Der Tag am Meer

Noch ist an der Ostsee keine Hauptsaison, noch ist kein Hochsommer in dem man mit Badelatschen und Handtuch vom Hotel zum Strand schlappt.
Aber auch an einem sonnigen Fruehlingstag hat die Ostsee ihre Reize.
Einfach mal raus aus der Großstadt , raus aus dem Kietz in dem man seit Monaten wie ein Hamster im Rad gestrampelt hat.
Sonne tanken und Salzluft schnuppern.
Aber in erster Linie ist es der kleine Tapetenwechsel der gut tut.


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Tripods

Die Tage werden länger

Mir ist es schon gestern aufgefallen relativ spät aus einer Veranstaltung zu kommen und sich dann draußen immernoch nicht ganz in voelliger Dunkelheit zu befinden.
Am Horizonz eher ein tiefes Dunkelblau anstatt eines satten Schwarz.
Heute hab ich gleich mal nachgesehen und festgestellt das der Sonnenuntergang heute nicht vor 20 Uhr stattfinden wird.
Die Tage werden jetzt spürbar länger wobei doch eben noch der lange Winter herrschte.Nichtmehr lange und dann werden die Tage auch schon wieder kürzer .
Die Zeit rast eben und 2010 scheint es ganz eilig zu haben.


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Mein erster Spargel der Siason

Jedes Jahr ein kleines Ritual, das erste Spargelessen.
Vielleicht genießt man Dinge einfach bewusster wenn man sie nicht das ganze Jahr über verfügbar hat sondern sich jedes Jahr um die selbe Zeit anfangen kann drauf zu freuen.
In Erwartung voller Vorfreude.


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Rückzug

Ich habe bis heute nicht begriffen was unsere Verteidigungsarmee , die Bundeswehr in Afghanistan zu verteidigen hat.
Heute wieder Tote.
Wieder nur hifloses rumgestammel von Leuten ,die dieser Gefahr nicht ausgesetzt sind.
Dicker kann mein Hals nichtmehr werden.
Scheiß auf diese US-Arschkriechermillitärpolitik einer falschen Loyalität.
Abbrechen,Abziehen.Leben retten.

Weg von da ,wo wir nichts zu suchen haben.Sofort.
Schade das jeder Rückzug aus einem Krieg erst über die Schmerzgrenze von Gefallenen Soldaten der Verantwortlichen gehen muß ehe was passiert.

Meine Meinung.

Limit erreicht

Heute morgen hatte ich gleich zwei SMS auf meinem Handy, beide vom Provider selbst.
Offensichtlich habe ich meine „Flatrate“ zu „Flat“ genutzt, wenn man mich hier wieder auf den Stand der 90er zurück setzt.
Subjektiv habe ich aber meine Mobilflat garnicht so verschwenderisch genutzt, da ich WLan aktiviert habe, wird zu Hause garkein 3G benötigt.
Und was heißt eigentlich „nächster Abrechnungszeitraum???“…kann man da nicht schreiben..“Ab Datum“ ist kürzer und verbraucht weniger Daten in der SMS, liebe O2 Datenflat.

Lieber Kunde, in Kürze haben Sie das Datenvolumen erreicht (aktuell ca. 80%), bei dem wir Ihre Surfgeschwindigkeit entsprechend den Tarifbedingungen reduzieren.

Lieber Kunde, Ihre Surfgeschwindigkeit wird tarifgemäß auf GPRS-Niveau reduziert. Ab nächstem Abrechnungszeitraum surfen Sie wieder mit voller Geschwindigkeit.

Online

Morgen jährt es sich wieder , diesmal zum 12 mal, das ich mit einem Modem meinen PC das erste mal mit dem Internet verbunden habe.
Die metallisch klingenden Verbindungsgeräusche klangen irgendwie nach Zukunft und dann als sich die erste Web 1.0 Seite so nach und nach aufbaute, staunte ich endlich im Internet zu sein.
Das erste mal, das war schon was besonderes.
Der Gedanke, jetzt verbunden zu sein mit dem großen Netz…damals ein Gedanke wie ein begeistertes ja fast ungläubiges…“Oh Scheiße..ich bin echt drin“…

Heute nach 12 Jahren kommt es immer wieder vor, das ich genervt in Aufzügen auf mein Smartphone schaue und mir nur denke…“Shit..wieder kurz offline….“

