Kleiner Frühling

Heute sah das schon sehr nach Frühling aus wenn die Sonne rauskam.
Das wärmende Gefühl der Sonne, lichtdurchflutete Landschaft.
Der Winter ist vorbei.

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Wochenende

Und wieder habe ich die Erkenntnis erfahren , das einem das Wochenende viel länger und erfüllter vorkommt, wenn man nicht die ganze Zeit faul vorm Fernseher auf dem Sofa hängt oder die meiste Zeit einfach so verschläft.
Eigentlich müßte ich immer Samstags oder Sonntags ein paar Stunden raus, damit nicht die ganze Zeit so ungenutzt an mir vorbeirennt.
Sich am Wochenende nur erholen zu wollen, ist dann so, das man praktisch immer träger wird umso träger man sich verhält.
Umso fauler ich an den Wochenenden rumhänge, desto fauler werde ich generell.
Es wird Zeit das sich das ändert und Zeit das sich das Wetter draußen so ändert, das es auch mal einläd rauszugehen.
Ich nehme mir fest vor, sobald der Frühling klingelt, gibts keine Ausreden mehr, das ganze Wochenende auf der Couch zu kleben.

Mal ein anderer Samstag

Sonst ist der Samstag mein absoluter Faultag.
Morgens lange ausschlafen bis die Kinder mich wecken und die Frau ist auf der Fortbildung.
Langsam streicht der Samstag sonst ungenutzt hinüber.
Doch heute mal nicht.
Bereits nach dem Frühstück fing ich an den Haushalt zu erledigen, das was sonst an meiner Frau kleben bleibt.
Dann kam spontan ein Freund zu Besuch zum Fußball gucken.
Und nun steht noch ein Spontanausflug ins Restaurant um die Ecke an um heute Abend mal aufs Köchen zu verzichten.
Mal ein anderer Samstag aber sehr angenehm weil mal was anderes.
Nächstes Wochenende bin ich auch verplant, in zwei Wochen mach ich dann wieder auf Faultier.

Kurze Geschichte über das Leben

Er ging zum Arzt schon mit einem Verdacht.
Doch das was er hörte, war bei weitem nicht das was er erwartet hatte.
Er hat nicht mehr lange zu leben, obs Wochen waren oder Monate, er hat’s nicht mehr gehört.Das Leben ist endlich das steht nun vor ihm wie ein Abgrund.
Er fuhr nach Hause und traf dort nur auf seinen 10 Jährigen Sohn, der wiedermal das Computerspiel dem Gang zur Schule vorgezogen hatte und vom Eintreffen des Vaters sichtlich überrascht war.
Der Vater setzte sich im Morgenmantel in das abgedunkelte Kinderzimmer.
Beide schwiegen.
Bisher lief sein Leben so glatt.Karriere, Geld und Macht und nun merkt er das das alles innerhalb von Minuten völlig bedeutungslos werden kann.
Die Distanz zu seinem Sohn schmerzt nun so, das er sein Todesurteil fast vergessen hat.
„Papa wird sterben“ haucht er in den zur Stille verdammten Raum.
„Das müssen wir alle“ antwortet der Sohn mit einer ignoranten Stimme, als wenn er den Inhalt der Aussage gar nicht an sich ran ließ.
Der Vater erklärt seine Situation.
Vater und Sohn kommen stockend ins Gespräch.
Den ganzen Tag verbringt der Vater in dem Kinderzimmer seines Sohnes, das Gespräch zwischen den Beiden wird immer tiefer und ehrlicher.
Eine Offenbarung von Vater und Sohn über die Dinge des Lebens über den Irrglauben immer gewußt zu haben, auf was es im Leben ankommt.
Geschichten aus der Kindheit des Vaters und erkennbare Vergleiche zwischen Vater und Sohn.
Die Szene zwischen den beiden will nicht enden, als dann alles aus ihnen heraussprudelt, was solange unterdrückt und beiseite geschoben wurde.
Nach dem Tag voller Gespräche kann keiner der beiden mehr in sein altes Leben zurück kehren.
Am Abend ist der Vater fast schon dankbar über seine Diagnose, die ihn nun gezwungen hat, alles im Leben zu klären, was wirklich wichtig ist.
Ohne diesen Tag hätte er weitergemacht den falschen Idealen und Prinzipien hinterher zu laufen.
Er fühlt nun das starke Bedürfnis ,das Wollkneul seines Lebens zu entheddern und sich dem wirklich wichtigem zu widmen.
Alles was gestern noch von Bedeutung war, ist heute relativ.
Vater und Sohn haben endlich ihre Verbindung wiedergefunden.
Für den Sohn ist es ein Gefühl, das Papa ihm doch verbunden ist, für den Vater ist das Leben einfach nur endlich.
Immer endlich und fast immer früher als man erwartet.
Für alle bleibt nur Restzeit.
Wieviel ist egal, nur nicht, für was man diese Restzeit verwendet.

