Vorweihnachtszeit

Seit heute haben die Weihnachtsmärkte geöffnet und damit offiziell die Vorweihnachtszeit eingeläutet.
Ein komisches Bild, ein Weihnachtsmarkt bei klarem sonnigen Hinmel.Eher Herbstlich als Winterlich.
Es fehlt die richtige Stimmung, die man zu dieser Zeit haben sollte.
Ein Weihnachtsmarkt befindet sich künstlich beleuchtet im dunklen und kalten Nachmittag.
Feuchte und kühle Luft, die nach Glühwein und Lebkuchen riecht.
Entweder ist mir die Zeit wieder voraus oder ich renne ihr schonwieder hinter her, was meine innere Uhr angeht.

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Nervige Zeit

Kurz vor Weihnachten zieht die Auftragslage nochmal kurz an, zum Endspurt könnte man meinen.
Die Frau befindet sich neben dem Job noch in Wochenendfüllenden Fortbildungen und die Kinder überschütten uns mit Events aus Kita und Schule.
Eine stressige Zeit in der man kaum zur Ruhe kommt und merkt das die wenige Erholung an den Nerven sägt.
Wenn alle gereizt aufeinander treffen, dann ist Harmonie nur schwer möglich.
Jeder scheint in seiner eigenen stressigen Welt festzustecken, was keine Freiräume läßt.
Eine Situation von begrenzter Dauer und ein Ende ist absehbar.
Ich freu mich jetzt schon auf den Moment, ab wo man den aktuellen Druck einfach hinter sich lassen kann.

Schlüssel weg

Heute Nachmittag, ein Griff in die Tasche…mein Hausschlüssel ist weg.
Schon rattert es im Gehirn, wo man ihn verloren haben muß.
Er war in der Tasche in der ich auch meine Geldtasche hatte, also irgendwo, wo ich ihn aus der Tasche gezogen habe.
Beim Abklopfen meiner Kleidung stellte ich fest, er ist wirklich weg.
Zum „Glück“ nur meine privaten Schlüssel und nicht etwa noch die Schlüssel der Firma.
Gedanken schießen einem dann so durch den Kopf, in der Zeit in der man sich den Ersatzschlüssel bei den Eltern beschafft, weil Zweitschließerin (Frau) ja auf Geschäftsreise ist und Schlüssel entweder bei sich hat oder in der Wohnung deponiert hat.
Soll man nun (oder muß man gar , das Schloß austauschen lassen?
Immerhin ist die Wahrscheinlichkeit groß, das ich ihn mehr als 10 Kilometer weit weg von meiner Wohnung verloren habe und es unwahrscheinlich ist, das sich der unehrliche Finder bis zu uns durchprobiert, da nichts auf den Schlüssel ja auf mich schließen läßt.
Auf der anderen Seite wäre es schon ein blödes Gefühl, einen passenden Schlüssel draußen in der Welt zu wissen, gerade im Urlaub kann man dann ja abschließen wie man will und würde sich nachher schwarz ärgern wenn die Versicherung im Ernstfall das Lied von der groben Fahrläßigkeit singt.
Es war schon ein Erlebnis,was drauf und drann war mir das Wochenende zu vermiesen.
Normalerweise bin ich ja sonst immer der Glückspilz, bei den sich dann doch noch alles zum Guten wendet, aber ich sehe auch ein, das man nicht immer gewinnen kann.
Und dann passiert es.
Beim Abparken, sehe ich im Kofferraum was silbern blitzen.
Der Schlüssel ist aus der Tasche meiner Jacke gefallen, als ich die gehetzt in den Kofferraum meines Autos feuerte.
Nochmal Glück gehabt.

Wieder Facebook

Bereits im Herbst 2008 hörte ich das erste mal von diesem „Facebook“.
Dann hörte man immer mehr davon und im Sommer 2009 meldete ich mich auch dort an.
Seit dem bin ich immer mal wieder drin….um mich dann genervt wieder auszuloggen, ohne verstanden zu haben, was daran so tolles ist, was man mit herkömmlichen Kommunikationsmitteln nicht auch bewältigen könnte.
Seit zwei Jahren stammle ich also nun bei Facebook rum und seit heute erschließt sich seine Bedeutung schon etwas mehr, wenn es darum geht zu verstehen, was daran als so toll empfunden wird.
So richtig gepackt hat’s mich nun nicht aber ich verstehe nun was es mit schneller Vernetzung aus sich hat.
Nach zwei Jahren völliger Unverständnis über das ,in meinen Augen, völlig überbewertetes Phänomen Facebook, bleibt mir nur die Erkenntnis, selbst alternd Trends hinterher zu laufen.
Ich bin alt…..fühle mich zunehmend von der Zeit überholt.
Mithalten in allen Ebenen…aussichtslos

