In Gedanken an Krebs

Komme heute irgendwie aus dem Grübeln nicht raus.
Bin alleine mit meinem Sohn zu Hause, und da der knapp 12 Jährige sich größtenteils selbst beschäftigt, auch genug für mich, das ich auch gut ins Grübeln kommen kann.
Zuerst über die Zustände meiner komplizierten Freundschaft und über die Ursachen seines erneuten Isolationsbedürfnisses.
Mitten in der Grübelei reißt mich eine Nachricht aus der einen Grübelei und stürzt mich gleich in die Nächste.
Ich hatte ihr schon vor einer Woche geschrieben, aber sie nicht drauf geantwortet. Hatte nun nochmal nachgehakt, wusste ja, das sie zur Reha ist und es ihr (nach letztem Kenntnisstand) jeden Tag ein Stück besser geht und deswegen wahrscheinlich andere Dinge im Kopf hat, als ihrer Ex-Beziehung zu antworten.
Kein Problem, aber heute kam die Antwort und sie war nicht so, wie ich sie erwartete.
Ging ich bisher davon aus, das sie sich auf dem Weg der totalen Genesung befindet, lag ihre Abwesenheit leider daran, das es ihr wieder bedeutend schlechter geht.
Zum einen ist dies eine große Enttäuschung, da ich bisher davon ausging, das sie nun endgültig auf dem Weg hin zum Besseren ist…ja so wie das mit Krebs halt so ist.
Nun erfahre ich, das sie nicht, wie angenommen, ihre Rehastelle verlassen hat und den Rest der Regeneration zu Hause bewerkstellig, sondern sich in einer Klinik befindet, die sich nun primär darum kümmert, ihr die Schmerzen so aushaltbar wie möglich zu machen.

Wenn ich bedenke, das es sich hier nicht um die Kopfschmerzen geht, die mich manchmal schon nach zwei Stunden so lähmen und ich mich dadurch so stark eingeschränkt fühle, sondern um starke Schmerzen ,die keine Stunden kennen, sondern nur Wochen und Monate.
Ein Leben mit Krebs ist das eine, das man nicht mehr weis, an was man glauben soll.
Soll man an die Heilung glauben und dann doch damit rechnen zu müssen ,das in ein paar Monaten alles wieder da ist und oft noch viel schlimmer?
Soll man sich mit dem Schlimmsten abfinden und sich nur noch von jeder weiteren guten Nachricht einfach so überraschen lassen?

Viel schlimmer an der Tatsache Krebs, stelle ich mir die Tatsache vor, wenn man sich über all diese Dinge kaum Gedanken machen braucht, solange man so unter diesen dauerhaften Schmerzen leidet.
Undzwar so leidet, das es irgendwie die Person in ihrer ganzen Art verändert und man den Menschen eigentlich in dieser Situation kaum wiedererkennt.

Sie will sich melden, sobald es irgendwie wieder geht, und ich weiß das dies sehr lange dauern kann, oder auch nur ein Versprechen bleiben wird, denn in der Zeit in der wir wieder Kontakt haben, ging es zwar kurzfristig gesehen immer auf und ab….längerfristig betrachtet aber ständig bergab.
Wie diese Tendenz einem die Kraft und Energie nehmen kann, möchte ich mir gar nicht vorstellen.

In Gedanken an diese Nachricht heute, blicke ich an meinem eigenen Leben runter und stelle wieder einmal fest, das ich keine Probleme habe.
Selbst die, die ich bisher für solche gehalten habe, sind einfach keine.

Daher bin ich heute Gedankenversunken in den Dingen des Lebens, egal was ich heute noch tue oder sage, es mischt sich Sorge, Traurigkeit und gleichzeitig Dankbarkeit fürs eigene Leben zu einem ganz seltsamen Gefühl zusammen.

