Winterschlaf

Wenig Arbeit diese Woche und die Woche schleicht ganz ruhig dahin.
Irgndwie scheint halb Berlin in den Winterferien zu sein.
Heute mußte ich einmal quer durch die Stadt fahren und bemerkte,das kaum Verkehr ist, da wo sonst der dicke Berliner Stadtverkehr tobt.
Irgendwie scheint alles im Winterschlaf fest zu frieren oder die Kälte hat die Menschen aus der Stadt getrieben.

Kindheit

Hatte heute mal früher Feierabend und die Kinder waren noch im Schulhort, wo ich sie nicht verfrüht rausreißen wollte.
So verschlug es mich spontan an einen Ort, an dem ich einige Sommer meiner Kindheit verbrachte.
Keine halbe Autostunde vor den Toren Berlins entfernt, stand ich wieder mitten in meiner Vergangenheit.
Das alte Haus gibt es noch, natürlich hat es heute andere Besitzer, in dem ich mit mit meiner Kinderclique den einen oder anderen Streich ausheckte.
Im Dorf selbst hat sich so wenig verändert, das man die Gegend sofort wieder erkennt.
Unsere alte Badestelle ist ganz schön zugewuchert oder kam mir früher nur alles größer vor?
Hier stehend erinnere ich mich, was für ein Abenteuer es war, hier rüber zu schwimmen.
Heiße Sommer in den Ferien, auf dem Dorf in der Natur, alles längst Vergangenheit zu keinen Kind von damals habe ich heute noch Kontakt.
Vergangenheit.Passiert.Vergangen.Fast weggewischt.
Das schönste ist es wohl, Erinnerungen mit Jemanden zu teilen, nur manchmal verwischt die Zeit Kontakte und Freundschaften.
Somit war ich heute alleine da um meine Erinnerungen aufzufrischen , die nun auch 25 Jahre her sein dürften.
So lebhaft der See damals im Sommer war, so eisig und eingefroren fremd erscheint er mit heute, als würden Erlebnisse sich mit der Zeit abkühlen.

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Sparflamme

Es sind Ferien in Berlin und das wirkt sich auch auf die Arbeit aus.
Zum einen lassen die Aufträge etwas nach und zum anderen kommt man mit dem Auto derzeit gut durch die Stadt.
Fast schon unheimlich wirken die leeren Hauptverkehrsstarßen, die im klaren Licht glänzen.
Auf der Arbeit angekommen, kann man entspannt vor sich hin arbeiten.Ohne Stress und ohne Überstunden.
Ein angenehmes arbeiten , wenn es sich denn genau so dauerhaft wirtschaftlich tragen würde.

Die Spree auf Eis

Ein paar Tage mit Temperaturen unter Null und es scheint, als würde die Stadt so langsam einfrieren.Die Westseite der Spree ist hier schon mit Eis bedeckt.
Ich frage mich, wie lange es noch dauern wird, bis das Eis beide Seiten erreicht und den Fluß scheinbar anhalten läßt.

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Das war der Januar

Der letzte Tag im Januar, das heiß der erste Monat des noch jungen Jahres ist auch schon wieder vorbei.
Kaum zu glauben, wie schnell so die Zeit vergeht.Kam mir das letzte Jahr schon sehr gehetzt vor, scheint dieses Jahr dieses Tempo noch zu beschleunigen, wenn ich mir überlege das der erste Monat auch schon wieder vorbei ist.
Subjektiv vergeht die Zeit viel zu schnell, oder ich nutze die Zeit zu schlecht, das ich ihr immer hinterher rennen muss,

Rufumleitung

Spätdienst.Feierabend im Büro.
Einer ist immer der Dumme und nimmt die Firma praktisch mit nach Hause, mittels der Telefon-Rufumleitung aufs Handy.
Heute bin ich der „Dumme“.
Sollte ich dann gerade telefonieren oder den Anruf ablehnen, geht er weiter zum „zweiten Dummen“.
Wenn dieser nun seine Rufumleitung auf die Firmennummer legen würde, was wäre dann?
Ein Anruf, der in der Firma aufläuft, dann zu mir und dann weiter zum Kollegen geleitet wird um dann wieder in der Firma selbst aufzulaufen, wo der Kreislauf von neuem beginnnt.
Was passiert dann?
Hört der Anrufer überhaupt ein Signal im Hörer, wärend der Anrufversuch im Kreis läuft?
Wirre Gedanken am Abend.

Kalt

Klares und kaltes Wetter, Temperaturen im zweistelligen Minusbereich.
Es ist immerhin noch Winter und irgendwie freue ich mich über diese Seite des Winters.
Eine tiefgefrorene Landschaft gehört zum Winter dazu und so hat man nicht ganz das Gefühl, vom Dauerherbst gleich wieder in den Frühling durch zu starten.
Wenigstens einmal richtig klirrende Kälte, für ein bisschen Wintergefühl.

