Heiligabend 2006

Wie auch letztes Jahr fand dieses Weihnachten wiedermal bei uns statt, was sich ja auch anbietet ,da ja unser Sohn sowieso die meißten und größten Geschenke bekommt.

Mein Schwiegervater ließ es sich nicht nehmen ,den ersten Weihnachtsmann im Leben meines Sohnes zu spielen und das mit Freude.

Mein Sohn war sowieso Mittelpunkt des Abends aber das ist eben so ,eine inszenierung für die ,die noch drann glauben.

Bei solcher Gelegenheit schaut man dann oft auf seine eigene Kindheit zurück ,als man selber Weihnachten noch als was mystisches gheimnisvolles ansah ,da man ja nie wußte was der Weihnachtsmann wirklich herausbekommen hatte.

Ich bin ja ein Gegner davon ,das man die Weihnachtsgeschenke irgenwie bewerten soll ,schließlich ist das ja so eine Sache mit dem beschenktem Gaul.

Primär gehts mir hier auch nicht um das finanzielle ,sondern um die Grundidee der Geschenke ,das man ja jemanden mit irgendetwas eine Freude machen will.

Mit welchen finanziellen Mittel oder auch gar keinen ist totlal egal ,nur der Effekt zählt.

Und genau da trennt sich wieder die Spreu vom Weizen.

Mein Sohn bekam von mir und meiner Frau eine große fernsteuerbare Feuerwehr mit Tatütata so…weil wir beide wußten ,das er (wie wahrscheinlich alle Kinder in seinem Alter) total vernarrt in solch Uniformen Fahrzeuge ist.

(Also ein Volltreffer)

Von meinen Schwiegereltern bekam er eine kleine Kindgerechte Eisenbahn mit Schienen,Bahnhof und so weiter.

Ich weis ja das sie uns sehr in den Ohren gelegen haben ,was ihm eine Freude machen könnte und ihn auch selber immer wieder befragt haben.

Meine Eltern haben das viel praktische gesehen.

Die Umfangreiche Eisenbahn war schon längst von meinen Schwiegereltern zusammengekauft worden ,da haben sich meine Eltern einfach finanziell „eingeklinkt“ unter dem Motto „hier habt ihr 50 Euro und das Ding ist von uns allen“..

Da meine Schwiegereltern keinen so schnell vor den Kopf stoßen können ,haben sie das auch mit sich machen lassen, aber die lange und intensive gemeinsame Planung des Geschenkes (was wir nur mit den Schwiegereltern hatten) verrät hie die Tatsachen.

Zur aller Ironie löste sich dann ein Wunschgeschenk ,was wir gegenüber der Eltern meiner Frau mal äußerten auf einmal auf als „Geschenk von uns allen“ auf.(Geplant,gekauft,geschleppt und verpackt von meinen Schwiegereltern und einen „Fuffi“ drauf von meinen Eltern.

Weiterhin bekamen wir von meiner Seite der Familie Süssigkeiten ,die wir schon seit Beendigung der Kindheit nichtmehr essen und mein Sohn bekam Bonbons ,die für sein Alter noch total ungeeignet sind.

Ich bekam „obendrauf“ (so gütig ist ein Vater) ein T-Shirt ,was mal sein Fehlkauf war (weil sich seine Größe mit meiner nicht identisch ist) und von meiner Mutter ein Aftershave oder sowas ,was man nichtmal seinen toten Feinden aufs Grab stellen würde. (Sieht ungelogen schon so morbide aus).

Zu allem Überfluß mußte ich mir dann die Geschäftsgebahren meiner Eltern anhören und was sie doch für tolle und fleißige Menschen sind und wie schwer sie es doch im beruflichen Altag haben und wie faul wir doch alle sind in unseren minderwertigen Jobs die man an einem Wochenende lernen kann.

Keiner aber absolut keiner ist schlechterbezahlt und mehr gestreßt als meine Eltern!!(Zumindest nach ihren Ansichten)

Diese Provokationen und diese Überhebliche Ignoranz gegenüber allen anderen, läßt es mir schon kalt über den Rücken laufen ,wenn wir uns morgen zu meinen Eltern zum Essen quälen müssen.

Die Tatsache an sich ,verdanken sie nur dem diplomatischem Empfinden meiner Frau..ich würde nicht hingehen wollen.

Unser Kommen an sich werden sie dann wieder als ,doch noch angekrochen ansehen und zwischen den Zeilen ihre Vorherrschaft auf den Posten des Besten Opas vor meinem Schwiegervater verkünden.

Dabei sieht die Realität doch so anders aus,aber meine Eltern haben nicht die Weitsicht um das zu erkennen.

Nächste Weihnachten feiern wir (ohne meine Eltern) entweder gleich bei ihren Eltern ,oder laden meine Eltern einfach aus..wenn sich die Diplomatie meiner Frau nicht durchsetzen sollte ,ist das mein Plan.

Für mich ist es einfach kein Weihnachten ,wenn sich meine Eltern als Mutter und Vater des Jahres selbst auf die Schulter klopfen und wenn dann ihr Kind was zu sagen will ,hört man nichtmal hin.

Mein Vater versteht zwar was ich sage ,aber nicht was ich meine.

Manchmal habe ich das auf ein Kommunikationsproblem geschoben oder uns beiden dafür die Schuld gegeben ,aber seit dem ich erkannt habe ,das ich mich mit dem Rest der Welt besser unterhalten kann und besser verstanden fühle, ist mir einiges klar geworden.

Ich hoffe mal ,das meine Eltern nich ganz so weit weg von dieser Welt sind ,das sie anfangen nachzudenken ,wenn alles zwischen ihnen und meiner Familie immer dünner wird und ich mit anderen immer dicker werde.

Aber meine Hoffnungen sind da schwach ,weil ich denke ,sogar wenn ich den Kontakt abbrechen würde ,könnten sie das irgendwie als „Sieg“ interpretieren.

Meine Schwiegereltern waren bis nach Mitternacht bei uns ..meine Eltern haben sich um 21 Uhr verabschiedet (sollte mir ja nur Recht sein).

Aber das frühe Gehen hatte wie jedes Jahr nur einen Grund…ihre Welt (die sich vielleicht noch von ihnen blenden läßt) wartete in der Kneipe in ihrem Heimatort.

Ja richtig…Kneipe.

Dort trafen sie dann Leute ,die sie jeden Tag dort treffen ,also auch Heiligabend.

Vielleicht erkennen meine Eltern auch ihre wahre Lage und versuchen sie vor uns zu überspielen und vor den Leuten in der Kneipe kann man sich dann als das feiern lassen ,was man selber nicht gepackt hat.

Dann können sie erzählen ,wie sehr sich ihr Enkel über ihre Eisenbahn gefreut hat und das die Eltern meiner Frau mit auf die Idee aufgesprungen sind.

Vorstellen könnte ich mir das ….

Eigentlich nichts zum Beschweren oder hier anklagen sondern eher zum bemitleiden???

..in diesem Sinne …noch ein schönes Weihnachtsfest…

Deutsch goes english

Nicht das es mir irgendwo sehr übel aufstoßen würde, aber mit der englischen Sprache im Deutschen wird es immer brisanter.

Vor ein paar Jahren waren es ein paar „Buzzwords“ die aber nur im technischen Fachbereich oder in der Jugendszene zu finden waren.

Heute findet das englische immer mehr Raum in unserer Alltagssprache.

Sogar Politiker oder Moderatoren der ARD oder des ZDF nehmen immer mehr dieser Fremdwörter in den Mund.

Da ist beim ZDF-Heute Journal schonmal das Wort „Worst Case“ gefallen oder es wird über „enlarged x-max shopping“ berichtet.

Von den Zeit ,als nur für jeden leichtverständliche Wörter wie „Trip“ oder „Family Box“ im Sprachgebrauch existierten sind vorbei.

In zunehmender Qualität und Quantität erobert das Englisch weiter (nicht nur) unseren Sprachgebrauch.

Die Ursache findet man hier mit Sicherheit in einem wachsenden Globalisierungs-Gedanken und Streben, ob nun fremd inszeniert oder wirklich ein Bürgerbegehen ist ja egal.

Immer schneller finden immer mehr englische (oder manchmal auch internationalisierte) Wörter und ganze Zusammenhänge den Weg in in unseren Sprach- und Verständnisbereich.

Über die Notwendigkeit ,läßt sich sicherlich Tagelang streiten.

Ich beobachte eben nur eine Tendenz mit Eigendynamik.

Allen ,die damit schon aufgewachsen sind ,wird es kein Problem darstellen ,mit dieser Entwicklung Schritt zu halten.

Vieles wird sich in der Generation „ICQ“ schon von selbst etabliert haben ,bevor es Zugang zum allgemeinen Sprachgebrauch hatte.

Gerade wenn man sich im Internet auf Kommunikationssuche begeht ,dann ist es heute völlig egal von welchem Kontinent mein Gegenüber kommt ,sondern nur ,ob er sich in der ,still vereinbarten, Uniform der Internationalen Verständigung versteht.

Ansonsten ist man immer mehr außen vor.

Stelle man sich mal meine Oma vor (oder auch mein Vater oder Schwiegervater) eine der treusten Zuschauer der Tagesschau.

Wenn sie nun auf einmal den Inhalt dieser Sendung nichtmehr verstehen ,spätestens dann wurden sie von unserer neuen Zeit der vereinten Sprache überollt.

Wenn in öffenlichen Medien immer mehr die Zusammenhänge nicht verstanden werden , dann gilt es zu fragen ,ob wir die Verbale Globalisierung nicht zu schnell vorann treiben ,wenn ganze Bevölkerungsschichten nicht mehr mitkommen.

Es geht hier ja nicht um die Beschreibung eines PCs oder Ähnlichem ,sondern um Inlands-Informationen.

Wenn dann das Heute Journal the people more and more zurückläßt any time some people werden dann eben feel like left back.

Vielleicht sollte Frau Slomka oder generell die Öffentlich Rechtlichen von dieser Art der Fortschreitenden verbalen Globalisierung Abstand halten , weil sie eine Informationspflicht besitzen und die sollte bitte für jeden verständlich sein.

Sollte den heutigen 20 Jährigen im Fortgeschrittenen Alter der Wortschatz der Öffentlich Rechtlichen zu altmodisch sein ,dann kann man ja nochmal darüber diskutieren.

Bis dahin sollten diese aber ihre Pflicht erfüllen ,sonst haben sie eine Komponennte ihrer Daseinsberechtigung verspielt.Nämlich die flächendeckende Verständlichkeit im Inland.

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Der Mensch im All

Gestern habe ich mir mal auf Phönix im TV die Berichterstattung über die Rückkehr der Raumfähre Atlantis angesehen, bei der auch der Deutsche Thomas Reiter nach fast 6 Monaten wieder auf die Erde zurückkehrte.

Zum einen ist es für mich immernoch eine Faszination ,das der Mensch ,dank seines Wissens in der Lage ist die Erde zu verlassen.

Vor Huntert Jahren haben sich die ersten Vogelähnlichen Menschen sekundenweise in die Luft erhoben und heute streben wir immer weiter nach unserer „Science Fiction“ -Veranlagung die Grenzen immer des Machbaren immer weiter zu verschieben.

Als im Bericht der Astronaut Ullrich Walter mal zu seiner Empfindung gefrage wurde ,wie das so ist ,wenn man da oben ist ,antwortete der mit Worten ,über die man mal nachdenken sollte , wenn man über unsere Erde nachdenkt.

Walter „Man ist eben draußen…man ist nicht oben oder unten…man ist draußen…nichtmehr ein Teil davon…eben außen vor..und da draußen ist gar nichts und die kleine Erde ist alles was wir haben …und wenn man genau hinsieht dann kann man ganz ganz dünn um die Erde eine Schicht erkennen,das ist die Atmosphäre.“

Ich kann mir das irgendwie gut vorstellen.

