Hollywood in der Krise oder am Ende?

Im Jahr 1996 startete der Film „Independence Day“ mit mehreren Huntert Kopien in den deutschen Kinos.

Genau wie „Jurassic Park“ oder „Titanic“ ein Film ,den man zu den Unterhaltungsfilmen für die Massen zählen kann.

Es gab in jedem Jahr immer ein ode 2 Filme ,da war aber fast jeder drin und machmal war es Anfangs schwer Karten zu bekommen.

Sicherlich läßt sich über den tieferen Sinn ,solcher Massenfaszintions-Filme streiten aber Unterhaltung für ein breites Publikum waren sie allemal.

Auch gab es immer wieder neue Ideen ,welche die Besucher in die Kinos lockte ,weil viel von dem war eben bisher „noch nie gesehen“.

Wenn ich mich an den Film „Terminator 2“ im Jahre 1991 erinnere ,dann war das schon was ,was wieder irgendwie was ganz neues war.

Die Story passt zwar nicht an allen Ecken ,aber er war einfach gut gemacht.

Auf alle Fälle gab es Filme in denen so fast jeder mal war…manche dann auch mehrmals.

Was ist heute?

Leut Besucherzahlen gehen noch genauso viele ins Kino (manchmal sogar mehr) aber ich frage mich öfters ,ob man da ins Kino geht weil man einen bestimmten Film einfach sehen muß, oder einfach mal so ins Kino geht und sich dann vor Ort informiert und dann entscheidet ,wo man rein geht?

So wie ein großer Saal mit Fernbedienung ,wo man sich das beste (oder erträglichste ) aussucht ,wenn man schonmal da ist?

Heute laufen genauso viele Filme in den Kinos an ,wie vor 10 Jahren auch ,aber keiner ,der so ein richtiger Kassenknüller ist.

So eine art Ultimativer Film des Jahres..sowas fehlt irgendwie.

Ich war schon lange nichtmehr im Kino ,weil mich das Angebot auch nicht so begeistert.

Da wird dann noch eine Neuverfilmung eines Films angeboten ,der in den 70ern schonmal Erfolg versprach und noch eine Serie verfilmt und noch eine und noch ein Teil eines Films ,der mit dem 3 und 4 Teil immer weiter abgenommen hat ,weil man immer wieder auf den gleichen Gags rumreitete.

Irgendwie wird in den letzten Jahren alles verfilmt ,was irgendwie schonmal da war.

Mir kommt es ein bisschen so vor ,das den Leuten in Hollywood einfach nichts mehr einfällt.

Gute anspruchsvolle Filme gibt es nach wie vor und finden ihr Publikum ,aber was ist aus den Filmen für die Begeisterung der Massen geworden?

Entweder kommen da Aufgüsse von Aufgüssen oder es sind die Filme in denen fast ständig eine amerikanische Flagge zu sehen ist oder irgendwelche GIs wiedermal als Retter der Menschheit für Frieden und Freiheit rumballern.

Das will doch keiner mehr sehen.

Sind Hollywood die Ideen abhanden gekommen ,mit denen man ganze Generationen geschlossen in einer Familie ins Kino locken konnte?

Untypisch für das so amerikanisierte deutsche Publikum ist doch das sie immer öfter eine deutsche Komödie vorziehen die mit ein paar Hunderttausend Euro abgedreht wird ,als sich in einen Multimillionen Dollar Patriotenfilm langweilen und verarschen zu lassen.

Gehen denen die Ideen aus und überlassen der Welt außerhalb Amerikas (solls ja geben) die Märkte kampflos den einheimischen Filmen?

Oder irre ich mich da und bin ich einfach zu alt und aus dem Trend ,das ich vielleicht auf heutige Kultfilme nichtmehr so aufspringe?

Bin ich einfach eine andere Generation als die Zielgruppe heute?

Hollywood ausgesaugt oder ich kein Blick für Kultfilme mehr?

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen.

Kriminallotto 322 aus 22 Millionen

Da wurden gestern wieder 322 Pädophile verhaftet ,die mit ihrer Kreditkarte einen perversen Dienst im Internet als Abo bestellt hatten.

Zu allererst möchte ich mal loswerden ,das ich es gut finde ,das es (mit welchen Mitteln auch immer) zu dieser Verhaftungswelle kam.

Ein Lob auf die Ermittler die das so durchgeführt haben ,das man so weitreichende Strafanzeigen stellen konnte.

Ich muß dazu sagen ,das ich an Stelle der Ermittler genauso gehandelt hätte ,wenn sich mir die Möglichkeit geboten hätte.

Ein übler Nachgeschmack bleibt dann aber trotzdem.

Es wurden 22 Millionen Kreditkarten in Deutschland nach diesen Daten abgesucht..(also alle).(also auch meine)

Diese Praktik wird auf mich ein bisschen wie,als würde man erstmal alle einsperren und dann nach und nach die rauslassen ,die sich nicht als Straftäter herausstellen.

Das die Möglichkeit für ermittelnde Behörden da ist ,Kontodaten und Kreditkarten zu durchleuchten ist schon lange klar ,aber jetzt wurden sie das erste mal (zumindest Mediengerecht) eingesetzt.

Eigentlich möchte ich sagen ,das ich was dagegen hätte ,wenn irgendjemand (der nicht zu meinen Vertragspartnern gehört) meine Kreditkarteninformationen ausliest.

Würde ich wissen ,das dieses zum Zweck dient ,gleich hunderte Pädophile aus dem Verkehr zu ziehen und vielleicht somit sogar Entführungen,Vergewaltigungen und Tötungen von Kindern zu verhindern ,dann hätte ich wohl nichts mehr dagegen.

Bei dieser hohen Zahl der Verhafteten kann es gut sein ,das damit dem einen oder anderen Kind das Leben (in Zukunft) gerettet wurde.

Was mir trotzdem ein bisschen aufstößt ist ,das wir nach und nach immer mehr vergläsert werden.

Ich finde es irgendwie beunruhigend ,wenn man hier nicht durch eine Schuldvermutung gegen jemand ermittelt ,sondern erstmal alle für schuldig erklärt und dann nach und nach unschuldig spricht und das was dann übrig bleibt,bleibt schuldig.

Guckt man sich mal die Erfolgsquote von 322 Verhaftungen an klingt das erstmal viel…aber gegen 22 Millionen „Verdächtige“ wiederum eine überdimensionierte Aktion.(1:68322)!

Die Tatsache dieser (naja eingentlich doch) Rasterfahndung (durch die wir alle durchmußten) stört nichtmal sosehr ,wie die Tatsache ,das die Möglichkeiten der Überwachung sich immer weiter erweitern und immer öfter und weitgehender genutzt werden.

Sicherlich hätten wir eine Aufklärungquote bei Kapitalverbrechen von 100 % ,würden wir uns alle in eine genetische Datenbank eintragen lassen.

Aber man sollte immer die Frage stellen ,wie sich ein solchen totalitäres Überwachungssystem mit den Menschenrecht auf geschützte Privatsphäre verträgt.

Es ist eindeutig ein Trend erkennbar , wo sich vielleicht irgendwann nichtmehr davor schützen kann ,als zukünftiger Triebtäter abgestempelt zu werden ,weil er ,wie eben viele ander Treibtäter auch eine Internetseite für gebrauchte Reifen besucht hat, oder einfach nur das Wort „Hallo“ computerberechnet genauso ausspricht ,wie bereits verurteilte Triebtäter.

Der (damals noch) Spinne-Film „Minority Report“ richtet sich ja auch gegen zukünftige Verbrecher ,die verurteilt werden bevor sie das Verbrechen an sich begehen konnten.

Aus dem Rechtssatz ,das Leben zu retten ,wenn man es kann und dem Zusatz das er ja getötet hätte ,wenn man ihn nicht aufgehalten hätte.

Naja jetzt schweif ich aber weit ab.

Ein komisches Gefühl bleibt.

Trotz diesem komischen Gefühls ,kann ich trotzdem keine andere Ermittlungsstrategie bieten ,die diesen Erfolg gehabt hätte.

Und diesen Erfolg muß man erstmal anerkennen und für gut heißen ,egal mit welchen Mitteln und egal mit welchem Bauchgefühl der verlorengehenden Privatsphäre.

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Wie man Videos von YouTube doch runterladen kann

Oft sieht man ja bei YouTube.com und co Videos die man am liebsten nicht per Link sondern auch mal so als runtergeladenes Video hätte.

In vielen Foren herrschte die Meinung ,das es unmöglich sei ein streaming Video runterzuladen.

