In der EM angekommen

Erst kam alles ganz schnell.
Den Kopf voll mit den Dingen des Alltags konnte ich mich gar nicht so auf die Fußball EM freuen.
Jetzt, wo das Wochenende ein wenig Ruhe ausstrahlt und der erste Sieg der heimischen Mannschaft Tatsache ist, bin ich schon mehr angekommen im EM Fieber.
So langsam wird es auch für mich ein bewußtes Event, bei dem ich mich im Vorfeld schon auf bestimmte Spiele freuen kann.
So hoffe ich es bleibt spannend, was auch heißt das Löws Truppe so lange wie möglich im Turnier bleibt, dann bleibt auch das EM Fieber.

Sommer und Freitag

Mitte Juni, der Sommer fährt gerade seine volle Kraft aus…So sollte es sein, aber der wolkenverhangene Himmel läßt kein echtes Sommergefühl zu.
Irgendwie passt das Bild zu meiner Stimmung.
Die Arbeitswoche geht zuende und der Druck läßt nach und offenbart nun irgendwie ein emotionales Loch.
Obwohl ich mich auf das Wochenende und damit auch den Beginn der Fußball EM gefreut habe, so fühle ich mich jetzt leer.
Ich fühle mich allein, obwohl ich es nicht bin…nachdenklich, obwohl eigentlich alles ok ist und es nichts zum grübeln gibt.
Als hätte ich schon die ganze Woche einen schweren emotionalen Rucksack bei, der mit schon die ganze Woche auf die Schultern drückt und nun nehme ich ihn ab und sehe die Wunden.
Einsam fühlen, obwohl man garnicht so einsam ist?
Der Freitag-Nachmittag strahlt eine sich senkende Ruhe aus, die aber eher beunruhigend wirkt.
Schwermütig ins Wochenende…vielleicht eine natürliche Phase, vielleicht aber auch von der Arbeit ausgesaugt.
Ein seltsames melancholisches Gefühl.

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Ich brauch‘ kein Sommer

Fast Mitte Juni und das Wetter draußen erinnert mehr an einen kühlen April als an einen Sommertag.
Mich stört dieses durchwachsene Wetter nicht.
Solange ich noch nicht Urlaub habe und der Arbeitsalltag mich beherrscht ist mir das kühle Wetter lieber, als die halbe Nacht wegen der unerträglichlichen Hitze wach zu liegen und tagsüber im Büro vom Sommer auch nicht viel zu haben.
Soll der Juni machen was er will…ich bin mir sicher, ein paar heiße Tage wird’s auch in diesem Jahr geben.

Wenn er doch fehlt…

Alte Freundschaft…seit 30 Jahren hatte sie Bestand.
In den letzten Jahren gings eher zurück, der Kontakt wurde immer dünner…das Verhältnis vom Geben und Nehmen in einer Freundschaft klappte immer weniger.
In den letzten Monaten hatten wir nur noch sporadischen SMS Kontakt…und hier und da mal ein Telefonat.
Vor ein paar Wochen beschloß ich mich hier völlig aus dem zu lösen, was mal eine Freundschaft war..von der aber nichtmehr viel übrig blieb.
Lange habe ich über diesen Schritt nachgedacht, ob ich ihn nun völlig zurück lassen sollte, aber ich kam zu dem Schluß, das mir der Kontakt auch nichtsmehr brachte.
Nun will ich nach knapp zwei Monaten Funkstille nicht sagen, das ich meine Meiung geändert hätte, denn die Umstände, das diese Freundschaft nicht mehr als solche funktioniert hat, ist ja immernoch gegeben….aber irgendwie ist es doch ungewohnt, wenn man nun garnichts mehr von ihm hört oder liest.
Der Kontakt hatte sich auf ein absolutes Minimum heruntergefahren und es hatte mir nichts ausgemacht…nun fallen aber die sporadischen Statusmeldungen und seltenen SMS als fehlend auf.
Sicherlich kommt mir gleich als zweiter Gedanke, das es die richtige Entscheidung war, hier die Freundschaft zu kündigen, aber Abstand sieht man immer die guten Jahre und weniger das verkrüppelte Ende der „Freundschaft“.
Es ist trotzdem ein seltsames Gefühl, jemanden nach 30 Jahren völlig aus dem Leben zu streichen.
An den wenigen Kontakt hatte ich mich gewöhnt, hätte aber nie gedacht, das es mir so auffallen würde, wenn selbst das wegfallen würde.
Schade das die Dinge alle diesen Weg gehen mußten, aber manches kann man eben nicht beeinflussen.