Man fällt da praktisch um die Erde ,aber man ist eben außerhalb ihrer Reichweite.

Alles was einem im Leben wichtig ist und alles was sich in unserem Leben abspielt ist diese Blaue Kugel..und wenn man weiter weg ist …ein blauer Punkt.

Ein anderer Astronaut ,dessen Namen mir jetzt nicht geläufig ist , sagte mal.

-Wenn man da mit seiner internationalen Crew draußen (oben) ist , dann ist das so.

Bei der ersten Umrundung der Erde deutet jeder auf sein Land, bei der zweiten deutet jeder auf seinen Kontinenten und bei der dritten Umrundung sieht sich jeder nur als Mensch und als Teil der Erde und die Erde als ganzes.–

Astronauten sind ja Wissenschafter und selten Philosophen (wieder einer dieser Vorurteile) aber deren Eindrücke und Gedanken über die Erde sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Sie sind es eben die dem System sichtbar kurzeitig entfliehen können und sich das ganze Bild mal von draußen angucken können.

Mehr Abstand geht wohl wirklich nicht.

Es ist eben so, alles was uns was bedeutet,alles was sich in unseren Köpfen abspielt ist mit dieser Erde verbunden und die ist im Vergleich zum Raum drumherum nur ein kleiner Punkt.

Auch ist es für mich unfassbar, das es Menschen außerhalb der Erde ,ob nun in einer engen Raumstation oder in einem Shuttle, so lange aushalten können.

Ein halbes Jahr auf so engen Raum ,wo jedes Lebenserhaltende System eine künstlich installierte Anlage ist.

Ein Russe ging ja damals noch weiter und verbrachte wohl ein knappes Jahr auf der Raumstation „Mir“.

Wohl nichts für Leute mit Platzangst.

Aber um die Eindrücke und das was sie aus diesem Trip mit in ihr Leben nehmen und diese Erfahrung die eine oder andere Sichtweise im Leben in einem neuen Licht erstrahlen läßt, beneide ich sie.

Aber die meißten haben ein gutes Mitteilungsbedürfnis über ihre Erfahrung ,an der sie jedem Interressierten teilhaben lassen.

Der Flug ins All ist für mich (obwohl ich mit dieser Realität schon aufgewachsen bin) immer noch eine Faszination und das größte beginnende Abendteuer der Menschheit.

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen…

Weihnachtsgedanken

Weihnachten ist ja ein christliches Fest.

Über die Tatsache ,das der wahren Sinn von Weihnachten schon längst abhanden gekommen ist ,und es zu einem X-Mas und einer Geschenkeschlacht zusammengeschrumpft ist ,will ich mich hier gar nicht beschweren.

Vielmehr denke ich mal über die Zeit an sich nach.

Ist Weihnachten doch einerseits die Zeit, in der man Menschen aus der Familie sieht ,die man nur noch an Weihnachten trifft.

Wäre kein Weihnachten ,würde man sie überhaupt zu Sicht bekommen?

Oder ist unser jährlicher Terminplan soweit zusammengeschrumpft ,das eben nur Weihnachten dafür Zeit ist?

Holt man die Oma aus dem Altenheim ,weil es sich so gehört ,oder weil man sie an den Feiertagen bei sich haben will?

Oder aus Mitleid gegenüber der alten Frau eher ein Kompromiß?

Geht man Weihnachten mal wieder in die Kirche? Warum dann nur zu Weihnachten? Wegen der Stimmung?

Für Viele beginnt aber auch mit der Weihnachtszeit die Zeit zwischen den Jahren ,wo sich eine bekannte Routine anbahnt ,die weitläufig das Ende das Jahres einläutet.

Man hat durch die Feiertage mehr Zeit und damit auch gepaart mit der Stimmung an sich ,kommt man mehr zum Nachdenken und zum resümieren.

Daher ist für viele Weihnachten der Beginn der Zeit über das erreichte und passierte in diesem Jahr zu resümieren.

Ich finde soagar noch ausprägender aus zu Silvester ,da an diesem Tag mögliche aufkommende Gefühle von der aufgedrückten Partylaune überspielt werden.

Also ist Weihnachten eine Zeit um zu überlgen ,was passiert ist und das sieht man meißt in Relationen zu den vergangenen Weihnachtsfesten.

So ist Weihnachten doch immer ein Meilenstein an dem man auf sein eigens Leben anhand von vergangenen Meilensteinen zurückschaut.

Somit wird das Leben und das derzeitige Empfinden mit den Weihnachten vor Jahren in Vergleich gezogen.

Oft ist es nur ein schwelgen in Erinnerungen ,weil man wiedermal erkennt ,das die Zeit nicht still steht.

Gerade zu periodischen Festen hört man oft den Satz „Man ist das schon wieder soweit??“

Weihnachten ist da nun ein Fest ,was uns alle verbindet..ein Datum was für uns alle feststeht.

Ich denke die feierliche und oft schon fast melancholische Weihnachtsstimmung ist auch Ursache ,das wir in diesen Tagen die höchste Selbstmordrate überhaupt haben.

Weihnachten ein zeitlicher Punkt in dem man sich umdreht und sein Leben betrachtet.

Nur wer viele Kinder hat ,kann sich mit einer weihnachtlichen Vorbereitungsphase und der Inszenierung am heiligen Abend selbst ,meißt vor der eigenen Auseinadersetzung mit diesem Meilentstein drücken.

Ich denke umso älter man wird umso schwermütiger wird das Weihnachtsfest an sich.

Muß man sich dann auch neben den eigenen Resümees auch noch mit denen beschäftigen ,die dieses Weihnachten nichtmehr unter uns sind.

Im fortgeschrittenen Alter wohl auch ,wer wieder vor einem gestorben ist ,ob wohl er jünger oder gleich alt war.

Das nähertreten der altersbedingten Todeseinschläge bringen die Vergänglichkeit des eigenen Lebens wieder in Erinnerung.

Einige werden Weihnachten jedoch ohne Bezug vom Fest einfach abwarten und freuen sich einfach nur über die arbeitsfreie Zeit.

Geht es denen dadurch besser?

Geht es den einsamen Menschen besser ,weil sie keinen haben ,der aus ihrem Leben ausscheiden könnte?

Dennoch freuen sich die meißten auf das Weihnachtsfest und in einem Jahr ist genau dieses schon wieder so lange her und es ist soviel passiert 😉

Und Trotzdem wird man das Gefühl haben ,das das (nächste) Jahr wieder im Fluge vergangen ist.

..in diesem Sinne..Danke fürs Lesen…

Allen ein schönes Weihnachtsfest.

Das zweite Kind (auch zweite Reihe)?

Gerade jetzt wo mein kleiner Sohn wieder 3 Tage im Kindergarten war und sich schon wieder eine Erkältung geholt hat ,dreht sich wieder alles (zu recht) um ihn.

Wärend ich hier nach einer schlaflosen Nacht mit ihm sitze und versuche es ihm so bequem zu machen ,ist meine Frau wieder beim Frauenarzt ,denn schließlich haben wir ja bald auch noch ein zweites Kind.

Diesmal ist irgendwie alles anders.

Als „wir“ das erste mal schwanger wurden drehte sich alles nur ums werdende Kind und man hatte viel Zeit und Raum sich damit zu beschäftigen.

Mal im Internet forschen ,wie weit er denn schon entwickeln sein müßte und oft am Bauch lauschen und auf Namenssuche gehen ,ganz allgemein konnte man sich mit dem werdenden Leben ausgiebig beschäftigen und sich drauf vorbereiten.

Jede Phase der kindlichen Entwicklung im Mutterbauch konnte man bewußt verfolgen.

Nun nachdem man sich schon um ein Kind kümmert, das natürlich auch viel Aufmerksamkeit braucht , geht das diesmal mit dem Kinderkriegen ziemlich unter und die Schwangerschaft meiner Frau verläuft so im Nebenbei.

Da muß mein Sohn an den Kindergarten gewöhnt werden und trägt dabei (erste mal Kontakt zu vielen Kindern) in dieser zu warmen Jahrezeit eine Ansteckungskrankheit nach der nächsten aus der Einrichtung ,das Junior dann zu Hause beleibt und gepflegt wird und wenn das nichts nützt dann sich wieder in ein überfülltes Wartezimmer setzen ,wobei der halbe Tag und der ganze Tagesryhtmuß drauf geht.

Da wir beide z.Z. so explizit mit unserem Sohn beschäftigt sind ,frage ich mich immer wieder in welcher 2. Rolle wir das neue Baby begrüßen würden.

Alle Liebe zu Zuneigung ,die man einem Kind entgegenbringen kann ,geht ungefiltert an meinen Sohn.

Nicht das wir mit der Zeitlichen Zuwendung überfordert werden ,aber es ist zur Zeit irgendwie schwer vorzustellen ,wie in der Liebesüberschüttung in die wir unseren Sohn stellen noch etwas fürs 2.Kind übrig bleiben kann.

Ich komme mir jetzt schon sehr mieß und ungerecht vor, das wir dem 2.Kind nicht die gleiche Vorfreude und Beschäftigung im Ungeborenen Zustand widmen können.

Mein erster Sohn wurde ja seelisch schon im Bauch der Mutter begrüßt und nun möchte mein Sohn Zuwendung und Zeit haben und was dann noch übrig bleibt ,beschäftigt man sich mit dem 2.Kind.

Vielleicht ändert sich das ja schlagartig , wenn das 2.Kind erstmal auf der Welt ist, bisher ist ja noch nicht richtig fassbar.

Und schließlich hört man kaum von Eltern ,die ihr erstgeborenes Kind lieben und das zweite eine Begleiterscheinung ist.Denn schließlich haben die meißten ihre beiden Kinder gleich lieb.

Nur weis ich nich woher wir das doppelte Zuneigungspotential nehmen sollen.

Mein Sohn wird eine Teilung der Vorhandenen Zuwendung nicht akzeptieren können ,also müßte das reine Potential ansteigen ,das es für 2 Kinder reicht.

Ich weis das meine Gefühle in erster Linie Menschen mit 2 oder mehr Kindern nachvollziehen können ,aber ich wollte das einfach mal loswerden.

Wenn man ein eigenes Kind hat ,was für einen selbst ,das „ein und alles“ bedeutet ,dann weis man nicht wie man dann zwei mal „ein und alles“ daraus machen soll.

Ich möchte ja meinem 2.Kind die gleiche Aufmerksamkeit zumkommen lassen.

Gelingt mir das nicht ,dann wäre auch ich nicht mehr froh..man kann sich ja nicht zerreißen.

Nur schon die Tatsache ,das wir die Schwangerschaft meines Sohnes anders behandeln konnten ,als die des zweiten Kindes ,macht mich schon irgendwie melancholisch.

Da geistern dann die Gedanken durch den Kopf ,wie es für ein Kind sein muß ,wenn Papa die 80 Prozentige Zuneigung für den neuen parat hat.

Ein Gedanke ,der sich immer wieder aufdrängt und den ich nicht mag.

Ein kleiner Lichtblick ist dabei für mich immernoch ,das Gefühl ,als ich das erste Ultraschallbild des 2.Kindes gesehen hatte.

Da war alles wieder wie früher.

Mein Sohn war zwar für die nächsten 10 Minunten immernoch Präsent aber die Zeit nahm ich mir ,voller Freunde das Bild zu betrachten ,als wäre es das erste was ich überhaupt gesehen hätte.

…in diesem Sinne….danke fürs Lesen…

Berliner Um- und Unbauten in der Köpenicker Altstadt

Kürzlich fuhr ich wieder durch Berlin und es hatte mich wiedermal in die Altstadt von Köpenick verschlagen.

Dort wird seit fast 3!! ein Straßenbau betrieben.

Auf nur einigen Huntert Metern wird der Asphalt durch Kopfsteinpflaster ersetzt ,was warscheinlich besser zum Stadtbild passen soll.

Werde Autofahrer noch Anwohner werden sich über diese Verkehrslautstärkenerhöhung und schlechteren Fahrkomfort freuen.

