Hochzeitskirschen
Wie jedes Jahr um diese Zeit trägt der Baum seine Früchte, den wir zum Beginn unserer Ehe vor 11 Jahren gepflanzt haben. So hat die jährliche gemeinsame Kirschernte an diesem Baum auch immer wieder eine gewisse Symbolik. Man erntet die Früchte, wenn man sich übers Jahr Verantwortung gezeigt hat, das es dem tragenden Baum an nichts fehlt.
Ein Sonntag im Garten
Nun ist sie da, diese Zeit, die für mich immer das Sinnbild des Sommers ist. Draußen im Garten meiner Eltern mit einem Buch auf der Liege zu liegen und im Hintergrund die Kinder im Pool planschen zu hören. Wenns richtig Sommer ist und wir alle nicht besseres vor haben, zieht es uns hier raus, um an der frischen warmen Sommerluft den Tag faul und entspannt an uns vorbeiziehen zu lassen. Momente, in denen Körper, Geist und Seele mal komplett entspannen dürfen und man den ganzen Tag irgendwie nur dass tut, was einem spontan ins Konzept passt und zur Entspannng beiträgt. Nach den letzten Wochen, in denen wir irgendwie immer etwas vor hatten und/oder das Wetter auch nicht so sommerlich mitspielte, kann ich diese ruhigen und so bekannten Momente, hier im Garten einfach so genießen.

Kindergeburtstag
Wie immer mitten im Juni, der Geburtstag meiner Tochter, die mir mit nun 10 Jahren wieder zeigt, wie schnell die Zeit an mir vorbeirasen kann. Noch klarer wird, das es irgendwann kein Kindergeburtstag mehr sein wird, sondern ein Geburtstag, an dem wir keine Akteure sein werden , sondern nur noch Gäste.Die Ältesten auf der Party.
Freitags-Küchenparty
Der Tag hatte eh schon einen perfekten Verlauf. Ein stressfreier Arbeitstag mit sehr frühem Feierabend ermöglichte mir noch ein kleines verspätetes Mittagsschläfchen zu Hause, um so vielleicht vom Freitagabend mehr zu haben.
So kam es auch sehr spontan, das die beste Freundin meiner Frau uns hier abends besuchen kam und einer meiner besten Freunde ebenfalls noch dazu kam und dann noch Der Freund der Freundin Plus seinem besten Freund auch noch dazukamen, war unsere kleine Küchenparty perfekt. Mit Musik, Bier und Gras und guten Gesprächen war es wieder einer dieser Abenden, an dem ich mich sehr wohl und vom Leben erfüllt gefühlt habe.
Kleine spontane Momente im Leben, die dieses einfach gut ausfüllen und angenehm formen.
Noch schöner ist es, das ich heute nicht die Spur eines Katers wahrnehme, so das ich den Rest des Wochenendes voll geniessen kann, welches ja heute eigentlich erst richtig beginnt.
Sport erster Monat
Heute vor einem Monat habe ich mich durchgerungen, mein Leben wieder eine gesündere Note zu geben und habe angefangen wieder regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen. Jetzt, nach einem Monat und 13 Trainingseinheiten fühle ich mich auf dem gesünderen und besseren Weg. Ein besseres Körpergefühl und irgendwie mehr Energie im Alltag. Da ich es von mir kenne, das die ersten drei Monate entscheidend sind, nicht wieder abzubrechen, warte ich erstmal ab wie sich das entwickelt. Bin aber Dog mich in diesem einen Monat schon zwei mal selbst besiegt zu haben , an Tagen, wo ich gar keine Lust hatte zum Sport zu gehen und trotzdem..und gerade deswegen..gegangen bin.
Einfach mal raus
Ganz spontan nach der Arbeit mal rausgefahren zu meinen Eltern, wo die Kids ihre Pfingstferien verbringen. Einfacher und spontaner Plan in die Tat umgesetzt und schon hat dieser Tag mehr als arbeiten und dann nur noch Couch und Bett zu bieten. Und wenn es nur 15 Minuten sind, die ich hier anders gestalte als heute vorprogrammiert, bringt dieses kleine Abweichen aus der Planung wieder ganz andere Gedankengänge zum Tragen. So schnell kann man ein paar Minuten Urlaub haben.
Die neue Distanz
Meine on/off Freundschaft. Seit Jahren geht es immer hin und her, das wir mal länger Kontakt haben und viel miteinander zu tun haben und dann folgen immer wieder lange Phasen in der zwischen uns Stille herrscht, weil man sich wieder verkracht hat oder es anders irgendwie nicht mehr geht.
Auch wenn es diesmal keinen aktuellen Anlass gibt, hat sich der Kontakt seit einigen Tagen wieder sehr ausgedünnt und wird meinerseits noch weiter dünner werden.
Irgendwie habe ich das Gefühl, unsere Freundschaft (wenn es überhaupt eine ist) ist am besten ,wenn wir lange keinen Kontakt haben. Mit der Zeit reißen dann wieder alte Gewohnheiten ein und er zeigt bestimmte Eigenarten, die mir und meinem Umfeld mehr als mißfallen, so das ich dann wieder auf Abstand gehe. So als würde er sich in der Neustartphase wieder anstrengen, sich zu beherrschen um nicht ausfallend oder beleidigend zu werden oder sonst einer seiner Macken präsentieren, die einfach sehr schwer zu händeln sind.
