Regentage

Wie Novemberregen fällt das Wasser aus den grauen Wolken.Nach Sommer sieht nun gar nichts mehr aus.
Dauerregen bei kaum 20 Grad drücken auch etwas auf die Stimmung. Müde ziehe ich mich durch den Tag. Halb hell halb dunkel.

Ferienzeit

Es kommt so, wie ich mir das erhofft hatte. Pünktlich mit dem Beginn der Ferienzeit scheint die halbe Stadt ausgeflogen zu sein und lässt Berufsverkehr aber auch Auftragslage viel entspannter aussehen und nach einer stressigen Zeit, mir damit auch eine entspanntere Zeit beschert. So richtig weiß man ja nie, ob dieses Sommerloch kommt, aber diesmal scheint drauf Verlass zu sein und es kommt nicht nur mir sehr willkommen. Endlich mal einen Gang aus dem täglichen Gehetze rausnehmen und ruhig und entspannt dem eigenen Urlaub schonmal entgegenschweben, anstatt ihn gestresst und total überarbeitet dann zu beginnen. Hoffe nun auf drei Wochen ruhige Kugel.

Ferien

Ferienbeginn in der Region und damit sollte auch die Auftragslage in der Firma stark zurück gehen und mir somit ein paar stressfreie Arbeitswochen garantieren. Wie im Winterschlaf verfällt mitten im Sommer vieles zu einer ähnlichen Starre. Nicht die schlechteste Zeit im Jahr.

Amazon Music Streaming

Hab mich wieder mal dazu hinreißen lassen, einen Streamingdienst zu probieren. Nach Spotify und Apple Music ist nun Amazon dran und im Gegensatz zu den Anderen, wird dieser wohl auch bei mir bleiben. Keine Ahnung ob er mir jetzt soviel besser gefällt oder mich einfach die Vorteile solcher Apps jetzt erst richtig gepackt haben, aber so langsam sehe ich mich auch angekommen im Zeitalter, wo man nicht immer alle Daten lokal besitzen muss. Der Zweck entscheidet….kommt Musik raus, ob Besitz oder Stream kann dabei wirklich unbedeutend sein.

Sonntag

…wenigstens ein Tag auf der Couch, obwohl wir eigentlich mal ein komplettes Wochenende faul auf auf einer Liege im Garten in der Sonne nötig hätten, doch leider zeigt sich die Sonne in diesem Sommer bisher zu selten, als das es ein richtiger Sommer gelten könnte.

Somit habe ich das zufriedene Gefühl, mit dem Nichtstun heute auch genau das Beste aus diesem Tag gemacht zu haben.

U2

Schon jetzt mein Konzerterlebnis 2017 gehabt. Nicht unbedingt, weil es so überragend war, denn U2 lieferte in etwa das, was ich auch erwartete, sondern weil ich mir so lange Zeit für mein erstes U2 Konzert gelassen habe. Wenn ich bedenke, wie sehr sich die Lieder dieser Band bisher durch mein emotionales Leben schlängelte und ich in den letzten 25 Jahren eine Chance nach der Anderen verstreichen ließ um meinen Traum in die Wirklichkeit umzusetzen , und diese Band live zu sehen, war mir klar, das ich wärend dieses Konzrterlebniss die ganze Zeit irgendwie neben mir stand und es gar nicht fassen konnte, nun doch endlich und wirklich auf einem U2 Konzert zu sein. So fühlte es sich wärend dessen eher wie ein alter immer wiederkehrender Traum an, und erst jetzt setzt es sich so langsam, das dieser Traum nun kein Traum mehr ist, sondern eine gelebte Erinnerung.