Rohrkrepierer

Es ist schon erstaunlich, was sich die Geschäftsleitung alles für Aktionen einfallen läßt um den Umsatz anzukurbeln.
In Zeiten schlechter Auftragslage sprudeln die Ideen, was man so alles machen könnte.
Kurz darauf wird angefangen, die erste. Ideen auf den Weg der Taten zu bringen.
Doch dann zieht die Auftragslage wieder an und der Laden läuft und das nicht wegen der vielen Ideen, denn davon ist noch keine im Einsatz.
Einfach so eine Laune des Marktes, mal eine Auftragsdelle mal ein Peak.
Und was wird aus den vielen Ideen, die schon teilweise realisiert sind und auf ihren Einsatz warten ?
Nichts !
Sie bleiben, mit allen Kosten, die sie bis jetzt gekostet haben, in der Schublade denn der Laden brummt ja wieder und man braucht die kleinen Ansätze zur Umsatzsteigerung nicht mehr.
Sind das alles nur Eventualitäten, die man schonmal vorbereitet falls man unter den Erwartungen bleibt was die gewünschte Auslastung angeht?
Warum verfolgt man diese guten Ideen nicht weiter um auch in guten Zeiten zu wachsen?
Warum werden die Ideen nur gebraucht um längere Auftragsdellen auszugleichen?
Wenn man den ganzen Käse schon bezahlt hat, kann man ihn doch auch verteilen, es sei denn es gibt ein Grund gegen zuviel Arbeit.

Umstellung

Es bahnt sich an, das sich mein berufliches Feld wieder einmal erweitern wird.
Betriebsintern soll ich nun mit weitergenden Aufgaben betreut werden.
Für mich ein gutes Zeichen, da ich mit einer breiteren Fächerung meiner Einsatzmöglichkeiten sicherlich enger ans schwer kündbare Personal gebunden werde.
Andererseits hoffe aber nicht, das sich mit breiteren Einsatzfeld nicht noch ein neues Schlachfeld zusätzlich dazu bekomme, sondern nur ein Alternativ-Feld.
Und noch weitergehend stelle ich mir selbst die Frage, ob überhaupt gut ist, sich so tief ins Rückenmark einer Firma zu boren.
Immerhin plagte ich mich das ganze Jahr noch mit Wechselgedanken und umso tiefer man eingebunden wird umso schwerer fällt es einem auch selbst zu gehen, ist doch das autosuggestive Bild, was man hier alles erreicht hat.
Und weiter noch beschäftigt mich die Frage, ob es eher ein Zeichen meiner beruflichen Antriebskraft ist, so schnell ins Rückenmark der Firma vogestoßen zu sein oder doch eher weil es sich hier um eine Firma handelt, deren Körper so weich ist, das Jeder mit einem mittleren Kraftakt soweit vordringen kann?
Im zweiten Falle, wäre ich wohl nicht gut beraten mich im untrennbaren Inneren aufzuhalten und dort festzubeißen, wenn das Wirtstier bereits sterbenskrank sein sollte.
Nachdenklich.

