Wochenendwetter
Nachdem ich hier in der Woche der Sonne nicht entfliehen konnte ,packt das Wetter pünktlich zum Wochenende seine nasse und häßliche Seite aus.
Gedankenentsorgung
Nachdem ich hier in der Woche der Sonne nicht entfliehen konnte ,packt das Wetter pünktlich zum Wochenende seine nasse und häßliche Seite aus.
Wie oft will man diese Meldung denn noch bringen.
Öl (und damit auch Benzin) wird immer teurer ,das ist nun nichts neues mehr und es gibt auch immer weniger „Kenner der Szene“ die uns noch fallende Preise versprechen.
Da versprechen die Öl-Förder-Länder auf einem medienwirksamen Kongress ,das man die Fördermenge nochmals kräftig erhöhen will und was passiert?
Der Ölpreis steigt erstmal weiter.
Zum einen gibts immer mehr Menschen ,die im mit dem steigenden Ölpreis ihre Rente sichern indem sie Rohstofffonds kaufen ,was angesichts begrenzter Vorkommen mit die sicherste Anlage ist und zum anderen glaubt man den Öl-Ländern wohl nicht ,das man die Ölfördermenge auch nicht immer weiter ausweiten kann.
Der Abend nach einem stressigen Tag.
Ein Blick ins Fernsehangebot verspricht auch nichts gutes.
Auf den öffentlich Rechtlichen kommt genau das ,was ich an ihnen nicht so mag.
Sat1 und RTL bringen beide Musikshows mit den Hits vergangener Zeiten.
Beide nach dem Motto „kennst du den noch“….gleiches Format…nur unterschiedlicher Name.
Eine Idee , bei der ich schon vor 5 Jahren dachte…“Langsam reicht es“.
Bleibt mir nur ,die Kiste abzustellen und meinen Festplattenrecorder nach guten Sachen auszufragen ,die in den letzten Wochen durchgerauscht sein könnten.
Hab gesten mal kurz vor dem Schlafengehen mal aus dem Fenster richtung Westen geschaut und festgestellt ,das es immernoch nicht komplett dunkel ist.
Obwohl schon 23.10 Uhr war immernoch ein leicht blauer Fleck am Himmel zu sehen ,der einen eher an eine Dämmerung als an die tiefste Nacht erinnert.
Ein Besuch beim Kinderarzt.
Ein Verdacht auf eine eher belanglose Infektion.
Aber alles kein Problem ,einfach die Proben in der Praxis abgeben und dann bekomme ich Bescheid und eventuell Medikamente.
Gesagt ,getan.
Nur das ich diesmal die Praxis betrat und mir diese unfähige Vorzimmerdame gegenüber saß.
Seit dem sie da ist ,braucht man bei der Anmeldung beim Kinderarzt (auch wenn man nur mal sagen will das man nun da ist) länger als im eigentlichen Wartezimmer.
Letztens stand ich 40 Minuten in der Warteschlange der Inkompetenz und habe dann nochmal 5 Minuten im Wartezimmer gesessen ,bis wir aufgerufen wurden.
Das Wartezimmer ist fast immer leer…klar stehen doch alle bei der Anmeldung an.
Jedes zweite Kind findet siese Person nichtmal im System und das mit einer Ruhe ,als hätte mal hier eine achtjährige Praktikantin mit ihrer Aufgabe beim Puppendoktor allein gelassen.
Diese Person soll nun die Proben meiner Tochter untersuchen???(Ist eine Probe ,die wohl jeder Kinderarzt-Assistent mit dem Mikroskop begutachten kann)
Erstmal wieder das gleiche Spiel…“ich kann ihre Tochter nicht finden“…bis ich dann unseren Namen (der ja nicht zu den schwersten gehört) drei mal Buchstabiert habe.
Dann mußte ich ihr erklären ,was sie nun machen soll und was wir mit der Ärztin vereinbart hatten.
Naja aus den fünf Minuten warten und dann das Ergebnis gleich mit nach Hause nehmen…daraus wurde nichts.
Sie schickte uns gleich wieder nach Hause ,würde sich aber dann telefonisch melden.
Ich habe ihr dann noch in 4 Versuchen unsere Telefonnummer übermittelt und nachdem sie sich 20 Minuten mit mir und der schnöden Abgabe meiner Probe beschäftigt hatte ,kam der nächste in der Schalnge drann.
Ich war kaum zu Hause (also 15 Minuten später) rief sie mich an.
Sie hätte sich das mal angeguckt und das Ergebnis wäre „nicht so richtig positiv und nicht so richtig negativ“!!!!!!
Wie kann man denn eine Probe abgeben und die ist weder positv noch negativ?
