Das Netbook

Sie werden immer beliebter, diese kleinen halben Notebooks.
Ich bin kein Mobilnutzer also bin ich eigentlich keine Zielgruppe eines Netbooks.
Aber wenn man den PC fast nur noch hochfährt um den Browser anzuwerfen und eh 90 Prozent seiner PC-Aktivitäten im Internet statt findet, dann wäre doch so ein Netbook ein passendes Spielzeug.
Ich habe schon erlebt das Leute in der gleichen Zeit ihr Netbook anwerfen, was nachschlagen, eine Mail schreiben und wieder ausschalten, wärend sich andere zeitgleich noch in der Bootphase mit ihren Laptops befinden.
Auch läd die kompakte Größe eher dazu ein mal schnell was nachzuschlagen oder zu surfen ohne sich wirklich „wiedermal vorm PC“ zu fühlen.
In letzter Zeit bin ich richtig infiziert vom Gedanken so ein Teil haben zu müssen.

Immer mal wieder ein neues Spielzeug ,was das Leben angenehmer macht.

Das Wetter vor der Tür

Und wieder hats diese Nacht in Berlin geschneit.
Aber selbst das befindet sich schon wieder am tauen und beginnt zu Matsch zu werden.
Dieses Wetter ist doch nichts halbes und nichts ganzes.
So langsam hat auch der letzte die Nase voll vom Schnee, zumal es ja kein Brauchbarer Schnee ist, der sich sofort ins glitschige Naß verwandelt.
Wird Zeit das es Frühling wird..ein normaler Frühling.

Hotmail mit Skydrive

Beim stöbern bin ich mal zufällig auf MSN und deren Hotmail gestoßen.
Wie bei vielen anderen kann man auch hier wieder seine Dateien und Fotos auf einer virtuellen Festplatte speichern.
Es ist ja toll, das immer mehr Mailanbieter ihr Angebot zu einem richtigen Portal aufstocken, aber richtige Quantensprünge macht bisher keiner.
MSN Skydrive bietet mir 25 Gigabyte Platz.Toll.
Da würden ja alle meine Fotos raufpassen und ich hätte mal eine sichere Webkopie falls mir wirklich mal alle Foto-Backup DVDs abrauschen.
Beim Hochladen dann der erste Lacher….man kann 4 oder 5 Fotos Webbasiert einzeln hochladen..ein Uploadmanager wie bei Flickr oder GMX ist nicht vorhanden.
Gut ich könnte jetzt alles in 50 MB Päckchen (Maximalgröße pro Datei) stopfen aber spätestens dann stehe ich vor dem Problem bei dem ich bisher bei jedem Anbieter stand.
Wie bekommt man im Ernstfall die ganzen Bilder wieder runter.
So wie bei Flickr könnte ich meine 20.000 Bilder einzeln runterladen, Klasse.
Und da wo es gehen würde, wie bei GMX, reicht der Speicherplatz nicht aus.

So aufgemotzt und alleskönnend Hotmail auf den ersten Blick auch wirkt…man kann sich ja nicht überall anmelden, soviel Mails bekomme ich ja dann (trotz Spam) nun doch nicht.

Twitter aufm Handy

Seit gestern habe ich mich (mal wieder) bei Twitter angemeldet und mit einem Interntfähigen Javahandy kann man sogar mobil schreiben.
Obwohl ich bis heute nicht richtig weis, wie Twitter sich irgendwann mal selbst finanzieren will, finde ich dieses Miniblogging mitlerweile ganz angenehm.
Manchmal fällt mir eben nichtmehr als ein Satz ein, dafür aber mehrmals am Tag.
Gedankenfetzen, die 10-20 mal am Tag auftauchen und dann den Weg in meinen Twitter finden, kein Format und keine Frequenz mit denen ich hier irgendjemand bombardieren möchte.
Schade nur das Twitter nicht so gut organisiert ist wie eine Blog-Plattform.
So twittert man einen Gedanken nach dem anderen, einen Kalender um auch nach 14 Tagen nochmal Rück-Stöbern zu können habe ich nicht entdeckt.

