben werde oder auf eigener Webseite mit eigenem (neuen) Blog.
Auf der einen Seite habe ich mein „Salzwasser“ bei Blog.de schon seit fast sechs Jahren am Laufen und er ist ein großer Teil meines Lebens, mit Inhalten von Gedanken, die mich bewegten.
Blog.de war für mich immer eine Heimat und ein fester Platz, wo ich meine Gedanken hinschreiben konnte und mir damit die Seele erleichtern konnte.
Ausfälle und die immer wiederkehrende Unzuverlässigkeit bei Blog.de haben in mir viel Vertrauen in diese Plattform zerstört.
Auf der anderen Seite meines Grübelns steht meine eigene Seite, auf der mir mein Provider sogar die Möglichkeit gibt , mein Blog mit WordPress zu betreiben.
Aber dieser Blog ist noch fast leer und hat damit (noch) keine Seele.
Im Prinzip stellt sich hier die berühmte Frage nach einem Neuanfang, die im Leben immer sehr schwer zu beantworten ist.
Für mich steht nur fest, das ich das bloggen brauche um mir die Last der Gedanken wegschreiben zu können und das ich nur ein (mein) Blog brauche.
Zunächst habe ich beschlossen auf http://Salzwasser.blog.de und auf http://BeachKraft.de zwei Blogs mit den selben Inhalten zu füllen, bis ich für mich geklärt habe, welcher für mich mein Depot meiner Gedanken sein wird und welcher für immer geschlossen wird.
Entscheidungen sind nicht immer leicht.
Diese Zeit im Jahr
Nach einem Wochenende, das einer kleinen „Auszeit“ gleicht, bin ich wieder in meiner Spur angekommen.
Laufen in den eigenen Fußabdrücken
Das Reiseziel hatte eine tiefere Bedeutung.
Das Ostseebad Zingst wurde wegen seiner Nähe zu einem gewissen Ort gewählt.
Unweit von hier verbrachten meine Frau und ich unseren ersten gemeinsamen Urlaub.
Vor genau 14 Jahren waren wir hier mit Freunden in Born zelten.
Eine unvergessliche Zeit und schon lange zieht es mich nach einer Weile an Orte mit hoher persönlicher Bedeutung zurück.
Nach 14 Jahren hätte ich nicht erwartet, noch soviel wieder zu erkennen und sogar noch den Platz lokalisieren konnte, an dem wir damals unsere Zelte aufschlugen.
Schön, wenn man sich gemeinsam an alte Zeiten erinnern kann.
Wieder an der Ostsee
Jeder hat einmal im Jahr Geburtstag.Heute ist meiner und dazu noch der 40ste..
Diesmal war mir nicht nach dem großen Wiegenfest und daher bin ich diesmal mit meiner Frau geflüchtet.
Hier gestrandet in Zingst auf dem Darß
Findet mein runder Geburtstag nun an einem ruhigen Wochenende zu zweit statt, was mir sehr gelegen kommt, auch um mal wieder die Ruhe zu finden.
Eine gute Entscheidung
Zwischen den Stühlen
Als wenn man voller Wut und Enttäuschung den Raum verlässt und dann demonstrativ die Tür laut hinter sich zuschlagen lässt.
So stehe ich zwischen den den beiden Möglichkeiten, alles hier hinter mich zu lassen und mit meinem schreibenden Geist irgendwo anders ein neues zu Hause zu finden, oder doch nichts übers Knie zu brechen.
Keine Frage fühlte ich mich hier immer gut aufgehoben um meine Gedanken sinnvoll zu parken, aber die Zukunft schien mir ungewiss.
So fühle ich mich noch nicht so ganz gegangen aber auch nicht mehr so ganz hier.
Ich habe beschlossen, mir und meiner Entscheidung doch ein wenig Zeit zu gönnen.
Nichts sollte aus Ärger entschieden werden.
Mein Rückzug aus Blog.de
Für mich fällt es besonders schwer, denn ich bin seit 2007 bei Blog.de und trage jeden Tag einen Teil meiner Gedanken hier hinein.
Fehler und Ausfälle gehören zum Leben und passieren einfach und wir alle befanden uns schonmal in der Lage, in der wir von der Geduld Anderer angewiesen waren.
Was hier bei Blog.de aber seit Monaten passiert gleicht einem sinkenden Schiff mit unfähiger Besatzung.
Mails werden nicht beantwortet, es gibt keine Angaben wann das alles mal wieder funktionieren soll und wenn mal Jemand Support spielt, dann gibts immer neue Durchhalteparolen ohne Sicht auf Besserung.
Für mich wirds hier immer schlimmer und was nutzt ein Onlinedienst, der sich immer öfter Offline befindet?
Ein Blick über den Tellerrand zeigt auch, das sich hier nicht wirklich etwas weiter entwickelt und die Zeit stehen zu bleiben scheint.
Früher waren wir eine große Familie, was das die Betreiber von Blog.de und die Blogger selbst angeht, heute fühle ich mich wie ein Kind bei unfähigen Pflegeeltern ,die nicht in der Lage sind, die Hilfeschreie des Pflegekindes wahr zu nehmen.
So ziehe ich hier aus…oder mach mal eine ganz große Pause.
Wenn ich nach fast acht Jahren hier das Buch enttäuscht zuschlage, hat das schon eine Aussage, die Betreffende zum Nachdenken bringen sollte.
Schade…sehr schade.
Sommerwolkentag
Ein Tag mit überraschender Mitte
So überraschend kann ein Tag sein.
Heute wieder unterwegs und den Termin früher beendet als gedacht.
