Adoro-Konzert
Gestern war ich mal wieder im Konzert.
Diesmal Adoro.
Schon lange gab ich mich darauf gefreut und ich wurde nicht enttäuscht.
Große Stimmen und eine gute Show.
Ein gelungener Abend und endlich mal wieder ein großes Erlebnis das ich mit meiner Frau teilen kann.
Sowas verbindet.Gemeinsames Erlebnis.Gemeinsame Erinnerungen an einen schönen Abend.
Am Ende des Monats
Am letzen Tag des Februars kommt mir das Jahr schon wieder sehr gehetzt vor.
Gerade noch den Jahreswechsel gefeiert und jetzt schon wieder zwei Monate um..
Da ich aber die „graue Zeit“ über habe, die praktisch seit Ende Oktober herrscht, soll der Februar gehen und alles winterliche mitnehmen und soll der März mal ein typischer März werden.
Der Winter ist vorbei.
Der erste Kilometer
Nach drei Monaten Winterpause habe ich mich heute das erste mal wieder auf meine gewohnte Joggingstrecke gewagt.
Von den meinem ursprünglichen Leistungsniveau bin ich noch weit entfernt, aber es ging dann doch besser als ich für den Neuanfang dachte.
Ich fühlte mich heute eigentlich noch zu müde und zu kraftlos um überhaupt irgendwas zu machen.
Mir war ständig kalt und ich fühlte mich sehr angeschlagen.
Der Beste Zeitpunkt um den faulen Schweinehund zu überwinden.
Und nun geht’s mir besser als die ganzen Wochen vorher.
Die ganzen kleinen Erkältungssymptome und das schlappe fröstelnde Gefühl sind weg.
Heute war der beste Tag um wieder mit dem Laufen anzufangen.
Noch nicht dran an alten Leistungen aber auf dem Weg.
Ein gutes Gefühl und nun weis ich, warum ich überhaupt mal mit Laufen angefangen habe.
Wieder im Park
Alte Gegend, diesmal war ich aber nur kurz im Park.
So oft ich auch hier war, zugefroren hab ich den kleinen Teich noch nie gesehen.
Trotzdem fällt mir immer wieder auf, das mir der Park früher besser gefallen hat, als man um den Teich selbst alles hat schon zuwachsen lassen..
Das war Natur pur, heute nur eine Freifläche mit Teich.
Schade.
Familienfotos
Lange haben wir es vor und hergeschoben aber nun doch umgesetzt.
Wir waren gestern beim Fotografen und haben Familienfotos machen lassen.
Sicherlich sind die besten Bilder die, die mitten im Leben entstehen aber so haben wir auch mal wieder was „Offizielles“.
Auch wenn’s mir erst noch schwer fiel mich nochmal für den Fototermin aufzuraffen, so weis ich jetzt schon das ich es nicht bereuen werde , sind die Bilder erstmal da, auf denen wir dann alle drauf sind.
Kraftlos
Es ist der letzte Tag an dem ich aufs Kind krankgeschrieben bin.
Ab morgen soll nun endgültig wieder die Realität losgehen und den Kreislauf von Krankheiten in der Familie durchbrechen.
Seit Jahresbeginn wurde ich immer wieder aus dem Berufsleben katapultiert, weil eben eines der Kinder oder ich selbst krank war.
Die ganzen, doch überwiegend passiven, Tage haben irgendwie mein Energieumsatz auf ein Minimum reduziert, so das ich mich recht kraftlos bewege wenn ich mal aktiv bin.
Ich bin nun entschlossen, mit dem Fakt, das nun alle wieder gesund sind, mich selbst auch wieder mehr zu fordern, gerade körperlich.
Die Sehnsucht nach der alten Joggingstrecke wird größer und die Ungeduld sich bewegen zu müssen wird lauter.
Morgengrauen
Heute fällt es mir das erste Mal auf das die Tage länger werden.
Heute morgen zur üblichen Aufstehzeit war die Dämmerung draußen schon so weit vorangeschritten das ich das bewusst kein Licht in der Kûche abgeschälten habe.
Aufstehen im Hellen läßt einen doch viel schneller aus dem Bett kommen, als wenn man das Gefühl hat, mitten in der Nacht aufstehen zu müssen.
Spuren im Schnee
Es soll das letzte Schneebild dieses Winters werden.
Laut TV war er der sonnenärmste Winter seit mehreren Jahrzehnten.
Nun hat der Schnee die typische feste Konsistenz einer schmelzenden Masse.
Die lichtlose Zeit hat seine Spuren hinterlassen.
Man kommt sich vor wie unter einer großen Glocke, die einen irgendwann erdrückt oder verrückt werden läßt.
Hätte nie gedacht, das gerade ich so sonnenbedürftig sein kann.
Ende Februar
Der Februar geht langsam zu Ende und immer noch scheint es so, als würde der Winter nicht dran denken zu gehen.
Übers Wochenende fiel nochmal Neuschnee aber so schnell er fällt, so schnell taut er auch wieder weg.
Mich erwartet eine „3-Tage-Woche“ mit einem ausgefülltem Wochenende.
Ab nächste Woche will ich vom Winter erstmal nichts mehr wissen.
Blechschaden
Gestern Abend erreichte mich die Nachricht, das meine Frau mit unserem Auto ein Auffahrunfall gebaut hat.
Es hatte frisch geschneit und der breitgefahrene Schneematsch wurde zu Eis.