12 Jahre.

Dabei sein ist alles

Wiedermal die letzte Woche vor dem großen Finale der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“

Nach der x-ten Folge sollte mitlerweile jeder wissen, das es hier nicht darum geht einen neuen musikalischen Entertainer zu finden, dazu ist der Markt zusehr überbesetzt und eher in sich zusammengefallen.
Es geht einzig allein um die Show, dem Zuschauer für die Dauer von einigen Wochen vor die Werbeeinblendungen der Show zu ziehen wenns gerade am spannendsten ist und mit vielen Sonderberichten das Thema künstlich hochzupeitschen um möglichts viele an die Werbematscheibe zu bekommen und möglichts noch anrufen zu lassen.
Auch die beiden Finalisten sollten sich klar machen, das ihre Karriere als Superstar maximal positiver Nebeneffekt ist, denn erstmal zählt nur das Format, welches in wenigen Monaten ja wieder mit dem nächsten Casting beginnen dürfte.

Selbst wenn ich diesen beiden Finalisten mehr Persönlichkeit zutraue, sich länger in den verheizenden Medien zu halten, denke ich jedoch das der Titel „Superstar“ eher dazu taugt in zwei Jahren am Perfekten C-Promi-Dinner mitzuwirken oder als Kommentargeber für kommende DSDS Shows.

Der Titel der Show suggeriert , das man hier ernsthaft auf Talentsuche gehen will um im eigenen Land nach Talenten zu suchen.
Dabei gehts nur um das kurzfristige Fieber derjenigen, die in genau einem Jahr sich nichtmal an den Namen derjenigen erinnern können, für die sie mal völlig Feuer und Flamme waren und werden schon den nächsten gemachten Liebling zujubeln.

Eins muß man den beiden Finalisten lassen, bisher sind es die beiden Charaktere, die bei diesem Spiel am besten mitmachen.

Perfektes „desingned Charakter Placement“

Meine Meinung

Musik aus dem Nichts

Jedes Smartphone kann aus als Mp3 Player funktionieren, so meins auch.
Hatte ich mir doch den Speicher dieses mobilen Begleiters voller Musik gepackt um von jedem etwas dabei zu haben.
Umso größer der Speicher umso mehr Musik passt drauf desto besser.
Dachte ich.

Ein kleines App verbindet den Nutzer mit dem ständig verfügbaren Internet und schon stellt man sich eine ganz Individuelle Playlist zusammen, die dann nach und nach auf das Gerät gestreamt wird und eben auch Titel für Titel im Ohr (bzw. angeschlossenem Autoradio) erklingt.
Die App wird wohl nichtmal ein Megabyte groß sein und ich frage mich, warum überhaupt noch Musik auf das Ding spiele, wenn ich mir sowieso überall und jederzeit das in meine Playliste holen kann, wonach mir gerade ist.
Das was man gerade hören will (und auch nur das) jederzeit hören zu können und kein Platz zu verschwenden mit Dingen auf die man vielleicht zurückgreifen könnte, scheint mir der Weg der Zukunft zu sein.
Ein „Cloud“walkman, der nichtmehr viel mit den Dingern gemeinsam hat, bei denen man nach 30 Minuten die Kassette umdrehen mußte.

Das App im Web

Faszinierend.

Übles Hartz4

Diesmal kam der Vorschlag aus den Reihen der Berliner Grünen:

Hartz4 Empfänger sollte man doch dazu einsetzen, die Stadt vom Hundekot zu befreien.

Wann wird diese Westerwave endlich abebben?
Lieber grüner berliner Hinterbänkler : Die meisten Arbeitslosen sind arbeitslos weil wir scheinbar in Deutschland immernoch keine Vollbeschäftigung haben.
Die meißten würden gerne für einen gerechten Lohn arbeiten, als für ein Bettelgeld nichts zu tun.
Und die die wirklich nicht wollen?
Was ist mit denen, die wirklich nicht wollen?
Sollte man sie zwingen, oder wegen ihrer Resignation bestrafen?