Melancholie

Gestern war ein komischer Tag.
Ich fühlte mich genauso grau wie der Tag, im Autoradio immer das gleiche melancholische Lied auf Wiederholung.
Die Stimmung des Liedes passte einfach so gut zu meiner eigenen Stimmung.
Meine Gedanken streiften schwermütig durch die Erinnerungen meiner Vergangenheit.
Eine Stimmung , früher wäre das Gras im Leben grüner gewesen, das Leben mit mehr schönen Momenten und Highlights übersät.
Vergangene Momente kommen einem in der Nachbetrachtung immer größer und magischer vor als das zum Zeitpunkt des Erlebens wirklich war.
Das heißt also, ein großer emotionaler Moment im Leben reift erst richtig in der Erinnerung.
In meiner Stimmung kam es mir so vor als lägen vergangene schöne Zeiten wie Berge hinter mir und ich hätte bei meiner Wanderung durchs Leben, die Alpen hinter mir gelassen und würde nun auf eine große emotionale Ebene gucken, welche mein Berufsalltag symbolisiert in der ich einmal im Jahr auf einen Urlaubsberg steige.
Der Gedanke, früher war das Leben voller schöner emotionaler Momente und voller schöner Erlebnisse plagt mich, wenn ich bedenke das mein Leben heute aus dem jährlichen durcharbeiten besteht, der an den Randzeiten kein Raum mehr für Unternehmungen läßt.
Die Magie der Zeit begreift man immer erst im Nachhinein und so kann es sein, das mit zu dieser Zeit ebenfalls nur der Abstand zählt, da sich Erinnerungen mit der Zeit emotional aufzuladen scheinen.
Trotzdem hänge ich in meinen Erinnerungen fest, als wäre das schönste im Leben alles schon passiert.

Montag

Es ist Montag, der Arbeitsalltag geht weiter.
Draußen steigen die Temperaturen auf Null Grad und obwohl es nun wärmer ist, fühle ich mich innerlich kälter.
Unausgeschlafen und als würde mein Körper nicht genug Wärme produzieren können.
Somit ist es heute recht unangenehm in den Tag zu starten.
Ich mache auch drei Kreuze, wenn dieser Tag wieder gelaufen ist.

Stadion

Heute war ich mal wieder im Stadion.
Union Berlin gewann gegen Dynamo Dresden mit 4:0.
Was für ein Fußballfest in der alten Försterei.
Von den kalten Temperaturen hab ich nichts gemerkt und von der Stimmung sowas auch noch nicht erlebt.
Wie schön ist es doch, wenn man gegen den Lieblingsgegner gewinnt.

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Auf dem See

Mir bewußt friert der Berliner Müggelsee das erste mal seit 1993 so zu, das man sich aufs Eis trauen kann.
Mal stehen, wo sonst nur Wasser ist.
Stille.Weite.Irgendwie ein richtiges Wintergefühl.
Der Schnee auf dem Eis ist sauberer als der auf dem Land und die Fläche des Sees sieht noch viel größer aus, wenn alles zu Eis erstarrt ist.

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Schnee

Heute hat es mal richtig geschneit.
Nicht so, das man den dunklen Straßenbelag durchschimmern sehen konnte, sondern richtig flächendeckend Schnee.
Einmal richtig Schnee gehört zum Winter dazu, auch wenn mir nun eher schon nach Frühling ist als nach noch mehr Schnee.
Die Launen der Natur lenken derzeit ein wenig vom unangenehmen Arbeitsproblemen ab.