Aber was Stadtplaner einmal beschlossen haben.

Im Jahre 2006 (und zwar das ganze Jahr) hat man es geschafft ca 100 Meter Asphaltstraße in Kopfsteinpflaster zu verwandeln.

In gleicher Geschwindigkeit wird man in 6-7 Jahren auch noch die Restlichen Meter inklusive Straßenbahnschienen erneuert haben.

Beim näheren Hinsehen fällt auch die Arbeitsverteilung auf die Arbeitskräfte auf.

Da werden zum Beispiel die Pflastersteine von einem Parkplatz in einen LKW geladen um sie dann zur Einsatzstelle zu bringen.

Ein Arbeiter bedient den Bagger, einer wartet im LKW, ein weiterer macht den Bauzaun auf und zu ,wenn sich ein LKW nähert, ein zweiter hält sich zur Beobachtung innerhalb des Bauzauns auf ,ein weiterer beobachtet den LKW und ein letzter passt wohl auf alle anderen auf.

Für eine 10*10 Meter Bausteinlagerfläche vielleicht ein bisschen überpersonalisiert.

Genauso gucken beim Steinsetzen der Pflasterstraßen mindestens genauso viele Leute zu ,wie mit dem setzen der Steine beschäftigt sind.

Warum legt die Hundertschaft an Bauarbeitern eine Arbeitsgschwindigkeit vor ,als würde das jemand in seiner Freizeit erledigen wollen.

Nun habe ich mit mir eine Wette abgeschlossen.

Im Jahre 2011 soll das wirkliche Mamutprojekt ,der Großflughafen Berlin Brandenburg International fertig sein.

Ich bin gespannt ,welche Bauarbeiten zuerst abgeschlossen werden.

Zwar hat hier die Straße in Köpenick 2 Jahre Bauvorsprung ,und außerdem scheinen da mehr Arbeiter beschäftigt zu sein ,wie an der zukünftigen Baustelle des BBI 😉 , aber vielleicht ist das Arbeitstempo am BBI etwas zügiger.

Wie kommt es das an relativ nebensächlichen städtischen Bauvorhaben soviel Zeit und soviel Geld ins Land gehen kann und sich die Baufirma ,die den Öffentlichen Zuschlag ja mal irgendwann gewonnen hat, so viel Zeit lassen und die Kosten dermaßen explodieren lassen ?

Und an anderer Stelle wird Tag und Nacht im 3 Schicht System gearbeitet ,weil man noch schneller fertig werden will/muß?

Ich werde die beiden Baustellen mal die nächsten Jahrzehnte beobachten.

Vielleicht schafft es ja das Klein-Köpenicker- Baustellchen den BBI auch im Kostenrahmen zu übertreffen.

Die unterschiedliche Baugeschwindigkeit innerhalb eines Auftragsgebers (nämlich der Pleitestadt Berlin) ist mir unbegreiflich.

Jedem Nicht-Berliner ,der in den nächsten jahren einen Berlin Besuch plant ,sollte sich mal die Köpenicker Altstadt ansehen.

So kann man sehr gut erkennen , wie sich im Prinzip gar nichts verändert und auf der anderen Seite so viel Geld ausgegeben wird ,obwohl doch Berlin gar kein Geld hat 😉

Als Krönung der Warung und Aufwertung der Köepnicker Altstadt (deswegen sollen ja auch die Straßen im alten Look erstrahlen) kommt nun ins Zentrum der Altstadt ein sehr schöner Betonklotz Marke Bauhaus in die die Bibliothek Alt-Köpenick ihr Revier beziehen soll.

Klasse!!!

Diese Gesammtgroteske kann man nur mit einem gewissen zynischen Abstand beschreiben..

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen…

Vater – Sohn – Blockade

Nochmal was eher privateres.

Über mein Vater zu schreiben ist nicht so einfach ,weil sehr kompliziert.

Mein Vater ist ein Mensch ,der zu allem eine gültige Meinung hat

Er weis alles oder zumindest ist er davon überzeugt das er alles weis.

So kann man mit ihm nur bedingt kommunizieren ,da er ja seinen Standpunkt der Wahrheit hat.

Ein banales Beispiel um diese Eigenart zu demonstrieren wäre das Gebiet der Musik.

Mein Vater ein Mitläufer der 68er Bewegung hat die Beatles und andere zu Gottheiten der Musik und Lyrik erhoben.

Dabei sollte ich doch als sein Sohn begreifen ,das die Beatles auf der Spitze der Musik stehen (als gäbe es vor ihnen keine Musik und nach ihnen auch nicht so richtig).

Alles was nach den Beatles kam ,ist irgendwie von denen beinflußt worden.

Würde ich argumentieren ,das sie sicherlich eine erfolgreiche Boygroup gewesen sind (ein bisschen provozieren muß sein) aber das Musik eben Geschmackssache ist und kann kaum in schlecht und gut gegliedert werden.

Musik ist immer dann gut ,wenn der jeweilige Hörer dazu einen emotionalen Zugang hat.

Das scheint mein Vater nicht zu begreifen ,da es ein Fakt ist ,das wenn ich nichts mit der Musik der Beatles anfangen kann, dann habe ich (so mein Vater) keine Ahung von Musik.

Wenn ich nicht erkenne ,das die Beatles die Erfinder der Musik waren ,dann bin ich einfach nur dumm und unwissend.

Dieses diktatorische Meinungsverhalten überträgt sich auf jedes nur erdenkliche Thema.

Hält man ihm eine ,für jeden fassbare, Gegenthese vor , in der er glaubt ,auf diese nur sehr wage zu argumentieren zu können ,dann werden auch mal fadenscheinliche Argumente vorgelegt.

Von der ,meist frei erfundenen, These ,das er gelesen hätte das Wissenschaftler nun bewiesen hätten ,das er schon immer im Recht war.

Kann man diese These widerlegen ,dann blockt er völlig ab ,lacht überheblich und beendet die Diskusion..Er hat Recht und dabei bleibt es.

Genauso ist es im politischen..wenn wir uns wirklich mal in dieses Thema verrennen.

Ich versuche schon immer tiefergreifenden Gesprächen auszuweichen ,aber wenn er wieder mit einer Feststellung kommt ,das sich jedem Kind die Mundwinkel verziehen würden ,dann muß ich reagieren.

Z.B. könnte der Satz auch gut von meinem Vater kommen : „Wissenschaftler haben jetzt bewiesen, das alle Internetsurfer schneller zum suiziden Verhalten neigen „.

Er kann ,dabei keine Angaben auf seine Quellen machen (wie auch) aber auf solche Salven lügt er zu oft seine Argumentation zusammen.

Politisch ist mein Vater der Linkspartei/PDS mehr als nahe.

Wenn ich ihn dann mit der DDR Vergangenheit Konfrontiere und auch mit einer gewissen Form der Verantwortung über Dinge ,die auch in diesem Verein einige mit übernehmen müssen , da blockt er ab.

Denn für mich ist die Linkspartei hier im Osten eine Problem-Benenner-Partei ,die keinen brauchbaren Ansatz der Lösung hat.

Eine Partei gründen und jedem einen Mindestverdienst von 5000 Euro zu versprechen könnte ich auch ,ich frage mich nur ,wo der Intellekt mancher Wähler geblieben ist ,auf sowas immer noch reinzufallen.

Für mich sind die in erster Linie auch eben nur Politiker ,die genau wie alle anderen erstmal an sich und ihr eigenes (finanzielles) Umfeld denken.

Ich behaupte sogar ,manchen ist es sogar total egal ,in welcher Partei sie ihre privaten finanziellen Bedürfnisse befriedigen.

Mein Vater stellt „seine“ Partei ,dann noch so abstrakt hin ,wie er sie vielleicht gerne hätte.(Ehrlich,engagiert,Bürgernah,konsequent).

Wenn ich bei seiner politischen Überzeugungrede meines Vaters (in der man sich fühlen kann wie 1933 bei einer Rede der NSDAP) greifbare Gegenargumente bringe ,die nichtmal er von der Hand weisen kann ,dann wird das schlimmste ins schönste machbare Licht gerückt.

So bitter und teilweise so menschenverachtend.

Mein Vater ist auch der Ansicht ,das die PDS für uns die Mauer geöffnet hat ,bei der Frage wer sie genaut hat..wieder lautes Lachen..das waren dann die Russen…und dann haben Wissenschaftler wieder bewiesen ,das die Ullbricht Regierung eisern gegen den Mauerbau gekämpft haben.

Wirklich Schlimmes versucht er dann immer mit noch schlimmeren zu übertrumpfen und abzulenken.

Die Toten an der Mauer? Ja aber die Amerikaner haben in Hiroschima….!

Die Altkommunisten in der Linkspartei die heute über die Maueropfer sagen ,sie wären selbst Schuld gewesen und es hätte schon die richtigen erwischt ,an der Mauer damals…dazu kann mein Vater nur argumentieren ,das damals die NAzis in der CDU Karriere machten ,oder solche Leute gibts in seiner Partei nicht..alles Engel.

Genauso spielt sich das auch Privat ab.

Hat er mich eines Fehlers überführt ,wird auch schonmal absolut schlecht gelogen.

Beispiel :ich habe einmal sein Auto vergessen abzuschließen.

Er rief mich an und meinte das es nun aufgebrochen sei…! Aber nichts war.

Wenn ich einen Fehler machen ,kann er es nicht direkt sagen ,es muß immer eine Dramatik haben ,die wahrscheinlich zur Folge haben soll ,das ich meinem Vater-Gott dankend vor die Füße falle und Vergebung und sein allzeitiges Rechthaben winsle.

Dieses Verhalten ,das ich als Jugendlicher nur irgendwie umgehen mußte ,hat heute natürlich unser Verhältnis nachhaltig negativ beeinflußt.

Ich kann meinen Vater (der mir offen und geplant ins Gesicht lügt um mir eine Lektion zu erteilen) nicht mehr ernst nehmen.

Vor einem Jahr mußte er zur Untersuchung wegen dem Verdacht auf Krebs (war aber negativ) konnte ich nur ein müdes „ja ja ,wird schon alles“ ablassen ,das sehr gealngweilt geklungen haben muß.

Heute bin ich über 30 Jahre alt ,und die eigendartige Argumentationspraktik meines Vater ,die sicherlich mal als seine Verbale Erziehungmethode gelten sollte ,hat sich immer noch nicht erledigt.

Daher ,das ich ihn bei Gesprächen ,die über das Wetter hinaus gehen einfach immer öfter überhaupt zuhöre und das ich ihn allgemein nichtmehr ernst nehme ,hat unser Verhältnis immer mehr zum Erkalten gebracht.

Heute wird er es nicht verstehen ,das ich zu meinen Schwiegereltern ein wärmeres und besseres Verhältnis habe, was er nach und nach zu sprühren bekommt, da ich mittlerweile selber Kinder habe und er doch einigermaßen regelmäßigen Umgang mit seinem Enkel haben möchte.

Nun können wir uns nicht 2-teilen und somit ist alles ziemlich Schwiegereltern -lastig.

Für mich ist er zwar immernoch men Vater ,aber/und ein armer alter Mann.

Nun gilt es drumm alles besser zu machen …zumindest bei meinen Kindern.

..in diesem Sinne…danke fürs Lesen

Scientology

Vorerst möchte ich gleich anbringen ,das ich 1993-1995 Mitglied von Scientologie war , möchte mich hier aber trotzdem unabhängig ,neutral und fair zu Wort melden.

Per ,für Scientology üblichen , Persönlichkeitstest kam ich damals zu dieser Organisation.

Der Persönlichkeitstest ansich verrät noch nicht über dessen Ursprungs.

Dan besuchte ich ein Beratungsseminar in dem mir erklärt wurde ,was es mit dem Test und seinem Ergebnis auf sich hatte.