Dazu folgendes:

Eine große Horde Jäger sitzt des Abends mit ihrer übermächtigen Beute am Lagerfeuer und essen.
Sie zusammen haben genug Wild erlegt, das es sogar für den reicht, der nicht mit zur Jagd war, sondern den ganzen Tag in der Höhle verbracht hat.
Nichtmal ein Tier würde ihm den letzten Fetzen Fressen streitig machen, wenn es selbst satt ist.
Bisher strebt der Mensch immer danach, sich vom Tier abzuheben.
Wie sollte das sonst im Ernstfall funktionieren als in der sozialen Grundidee?

Meine Meinung

Wir alle sind "Borg"

Im Star-Trek Universum gibt eine Rasse halb Mensch halb Maschine.Die Borg.
Auch wenn die Story um die Borg ansich schon sehr sehr altes Science Fiction ist, so hat mich letztens der Auftritt der Borg doch sehr an den heutigen Menschen erinnert.

Die Borg, das sind wir.
Alle miteinander vernetzt und das Internet ist unser kollektives Bewußtsein.
Das Internet als Schnittschnelle aller angeschlossenen Individuen die über das Netz mit anderem am Netz hängenden kommunizieren.
Das Internet als Summe unserer gesammelten Idendität.
Immer online, immer zum Kollektiv gehörend, immer kontaktierbar immer ein Teil des Netzes.
Das Individum zieht seine Informationen aus dem Netz und gleichzeitig interagiert es mit dem Netz und setzt Inputs, die für andere wieder Outputs darstellen oder erst in der gesammten Masse des Internetbewußtseins einen Sinn machen.
Auch werden wir immer weniger eine Einzigartigkeit sein ,sondern immer stärker ein Teil eines großen Netzwerkes.Ob nun Google,Facebook oder Twitter….ein Teil des großen Ganzen zu sein scheint erstrebenswerter zu sein als eine verkümmerte unvernetze Insel.
Umso mehr Kontakte desto höher der vernetze Grad, wie bei einem richtigen Gehirn ,das auch umso besser funktioniert umso mehr Synapsen sich zu einem großen Ganzen verbinden.

Der große Spiegel, das große Gedächtnis und Bewußtssein des Menschen, das Netz überlebt die einzelnen Mitglieder und sorgt bestensfalls dafür, ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse für immer für die Allgemeinheit zu speichern.

Wie geht das große Kollektiv mit Außenseitern um?
Gibts ein Leben außerhalb des Netzwerkes?

Bei den Borg ist das klar.
Jeder absolut jeder muß assimiliert werden undd amit ins Kollektiv mit eingebunden werden.
Zum einen damit das Kollektiv von dem zu Assimilierenden profitiert und zum anderen weil man nur binär zwischen Freund (assimiliert) und Feind (zu terminieren) entscheiden kann.

Eins haben die Borg uns mit unserem Internet noch voraus.
Das Internet ist eine Sammelstelle von unterschiedlichsten Menschen und die Borg stehen für Gleichschaltung der Gemeinschaft hin zum Optimum.

Zumal auch unser Internet(Kollektives Bewußtsein) das auch heute schon manchmal versucht uns einzubläuen was gut ist und was nicht.

Meine Meinung

Die Bombe am Ostkreuz

In Berlin wird der Bahnhof Ostkreuz umgebaut.
Ein Kreuzbahnhof über den so ziemlich jede S-Bahn muß und an dem wohl jeden Tag Zehntausende Um-ein und aussteigen.

Der Bahnhof mußte gemacht werden, denn seit den 20er Jahren scheint hier nicht viel passiert.
Und dann das.
Bei den Bauarbeiten heute findet man eine 250 KG Bombe aus dem zweiten Weltkrieg.
Es ist ja nichts neues, das sogar heute noch immer wieder Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg gefunden werden ,aber ich frage mich …wie lange wird das noch dauern?
Scheinbar muß jedes Stückchen Erde in diesem Land mindestens einmal umgedreht werden, das man auch zuverlässig sagen kann, das sich da kein Sprengstoff mehr im Erdreich befindet.
Ich meine so eine nicht detonierte Sprengladung wird ja auch im Laufe der Zeit durchs rumliegen nicht sicherer.

Ich werd es nichtmehr erleben, aber es wird der Tag kommen an dem man 100 Jahre nach Kriegsende noch Blindgänger findet und nicht weiß ob sie auf einen Sprengplatz gehören oder man eher ein Museum drum bauen sollte ,wenn sich der Monitionsbergungsdienst und Historiker und Archäologen gleichermaßen für die Fundsache interessieren.