Bis zum heutigem Eintrag in betreffendender Usegroup.

unter:

http://vixy.net/flv_converter

findet man einen Online konverter in denen mal den YouTube Link auf das betreffende Video nur einfügen braucht und schon zieht sich das diese Seite von Youtube das Video und gibt es als AVi Download an mich (dich) weiter.

Schon öffent sich ein Downloadfenster und fragt wohin ,das AVI soll.

Klasse.

Erstaunlich sogar ,das die runtergaldenen Avis oft eine bessere Qualität hatten als das FLV auf dem Youtube Server.

..in diesem Sinne..

Der goldene Abschnitt im Leben

Ich glaube das kennt wohl jeder.

Eine gewissen Zeitabschnitt im Leben ,den man für sich als „goldene Zeit“ bezeichnet.

Sagen wir mal ,für alle die aus dem gröbsten raus sind und sich so jenseits der 30 befinden ,wird hinter ihnen eine gewisse Zeit liegen ,an die man immer wieder zurückdenkt und die für einen von elementarer Bedeutung ist.

Eine Zeit in der vieles neu und das erste mal erfahren wurde und damit das Leben in einer ganz bestimmten Weise prägte.

Für die meisten war es die schönste Zeit im Leben überhautp.

Eine Zeit des Entdeckens und dabei das Leben erfahren.

Zeit für die erste Freundin, große Partie mit den Freunden.

Auf ein probieren verschiedenster Wege im Leben folgs eine Phase des Suchens.

Eine Zeit voller Orientierungsversuche.

Aber gerade das Treiben in einem Meer ,wo man nicht weis wo man hin will ,war das was diese Zeit so einpägsam erscheinen läßt.

Für mich waren es die 10 Jahre der 90er.

Für mich hat 1990 die Jugend so richtig angefangen und alles was ich auf meiner Selbstfindungsphase und dem Suchen nach dem richtigen Weg durchlebt habe ,ereignete sich in den neunziger Jahren.

Früher habe ich die Worte meines Vaters über die Zeit der Hippies und der 68er nicht nachvollziehen können.

Heute weis ich ,das es einfach nur seine „goldene Zeit“ war und nun bin ich dabei meine zu resumieren.

Ein Jahrzehnt voller Weichen fürs Leben , bis man dann auf ein gerades Gleis kommt.

Aber gerade dieses gehuppel über die Weichen ,war das was es total spannend gemacht hat.

Eine Zeit die auch nicht immer einfach war, weil man auch lernen mußte ,was Enttäuschung bedeutet ,aber im Nachhinein eine schöne Zeit.

Heute denke ich manchmal nostalgisch an diese Zeiten zurück als wäre es ein Gedankliches zurückkehren an meine Wurzeln.

Quasi die Wurzeln der Entwicklung ,die aus mir das gamacht hat ,was ich heute bin.

Da hängt man schonmal in der Musik dieser Zeit fest.

Alle Erinnerungen an diese Zeit scheinen einem bedeutender ,als das an das man sich erinnert ,was dannach passiert ist.

Freunde ,die man in dieser Zeit gefunden hat ,sind dann was ganz besonderes ,weil sie ein Teil davon ist und halten meißt auch über den Rest des Lebens.

Mit ihnen hat man schließlich diese Zeit druchlebt und auch sie haben mit einem ähnliche Erfahrungen gemacht.

Ende 1999 ging diese Phase nun zuende und was immer auch mit dem Jahr 1990 begonnen hatte endete 1999. (zumindest für mein Leben…natürlich auch ein Jahrzehnt).

Nun lebt man mit den Eindrüchen und en Formungen ,die diese Zeit in einem hinterlassen hat.

Wie ein gegossenes Stück Metall ,das nun erkaltet ist hat man die Form angenommen ,die diese Schale dieser Zeit geboten hat.

Nun ist es schwer noch Veränderungen vorzunehmen.

In Zeiten in denen das Metall noch flüssig ist ,kann man es leicht in jede Form bringen ,heute hingegen kann man ihm maximal ein paar Kratzer zufügen.

Obwohl ich manchmal nostalgisch auf diese meine Zeit zurückblicke ,dann doch nie alszu wehmütig.

Es ist ja nicht so ,das nur eine Zeit zuende gegangen ist ,es hat ja auch eine weitere neue Phase des Leben angefangen die genauso spannend ist.

Für alle möglichen Leser ,die bei weitem jünger sind als ich und jetzt nicht verstehen ,was ich hier von mir gelassen habe…seit froh ..ihr steckt jetzt genau in dem ,was ich hier beschrieben habe…

..in diesem Sinne….Danke fürs Lesen

Und wieder einmal verliert E-Plus

Diesmal wollte ich ein simples Bild per MMS verschicken, mit E-Plus gar nicht so einfach.

Da ich keine Spam Mails mehr auf mein Handy haben wollte (muß ja schließlich dafür auch noch Transport bezahlen) hatte ich meine E-Plus Web E-Mail deaktivieren lassen.

Was ich damit noch nicht wußte ,damit hat sich mein I-Mode und meine Fähigkeit MMS zu senden auch verabschiedet.

Nun rufe ich am Samstag die Hotline von E-Plus an und bin auch nach 15 Minuten mit einer Netten Dahme verbunden ,die mir verspricht ,das mein I-Mode und das senden der MMS innerhalb 48 Stunden (doch so schnell) wieder gehen soll.

Heute ist dann schon Dienstag und bisher ist nichts passiert,also wieder Hotline.

Nun sollte mein MMS Versand wieder freigeschaltet werden (hab ihn zwar nie sperren lassen aber naja) wenn ich eine Bestätigungs SMS von der Technikabteilung bekomme.

Die kam dann auch ,mit dem Verweis ,das ich MMS nur nutzen kann ,wenn mein I-Mode aktiviert ist. Hmmmmmmm

Wieder Hotline.

Diesmal kam heraus ,das I-Mode und MMS aneinader gekoppelt sind.

Ich frage dann schon etwas frech ,ob dann E-Plus Kunden ,die kein I-Mode Handy haben ,aber Fotohandy ,dann auch keine MMS versenden können! (E-Plus hat noch genau 1 I-Mode Handy im Angebot!!!)

Die Antwort : Nein das geht nur mit I-Mode.

„Nagut dann schalten sie mir nochmal den I-Mode Dienst frei..wollte ich ja Sa auch schon!“ (habe ich auch nie deaktiviert)

Da fragt mich die Hotlinedahme doch ,welches Paket ich haben will.

Ich möchte doch keine 20 Euro I-Mode Flatrate ,wenn ich ab und zu mal ein MMS Bild versenden will!

Ich hatte vorher ein kostenloses I-Mode..(by call) was ich dann verbrauche zahle ich auch ,aber doch bitte keine Flatrate für was ,was ich 1 mal im Monat brauche.

Nach langem hin und her hat sie dann doch verstanden ,das ich die Service Einstellungen haben wollte ,die ich nie deaktiviert habe oder gekündigt hatte.

Ich will doch nur ,das alles genauso funktioniert wie vor 4 Wochen.

Gegen 9 Uhr sollte ich zurück gerufen werden…jetzt ist es 11 Uhr.

E-Plus willkommen in der Welt von UMTS,Videotelefonie und Wap Portalen …E-Plus ein Dienst für die ,die wirklich nur telefonieren wollen..und das für 25 cent die Minute!

Mach Plus.E-Plus..das Netz für Nostalgiker 😉

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Zeitstauchung und Zeitdehnung

Wie im vorhergehenden Bericht beschrieben läuft die Zeit aufgund von Eindrücken subjektiv mal schneller und mal langsamer ab.

Nicht nur das Alter scheint für dir Zeitwahrnehmung eine Rolle zu spielen sondern auch die Lebensphase.

Das Phänomen ,das 3 Wochen schöner Urlaub sehr schnell zuende gehen können kennt wohl jeder genauso wie das Erlebnis das 20 Minuten beim Zahnarzt eine Ewigkeit dauern können.

Geht es mir gut und ich habe Freizeit oder Urlaub scheint die Zeit unabhängig von zeitfressenden Routinen zu verfliegen.

Es ist zwar bei mir schon eine Weile her ,aber hat man eine Deprassive Phase scheint sich die Zeit zu stauchen und langsamer zu vergehen.

Ich erinnere mich da noch an die Trennung meiner letzen Freundin.

In dieser sehr schmerzvollen Trennungszeit kam mir der Zeitablauf langsamer vor und auch im nachhinein enpfinde ich die vergangene Zeit als länger als sie tatsächlich war.