Damals kursierten kurz darauf schon die ersten Berichte über die miesen Machenschafte der Scientology Sekte in den Medien herum.

So das auch ich mich der Medienberichterstattung nicht entziehen konnte und somit ging ich die Sache etwas voreingenommener und kritischer an.

Aber wenn ich schonmal da war ,wollte ich auch sehen was dahinter steckt.

Mit der Zeit erlangte ich eine Verbesserung meines physischen Lebens.

Bis dahin hatte ich 15 Jahre mit schwererem Asthma zu kämpfen und wurde Jahrelang von Arzt zu Arzt gereicht und von Kur zu Kur.

Bereits nach 2 Wochen einer speziellen Scientology Behandlung Namens „Auditing“ löste sich mein Asthma in Nichts auf und man rat mir dann (im Gegensatz zu allen Ärzten) meine Medikamente abzusetzen.

Auch das funktionierte.

Außerdem empfand ich damals ,das sich ein dicker Schleier aus meinem Gehirn löste und ich irgendwie klarer denken konnte.

Ich weis ,wohin jetzt die Meinung eines Lesers hin tendieren wird ,aber ich kann versichern ,das ich nichts vorn einer Gehirnwäsche mitbekommen habe und wenn dann war sie für mein physiches und psychiches Empfinden nur förderlich.

Nun mehrten sich die Berichte über die Krake Scientology und ich stand immer mehr im Widerspruch mit mir selber.

Man war es ja gewohnt den Medien zu glauben hatte aber anderseits die unerwarteten Erfolgserlebnisse.

Ich erreichte eine für mich bisher unbekannte Form der Gesundheit ,Klarheit und des Wohlbefindens.

Nun ging es aber auch bei Scientology weiter.

Mir wurde nahegelegt sehr teure (mehrer tausend Mark ) Behandlungsmethoden über mich ergehen zu lassen um meinen Zustand noch weiter zu verbessern.

Geld das ich nicht hatte.

Mir wurde seitens von Scientology niemals empfolen dafür einen Kredit aufzunehmen oder ähnlichem.

Auch wurde auf mich keinerlei Druck ausgeübt.

Also befaßte ich mich bei Scientology Besuchen mit einer Art „Studium des Verstandes“ in dem man dort Bücher liest und Workshops besucht.

1995 habe ich dann Scientology verlassen und niemand hat mich bedrängt.

Ich wurde 2 oder 3 mal angerufen und nach einem klärenden Gespräch das ich derzeit kein weiteres Interesse an Scientology habe reichte um mich von da an in Ruhe zu lassen.

Weiter verfolge ich Berichte in den Medien über Scientology und das man denen nicht entfliehen kann und das sie einem nachstellen bis zur Verzweiflung.

Kaum etwas aus den Medien berichtete konnte ich bestätigen.

Mein einzigter Vorwurf an Scientology war/ist , das sie eine funktionierende Heilmethode besitzen ,die aber ab einem bestimmten Grad sehr teuer verkaufen.

Von Druck ,Gehirnwäsche und Geheimdienstmentahlität habe ich in den 2 Jahren nichts gemerkt.

Menschen ,die ich dort kennen gelernt habe ,waren der Ansicht ,das jeder einen finanziellen Beitrag zu seiner Genesung leisten muß ,der dann dafür eingesetzt wird um die Grundidee und die Behandlungsmethoden weiter zu verbreiten und somit anderen Menschen zugänglich zu machen.

Aha Krake Scientology könnte man meinen…aber aus der Sicht derer die an die gute Sache darin glauben ,eine logisch Schlußfolgerung ,denn schließlich wird niemand dazu gezwungen , es geschied alles freiwillig und man muß ja zu denen kommen.

Und wer sieht in den christlichen Missionaren in Süd Amerika die Spitze einer Krake.

Die christlichen Missionare sind davon überzeugt ,das sie mit der Botschaft Jesu Christi das Glück und den Glauben an sich zu den Indios tragen und damit den Menschen helfen….genau das gleiche wie eine Gründung einer Scientology Kirche in einer neuen Stadt.

Meiner Meinung nach urteilten die Medien zu stark nach den Ansichten der Aussteiger, wobei ich mich immer wunderte ,das es nur so wenige waren.

Wenn es um Scientology Aussteiger geht waren immer die gleichen Gesichter im Fernsehen zu sehen.

Ich will hier keinesfalls behaupten ,das diese Menschen gelogen haben ,denn ich kenne sie und ihre wahre Geschichte nicht.

Vielleicht waren ihre Erlebnise subjektiv genauso ,wie sie es schildern.

Vielleicht bin ich auch eine Ausnahme?

Könnte aber auch sein ,das man die (möglicherweise wirklich so erlebten) Ereignisse so als einfach passiert stehen lassen kann.

Das wäre dann wirklich ein schlechtes Licht für Scientology, aber da gleich von einer auf alle anderen schließen?

Wenn wieder mal (und das kommt häufiger vor) ein katholischer Priester wieder durch sexuelle Scandale mit Kindern auffliegt ,verlangt doch auch keiner ein Verbot oder eine Verfassungsschutzrechtliche Überwachung der Katholischen Kirche.

Erst Recht wird keine Bundespolizei mal im Vatikan rumschnüffeln, was bei Kindesmißbrauch aber schon angebracht wäre.

Lange stand die Scientology Kirche im Kreuzfeuer der Medien und wurde lange vom Verfassungsschutz beobachtet und die Polizeibehörden ermittelten im Einzelfall sogar.

Nun ist das alles schon Jahre her und niemand beschäftigt sich mehr auf juristischer ebene mit Scientology …aber die gibts immernoch?

Waren letztlich alle Anschuldigungen im Allgemeinen nicht haltbar und unbegründet?

Scharfe Kritiker führen das auf den weitreichenden Einfluß von Scientology zurück.

Würde aber eine solche Unterwanderung statt gefunden haben ,das sie so weit reicht um berechtigte Ermittlungen wegen mangelnden Erfolges einzustellen ,dann hätten sie es zu verhindern gewußt diese Ermittlungen erst garnicht zuzulassen.

Außerdem müßte bei einer solch weitreichenden Unterwanderung Scientology in allen Ebenen dichter gestrickt sein ,als katholische und evangelische Kirche zusammen.Schwer vorzustellen.

Mein Fazit nach über 10 Jahren.

Scientology ist heute für mich ,Medien und Polizei kein Thema mehr ,also war doch nichts drann.

Ich fühle mich so wie ich jetzt bin ,völlig zufrieden und glücklich ,daher habe ich auch keinen weiteren Bedarf an Scientology oder deren Dianetik.

Nach 11 Jahren kann man also sagen ,das für alle ermittelnden Behörden und Kritiker der Kontakt mit Scientology ohne Ergebnis war…außer eben für mich…

..in diesem Sinne…danke fürs Lesen

P.S….bin natürlich immer für Kritik genauso empfänglich ,wie für Zustimmung oder gegenteilige Erfahrungen ,die meine Meinung ändern könnten.

Schwiegervaters`Atlantis untergegangen

Am Samstag war es nun soweit.

Alle haben mit angepackt , damit der Umzug von Schwiegervaters Mutter schnell über die Bühne ging.

Damit ließ die Frau ihr altes Haus und Grundstück zurück ,was so stark mit der Seele meines Schwiegervaters verbunden war.

Die alte Heimat hat sie hinter sich gelassen und freut sich nun auf ihr neues Leben in der Nähe ihrer Lieben.

Für meinen Schwiegervater war es dann doch ein hartes Stück Arbeit und das bezieht sich nichtmal auf das verladen der Kisten.

Es war schon sehr befremdlich ,meinen sonst so redelustigen und gut gelaunten Schwiegervater bei der Abfahrt im Transporter so nahe den Tränen und so still zu erleben.

Wärend der sehr langsamen Ausfahrt aus dem Dorf ließ er sicherlich nochmal sein ganzes Leben hier Revue passieren und diese langsame Ausfahrt hatte sicherlich auch was symbolisches.

Irgendwie wirkte dann wie der Verkauf der Vergangenheit an jemanden der sie nicht zu schätzen weis.

Tschüß alte Eiche,Tschüß alte Schule…….

Hörbar angeschlagen beschrieb er mir zum x-ten mal ,seine bedeutensten Orte wärend wir darann vorbeischlichen.

Da war bin ich das erste mal mit dem Rad allein gefahren…da habe ich meine Frau gefragt ,ob sie mich heiraten will ,dort gestand sie mir ,das wir ein Kind erwarten…u.s.w.

Die lange Fahrt ins neue Domiziel seiner Mutter in der Großstadt war dann von einem tiefen Scheigen begleitet.

Er ließ sich von mir in kein längeres Gespräch verwickeln ,und ließ sich auch nicht auf ein andere Thema ablenken, zu tief saß wohl die greifbare Realität,die sich gerade abspielte.

Den Rest des Tages stürzte er sich in seine Aufgabe die neue Wohnung seiner Mutter entsprechend her zu richten.

So konnte er sich wohl am besten mit der Tatsache seiner untergegangen Insel entziehen.

Nun ist sein Atlantis keine beschlossene Sache mehr ,keine Realität ,sondern Vergangenheit.

Nun steht man nicht vor dem letzten Tag ,sondern alles liegt jetzt in der Vergangenheit.

Ein letzter schmerzhafter Meilenstein ,wenn Ende des Jahres Punkt 0.01 Uhr sein Atlantis in das Eigentum des neuen Besitzers übergeht.

Nun wird dieser Ort nur noch auf Fotos und Videos lebendig sein ,wie alles ,was in der Vergangenheit liegt.

Als Rückzugsort bleiben ihm jetzt nur noch die eigenen 4 Wände und der Rückhalt seiner Familie.

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen.

Was wollen (manche) Frauen?

Es geht um eine Freundin meiner Frau.

Diese lebt in einer mehr als 10 Jährigen Beziehung , die schließlich vor ein paar Jahren in einer Ehe mündete.

Nun „plagt“ sie sich bei aussprachen mit meiner Frau mit ganz sonderlichen Problemen rum.

Sie hat vor einigen Monaten einen Mann kennen gelernt für den sie aber keine Gefühle ihrerseits hat.

Er für sie jedoch schon , aber ebenfalls in festen Verhältnissen verankert.

Sie hat ihm gegenüber jederzeit betont ,das sie zum ihm nur ein freundschaftliches Verhältnis haben möchte.

Er akzeptierte dieses ,konnte aber mit seinen Gefühlen nicht hinter dem Berg halten.

Nun scheint er sich etwas rar zu machen und sich mehr auf seine eigene Beziehung zu konzentrieren und behandelt die Freundin meiner Frau nun auch als pure Freundin.

Obwohl sie doch selbstsagend kein ernstes Interresse an ihm hat ,ist ihr diese neue Haltung auch nicht recht.

Alles deutet darauf hin ,das sie zwar keine Beziehung mit ihm möchte aber doch möchte ,das er weiter Interresse an ihr zeigt und weiterhin um sie wirbt.

Wie kommt denn sowas?

Da mir ein solches Verhalten aus meiner eigenen Geschichte bekannt vorkommt, bin ich trotzdem immernoch nicht hinter den Grund einen solchen Verhaltens gekommen.

Ich hatte mal eine Freundin ,die dann meine Ex-Freundin wurde und die offensichtlich sehr darann gelegen war ,das ich weiterhin Interresse an ihr behalte und mir irgendwie niemals die Hoffnung abhanden kommt, obwohl sie sich von mir getrennt hat und mitlerweile einen neuen Partner gefunden hatte.

Warum lassen sich manche Frauen entschieden auf eine Beziehung mit jemanden ein und wollen sich trotzdem manch andere Kandidaten „warm“ halten?

Entscheidungsunfähigkeit?

Egal ob der Grund nun darann liegt ,das sie über den einen Partner noch nicht ganz hinweg sind oder (wie eher im 2 Fall) anscheinend garnichts von ihm wollen.(Zumindest nach Aussage)

Ich trenne mich doch nicht von jemanden ,wenn ich da noch eine Chance sehe!