Bei jedem Krieg den man vom Zaun bricht, sollte man auch kurz daran denken , wie lange es dauern ann bis sich eine Landschaft endgültig von den Schäden erholt.

Wie mag es wohl den Leuten in den umliegenden Häusern gehen, die heute nach Ende der Evakuierung wieder in ihre Wohnungen dürfen in der sie vielleicht 65 Jahre auf einer Bombe gewohnt haben.

Glück gehabt.

Neue Nummer

Nach 10 Jahren E-Plus mit der immer gleichen Rufnummer habe ich meinem Telefonanbieter nun doch den Rücken gekehrt.
Vertrag gekündigt und bis zum endgültigen Auslaufen des Vertrages wird die Nummer eingemottet in einem Zweithandy für Notfälle.
Bin nun bei einem neuen Anbieter mit einer neuen Nummer.
Nach 10 Jahren ist das trotzdem irgendwie ungewohnt, obwohl ich immernoch mein gewohntes Handy benutze, nur die Karte ist neu.
Trotzdem nach 10 Jahren….die neue Nummer muß ich erstmal auswendig lernen bis ich mich daran gewöhnt habe.

Langes Wochenende

Ein langes Osterwochende.
Jetzt am letzten Tag könnte man sagen…warum sind nicht alle Wochenenden so lang.
Aber durch dasn lange Wochenende ,obwohl ich viel um die Ohren hatte, konnte ich mich dann doch ein wenig entspannen und Energie tanken.
Es tut auch mal ganz gut, ein paar Tage mehr genau nicht das zu tun was man sonst die ganze Arbeitswoche über tut, allein das ist schon Entspannung.
So fühle ich mich doch ganz gut regeneriert und erholter als an üblichen Enden von Wochenenden.
Und da ja jetzt auch nur eine 4-Tage Woche vor mir liegt hält gibt das auch einen guten Start in die neue Woche, von der ja in zwei Tagen schon wieder die Hälfte vorbei ist.

Auf gehts.

Wiedermal Ende des Monats

Kommt mir so vor als hätte wäre es eben erst Ende Februar gewesen und 3 Tage davor Ende Januar.
Ich finde, das dieses Jahr die Zeit noch viel schneller verfliegt als ich das sonst mit Erschrecken feststellen mußte.
Zeit vergeht subjektiv immer schneller umso älter man wird aber in den letzten Monaten vergingen nicht die Tage wie im Fluge sondern schon die Wochen.
Erinnert mich an den Spruch eines Zeitforschers, der da mal meinte das man rein subjektiv mit 20 Jahren die hälfte seines Lebens hinter sich hat, was die wahrnehmung von vergangener Zeit angeht.
Als die ersten 20 Jahre sollen einem dann genauso lang vorkommen wie nachher die zweite Hälfte des Lebens bis 75 Jahre.

Vielleicht hat das auch damit zu tun das ich seit Anfang des Jahres zeitlich gut ausgeplant bin und wirklich immer irgendwas zu tun ist und man nur von Termin zu Termin fällt ob nun beruflich oder privat.
Der subjektiv schnellere Zeitablauf mit steigendem Alter wird dann sein Beitrag dazu geben.
Ich habe mal gelesen das man diese Zeit wieder entschleunigen kann wenn man sich im Alltag was „Neues“ gönnt.
Jede neue Erfahrung soll ja so wirken das man dann wieder alles bewußter wahrnimmt.
Entgegengesetzt soll jede Routine, so abwechslungsreich man sie auch hält, eher für eine subjektive Zeitbeschleunigung sorgen.

Da werd ich mir mal Gedanken machen, was ich mit meiner Familie (Frau) unternehmen kann ,was wir vielleicht wirklich lange schon nichtmehr gemacht haben.
Auffrischung der Sinne.