Ein Tag war da schon ein ziemlich langer Zeitabschnitt und raste nicht so unaufhaltsam an einem vorbei ,vielmehr kroch der Tag so ziemlich schwer über mich rüber und die schlaflose Nacht ruhte sich sogar auf mir aus.

Die erste Zeit mit meiner Freundin (nach der EX) war zwar real um vieles subjektiv länger ,empfinde ich aber als nur einen Burchteil der subjektiven Zeit der Trennung von der Ex.

Warum vergeht die Zeit im Hochgefühl des Lebens schneller ,obwohl man nicht an Routinen gebunden ist?

Und warum vergeht die schmerzvolle Zeit viel langsamer ,obwohl man vielleicht sogar in den zeitfressenden Routinen wie Fernsehen oder Arbeit steckt?

In beiden Phasen ist man doch neuen Eindrücken ausgesetzt die man verarbeiten muß ,also warum ist hier das subjektive Zeitempfinden so unterschiedlich?

Kommt der Mensch mit den positiven Eindrücken besser klar als mit den negativen und daher muß das Gehirn bei den negativen mehr verarbeiten?

..Zeit ist wohl auch in Bezug auf Lebenssituationen relativ….

..in diesem Sinne…danke fürs Lesen und kommentieren.

Subjektive Zeitwahrnehmung

..Kinder wie die Zeit vergeht…das hört man überall und immer wieder.

Wenn mal auf das Jahr 2006 zurückblicke ,dann muß ich feststellen das auch dieses jahr wieder wie im Flug vergangen ist.(Wie auch schon 2005).

Aber irgendwie werde ich bei geneuerer Betrachtungsweise das Gefühl nicht los ,das sich der Zeitablauf mit zunehmenden Alter beschleunigt.

Kaum direkt spührbar ,aber wenn man mal sich auf diesen schleichenden Prozess konzentriert und dabei Jahre früheren Datums als Vergleich nimmt , kommt man zu dem Schluß.

Irgendwie habe ich den Zeitablauf in meiner früheren Zeit als langsamer in Erinnerung.

Was war damals schon ein Jahr ,als ich noch in die Schule ging?

Ein Schuljahr dauerte eine halbe Ewigkeit und die Sommerferien waren eine richtige Epoche.

Heute verfliegen die Wochen nur so an einem vorbei.

Auch wenn ich mich so an meine erste Liebe erinnere.

Damals war ich 18 und diese dauerte ein bisschen über 4 Jahre.

Was sind heute vier Jahre?

Subjektiv sind diese vier Jahre der gleiche Zeitabstand den wir zur Jahrtausendwende haben , aber nein es sind nun schon 6 Jahre her.

Irgendwie denke ich an Urlaubserlebnisse ,die gerade mal ein paar Monate her sind und stelle dann fest ,das es schon wieder 2 Jahre sind.

Ganz erschreckend ,wenn man irgendwo dann eine Lied hört ,der da schon als Oldie aus dem Jahre 2003 angepriesen wird..und man stellte fest ,das man den ja mal vorhatte den bei Musicload zu laden und dann bis jetzt immer aufgeschoben hat.

Nun ist es ein Oldie!

Als Kind fuhr ich mit meinen Eltern so ziemlich jedes Jahr im den Sommerferien an den gleichen Urlaubsort.

Jedes Jahr aufs neue konnte ich die Gegend da neu entdecken und für mich war es eine Ewigkeit her ,das ich hier war.

Genau ein Jahr.

Ein Herbst ein langen Winter und ein ganzes Frühjahr des Wartens.

Heute erinnert man sich daran ,wie man letztes Jahr mal ganz spontan an die Ostsse gefahren ist..oh je das ist auch schon wieder 2 Jahre her.

Wie kommt es ,das einem heute der Zeitablauf als beschleunigt vorkommt und alles was man in Erinnerung hat so langwierig vorkommt?

Eine Teilanalyse habe ich mal von einem Psychologen und Zeitforscher im P.M. Magazin gelesen.

Im Alter (bin ja gerade mal Anfang 30) kommen nichtmehr soviel Eindrücke dazu ,die das Gehirn aufwendig verarbeiten muß.

Mit der Zeit kommt man immer mehr ab vom neu entdecken immer mehr in einen Zustand der Routine.

Und Routine ist eben Zeitfressend ,da es nichts neues zu erfahren gibt.

Zu allem Erschrecken bestätigte dieser Forscher dieses rein subjektive Phänomen im normalem Alltag eines Mensch und behauptet das sich die subjektive Zeitablaufsbeschleunigung im Alter von 40 und 50 Jahren noch gravierend steigern wird.

Also ein Jahr als 32 Jähriger (ich) ist also noch als lang anzusehen gemessen an dem eines 50 Jährigen?

Scheint so zu sein.

Dieser Forscher und Psychologe meinte das die zeitlich subjektive Mitte des Lebens die Jahre 20-25 sind wenn man um die 80 wird.

Da bedeutet das die Jahre bis 25 genauso schnell vergehen werden die die Jahre 25-80..natürlich alles subjektiv.

Die abschließende und interressanteste Frage des Magazins an ihn richtete sich dahin ,ob man dem Phänomen ausgeliefert ist oder an der Wahrnehmung der Zeit was ändern könnte.

Im Prinzip sind wir drin gefangen ,aber man kann dem ein bisschen entgegen wirken in dem man keine Zeit verschwendet.

Jede Minute die wir vor dem Fernsehen hängen ist tote Zeit.

Man sollte daher die Zeit effektiv nutzen und immer mal wieder was neues machen ,auch wenn man sich erstmal davon nicht soviel verspricht.

Normalerweise findet der Mensch sich von selbst in irgendwelchen Bahnen des Lebens wieder ,die dann zu Routinen werden.

Das ist unvermeidbar.

Um so mehr ungeordnetes Offroad Terrain man neben den Bahnen nun hat umso mehr neue Eindrücke kommen hinzu die als unbekannt verarbeitet werden müssen und die in der NACHTRÄGLICHEN Wahrnehmung entschleunigend wirken.

Man sollte also öfters mal irgendwo hinfahren ,wo man sonst nie hinfahren würde,mal irgendwo auf seinem Weg aussteigen ,wo man nie aussteigen würde und sollte mal Dinge tun ,für die man eigentlich nie Interesse hatte.

Man sollte die Zeit mal öfters unterbrechen und mal schön mit der Frau essen gehen oder mal für 2 Tage irgendwo hinfahren wegen der Zweisamkeit.

Man sollte sich mal bemühen gerade die Menschen näher kennen zu lernen ,zu denen man nicht so den Draht hat und versuchen sie zu verstehen.

So in dieser Art sollte man Gegen die Zeit kämpfen.

Und das alle obwohl Astrophysiker herausgefunden haben das sich ,durch Ausdehnung des Universums die Zeit eigendlich immer mehr verlangsamt.

Zwar nur ein paar Millisekunden im 100 Jahren aber immerhin.

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen und kommentieren…

Bücher lesen..braucht Ruhe…die man nicht hat

Schade einfach ,das mal im Leben nichtmehr soviel Zeit hat um sich sehr viel mit den Dingen zu beschäftigen die einem so richtig Freude machen und für die man richtig viel Zeit unf Ruhe braucht.

So ist man immer ganz schön durchs Leben gehetzt und versucht alles zeitlich zu komrimieren.

So wir wir beruflich gezwungen sind alles effektiver zu verichten so übertragen wir das gleiche auch auf unser Privatleben und versuchen da auch immer effektiver zu arbeiten.

Pizza in die Mircowelle (geht schneller) und nebenbei ein paar SMS am PC ,das hält einige Kontakte schneller als lange Telefonate.

Alles muß immer effektiver werden ,weil wir vielleicht auch immer weniger arbeitsfreie Zeit haben?

Oder muten wir uns immer weitere Dinge zu sobald der gelungene Selbst-Effektivitäts-Prozess abgeschlossen ist und wir wieder ein kleines Zeitfenster frei haben ,das wir sofort mit etwas neuem belegen könnten?

Ganz gegen diesen Trend sehne ich mich ab und zu mal nach einer persönlichen Entschleunigung.

Mal irgendwo hinsetzen und ein Buch lesen.

Das Erlebnis Buch an sich ist besser als jeder kompimierter Film.

Beim Lesen wird man in die Geschichte gesogen und mehr und mehr verschwimmen die zu leseden Buchstaben und man bekommt das bewußte Lesen überhaupt nichtmehr mit.

Vielmehr schaltet das Lesen dann auf unbewußt und die Phantasie die beschriebenen Dinge Gedanklich auszumalen übernimmt das Ruder.

Nun befindet man sich als stiller Beobachter mitten in der Szene.