Mal sehen wie lange sich diemal meine Begeisterung für was neues hält.

Das Wochenende..und der Kindergarten

Wiedermal ein Wochenende und ein (für mich) langes noch dazu.

Am Freitag Geburtstag und dann am Samstag Kindergeburtstag.
Gestern abend mußte sich dann noch meine Tochter zum Abschluß des Tages noch übergeben.
Vorgestern abend zwar auch schon aber der Samstag verlief so gut ,das wir dachten, es sei ausgestanden.
Aber wir hatten schon damit gerechnet, als wir die Kids am Freitag aus der Kita holten und wohl jedes zweite schon an Durchfall litt, was auch die Dauerwickelnde Erzieherin erklärte.

Würde ich nun (wie scheinbar alle anderen) meine Tochter mit gelegentlichem Durchfall in die Kita schicken ,würde mich wohl (wie immer) am Montagvormittag ein Anruf einholen, bei dem mich eine genervte Kindergartenleiterin um den Rückzug von der Arbeit bittet um mein krankes Kind abzuholen.
Ich frage mich auch immer, warum alle anderen Kinder mit Schnupfen und anderen leichten Erkrankungen scheinbar in der Kita bleiben dürfen und wir beim ersten Husten antanzen müssen um die Kids abzuholen.Nicht das sie noch andere Kinder anstecken.
Dabei haben sie nunmal 99 Prozent ihrer Infekte von anderen Kindern ,deren Eltern scheinbar nicht von der Arbeit abkommandiert werden.
Ich könnte sagen, das ich mich morgen am Telefon mal einfach stur stellen könnte und sagen ,das ich momentan ganz schlecht weg kann, oder sogar sagen ,das ich momentan garnicht in der Stadt bin.
Aber um Ärger zu vermeiden und um die Apartheit im Kindergarten gegen uns nicht noch weiter zu schüren ,werde ich mal einen Vater als Babysitter einbinden ,der ja noch krank geschrieben ist, aber nicht wirklich handlungsunfähig krank ist.

Das wäre wohl auch eine Optimalalternative für Tochter und Opa.

Somit wartet man eher den Sonntag nur ab und hofft auf einen reichhaltigen Arbeitsbeginn, der dann ein ein besseres Wochenende münden möge.

iPhoto

Da staunt man nicht schlecht.
Die Fotosoftware iPhoto von Apple hat schon was.
In einem Chaos von 20.000 Fotos sucht man sich eins raus und aktiviert die Gesichtserkennung.
Ein weiterer Klick auf „Namen“ und schon hat das Gesicht auf dem Foto einen Namen, der Mensch auf dem Bild hat einen (seinen) Namen.
Nun läßt man die Software in den 20.000 Bildern nach diesem Namen suchen und iPhoto guckt sich jedes Gesicht auf jedem Bild an und im Zweifelsfall wird man gefragt..“Ist das…?“.
Genial.Und das als privates Programm.
Obs das auch mal für Windows gibt?

Ganz nebenbei frage ich mich, wie gut wohl professionelle Schnüffel- und Überwachungssoftware wohl schon funktionieren wird, wenn iPhoto schon kaum einen Fehler macht.

Der Darwin Preis

Es gibt wirklich ein Preis, der nur an Tote verliehen wird.
Wer aufgrund groben Unfugs oder grenzenloser Leichtsinnigkeit oder Dummheit zu Tode kommt, hat sich für den Darwinpreis qualifiziert.
So (unter anderem) ein Terrorist ,der für eine abgeschickte Briefbombe zu wenig Porto bezahlt und diese dann zurück bekommt und prompt öffnet.Tot aber Preisträger.

Zum Darwinpreis hier klicken.