Ich solle nochmal vorbei komme und diesen Streifen abholen und dann später diese Probe dann nochmal vorbeibringen…
Ich ahne schon schlimmes….das die B Probe wieder weder positiv noch negativ ist.
Warum muß diese Frau beim Kinderarzt arbeiten ,warum überhaupt in einem medizinischen Bereich?
Soll sie sich doch mal lieber beim Finanzamt bewerben.

Nach 8 Tagen und 17 Stunden und 23 Minuten stehe ich endlich vor dem dunklen Portal im Auftrag der Allianz.
Seit mehr als einem Jahr träume ich in unregelmäßigen Abständen immer wieder einen Traum mit gleichem Inhalt.
Auch wenn der Traum jedesmal anders „verpackt“ wird ,kommts doch immer aufs gleiche rauf.
Ich träume von einem Berg (oder Hügel) in den unterhalb des „Gipfels“ ein Denkmal oder ein Monument oder Statue eingelassen ist.
Der Berg oder Hügel ist umgeben von anderen Bergen und deswegen kann man das „Denkmal“ auch nicht immer sehen ,weil es von anderen Bergen verdeckt wird.
Die Berge sind sehr steil und notfalls auf allen vieren zu erklimmen.
Das bleibt immer gleich.
Natürlich sieht ein Traum immer wieder anders aus…fängt anders an oder hat einen anderen Hintergrund…aber dieser Traum hat für mich eine eindeutige Aussage.
Es handelt sich um einen genauen Ort ,an dem ich schonmal war und mal wieder hin soll/möchte.
Sowas hatte ich schon öfters mal ,das ich von Orten träume zu denen es mich wieder hinzieht ,nur bisher konnte ich diese Ort immer einwandfrei identifizieren ,auch wenn im Traum doch alles immer ein bisschen anders aussieht.
Ich bin auch schon alles durchgegangen ,wo ich mal auf Berge getroffen bin ….ohne Erfolg.
Ich bin mir sicher ,das dieser Traum keine Metapher ist ,sondern wirklich einen Ort darstellt bei dem ich schonmal war.
Geheimnisvolle Traumwelt.
Wiedermal eine Gruppe im Gespräch.
Dabei schleicht sich das Thema Beziehung und Beruf ein.
Das Gespräch fällt sofort (wie meißtens) auf ein abwesendes betroffenes Paar.
Die beiden leben zusammen und arbeiten zusammen.
Er hatte sich irgendwann selbstständig gemacht und sie ist mit eingestiegen ,als sie arbeitslos wurde.
Nun verbringen die beiden jede Minute im Beruf und Freizeit miteinander.
Diese Lebensweise stößt bei den meißten in der Gesprächs (Läster) Gruppe eher auf Unverständnis.
Man hört Dinge wie :“ Das kann ja nicht gut gehen“…“Den Partner rund um die Uhr..ne da bräuchte ich Abstand“..“Die Olle immer an der Seite ,da gehen einem doch irgendwann die Worte aus“…“Nein das wäre zuviel, ich brauche auch Raum für mich“.
Ich kenne Paare ,bei denen diese engste Paarbindung bisher gut gegangen ist.
Auch meine Frau und ich hatten eine Phase in der wir uns 24 Stunden am Tag hatten und weder für mich noch für sie war das zuviel und wir haben uns weder oft gestritten noch ist uns der Gesprächsstoff ausgegangen.
Ich kenne aber auch Paare, die sehen sich nur an den Wochenenden wirklich und selbst das scheint schon zuviel.
Geht man die ganze Woche seiner Arbeit nach und lebt eher wie ein Team als wie eine harmonische Beziehung und sieht man sich dan an den Wochenenden ,sieht man zu das man gemeinsam schnell unter Leute kommt ,aus Angst man könnte mit dem anderen in einer unheimlichen Stille feststecken.
Ja ich kenne sogar Paar ,die fahren nichtmal mehr zu zweit in den Urlaub ,weil „er“ einfach Angst davor hat ,was man zu zweit zwei Wochen lang machen soll.
So als wäre nach 2 Tagen alles persönliche gesagt ,was einen noch verbindet.
Wie hier in den beiden Extremfällen scheint es aber irgendwie zwei Ansichten zu geben…die einen brauchen auf jeden Fall ihre Freiheit und ertragen keine 24 Studen-Nähe und die anderen stört das nicht und sie würden sich wahrscheinlich nie so richtig auf den Wecker fallen ,selbst wenn sie wie siamesische Zwillige durchs Leben gehen.
Welche Kategorie ist nun häufiger anzutreffen und welche die Regel und welche eher die Außnahme?
