Alles im Leben
Es gibt nichts, was uns nicht auf unserem Weg beeinflusst.
Jedes gelesene oder gesprochene Wort, jeder Augenblick und jeder Gedankenanstoß bewirkt eine kleine Korrektur auf unserem Lebensweg und unserer komplexen Weltanschauung.
Das Leben ist kein Weg auf Schienen sondern eher ein Treiben auf offenem Gewässer.
Jeder Eindruck, den wir wahrnehmen, beeinflusst unser Bild im Ganzen, wie eine feine Linie in einem großen Gemälde.
Darüber sollte sich Jeder im Klaren sein.
Musik im Kopf
Hört man nachdenkliche Musik, wird man nachdenklich.Hört man fröhliche Musik, wird man fröhlich.
Oder hört man fröhliche Musik, wenn man schon fröhlich ist?
Hört man die Musik, deren Stimmung man gerade hat, oder bekommt man die Stimmung der Musik, die man gerade hört?
Mir scheint es fast so, als würde man seine eigene Stimmung der Musik anpassen, die man gerade hört.
Es fällt mir immer Wiese auf, das Musik meine Stimmung hebt oder drückt, je nachdem was für Musik ich in meinen Kopf lasse.
Wäre das allgemein gültig, dann könnte man vom Musikgeschmack auf den Gemütszustand des Hörers schließen und Musik selbstheilend einsetzen.
Sonne und Schnee
Zahnarzt
Manche Termine schiebt man ja lange vor sich her , so bei mir der Zahnarztbesuch.
Nun wollte ich mal wieder gehen, bevor es wehtut oder irgendwelcher Schaden über die Zeit entsteht, welcher hätte vermieden werden können.
Nun liegt der Termin hinter mir und ,bis auf die Zahnsteinentfernung, ist alles ok.
Schneematsch
Schon nach ein paar Stunden, nachdem der Schnee in der Stadt dem Treiben ausgeliefert ist, verfärbt er sich dreckig braun.
Klar, der weiße Schnee wird nach und nach vom Dreck der Straße durchsetzt und nun steht das helle weiß im totalen Kontrast zum braunen und dreckigen Schnee und dieses Bild läßt die Stadt winterlich schmuddelig erscheinen.
Aber auf dem zweiten Gedanken überlegte ich mir, wo der ganze Dreck hin ist, wenn die Stadt so sommerlich sauber wirkt und kein brauner Schnee als Schmutzindikator da ist?
Der dreckige Schneematsch und der saubere Frühling…
Schnee
Montag der 11.März und die Landschaft versinkt unter Tonnen von Neuschnee und es schneit noch weiter.
Wo man hinhört ist der Schnee nicht mehr gern gesehen, alle sind schon auf Frühling eingestellt.
Ich bin sicher, diesen Frühling werden wir alle genießen…schon deswegen weil wir so lange drauf warten mussten.
Wenns so weit ist, weiß man dann, was man hat.
Die kleine Leere
Sonntagnachmittag.
Ein ruhiges Wochenende.
Beim Freiflug der Gedanken fällt mir auf, das die zerbrochene Freundschaft doch eine kleine Leere in meinem Leben hinterlassen hat.
Diese Leere zeigt sich nur ab und zu, aber wenn dann kreisen die Gedanken um alte Zeiten und Erlebnisse vergangener Tage.
Es fühlt sich nicht an wie eine große Leere, aber doch ist sie vorhanden.
Gerade wenn diese Leere mich umgibt, kommt mir der Gedanke, wie mir selbst der sporadische Kontakt der letzten Jahre fehlt.
Kaum noch große Gemeinsamkeiten, nur ein spontanes „Hallo“ selbst solche dünne Kommunikation kann fehlen, hatte sie damals doch immer die Hoffnung auf Besserung der Tage.
Nun stelle ich fest, es ist was aus meinem Leben gebrochen, und auch wenn es faul und schädlich sein mochte, es hinterließ ein Loch.
So bleibt mir nur der Gedanke, das es doch auf der „anderen Seite“ des gestörten Verhältnis ähnlich sein könnte?Vielleicht ist es aber auch so, als hätte es mich nie in seinem Leben gegeben.
Winter
Gestern Abend wurde ich schon vom Neuschnee überrascht, aber heute morgen stelle ich nun fest…es schneit weiter.
Ein Blick auf den Wetterbericht sagt, es soll genauso winterlich weitergehen..
Zumindest noch die ganze nächste Woche.
Ich glaube wenn der Frühling es dann schafft sich da durchzusetzen, wird’s ein schöner.
Mitte März
Ruhiger Samstag
Endlich mal wieder ein Wochenende, an dem so gar nichts anliegt.
Es gibt nicht zu tun, keine Termine, keine Geburtstage und kein Besuch.
Zumindest heute mal konnte jeder bei uns durch den Tag gleiten, wie es ihm gefällt.
Solange das Wetter mich nicht nach draußen einläd wird’s wohl ein weiterer fauler Tag.
Rückkehr von Grau in Grau
Nachdem schönen, frühlingshaften, sonnigen und belebenden Wochenstart endet diese nun wieder in dem gleichen kalten „Grau in Grau“ welches uns schon seit Monaten auf der Stimmung liegt.