Unbemerktes Internet

Früher war für mich das Internet etwas, wo man sich erstmal einwählen mußte und es ging nichts ohne Browser.
Heute stecke ich einen WLAN Stick an meinen Fernseher, damit dieser aufs Internet zugreifen kann.
YouTube auf dem Fernseher wäre ja noch eine typische Web-Geschichte auf dem TV, aber über was ich staune, ist die Maxdome App auf dem Gerät.
Anmelden, per Klick einen Film aussuchen und schon kommt die Videothek ins Haus, per Internet direkt auf den Fernseher und das ohne das man dabei direkt eine Internetanwendung mitbekommen würde.
Seit Jahren habe ich keinen „herkömmlichen“ Telefonanschluß mehr, sondern es geht alles über das Internet so nun auch die Videothek.
Die Leihpreise bei Maxdome sind zwar noch recht happig, aber damit sehe ich das Ende der Zeit gekommen, wo man das Haus verläßt um sich eine DVD zu leihen…um diese dann nach Gebrauch auch wieder zurück zu bringen.

DSL 16.000

Ich habe heute mein DSL Anschluß von 6000 auf 16000 upgraden lassen.
Lange war bei uns bei 6000 technisch alles ausgereizt und nun nochmal mehr als doppelt so schnell.
Auch wenn ich bisher noch keine Anwendung habe, die diese Bandbreite benötigt, zählt erstmal der „will haben“ Wille.
Als so eben ein paar Testdateien hoch und runter ins Netz geschoben wurden, mußte ich an die Zeit denken, an der bei mir internettechnisch alles anfing.
Ein gutes Jahrzehnt ist es her, das ich mich mit einem quietschendem Modem mit 56K in ein Datennetz einwählte, was in erster Linie ein graphisches BTX bot.
Eine Hand voller bekannter Webseiten, ein bisschen Chatten oder mal hier und da ein Programmupdate.
Kaum was, was heute den Ton angibt, war damals schon existent.
Zwölf Jahre für mich…Computermittelalter.

Essen wie bei Muttern

Egal ob die eigenen Eltern wirklich mal kochen konnten oder nicht, ich glaube jeder hat ein Gericht, das ihn einfach nur an „zu Hause“ erinnert.
Subjektiv schmeckt es gut und nur Muttern bekommt es genauso hin.
Heute habe ich mir das „Essen meiner Kindheit“ mal frei und tiefgekühlt ins Haus liefern lassen als mein Vater die Kids abholte.
Und…ja schmeckt noch genau wie früher.Nach Kinderzimmer und Nostalgie..

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Samstag-Allein

Samstagmorgen.
Arbeitsfrei und die Kinder werden gleich von meinem Vater geholt, der für sie wieder irgendein Event geplant hat.
Die Frau ist auf der Fortbildung und ich bleibe allein zurück.
Die ganze Woche voll gepackt mit Aufgaben und einem vorherbestimmten Tagesablauf, weis ich heute garnicht, was ich mit der ganzen Freizeit anfangen soll.
Zum Fernsehen scheint mir die Zeit zu schade und zum rausgehen, das Wetter zu kalt.
Vielleicht öffnet sich ein Fenster in der absoluten Leere und Stille des Tages und gibt mir ein Zeichen.

Ausgesprochene suizide Tendenzen

Ein Bekannter.
Sein Leben verläuft einsam und eintönig.
Depressiv, resigniert und verzweifelt.
Zu verfahren um einen helfenden Ansatz zu finden.
Früher versteckte oder überspielte er seine unglückliche Lage, heute nichtmehr.
Verzweifelnd und nach Hilfe suchend versteckt er die Wahrheit seiner Gefühle nicht weiter.
Ich weis nicht ob der Gedanke dazu neu ist oder ob er jetzt erst ehrlich dazu steht, wenn er seinen Freitod als möglichen Ausweg sieht.
Kein akuter Gedanke, aber ein möglicher und auch unausweichlicher Ausweg, sollte sich seine Lage nicht verbessern.
Lieber den Tod vorzustellen als ein Leben allein.
Sind Menschen mit ausgesprochnen Selbsttötungsabsichten weniger gefährdet als Jemand, der nicht redet sondern es einfach irgendwann macht?
Unzweifelhaft ein Hilfeschrei, auf den ich nicht problemlösend reagieren kann.
Eine quälende Frage, was passiert , wenn er erkennt das seine Hilfeschreie verhallen weil keiner weis wie man helfen kann.