Drückendes Unverständnis

Obwohl es gestern noch so einfach und logisch klang, zu meiner komplizierten Freundschaft wieder etwas mehr Distanz entstehen zu lassen, beschäftigt mich heute der Gedanke, damit doch wieder einen Rückschritt erlitten zu haben doch ein wenig.
Zumal dieses Mal keine Ursache für seinen Rückzug in sein Schneckenhaus zu erkennen ist.
Alles, was wir in den letzten Monaten zusammen und gemeinsam aufgebaut haben, spricht nach normalen sozialen Menschenverstand eher für eine Intensivierung der Freundschaft (auch wenn es nie eine richtige Freundschaft sein kann).
Daher kommt sein Rückzug von mir sehr unerwartet, könnte man ein negatives Erlebnis oder ähnliches ausmachen, könnte man sein Verhalten analysierend auf das zurückführen.
Kann immer noch nicht verstehen, wie jemand die selbst auferlegte Isolation seiner sozialen Persönlichkeit selbst und frei wählen kann und vor allem, allen sozialen Angeboten auch noch die Einsamkeit und Eintönigkeit der Abwechslung vorziehen kann.
Ich war nie in seiner Situation, denke mir aber das gerade, wenn man so zurückgezogen und einsam lebt, dann dürstet man nach allem was irgendwie anders ist und das Leben wieder zurück ins Leben bringt.
Sicherlich hat jeder seine Phasen, in der man mal allein sein möchte, aber ich denke, wenn das Alleinsein der Normalzustand ist, wie kann man dann es vorziehen weiterhin allein zu sein, obwohl sich meine Angebote ja auch nur auf temporäre Belebungsversuche drehen, nach denen er eh wieder in seine Einsamkeit zurückfallen kann.
Sprich, wenn man Langzeitarbeitslos ist und jeder Tag gleich ist, und man aus diesem Tag (und auch aus jedem anderen) so rein gar nichts macht, dann kann es doch nicht ernst gemeint sein, wenn Derjenige einfach nur seine Ruhe haben will, wie jemand, der gerade zuviel erlebt hat.
Wie kann man die Stagnation des eigenen Lebens so empfinden, das man anscheinend darin verharren will?

Kleiner Wunderkasten

Konnte nicht widerstehen und habe meinem mobilen WLAN Hotspot heute mit einer festen Flatrate versorgt.

So ist gesichert, das ich ich unterwegs und auf Reisen mit Nebook und ko mein mobiles Netz dabei habe, gerade fürs Netbook muss ich dann nicht immer den Umweg übers iPhone gehen.

So hat alles seinen Platz und alles seine feste Aufgabe.

Crystal Castles 2016

Einmal durch YouTube geklickt und schon sind sie wieder da, die Gedanken an das Konzerthighlight des Jahres.
Ein halbes Jahr drauf gefreut, so große Erwartungen und selbst die wurden dann noch getoppt, das ich selbst jetzt nach einem Monat immer noch nicht ganz verdaut habe, was da eigentlich passiert ist, wie mich das bewegt hat.

Entschluß betreffend komplizierte Freundschaft

Es hätte alles so perfekt sein können, denn in den letzten Monaten waren wir wieder öfters zusammen und ich bin überzeugt, ihm tat der engere Kontakt auch gut.
Sicherlich war es immer auf einem besonderen Level, aber ich denke doch auch für ihn ein Gewinn.
In letzter Zeit zieht sich diese meine komplizierte Freundschaft wieder extrem zurück.
Das auf Anfragen, etwas zu unternehmen, fast immer ein nein kommt, bin ich nun schon gewöhnt, das der Kontakt, der sich eh schon sehr schmal gestaltet, darüber hinaus auch noch dünner wird, ist neu und von meiner Seite irgendwie nicht nachvollziehbar.
Ging ist immer davon aus, dem „Mann auf der Insel“ immer mal wieder die helfende Hand zu reichen, egal ob sie genommen wird oder nicht, hielt ich es doch immer für ein bisschen selbstverpflichtend , der in seiner eigenen Isolation lebt, immer mal wieder nachzusehen ob alles ok ist.
Verstand ich es doch so, das ich der einzigste soziale Kontakt für ihn bin, wenn man mal seine zerstrittene Familie mal nicht mit einrechnet, und so dachte ich, das mein Bemühen seinerseits immer auf ein Willkommen stößt und ein wenig Abwechslung mit sich bringt.
Das nun nichtmal mehr meine Erkundigungen nach dem Befinden wirklich gefragt sind, enttäuscht mich.
Im Normalfall hätte jeder an meiner Stelle den Kontakt schon abgebrochen dessen Kommunikation zu 90 Prozent in eine Richtung verläuft.
Auf Anrufe wird da erst gar nicht mehr reagiert, und auf Textnachrichten mit normaler Länge wird nur noch mit einem ultimativ jeweils passenden Wort geantwortet.
So stelle ich nun fest, das ich meine helfende Hand und meine aufmunternde Kommunikation subjektiv überbewerte und das ich ihn damit nur irgendwie nerve.
Also stelle ich nun fest, das jedes „nachlaufen“ auch irgendwie seine Grenzen haben muss und daher habe ich beschlossen, den Kontakt zu ihm zwar nicht eingeschnappt einzustellen, aber dennoch auf das gleiche Niveau zu reduzieren, mit dem mir hier geantwortet wird.
Ich habe die Phase hinter mir, ihn nach den Maßstäben einer echten Freundschaft zu messen, aber offensichtlich muß ich selbst den herabgesetzten Maßstab immer mal wieder korrigieren und in dem Falle nun absenken.
Ab hier und jetzt werde ich bis auf weiteres auch nur noch auf Fragen pragmatisch antworten.
Sinnbildlich schlage ich unsere gemeinsame Tür nicht zu, aber ich achte nicht mehr drauf, ob am anderen Ende jemand an dieser Tür vorbeigeht.