Wieder an deinem Grab

Zufällig ist es genau ein halbes Jahr her, das es mich spontan wieder an dein Grab gespült hat. Eher spontan und dann doch wieder so punktgenau ein halbes Jahr nach deinem Tod.
In der Zwischenzeit konnte ich lachen und leben, die Tatsache deines Todes hinter mich lassen und manchmal in meine Realität begreifen. Nun vor Ort war die Trauer wieder da. Der Verlust und dein ständiger Zeig auf die Vergänglichkeit des Lebens und immer wieder kann ich deine einprägsamsten Worte an mich hören.
Eine erdrückende Schwere direkt vor deinem Grab und eine fast schubsende Leichtigkeit beim Verlassen dieses Ortes.
Irgendwie warst du wieder da, wenn auch nicht mehr so stark wie damals, aber dennoch irgendwie anwesend.
Ein magischer Ort, der mich heute länger festgehalten hat, als ich das vorhatte.
Irgendwie bin ich für kurz wieder in unserer Zeit gefangen und kann dich immer noch rufen hören, das ich nicht heulen soll, denn wir haben doch ne geile Zeit im Leben miteinander verbracht.

Biowetter

Zu diesem Montag, der sich eh schon so dahinschleppt, kommt nun auch noch dieses Wetter dazu. Irgendwie fühlt es sich heute an, als würde es einem erdrücken. Das Wetter kommt wieder aus Südost, und es scheint das die kleinste Anstrengung sofort auf den Kreislauf geht. Nicht nur mir scheint es heute so zu gehen, auch unter den Kollegen hört man unaufgefordert ähnliche Wetterempfinden.

Scheinbar ist doch was dran, an der Wetterfühligkeit, das man sich mal so fühlt und man so.

Was für ein Wochenstart

Nach einer kurzen Nacht mit einigen Schlafunterbrechungen soll ich nun in die neue Woche starten. Mit Anzeichen meiner Allergie und ein Hauch von Kopfschmerzen sah ich mich heute gezwungen, mich mit entsprechenden Medikamenten wieder herzustellen. Zum Glück sind diese Beschwerden erstmal wieder weggewischt, bleibt nur noch die Müdigkeit, die ich wohl heute , trotz Kaffee, durch den ganzen Tag tragen werde. Zähle nun die Stunden bis zum Feierabend runter und werde heute den Sport mal ausfallen lassen.

Lost

Habe gestern Abend noch angefangen „Lost“ zu gucken und konnte dann irgendwie nur schwer wieder aufhören.

Spannend durch und durch, was mir da die Nacht verkürzt hat…meine Serie der nächsten Wochen.

Homeland angesehen

In den letzten Wochen habe ich diese Serie verschlungen, und nun bin ich gerade mit der fünften Staffel fertig und befinde mich nun in dem Serienvakuum, das Jeden trifft, der die vorerst letzte Folge hinter sich hat.

Nach The walking Dead und Breaking Bad war dies wieder eine Serie, die mich von Anfang an gefesselt hat und mir richtig gut gefallen hat.

Nun ist klar, das Ende der einen Serie wird der Anfang einer neuen Serie sein..weiß nur noch nicht welche…

Beim Geburtstag

Um gang ehrlich zu sein, hatte ich gestern so rein gar keine Lust an diesem Nachmittag noch zu diesem Geburtstag zu fahren.
Erstens war mir an diesem Wochenende eher danach, mich bewegungslos auf der Couch zu erholen und zweitens zählt er nicht zu meinen besten Freunden, sondern eher zu den näheren Kumpels.
Aber versprochen ist versprochen und so waren wir dann doch da und wie es so oft ist, entwickelt sich das soziale Beisammensein dann doch als angenehmer als vorher gedacht und die Party als gelungener als vorher vermutet.
Trotzdem war es irgendwie nicht die Party des Jahrhunderts und wir waren nicht die Einzigen ,die da der Höflichkeit wegen erschienen sind, aber für ihn selbst war es ein schöner Geburtstag, und dieser Feststellung allein hat es sich schon gelohnt.

Ausgeschlafen

Seit langem mal wieder richtig ausgeschlafen. Undzwar nicht so wie sonst immer, schlafen bis man von selbst wach wird, sondern so lange schlafen (und immer wieder einschlafen) bis es einfach nicht mehr geht mit dem Schlafen und man echt das Gefühl hat, das das Schlafakku wieder voll aufgeladen ist.
Am Ende dieses Schlaf-Marathons gelingt gar kein richtiger Tiefschlaf mehr, sondern der Schlaf wird immer flacher und Traumlastiger.
Ein wichtiges Zeichen für mich, endlich mal wieder genug ausgeschlafen zu sein, fast schon zu viel, denn nach solch einer Portion Schlaf, wandelt man doch leicht benommen durch den Wachzustand, so als wäre man total übermüdet aber eben ohne müde zu sein.
Aber dieses hat auch ein glückliches Gefühl ,die Zeit gut genutzt zu haben, und nicht einfach nur verschlafen hat.
Herrlich. Ich glaube, das habe ich gebraucht.