Alles wird detailgenau beschrieben und sich auch für alles notwendige genug Zeit gelassen um eine Stimmung aufzubauen oder Gedankengänge der Protagonisten zuzulassen.

Im Film ist dafür nur wenige Zeit dafür.

Ein Buch ,so weis jeder Bücherfan, durchlebt man die Story und guckt sich das nicht alles durch eine kleine Scheibr auf Abstand hin an.

Wie gesagt dafür braucht man aber erstmal einen großen Raum voller Zeit.

Heute kommt man kaum zum lesen und schreiben der eigenen Blogs , das wird dann in den Pausen zwischen der Arbeit erledigt um wenigstens zeitweise ein bisschen abzuschalten und sich zu belesen.

Aus langen Büchertagen sind kurze immer wieder unterbrochenen Leseminuten für das Spiegel Magazin geworden.

Kaum mehr Zeit die großen Reportagen zu lesen ,sondern nur die zusammengefassten Fakten,Fakten ,Fakten.

Vorgenommen für dieses Jahr habe ich mir schon ,mir mal irgendwo irgendwie so viel Zeit frei zu scheffeln ,das ich mal wieder Zeit habe in Ruhe ein Buch zu lesen.

Mein letztes Buch ist schon eine ganze Weile her ,aber dauerhaft möchte man das Gefühl des selbsterlebten Abendteuers nicht missen.

—Books feed your head–

in diesem Sinne…Danke fürs Lesen…

Tattoos

Habe gestern spät noch ein Spiegel TV zum Thema Tattoos gesehen.

Nunja jeder sollte selber wissen ,was er mit seinem Körper anstellt und niemand sollte wegen dieser Freiheit der Entscheidung vor-verurteilt werden.

Aber anhand von gerade mal befriedigenden Ergebnissen bei der Laserentfernung solcher Werke sollte man sich dochmal die Zeit in Erinnerung rufen in der dieses bestehen bleibt.

Unstreitbar ist die Tatsache das die Tätowierer eine Menge drauf haben und gestaltungsmäßig auf jeden Fall als Künstler anzusehen sind.

Sicherlich ist der Tattoo-Boom auch nach Jahren noch nicht abgeebbt, ganz im Gegenteil ,aber was sind schon 20 Jahre.

Sicherlich hat man sich in Naturvölkern auch schon immer tätowiert ,aber sind wir so Traditionsbeständig wie diese Naturvölker?

In den 80ern war eine kleine Tätowierung noch ein einwandfreies Knastindiz heute hip und modern.

Aber wie sieht das in 20 Jahren aus?

Diese schnelllebige Zeit überrascht uns doch immer wieder.

Schon heute sind weit verbreitete Motive schon eher Gespött als Bewunderung ausgeliefert! Oder wer will sich im ernst heute noch ein „Arschgeweih“ machen lassen?

Da man in dieser eben so schnellebigen Zeit nicht verherbestimmen kann ,wie lange dieser Trend als Vorzeigfähig angesehen wird ,gehört schon eine große Portion Mut und Selbstbewußtsein dazu sich solche Gemälde auf den Körper für ewig „einstechen“ zu lassen.

Stelle man sich mal vor ,die älteren von uns müßten heute mit angewachsenen Schlaghosen rumlaufen und dazu noch mit unentfernbaren langen Riesenkotletten und auch die Brille mit Goldrand wäre nur schwer zu entfernen.

Tja früher war es mal cool,heute steh ich dazu…ja so ein Typ müßte man schon sein.

Für alle anderen wirds vielleicht peinlich.

Also ich hätte den Mut nicht, schon der Schmerzen wegen, bewunder aber jeden der konsequent sich sowas machen läßt und wirklich das ganze Leben dazu steht.

…in diesem Sinne…danke fürs Lesen und Kommentieren

Mc Donalds

Wenn ich da meine Bekannten und meine Familie immer schimpfen höre…“Wie kannst du nur so ein Müll fressen?“

Eigentlich fast jeder ,den ich so kenne , hat da eine ablehnende Haltung gegenüber dem Fastfood besonders die Manifestation des Fastfoods Mc Donalds und Burger King.

Wenn man sich dann wieder einmal outen muß ,da gewesen zu sein ,dann gucken alle immer gleich so als würden sie sagen „Geh lieber was richtiges essen“.

Man selber versucht sich schon in Scheinausreden ,das man eben keine Zeit hat und das nun gerade auf dem Weg lag ,oder es man den Kindern eben versprochen hatte.

Wo man auch hinguckt ,die verbale Ablehnung von Fastfood Läden ist weit verbreitet.

Wenn man sich aber die Umsatzzahlen und die Kundenzahlen von Mc Donalds und co in Deutschland (und sogar der ganzen Welt) mal ansieht ,dann freut sich der Hamburger Brater einer steigenden Beliebtheit.

Hierzulande gehen da viel mehr essen ,als es zugeben wollen!

Warum kann man hier nicht einfach zugeben ,das es hin und wieder mal einfach ganz gut schmeckt?

Ich gehe da auch nicht alle paar Tage hin ,aber wenn dann ist es immer gut und man kann nicht rummäkeln.

Warum kann man nicht einfach akzeptieren ,das es da auch vielen einfach gut schmeckt?

Warum muß man immer auf einen möglichen schlechten Geschmack der sich outenden Besucher schließen ,nur weil es einem da schmeckt?

Da kommt doch Mc Donalds immernoch aus Amerika und können immernoch der deutschen Küche nichts gutes entgegensetzen mit ihrer nicht vorhandenen Esskultur?

Schließlich schmeckt nur der Hackbraten bei Muttern am besten und keine Yankee Fleißschklopse vom Fließband?

Darf es einfach nicht sein ,das es uns bei Mc Donalds schmeckt? Ist denn der nationale Küchen- und Kulturstolz doch so weit entwickelt wie ,der der franzosen?

Wenn wir denn eine so lange Tradition haben und so stolz auf unsere Demokratie sind ,dann muß man auch einsehen ,das es auch mal was neues gibt ,was auch nicht schlecht ist.

Und auch ein Land ,was nicht gerade als das mit den weit zurückreichenden Esstraditionen ist, kann man was hervorbringen ,was einfach mal gut ist.

Ich kann an amerikanischen Erfindungen zum Essen bisher kein schlechtes Haar finden.

Mc Donalds ist keine billige Burger Klatsche in der die Esskultur völlig abhanden gekommen ist.

Die Massen an Besuchern bestätigen ,das es nicht der blöde Fraß von einigen ist ,sondern das es Massenweise schmeckt und damit ein Teil unserer Esskultur geworden ist.

Kultur ist ja schließlich nicht das, was einige versuchen über die zeit zu retten oder was sie versuchen unter den Tisch zu kehren.

Soll man sich einfach zu dem bekennen ,was wirklich schmeckt ….ist doch egal wer der Koch war…..oder?

Also mir schmeckts bei denen …immer wieder..

..in diesem Sinne….Danke fürs Lesen..

Gute Zeiten schlechte Zeiten ….im TV

Jetzt geht es mal um die Serie „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“ ,die seit Mai 1992 im TV läuft.

Ich muß erstmal gestehen ,das ich eine Zeit lang auch zu den Zuschauern gehört habe und auch heute noch ab und zu mal reingucke ,weil diese Sendung für mich eine Faszination ist.

Über die Handlung und die Qualität der Darsteller (Schauspieler sind für mich was anderes) läßt sich sicherlich streiten , aber über den Erfolg der Serie nicht.

Es wird auch heute noch Leute geben ,die die Sendung seit ihrem Entstehen regelmäßig geguckt haben und auch heute noch reinschauen.

Die meißten jedoch , und damit auch die Zielgruppe , sieht die Sendung ohne deren Ursprung zu kennen.

So kann man bis auf einige Ausnahmen schon behaupten ,das sich das Publikum genauso erneuert hat ,wie deren Darsteller.

Eine komplette Serie (immerhin eine durchgehende Story) hat sich innerhalb einer gewissen Zeit (bis auf das Titellied) komplett verändert und sogar komplett neue Zuschauer?

Wie geht das ?

Wer fängt schon mitten in einer Geschichte an eine Serie zu gucken in der man sich erstmal „reinsehen“ muß.

Wie behalten die Produzenten und Autoren da die Übersicht ,wer da mit wem und wer mal da und mal da war und wer dort ein Sohn hat und dem da mal was passiert ist???

Schließlich erlebt ja so ein Serienheld mehr als eine ganze Stadt in 100 Jahren.

So wird man als Serienfigur 3x entführt und 2x in irgendwelchen Bunkern eingeschlossen u.s.w.