Zweitens wenn ich dann noch mit einem anderen eine Beziehung eingehe ich das doch eigentlich ein Signal ,das den EX eher auf noch größeren Abstand halten sollte.

Sollte es dann wirklich passieren das der „verschmähte“ sich dann doch mehr auf sein eigenes Leben konzentriert und sein Glück woanders sucht ,oder noch viel schlimmer auch noch findet ,dann ist das auch nicht recht.

Dann wird auf fraulicher Seite alles probiert um ihm wieder ein paar Hoffnungen zu geben..non verbal ,oder zwischen den Zeilen ,wie Frauen das sehr gut können.

Ich wäre sehr überrascht,wenn mir jemand da schon hintergestiegen ist , was da in der unbekannten Psyche vor sich geht.

Und dann sind es oft gerade die Frauen ,die immer von EINEM Märchenprinzen geträumt haben…nun soll der Prinz auch noch sein königliches Gefolge sich an die Frau binden lassen???

Etwas wirr….

..in diesem Sinne …danke fürs Lesen…und danke für jeden Versuch der Interpretation

Todesstrafe

Da gab es doch vor ein paar Tagen die Meldung ,das der US Bundesstaat Florida alle Hinrichtungen vorerst ausgesetzt hat.

Ursache ist dafür die letzte Hinrichtung ,wo ein Delinquent 34 min mit dem Tod kämpfen mußte ehe er diesen Kampf verlor.

Gerade weil ich ein entschiedener Gegner der Todesstrafe bin , halte ich es für den ersten Humanen Schritt , der alle zwingt sich mit diesem Thema mal näher zu beschäftigen.

So bemühen sich die USA um einen „humanen“ Tod ,indem sie immer weiter reichende Techniken entwickeln um das Töten an sich eher an ein Einschlafen zu erinnern.

Andere Kritiker ,die sich mit dem Thema noch eingehender beschäftigen könnten , haben aber gerade dies beanstandet.

Ist doch die Prozedur einer amerikanischen Hinrichtung nur für den Beobachter dieser humaner.

Durch die erste Injektion wird der „Patient“ quasi vollkörpergelähmt.

So ist ein Aufbäumen oder zucken vor Schmerzen oder Schreien nicht möglich.

Was die beiden Injektionen spührbar mit dem Körper im Todeskampf anrichten bleibt zweigeteilte Spekulation.

Die einen behaupten es folgt ein Schrittweises und weitgehend schmerzfreies Versagen der Organe andere behaupten ,das die menschliche Körperreaktion auf die 2 und 3 Injektion sehr wohl sehr qualvoll sein wollten…nur ist der Körper nichtmehr in der Lage (injektion 1) diesem Kampf körperlich zu begegnen.

In erster Linie ließ man sich bei der Entscheidung politisch leiten ,da man so dem Volk und dem Gegnern der Todesstrafe im eigenen Land eine Humane und schnelle Einschlafprozedur verkaufen kann und somit auf weniger widerstand aus deren Reihen hofft.

Aber auch ein chinesicher Kopfschuß kann daneben gehen ,nur ist das dem chinesischen Gesetzgeber egal, da dort Todesurteile meißt sogar nach der Gerichtsverhandlung vollstreckt werden, dabei ist der Tod durch eine Kugel wohl die einfachste.

Da China noch zu den Wachstumskandidaten und Spitzenreitern in Sachen Todessstrafe gehört ,bin ich jedoch aufgrund des dortigem Regiems pessimistisch ,das dort bald ein Ende der Todesstrafe eingeläutet wird.

Weitaus größere Chancen sehe ich da in der westlichen Welt.

Vielleicht bringt ja die Situation in Florida manche wieder zum Nachdenken.

Mit Sicherheit haben die amerikanischen Gegner der Todesstrafe nun wieder eine Plattform auf der sie wiedermal wahrgenommen werden.

Ich kann jeden verstehen ,dem schlimmen wiederfahren ist ,das er nach Rache ruft und den Tod des Menschen will ,der ihm wohl das Schlimmste überhaupt angetan hat.

Befürworter hierzulande werden mir wohlmöglich vorwerfen ,das ich bisher noch nicht so einen Verlußt erleiden mußte ,das ich immernoch gegen eine geplante Tötung eines Menschen gegen seinen Willen bin.

Damit haben sie wahrscheinlich auch Recht.

Aber alle anderen ,die nicht unmittelbar davon betroffen sind ,sollten sich überlgen ,das es eine Möglichkeit gibt ,diese Menschen aufs schärfste zu bestrafen in dem man ihm das Leben in Selbsbestimmung nimmt und für immer einsperrt.

Ein Leben im Grübeln über seine Tat bringt vielleicht mehr ,als wenn man ihn sofort von solch einem einsamen Leben erlösen würde.

Wenn der Täter tod ist ,hat er keine Gelegenheit mehr sich irgendwann seiner Taten zu schämen und vielleicht sogar darunter zu leiden.

Außerdem sollte die Entscheidung über Leben und Tod nicht in Menschenhand liegen.

Alle Hoffnungen über einen präventiven Effekt der Abschreckung zerschlägt jede Statistik.

Keiner der eine solche Tat begeht , denkt in diesem Augenblick an seine eigenen Konsequenzen.

Sicherlich bleibt dieses Thema noch eine lange Diskussion der Befürworter und Gegner..aber für mich zählt da ein Satz ,der lautet.

„Ein Menschenleben wiegt schwerer als seine schlimmste Tat“.

Wer sich mal mit dem menschlichen Aspekt der Todesstrafe in den USA näher beschäftigen will ,dem kann ich das Buch von Grisham „Die Kammer“ empfehlen…oder den Film „Das Leben des David Gale“….oder den Film „Last Man Standing“ (mit Sean Penn).

Alle beschäftigen sich mit dem Thema ohne erhobenen Zeigefinger ,der letztere sogar ohne Position pro oder contra zu beziehen…

….in diesem Sinne…Danke fürs Lesen….

Zeitalter des menschlichen Versagens?

Da geht eine junge Mutter aus dem Haus und läßt ihr eigenes Kind einfach verdursten!

Was macht eine Frau so in der Zeit in der ihr eigenes Kind stirbt?

Da findet man zig Babyleichen in Blumenkästen.

Später wird ein Mädchen über Wochen gefangen gehalten und in eine kleine Kiste gesperrt.

Vor ein paar Jahren hat ein belgisches Ehepaar entführte Kinder zur Vergewaltigung und auch zum töten verkauft.

Immer öfter weis ich nichtmehr wie fassungslos ich noch auf all dies reagieren kann.

Wenn ich mich da ein paar Jahre zurückerinnere (so 10 Jahre und mehr) dann habe ich heute den Eindruck, das es früher sowas nicht gab, jedensfalls nicht in dieser Häufigkeit und Dimension der Unmenschlichkeit.

Liegt es vielleicht daran, das wir nur heute über die Sensations-Medien darüber informiert werden und früher waren es einfach nur abscheuliche Taten ,die in den Akten der Polizei zu finden waren und kaum den Weg an die Öffentlichkeit gefunden haben oder haben wir wirklich eine Zunahme der Grausamkeiten in Zahl und Dimension?

Ist das alles vielleicht ein Generationsproblem, das in den letzten Jahren manche Menschen immer mehr den Respekt vor dem Leben verlieren?

Gibt es einfach zu viele die diesbezüglich schon zu abgestumpft sind um eine Barriere vorm Töten zu haben (so wie sie jeder gesunde Mensch hat)?

Weiter erklären hier in Berlin immer mehr Schulen den Notstand (man nehme die Rütli-Schule) und geben sich erzieherisch eine Bankkrotterklärung ab.

Schnell hat man da auch die eine oder andere Stammtisch Meinung gehört ,das es an dem hohen Ausländeranteil liegen wird.

Keiner kann mir erzählen , das zugewanderte Berliner schuld drann sein sollen ,wenn an einer Hauptschule in Brandenburg (Ausländeranteil unter 1%) ähnlich Zustände herrschen sollen.

Es herrscht ein generelles Haupschulproblem…mal größer ,mal kleiner ,aber das hat nichts mit dem Anteil der Migrantenkinder zu tun.

Unter allen Jugendlichen dieser Schulform gibt es coole Gewaltvideos auf den Handys,die umso begehrter sind umso bruter man in dem Video vergeht…noch besser ,wenn einer darinn bestialisch ermordet wird.

Woran liegt der „Zerfall“ einer bestimmen Schicht der Gesellschaft?

Oder liegt es darann ,das die zunehmende veränderte finanzielle Situation in Deutschland immer schneller und weitreichender reich von arm trennt und somit auch sozial und assozial?

Woran liegt es das immer öfter Tote aus Wohnungen getragen werden ,die da schon Monate gelegen haben und deren Tod keiner bemerkt hat?

Ist das alles ein (mein) Wahrnehmungsproblem ,oder ist dieser „Trend“ irgendwie belegbar und keine Einbildung?

Leider habe ich nicht die Zeit dazu die BKA Jahresberichte der letzten 15 Jahre zu lesen ,aber subjektiv empfinde ich eine Zunahme an Problemen der Menschen …in der (ja nennen wir sie ruhig mal) „Unterschicht“.

Sollte es es kein Wahrnehmungsproblem meinerseits sein ,dann frage ich mich ,ob wir alle da nicht was verpennt haben.

Einerseits surfen wir bald mit 100 M/bit durchs Internet und können vielleicht bald Krebs heilen..und auf der anderen Seite scheint eine große (vielleicht selbsterschaffene) Gruppe ins Chaos zu kippen.

..in diesem Sinne….Danke fürs Lesen…

Stasi heute

Ich war selber froh ,als mit der Wende die Mauer fiel und das DDR Theater endlich zuende war und bin es heute noch.

Ich verurteile alle Straftaten die wärend dessen in der DDR gegen die eigenen Bürger verübt wurden genauso wie alle anderen Straftaten auch.

Aber sollte man den in dem speziellen Fall Stasi alle über den gleichen Kamm scheren?

Es soll hier nicht der Eindruck entstehen ,das ich die Machenschaften der Stasi herunterspielen will.

Aber man sollte auch unterscheiden ,welchen Schaden jeder Einzellne Stasimitarbeiter angerichtet hat.

Dabei sind in meinen Augen ,Leute die den Schießbefehl an der Mauer gegeben haben und die ,die diesen indirekt auch bis zur Ausführung überwacht haben anders schuldig ,wie jemand der heute als Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi enttarnt wurde, der dann seinen Nachbarn genauer auf die Finger geschaut hat.

Ich finde auch immernoch ,das die Leute die in der DDR „das Maul“ richtig groß aufgerissen hatten ,heute mal lieber ein bisschen leiser sein sollten ,erst recht ,wenn es um Demokratische Prinzipien und Menschenrechte geht ,aber keiner kann ihnen verbieten eine Meinung zu haben und auch die zu publizieren.

Das ist eben Meinungsfreiheit.

Trotz alledem finde ich es eher lächerlich in der heutigen Zeit einen Mann seinen Arbeitsplatz aufgrund von bloßer Tätigkeit für die Stasi zu kündigen oder ihn anderweitig an den Pranger zu stellen.

Sollte er eine Straftag nach dem heutigen Recht oder dem Recht der DDR begangen haben ,dann sollte er auch dafür belangt werden.

Aber wenn man Schreibkraft im MfS war oder Koch oder man war kleiner Informant oder auch Verwaltungs-Büro-Hengst, dann sollte man sich in jedem Fall erstmal fragen ,was genau ihm menschlich zur Last gelegt wird.

Die blose Zugehörigkeit zur Stasi stellt für mich noch keine Straftat dar, schließlich sind ja unsere Omas und Opas auch nicht alle verdammt worden und als Naziverbrecher verurteilt worden ,nur weil sie 1933 mit dem Strom geschwommen sind oder gar Hitler gewählt haben.