War der Wochenanfang noch gefühlt wie der Beginn des Lebens, scheint nun wieder alles zu erstarren.
Die frohe Stimmung der Menschen ist weg, das frisch erwachte Stadtleben wieder abgestorben.
Frühlingsgefühle abgewürgt und durch die bekannte Winterdepression eingetauscht.
Auch wenn es sich hier nur um „Wetter“ handelt, fühlt es sich an, wie ein emotionaler Rückschritt.
Zurück zur alten Kraft
Heute habe ich es geschafft wieder meine alte Trainingsdistanz zu laufen.
Nach nur einer Woche Training scheine ich den ersten Rost abgestoßen zu haben, den ich in den drei Monaten Sportpause angelegt hatte.
Nach nur einer Woche wieder über 5 Kilometer laufen zu können, ist schon ein kleiner persönlicher Triumph.
Das nächste Ziel liegt nun bei meine Laufdinstanz aus sehr guten Tagen zu meiner Alltagsstrecke zu machen und die liegt bei 7,7 Kilometer.
Aus Wind wird Sturm
Zur Zeit zieht meine berufliche Belastung spürbar an.
Viele Dinge liegen noch im Halbfertigen und die Termine rücken näher.
Dazu kommen noch immer weitere Dinge um die ich mich zu kümmern habe, was die Fahrt merklich beschleunigt..entspanntes Arbeiten sieht anders aus.
Kommt davon wenn man sich mit mehreren Planungen zudeckt und eine Planungsänderung Auswirkungen auf alle Anderen hat.
Ich habe dieses Symptom mal als unsere eigenen „BER-Wochen“ bezeichnet.
Gesunde Planung hat steht’s eine Struktur …das Andere nennt man Chaos.
Wunschessen
Runde um Runde
Seit einer Woche steht nun das Joggen wieder in meinem Leben und derzeit drängt es mich jeden Tag auf meine Strecke.
Heute, nach einem durchaus erfolgreichen Bürotag, zieht es mich nach der Arbeit gerade dazu, mich körperlich nochmal richtig zu fordern.
Laufen ist für mich wieder einmal zum Ventil geworden, dem (voll mit Theorie gepackten) Tag einen Ausgleich zu schaffen.
Nicht gerade der schlechteste Antrieb, jetzt dabei zu bleiben.
Lauftraining
Seit knapp einer Woche bin ich nun wieder dabei mein Lauftraining in mein Leben zu integrieren.
Nach drei Monaten Winterpause ist jeder Anfang schwer.
Hatte ich letztlich meine gewohnte 8 Kilometer Strecke, muss ich mich derzeit mit meiner 3 Kilometer Anfangsrunde gegnügnen.
Die drei Monate Pause haben ihre Wirkung hinterlassen.
Als erstes fällt mir auf, das ich keine „Puste“ mehr für diese Strecke habe.
Schon nach kurzer Zeit bei reduziertem Tempo, merke ich das ich so schnell gar kein Sauerstoff ins Blut bekomme, weil die Lunge die Belastung nichts mehr gewöhnt ist.
Heute nach einer Woche und dem dritten Lauf merke ich schon die ersten kleinen Veränderungen.
Die Kondition scheint wider zu kommen…langsam aber durchaus spürbar.
Schön, wenn man merkt das es voran geht, auf das ich bald wieder meine alte Form finde.
Das Wichtigste aber ist das Körpergefühl, das sich seitdem ich wieder Läufen gehe sehr verbessert hat…und das ist nunmal das Wichtigste..
Wolkenlos
Nachteule
Habs letztens erst wieder gemerkt, als mal wieder seit langem weit in der Nacht nach Hause fahren musste.
Obwohl der Tag recht bewegt und lang war, war ich um diese späte Stunde gar nicht müde.
Ganz im Gegengeil, sonst quäle ich mich oft müde durch den Tag aber wenn ich Abends mal einen gewissen toten Punkt überwunden habe, bin ich hellwach.
Früher war ich gerade an den Wochenenden Nachts oft wach.
Die Welt um ich herum wirkt in der Nacht viel ruhiger und hat irgendwie ihr eigenes Tempo.
Früher war ich eine Nachteule, heute wäre ich es gern mal ab und zu..geht aber nicht.
Sport
Seit einer knappen Woche bin ich wieder dabei, regelmäßig zu Joggen.
Die ersten Wochen des neuen Jahres habe ich irgendwie sehr müde, kraftlos und antriebslos durch die Tage geschleppt.
Ich gab immer diesem sonnenlosen Wetter die Schuld.
Monate ohne richtiges Licht, drückt eben auf die Stimmung und macht uns Winterträge.
Immer in der Hoffnung, wenn es richtig Frühling wird, wirds auch mir wieder besser gehen.
Nun habe ich nach meiner ersten Laufrunde festgestellt, das ich mich von da an fühle, als wäre ich aus einem tiefen Schlaf erwacht.
Ich fühle mich hellwach und alte Energien kehren zurück und das wahrscheinlich nur wegen der Bewegung des Laufens.
Sicherlich spielen die Aspekte des düsteren Winters mit rein, aber körperliche Anstrenung als Heilmittel für meine Frühjahrsmüdigkeit hatte ich komplett unterschätzt.
Sport…und nun gehts mir wieder gut.