Wie kann man da den Überblick über die Figuren und deren bisheriges Serienleben behalten?

Mir ist schon klar ,das die ständige Erneuerung der Darsteller und Charaktere eine leicht entwirrende Funktion hat.

Trotzdem steht doch da alles im Bezug zueinander und das „Kneul“ wird jede Folge dichter und undurchsichtiger.

Wie kann man sich 15 Jahre lang jeden Tag eine neue Episode ausdenken ,ohne das sich jedes Schicksal alle 4 Wochen wiederholt?

Früher war ich mir dessen sicher ,das jede Sendung abgesetzt wird ,sobald die Zuschauer oder Darsteller aus dem Alter der vorher festgelegten Zielgruppe herauswachsen.

Diese jedoch scheint die Fähigkeit haben sich selbst zu erneuern ,nach dem Vorbild von MTV und VIVA.

Eine Evolution im Fernsehen ,das ist es was mich an sich fasziniert.

Vor solcher Kontinuität kann man auch nur den Hut ziehen.

Solange die Einschaltquoten stimmen ,wird wohl die Serie auch nicht abgesetzt werden.

20,30,100 Jahre Gute Zeiten Schlechte Zeiten???

Schon komisch irgendwie.

Obwohl ich wenig TV gucke (und noch weniger Serien) sind mir aber doch die lieber ,die sich konkret zu einer Zeit bekennen.

Serien und auch Filme ,die sich fest in der Entstehungszeit verankern sind dann auch immer an diese Zeit gebunden.

Nachteil: Das ehemalige Publikum wird immer älter und es kommen nur wenige neue nach.

Vorteil: Nur Serien und Filme mit Zeitbindung haben die Voraussetzungen für Kult- Filme oder Serien.

Auch wenn sie irgendwann Stylisch und Musikalisch total veraltet scheinen ,sieht man sie gerade deswegen (aus Nostalgiegründen) gerne.

Wer eine Videokamera besitzt kennt die Faszination der eigenen Filme die ein paar Jahre auf dem Buckel haben.Umso älter umso wertvoller.

Welchen Wert hat denn nun ein Film (oder Serie) dessen Kamera immernoch läuft?

Trotzdem faszinierend.

.in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Erkältung

Da hatte mich doch die letzten Tage eine Erkältung heimgesucht.

Nun da alles wieder am Abklingen ist ,wird einem erst so richtig bewußt ,was für ein Glückszustand es eigentlich ist ,vollständig gesund und ohne Schmerzen zu sein.

Ein Schmerzfreies und einschränkungsloses Leben ist doch ein Zustand höchster Lebensqualität ,was man aber so im Alltag nichtmehr so bewußt wahr nimmt.

Erst wenn es einen mal so richtig erwischt hat ,weis man den Ur-Zustand zu schätzen ,aber man vergißt auch sehr schnell wieder.

Schnell hat man sich wieder an die eigene Gesundheit gewöhnt ,schon beshäftigt man sich wieder mit anderen Dinge ,die einem Kopfzerbrechen bereiten.

Meine Erkältung steckt mir Restweise noch in den Knochen und daher bin ich noch in der Dankbarkeitsphase ,das alles erstmal wieder vorbei ist und ich wieder „voll auf dem Dampfer“ bin.

Ist doch was sehr schönes ,wenn der Schmerz nachlässt.

In diesem Sinne….danke fürs Lesen

Der Irak und die Macht der Bilder

Gerade an dem taktisch politischen Akt der Hinrichtung von Saddam Hussein muß man mal über die gewollte Wirkung der Bilder nachdenken.

Eine von Amerikaner selektierte und installierte Regierung gibt uns das Einzigste Bild ,was wir aus dem Irak bekommen.

Schlimmste Bombenanschläge kann man nicht vom Tisch wischen ,da die Rauchwolken wohl Kilometerweit zu sehen sind ,aber was ist mit den jubelnden Massen?

Schnell sind doch da eine Handvoll Iraker bezahlt ,die dann mit 20 Autos einen Autokorso der Freude suggerieren mit wehenden Irakischen Fahren.

Komischerweise sind diese Videoeinspielungen oft nur weniger Sekunden lang und haben einen sehr eingeschränkten Kamerablickwinkel.

Keine Kameraschwenks über die freudenstrahlenden Massen ,keine Berichterstattung aus der Menschenmenge heraus und immer nur ganz kurze Momentaufnahmen.

Wie sehr eine parteiische filmische Berichterstattung uns blenden soll, wissen wir ja seit dem US Journalisten in US Kriegspanzern mitfuhren und die Bilder übermitteln durften ,die besonders siegreich und Human aussahen.

Nun sind wir in Deutschland auf die ,durch das US Millitär oder der US-installierten irakischen Regierung, Zensierung der Bilder abgewiesen.

Dabei kann man nichtmal auf die Öffentlich Rechtlichen Medienanstalten vertrauen ,denen man normalerweise ein unabhängiges Bild am ehesten zutraut.

Auch ARD und ZDF sind an die durchleuteten und vorab geschnittenen Versionen der Filmberichte aus dem Irak angewiesen.

Wie schnell sich siese manipulieren lassen ,liegt für jeden offen auf der Hand.

Mit steigender Bilderflut sind wir ja eher geneigt von einem lachenden Mädchen im Kriegsgebiet eher zu glauben als zig gegenteilige schriftliche Berichte , sofern die unzensiert durchkommen.

So kann eine kleine bezahlte Gruppe freudestrahlend von einem Ereignis berichten und wir glauben es eher ,als viele Berichten freier Journalisten.

Das ansich ist auch gewollt ,denn so kann man eine Realität über eine Sache so transportieren ,die man gerne hätte.

Man kann Dinge verschweigen,abschwächen oder überbewerten und das nur anhand von Bildern.

So sollte man die Berichterstattung ,die gemachten Bildern zugrunde liegt , immer mit einem gewissen kritischen Auge betrachten.

Sollte das Fernsehen irgendwann mal behaupten ,das „X“ ist eigentlich ein „U“…wieviele werden das irgendwann glauben?

Sollte sich jemand für dieses Thema mehr interessieren ,dann empfehle ich den Film „Wag the Dog“ mit Dustin Hoffmann.

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Hinrichtungen Saddam Hussein

Sehr viel an nationalen und internationalen Protest gegen die Hinrichtung von Saddam Hussein können seine Angehörigen nicht erwarten.

Er selbst hatte sein Leben in der Hand und hat es genutzt um anderen das Leben zur Hölle zu machen oder es ihnen gar zu nehmen.

Trotzdem!

Wie kann der Mann einen fairen Prozess gehabt haben ,wenn alle judikativen Einrichtungen, die über ihn urteilen sollen ,quasi von den amerikanischen Besatzern diktiert werden.

So war sein Todesurteil schon mit den Plänen eines Öl-Krieges im Irak beschlossene Sache.

Nun als die Sache im Irak in den Augen der Öffentlichkeit aus dem Ruder lief, war es eine politische Entscheidung mit dem alten Bild des Iraks endgültig zu brechen.

In einem Bürgerkriegsgeplagten Land ,wollte man ein Zeichen setzen ,das man mit der Vergangenheit endgültig abrechnet und das von nun an alles wieder schrittweise in seine Bahnen zurückkehren sollte.

Man wollte den auständischen Suniten irgendwie den Wind aus den Segeln nehmen indem man eine illusorische Rückkehr des Irakes unter Saddam Hussein für unmöglich erklärt.

Es gibt kein Zurück und wir kriegen euch alle ,sollte wohl die Botschaft sein.

Nun soll der Irak dem Vorbild des freien Amerikas folgen ,und dazu gehört ja auch die Todesstrafe.

Zwsichen den Zeilen wird den Amerikanern der Einsatz dort langsam zu teuer und zu Machtbeeinflussend, denn auch da sind bald wieder Wahlen und bis dahin sollten die Republikaner mit Mr.Bush schon als ethische Sieger dastehen.

Ein Pfui für n-tv die wie andere Private Sender um die Mittagszeit die letzten markaberen Vorkehrungen für Saddams Hinrichtung im Fernsehen gebracht haben.

Diese Bilder haben keinerler Aussagewert.

Sie bestätigen weder den Tod von Saddam Hussein noch haben sie irgendein anderen informativen Aspekt.

Nun mußte der Mann sterben und damit wurde sein Henker ebenfalls zum Mörder.

Wenn die Beweislast gegen Saddam Hussein so eindeutig ist ,dann hätte der Mann nach Den Haag gehört , aber eine große Symbolik wie eine Hinrichtung hätten dann die Amerikaner aus der Hand gegeben.