Auch wenn heute die Stimmung etwas geknickt ist, sollten wir uns immer vor Augen führen, das Niemanden was passiert ist und es wirklich nur reparierbaren Blechschaden gab.
Im Leben hat man Glück und Pech und wenn das meine Portion Pech ist, dann kann ich damit gut leben.
Ein Blick auf meine Glück/Pech Bilanz gibt mir noch das Gefühl das das Glück in meinem Leben bei weitem überwiegt und somit kann ich mich nichtmal richtig über den Blechschaden ärgern, sondern nehme ihn als kleinen Kieselstein auf der aalglatten Straße des Glück an.
Wetterfee
Seitdem ich denken kann, hängt dieses Barometer im Haus meiner Eltern.
Schon als kleiner Junge sah ich meine Oma jeden Tag einmal kurz gegenklopfen und die Nadel sprang minimal in die Richtung, wie sich dann auch das Wetter in den nächsten Stunden entwickeln würde.
Dabei war es so zuverlässig, das ich nie dran vorbei komme um selbst zu gucken, wohin die Tendenz geht, wenn ich mal bei meinen Eltern bin.
Lange Eiszeit
Dieser lange graue und sonnenlose Winter raubt mir irgendwie die Kraft.
Schlechtes Wetter an den Wochenenden sperrt einen in der eigenen Wohnung ein..
Der lichtlose graue Himmel drückt auf die Stimmung und macht mich immer bequemer und antriebsloser.
Was für ein Hochgefühl, wenn der Himmel kurz aufreißt.
So, wie dieses Jahr habe ich die ersten Anzeichen des Frühlings noch nie erwartet…nach gut vier Monaten „Dunkelheit“.
Museum 2
Naturkundemuseum
Hier war ich zuletzt als ich ein kleiner Junge war.
Als mein Sohn mit meinen Eltern hier war und von dem Besuch ins Schwärmen gerat, zog es mich auch hier hin und heute hab ich es wahr gemacht, das Museum für Naturkunde in Berlin zu besuchen.
In erster Linie wollte ich auch mal wieder raus aus dem Kietz.
Rein in die Stadt, raus aus den eigenen 4 Wänden und vor allem raus aus meiner Energielosigkeit.
Ich wußte, wenn ich zurück komme, werde ich froh sein, es heute wahr gemacht zu haben mit dem Museumsbesuch.
Bleibende Eindrücke und was erlebt, was ich schon lange vor mir hergeschoben habe und ein Blick über den Tellerrand des Alltags.
Wie Wichtig.
Ungerecht
Zu den unangenehmsten Alltagsgefühlen gehört das, ungerecht behandelt zu werden.
Von Oben herab, arrogant, beleidigend und sachlich völlig falsch.
Jeder kann sich mir gegenüber als wissender und kompetenter ausgeben, denn auch ich lerne gern dazu.
Hier sprechen aber Fakten und Zahlen eine ganz andere Sprache und zeigt mich klar im Recht.
Diskutieren bringt nichts, bleibt nur das Gefühl ungerecht behandelt worden zu sein.
Selbst Tage nach dem Vorfall fühlt man sich immer noch in dem Kampf, den man schon lange verloren hat.
Zumindest habe ich diesen Menschen (für mich) in die Schublade „Die unwichtigsten Typen der Welt“ verfrachtet.
Weder privat noch beruflich muß ich ihm nochmal näher kommen und (was mich am meisten stärkt) habe ich genau dazu die berufliche Legitimation bekommen.
Mit Arschlöchern muss ich meine Arbeitszeit nicht weiter verschwenden.
Abhaken..vergessen.
Ein stiller See
Sonne
Seit Monaten hängt eine lichtundurchlässige graue Decke am Himmel.
So fällt die Sonne, wenn sie mal durch kommt, sofort auf.
Die Sonne heute am Morgen, die die Landschaft kupferrot einfärbt und sich sogar leicht vom Straßenbelag reflektiert wird.
Der Frühling scheint unterwegs und außerhalb unserer Käseglocke schon angekommen zu sein.
Wie Freundschaft vergeht
Die Zeit des Jahres tickt dahin und jetzt in völliger Ruhe kommen mir wieder die Gedanken über die kürzlich zerbrochene Freundschaft.
Mir scheint es so, als würde ich das langsam Stück für Stück verarbeiten und jeden Tag ein Millimeter mehr davon Abschied nehmen.
Es betrifft nicht mehr die aktuelle Zeit, da habe ich mein Leben schon gut umgestellt.
Es sind eher die Gedanken an vergangene Zeiten, die auch vergangene Zeiten wären, wären wir heute noch befreundet.
Erinnerungen kam einem keiner nehmen und so sollen sie auch bleiben.
Sieht man irgendwann im Leben für eine Freundschaft keine Zukunft mehr, gibt es irgendwo eine Weiche, die einen einen neuen Weg hat einschlagen lassen.
Momentan sehe ich den anderen Schienenstrang von mir weg driften, mit der Gewissheit, selbst auf dem richtigen Weg zu sein.
Und noch eine Woche
Es ist wie verhext..seit einer Woche stehe ich wieder im normalen Leben und schon kommt meine Tochter mit Angina nach Hause und zwingt mich nun eine weitere Woche zu Hause zu bleiben..mit ihr.
Seit der Jahreswende geht das nun schon so, das immer irgendeiner in der Familie krank ist.
So nehme ich diese weitere Verlängerung als Gegeben hin und hoffe nun, das mein Alltag des Jahres 2013 dann am 25.2. endgültig los geht.