Den einen kann man wohl wünschen ,nie in Rente gehen zu müssen ,damit sie sich nie länger mit ihrem Partner beschäftigen müssen und der anderen Gruppe kann man wohl nur wünschen ,nie ohne den anderen klar kommen zu müssen.
Obwohl ich es den Türken mal gönnen würde ,einen Titel nach Hause zu bringen…drücke ich doch der heimischen Mannschaft die Daumen.
Ich tippe eher auf ein schweres Spiel mit wenigen Torchancen und ein glückhaftes 1:0.
Egal wie es ausgeht…nichtnur in Berlin wird wohl diese nach druchgefeiert werden.
Ich weiß schon garnicht mehr ,ob so manche politische Meldung wirklich noch ernst gemeint sein kann.
Da kommt man doch auf die Idee ,das die amerikanischen Atomwaffen in Deutschland gut genug geschützt sind.
Ja richtig ,Atomwaffen in Deutschland.
Dabei dürften es sich aber vielmehr um bewußt stationierte ,als abgeworfene handeln.
Obwohl wir vor mehr als zehn Jahren den Abzug Allierten gefeiert haben ,hat doch der US-Army Laden hier immernoch eine seiner weltweiten Zweigstellen ,so wie es sich für ein Imperium gehört.
Nun diskutiert man auf politischer Ebene ,ob diese Atomwaffen auf deutschem Boden überhaupt noch Zeitgemäß sind ,denn der neue Feind kommt eher als Einzelgänger mit Rucksack und Teppichmesser daher als mit Nuklearwaffen, Panzern und Streitkräften.
Nun haben die Amerikaner entdeckt ,das militärischen Einrichtungen in Deutschland nicht so geschützt sind ,wie in den USA und haben uns auf diesen Umstand aufmerksam gemacht..mehr nichts.
Nun scheint es einigen Politikern wieder eingefallen (oder aufgefallen) zu sein ,das sich hier immernoch Nuklearwaffen befinden.
Liebe entschlossene Partisanen im Kampf gegen die Kernenergie….bitte nimmt doch auch die Verbannung von Atomwaffen mit in eure Maxime auf ,wenn man sich schon über die Abschaltung von Atomkraftwerken so einig war.
So lange hat man diskutiert ,ob deutsche Atomkraftwerke (Terror)sicher sind..und dabei hat man die Bomben vergessen.
Dabei ist rein physikalisch eine Atombombe viel gefährlicher als ein Atomkraftwerk.
Aber erstmal fiebert die versammelte deutsche Politik ,dem EM Finale entgegen!!!!
Da habe ich gerade eine interessante Statistik entnommen.
Es gibt heute auf der Welt 1 Mrd. Computer in Gebrauch ,dabei sollen die Entwicklungsländer stark aufholen.
Also hat nichtmal jeder sechste.
Aber eine Milliarde ist immerhin ein Anfang.
Naja mein Urlaub ist schon ein paar Wochen vorbei und der Alltagstrott mich wieder voll im Griff.
Tortzdem ist das Urlaubsgefühl noch frisch ,was heißt das die Erholungsspeicher voll aufgefüllt sind.
Aber nach dem Urlaub ist schon eine blöde Zeit.
Alles liegt hinter einem und der Urlaub der das Jahr in ein „Vorher“ und „Nachher“ spaltet ,liegt nun hinter einem und vor einem steht der schnöde Rest des Jahres.
In deer ersten Jahreshälfte kann man sich noch Gedanken über den Urlaub machen und sich drauf freuen und drauf hinfiebern.
Es ist eine schöne Zeit ,die man fest geplant noch vor sich hat.
Nun ist alles schon wieder Vergangenheit und um schneller werdenden Fluß der Zeit ,heißt es schon ,das war der Urlaub und dir Urlaubsreise 2008.
Irgendwie schwingt da auch ein Huch von „Das war 2008“ mit ,obwohl das Jahr noch lange nicht gelaufen ,hat man doch seine besten Wochen schon hinter sich.
Um sich auf den nächsten Urlaub zu freuen ,dafür ist es noch zu früh und allzusehr zurück blicken möchte man auch nicht.
Es ist nur ein komisches Gefühl…jetzt wo man wieder da ist und alle anderen ihren Urlaub antreten.
Wenn es nächstes Jahr realisierbar ist ,werden wir wohl zwei Urlaubsreisen machen…einmal am Anfang und einmal am Ende des Sommers.
Wenns das Fernsehen es schon nichtmehr wiederholen möchte dann hilft sich das digitale Zeitalter eben selbst.
Somit stehen alle Folgen der Serie „Der kleine Vampir“ bei YouTube.com zur Verfügung.