So soll nun den Menschen im Irak suggeriert werden ,das der Teufel besiegt ist und nun auch seine Helfer planlos herumirren bis man sie schnappt.

Bereits der heutige Tag zeigt das Gegenteil.

Der Tod von Saddam wird für viele nue eine Nebensache sein ,denn viele dürften ganz andere Probleme haben als sich mit der Frage wer ist hier gut und wer der böse zu beschäftigen.

Heute zählt jede Arbeit im Irak als höchst Risikoreich und keiner weis ,ob er vom Einkaufen vom Markt noch zurück kommt oder es ihn heute oder morgen erwischt.

Viele werden sich eher mit ihrem eigen Leben und deren Zukunft und die Zukunft ihrer Kinder beschäftigen müssen ,die bisher jeden Tag schlechter aussieht.

Da geht es erstmal darum die Grundvorsorgung der Familie unter dem Einsatzes des eigenen Lebens zu sichern und nicht ,was Saddam wiederfährt oder den Amerikanern.

Es gibt viele Iraker die unter Saddam gelitten haben aber es gibt auch die ,die unter den Amerikanern gelitten haben und leiden.

Wenn man sich nur mal die Zahlen ansieht, wie viele Menschen dort an den Kiregsfolgen oder an den Folgen des Embargos gestroben sind ,dann wird schnell klar das die Situation da mehr als brenzlig ist.

Grundsätzlich ist die Todesstrafe in jedem Fall abzulehnen, begibt man sich doch durch deren Ausführung auf eine ähnliche niedere Stufe.

Der Mensch sollte doch so zivilisiert sein um andere nicht töten zu müssen um Probleme zu lösen und erst recht nicht um Gerechtigkeit zu schaffen.

So Menschenverachtend Saddam Hussein auch war ,sein Tod wird keine Gerechtigkeit für seine Opfer bringen und auch kein Frieden für das Land.

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Silvesterböller

100 Mio werden dieses Jahr wieder in Silvesterböller und Raketen verwandelt.

Das ist doch mal eine schöne Zahl die aber gleich mal die Frage aufwirft ,was könnte man mit dem Geld nicht alles machen?

Würde ich aber jetzt dafür plädieren ,das Geld sinnvoller aus dem Fenster zu werfen. (ja man kann Geld auch sinnvoll aus dem Fenster werfen, undzwar wenn sich unter dem Fenster jemand befindet ,der es nicht rauswerfen würde), aber da würde ich wieder Kommentare bekommen ,das ja die Knallerindustrie auch eine Idustrie mit Arbeitsplätzen ist ,die man durch einen Aufruf wie „Brot statt Böller“ auch nur arbeitslos machen würde.

Ja ok,das sagt man aber über die Anti-Irak-Krieg-Demonstranten im Verhältnis zur Abhängikeit der USA von der Rüstungsindustrie auch.Sie würden mit ihrem Protest die Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie gefährden.:-)

Ok.Ein schlechter Vergleich ,deswegen werde ich mich dem „Brot statt Böller“ gejaule nicht anschließen und trotzdem ,wie in den letzen 32 Jahren keine Böller kaufen.

Warum auch, es gibts schließlich genug ,die ihr Geld so verpulvern (im wahrsten Sinne des Wortes).

Schließlich würde ja auch keiner sich anstellen um ein Glas Wasser zu kaufen ,das er dann mit den anderen in den Rhein schüttet kann.

Da stehe ich lieber auf einer Brücke und gucke dem Rhein und den reinschüttenden zu.

Warum soll ich für was bezahlen ,was andere schon für mich getan haben um dann doch in der Masse unterzugehen.

Ich überlasse den Pyromanen mit scheinbar zu viel Geld die lichtfrohe Begrüßung des neuen Jahres.

Das fehlende Verhältnis zwischen einem Haufen gepresster Chemie und dem Geld was man dafür hinblättern muß steht irgendwie in keiner Relation.

Ein Tipp zum Schluß für alle ,die denen ein Silvesterfeuerwerk nicht Eindrucksvoll genug sein kann.

Eher für dinnen gedacht.

Der leuchtende Schein und das Licht der Flamme ,die in 1000 verschiedenen Farben leuchtet bietet immer ein brennender 100 Euro Schein.

Kein Witz!

Durch die komplexe (und stregstens geheime) Zusammensetzung des Scheins lassen sich unimmitierbare Verbrennungslichter erzeugen, die man ganz bestimmt länger im Gedächtnis behält wie eine 2 Sekunden Rakete.

..in diesem Sinne..Danke fürs Lesen und kommentieren 🙂

Der Dicke von Atlantis und seine Frau

Nocheinmal schreibe ich über das Heimatdorf ,wo das Elternhaus meines Schwiegervaters stand , was er kürzlich verloren hatte.

Vielmehr geht es nun um seine Einwohner in der dörflichen Gegend.

Ein guter Bekannter meines Schwiegervaters ist der „Dicke“ im Dorf und seine Frau.

Beide sind mitte fünfzig.

Er ist untersetzt und stark dem Alkohol und dem Nikotin verfallen.

Ich kenne das ja da nur von den Wochenenden im Sommer ,wenn meine Frau und ich (damals noch ohne Kinder) sich ein paar mal im Jahr zu meinen Schwiegereltern gesellten ,die ja dort quasi jedes Wochenende verbrachten.

Da in einem Dorf jeder irgendwie jeden kennt, war auch der Dicke immer mit von der Partie , wenn es um Grillfeste oder um Handwerkliche Sachen ging ,wo man seine Hilfe benötigte.

Ich kann mich jedensfalls an kein Wochenende erinnern ,an dem er nicht päsent war.

Dieser Mann hatte schon Samstags um 8 Uhr seine 2 Bier getrunken.

Über den ganzen Tag sah man ihn immer mit Zigarette und Bierflasche.

Über den ganzen Hof tönten seine ,nicht enden wollenen , Hustenanfälle.

Gegen Abend saß er dann immer bei uns und leerte eine ganze Flasche einer klaren Flüßigkeit..Ob nun Korn Schnaps oder Wodka..egal.

Dabei saß er zunächst da wie jemand der 2 oder 3 Bier getrunken hat , so sehr gewöhnt ist er schon an den Alkohol.

Im weiteren Verlauf des Abends merkte man ihm dann aber schon seine Promille an , wenn er dann immer unverständlicher und träger wurde.

Mit dieser Alkoholkonzentration in der dieser Mann noch versuchte lallende Gespräche zu führen ,denen er selbst nichtmehr folgen konnte, würde manch anderer schon ein Fall für eine Stationäre Entgiftung mit Defibrilator sein.

Wenn man sich so seine Trinkzeiten und die Mengen des zu sich genommenen Alkohol ansieht ,dann kann ich schon behaupten ,das es im Leben dieses Mannes keine Sekunde der absoluten Nüchternheit gibt.

Er fährt Auto,geht arbeiten….immer „unter Dampf“.

Mit der Gewöhnung an den Alkohol hat sich eben auch eine hohe Verträglichkeit eingeschlichen.

Sicherlich sind die ersten 5 Bier dazu da um morgens erstmal wieder auf „Normales Maß“ an Lebensenergie zu gelangen.

Seine Frau ,trinkt auch aber wesentlich weniger.

Sie verbringt das Wochenende beim rauchen ihrer 2 Schachteln Zigaretten.

Beide lassen sich weit über ihrem Alter hinaus gehen.

Die Kombination von Dorf, Alter und Sucht lassen beide wirklich in jeder Situation aussehen ,als dürften sie das Dorf eh nie verlassen.

Meine Schwiegereltern sahen sich ja in Gesellschaftliche soziale Zwänge eingefercht und luden die beiden zu Geburtstagen ein ,weil sie von denen auch eingeladen wurden und nanchmal auch gingen alle 4 in der Großstadt Berlin mal aus.

Mal ins Theater oder ins Kabaret oder mal eine schicke Revue.

Meine Schwiegereltern sind solche Events gewohnt.

Wenn sie jedoch mit den beiden Weg gingen (ich war ja als Fahrer eingeteilt ,damit alle etwas trinken konnten) und ich mir mal die Welten der beiden ansah, war das schon recht peinlich.

Meine Schwiegereltern korekt gekleidet und der „Dicke und seine Frau“ im Stil der 70er Jahre (auch schonmal mit Schlaghosen).

Ihm sah man im Spotlight der Theatereingänge auch schonmal seine Grobporigkeit im Gesicht an und die hervortretenden Adern unter den Augen und auf der Nase ,die ein bisschen was über seine Trinkgewohnheiten verraten.