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Arbeitsklima vergiftet

Als wenn man nicht schon genug arbeitsbetreffende Probleme hätte, nun macht man sich auch noch Hausgebackene und vergiftet das Betriebsklima.
Kernpunkt ist eine Abteilung die in gleichen Maßen in „Normal intelligent“ und „etwas weniger Intelligent“ aufgeteilt ist.
Die einen haben sich aufgrund ihrer Fähigkeiten zu den Antriebskräften weiter entwickelt, wärend den anderen dieser Weg mangels Engagement und geistigem Weitblick versperrt blieb.
Die einen versuchen stehts wirtschaflich und produktiv die Firma mit nach vorn zu ziehen und die anderen maulen über zuviel Arbeit und regen sich über Kuden auf, die mit ihren lästigen Aufträgen wieder ihr ruhiges Klima in der Firma stören.
Schnell wurden nun die einen zu den „Strebern“ und „Petzern“ verdammt…wärend man über den anderen Block eher von den „Faulen und Engstirnigen“ redet, die nicht begreifen wollen ,das wir hier nur alle existieren können ,wenn wir für Umsatz und Gewinn sorgen.
Somit haben wir genau das, was wohl das schlimmste in einem Team ist, was man arbeitsklimatechnisch abbekommen kann….eine zwei-Fronten-Spaltung.
Die schaffende Fraktion hat mitlerweile auch ein völlig anderes Lohnniveau und die „Bildzeitungs“-Fraktion eschoffiert sich über die Ungerechtigkeit und neidet die Fortschritte derer, die die Firma wirklich voranbringen.
Bisher war es so, das man die Abteilung als Ganzes gerechnet hat und wir in Summe rentabel waren.
Da nun aber die Arbeitsklimateschnischen Dinge auf den Tisch gelang sind (verpetzt wurden) macht sich die Geschäftsleitung nun mehr Gedanken als das angedacht war.
Bisher herrschte die Meinug..“Die großen werden kurz meckern und alles geht wieder seinen Gang“.
Nun hat mich die Geschäftsleitung mit einer personellen Überprüfung der Mitarbeiter auf wirtschaftlichkeit beauftragt und mich weiterhin gebeten protokollierte Einzelgespräche zu führen und somit zu versuchen die Wogen wieder zu glätten.
Sollte mir das in einem egen Rahmen nicht gelingen, wird man sich von der „Bildzeitungsfraktion“ sofort trennen und diese, je nach Bedarf, nach und nach durch neue Kräfte ersetzen.
So schnell kann es gehen, das man einen kleinen Unmut auf primitivste Weise so hochkocht, das nun die kleine Flamme nicht mit einer Decke gelöscht wird, sondern mit einer Sprengung des ganzen Gebäudes.
Nun stehen fünf Mitarbeiter, die mitunter 10 mal solange in der Firma weilen wie ich indirekt zur Disposition und ich werde den Daumen für fünf Einzelschicksale nach unten zeigen, sollte ich auf keine Einsicht stoßen.
Da ich nicht mit Entlassungen drohen darf und ich an der Einsicht der Betreffenden zweifle, glaube ich das hier die Würfel schon gefallen sind.
Auch wenn sich personalpolitische Entscheidungen mit auf meine Empfehlung stützen werden, habe ich kein schlechtes Gewissen.
Den Weg dahin wurde nicht von mir gewählt und wie der Markt funktioniert, sollte jeder begriffen haben.

Last FM

Nun bin ich doch bei Last.FM angekommen.
Ich war schon öfters mal eingeloggt, aber ich fands erst zu undurchsichtig um mich gleich darin zurecht zu finden.
Jetzt mit etwas Zeit (und Hilfe), bin ich dann doch auf den Geschmack gekommen und kann das Portal für mich nutzen.
Genial die Idee, das man sich so Klick für Klick seinen eigenen Musikgeschmack nähert und somit folgt man dann dem Fluß der Musik, die LastFM für so ähnlich hält.
So kommen immer mehr Lieder dazu, die zu Lieblingslieder werden, obwohl ich vor 5 Minuten nichtmal von dessen Existenz wußte.
Musik, die genau nach dem eigenen Geschmack ist, findet man kaum noch zufällig.
Besser ist es da schon, sich bei LastFM die Musik von „Nachbarn“ anzuhören ,die einen ähnlichen Musikgeschmack haben.
Umso mehr ich durch die einzelnen Funktionen von LastFM durchsteige desto nützlicher wirds für mich persönlich und umso mehr Spaß macht es auch.
Wie findet man sonst, so schnell Freunde auf der ganzen Welt mit genau dem gleichen Musikgeschmack?
Bin begeistert.

Ausgekühlt

Heute morgen, als ich die Kids in die Schule fuhr, staunte ich nicht schlecht als das Thermometer Minus 20 Grad anzeigte.
War ja schon ein Wunder, das mein Auto ohne zu zögern ansprang.
Auf dem Weg vom Parkplatz zur Schule, 5 Minuten hin und 5 Minuten zurück, merkte ich was Minus 20 Grad wirklich bedeuten.
Ich kann nicht behaupten, dass ich zu luftig angezogen war, aber 10 Minuten in der Kälte reichen um völlig durchzufrieren.
Dabei schmerzen bereits nach 10 Minuten die Körperteile, die nicht „einmummelbar“ sind sehr.
Nach 10 Minuten der extremen Kälte frage ich mich, wie man das noch länger und weitaus kälter überhaupt aushalten kann.

