Tage ohne Sonne
War heute ja ein wenig angeschlagen, Ursache war eine kleine Erkältung.
Meine Arbeitslage hatte es zugelassen, das ich heute bereits Mittags die Firma verlassen konnte.
So habe ich mich heute gleich nochmal zum Mittag hingelegt und bin auch promt eingeschlafen.
Irgendwie bin ich seit Tagen leicht müde und gedrückt.
Nun führte ich das bisher allein auf meine privaten Lebensumstände zurück, die mir immer wieder mal die Gedanken entführen, aber heute hörte ich aus mehreren Richtungen das es wohl vielen so geht.
Schuld daran soll der sonnenlose Januar sein, der den Himmel dieses Jahr nichtmal für einen einzigen Sonnenstrahl hat aufreißen lassen.
Beim weiteren Nachdenken stellte ich fest, das wir wirklich in diesem Jahr nocht nicht einmal die Sonne gesehen haben und es kann wirklich sein das längere Sonnenabstinenz wirklich zu Verstimmungen führen kann.
So wirds sein und somit kommt das bei mir mindestens als Faktor für mein kraftloses Gefühl dazu.
Erkältung
Mich hat’s erwischt, ich habe die erste Erkältung des Jahres.
Hat mich schon gewundert, wie ich gestern vor 20 Uhr einschlafen konnte aber heute morgen wurde es klar als die Nase zu war.
Entweder ich habe nur ne kleine Erkältung abbekommen oder sie ist erst im Aufbau.
Fühle mich so, wie man sich da so fühlt.
Und nun raus in den kalten Januartag.
Wetter
Das Jahr ist nun schon 9 Tage alt und bisher hat es die Sonne nicht einmal kurz geschafft sich durchzusetzen.
Seit Wochen herrscht grau in grau.
Typisches Novemberwetter könnte man sagen, und dann irgendwie doch nicht.
Trotz dem grauen Himmel scheint es nicht ganz so dunkel wie sonst.
Der Frühling ist auf dem Weg.
Domstadt
In letzter Zeit träume ich Nachts immer wieder von der Stadt Köln.
Entweder bin ich da, oder auf dem Weg dahin…oder gerade in der Nähe.
Ich frage mich, wie ich zu diesem Traumthema komme?Und dazu noch immer wiederkehrend.
Ich kenne kaum Jemanden aus der Stadt näher und selbst war ich vor ein paar Jahren gerade selbst da.
Berge sind nichts ohne ein tiefes Tal
Musik ist ein emotionaler Stimmungsgeber und Begleiter.
Manchmal frage ich mich, ob man mit Musik der aktuellen emotionalen Lage unbedingt immer entgegensteuern muss?
Also wenn man mal traurig oder deprimier ist, muss man dann „gute Laune Musik“ hören um dem eigenen Tief zu entfliehen?
Oder sollte man selbst eine schwermütige Zeit im Leben lieber durch schwermütige Musik unterstützen so wie man auch die gute Laune noch mit fröhlichen Songs weiter puscht?
Ich bin eher der Ansicht, man sollte jede Stimmung annehmen und sie auch komplett durchleben.
Die Berge sind nichts ohne ein Tiefes Tal.
Tag zwei
Der zweite Arbeitstag liegt hinter mir und noch immer fühle ich mich gut erholt, auch wenn heute schon mehr zu tun war.
Trotzdem konnte ich heute recht früh Feierabend machen, um meine Freizeit mit Computerspielen zu verbringen.
Eigentlich hatte ich doch ein so spannendes Buch.
Schade das ich keine Zeit dafür habe.
Der Gnom
Letzte Nacht hab ich von geträumt und schon ist sie vorbei meine WOW Abstinenz.
Das ganze letzte Jahr nicht gespielt und deswegen wollte ich mein Account beenden.
Wahrscheinlich hat mich das erst zum abwiegen gebracht, ob ich das wirklich für erledigt halte.
Und dann zum neuen Start gleich einen neuen jungen Charakter erstellt, der wie ein unbeschriebnes Blatt auf seine Abenteuer wartet.
Ein großer Faktor dabei ist sicherlich auch, das es mir hierbei sehr gut gelingt abzuschalten und den Alltag komplett auszublenden und somit meine Gedanken um die gestorbene Freundschaft für ein oder zwei Spielstunden zu verdrängen.
Der erste Tag
Heute war der erste Arbeitstag des Jahres und er verlief gut und ohne großen Stress.
Irgendwie bin ich auch froh das nun wieder der gewohnte Tagesablauf herrscht..
Ich fühle mich gut erholt und irgendwie steht alles wieder auf Anfang.