Mitten im Frühling

Der Tag heute erinnert eher an einen Tag im März.

Überall Sonne …mir gefällt es.Auch wenn das nun so gar nicht zur Weihnachtsstimmung passt begrüße ich dieses Wetter heute, nachdem die letzten Wochen irgendwie alles nur graue Suppe war.

Dezember

Donnerstag der 1.Dezember und mir geht es heute deutlich besser.
Das Gefühl des blinkenden Akkus, was ich gestern hatte, ist heute nicht mehr da.
Durch Zufall heute auf der Arbeit auf das Thema gekommen und festgestellt, das es in den letzten Tagen nicht nur mir so ging.
Vielleicht trifft es ja zu und dem müden und ausgelaugten November folgt nun wieder ein energiereicher und kraftvoller Dezember.

10 Jahre Bloggerei

Es wird nächste Woche passieren.
Dann wird sich der Tag das zehnte mal wiederholen, an dem ich angefangen habe, meine Gedanken (und das was ich dafür halte) in mein Blog zu stellen.
Ganz gegen meine Art, bin ich bis heute nicht davon abgewichen, hab mich nicht einmal vom Aus meines Bloghosters aus dem Konzept bringen lassen und habe nun die Regie selbst übernommen und habe meinen Blog mit WordPress den Tod von Blog.de überleben lassen.
Warum ich schreibe, weis ich mittlerweile, denn mir geht es (fast) gar nicht um das gelesen zu werden oder möglichst viele Menschen zu treffen und schon gar nicht möglichst viele Meinungen.
Bis heute hat das Schreiben für mich einen selbsttherapeutischen Charakter.
Auf der einen Seite hinterlasse ich hinter mir eine digitale Spur meiner Gedanken und Gefühle, auf der ich selbst ab und zu mal zurückblicke, wann ich wo war und wie ich mich dabei gefühlt habe. Neben der Tagebuchfunktion hat dieses noch den angenehmen Beigeschmack , das die Sache offen liegt, für jeder man lesbar…jederzeit.
Dieses gibt das Gefühl, etwas bleibendes zu schaffen, und sei es nur der Gedankenmüll, der bis zum letzten Tag in den Weiten des Internets liegt und mich damit überdauert hat.
Was mir am meisten hier das Gefühl von „zu Hause“ gibt, ist die Faszination, das alles hier geschriebene irgendwie weg von der Seele ist. Selbst das größte Problem scheint irgendwie geteilt und weggeschrieben, wenn ich es hier von mir gelassen habe. So funktioniert mein Blog, wie ein großer Bruder der immer ein offenes Ohr hat und immer zuhört und mir damit meine Last nimmt.
Im Kern gibt es jedoch den Gedanken, das meine Gedanken immer wieder von jemanden aufgeschnappt werden und egal, wie belanglos sich das alles liest, vielleicht irgendwas bei einem anderen Menschen bewirkt, bewegt und damit verändert und im Idealfall sogar bereichert.
Vielleicht gibt es Ihn oder Sie, die sich durch einen Gedanken bestätigt oder verstanden fühlt oder sich vielleicht der Angst genommen sieht.
Der Traum, man könnte mit seinen Gedanken etwas bewirken und sei es noch so subtil, ist eigentlich der Kern meines Bestrebens, so viel wie möglich von meinem Inneren selbst offen zu legen.
Der Idee die Mauern der Scham zwischen uns einzureißen und uns offen über unser Innerstes auszutauschen…von Mensch zu Mensch.
Und dieser Traum wärmt mich nun bald schon seit 10 Jahren….

Der letzte Novembertag

Es sind die letzten Stunden im Monat November und irgendwie bin ich froh drum.
Dieses nasskalte und dunkle so typische Novemberwetter hat mir in den letzten Tagen irgendwie ganz schon Kraft, Energie und Nerven gekostet.
Irgendwie liegt mir diese Jahreszeit dieses Jahr besonders über auf der Seele. Sonst bin ich gegen Wetter und co eigentlich immer sehr unempfindlich gewesen, aber dieses Jahr scheint alles anders.
Schon in der letzten Nacht wenig geschlafen, bin ich heute doch recht gut durch den Tag gekommen.
Doch schon auf dem Weg nach Hause, wenn Körper und Geist den Arbeitsalltag so langsam hinter sich lassen, kam eine unerwartet hohe Erschöpfungswelle.
So das ich erstmal zu einem verspäteten Mittagsschlaf ansetzte, der auch auf Anhieb klappte.
Nach diesem kleinen Schlaf zwischendurch fangen nun die Kopfschmerztabletten an zu wirken und das Geräusch von Winterreifen auf nassen Asphalt vorm Fenster ist nicht mehr ganz so nervig.
Mir ist bekannt, das es immer gute und schlechte Tage geben wird, aber heute war so ein Tag, an dem irgendwie alles schnell Zuviel wurde, und das obwohl ich mich über zu viel Stress eigentlich nicht beschweren kann.
Trotzdem ist die seelische Verfassung ein ständiges auf und ab und derzeit scheine ich damit im Keller zu sitzen und gerade deswegen kotzt mich vielleicht dieses Novemberbild da draussen erst recht an?
Noch ein Grund, um nun das Ende dieses Monats zu feiern…der olle November geht..ein guter Dezember kommt..so hoffe ich.