Weihnachtsunreif

Noch 29 Arbeitstage bis zum Weihnachtsurlaub und ich freue mich auf diese Zeit und zähle die Arbeitstage bis dahin herunter.
Endlich mal wieder länger frei.
Aber so richtig nötig habe ich diese ganze Freizeit nicht, zumindest noch nicht.
Sonst kraucht man ja schon im gestresst und Urlaubsreif durch den Oktober und freut wünscht sich den Tag herbei, an dem man dann kurz vor Weihnachten alles arbeitstechnische fallen lassen kann.
Dieses Jahr ist anders.
Mental befinde ich mich im Spätsommer oder frühem Herbst.
Auch wenn es schon ein paar neblig-kalte Novembertage gab, sitzt man noch zu oft unter wärmenden Sonnenstrahlen, die die innere Jahresuhr nicht gerade Richtung Winter drehen.
So fühle ich mich noch recht unreif für erste Vorweihnachtsstimmung und alle Schläge in diese Richtung wirken eher grotesk.
Gerade den Sommerurlaub hinter mir, da denke ich doch nicht schon an die Vorweihnachtszeit.
Auch wenn der Herbst viel Sonne bei klarem Wetter bietet, wünsche ich mir lieber eine Natur die sich an ihre Klischees hält um meine innere Uhr nicht ganz durcheinander zu bringen.
Der November ist bitte düster und grau und ab 1.Dezember bitte Schnee.

Novembernebel

Früher war das nicht meine Zeit, wenn das Jahr sich durch den Herbst in Richtung Winter frißt.
Auch wenn ich immer befürchtete, ich würde die Vorboten des Winters melancholischer empfangen, freue ich mich doch irgendwie auf die Weihnachtszeit.
Schön , das es langsam richtig November wird.

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Rotstift

Ich habe das letzte Wochenende mal dazu genutzt und mich von allem getrennt, was ich wirklich nicht benutze oder brauche.
Ein Blick aufs Konto, wer wann so was abbucht und ich habe nicht schlecht gestaunt, wieviele Abos ich so an der Backe habe, die ich eigentlich nicht brauche.
Zeitungen ,die wirklich vom Briefkasten direkt in den Papierkontainer fliegen oder auch Abos im Internet, die ich eigentlich nur noch ab zu benutze, weil ich sie bezahlt habe.
Andere habe ich vor Zehn Jahren oder mehr abgeschlossen und zahle dabei für Dinge, für die es schon längst kostenlose Alternativen gibt.
Somit habe ich nach einen „Kahlschlag der kleinen Dinge“ nur noch die Dinge, die ich wirklich regelmäßig benutze und somit fehlt nun selbst nach diesem „Kahlschlag“ nichts in meinem Leben und ich muß auf nichts verzichten.
Zumindest nichts, was mir jetzt auffallen würde.
Erstaunlich ist, wieviele kleine Kostenreißzwecken man sich so im Laufe der Jahre so eintritt.
Alles „Kleinigkeiten“ , die sich aber zusammen auch wieder hoch summieren.
Dabei gings mir hier nicht in erster Linie darum, was einzusparen, sondern ums Prinzip, mich von allem zu trennen, was für mich bedeutungslos ist.
Aufräumen quasi.