Sie hingegen gestyled wie sie es schon in den 70ern der DDR getan hatte ,verzichtet dazu komplett auf Make up mit einer Frisur ,die man eh in nichts schickes verwandeln kann (praktischer Kurzhaarschnitt).

Nebenbei muß man noch bemerken das die Frau des Dicken eine Zahnarzt-Total-Verweigerin ist.

Mein Schwiegervater erzählte mal was ,das sie als Teenager mal schlechte Erfahrung beim Zahnarzt gemacht hatte und sich seit dem lieber selbst behandelt.

Nun kann man sich ausmahlen ,wie ein selbstbehandeltes Gebiss einer Mitte 50 Jährigen aussieht.

Etwaige faule Zähne werden von ihr mit einer unbekannten Masse einfach überklebt (so wie Kaugummi) ,die dann in Zahnform im Mund glänzt.

Der Zahn der Zeit hat da eben ein Schaden unbekannten Ausmaßes angerichtet, der sich da unter der selbstzementierten und für jeden sofort erkennbaren Verkleidung verbrigt.

Dieses Thema wird aber seitens dem Dicken und seiner Frau aber auch seitens meiner Schwiegereltern nicht oder gar nicht angesprochen.

Diese Frau muß durch ihr selbsterichtetes dentales Dauerprovisorium doch ständig Schmerzen haben ,oder sind die Zähne dann nach 40 Jahren der Nichtbeahndlung einfach tot??Nerv tot?Zahn tot?

Jedensfalls ,seid dem ich sie kenne spricht und lacht sie nur mit ganz leicht geöffnetem Mund.

Gibts irgendwan zu essen ,bei dem ein Abbeißen erforderlich wäre muß sie sich immer ein kleines Stückchen abschneiden oder rausbrechen.

Abbeißen ist für diese Frau wohl schon seit Jahrzehnten tabu.

Zu dem relativ ungepflegtem Äußeren der beiden ,kommt nun auch noch die Frau mit den selbstbehandelten Zähnen.Was bedeutet (so mein Schwiegervater) das Menschen mit empfindlicher Nase sich nicht zu stark nähern sollten.

Die beiden sind nun nicht so zu verstehen ,wie die Penner ,die wir aus den Städten kennen.Nur eben was man mal als Dorf-Klischee hatte ,erfüllen die beiden..auch wenn das Dorf Klischee eigentlich nur ein weiteres ist ,was man schnell als Vorurteil loswerden sollte.

Ich frage mich dann immer wie die beiden so weit (runter) kommen konnten.

Meine Vermutung geht darin ,das beide für einander nicht die erste Wahl sind und das sich Gott mit den Kinderkriegen auch gegen sie entschieden hat.

Beide haben sich vom Leben wohl mehr versprochen ,als letztendlich bleibt.

Daher verdrängt sie in ihrem Neid (der ab und zu hochkocht) ihre Pobleme und er ertränkt sie einfach.

Beiden ist Menschlich nichts vorzuwerfen ,immer hilfsbereit und freundlich.

Beide kommen wohl mit allen anderen viel besser klar als mit dem eigenen Partner.

Sie streiten nie,weil ich denke ,das sie über die Phase des wehrens über einen Streit schon längt hinaus sind.

Das ist pure Resignation und Kapitulation vor der eigenen Lebensituation.

Wenn die beiden miteinander Reden ,dann ist es nur organisatorischer Natur.

So oft wie ich die beiden erlebt habe ,denke ich ,das sie sich schon längst nichtsmehr zu sagen haben.

Einfach totaler Stillstand im Leben.

Da mein Schwiegervater in diesem Dorf nun sein Elternhaus verloren hat, werden sich meine Schwiegereltern und die verbleibenen Dorfbewohner immer seltener sehen.

So manche suggestive Freundschaft wird den sporadischen Kontakt nicht überleben.

Für den Dicken und seine Frau ist jedoch klar ,das sie auch jemanden verlieren, auch wenn sie das „Leid“ bisher nur auf der Seite meines Schwiegervaters gesehen haben.

Spätestens wenn sie die ersten Sommerwochenenden alleine dort verbringen werden,könnte es sein ,das wieder mal was anders ist in ihrem Leben.

Bisher redete und Handwerkte der Dicke vornehmlich mit meinem Schwiegervater ,wärend sie sich mit meiner Schwiegermutter smalltalkte.

Wenn das ja nun alles nichtmehr ist, dann sitzen sich zwei gegenüber ,die sich nichts zu sagen haben und die eigentlich nicht miteinader reden wollen oder vielleicht auch nicht können…

..in diesem Sinne..Danke für die Geduld einen so langen Text zu lesen.

Ungewollt Kinderlos

In meinem Bekanntenkreis (naja eher der meiner Frau) gibt es ein Paar ,die dieses Los wohl scheinbar getroffen hat.

Beide sind so mitte 30 und probieren wohl schon 10 Jahre mit allen Mittel ein eigenes Kind zu bekommen.

Da man da ja alle möglichen ärztlichen Tests über sich ergehen lassen muß ,stand nun auch noch fest ,das es an ihm liegt.

Es ist in der Sache an sich schon ungerecht ,da manche nicht wissen wo sie mit ihren Kindern hin sollen und dann zu Abtreibung oder Kindsmord tendieren und andere bleibt dieses Glück versagt, wobei es die Kinder bei ihnen wohl nicht schlecht hätten.

Aber in dieser Sache steckt man ja nicht drinn und irgendwann ist auch die Reproduktionsmedizin am Ende ihres Latien.

Ich frage mich nur ,welche beziehungsinternen sozialen Auswirkungen dieses „Urteil“ haben kann oder zwingend muß.

Ist man mit seinem Partner zusammen und ein großer Kinderwunsch vorhanden,der dann seitens des Mannes (hier ja nun unverschuldet) nicht erfüllt werden kann, wie belastend ist das für eine Beziehung.

Oft hört man ja ,das in einer intakten Beziehung die wichtigsten Bestrebungen und Ansichten im Leben übereinstimmen müssen.

So wird z.B. gesagt ,das eine Beziehung ,wo der eine Kinder haben will und der andere lieber die Karriere bevorzugt nicht allzulange gut gehen mögen.

Wie verhält es sich da ,wenn man(n) biologisch in ein „Aus“ katapultiert wird?

Geht der Frau nicht da ein Zweifel nach der richtigen Partnerwahl durch den Kopf ,denn instinktiv hat sie sich ja biologisch für den „falschen“ entschieden.

Oder spielt das heute in der Zivilisation keine Rolle mehr?

Oft liest man ja auch davon ,das wir selbst in unserer Zivilisation auch nur Evolutionsbedingt zu den Urmenschen zählen und das tierische Denken immer noch dominant vorhanden ist.

Da eine Adoption in Deutschland fast noch schwerer ist ,als unfruchtbar Kinder zu bekommen (warum auch immer) steht ein solches Paar schnell Kinderlos da.

Werden da (zumindest im tiefsten Inneren) Schuldzuweisungen gemacht, selbst wenn es nur eigene Schuldzuweisungen sind?

Wie möge sich ein Mann fühlen ,wenn er ihr den größten Wunsch eines eigenen Kindes nicht erfüllen kann?? Schon das kann eine Beziehung durch Selbstzweifel und suggestiver Minderwertigkeit beeinflussen?

Warum leben in Deutschland so viele Kinder in einem Heim ,wobei so viele ungewollt Kinderlose Paare auf ein Adoptivkind warten??

Da werd ich doch lieber in einer Pflegefamilie groß als im Heim!

Im Sommer dieses Jahres wollen die beiden im Ausland noch ein Versuch der künstlichen Befruchtung starten,da dieser Spielraum in Deutschland schon ausgeschöpft ist.

Ich wünsche es den beiden ,das es diesmal klappt…für sie wäre es das beste und dem entstehenden Kind wirds auch an nichts fehlen.

Ich wünsche es ihnen sehr ,obwohl ich dabei mit mir immer ein bisschen im zwietracht bin ,ob der Mensch seiner Reproduktion „reinpfuschen“ sollte.

In diesem Sinne..danke fürs Lesen

Deutschland sucht den Superflop

Wie man es schon aus der Werbung entnehmen konnte ,geht die Sendereihe rund um „Deutschland sucht den Superstar“ in die nächste Runde.

Mal abgesehen davon ,das dieses Sendeformat fur eine schwache Form der Unterhaltung bringt, frage ich mich jedes mal ,warum sich immer wieder Leute da bewerben und was sind das für Leute?

Anfangs hatte ich den Eindruck ,das siese Sendung als Sprungbrett für junge Talente gelten sollte ,so wie es in ähnlichen Shows schon Anfang der 80er Jahrein den USA praktiziert wurde.