Somit ist wohl alles wieder so, wie es schon einige Male waren und diesmal sehe ich dieser Entwicklung nicht traurig oder wehmütig an, denn irgendwie war es auch an der Zeit, das ich ihm nach immer weiteren Überschreiten bestimmter Linien, freundschaftlichen Umgangs die rote Karte zeigt habe.
Eigentlich könnte man sagen, ein Freund weniger, aber irgendwie fühlt es sich bisher nicht mal so an.
Pfingstsonntag
Erst hatte uns das Regenwetter am Pfingstsonntag etwas planlos gemacht, denn alles was wir so auf dem Radar hatten, war bei Regen einfach nicht machbar.
Dann passierte es doch, der Dauerregen fand sein Ende und am späten Nachmittag kam sogar die Sonne nochmal raus. Also hatten wir unsren ursprünglichen Plan etwas umgedichtet und sind einfach so ohne festes Ziel in die Stadt gefahren. Mit einem kühlen Bier an der Spree zu sitzen und sich bei guter Musik und der abendlichen Sonne im Gesicht entspannt über die Dinge des Lebens zu unterhalten, hatte diesen Tag doch noch zu einem Gewinn erklärt.
Als die Gruppe sich aufteilte kam es so wie es kommen mußte, ich landete wieder bei einem meiner besten Freunde zu Hause und dort verquatschten wir uns bis in den Morgen, eigentlich wie immer.
Aus dem ursprünglichen Plan, hier nur kurz einzukehren um sich frisch zu machen um dann noch irgendeinen Club aufzusuchen, wurde wieder nichts und wieder einmal hat keiner diese Entscheidung bereut.
Die beste Party ist immer da, wo die Leute stimmen und es gute Musik gibt, der Ort ist egal.
So wurde das Wochenende wieder zu einem, an dem einfach sehr viel passiert ist..viel Leben, wenig Pausen.
Da stört es auch nicht, das ich wohl über diesen freien Montag hinaus noch mit den Nachbeben dieses Wochenendes zu kämpfen haben werde, aber das war es mir wert.
Gerade in diesem Wochenende habe ich wieder etwas elementares gelernt. Lerne den Menschen erstmal richtig kennen, bevor du wagst, dir ein Bild von ihm zu machen.
Es war für mich überraschend, das ein Mensch, den ich mir gegenüber immer sehr als reserviert und eher ablehnend eingeschätzt hatte, diese Eigenschaften bei Nichten aufbringt. Ganz im Gegenteil, ich habe ihn völlig falsch eingeschätzt und habe mich von meinen wenigen Szenen über ihn etwas verblenden lassen.
Allein diese Erfahrung macht dieses Wochenende zu einem besonderen in meinem Jahr und meinem Leben.
Regenwetter
So viel vorgehabt heute und dann trifft auf diesen Tag ein durchgängiger grauer Dauerregen der einem die ganze Energie nimmt. Zusätzlich wird die ausgedehnte Grillparty gestern bei Freunden auch noch dafür sorgen, ich ich mich heute etwas verkatert fühle. Was der Tag heute bringen wird, liegt daher in der Planung B..und bisher ist mir der Ausgang so egal…kann heute mit allem leben .
Zwischen den Gipfeln
Das Jahr schreitet weiter voran und irgendwie zeigt sich diese Phase, in der sehr viel in meinem Leben passiert, als Dauerzustand. Ist sonst das Leben mal im Record und mal im Play Modus, steht dieses Jahr die Anzeige ständig auf Leben und Erleben. Neben Arbeit und Sport ist irgendwie ständig etwas los, oft soviel, das man gar nicht weis für welche Option man sich entscheiden soll. Freunde kommen unerwartet und bringen die Vorhaben, die man da eigentlich vorhatte auf einen zukünftigen Termin oder ganz zu Fall. Ich will nicht behaupten ,das dieses vollgepackte Leben nicht in meinem Sinne ist und ich mich nach ödene Langeweile sehen, aber manchmal fehlt sie mir eben doch, diese Ruhe in der ich einfach so mal runterkommen kann und all die Dinge auch verarbeiten kann , die da so um mich rum und in mir passieren. Mit zu diesem Verarbeitungsprozess ist die Pflege dieses Blogs. Über ein Erlebnis einen Blogeintrag zu schreiben hat auch immer (schon während des Schreibens) einen Verarbeitenden Charakter. Und so fehlt es mir oft, das ich einige Erfahrungen und Erlebnisse nur kurz oder garnicht „wegschreiben“ kann.
So bleibt mir der kleine Trost, über die Tatsache, das ich nicht jedes Erlebnis hier passend resümieren kann, das ich höchstwahrscheinlich in einigen Jahren, genau auf diese Zeit zurückblicken werde, in der einfach viel passiert ist und ich sehr zufrieden im Leben war und sagen…das es gut war..so wie es war.