Jetzt schnell aufspringen und noch dabei sein ,bei einem der unzähligen Rohölfonds.
Wer heute investiert ,kann nur gewinnen!
Profitieren sie selbst ,wenn der Preis für Rohöl immer neue Rekordmarken erreicht.
Meine Meinung:
Ne sichere Anlage.
Umso mehr mitmachen umso höher wird der Ölpreis klettern ,da ja alle ihren Gewinn haben wollen.
Umso höher der Ölpreis umso eher kommen wir wohl vom Öl weg und umso chaotischer und ärmer wird wohl das Leben in den Ländern der dritten Welt werden.
Da wird es im Winter um 16 Uhr dunkel und im Sommer kann man um 21 Uhr noch in der Sonne braten.
Gestern war der längste Tag und ich hätte mal zu gern das Naturwunders des späten Tagesausklanges beobachtet.
Mal irgendwo im Garten liegen und gucken ,wie lange es so hell bleibt und ab wann die Natur anfängt ihre Farben zu ändern und sich langsam die kurze Nach einscheicht.
Aber in dieser Zeit ist kaum drann zu denken ,denn lag ich gestern um 21 Uhr schon im Bett und habe mit Mühe das Ende des Fußballspiels sehen können ,obwohl es nicht gerade langweilig war.
In dieser Zeit fallen mir eher in voller Helligkeit die Augen vor Müdigkeit zu ,als das ich mir in Ruhe mal den Ausklang des längsten Tages im Jahr ansehen könnte.
Aber auch gestern habe ich mir gesagt…es war ja nicht der letzte. (Hoffe ich mal)
Ein Teil des alten Lebens meiner Oma wurde übers Wochenende in einen großen Müllcontainer verfrachtet.
Ihre Sachen so alle angehäuft in einem großen Müllcontainer zu sehen ,gibt mir das Gefühl ,das man nun endgültig damit beginnt den Menschen aus dem eigenen Leben zu verbannen.
Seinen Platz ,den er einnahm ,wird nun anders verwertet ,seine Sachen auf den Müll geschmissen oder gegebenenfalls nach Werten durchsucht.
Es ist schon irgendwie ein trauriges Bild.
Bevor man nun den Container am Montag unwiderruflich auf den Müll kippt ,wollte ich mit meiner Frau doch noch mal einen Blick hinein werfen.
Ich hatte keine Sorge ,eventuell etwas wirklich wertvolles zu finden ,da auf meine Eltern hier als Wertzöllner Verlaß ist.
Aber Wert ist nicht immer gleich Wert und somit fand ich gleich zwei Kisten voll ,denen ich die Reise in die Müllverbrennungsanlage verweigerte.
Nur ,wie gehe ich nun mit dem ganzen Zeug um ,bei dem ich der Meinung war …“Nein das schmeißt mal nicht weg“.
Zum einen Sind es Gegenstände ,die Wert haben könnten ,ohne das wir es wissen und zum anderen finde ich das Bücher aus den Jahren 1910 und älter nicht sofort auf den Müll gehören.
Gespeichtertes altes Wissen in altdeutscher Schrift…
Zum anderen habe ich viele Fotos gefunden ,die damals noch mein Opa als Hobbyfotograf von seiner Umgebung gemacht hat.
Auf den ersten Blick wertloser Plunder ,der eh irgendwann in Vergessenheit gerät ,aber ich hatte da spontan ganz andere Ideen.
Zum einen hatte ich den Geistesblitz alle Fotos ,die nicht Personengebunden sind ,irgendwann mal einzuscannen und ins Internet zu stellen…vielleicht sogar hier in meinem Blog ,da ich denke Berlin zwischen 1920-1950 , gesehen durch die Kamera eines Privatmannes sind irgendwie Unikate und sollte man der zukünfigen Öffentlichkeit zu verfügung stellen.
Der Verschleiß der Geschichte ist eh hoch genug und vielleicht könnten hier die Privataufnahmen meines Opas ,doch ihren Dienst für zukünftige Interessenten tun.
So eine Art „Google-Alle-Daten-für-alle-ins-Netz“ Philosophie ,wobei mir alle Daten der Nutzer egal wären und ich kein finanzielles Interesse an der Wervertung habe.
Wie geht man also um mit dem Nachlaß eines Lebens?
Gut ,das meißte wirft man wohl wirklich weg ,aber ich finde es eine gute Sache digitalisierbare Dinge einfach so zu retten.
Ob und wann ich mein ganz persönliches Projekt angehe ,steht allerdings noch in den Sternen …aber das Material dazu ..bei uns im Keller.