Zwergenfahrt

Alle stöhnen über weiteren Schnee, den Kids gefällts.

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P.M. Magazin

Früher, anfang der 90er, hab ich es regelmäßig gelesen.
Irgendwann hatte ich keine Zeit mehr dafür.
Nun habe ich mir wieder ein Exemplar gekauft, reiner Impulskauf.
Es ist genauso interessant wie früher und bestimmt nicht das letzte, das ich lesen werde.
Habe was Gutes wiederentdeckt.

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Das verlinkte Plakat

Schon vor einer Weile habe ich davon gehört, aber heute habe ich das erste gesehen.
Ein Werbeplakat mit einem kleinen Code fürs Handy.
Einfach Handycam draufhalten und schon gibts mehr Infos.
Mal sehen ob sich das in der Form durchsetzen wird.

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Nochmal Fijijumi Loop

Um 10 Uhr gesponnen und bereits um 16.30 Uhr des selben Tages nehmen mich die meisten Suchmaschinen ernst.
Der Fijijumi Loop, bei dem es um 10 Uhr noch kein Suchergebnis bei Google gab ist nun (gute 6 Stunden später) existent.
Wirklich bereichtert habe ich die Welt mit meiner Worterfindung nicht, aber ich bin beeindruckt das eine Suchmaschine nur 6 Stunden braucht um einmal durchs gesammte Internet zu gehen.

(Anmerkung)* Es kann auch weitaus weniger als 6 Stunden gedauert haben um meinen Eintrag zu finden, wollte nur nicht meinen ganzen freien Sonntag Google auf die Finger gucken.
Als ich es eben probierte, wars jedenfalls da*

fijijumi

Spielsüchtig

Ich spiele gelengentlich das Online-Rollenspiel „World of Warcraft“.
Mal an drei Tagen hintereinander je 6 Stunden, mal einmal die Woche 3 Stunden und mal Monate garnicht.
Es ist ein Spiel, ein Spiel das Spaß mach, ein Spiel zu dem ich auch Lust und Zeit haben muß.
Im letzten Sommer präsentierte ich dieses Spiel einer Freundin.
Sie meldete sich an und begann zu spielen, mit fatalen Folgen.
Schnell war sie für dieses Spiel Feuer und Flamme, wie wohl jeder, der das erstmal für sich entdeckt.
Aber bei den meisten läßt die Spielebegeisterung auch irgendwann wieder nach, spätestens wenn das richtige Leben ruft, hat man dann auch erstmal die Schnauze voll und kann es erstmal nichtmehr sehen.

Bei dieser Freundin hingegen, ist dieser Anfangshype selbst nach mehr als einem halben Jahr ungebrochen und hat sich eher noch verstärkt.
Schon lange hat sie meinen Charakter ,den ich seit zwei Jahren spiele in Stärke und Rang überholt.
Man kann sagen, das das Spiel mitschuld am Scheitern ihrer Beziehung ist.
Ihre normalen sozialen Kontakte müssen immer mehr ihren virtuellen Kontakten weichen.
Ich bekomme mit, das sie in ihrer Freizeit auch mal 18-20 Stunden an diesem Spiel hängt und das mehrere Tage hintereinander.
Ich sehe, das sie mitlerweile fast ausschließlich vor diesem Game sitzt.
Ich beobachte, wie die virtuelle Spielewelt andere Prioritäten ihres Lebens einholt.

Sie hat sich abgekapselt.
Vor drei Wochen habe ich nach einer ganzen Weile mit ihr wieder ein Gespräch.
Sie konnte sich nur noch über Spieleinterne Dinge unterhalten.
Es scheint, das sie keinen Geprächsbedarf für Themen hat ,die die normale Welt tangieren.

Im realen Leben ist sie immer weniger.
Freunde werden abserviert, Kontakte eingefrohren……in der virtuellen Welt gewinnt sie gleichzeitig immer mehr Freunde, Ruhm, Anerkennung……..klare Realitätsflucht.