Obwohl das Jahr mit Anfang und Ende ja nur eine Symbolik ist, wirkt dies nun wirklich so, als würde das alte Jahr weit hinter mir liegen und ich ganz frisch im neuen Jahr stehen.
Neues Jahr..Januar..Winter und noch alles ganz unverbraucht.
Zum perfekten Start gehört auch das der Arbeitsalltag nur so ganz allmählich anläuft.
Am Ende einer langen Freundschaft
Sehr oft ging es in meinen Einträgen um eine bestimmte zweifelhafte Freundschaft.
Eine Freundschaft, die eigentlich seit Jahrzehnten besteht, sich aber in den letzten Jahren immer mehr aufgelöst hat.
Immer wieder ging man auseinander immer öfter riss der Kontakt ab und wurde dann wieder hergestellt.
Immer wieder war’s für mich dabei und dann wieder doch nicht…aber selbst bei diesem hin und her war zu erkennen, das selbst dieses Hin und her einen negativen Trend hatte.
Sieht man die letzten drei Jahre als Ganzes steht die Tendenz auf sterben, auch wenns kurz mal wieder Hoffnung gab, wir könnten zu alter Freundschaft zurück finden.
Nun ist ein Punkt erreicht, an dem ich wieder mit seiner Ignoranz bestraft wurde und wahrscheinlich wieder von mir erwartet wird, das ich mir beide Beine ausrenke um ihn auf dem Thron gnädig zu stimmen gehört zu werden..
Es ist wie immer…ich gebe nur…er nimmt nur.
Eine Bitte sich zu überlegen, was ihm seine Freundschaft wert ist….ja ist es bisher nicht wert zu antworten und damit ist eigentlich alles gesagt..
Ich bin leer und nicht gewillt (wie sonst) auf die heilende Wirkung der Zeit zu hoffen, die dann den Kontakt irgendwann wieder herstellte.
Ein Gefühl einer beendeten Beziehung, auch wenn es nur ein „Freund“ war..
Irgendwie ist das Gefühl endgültig, als wäre er gestorben und schon deswegen gäbe ein kein Zurück und kein Happy End mehr.
Denke ich an diese Freundschaft, denke ich nicht mehr ,was noch kommen wird oder was kommen sollte, sondern nur was war und das ganz automatisch.
Man will oft den Schlussstrich ziehen und macht es dann doch nicht…aber irgendwann zieht sich der Schlussstrich alleine, als wenn Jemand stirbt.
Mit den Gedanken nur noch in der Vergangenheit und die ist lang und geht bis heute.
Heute noch etwas traurig, das ihm noch nichtmal einfällt zu antworten, wenn um die Frage geht, was ihm noch diese Freundschaft bedeutet.
Dieses Schweigen ist für mich klarer als ein „verpiss dich“ denn es zeugt von totalem Desinteresse.
Schade das 25 Jahre Freundschaft so enden müssen, aber ich weis das meine Freunde recht haben, wenn sie sagen, in diese Richtung verschwende ich nur meine Energie.
Es wird nicht der letzte Eintrag zu diesem Thema sein, aber nun ist passiert was schon lange vorhersehbar war.
Meistens sind die Erfahrungen von Anderen für einen nutzlos, denn man muss meistens die Erfahrung selbst machen.
So ist das Leben.
Am Ende der Zeit
Heute ist es nun soweit.
Es ist kein gewöhnlicher Sonntag, sondern heute geht auch mein Weihnachtsurlaub zu Ende.
Die Zeit, der ich so lange entgegengefiebert habe ist nun auch schon wieder vorbei.
Auch wenn’s schade ist, das die Zeit vorbei ist, kann ich nicht sagen das ich mit allzu großem Grauen dem Alltag entgegensehe.
Ein gutes Zeichen das ich mich wohl gut erholt habe wenn ich sagen kann ..faullenzen war gut, aber nun ist wieder Zeit für was Anderes.
Kindergeburtstag
Nachdem wir am Freitag schon mit der Familie den Geburtstag meines Sohnes gefeiert haben, war heute der Kindergeburtstag mit seinen Freunden an der Reihe.
Ein Tag im Legoland-City-Center war genau nach dem Geschmack der Kinder, nur für uns sehr Kräfteraubend.
Für meinen Sohn und für seine Gäste wars ein perfekter Tag…nur das zählt.
Nach dem ersten Schritt
Nachdem wiedermal Funkstile herrscht, gibts immer einen, der dann den ersten Schritt auf den Anderen zu macht.
Bisher war es immer so, das ich Derjenige war der über seinen Schatten gesprungen ist und einen versöhnlichen Schritt auf den Anderen zu gemacht hat und die schwere Situation in entspannende Wege leitete.