Schlechtes Wetter Ausreden

Langes ausschlafen..noch lange im Bett liegen bleiben.
Heute gehts, denn es ist Wochenende und das Wetter draußen sagt einem auch, das man ruhig im Bett liegen bleiben kann.
Den halben Tag träge durch den Tag geschleppt und dann, wie gesagt, das wenig einladend wirkende Wetter.
Dabei wäre heute wieder ein „Joggingtag“, aber bei Wind und Nieselregen?
Ich habe mich dann fertig gemacht und bin meine Runde gelaufen, schon weil ich wußte, wenn ich einmal einknicke, mache ich das immer wieder bei immer kleineren Ausreden.
Das Laufen war gut wie immer, aber das Gefühl danach war größer.
Nun habe ich nicht nur den Erfolg, mit dem Lauftraining angefangen zu haben, sondern auch das Gefühl an einem Tag des inneren Schweinehundes es trotzen fortgesetzt zu haben.
Ein gutes Gefühl, der ersten kleinen Prüfung getrotzt zu haben.

Mai

Schon wieder ein ganzer Monat vorbei.
Eigentlich beginnt mit dem Juni so richtig die Sommerzeit, auch wenns wettertechnisch danach noch nicht aussieht.
Die Zeit vergeht und die Monate fliegen immer schneller an mir vorbei.
Ab morgen kann man dann sagen, am Monatsende ist das halbe Jahr schon wieder rum.
Die Zeit scheint sich subjektiv mit dem eigenen Alter zu beschleunigen.
Das war’s mit Mai.

Urlaubsreif

Vorbei die Zeit, des entspannten Arbeitens.
Ohne Stress und mehrbelastung gehen die Tage derzeit eher selten vorbei.
Selten sind die Tage geworden, das ich in den Feierabend gehen konnte, ohne mir weiter Gedanken um die Firma zu machen und selbst in der Freizeit weiter meine Aufgaben zu planen.
Alles Zeichen dafür das es nicht so rund läuft wie man das gerne hätte.
Ich wünsche mir, das sich die Dinge wie von selbst in ein gut laufendes schweizer Uhrwerk verwandeln und meine administrative Arbeit nur noch optional abverlangt wird.
Ohne Druck bin ich dann sicherlich auch zu besseren Ergebnissen fähig.
Bis dahin bleibt nur der rettende Blick zum Wochenende und weiter bis zum nächsten Urlaub.
Hoffe auf bessere und entspanntere Zeiten…früher ging das schließlich auch.

Himmelblau

Es ist Freitag, die Straßen sind leerer als sonst, der Arbeitstag ruhiger als sonst..alles schon in der Vorfreude aufs Wochenende.
Wenn dann einem der Tag noch so einen blauen Himmel schenkt, dann steigt die Stimmung.
So ein Kaiserwetter mit blauem Himmel gepaart mit dem etwas langsameren Gang des Freitags bringt mich auch oft zum Nachdenken.
Erinnerungen an den letzten Sommer, den letzten Urlaub.

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Selbstheilung

Ich denke gut zwei Jahre zurück.
Damals saß ich beim Arzt, und dieser offenbarte mir die Quittung meines bisherigen bequemen Lebens.
Diagnose Erhöhter Blutdruck, infolge von leichtem Übergewicht,Bewegungsarmut und zu fettem und zu salzigem Essen.
Sicherlich muß ein Arzt erwähnen, wie man erhöhten Blutdruck durch eine gesunde Lebensweise von selbst wieder in den Griff bekommen kann, aber da die Patienten das wahrscheinlich fast immer überhören, bekam auch ich Medikamente gegen den hohen Blutdruck.
Ich kann mich heute noch sehr genau an die erste Zeit erinnern, als mein Körper sich erstmal an diese Betablocker gewöhnen mußte.
Die ersten Wochen wurde ich extrem schlapp, antriebslos und müde.
Einfach kraftlos und ich konnte selbst an warmen Sommertagen frieren.
Hatte ich mir den hohen Blutdruck mit Bewegungsmangel eingehandelt, dann war ich mit diesen Medikamenten noch träger und kraftloser.
Als der Körper sich daran gewöhnt hatte, wurde es zwar ein wenig besser aber auch nicht gut.
Oft fühlte ich mich so als hätte ich ein altes Akku als Antriebskraft, was morgens zwar voll ist, sich aber auch umso schneller wieder entleert, weil es keine Ladekapazität hat.
Was für eine fruchtbare Zeit.
Seit Monaten bin ich nun dabei, viel gesünder und salzärmer zu essen und mich viel mehr zu bewegen.
Es gibt praktisch keinen Tag mehr in der Woche, an dem ich sportlich nichts unternehme.
Allein durch den Sport fühle ich mich fitter, wacher und agiler, aber der Hauptgrund war, ich wollte diese Pillen loswerden.
Heute habe ich bereits zehn Kilo weniger auf der Waage und mein Blutdruck pendelt sich im oberen normalen Bereich ein..tendenz leicht fallend.
Ich fühle mich heute besser denn je.
Der gute Ratschlag eines Arztes ist meißt richtig, aber sich drauf einstellen kann man nur, wenn man sein Leben ändern will.
Sein Leben ändern kann man nur, wenn einem das aktuelle nichtmehr passt.
Ich bin froh, das ich diese müde und kraftlose Zeit hinter mir habe, die mir heute als Warnung und Antrieb hilft, weil ich ja nun weis, wie es mal war.