Sonntag

Ein Sonntag, ganz nach meinem Geschmack.
Lange ausschlafen und dann trotzdem einen ergiebigen Mittagschlaf.
Es ist keine Verschwendung, den halben Sonntag schlafend zu verbringend, sondern ein komplettes Aufladen aller Energien.
Und somit ist der Sonntagabend dann sehr angenehm , da gut erholt und ausgeschlafen.
Die nächste Woche beginnt erstmal Kinderlos und da morgen Ferien sind und ich Spätdienst habe, werde ich den Tag ausgeschlafen anfangen.Das hat auch was als Wochenstart.
Und eine Lohnwoche ist es nebenbei auch noch.

Samstag

So plätschert das Wochenende dahin.
Hinter mir liegt eine, eher sorgenbehaftete Arbeitswoche, von der ich nichtmal am Wochenende richtig abschalten.
An dieses Auf und Ab werde ich mich nie gewöhnen, was eine Woche positiv aussieht, kann schon eine Woche später tendenziell düster aussehen.
Zum anderen liegt mir noch das Gespräch mit der Geschäftsleitung vom Freitag schwer im Magen, bei der ich wieder (bereits das zweite Mal in meinem Leben) eine Entlassungsempfehlung abgegeben habe.
Auf der einen Seite denke ich, das der Tag an dem ich im Lotto gewinne wohl der Tag sein wird an dem ich kündige.
Aber beim zweiten Nachdenken ist der Job dann doch mehr als die Veränderung auf dem Kontostand.
Der soziale Umgang und der Austausch mit den Kollegen ist da nicht zu unterschätzen.
Bleibt trotzdem der Gedanke, mit einem guten finanziellen Polster entspannter arbeiten zu können.
Aber man soll das Leben nehmen wie es ist und im Gründe kann ich ja zufrieden sein.

Morgenrot

Zwar künstlich übertrieben aber trotzdem schön.

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Urlaubsplanungen

Kaum hat das Jahr so richtig begonnen, beginnt bei uns in der Firma das Rennen um die besten Urlaubstage.
Wer nimmt wann und wer muss sich mit wem absprechen.
So ist noch nicht mal der Januar vorbei und schon habe ich alle meine Urlaubstage taktisch übers ganze Jahr verstreut.So schnell läßt sich die Freizeit des Jahres in ein paar Minuten durchplanen aber nun gibt’s auch festen Daten auf die man sich freuen kann.

Schwimmen

Ich war heute das erste Mal seit einem Jahr wieder in einer Schwimmhalle schwimmen.
Mit der Familie nach Feierabend, in erster Linie wegen dem Nichtschwimmerbecken, damit die Kinder ihre Schwimmkünste stärken können.
Abwechelnd mit meiner Frau zog es mich dann doch ab und zu ins große Becken um ein paar Bahnen zu schwimmen.
Schwimmen, Wasser und das leichte Körpergefühl im Wasser, erinnert mich immer stark an Sommer,Urlaub, Meer und Pool.
Aber auch die Bewegung im Wasser Tat gut.
Nach einem bewegungsarmen Arbeitstag, ein paar Runden geschwommen und dann zufrieden K.O. Ins Bett fallen, einmal in der Woche sollten wir uns das gönnen.

BluRay

Lange hab ich überlegt und nun heute doch zugeschlagen.
Endlich habe ich wieder eine Möglichkeit meine alten DVDs abzuspielen.

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Spätschicht

Montag : Blödester Tag der Woche.
Zum einen hat der Montag als erster Arbeitstag der Woche schon allein deswegen einen schlechten Stand.
Und mein Montag startet mit einem Spätdienst.
Ein Spätdienst, der mir total zuwider ist, da ich eh früh aufstehen muß um die Kinder in Kita und Schule zu bringen um dann zu warten bis meine Arbeitszeit anfängt.
Ein verlorener Vormittag und dann immer der Blick auf die Uhr, wenn man sonst so Feierabend hätte.
Dann Abends spät nach Hause und den nächsten Tag früh raus.
Aber ich will nicht zuviel meckern wegen einmal Spätschicht in der Woche, andere arbeiten im Dreischichtsystem und das jeden Tag.

Freunde

Gestern trafen wir uns in einem Restaurant mit unsrem Freundeskreis.
Eine lustige Runde bei leckerem Essen, da staunte ich nicht schlecht als es dann kurz nach Mitternacht schon wieder zuende war.
Wenn man die Zeit gut nutzt vergeht sie im Flug.
Alles in allem ein sehr gelungener Abend und das komplette Beisammensein war auch mal wieder nötig.
Unzweifelhaft, wichtige und notwendige Momente im Leben.