Schnupfen

Seit über einer Woche, eigentlich genau seit dem es so kalt geworden ist, plagt mich ein kleiner Schnupfen.
Morgens Wache ich mit Rotz und niesend auf, was sich dann im laufe des Vormittags dann auch leicht wieder normalisiert, aber nicht komplett weg ist.
Ein Minischnupfen, der nicht richtig auszubrechen scheint aber dafür sich länger hält als jeder andere.
Vielleicht liegt es an der extremen Kälte, das bei der trockenen Luft der Körper die Nasenschleimhaut immer feucht halten will oder auch an der ungewohnten Tatsache jetzt immer mit geschlossenem Fenster schlafen zu müssen.
Wie auch immer, ich hoffe es wird nicht schlimmer und geht bald weg.
Es nervt einfach.

Wochenende

Es ist Wochenende und tiefster Winter.
Die Temperaturen im zweistelligen Minusbereich verhindern es, das man sich lange draußen aufhalten könnte, eher ist man an die gut geheizte Wohnung gefesselt, schon aus Bequemlichkeit.
Selbst wenn man draußen mit den Kindern spielen gehen würde, wäre der Schnee zu wenig um es ernsthaft mit dem Schlittenfahren zu probieren.
So dudelt der Tag also in der Wohnung ab.
Die Kids spielen (zum Glück) ruhig in ihren Zimmern, so kann ich die Ruhe mal genießen.
Selbst wenn ich es gut empfinde, das mal richtig Frost ist, bin ich mit den Gedanken schon im Frühling.
Wenns etwas wärmer ist, kann man doch mehr machen und so wechseln sich vor meinem inneren Auge die Dinge ab, die man alles so machen könnte, sobald es die Jahreszeit zuläßt.
Wenn ich 10 Prozent davon nachher auch in die Tat umsetze kann ich froh sein.

Vater sein….

Winterferien, das heißt auch mein Sohn muss in den Hort.
In der Schulzeit macht ihm der Hort nichts aus, aber in den Ferien ist er im Hort einer der Erstklässler, gerade jetzt in den Winterferien sind alle seine Schulfreunde vereist.
Die ganze Woche nahm er das scheinbar so hin aber heute morgen stand der, sonst so vernünftig selbstkontrollierte, Kerl vor mir mit Tränene in den Augen.
Er meinte es ginge ihm nicht gut und keiner von den Großen will so richtig mit ihm spielen.
Eine Szene, die mich heute den ganzen Vormittag verfolgte.
So habe Ich heute auch so früh Feierabend gemacht, wie es irgendwie vertretbar war und habe ihm schon zum Mittag aus dem Hort erlöst.
Natürlich war der Hort für ihn nicht mehr ganz so schlimm wie heute morgen, aber er war doch froh, das ich ihn so früh abgeholt habe.
Die Emotionen von heute morgen waren bei ihm schneller verflogen und vergessen als bei mir, denn mir hängt das immernoch nach.

Spielzeugwaffen

War heute mit den Kids im Spiezeugladen.
Wärend mein Sohn auf der Suche nach einem besonderen ferngesteuertem Auto war, beobachtete ich eine kleine Familie bei der Diskussion, was für ihren Sproß gekauft wird.
Die Familie war offensichtlich der in der „Unterschicht“ anzusiedeln und klagten laut über die engen finanziellen Möglichkeiten der Familie.
Eltern und Kind (vielleicht 5 oder 6 Jahre alt) waren sich nicht einig, welche Spielzeugpistole nun dir richtige ist.
Wärend der Sohn eher eine Westernpistole haben wollte, tendierte der Vater suggestiv eher zu der automatischen Maschinenpistole für Kinder.
Die Tatsache das die Spielzeugwaffe nicht nur das automatische Feuer akustisch simulieren konnte, reichte schon als Kaufentscheindung aus.
Zur großen Überraschung der Familie, wurde das Schießgeräusch der Waffe durch einen Schrei eines Getroffenen (Sterbenden) abgeschlossen.
Vater und Sohn waren sich einig, das ist die perfekte Spielzeugwaffe…..zwar etwas teurer, aber dafür gibt’s dann heute wahrscheinlich zum Abendbrot kein Obst.
Man kann nicht alles haben.