Meine Webseite

Vor 6 oder 7 Jahren wollte ich dann auch mal eine eigene Webseite haben und habe damals eine über mein unbedeutendes Heimatkaff ins digitale Leben geworfen.
Ein kleiner Ort, der nichts besonderes hat und nur die interessieren dürfte ,die dort man wohnten oder dort leben oder vielleicht mal hinziehen wollen.
Mit meiner Webseite über den Ort war ich so exklusiv, das mir die Googlesuche bis heute eine Top-Relevanz gibt unter der ersten drei Treffern zu erscheinen, wenn man dach diesem Ort sucht…so unbedeutend ist dieser.
Ich habe seine Entstehung und Geschichte verarbeitet, mit alten (unwiederbringlichen) Fotos.
Somit ist diese Webseite schon was Einzigartiges.
Interessiert man sich für die Geschichte dieser Gegend, somit findet man hier einfach alles.
Nur ist eben der Ort selbst so unbedeutend und eine kleine Geschichte mit alten Bildern, wie alles mal Feld war, bevor man vor 100 Jahren begonnen hat, Häuser zu bauen…sowas hat doch jedes Dorf.
Aufgrund der Bedeutungslosigkeit halten sich natürlich auch die Besucher meiner Webseite in Grenzen.
Und doch kommt es immer wieder vor, das ich die letzte Hoffnung von Menschen bin, sie sich im Bezug auf den Ort mit ihrer Geschichte an mich wenden.
So habe ich schon alte Freunde und eine alte Liebe durch meine Seite wieder zusammen gebracht.
Andere loben mich zwei drei mal im Jahr, das sie die alten Bilder an ihre Kindheit erinnern, bevor sie vor 50 Jahren diesen Ort verlassen haben und sprechen dann immer von der guten Sache ,die ich da mache und ein Lob für die viele Mühe.

Diese Webseite entstand eher aus der Idee heraus selbst „Irgendeine“ Webseite machen zu müssen und wenns geht etwas, was noch nicht schon 20 andere vor einem gemacht haben.
Mit dem Ort kannte ich mich am besten aus und konnte auf alte Urgesteine des Ortes zurückgreifen und so eine komplette Geschichte dieses Flecken Erde ins Netz stellen.
Aber das Hosting der Seite kostet Geld und immer wieder ärgert man mich damit, Bilder zu löschen auf denen ein Stück Zaun eines „zugezogenen“ Ortsbewohner zu erkenen ist.
Dann ist daran immer was zu bauen oder zu aktualisieren und auch immer wieder sind Mails zu beantworten oder Bitten um Recherchen, was denn aus alten Leuten in dem Ort geworden ist , die die Mailschreiber kannten und gerade alte Leute sind eher nicht über Facebook zu finden, sondern wohnen da noch oder sind verstorben.
Kurz um, ich überlege ob ich nach Jahren diese Seite einfach einstampfe und mir das Geld und die Mühe (und manchmal Ärger und Unverständis) spare oder ob es irgendwie zum allwissenden Internet gehört, auch wenn es nur ein Fliegenschiß auf der Hülle des Universums ist.
Befreie ich das ,eh total überlaufene, Internet von einer bedeutungslosen Webseite oder tue ich genau damit das falsche und entziehe hier eine kleine scheinbar unwichtige Information ,die aber in der Masse der Milliarden Informationen wieder Sinn macht, das man einfach alles im Netz findet…selbst so ein Kuh-Kaff am Arsch der Welt?

Die Music-Cloud

Aufmerksam bin ich geworden auf das Angebot von „Simfy.de“
Für knapp 10 Euro im Monat hat man dort quasi einen Pauschalzugriff auf Musik.
Da das Internet ja quasi überall verfügbar ist, hat man so von überall Zugriff auf „seine“ Musik und individuelle Playlisten.
Anstatt immer wieder Geld für neue Musik auszugeben (um sie physisch zu benutzen) zahlt man hier eine Pauschale um sich jederzeit aus dem riesigen Musiktopf zu bedienen.
Zehn Euro Miete im Monat für unbegrenzte Musik, ganz legal und bei iTunes lasse ich mehr als zehn Euro im Monat, besitze dann zwar die Musikdateien aber bekomme dafür viel weniger.
Der Ansatz, Musik nichtmehr zu besitzen sondern pauschal zu „mieten“..nicht weiter physisch bei zu haben sondern bei Bedarf sich seine Musik von der Cloud schicken zu lassen, ist ein Denkansatz der mich seit Tagen beschäftigt.
Auf der einen Seite erscheint es mir ein ungewohnter Gedanke, meine ganze (physchisch vorhandene) Musiksammlung aufzugeben und dazu über zu gehen, Musik aus der Cloud zu genießen wann immer ich will (und was ich will).
Musik nichtmehr als festen Besitz, sondern als großer Topf, in den jeder einzahlt, aber sich dann auch unbegenzt daraus bedienen darf.
Ein Denkansatz, der für mich völlig neu ist, aber mir doch irgendwie gefällt.
Warum soll man auch Gigabate große Datenträger mit Musik bespielen, wenn jeder auf die „Music-Cloud“ zugreifen kann und sich das für seine Ohren aussuchen kann, was gerade beliebt.
Gerade bei Musik kommt es nicht darauf an, eine Platte,CD oder Datei zu besitzen, sondern um sie zu hören, dann wenn man will.
Musik als Allgemeingut, jeder zahlt und jeder darf drauf zugreifen..auf alles.
So wäre auch niemand mehr beschränkt sich auf soviel Musik zu beschränken, wie es seine Kaufkraft erlaubt.
Jeder zahlende Kunde darf soviel Musik konsumieren wie er will.
Ein Weg weg von Musik als Verkaufsgegenstand könnte eine ganz neue „Welt“ schaffen, denkt man das mal weiter.
Musik und Film sind kein Besitz mehr, sondern eine Flatrate sorgt dafür, das man zu Kulturgütern unbegrenzten Zugriff hat.
Musik, nicht zertrückelt auf den Playern dieser Welt, sondern in einem großen Topf für alle.