Die letzten 100

Schon wieder ist das Jahr schon so weit vorangeschritten , das für mich nur noch 100 Arbeitstage im laufenden Jahr verbleiben. Da ich meisst von Januar-Dezember denke und nicht von Sommerurlaub zu Sommerurlaub , liegt quasi schon die größte Hälfte des Arbeitsjahres hinter mir und der Gedanke an zweistellig runterzählenden Arbeitstage hat schon etwas Finales an sich. Und so zeigt mir die Zeit wieder auf einem andern Weg, wie schnell sie sich an mir vorbei bewegt.

Dunkler Julitag

Bisher zeigt sich der Juli wenig sommerlich. Bei 14 Grad und regnerischem Grau könnte es es genauso auch schon Anfang Oktober sein. Obwohl ich eigentlich kein Fan von hohen Sommertemperaturen während der Arbeitszeit bin, ist mir dieser Sommer bisher trotzdem etwas zu flau, denn Herbst haben wir nachher noch lange genug.

Um mich herum

Es ist Montag und schon am Morgen war ein Problem eines Mitarbeiters bestimmendes Thema. Man versucht zu helfen, wo man kann, ist aber gleichzeitig froh, das man dieses Problem gerade nicht am Hacken hat.
Der Tag hatte noch nichtmal die Mittagszeit erreicht, da kam die nächste Nachricht, das die beste Freundin meiner Frau wiedermal mit ihrem Sohn auf dem Weg ins Krankenhaus ist. Wieder die selbe Sache, mit der er schon so oft in die Klinik mußte und nun gerade mal zwei Wochen wieder draußen ist. Es scheint wie ein Teufelskreis, der mitlerweile sehr an der Substanz seiner Eltern frisst.
Somit trifft uns dieses Thema auch, schon durch die enge Freundschaft meiner Frau zu der Familie.
So hatte ich heute den Eindruck eines turbulenten Montags, der in vielen Ecken um mich rum wieder einmal vieles durcheinander wirft.
Mit soviel Bewegung und Chaos um nich herum, fühle ich mich wie in einer Blase der Ruhe, denn in mir und ganz dicht um mich rum werde ich heute beherrscht von einer seeligen inneren Ruhe und Zufriedenheit.
Vielleicht wirkt auch nur der Normalzustand im Angesicht der ganzen Bewegung um mich herum, wie ein besonders stabiles und ruhiges Sein?
Hoffe trotzdem, das sich das Karussell um mich herum auch bald wieder beruhigt, auch wenn ich in einer Blase der Ruhe hocke, stell ich mir diese noch ruhiger und zufriedener vor, wenn auch die unmittelbare Welt da draußen um mich herum wieder etwas zur Ruhe kommt.
Haken wir den Montag ab und hoffen auf den Dienstag.