Vor dem Fernseher

Ich sitze auf der Couch und starre auf das, was früher mal ein Fernseher war der einem vorgefertigtes Programm angeboten hat.
Entweder es gefiel oder man zappte einfach weiter.
Seit einer Stunde wühle ich mich damit durchs Internet und klicke mit meiner Fernbedienung Youtube-Videos an und erstelle mir somit mein Programm, nach meiner Stimmung.
Wenn mir nach Nachrichten ist gehe ich mal kurz in die ZDF Mediathek und bin über den neusten Stand der Dinge informiert.
Beim vielen ClipZapping bei Youtube habe ich eine Sendung verpasst, die ich sonst immer am gleichen Tag um die gleiche Zeit im TV sah.
Zwei Klicks und ich holte das anschauen „on Demand“ nach.
Dabei fällt mir schon of, wie unabhängig man sich heute schom von dem Programm des herkömmlichen Fernsehens machen kann.
Dank Festplattenrekorder kommt ja der einmal ausgestrahlte Film eh zu einem Zeitpunkt wann der aufnehmende ihn sehen will und nun bestimmte ich auch wann ich die Tagesschau sehe und wühle mich durch ein unübersichtliches Angebot durchs visuelle Internet.

Fernsehen kann schon bald genauso vielseitig und chaotisch sein, wie das Internet selbst.

Was passiert wohl dann aus dem Programm von dem man glaubte der Zuschauer möchte genau das zu dieser Zeit sehen, wenn man ihn bisher nur im Glauben gelassen hat das er das so möchte?

Alternde Technik

Genau ein Jahr ist es her das ich mir ein kleines (Billigst) Netbook „acer aspire one“ gekauft habe.
Das Gerät ist oft in Betrieb und hat für seine 170 Euro bis heute gute Dienste geleistet.
Aber so langsam merkt man dem Teil auch an, das es älter wird.
Der Akku hält nichtmehr ganz so exotisch lange wie am Anfang und auch der Firefoxbrowser läßt sich sehr schlecht bei einem Linpus-Linus System updaten wenn man keine Ahnung von Linux hat.
Der eigene Update-Button des Menüs brachte zu Anfangszeit fast jede Woche viele neue Updates, was einem das Gefühl vermittelte sein Gerät wieder auf dem neusten Stand zu haben.
Mit fortlaufender Entwicklung will man nun scheinbar nicht bis zum jüngsten Tag immer wieder neue Updates für das System ausfeilen, was ich aber auch irgendwie verstehen kann.
Ich finde ein Jahr für ein 170 Euro Netbook, das ist schon eine sehr gutes Preis-Leistung Verhältnis und so langsam merke ich immer deutlicher das ich mich immer weiter an das schwächelnde Teil gewöhnen muß und eisehen muß das nicht nur der Mensch sterblich ist, sondern auch eine elektronische Eintagsfliege.

Der Virus

Als gegen Ende der letzten Woche meine Tochter mit einem Magen-Darmvirus zu kämpfen hatte und dann auch noch mein Sohn mit dem Symptomen anfing glaubte ich nicht dran das wir diesen Virus trotz reichhaltiger Desinfektion überspringen könnten.
Aber doch.
Da die Kids aber nun krank geschrieben waren und keiner von uns beiden sich wirklich leisten konnte eine Woche der Arbeit fern zu bleiben sprangen unsere beurlaubte Eltern abwechselnd als Babysitter ein.
Gut zu wissen, wenn man im Notfall auf solche Hilfe zurück greifen kann.
Somit war es für die Kids nicht nur eine Woche der Genesung sondern auch schon eine richtige Ferienwoche da ohne Kindergarten.
So zwischen Omas und Opas zu pendeln zeigte sich dann auch typisch als wir die Kids wieder zurück bekamen und mußten erstmal so manch häusliche Eltern-Kind Regel neu definieren.
Bei Oma und Opa herrscht dann doch eine größere Bewegungsfreiheit als im geregeltem Elternhaus, da uns keiner so leicht um den Finger wickelt.

Nun ist diese Chaoswoche vorbei und vor uns liegt noch eine abgebrochene Woche bis Ostern und dann noch eine abgebrochene nach Ostern.
Das ist schaffbar.

Winter und Sommer

Es gibt ja so Regeln, das es nach einem harten Winter einen feuchten Sommer gibt.
Wenn ich heute mal so aus dem Fenster sehe , dann kann ich mir richtig vorstellen das die warme Jahreszeit dieses Jahr extreme Startprobleme haben wird.
Als wenn ich so eine Ahnung hätte, könnte ich mir vorstellen das bis auf ein paar extrem heiße Tage der Rest des Sommers wohl eher trübe und nasskalt sein wird.