Mein Dschungelcamp

Ich stelle mal folgenden Gedanken in den Raum…ohne Beweise oder Feststellungen.

Das Dschungelcamp wurde bereits Anfang Dezember 2011 komplett in 4 Tagen abgedreht.
Kein Australien, sondern eine große Halle in der Nähe von Rotterdam.
Es ging um Improvisation und gleichzeitig nach Drehbuch, wann wer sich mit wem ein bisschen reiben soll.
Anrufen und abstimmen kann der Zuschauer, bis er schwarz wird, denn die Anrufergebnisse sind so manipuliert, weil sich Regisseure vorher überlegt haben, wann wer geht um die Sache spannend und skandalös zu halten.Somit hat der Zuschauer auch kein Einfluß auf die Show.
Es geht auch beim Dschungelcamp nicht um Unterhaltung, sondern ums Geldverdienen und das muß zum einen gut durchdacht sein und zweitens möglichst billig produziert werden.
Vier Drehtage und ausgesuchte D-Characktere sind kostengünstiger als das ,was man auf der Bühne dann sieht.

Natürlich bezweifle ich nicht an der Echtheit dieses Formats, ich habe hier nur meinem gelangweilten Gehirn etwas Freiraum gelassen.

Frei-Tag

Heute mal ein Tag zu meiner ganz persönlichen Verfügung.
Frau und Kinder sind aus dem Haus und ich habe heute mal den ganzen Tag nur für mich allein.
Mal Zeit dafür, den Tag völlig planlos zu beginnen und dann immer genau dem nachzugehen, wonach mir gerade ist und solange mir danach ist.
Spontan fällt dann auf, was schon lange liegt und auf Erledigung wartet, keine Hetze und kein Ablauf.
Ein spontaner Tag, an dem ich nicht sagen konnte, was ich in einer Stunde mache.
Tat mal irgendwie ganz gut.

Abgespannt

Endlich ist Wochenende.
Die zwei Wochen Freizeit um den Jahreswechsel waren definitiv entspannter als die letzten zwei Wochen auf der Arbeit.
Ich könnte nichtmal sagen, das ich übermäßig viel zu tun hätte und trotzdem fühle ich mich wie ein entleertes Akku.
Das Novemberwetter und viele Nächte ohne ausreichend Schlaf, rauben mir die Energie.
Nach zwei Wochen habe ich mich noch immer nicht an den Arbeitsalltag gewöhnt, dafür schlafe ich Abends immer noch viel zu spät ein.
Ich weis nicht recht, was mir fehlt, Ruhe (Schlaf) oder Bewegung (um wieder auf Touren zu kommen).

Kodak

Als ich heute im Radio die Meldung hörte, das die Firma Kodak endgültig pleite ist, fuhr eine ungewohnte Betroffenheit in mich, die ich mir so garnicht erklären konnte.
Ich bin kein Angestellter der Firma Kodak und hatte auch nicht viel mit dem Namen zu tun, aber Kodak war für mich immer ein Markenname, der untrennbar mit Kompetenz im Bereich Fotografie stand.
Eine feste Größe, die es nun nichtmehr gibt, konnte ich mir nie vorstellen , wenn man den Namen und die Produkte schon das ganze Leben kennt.
Ein Gefühl der Vergänglichkeit, selbst bei Dingen, die man für unsterblich hielt.
Man stelle sich vor die Meldung im Jahre 2030 könnte heißen, das Firmen wie Apple, Google oder Microsoft aufgegeben haben.
Genauso würde man sich an die heutige Zeit erinnern, als dieses noch undenkbar war und man erinnert sich, was diese Firmen mal waren.

Manipulation

Ich habe heute wieder gemerkt, das ich ein Mensch bin, der gerne andere Menschen beeinflußt.
Im Privaten aber vor allem im beruflichen Alltag neige ich dazu, mit Suggestivfragen, das Gespräch und die Meinung meines Gegenübers in die gewünschte Bahn zu lenken.
Ich weiß selbst nicht, warum ich immer wieder solche „Tricks“ anwende.
Anstatt andere Lösungswege abzuerkennen bin ich dabei, so zu argumentieren, das mein Gegenüber mein Weg als den optimalen erkennt.
Sicherlich wäre es schöner, wären wir ein richtig gutes Team und ich würde mich nicht immer als „Puppenspieler“ aufspielen.
Sicherlich würde ich auch von anderen Persönlichkeiten und Meinungsanweichungen profitieren, erst recht wenn es nicht die meinen sind.
Die Summe der Gedanken von vielen ist mehr wert, als die eingeimpfte Meinung eines Einzelnen.
Ich frage mich, ob ich allzu menschlich reagiere oder ein taktischer Egoist bin.