Die eigene Biochemie

Genau ein Jahr ist es her, das ich den Entschluss fasste, mich experimentell auf Substanzen einzulassen, um mir selbst ein Bild machen zu können und um gleichzeitig meinen eigenen Erfahrungshorizont ein wenig zu erweitern.
Ein Jahr mit MDMA, Amphetamin, Methamphetamin, Cokain und THC und viele wichtige Erfahrungen reicher. Zum einen habe ich mit dem Eintauchen in diese Welt Seiten meiner Selbst kennengelernt, von denen ich so noch keine Ahnung hatte. Empfindungen und Stimmungen, von denen ich keine Ahnung hatte, das man sie so überhaupt empfinden kann.
Mit den Erfahrungen das ein Rausch nicht immer ein dummes und stumpfen Absacken in die primitivste Form sein muss, wie es bei Alkohol der Fall ist, lässt auch das Thema Alkohol in meinen Augen ganz anders erscheinen. So gibt’s in meinen Augen viele andere Drogen, die weitaus unschädlicher für Körper und Geist sind und darüber hinaus noch einen besser verwertbaren Nutzen für diesen Moment des Genusses haben.
Wäre die psychische Selbstwahrnehmung ein Haus, so ist für mich heute der Konsum von Alkohol mit einem Gang in den schlecht beleuchteten Keller vergleichbar, wogegen alle anderen erfahrenden Substanzen eher einen Weg nach oben aufs Dach oder einen Balkon mit Weitsicht gleichzusetzen wären.
Im Ganzen würde ich dieses Jahr mit diesen Erfahrungen als wichtig und gelungen betrachten ,denn jede Substanz öffnete mir eine bisher verschlossene Tür in eine ganz neue Welt der Selbstwahrnehmung.
Nun weiss ich, welche Tür in welche Welt führt und kann dieses geplant und kontrolliert in meinem Leben einsetzen.
Dabei ist der Raum hinter manchen Türen es wert, immer wieder mal einzutreten, andere hingegen werden wohl eher zukünftig verschlossen bleiben.
Obwohl ich phasenweise oft durch diese Türen gegangen bin, kann ich abschließend bei keiner Substanz auch nur Ansatzweise eine Tendenz oder Gefahr einer Abhängigkeit feststellen, zumindest nicht mehr als sich auch ein Wochenend- oder Feierabendbier sich nach und nach in die Gewohnheit des Alltags schleichen kann.

Somit blicke ich erfüllt auf dieses Jahr zurück, welches mir viele neue Erfahrungen gebracht hat und vor allem eins gelernt hat.
Nicht von dem was man in dem Moment erlebt kann man in der ganzen Bandbreite mitnehmen, man muß sich dafür bereit machen, den Moment wahrnehmen und genießen zu können. Nur wenn man akzeptieren kann, im Hier und Jetzt diesen Moment zu erleben bis er vorbei ist, hat man auch was von ihm und das empfinde ich als Bereicherung für mein Leben.

Gestern Abend

Mit einer perfekten Mischung aus Ruhe und Geselligkeit habe ich das Wochenende rückblickend einfach auch perfekt genutzt. Frau auf Reisen und die Kinder machen im Großen und Ganzen schon ihr eigenes Ding, konnte ich mal ausgiebig bei meiner Lieblingsserie auf der Couch entspannen und musste dies gestern Abend nur durch einen Besuch durch meine verkomplizierte Freundschaft unterbrechen, was aber eine angenehme Unterbrechung war.
Obwohl wir uns mal wieder richtig gut verstanden habe, erkenne ich immer wieder, das es unsere gemeinsamen Zeiten wohl nicht sehr weit über unsere Gespräche allein in der Küche hinaus gehen werden. Zu verändert und zu eigenbrödlerisch scheint er, das ich wohl der Einzigste bin, der darüber hinwegsehen kann, da ich ihn schon so lange kenne und bedingt die Macken ausblenden kann, welche beim Umgang mit Anderen einfach nur peinlich und verstört wirken.
Die Einsamkeit der Jahre hat ihn in seiner eigenen Welt eingeschlossen und ich habe gelernt bestimmte abnormen Dinge an ihm einfach nicht zu ernst zu nehmen und teilweise auch sogar mit in dieses Lied einzustimmen, nur um sein Thema nicht zu kontrovers zu begegnen und damit irgendwie meine Ruhe haben. Oft hat es den Charakter eines „Ja ich weis du hast recht, es sind alle gegen dich..“ nur um durch die Zustimmung schneller aus dem Klagelied zu kommen, was selbst mich stellenweise nervt, aber es soll ihm auch das Gefühl geben, wenigstens einer versteht ihn, während alle Anderen sich schon kopfschüttelnd wegdrehen würden.
So habe ich nun den passenden Rahmen um Umgang mit dieser Freundschaft gefunden, mehr wird nicht drin sein und mehr kann man da einfach auch nicht verlangen.
Trotzdem empfand ich den Besuch gestern als Bereicherung und den Abend für gelungen…und ich denke er auch.