Operation Autoradio

Trotz allem Schnickschnack bei der Autobestellung bei VW war man bei der Wahl des Autoradios sehr knausrig.
Somit habe ich nun mein VW „Standart“ Radio gegen ein iPod-fähiges getauscht.
Das Radio ansich kostete keine 80 Euro, der Einbau dagegen fast nochmal das Doppelte.
Falsch gedacht, wenn man davon ausgeht ein Autoradiotausch ist was für Jedermann.
Volkswagen macht es dem Techniklaien schwer, mit dem Einbau eines Radios die teure VW Werkstatt zu umgehen.
Zumal VW Einbautermine für Woche. Im Voraus vergibt und dazu einen halben Tag veranschlagt.
Eine kleine Autoschraubermeisterbude im Berliner Hinterhof und eine Stunde später aber auch 130 Euro ärmer und ich hab mein neues Radio eingebaut.
Ein Blick auf die Rechnung zeigt, das meiste ging für diverse Adapter drauf…VW will wohl nichts aus der Hand geben, nichtmal die Radiowahl und Montage.

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Goldener Herbst

Fast wolkenloser Himmel und noch recht warme Temperaturen.
Den Monat November kenne ich sonst nur bedeckt, nass, kühl und neblig.
Trotzdem, ein See wirkt ruhiger wenn es Richtung Winter geht.

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November

Im Licht der Morgensonne reicht der Oktober noch tief in den November hinein..
Der Bauernkalender sagt dazu, das es ein später und warmer Herbst einen strengen Winter hinter sich herzieht.

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Nachdenklicher Freiraum

Die ganze Woche krank geschrieben und bis gestern war ich auch ausschließlich mit meiner Genesung beschäftigt.
Nun bin ich halbwegs wieder hergestellt und könnte nun die letzen zwei Tage „Sonderurlaub“ genießen, aber irgendwie renne ich nur träge und ziellos durch die Wohnung.
Eine innere Leere, denn es gibt nichts zu tun, oder auch einfach nichts, was ich jetzt anfangen möchte.
Ein bißchen desinteressiert an all den Dingen, die sich mir da zu Hause bieten.
So bewege ich mich schwermütig durch die Wohnung und erkenne das sich meine Stimmung heute dem Herbstwetter draußen anpasst.
Gedanken an längst vergangene Tage und das Gefühl heute mal ganz allein mit diesen Gedanken zu sein, da sich ja alle anderen im wertschaffenden Leben befinden, nur ich nicht.
Raus aus dem Alltag und schon irgendwie neben der Spur.
Aufgabenlos und schwer melancholisch bin ich viel am Nachdenken.
Wo bin ich in meinem Leben, welche großen Erlebnisse der Vergangenheit werfen noch bis heute ihre Schatten.
Mir ist so, als würde ich sonst mit einem Schnellzug durchs Leben fahren….nur heute bleibt der mitten auf der Strecke stehen.
Kein Bahnhof, keine Zivilisation…nur Natur…und ich steige aus und genieße und fürchte gleichermaßen das Gefühl des Stillstehens.
Aussteigen und umschauen.