Oder wer würde sich gern damit auseinander setzen wollen ,das wir beinahe alle

(Zugawanderte mal ausgenommen) von Nationalsozialisten und Kriegsmördern abstammen.

Der Opa im Krieg war eben Mörder und irgendwie Opfer in einer Person,aber das ist ein anderes Thema und soll hier nur die unangebrachte Verallgemeinerung darstellen.

Anfang der 90er Jahren wäre ich auch noch dafür gewesen ,die Bespizelung als Eingriff in die Privatsphäre zu verurteilen und die Täter dementsprechend zu verurteilen.

Das stellte sich aber schnell als Illusion heraus.

Ich finde nur das Ungerechtigkeiten und Verbrechen (oh ja es bleiben trotz alledem Verbrechen) heute nochimmer ganz oben auf einem negativen Podest der heutigen Bundesrepublik steht und diese sich so weit wie möglich davon zu distanzieren vermag.

Das ansich wäre ja nichts schlechtes ,würde man nicht gleichzeitig mit der Türkei über den EU Beitritt verhandeln.

Ein Land ,das die Folter und die Gleichbehandlung immer nochnicht hinter sich lassen konnte?

Ein Land , das die Menschenrechte mit den Füßen tritt?

Das scheint mir dann doch schon als sehr Scheinheilig.

Entweder ich bin konsequent auf der Seite ,die uns unser Grundgesetz vorschreibt, oder wir bekennen uns entgültig zur Bananenrepublik.

Sieht man sich mal die Machenschaften der Stasi an und guckt man sich sie heutige Lage der Nation an,stellt man fest ,das wir längst in eine ähnliche Überwachungssituation hinsteuern.

Da wird der „große Lauschangriff“ beschlossen und eine EU weite „Datenvoratsspiecherung“ vereinbart und nun kommt noch eine „Anti Terror Datei“ und mitlerweile spricht der bayerische Innenminister von einer „Verdachtsunabhänigen Überwachung“.

Was stört diesen Mann eigentlich an der Stasi?

Genauso könnte man die Arbeit der Stasi auch bezeichnen „Verdachtsunabhängige Überwachung“.

Nur das eben der heutige Überwachungsapperat ,die pure Überwachung noch nicht gegen die Bürger einsetzt.

Aber ich bin davon überzeugt ,das dieses alles sein Sinn bekommen wird, wenn das Werk vollendet ist.

Nur früher in der DDR sagte es niemand aber alle wußte es.

Heute wird es einfach publiziert ,aber was genau und wie bleibt ein Geheimnis.

Sicherlich braucht sich Deutschland nicht die Sorgen der DDR machen ,das ihnen die Leute weglaufen ,aber einen Sinn wird diese Tendenz schon haben.

Das alles kann man unter dem Mantel des „Kampfes gegen den Terror“ ans Volk bringen, denn wenn man Angst suggeriert kann man seine „Sicherheit“ besser an den Mann bringen.

Wer sich aber mal nur 5 Minuten mit dem Satz „Kamp gegen den Terror“ näher beschäftigt erkennt ,das schon der Satz der pure Schwachsinn ist.

Jeder der ein Handy an hat ,von dem weis man wo er ist,wen er trifft.

Jeder der auch telefoniert, von dem weis man ,was dem so durch den Kopf geht.

Jeder der im Internet surft, von dem weis man ,was den so interressiert.

Ein Zusatnd von dem die Stasi nur hätte träumen können ,wobei ich überzeugt bin ,die hätten es genauso umgesetzt.

Eben GENAUSO.

Warum regen sich manche Politker noch so über die Stasi auf,die haben schließlich gute Vorarbeit geleistet.

Sollte nicht das vereinte Deutschland nach der Einigung anders in die Zukunft gehen ,ohne wiedermal einige schwarze Flecken aus der Vergangenheit mitzunehmen.

Kann man nicht einfach mal in die Demokratische Grundordnung und dem Schutz der Persönlichkeitsrechte Vertrauen?

Mir fällt keiner ein ,der diese Rechte bisher Staatsgefährdend mißbraucht hat.

Viele waren froh als die Stasi endlich ihre Bedeutung verliert und nun steuert man wieder in diese Richtung?

Es wird doch gesagt ,das alle Macht vom Volk ausgehe.

Warum vertraut man dem einfach nicht?

In diesem Sinne…Danke fürs Lesen

P.S. Ich bin natürlich für Kritik genauso empfänglich wie für Zustimmung.

Hotlinekampf gegen E-Plus verloren

Wie schon vor ein Tagen berichtet habe ich ein wenig Ärger mit meinem Handyprovider E-Plus.

Um keine Rechnungen mehr verschicken zu müssen richtete mir E-Plus ein Web Account mit E-Mail Adresse ein.

Nun weis ja jeder wieviel Müll so in einem Mailfach ankommen kann ,erst recht wenn der Spamfilter scheinmal nur Makulatur ist.

Da jede Werbemail kostenpflichtig auf mein Handy übertragen wurde und man dieses nicht deaktivieren konnte ,bat ich nun diesen E-Mail Dienst für mich zu deaktivieren.

Dieses geht nun wirklich nur ,wenn der der gesammte Web-Account deaktiviert wird.

Also entweder teueren Spam auf dem Handy oder keine Rechnung und damit keinerlei Kostenkontrolle.

Die Lösung von E-Plus:

Ich bekomme gegen eine Gebühr von 5 Euro ,die Rechnungen nichtmehr zu runterladen in mein Web-Account sondern wieder per Post nach Hause.

Rechnung an die Mailadresse gibts bei denen wohl noch nicht…(ist ja technisch auch schwer machbar ;-))

Super …E-Plus ..willkommen in der Welt der neuen Medien

In diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Gerecht

„Der Entführer und Vergewaltiger von Stephanie ist zu einer Haftstrafe von 15 Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Dresden ordnete am Donnerstag für Mario Mederake außerdem eine Sicherungsverwahrung nach dem Absitzen der Strafe an. Die Richter verurteilten den Mann wegen Geiselnahme, Entführung, Vergewaltigung und schwerem sexuellen Kindesmissbrauch und verhängten dafür die Höchststrafe.“

(aus N24.de)

Nun wird er viel viel Zeit haben um sich mal klar zu werden ,was er da Stephanie und ihrer Familie angetan hat.

Schwiegervaters´ Atlantis

Mein Schwiegervater wuchs im Haus seiner Eltern am Rande von Berlin auf.

Ein großes Grundstück mit großem alten Haus und Seeanschluß mitten in der Provinz.

Er verbrachte dort seine Kindheit und Jugend ,bis er irgendwann selber eine Familie gründete und nach Berlin zo,mitten in die Stadt.

Zurück blieb nur seine Mutter und die alten Freunde ,die mit denen er in diesem Dorf aufgewachsen war.

Aber das Zurückbleiben war immer nur vorübergehend , denn wenn man quasi im Freien Aufwächst und dann in die Stadt zieht ,dann fühlt man sich da wie auf einer Insel.

Da seine alte Heimat nicht so weit entfernt ist ,setzte er viel Freizeit daran um immer wieder dorthin zurück zu kehren.

An den Wochenenden im Sommer ,sogar mit Übernachtungsmöglichkeit für seine eigene Familie ein gewohntes Terrain, wo er wohlmöglich jeden Baum und jeden Stein persönlich kennt und das für ihn auch immer ein Rückzugsort war eine Art Basis.

Sein eigentliches Leben in der Stadt und dann am Wochenende raus ins Grüne, ans Wasser, aufs Dorf ,wo er sich heimisch fühlte.

Dort konnte er sich entspannen und in Trainingshosen den Rasen mähen oder mit seinen alten Freunden ein Plausch halten oder abends mal grillen, ein bisschen was on alten Zeiten und ein bisschen was vom Ausklinken und Urlaub vom Alltag machen, wo man nicht beengt in der Wohnung sitzen muß oder auf öffentliche Parks angewiesen ist ,wenn man mal ins Grüne will..und ein bisschen was eigenes , wie ein Stück Land und Haus und Hof eben zu einem Stück der eigenen Seele und der eigenen Vergangenheit geworden ist in die man sich geborgen zurückziehen kann.

Nun ist seine Mutter nichtmehr die jüngste und das Grundstück und vor allem das Haus hat den Zahn der Zeit sehr zu spühren bekommen.

Ein so großes Objekt in Schuß zu halten ,bedarf die jenigen die das Geld dazu haben und auch nur denen steht es in dieser kapitalistischen Welt zu ,sich überhaupt in solchen Gegenden nieder zu lassen.

Seiner Mutter wurde das immer unbehaglicher da ,da ihr das Alter und die Nachteile eines großes Hauses immer mehr zu schaffen machten.

Die Entwicklung hat sich schon seit ein paar Jahren abgezeichnet ,da die Alte Frau sich zunehmend unsicher und allein in dem großen Haus fühlte und lieber in der unmittelbaren Nähe ihres Sohnes wohnen wollte.

Immer wieder Jahr für Jahr hat das mein Schwiegervater hinnausschieben können,würde er doch so seine alte Heimat verlieren.

Nun ist es aber amtlich, denn die alte Frau hat den Entschluß gefasst sich von dem maroden gewordenen Anwesen zu trennen, einfach weil sie sich allein fühlt und weil ihr die größe des Hauses und deren Treppen eher Angst einjagen als sich wohl zu fühlen.

Sicherlich fällt ihr dieser Entschluß auch nicht leicht ,aber es überwiegt wohl das Nähe und Verfügbarkeitsgefühl, wenn sie in der Nähe ihres Sohnes und seiner Frau wohnt.

Es gab längerfristig nur die Option das Haus mit nicht vorhandenem Geld zu sarnieren oder drin wohnen bis es nichtmehr geht und nun gehts eben nicht mehr.

Dabei waren für meinen Schwiegervater die Sommer da doch immer so angenhem…aber er verdrängt dabei immer die langen Winter in der das Haus aufgrund seiner Struktur nichtmehr warm wurde und genau die langen Winter waren es auch die Oma nun zu dem Schluß kommen ließen ,das nun mal Schluß ist.

Sind es doch die Winter die ,sie als alte Frau da überstehen muß ,da sich die Kinder und Enkelkinder äußerst selten sehen lassen ,weil was will man an einem Winterwochenende schon draußen auf dem Dorf machen?

Nun hat sich die alte Frau entgegen allen Argumenten ihres Sohnes von diesem Objekt unwiderruflich und endgültig getrennt.

Für sie beginnt nun ein Leben ,das für sie eine Bereicherung im Alter ist ,aber ihr Sohn verliert nun seine Heimat.

Mein Schwiegervater sieht sich nun auf einer Insel in der Stadt sitzen und man hat ein Festland versenkt.

Seine Heimat weg, und die Brücke zu den verbliebenen Freunden im Dorf wird auch immer größer und immer schlechter zu überwinden sein, denn der Alltag läßt so manches einschlafen oder auf ein Jährliches „Hallo“ zusammenschrumpfen.

So wie der Mann für die Erhaltung seiner Heimat gekämpft hat so abgekämpft und schachmatt sitzt er jetzt auf dem verlorenen Posten.

Ich kann mir vorstellen was das bedeutet ,die Wurzeln und das Festland zu verlieren, befinde ich mich doch in einer ähnlichen Situation.

Meine Eltern sind ebenfalls Hausbesitzer ,was für mich auch ein Ort meiner Kindheit und Jugend darstellt und zugleich ein Ort ist an dem ich jederzeit mich in unbeengten Verhältnissen bewegen könnte.

Auch wenn das Verhältnis zu meinen Eltern nicht das optimalste ist, zum „rausfahren“ und willkommen sein und da mal ausspannen reicht er allemal.

Würde das wegfallen , würde ich mich auch in meiner Wohung eingesperrt fühlen ,denn wo will man hin ,wenn man mal raus will ??

