Auf dem Weg der Genesung

Der dritte Tag meiner Erkältung und ich kann nicht behaupten das es mir wieder gut gehen würde.
Mir fällt ein Gespräch mit meinem Vater ein, der mal sagte, das der Weg der Genesung mit dem Alter immer länger wird.
Ich finde schon am Rande der 40 merke ich einen kleinen Unterschied zu früher.
War ich als 20-Jähriger meist nur einen Tag mit einer Erkältung , ging es oft den nächsten Tag schon wieder.
Der Regenerationsprozess kommt mir jetzt schon leicht schleppender vor.
Vielleicht Einbildung, vielleicht hat mein Vater da irgendwo recht.

Erkältung 2.Tag

Nachdem ich mich gestern schon mit einer Erkältung rumschlagen musste, hat diese in der letzten Nacht noch an Fahrt aufgenommen.
Es ist immer doof krank zu sein, aber irgendwie ist es mir auch lieber das ich diese Erkältung jetzt bekomme (wenn ich sie schon bekommen muss) als in ein oder zwei Wochen, wo ich dann einiges vor habe.
Daher passt mir dieses „Aus“ zumindest zeitlich in meinen Plan, auch wenns unangenehm ist kann ich dem was Gutes entnehmen.
Ich hoffe dennoch , das ich morgen über den Berg bin, um noch ein bisschen was von meinem „Sonderurlaub“ zu haben.

Wochenende

Mein Sohn schlägt sich seit Tagen mit einer Erkältung rum.
Heute waren wir beim Arzt , welcher uns nun beide für den Rest der Woche aus dem Verkehr gezogen hat.
Wärend es beim Sohn so langsam besser wird, scheint es bei mir jetzt erst richtig los zugehen.
Immerhin haben wir jetzt irgendwie schon mal Wochenende..also nun 5 Tage frei.

Ohne Sonne

Tief im Januar und noch immer sind die Tage ohne Sonne.
Eine geschlossene graue Wolkendecke nun schon seit mehreren Wochen lähmt irgendwie die Lebensgeister.
Die Gedanken sind im Sommer..bei wolkenlosem blauen Himmel.

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Morgens im Park

Morgendämmerung,
Der Schnee scheint selbst die Nacht nicht ganz dunkel werden zu lassen.
Schnee macht die Umwelt ruhiger.
Die Luft ist kalt und klar.

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Erkältung

Erst schniefte mein Sohn und nun hat’s gestern Abend mich erwischt.
Innerhalb von zwei Stunden ging meine Nase zu und eben noch top fit, fühlte i h mich von einem Moment auf den anderen auch krank.
Mich plagt nun die erste Erkältung des Jahres.
Da ich sowieso mit meinem Sohn zu Hause bin, brauche ich mir zumindest nicht überlegen ob ich mich krankschreiben lasse.

Dienstag neben der Vorschrift

Es ist Dienstag und heute liegt der Krankenschein meines Vorgesetzten mit auf dem Stapel der Krankmeldungen.
Eigentlich ist er ja mehr der Vorgesetzte meines Vorgesetzten aber durch sein Fehlen geht hier gleich alles viel flüssiger, ruhiger und entspannter vor sich.
Die Tatsache, das ich mich weniger kontrolliert und überwacht fühle, führt nicht im Geringsten dazu, das ich hier alles stehen und liegen lasse.
Vielmehr finde ich zu meinem eigenen Arbeitstempo und vor allem meiner Arbeitsweise, die aber nun nicht ineffektiver ist wie die unter der stillen Beobachtung.
Ich mach mein Ding, nach bestem Wissen und Gewissen aber eben viel entspannter und werde heute Nachmittags zu dem gleichen Erfolg und Ergebnis kommen…nur eben nicht so entkräftet.
Darüber sollte man man beiderseits nachdenken.