Falscher Job

Immer wenn die Arbeit nur noch nervt, fühle ich mich im falschen Job.
Man arbeitet nur noch des Geldes wegen, naja und vielleicht noch ein bisschen wegen der netten Kollegen und das man nicht gelangweilt zu Hause rumsitzt.
Aber das Arbeitskerngebiet…nur wegen der Abhängigkeit vom Geld.
Dabei habe ich einen verhältnismäßig leichten und zugleich gut bezahlten Job, aber die Routine nervt derzeit.
Es ist das Übliche…immer irgendwie das selbe.
Gestern Abend traf mich dann ein Geistesblitz, ich hätte Meteorologe werden sollen.
Wetter und Wetter beobachten, das ist doch schon lange mein Ding.
Klar, wiederholt sich das Wetter auch, aber dafür koan ich mich immer wieder aufs Neue begeistern, so bilde ich mir das zumindest ein.
Irgendwie beginnt für mich die Zeit, sich Gedanken zu machen, was man im Leben noch machen könnte, was mehr Spaß macht und man trotzdem Geld damit verdient,

Waldweg

Heute bin ich mal wieder mit dem Rad unterwegs gewesen.Knapp 20 Kilometer Waldweg.
Es ist schon sehr lange her, das ich mit dem Rad eine so große Waldtour gemacht habe oder überhaupt so lange mit dem Fahrrad gefahren bin.
Früher als ich als Kind hier öfters lang bin, kam mir der Weg noch viel länger und breiter vor.
Mir kommt es so vor als hätte der Mai in das Leben im Wald ausschlagen lassen und die Natur den Weg des Menschen etwas zurück gedrängt.

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Nochmal Spiel

Heute bot es sich richtig an, den ganzen Tag mit Diablo3 zu verzocken.
Die Frau unterwegs und die Kinder bei den Großeltern…ich alleine zu Hause.
Obwohl der Tag im Fluge verging, den ich am PC verspielt habe, kann ich nicht behaupten, ich hätte den Tag mit Computerspielen vertrödelt oder vergeudet.
Ein guter Film ist ja auch keine Zeitverschwendung, solange man nich nur noch vor der Glotze hängt.
Nun ist es ja wirklich so, das es Computerspiele gibt, die gut genug gemacht sind, das sich der Spieler für eine gewisse Zeit völlig drin verlieren kann und gedanklich die Abenteuer der Spielfigur miterlebt, die er da steuert.
Es klingt vielleicht für den Außenstehenden komisch, aber ich kann nicht behaupten, heute nichts erlebt zu haben, obwohl ich nur vor dem Rechner gehangen habe.
Ich erfahre das nicht zum ersten mal, das ein Computerspiel ein kleines persönliches Abenteuer sein kann, wenn man es versteht, den Spieler sehr tief in die Story und das virtuelle Geschehen einzubinden.
Ich kann von mir eigentlich nicht sagen, das ich ein Spielertyp oder Computerzocker bin.
Mein Alltag läßt es nicht zu, das ich viel vorm PC sitze und wenn, hätte ich auch keine Lust einfach nur zu spielen.
Aber so einmal im Jahr bin ich dann gut dabei und habe viel Spaß dabei und kann nicht behaupten das es Zeitverschwendung wäre.
Mal so und mal so….heute auf jeden Fall, habe ich was erlebt…ohne meine Wohnung verlassen zu müssen und ich habe deswegen kein schlechtes Gewissen.
Die Spielbegeisterung kommt bei mir genauso schnell und plötzlich wie sie wieder geht.
Momentan ist sie da und auch das fühlt sich gut und Erfüllend an.

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Spiel

Es hat mich wieder gepackt.
Seit Monaten benutze ich den PC nichtmehr zum Spielen.
Dieses Diablo hat mich wiedermal mehr in den Spielbann gezogen als ich das erwartete.
Wie auch schon bei den beiden Vorgängern, steigert sich das Spielvergnügen mit dem Spiel noch selbst und somit habe ich heute praktisch den ganzen Tag spielend verbracht.
Eigentlich habe ich das Spiel eher als Impuls gekauft, weil ich ja die anderen zwei Teile auch habe und ich irgendwann mal reinsehen wollte.
Anders als gedacht.