Nur die Tatsache ,das hierzulande eine schlechtgamchte Casting-Show die andere ablöst ,ist der Grundgedanke einer Talentförderung schon mit dieser inflationären Haltung der Sendebosse hinfällig.

Wen haben wir denn wirklich aus den letzten fünfzig Casting Shows denn noch als Sieger in Erinnerung?

Wohl kaum die Gewinner ,sondern eher die ,die es von Anfang an verstanden haben sich gut und abseits des Mainstreams zu verkaufen.

Da war z.B. Nicht-Finalist Daniel Küblböck länger im Gespräch und damit im im Geschäft als „Elli“ die eine Staffel nach ihm die Show gewonnen hatte.

Ich frage mich immer wieder warum die Millionen an Zuschauern die Platten nicht ansatzweise kaufen ,so wie sie der Show zujubeln?

Wer sich hier bewirbt und hofft damit endlich aus der Garage heraus jetzt ein Megastar zu werden ,weil man ihn dazu macht , der sollte sich mal die letzten Staffeln dieser Show Art ansehen.

Man kann eben ,in einem überfüllten Musikmarkt , keinen etablieren ,der genau in die Kerben hauen soll ,so wie es schon 100te andere tun.

Um längerfristig erfolgreich zu sein braucht man natürlich auch die ,für ein arbeitende Plattenindustie mit ihrer Werbetrommel aber man muß auch ein Profil bereits haben ,das eben in eine Kerbe oder eine Nische hat ,die bisher nicht am Markt vertreten ist.

Das ist der Grund ,warum sich „Tokio Hotel“ und andere besser verkaufen lassen ,als die zweite und dritte und vierte Kopie von „Tokio Hotel“.

Diese Show bringt nur dem jenigen was ,der vorher schon ein unverwechselbares Profil hat und etwas präsentiert ,was man so noch nicht hatte.

Wer da hofft als Normalo gemacht zu werden wie ein bereits am Markt anwesender, wird vielleicht die Show gewinnen aber sich nicht nachhaltig in der Medienlandschaft halten können.

Außerdem finde ich das viele zwar so reagieren ,als hätten sie das Prinzip der Show verstanden (darum kaufen die die Platten der Gewinner nicht und vergessen sie schnell wieder) aber viele haben das Prinzip der Show nicht so verstanden und investieren viel um über dieses scheinbare Sprungbrett in die Medienwelt zu kommen.

Das Prinzip von „DSDS“ und anderen ist nicht die Erschaffung eines neuen Superstars (wenns denn mal doch klappen sollte ist das auch ok ,ist aber kein Primärziel) ,sondern vielmehr die Sendung an sich.

Die Hohen Einschaltquoten und der Hohe Vermarktungswert der Schow wärend der Ausstrahlungsphase ist das Ziel.

So kann man hohe Werbeerträge durch Zuschauerbeteiligung einnehmen und damit viel Geld verdienen.

Was die „jungen Talente“ da leisten oder auch nicht leisten ist zweitrangig ,es zählt nur der reine Unterhaltungswert der Show an sich und nicht ,was dannach kommt.

Also bitte sehen ,siegen und dann schnell wieder vergessen…

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen..

Das Lied aus der Vergangenheit

Da sitze ich im Auto und dann noch als Beifahrer , was gerade auf Autobahnen schon eine hypnotische Wirkung hat und da kommt ganz unerwartet dieses Lied im Radio.

Ein Lied weit weit her aus meiner eigenen Vergangenheit und Erfahrungswelt.

Damals lief es sehr oft im Radio aber dann habe ich es bis jetzt nie wieder gehört,es wurde nichtmal im Radio wiederholt die ganzen Jahre nicht.

Und schon sah ich mich in diese Zeit zurückversetzt in der dieses Lied aktuell war.

Zuerst gehen einem beim hören des Liedes so Dinge durch den Kopf ,die sich damals so im eigenen Leben ereignet hatten.

Man steckt erstmal in dieser Zeit fest und genauso wie man das Lied aus seinem aktuellen Denkprozessen verloren hatte, so hatte man alle Erlebnisse aus dieser Zeit und die eigene Stimmung aus dieser Zeit vergessen.

Ich hätte mich ohne dieses Lied auch mit starkem Willen nichtmehr erinnern können, das Lied war genauso vergessen ,wie die Zeit in der es spielte.

Doch dieses Lied brachte wieder ein Stück der Erinnerung wieder hervor.

Wiedermal ein Beispiel ,das man Erlebnisse und Emotionen an Lieder für die Zukunft binden kann..ein kleine mentale Zeitmaschine.

Nachdem ich so alles durchgespielt hatte ,was ich in dieser Zeit so alles erlebt hatte, sah ich dann dan ganze Bild von einem weiter entfernten Standpunkt aus..was mir ja damals noch nicht möglich war.

Ich sah so die Zeit und die Begebenheit von Damls mit dem Bezug auf alle dem was noch kommen würde und heute auch schon längts Vergangenheit ist.

So eine Art Erinnerungskettenreaktion.

Ich sah die damaligen Erlbenisse mit starkem Bezug auf alles ,wie sich die damalige Situation doch ganz unerwartet anders als erwartet entwickelt hat und das es doch zufriedenstellend war,wie die Dinge ihren Lauf nehmen.

Eventuelle schlechte Erfahrungen entpuppen sich nun im Blickwinkel des ganzen Bildes als durchauch das Beste was mir passieren konnte und im nachhinhein notwendig.

Im engen Zeitkäfig des nicht wissend und nicht begreifend wollen in alledem was hier und jetzt passiert fehlt eben der Weitblick in die Zukunft ,die damals ja eben noch völlig unsichtbar und unbeschrieben war.

Tja und dann Lied zuende und ich wieder im hier und jetzt..mit einer guten Erfahrung…

Alle Erlebnisse und Emotionen lassen sich in Konservendosen ,nämlich der Musik, verstauen und diese lassen sich bei Bedarf wieder öffnen.

Gut ,der Inhalt ist nichtmehr so frisch und aktuell ,wie bei der Konservierung selbst ,aber genau das ist es ja ,was einen weiteren neutraleren Blick auf das Geschehene zulässt.

So kann man ohne „parteiisch“ zu sein ,sein eigenes Leben und die Erfahrungen analysieren und sich wehmütig oder aufschnaufend an sein Leben erinnern…

Nun ist das Lied vorbei und ich wieder im hier und jetzt…naja bis zum nächsten mal….

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

King Kong am Abend

Nachdem sich bei mir Weihnachten nach dem ersten Feiertag abends so ein bisschen gelegt hatte ,habe ich die Chance von Premiere ergriffen und mir die neue Version des Films „King Kong“ anzusehen.

Die Story richtet sich weitestgehend am Original und wäre in 30 min erzählt gewesen, die restlichen 2,5 Stunden protzte der Film von Spezialeffekten, aber zu Recht.

Wiedereinmal wurde die Meßlatte in Sachen Filmtechnische und Computeranimation höher gelegt.

Alles künstlich erzeugte wirkte real und glaubwürdig ohne die Computertypischen zu flüssigen Bewegungen.

Ich glaube mit dem Film ist man wieder an den Grenzen des Machbaren angekommen.

Auch wenn ich mir so ein Film nicht zweimal angucken würde (macht ja auch bei solchen Filmen keinen Sinn) oder auf DVD kaufen ,so war er doch weitestgehend fließend und Effektmäßig gut gemacht.

Gute Rollen und Schauspielerische Leistung wäre hier eh fehl am Platze und würden eh in dem Special Effekt Feuerwerk untergehen.

Aber als Unterhaltungsfilm war er Klasse.

Vor 15 Jahren haben alle gestöhnt ,das der Computer mit seiner küntlichen Animation den Schauspieler überflüssig machen werde , das Gegenteil ist passiert.

Nun gibt es für Filmemacher immer weniger Hürden oder Grenzen um seine Filmphantasien voll umsetzen zu können.

Nur so können künstliche Traumwelten und abstruse Raumvorstellungen von Filmemachern so identisch umgesetzt werden ,ohne das man sich im Rahmen des Machbaren im Bau eines engen Bühnenbildes bewegen muß.

So können heute Filme mehr nach der Tatsächlichen Idee des Ideengebers ausseehen als je zuvor.

Das ,so finde ich, ist wirklich die schöne neue Medienwelt ,da sie bisherige Grenzen und Barrieren einfach Hinfällig macht und jeder sich und sein Werk so inszenieren kann ,wie er will.

in diesem Sinne…Danke fürs Lesen