Rücken

Heute Morgen beim Aufstehen war es wieder soweit, eine schnelle Bewegung und schon zwickte es mich im Rücken.
Kein schlimmer Hexenschuss aber schon etwas, was mir bestimmte Bewegungen unmöglich machte.
Da ich mit meinem fiebernden Sohn heute sowieso zu Hause sein muss, bin ich nun schon alle möglichen Reha-Möglichkeiten durchgegangen.
Ein warmes Bad und dann ein Heizkissen und mittlerweile erweitert die Wärme meinen Bewegungsradius.
Eigentlich habe ich ganz selten mal mit dem Rücken zu tun, aber vielleicht ist das schon ein Zeichen das ich älter werde.
Früher hatte ich nie sowas, heute bin ich scheinbar empfänglicher für alle Wehwehchen.

Brunch

Geburtstag meiner Frau und so sind wir heute in Familie zum brunchen gewesen..
Von Allem ein bisschen auf dem Teller ist heute genau nach meinem Geschmack.
Ich bin froh, das sich meine Geschenkidee sich als Treffer rausgestellt hat.
Musical ist immer gut und waren wir schon länger nichtmehr.
Anfang April geht’s zum „Tanz der Vampire“…das ist dann auch gleich was persönliches , da es ihr die Vampirwelt in allen Formen gut angetan hat.

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Spieltag

Der Samstag ging heute irgendwie völlig ungenutzt dahin.
Fast den ganzen Tag habe ich vorm PC gesessen und gespielt.
Heute war mir nach so rein gar nichts und da war dieses Spiel der kleinste gemeinsame Nenner.
Die Zeit verging im Flug aber ich fühle mich wie nach einem anstehenden Arbeitstag…müde und K.O.
Wird Zeit das es wenigstens ein bisschen Frühling wird.

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Freitagsstimmung

Und da ist sie wieder, meine Freitagsstimmung.
Der Arbeitsansturm der Woche lässt langsam nach, alles wird ruhiger..und es entsteht Raum für freie Gedanken.
Der Druck lässt nach und schon steht der ruhige und dahinfließende Freitag im totalen Gegensatz zu der sonst so hektischen Hochspannungswoche.
Das Wochenende steht vor der Tür und damit jede Menge Freizeit, normalerweise ein Grund sich heute richtig gut zu fühlen, aber ich liege mit den Gedanken irgendwie neben der Zeit.
Ein Lied, das zu meiner Stimmung passt wird endlos wiederholt, sodass es meine melancholische Freitagsstimmung noch vertieft.
Wie die Ruhe nach einem Sturm, die uns nach dem Krach eines Sturms nun wie der Verlust des Gehörs vorkommt.
Ein Tag im Januar, ohne Sonne..weis in weis..und kalt.

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Der Tag

Heute war der erste Tag, an dem ich mich in meiner neuen Position beweisen mußte.
Ein neuer Stand in der Firma, den ich mir quasi selbst eingebrockt hatte und bisher immer große Reden schwingen konnte und alles so schön ausmalen konnte, was ich nun auch in Taten unter Beweis stellen mußte.
Und..es ist mir gut gelungen, viel besser als ich das erwartet hatte.
So bin ich fürs erste über die Erwartungen hinaus, die man diesbezüglich in micht hatte.
Ein Tag um ein wenig zu feiern……und so werd ich es auch tun.

Winter

Der Winter scheint zurück.Eigentlich schon nichtmehr mit gerechnet, zeigt sich der Januar mit bleibendem Schnee und durchgängigen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.

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Melancholische Ader

Wieder ein Lied auf der Playlist gefunden, was nun immer auf Endlos steht und die Gedanken wegträgt.
Erinnerung an vergangene Zeiten.Erlebnisse die bedeutend waren und Jahre zurück liegen.
Eine melancholische Wehmut, die ich aber nicht als unangenehm beschreiben würde.
Vergangenes ist Vergangenheit und zum Glück bleiben die Erinnerungen.
Es reißt mich nur immer komplett aus dem Tag, wenn die Gedanken die eigene Vergangenheit zurückreisen.
Manchmal versuche ich zwischen dem „Damals“ und dem „Heute“ zu vergleichen, was nicht gelingt, da Erlebtes Leben erst aus einem zukünftigen Betrachtungswinkel heraus magisch wirkt.
Im Hier und Jetzt passiert alles nur.
Erst nach einer gewissen Zeit kann man auf das Erlebte zurück schauen.
Dann ist der Film fertig geschnitten und vertont …erst wenn es weit hinter mir liegt kann das Erlebte magisch werden und die Gedanken anziehen.
So wie Heute.

