Benzinpreis

Gedankenentsorgung





Nach einem halben Jahr, bin ich nun doch zu Audible zurückgekehrt. Die Lust auf ein schönes Hörbuch wurde in letzter Zeit immer größer. So tauche ich wieder ein, in die Welt meiner eigenen Vorstellungskraft und lasse mich in Geschichten mitnehmen.

.eigentlich der Tag an dem es ab Nachmittag gedanklich schon so langsam in Richtung nächste Arbeitswoche geht. Diesmal nicht, denn morgen bin ich noch krankgeschrieben und Dienstag ist Feiertag, was dann heißt unsere Woche startet erst am Mittwoch wieder. Also noch weitere zwei Tage entspannen und was genauso angenehm ist, dann ist nur eine kleine Drei-Tage-Woche zu schaffen und dann steht schon das nächste Wochenende ins Haus. So langsam habe ich auch die noch so bequeme Couch auch als Rückzugsort über, was heißt das es so langsam auch mal Frühling und Gartenwetter werden könnte. Draußen liegen und Abends grillen…das wärs doch wieder mal.
..hatte ich schon länger auf meiner Lise, der Dinge, die ich mal ausprobieren wollte. Heute mal schnell zum Frühstück gemacht.

Nach knapp 12 Wochen immer noch begeistert dabei. Im letzten Dezember angefangen zu spielen….mitten im Winter…und nun sieht’s schon fast nach einem frühen Frühling aus.

Eine Scheine Brot..Butter..Harzer Käse..Kräuterquark..Gurke..Tomate..Salz und Kräuter…einfach..und frisch.


Was für eine Zeit, in der die Welt seit Jahren nicht zur Ruhe kommt. Erst stellte Corona alles auf den Kopf und nun scheint sich Corona so langsam zu verabschieden, da fällt uns eine Kriegseskalation in den Alltag und in die Sorgen. Wenn man gedanklich gar nicht mehr zur Ruhe kommt…
Hab mich ja schon letzten Sonntag krank gefühlt und den Montag auf Arbeit dann doch sehr quälend gerissen. Mit Corona im Haus kann man sich den Rest aber auch einbilden. So zeigt bis heute jeder meiner Tests negativ an und nur der meiner Tochter gut positiv. Trotzdem habe ich mich nun für den Rest der Woche krankschreiben lassen und heute fast den ganzen Tag verschlafen, was mir doch zeigt, das ich irgendwas in mir habe, auch wenn’s kein Corona ist.
Nicht das die Welt schon eh mit dem Krieg in der Ukraine auf dem Rahmen zu fallen scheint, kommen dazu noch Probleme der alten Katastrophe auf uns zu.
Das vergessene Coronavirus wütend in der Großfamilie und hat schon Zwei, die sich gestern nicht so fühlten, heute als positiv bestätigt. Zu allem Überfluss ist unsere Tochter mit meinem Vater heute unterwegs, und von unterwegs kam die Nachricht, das ein Routinetest um in die Veranstaltung zu kommen positiv ausgefallen ist. Klar sind die Kinder mit ihrem Aufenthalt an den Hotspots des Virus, den Schulen, viel eher davon betroffen, aber dennoch hatten wir die Gefahr des Viruses schon fast abgeschrieben.
Am Wochenende wollten wir eigentlich nach Paris, aber nun scheint uns der Virus einen Strich durch diese Rechnung machen zu wollen. Ein zweiter Test meiner Tochter in einem Testzentrum fiel nun positiv aus, womit wir nun den Weg, samt umgewisser nervenden Wartezeit, gehen werden, morgen erstmal einen klärenden PCR Test anzustreben.
Wiedermal steht alles auf der Kippe und aus den Planungen wird eine gewisse Unsicherheit, was da im Falle einer Infektion auf uns zukommt. Nicht das man mit der eskalierenden Situation in der Ukraine schon genug Sorgen um das sichere leichte Leben hätte, nun kommt dieses Virus uns auch nicht n die Quere.


Kaum zu glauben, denn dieses Buch von Koontz habe ich im letzten Sommerurlaub angefangen zu lesen. Die Geschichte war nicht gerade die packendste und auch ansonsten hatte ich im letzten halben Jahr nicht oft den Zugang zum Lesen. Somit hat’s ein bisschen gedauert, diesen Schonken zu beenden. Selbst zum Schluss hin wurde es nicht spannender und somit bin ich froh, dieses Buch nach so langer Zeit einfach nur abgeschlossen zu haben.

Man kann sich hier und heute kaum vorstellen, was es bedeuten würde, auf einmal im Krieg leben zu müssen. Keine Lebenssituation kann ungewisser und beängstigender sein als die ständige Angst ums eigene Leben und das Leben der Menschen um einen herum, die man nicht mehr beschützen kann. Über Nacht ist nun was eingetreten, was ich in Europa nicht mehr für möglich gehalten haben. Auch ich konnte bisher immer die russischen Bedenken einer, sich immer weiter ausdehnenden, Nato irgendwie verstehen, aber jedes Putin–Verständnis ist mit dem Überschreiten dieser roten Linie komplett erloschen. Das Beenden jeder Diplomatie und die Fortsetzung des Konflikts mit Gewalt…raubt mir jedes Verständnis und jede Hoffnung an die Sicherheit in Europa.