Es gäbe dann kein Primärziel wo man hin will im Falle eines Wohnungsausbruch.

Man wäre sofort ,wenn man die Wohung verläßt obdachlos ,bis man wieder zu Hause ist.Der wichtigste „Stützpunkt“ wäre einfach weg.

Verschärfend ist dabei noch das Alter an sich ,denn ich denke das so ein Verlust mir mit Anfang 30 noch leichter fallen würde als meinem Schwiegervater mit Mitte 50.

Nun wird es für ihn kein gutes Jahr gewesen sein ,denn nichtnur die Heimat ist fort ,sondern auch die sozialen Kontakte ,die an diesen Ort gebunden sind stehen nur vor der unüberwindlichen Zerreißprobe.

Wie wird er mit seinem Alter mit dieser neuen Situation umgehen?

Bisher war ein Wochenende zwischen April und Oktober fest und glücklich und in voller Vorfreude verplant.

So nutze er jede freie Sekunde „draussen“ ob er nur einmal kurz hinfährt um seine Mutter zu besuchen oder mit Frau Kind und Enkel draussen die Sonne genießen konnte.

Oder eben mit seinen alten Dorffreunden eines der vielen Feste feiern konnte,zu feiern gabs ja immer was.

Ich denke für ihn wird sehr schwer ,sich auf die neue Allein-Insel einzustellen und ich denke nicht das er von den Erinnerungen an die ganzen Jahre dort Kraft schöpfen kann.

Ich glaube nichtmal das man sich in diesem Alter generell noch an neue Situationen gewöhnen kann ,wie es für einen 20 Jährigen weniger ein Problem wäre mit einer neuen Lebenssituation zurech zu kommen oder gar den Wohnort zu wechseln.

Das wars also.

Schwiegervaters eigentlicher Hauptwohnsitz des Herzens ist nun nichts weiter als ein seelisches Atlantis.

In diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Mein bester Freund im Singleknast

Erstmal weit in die Vergangenheit.

Schon im jugendlichen Entdeckeralter war mein bester Freund anders.

Zu Schulzeiten kam bei uns Jungs irgendwann der Punkt an dem es nichtmehr so cool war die Mädels zu ärgern und man war kein Weichspühler mehr ,wenn man mal auf der Schuldisco (sowas gabs damals im Osten noch…denkt mal an den Film Sonnenallee) mal mit einem Mädel tanzte.

Irgendwann war es eben treibender bei den Mädels einen Eindruck zu hinterlassen anstatt sich alles zu vermasseln und sich als vorpubertär abstempeln zu lassen.

Mein bester Freund hingegen hat diese „Die Weiber mit Wasserbomben beschmeißen“ Menthalität viel zu spät abgelegt und stand dann eben der Entwicklung der Klasse hinten an, wenn man das mal von Reifegrad aus betrachtet.

Gegen ende der Schulzeit hatte dann jeder seine Erfahrungen gemacht, außer er.

Ich ging dann erstmal meiner eigenen Entwicklung nach ohne mich groß mit ihm und seinen Problemem auseinander zustezen.

Ich war dann lange mit meinen Erfahrungen,Lieben und Trennungen und Hochgefühlen und Enttäuschungen beschäftigt.

Nun stehe ich da fester im Leben und bin glücklich verheiratet und nicht Kinderlos,wie fast alle aus meiner ehemaligen Klasse ,wenn man den einen oder anderen mal irgendwo trifft oder sonst irgendwo wiederentdeckt oder von ihm hört.

Mein Freund konnte bisher nicht über seinen eigenen Schatten springen und erst seit dem wir wieder häufigeren Kontakt haben ,merke ich wie sehr er darunter leidet und wie sehr er das herunterspielt und das ganze Thema abblockt.

Natürlich habe ich und meine damalige Freundin versucht ,ihn mal einer Freundin von ihr vorszustellen , aber er kam bis zu einem gewissen Punkt nicht über seinen eigenen Schatten hinüber.

Ab dem Punkt ,wo man auch mal etwas von sich selber Preis geben muß und was riskieren muß um zu gewinnen, ging er immer den sicheren Weg ,der dann aber als zu cool oder zu uninteressiert abgestempelt wurde.

Als wir dann so Mitte 20 wurden ,kam uns allen auch mal der Gedanke ,das wir ihn bisher an das falsche Geschlecht binden wollten.

Aber nun wissen wir ,das er wirklich nur übernatürlich schüchtern und verklemmt ist…oder er kann sein comming out so prima vor uns verstecken und läßt selbst zufällige Indizien gegen eine Homesexulalität sprechen.

Nun sind wir beide mitlerweile über 30 und das Problem scheint mir bei ihm immer mehr in den Sand der eigenen Seele getreten zu werden.

Bisher konnte man mit ihm nichtmal über das Thema sprechen, wie er sich ein Leben ohne weibliche Begleitung vorstellt.

Nun ist die Zeit vorbei, das wir ständig unterwegs und in Discotheken mal die und mal die kennen lernten und für ihn damit auch zunehmend die Chance versiegt noch jemanden kennen zu lernen.

Äußerlich hat der schon längst aufgegeben und kehrt das Thema als erledingt unter den Tisch.

Kann ein Mensch so ein wichtiges Thema ,wie eine Partnerschaft und generell das Thema Liebe irgendwann wirklich unter den Tisch kehren und ehrlich sagen ,das es sich erledigt hat?

Ich bin der Meinung ,das uns solche Fragen das ganze Leben lang beschäftigen werden, erst recht ,wenn es um solch unerfüllte Träume und Wünsche geht.

Und erst recht ,wenn es um ein so wichtigen Part des Lebens an sich geht.

Das streben nach einer glücklichen Partnerschaft und Familie mit Kinder treibt uns doch so lange voran ,bis sich der Wunsch erfüllt hat.Oder?

Kann man sowas einfach abhaken ,obwohl man nicht 100 Prozentig weis ,das es keine Chance mehr gibt.

Schließlich gibt es ja immer zu jeder Zeit für jeden noch eine Chance..und deswegen wird der Mensch doch immer dem Traum nachrennen.

Oder macht die Psyche irgendwann dicht und vermeidet weiteren Schmerz des alleinseins und des eingebildeten Versagens und der eingeredeten Minderwertigkeit durch Abschottung durch ignorieren dieses Gefühls?

Dagegen spricht für mich jedensfalls ,das mein Bester Freund in zunehmender (nur über einen längeren Zeitraum zu beobachten) Weise sich dem Alkohol nähert.

Früher ein Teufelszeug ,das man sich einmal im Monat in der Disco gegeben hat und sich dann 1 Woche von Kater erholen mußte und dann 3 Wochen nicht angefassen hat.

Ein Sports und Sauberman wird immer mehr zum Trinker?

Zum Gefühls und Depressions Ertränker?

Nochdazu schellen sämtliche kleine Alarmglöckchen ,da er versucht einen Teil seines Alkoholkonsums geheim zu halten.

Also man soll immer denke ,er hätte viel weniger.

Früher hat man doch eher übertrieben ,was man so alles getrunken hat.

Wenn wir jetzt zu alkohol-begleitenden Feiern ,wie Geburtstagen gehen, hat er immer schon einen Vorsprung …nicht das er schon betrunken antritt ,aber so ein „locker-trinken“ nennt es meine Frau.

Meine Frau hat das komischerweise schon vor Jahren vorhergesagt ,das er irgendwann den Alkohol für sich entdecken wird.

Ich dachte damals ,der und trinken …niemals.

Wenn ich mir heute die Videos angucke ,die ich von uns vor 10 Jahren gemacht habe,erkennt man ihn nicht wieder.

Aus einem Lebenslustigen,Lebensbejahenden und kommunikativen jungen Mann ist ein verschlossener kaum noch lachender Mensch geworden, der scheinbar im Alkohol seine alte leichte Lebensart wiedersucht und nebenbei die aktuelle betäuben will.

Sicherlich haben es auf dem weg zum Glück nicht alle gleich leicht und erst recht nicht den gleichen Weg, aber wie soll man jemanden helfen ,der nüchtern die ganze Situation nur abblockt und angetrunken zwar zugänglicher ist aber nicht besonders konstruktiv.

Wenn man ihn dann auf einer Basis der Kommunikation über dieses Problem erstmal hat,dann gibt er zwar einiges zu, was er im nüchternen Zustand weit von sich weisen würde aber verfällt dann in trinkertypische Stammtisch-Stereotypen.

„Frauen würden eben immer nur Typen mit Geld haben wollen und er hat eben keins“!!!!

Daraufhin folgen dann nur Ausreden, die sofort für nicht oder wenig trinkende sofort als diese erkennbar sind.

Kann man ihm noch helfen sich aufzuraffen.

Wie könnte man ihm einen Weg zeigen, den er als Vorschlag annimmt oder zumindest drüber nachdenkt?

Ich war nicht allzu lange in meinem Leben ein Single ,aber wenn habe ich entweder der einen noch nachgetrauert oder ich war dabei mich wieder aufzuraffen.

Oft höre ich von langjährigen Singles die gleichen Worte ,die oft auch mein Bester Freund gebraucht,obwohl er das als noch nie in einer Beziehung gewesen gar nicht beurteilen kann.

Zitat: „Eine Beziehung ist eine Beengung meines Freiraums,als Single bin ich frei und kann machen was ich will“.
Ich finde ,das eine gute Beziehung eine Ergänzung ja sogar eine Erfüllung des Lebens sein kann.
Aber ständiges alleinsein wäre für mich und viele andere einfach nur ein Singleknast der Einsamkeit.

In diesem Sinne….Danke fürs Lesen

Meine Eltern

Ich will mal nicht lügen und behaupten ,dass ich eine schlechte Kindheit hatte an der es an irgendwas gefehlt hatte.

Nur glaube ich das meine Eltern noch sehr jung waren ,als ich dann auf die Welt kam und sie waren sich der Bedeutung das nun ein neues Leben beginnen sollte nicht so im klaren.

Meine Eltern waren dann zwar erstmal Eltern haben aber ihr Leben im Prinzip erstmal so weitergelebt ,wie sie es mochten.

Das bedeutet viele viele Partys mit vielen Leuten in einer realtiv kleinen Wohnung.

In Kinderaugen ist das ja erstmal richtig witzig ,wenn viele Leute da sind und die dann auch bis Früh um 6-7 Uhr am feiern waren.

Als Kleinkind gab es für mich schon wenig Regeln ,was das Schlafen angeht.Ich ging schlafen wenn ich meinte ich bin zu müde oder es kam nichts mehr im Fernsehen.

Auch sonst hielten es meine Eltern ,ein bisschen aus Überzeugung und ein bisschen aus Bequemlichkeit, mit der antiautoritären Erziehung.

Sowas kann sich dann später in der Pubertät ganz schön rechen ,wenn denn das Kind den Ton angibt und genau weis, wie es die Eltern zu handhaben hat.

Gut, ich habe daraus gelernt ,das diese Methode in diesen Auswüchsen meißt eine Sackgasse ist ,da jeder irgendwann seine Grenzen erfahren wird, nur ist es eben mit zunehmenden Alter immer schwerer diese dann auch zu akzeptieren.

Nun bin ich selber Vater und muß gestehen das ich mich heute mit meinen Schwiegereltern besser verstehe als mit meinen eigenen Eltern.

Punkt eins ist mein Sohn.

Als der Kleine auf der Welt war, konnten wir uns vor Besuchen und Hilfsangeboten kaum retten.

Auch wenn man die meiste Hilfe nicht benötigt ist es doch schön zu wissen ,das Helfende Hände bereit stehen.

Mit der Zeit haben dann die Besuche meiner Eltern nachgelassen (aber nur von meinen Eltern).

Wenn ich mir da meine Schwiegereltern zum Vergleich sehe ,dann sehe ich das da immernoch ein großes Interresse da ist und eine große Hilfsbereitschaft.

Vieles passiert dann so im guten Willen ,obwohl wir darauf nicht angewiesen sind aber es ist immer eine nette Geste.