Freundschaft

Bei einer guten Freundschaft ist es wie bei einem Tennisspiel, denn der Ball kommt immer wieder zurück.
Am schönsten ist es, wenn man gerade damit garnicht rechnet.
So wurde ich heute von einem guten Freund überrascht.
Eine spontane Einladung auf ein Konzert reißt mich aus meiner grauen Montagsstimmung.
Diesem Freund verdanke ich viel, wenn es darum geht, mich neben meinem Alltag immer wieder mal in kulturelle Leben zu ziehen um was unvergessliches zu erleben.
Bisher habe ich nichts bereut und auch diese Überraschung kommt zu einem Zeitpunkt an dem ich sowas brauche, das Jemand an mich denkt…von ganz allein und ohne Anstoß.
Mein Vater sagte mal, „Wenn du gibst…kommt immer was zurück“.
Er hat recht.

Glück

Nachdem ich über die Belastung einer zerbrochenen Freundschaft mit kaum noch Jemanden reden kann (weil dazu auch alles gesagt ist), bin ich froh das ich mich damit wenigstens meiner Frau anvertrauen kann.
Freunde wollen mich in dieser Beziehung immer eher dazu bewegen, altes einfach zurück zu lassen und nur noch nach vorn zu sehen, verständlich.
Meine Frau hört sich mein Unbehagen auch noch das tausendste Mal an, auch wenn sich dadurch an der Situation nichts ändert.
Aber es tut gut, wenn man schwere Dinge, die man mit sich rumträgt, jemanden (mit)teilen kann.
Einfach eine zweite Meinung einholen, hilft mit bei der Verarbeitung der Sache.
Den richtigen Menschen für eine Partnerschaft gewonnen zu haben ist schon sehr großes Glück, erst recht wenn sie immer das Gefühl des „Auffangens“ in jeder Lebenssituation vermittelt.
Glück kann man nicht finden, Glück muß man wahrnehmen.

Einfach mal raus

Nachdem ich gestern wieder ganzen Tag nicht aus der Wohnung gekommen bin, tat der Spaziergang an der frischen Winterluft richtig gut.
Ich sollte mir angewöhnen, jeden Tag eine Stunde raus zu gehen, egal was Wetter und Kraft dagegen sagen könnten.
Nun sind meine Kopfschmerzen weg und die körperliche Trägheit ist auch fast verschwunden.
Auch wenn wir noch mitten im Winter sind und es demnächst nochmal richtig Frost geben soll, erwarte ich den Frühling wie noch nie.
Sonst wars mir egal, wann’s draußen wärmer oder kälter wird, nun kann es nicht früh genug so ein Frühling werden, bei dem man sich stundenlang draußen aufhalten kann ohne zu frieren.

Samstag

Ein Tag auf der Couch.
Erst war ich zu früh wach und konnte dann nichtmehr einschlafen.
So habe ich dann heute am Computer gespielt und einen Film nach dem anderen gesehen, alles drin.
Zum Rausgehen lud das Wetter nicht ein.
Wird Zeit das es draußen Frühling wird.

Die erste Januarsonne

Endlich mal wieder ein typischer Freitag.
Man fährt durch nicht allzu volle Straßen und auf der Arbeit geht auch alles in einem langsameren Tempo vor sich.
Freitags geht einem die Arbeit leichter von der Hand, das Wochenende steht vor der Tür.
Und dann kämpft sich noch die erste Januarsonne durch die Wolken und läßt sich in den Scheiben reflektieren, macht den Tag deutlich heller und hebt die Stimmung.
So ist es endlich wieder ein Freitag an dem man einfach so dahingleiten kann..

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