Schon ist es Zeit durch die Gegend zu streifen in der ich aufgewachsen bin.
Ich fahre an dem Haus vorbei, in dem früher ein Schulfreund wohnte.
Dort war ein Mann damit beschäftigt die Hecke im Vorgarten zu schneiden …und ja es war mein alter Schulfreund, der noch immer dort wohnte.
Schnell abgeparkt, sofort wiedererkannt, denn gerade vor drei Jahren hatten wir ein Klassentreffen aber so richtig vrändert man sich im Alter auch nicht.
Eine gute Stunde des Gesprächs mit dem Ausgang , das wir doch nicht so weit auseinander wohnen würden ,das der Kontakt derart abreißen mußte.
Nummern ausgetauscht und gegenseitige Meldung versprochen.
Ich gehe fest davon aus, sobald es meine Zeit zuläßt, werd ich mich bei ihm melden.
Ein gutes Gefühl, Dinge wieder zu finden ,die man unvermisst schon vor Ewigkeiten verloren hatte.
Am alten Strand
Vergangenheit
Eine Reise in die Vergangenheit führt mich heute dreißig Jahre zurück.
Damals löste dieses Haus Herzklopfen in mir aus, denn hier wohnte damals meine erste Freundin, was man mit zehn Jahren als Freundin bezeichnen kann..Mir wird wieder bewußt wieviel Zeit nun schon zwischen heute und meiner Schulzeit liegt und trotzdem kann ich mich noch gut daran erinnern, wie es damals war.
Sie kam als neue Schülerin in unsere Klasse und alle Jungs hatten ein Auge auf sie geworfen und warben ständig um sie.Entschieden hatte sie sich damals für mich.
Ich überlege mir heute, welchen unbewussten Einfluß dieses auf mein weiteres Leben hatte.Eine kleine Weiche wird gestellt und schon fährt man einen ganz anderen Weg.
Montagsbesuch
Der Start in diese Woche war einfach, da sie für mich nur vier Arbeitstage mit sich trägt.
Nun ist der erste Tag schon gelaufen, bleiben noch drei.
Nach dem Feierabend zu Hause angekommen, wollte ich mich wieder dem Packen der Umzugskisten widmen, als ein Klingeln mein Vorhaben unterbrach.
Unerwarteter Besuch eines relativ neuen Freundes.
Er war gerade mit seiner Tochter in der Gegend und wollte sehen, wie es uns so geht.
So könnten die Kinder ein Stündchen miteinander spielen und wir uns gut unterhalten.
So überraschend dieser Besuch war, so sehr hab ich mich auch darüber gefreut.
Irgendwie macht dieser unerwartete Besuch den Tag noch erfüllter.
Wozu Freunde doch da sind.
Projektende Aquarium
Nun musste auch unser Süßwasseraquarium dran glauben.
Nach dem Urlaub wieder total zugewuchert, wurde es die letzten Monate immer schwerer es irgendwie „sauber“ am Laufen zu lassen.
Und nun hat die Tatsache des Umzugs entschieden, das es zu den Dingen gehören wir, was wir nicht mit in unser neues Leben retten werden.
Nach gut drei Jahren Aquarium nun das Projektende.
Einschulung
Zwei Jahre sind rum und nach der Einschulung meines Sohnes ging nun meine Tochter diesen Weg.
Es ist schwer zu fassen, das mein kleines Nesthäkchen nun auch als Schulkind anzusehen ist.
Und wie beim letzten Mal gab es eine große Feier, die wirklich für alle Beteiligten sehr schön war.
Nun beginnt nicht nur für meine Tochter ein neuer Abschnitt im Leben, sondern auch irgendwie für mich.
Altes Fieber
Finsdorf
Nachdem sich meine Firma in diesem Frühjahr eine weitere Filiale eintreten musste, bin ich nun immer öfter damit beauftragt, diese mit meiner Kraft zu unterstützen.
Erst waren es ein oder zwei Male im Monat, in denen ich diese Reise in die Provinz antreten durfte.
Diese Woche bin ich nun schon das dritte Mal hier.
Eine Autobahnstunde von der Heimatstadt weg, soll ich hier nun verstärkt Aufbauarbeit leisten.
So bleibt zu hoffen, das ich hier schnell erfolgreich sein werde, sodass sich mein Arbeitsweg bald wieder deutlich verkürzen wird.
Wenn die Technik streikt
Habe heute erlebt, wie abhängig wir von der Technikstruktur sind, die uns umgibt.
In der Firma sind weite heute morgen weite Teile des internen Netzwerkes ausgefallen.
Immerhin konnte man noch telefonieren und sporadisch am PC arbeiten, aber alle netzwerkabhängigen Programme gingen nicht.
Es hatte irgendwas zwischen Chaos und Improvisation.
Ich kann nicht behaupten, das wir heute deswegen total untergegangen sind oder einen großen Schaden in der Firma erlitten haben.
Man merkte nur, das es für alle viel hektischer und arbeitsaufwendiger war, das Fehlen der Technik irgendwie durch Manpower zu kompensieren.
Erst dann merkt man, wie knapp und effizient die Technik die ganzen Abläufe in der Firma koordiniert.
Sind wir sonst ein schnurrendes Uhrwerk mit kleinen Zahnrädchen, so waren wir heute eher eine altertümliche Maschine mit mechanischen Hebeln.
Mir wurde bewußt, das wir vor fünf Jahren nur genau Umfang an Technik und IT hatte , der uns heute zur Verfügung stand.
Damals hatte uns das gereicht, heute wäre das auf Dauer undenkbar.