Schleppt sich meine Schwiegermutter 2 mal in der Woche noch nach der Arbeit hier vorbei ,hat sie immer was im Gepäck…ein Windelpaket,ein kleines Spielzeug oder eine andere Kleinigkeit.

Was aber noch viel wichtiger ist, sie kann sofort umschalten und sich eine Stunde permanent um ihren Enkle kümmern und mit ihm Lieder singen oder spielen.

Für meinen Schwiegervater trifft das genauso zu.

Darüber hinaus ist er auch immer daran interressiert ,wie es uns geht und macht immer Vorschläge wie man uns das Leben noch einfacher machen kann.

Da kommen auch oft Angebote ,das sie den kleinen mal einen Tag zu sich nehmen und mit ihm was schönes unternehmen ,das meine Frau und ich mal einen Tag für uns haben.

Primär gehts mir hier aber am Elterlichen Interresse am Leben der eigenen Kinder und das der Enkelkinder.

Wenn ich von meinen Eltern rede ,dann müssen wir uns schon zu 95 Prozent mit Kind auf dem Weg zu ihnen machen (obwohl sie den gleichen Weg hätten ,wie meine Schwiegereltern).

Dann wird ersmal der Kleine begrüßt und dann nochmal und nochmal und nochmal und dann kommen wir.

Dann wird der kleine irgendwo hingesetzt und soll dann spielen und meine Eltern sitzen dann quasi im Halbkreis um ihn herum und beobachten ihn ,wie einen Affen im Zoo.

Interaktivität oder Initiative ist bei meinen Eltern nur schwer zu erkennen und wenn dann nur sehr gekünzelt.

Wenn sich wirklich mal mein Vater oder meine Mutter zu uns verirrt ,dann gibts für den kleinen Mann immer einen Streifen Schokolade und dann setzt man sich hin und guckt dem Kleinen zu.

Klar ,das sich da schnell ein Zustand bildet , das wir ,wenn wir mal schnell einen Babysitter brauchen, als erstes auf die Eltern meiner Frau zurückgreifen.

Erstens hat mein Sohn mit ihnen viel mehr Kontakt und zweitens können sie ihn auch beschäftigen und trösten.

In Wahrheit wollen meine Eltern aber zu meinen Schwiegereltern aufziehen und gleichstehen, was aber so nicht geht.

Wenn wir im Sommer einen Tag mal bei meinen Eltern sind ,dann kann mein Vater auch mal 20 min im Buddelkasten mit ihm spielen (naja zugucken) und dann ist er aber auch schon KO und meine Mutter muß dann übernehmen und spätestens in 30 min ist der Kleine wieder bei meiner Frau.

Meine Schwiegereltern haben schon ganze Tage mit ihm verbracht und das ohne jede Verschleißerscheinung.

So baut sich eine Bedarfssituation auf ,die immer mehr in Richtung Schwiegereltern geht und ich weis ,das bei meinen Eltern großes Interresse an ihrem Enkel ist ,aber das sie nicht bereit sind dafür einiges zu tun..Ein im Sessel lachender Opa ist für ein Kind immer uninteressanter als ein Opa der ihm die Welt erklärt.

Ich glaube auch ,das es irgendwann zu Mißstimmungen kommen wird, da der Kontakt sich nur in eine Richtung ausbaut.

Ich muß dazu sagen ,das ich der Meinung bin ,das meine Eltern in den letzten 6 Jahren extrem gealtert sind.

Aus meiner immer judendlich-sein wollenden Mama, ist eine alte Frau mit Oma Allüren geworden.

Auch mein Vater scheint mehr mit seinem eigenen Leben zu kämpfen um da noch so klar zu kommen ,wie vor 10 Jahren.

Wenn denn das Wochenende naht ,werbringen sie noch 10 Prozent davon ,wie in ihrem alten Leben mit kleinen Feiern oder in der Kneipe und die restlichen 90 Prozent findet man sie nur träge oder schlafend auf der Couch liegend.

Meine Schwiegereltern nutzen freie Wochenenden meißt um mit ihrem Enkel was zu unternehmen.

Altermäßig sind beide aber nichtmal so weit auseinander.

Aber das richtige Alter im Kopf hat wohl sehr wenig mit dem biologischen Alter zu tun.

Klar sollte ich mich nicht beschweren ,ich weis ,das jetzt jeder den Kopf schütteln muß ,der alleinerziehend dasteht und auf keinerlei Hilfe zählen kann.

Ich weis ,das das was ganz anderes ist und ich daher nicht meckern sollte ,aber irgendwie meckert doch jeder nur auf seinem Neveau.

Und meine Beanstandungen sind eben auf meiner Meckerebene und außerdem eh nicht änderbar und daher auch für meine Gedankendeponie gedacht.

Vielleicht meckern wir alle über unsere Eltern und werden dann im Alter genau so wie sie ,oder gar noch schlimmer.

In diesem Sinne…danke fürs Lesen.

Urlaub vom Ich

Jeden Tag steht man fest in seiner Rolle und geht seinen Terminen und Gewohnheiten nach.

Man ist schon daran gewöhnt immer und in genauen Zeitabständen genauen Mustern zu folgen, Leben braucht eben Organisation.

Es ist jetzt zwar schon eine Weile her aber ich kann mich genau noch ans letzte Mal erinner ,in der ich völlig alleine war.

Frau und Kind mit den Schwiegereltern und ich hatte ebenfalls Urlaub ,den ich aber nutzen sollte um zu Hause zu lernen.

Mit dem Lernen wurde es nichts ,aber dafür eine neue wichtige Erfahrung.

Am ersten Tag kam ich dann nach und nach aus meinen gewohnten Routinen.

Ich hatte ja,da ich alleine war keine Verpflichtungen mehr und da keiner mehr da war brauchte man auch sich über nichts absprechen oder arbeit zu teilen.

Irgendwie nicht nur ein herkömmlicher Urlaub sondern auch ein Urlaub vom Ich.

Alles fest implementierten Routinen ,Gewohnheiten und Aufgaben waren ja nun nicht zwingend erforderlich.

Damit hinterließen sie einen zeitlichen Holraum in dem sich eine spirituelle Nachdenk- und Empfindungsphase entwickeln konnte.

Es lief so den ganzen Tag und den ganzen abend Musik und ich verzichtete bewußt mich Stumpfsinnig durchs Fernsehen oder Radiogequatsche ablenken zu lassen.

Ich nutzte die Zeit nichtmal um telefonisch meine Freundschaften zu pflegen, wo man ansonsten ja auch kaum Zeit hat lange zu telefonieren.

Diese 2 Tage waren nur völlig für mich.

Nicht für mich als Freund ,Mann oder Familienvater sondern nur für mich …irgendwie nur für mich als spirituelles Wesen.

Gegen Späten Abend hatte ich die Stimmung schon so in mir ausgebreitet ,das ich ganz frei und ohne Zeitdruck über alles mögliche nachdenken konnte.

Eine äußere Sicht des Lebens offenbarte sich mir und ich hatte auch das Gefühl ,das ich ab und zu nicht nur in Erinnerungen schwelgte sondern nun endlich die Ruhe hatte ,so manches restlos und endlich zu verarbeiten in dem ich mich in dieser Phase damit beschäftigte.

Und zwar nicht willend micht damit beschäftigte ,sondern mich leiten und dahingleiten ließ um somit dahin getragen zu werden und so lange da zu verweilen ,bis der Gedanke abgearbeitet war.

Irgendwie war es so ,als würde ich aus der Rolle in meinem Leben aus meiner eigenen Persönlichkeit heraustreten und dann innen mal kräftig sauber machen.

Das Erlebsnis an sich denke ich ist absoluter Zufall und Stimmungsabhängig und natürlich Personenabhängig.

Einige ,die das mal lesen werden ,werden denken….ja genau kenne ich auch…der Rest wird denken ,naja mal mies drauf ,oder gute Drogen….aber vielleicht habe ich hiermit mal einen aus der Minderheit gefunden.

Dieses Wochenende war für mich wie ein fast volles Glas was man mal ausgekippt hatte.

Damit meine ich aber nicht ,das ich kurz vorm Ausrasten war, sondern eher das ich in meiner Lebensroutine eben für nicht viel neues mehr empfänglich war ,sondern eben quasi nur nach den vorgelegten Schinen gelebt habe.

Für mich war es ein kurzes Anhalten und umdrehen im generellen Sprint durch das Leben.

Beim Umschauen kann man sich dann mal kurz angucken ,was hinter einem liegt und bekommt eine neue Sicht darauf ,was vor einem liegt und vor allem wo man gerade ist.

Ein Urlaub vom ich ,der jetzt nicht so Lebens-Überstehends wichtig ist ,das man ihn regelmäßig wiederholen müßte ,aber diese Stimmung hatte mich eben gesucht und mein Leben in seinen Bahnen etwas korrigiert,wenn man mal bestimmte Einstellungen sieht.

Es war nichts absolut notwendiges ,sondern eher ein Bonus,anders kann ich das nicht erklären.

2 Tage später waren Kind und Frau wieder da und ich war sehr froh beide wieder bei mir zu haben und nichtmehr allein zu sein.

Aber einiges war anders ….besser….:-)

In diesem Sinne

Ostkreuz

Es sieht aus als tut sich was am S-Bahnof Ostkreuz in Berlin.

Lange wurde geplant und den Start für den Umbau immer wieder verschoben.

Nun beginnen wohl so nach und nach die Bau-vorbereitenden Arbeiten.

Nun bleibt es abzuwarten in welcher Weiser der große Kreuzungsbahnhof umgestaltet wird.

Zu wünschen wäre es ja ,wenn der Stil und der Charakter der alten ,und so für Berlin typischen Architektur, irgendwie erhalten bleibt.

Ansonsten sieht man hier ja nur wie sich ein Freestyle Architekt nach dem anderen ein Denkmal setzt, dabei sollte die Stadt doch ein bisschen darauf achten ,das das typische Stadtbild nicht völlig verloren geht.

In jeder Großstadt erichtet man große und futuristische Projekte ,die aber meißt eher an ein im alten Rom gelandetes Raumschiff erinnern als ein neues Gebäude ,was die Stadt bereichert.

Gegen einen solchen Exot ist ja nichts zu sagen ,schließlich lebt auch die Stadt selber und muß in jeder Epoche sich weiter entwickeln.

Nur wenn es eben zu viele Raumschiffe sind ,dann erinnert es eher an eine Invasion ,die eine alte Stadt zerstört.

Wie kann man die Falten einer Stadt beseitigen wollen ,sind es doch die ,die ein Gesicht zu einem Gesicht machen und sich von den anderen unterscheiden lassen.

Es ist einfach nur dumm in London die ,so für die Stadt bekannten ,Roadmaster aus dem Verkehr zu nehmen weil sie nicht mehr zeitgemäß sind.

Viellicht wird man auch irgendwann den Eifelturm gegen einen neuen schicken Beton- und Glasturm ersetzen oder noch besser gegen ein kaltes Bürogebäude.

So sollte man sich doch im Falle Ostkreuz (das trifft auch für alle anderen europähischen Städte zu) versuchen das Moderne mit dem alt bekannten zu verbinden.

Wer in letzter Zeit mal in Berlin war ,der wird vielleicht gemerkt haben ,das der tolle Potsdamer Platz nur ein Versuch des Mitziehens Richtung Mainhattan ist um der Stadt mehr Bedeutung zu suggerieren.

Rom mit seiner Vatikanstadt ist heute noch bedeutend und da hat man nicht das Kolosseum durch ein High Tech Stadion ersetzt.

Bleibt zu hoffen ,das mir und uns der bekannte Wassertrum als Symbol des Überdauerns in Ostkreuz erhalten bleibt.

Wie ein alter Baum den Großmutter schon kannte.

Tradition ist auch immer die Identifikation einer kulturellen Zivilisation…

In diesem Sinne