Wohl auch immer gewürdigt, das ich den Mut hatte für diesen ersten Schritt und mit der Erkenntnis das dem Anderen für diesen ersten Schritt immer der Mut fehlte, ja er sogar richtigen Blockaden hatte, sosehr er sich doch eine Entspannung des Problems und eine Aussprache wünschte wie ich.
Nun wagte ich den ersten Schritt mit einem Versuch der Kontaktaufnahme, die bisher unbeantwortet bleibt.
Wird von mir jetzt nun der zweite Schritt erwartet?Gehe ich , gebe ich dem nach, irgendwann den ganzen Weg allein?
Ist diesmal überhaupt eine Versöhnung und Aussprache gewünscht oder das Ausbleiben einer Antwort, das Signal das kein weiterer Schritt erwünscht ist?
Fragen über Fragen…aber vor allem Fragen über den ganzen Sinn dieser sozialen Bindung, die offensichtlich immer verstörter abläuft..
Telefonat
Habe gerade ein sehr langes Telefongespräch mit meinem Vater hinter mir.
Seit langem konnten wir mal, ganz ohne Zoff, auf Augenhöhe reden.
Gerade was meine Position im Leben angeht, was die wichtigsten Dinge im Leben ausmacht und über verlorene und neue Freundschaften und solche, die es eigentlich noch nie waren.
Über das, wie das menschliche Miteinander funktioniert und das „Geben“ nie ein Verlußt der Sache ist, sondern immer ein Gewinn.
Obwohl der Tag so depressiv, dunkel, langweilig und nachdenklich begonnen hatte, hat er nun den Charakter Informationen bekommen zu haben über die man länger nachdenkt, selbst wenn das Telefonat schon lange beendet ist.
Gibts ja immer Phasen im Leben, in denen sich scheinbar was verändert.
Auch wenn es nur wenig ist, ich denke, heute ist so eine kleine Phase.
Zufällige Information bringt Ungleichgewicht
Ein belangloses Gespräch und zufällig enthüllt sich eine unangenehme Information.
Die rhetorische Nachfrage nach einem gemeinsamen Bekannten offenbarte die Wahrheit, das dessen Realität, mich wegen Müdigkeit zu versetzen, nichts mit der Wahrheit zu tun hatte.
Es ging nicht darum, er sei zu müde und zu überarbeitet um meine Einladung annehmen zu können…sondern es ging um mich.
Denn der müde und ausgepowerte Mann, der nur noch seine Ruhe haben wollte ist nicht zu müde um sich anderweitig zu verabreden.
Ich nehme diese „Beziehung“ schon lange nicht mehr so ernst um hier ernsthaft getroffen oder enttäuscht zu sein, aber ein kleiner Restaufreger bleibt doch.
Vielleicht bewerte ich die Sache engstirnig befangen, denn zwischen meinem (von ihm abgelehnten) Vorschlag und seinen Partydrang liegen gut zwei Wochen.
Aber hätte er sich nichtmal melden können, wenn er sich genug erholt sieht um sich wieder ins soziale Leben ziehen zu lassen?
Vielleicht liegt dieses aber auch daran, das wir nach seinem Absagen eher im Streit unsere Kommunikation unterbrochen haben?
Ob ich das nun beleidigt auf meine Person beziehen soll oder krampfhaft überreagiere und hier kleinkariert mich an unwichtigen Details aufziehe….keine Ahnung.
Bild des Tages
Sein Tag
Mein Sohn hatte das Wort und wollte seinen Geburtstag mit der Familie in einer großen Berliner Modellbahnlandschaft verbringen.
Sein Wort ist uns Befehl und somit verbrachten wir heute den ganzen Nachmittag in den Welten des „Loxx“ und es ist erstaunlich wieviel Ausdauer mein Sohn hat, wenn es um das Betrachten kleiner Modelle geht.
So war es ein Tag, den er als sehr schönen Tag bezeichnet…darauf kam es an.
8 Jahre
Couchtag
Heute ist so rein gar nichts passiert.
Ein Tag auf der Couch zwischen Fernseher und Dösen.
Abends ein Bier und wieder die Couch und wieder der Fernseher…aber irgendwie kann auch das Entspannung sein.
Und …dann doch nicht
Schon gekündigt und dann doch wieder eine Gamecard gekauft, die mich mit meinem Account bis März retten soll.
Irgendwie ne Bauchentscheidung mich noch nicht gänzlich von diesem Spiel zu trennen.
Sucht sieht doch eigentlich anders aus, bin ich 2012 kaum zum Spielen gekommen, aber so ganz einstampfen was einem 7 Jahre solche Freude bereitet hat??Erstmal nun doch nicht.