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Kein-Tag

Heute ist irgendwie kein richtiger Tag.
Gestern Abend wegen dem blöden Fußballspiel erst spät eingeschlafen und dafür in der kurzen Nacht immer wieder wach gewesen weil eines der Kinder immer irgendwas hatte.
Gegen Morgen kämpfte mein Sohn auch noch gegen die Übelkeit, so blieben heute beide zu Hause, mit mir.
Sohnemann ging’s bald wieder besser, war da nur noch die Müdigkeit wegen der schlafarmen Nacht die mich heute planlos durch den Tag ziehen ließ.
Den halben Tag am PC mit Diablo 3 vertrödelt und nun bin ich K.O. vom Nichtstun.
Ich merke, das ich aus meinem Tagesablauf gerissen bin.
Ich stell mir einfach vor, heute ist Samstag (wegen Arbeitsfrei)…so kann ich mich morgen Abend (subjektiver Sonntag) noch freuen, das mein Wochenende noch nichtmal begonnen hat.

Diablo 3

Lange erwartet und nun seit heute im Handel.
Da ich von den ersten beiden Spielen schon so begeistert war, war es mit klar, das ich mir Diablo3 sowieso irgendwann zulege, warum also nicht gleich heute.
Kaum von der Arbeit zu Hause sitze ich vor dem Spiel.
Eigentlich wollte ich es nur mal installieren und mal kurz reinsehen…kurz reinsehen…als wüßte ich es nicht mehr, wie schnell einen dieses Spiel fesseln kann.

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Straßenfest

Jedes Jahr um die gleiche Zeit, ein Straßenfest gleich um die Ecke.
Obwohl es jedes Jahr um das Gleiche geht, doch schon Familientradition, hier hin zu gehen.
Immer die gleichen Buden an immer der gleichen Stelle, und doch ziehts uns hier her, vielleicht gerade deswegen weil es immer um die gleiche Zeit am gleichen Ort in der gleichen Art und Weise statt findet.
Wäre irgendwas anders, würde es mir sofort negativ auffallen.

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Allergie

Mitte Mai und überall fliegen die Pollen und man hört es niesen, außer bei mir.
Früher war ich mit der Erste, der an Dauerschnupfen litt sobald die ersten warmen Tage durchs Land gingen.
Nur schwere Allergieblocker konnten die ständigen Niesatacken ein wenig eindämmen.
Dieses Jahr habe ich bisher garkeine Beschwerden, nichtmal ansatzweise.
Ich überlege schon, an was da liegen kann, lebe ich doch schon Jahre mit dieser Allergie.
Liegt es an meinem Lauftraining?Drei mal die Woche schweratmend durch den Wald könnte mich gegen jede Blüte desensibilisiert haben.
Oder liegt es daran, das ich letztes Jahr die Allergieblocker einfach weggelassen habe und so meinen Körper gezwungen habe, selbst mit der allergischen Belastung klar zu kommen ?
Allergieblocker scheinen wie ein Staudamm zu wirken.
Nimmt man sie, fließt das Wasser (allergische Reaktion) nichtmehr und das Flußbett trocknet aus.
Läßt man die Pillen dann weg, bricht der Damm und die Flut macht alles nur noch schlimmer.
Irgendwie kommt man mit seiner Reaktion und Gegenreaktion völlig aus dem Gleichgewicht.
Wie auch immer, bin froh das ich diese Plage los bin…sowohl die Allergie als auch die Tatsache Medikamente dagegen schlucken zunmüssen.

95,3 Radio Sydney

Ein Smartphone mit einer Webradio-App ans Autoradio angeschlossen und schon hat man die Qual der Wahl.
Tausende Webradiostationen empfangbereit.
Einige Sender, fern ab der Heimat, klingen doch ganz so wie das, was man hier nach Radioschema F jeden Tag aufs neue hört, aber viele andere geben ein ganz anderes Radiogefühl ab.
Eine andere Sprache und ganz andere Musik und schon fühlt sich das ein bisschen nach Urlaub an, denn fremde Radiosender kennt man doch nur aus dem Urlaub.
Heute habe ich den ganzen Tag einen australischen Lokalsender gehört und frage mich, wann kommen die ersten Autoradios mit SIM – Kartensteckplatz und Webradiofunktion??

Stimmen im Wald

Sonst habe ich kaum eine Chance auf sowas zu achten aber heute nahm ich mir dafür mal Zeit.
Mitten im Mai in einem dichten Wald zu stehen und auf die Geräusche des Waldes zu achten.
Keineswegs leise, sogar sehr lautstart tobt da das Leben.

Maibild

Noch vor ein paar Wochen war das hier ein grauer Acker.
Der Mai hat die Farben Grün, Gelb und Weiß.

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