Gestern war sie mit ihrer „Besten“ und einzigsten Freundin unterwegs.
Eine Verabredung die sie schon vor langer Zeit getroffen hatten.
Sie kam zu dieser Verabredung, aber man merkte, das sie sich das Treffen mit ihrer Besten Freundin heute eher als „ans Bein gebunden“ empfindet.
Zwischen den Beiden gabs keine Kommunikationsgrundlage außerhalb dieser Spielewelt.
Alle Realen Themenvorschläge wurden sofort direkt auf das Spiel bezogen, so absurd das auch ist.
Als würde man übers Wetter schimpfen und als Antwort bekommen ,das es in der Spielewelt letztens auch geschneit hat.

Sie versinkt in ihrer Sucht, und es scheint mir sie scheint sich in der künstlichen Welt viel wohler zu fühlen.

Schade,aber kein Einzelfall.

Der Fijijumi-Loop

Google findet alles.
Es ist schon schwer eine Suchmaschine in die Irre zu führen.
Selbst wenn der Kopf müde auf die Tastatur fällt findet Google 1000 Seiten zur aktuellen Suchanfrage ,den Wirrwararrs, welches der Kopf eben hinterlassen hat, als er aufs Keyboard krachte.

Aber den Fijijumi-Loop findet keine Suchmaschine.
Das Wort gibts garnicht, denn Google findest es nicht und jeder weiß, was Google nicht findet, gibts nicht.
Sonntag Morgen 10 Uhr.
Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bist selbst so ein unnützer Schwachwinn wie der „Fijijumi-Loop“ den Sprung schafft, einfach nur existent zu sein.

5 Ecken 5 Wettbüros

Verstehe die Welt nichtmehr.
Seit Monaten vielleicht auch seit wenigen Jahren, aber auf jeden Fall mit zunehmender Tendenz, sprießen hier Wettbüros aller Art aus dem Boden.
Wenn hier in Berlin an einer Ecke ein Gewerberaum neu tapeziert wird, kann man davon ausgehen, das hier ein neues Wettbüro entstehen wird.
Wetten jeder Art werden angeboten.
Ich frage mich, wo das auf einmal herkommt.
In England hat Wetten auf alles sicherlich eine lange Tradition, aber wer wettet auf einmal bei uns so oft und soviel, das sich alle diese kleinen Wettlokale halten können?
Was haben die Millionen Wettsüchtige vorher gemacht, als es noch nicht an jeder Ecke ein Wettbüro gab?
Oder ist das nur eine kommerzielle Geldwaschanlage, die besser funktioniert als ein Chinareataurant, welches seit 20 Jahren scheinbar mit 20 Kunden pro Monat überleben kann?

Homosexualität ist heilbar

Langsam kommt es mir so vor, als will man die Mitglieder der katholischen Kirche nur noch auf einige wenige radikale Kräfte zusammenschrumpfen lassen.
Erst kümmert sich der Papst persönlich um einen Richtungswandel, indem Holocaustleugner mit einem Heiligenschein ausgestattet werden und nun spricht da jemand über Homosexualität als wäre es eine „Krankheit“…ein Leiden.
Wenns so weiter geht, werden die, die da nicht aus dieser Sekte austreten, bald Darwin verteufeln.
So redet man über lieber über Tom Cruise und Scientology und die Volkskirche geht den Weg zurück ins Mittelalter.

Mal schnell über den Atlantik schwimmen

Es gibt noch Meldungen, die bringen mich zum staunen.
Eine Frau ist in 25 Tagen über den Atlantik (3000 KM) geschwommen.
Das sind 120 Kilometer pro Tag, eine Strecke, die ich wohl nichtmal mit dem Fahrrad schaffen würde.
Erstaunlich zu welcher Leistung der Mensch fähig ist.