Neues Buch
Ausgelesen
Hatte mal wieder länger gedauert, bis ich Fitzeks „Augensammler“ ausgelesen habe. Zum einen fand ich dieses Buch auch nicht so fesselnd, wie ich es von ihm eigentlich gewöhnt bin und zum anderen ist mein Leben und meine Zeit derzeit scheinbar so mit anderen Dingen zugepackt, das mir fürs Leben zu oft Zeit und Zugang fehlt. Bin schon am überlegen , ob es Sinn macht, mir gleich wieder das nächste Buch schonmal raufzuladen, solange ich in dieser Phase stecke.
Sonntag
Der letzte Tag eines sehr lang gefühlten und gut ausgefülltem Wochenende. Irgendwie war jeden Tag was los, jeden Tag Freunde um mich herum, jeden Tag eine kleine Feier. Das Wochenende war so kraftspendend und kraftraubend zugleich. Körperlich gut Ko aber mental zufrieden habe ich es heute sogar zum Sport geschafft und bemerke immer wieder das mit das regelmäßige Training fitter und agiler im Alltag macht. Man hat irgendwie ganz allgemein mehr Energie etwas zu zu machen und scheut keine Bewegung, wo man sonst Sonntags kaum von der Couch hochkommt. Die langen Gespräche mit den Freunden und die stillen kleinen Momente im Garten am Pool..begründen das Gefühl an diesem Wochenende alles richtig gemacht zu haben.
Und wieder Freitag
Und diesmal einer, der sich wie ein falscher Freitag anfühlt, da man irgendwie zwischen den Feiertagen doch nochmal raus macht und der Rest der Welt sich diesen Brückentag frei gehalten hat.
Als würde man auf einen Sonntag schon mit der Woche anfangen fühlt es sich an und der frühe Feierabend heute tröstet irgendwie nicht darüber hinweg, das ich nun irgendwie komplett meinen inneren Rhythmus verloren habe.
Dazu übernachtet hier noch eine Freundin meiner Frau, mitten in der Woche, was die Routine hier noch etwas außer Kraft setzt. Nicht störend aber doch läuft doch alles etwas anders ab. Bin aber über diese Abwechslung ganz dankbar, denn nach den „Highlife“ Wochenenden der letzten Zeit, fühle ich mich schon irgendwie in ein trauriges oder zumindest ernüchterndes Loch zu fallen, in dem erstmal all dies nicht mehr stattfindet, was uns in letzter Zeit so berauscht hat. Das, auf was man sich jetzt freuen könnte, liegt zu weit in der Zukunft um sich schon jetzt davon heiß träumen zu können und so bleibt mir das kleine Tal nach einem großen Berg und die Umstände um mich rum federn dieses Tal spürbar ab.
Sport 7
Heute wieder Sport..das siebente Mal, seitdem ich damit wieder angefangen habe:Sieben Mal und es gibt die ersten Erfolge. Der Blutdruck sinkt, ein besseres Körpergefühl und irgendwie in der Summe zufriedener mit mir. Gut auf dem Weg..
Kleine Feier
Es war der Wunsch meines Sohnes, das wir in Familie essen gehen, sobald die Bestätigung der Schule da ist, wie es nach der Grundschule weitergeht. Alles hat geklappt, und sein Wunschgymnasium hat ihn aufgenommen und somit war das Essen gestern eine Feier, das alles so geklappt hat, wie wir uns das erhofft hatten.
Auswärts
Kleine Barriere überwunden
Gestern war es noch ein langer Abend. Mit zwei Freunden in der Küche wieder einer meiner Partys gefeiert. So war ich heute morgen zwar nicht so verkatert , aber nach einer warmen und verschwitzten Nacht, war mir heute auch nicht so richtig nach Sport zumute, den ich gestern doch für mich gestrichen hatte, weil sich eben gerade diese zwei Freunde spontan ankündigten.
Irgendwann hatte ich mich dann doch noch aufgerafft und bin zum Training gegangen, heute eigentlich mehr um diesen faulen Schweinehund zu überwinden und damit irgendwie mich selbst zu besiegen.
Das schweißtreibendste Training seit langem, klar nach dem Bier und Whisky gestern war nichts anderes zu erwarten als das ich das heute alles wieder ausschwitzen werde, aber heute war das innere lohnende Gefühl stärker. Weil ich es heute durchgezogen habe, obwohl es einfacher gewesen wäre, einfach heute auf der Couch zu bleiben.
Es ist Freitag
Mal wieder, und es sollte ein ruhiger Freitag werden, einer ab dem ich nach der Arbeit zur Ruhe kommen kann. Draußen im Garten grillen, vielleicht in meinem Buch weiterlesen und entspannen bis es dunkel wird. Schon in Anbetracht dessen, das mich am Sonntag wieder ein erlebnisreicher Tag erwartet, kamen mir diese zwei ruhigen Tage gerade recht. Denkste, ein Freund fragt , was ich heute mache, könnte spontan vorbeikommen. Da sage ich trotz allem Ruhebedürfnis gerne zu und genieße das aktive soziale Leben, wenn es sich mir bietet. Ruhe werd ich noch genug haben können.