Der Winterschlaf in mir

Es ist nicht von der Hand zu weisen, das ein kleines Winterschlafgefühl irgendwie noch in uns steckt.
So fühle ich mich derzeit so, als würde ich irgendwie runterfahren, in einen anderen Modus.
Im Sommer noch oft genug draußen und voller Energie, und gerade noch vor ein paar Tagen war mir diese „Couch-Mentalität“ irgendwie noch zuwider.
Doch nun beginnt es mir zu gefallen, sich zu Hause vor Couch und TV aufzuhalten.
So wie runtergefahren in einen passiveren Modus, angepasst an die dunkle Jahreszeit scheint es so, als würde die lange Nacht nur kurz durch ein Dämmerlicht unterbrochen.
Mehr Dunkelheit als Tageslicht suggeriert auch , das man zur Ruhe kommen soll und wenn an den paar Stunden Tageslicht auch noch das Wetter von seiner ungemütlichsten Seite zeigt, dann fährt man erst so recht in seinen eigenen Ruhemodus des Jahres.
Vielleicht ist es auch gut so, Winterruhe und Sommeraktivität je nach Jahreszeit abzuwechseln? Wäre man das ganze Jahr durch gleich aktiv, wäre das doch irgendwie immer das gleiche und man könnte es nicht geniessen, wenn sich nun wieder etwas im Leben ändert.
So kann ich bewusst etwas runterfahren und es dann genießen, wenn ich dann wieder (zusammen mit der Natur) mich so fühle als würde ich zu neuem Leben erweckt und wieder neue Kräfte spüren, so als wäre ich super ausgeschlafen.

Montag

Es ist Montag und es kam, so wie es sich schon das ganze Wochenende angedeutet hatte, ich blieb heute noch mit meiner Tochter zu Hause, die am Sonntag erfolgreich meinen Novovirus übernommen hatte.
Der Kleinen geht’s wieder gut und ich genoss noch einen weiteren Tag zu Hause, in Ruhe, fern der Arbeit, so wie einen zweiten Sonntag in Folge.
So wird diese Arbeitswoche für mich auf vier Arbeitstage zusammenschrumpfen, was mir aber derzeit ganz gut entgegenkommt.
Und auch wenn dieser freie Montag, dann doch recht planlos und faul über die Bühne ging, ist es vielleicht genau diese Zeit, die ich noch brauchte um meine Akkus wieder zu laden.

Zurück zu Sky

Knapp ein Jahr ist es her, als mein Sky-Abo nach 17 Jahren Dauernutzung von mir gekündigt wurde.

Immer mehr Werbung und ein immer dünneres Angebot bei gleichzeitig steigenden Gebühren und abnehmenden Kundenservice, da musste mal ein Schlussstrich her.

Gleichzeitig schossen andere Anbieter wie Netflix oder Amazon Prime aus dem Boden und das ging wohl auch an Sky nicht vorüber, ihr Angebot zumindest etwas anzupassen.

Und so finde ich mich nun doch in der Welt von Sky wieder, wenn auch nur als „Ticketkunde“ , was mir aber völlig ausreicht.So muss ich nur das kaufen, was ich auch benutze, ohne Abo und ohne irgendwelche Bindungen.So gefällt mir das.

Mit Sky kommt für mich zur Zeit auch nur die Fußballbundesliga in Frage, da sich der Rest mit Filme und Serien nicht so einfach erschließt wie bei Amazon oder Netflix.

Immerhin , bin zurück..immer mit dem Wissen, das ich diesen kleinen Kasten sofort in den Müll befördern kann, sollte ich meine positive Meinung über diese Sache, die ich bisher noch habe, ändern sollte.

Aber bis hierhin hat Sky in meinen Augen mit diesem Angebot alles richtig gemacht.

Independence Day 2

Hab mir gestern mal einen Film bei Prime geklickt, dessen ersten Teil ich damals richtig gut, gelungen und irgendwie kultig fand.Die Fortsetzung von Independence Day, ist zwar trotzdem ein kurzweiliger Filmspass aber dennoch auf der einen Seite keine richtige Fortsetzung, da alles um die Geschichte sich so anfühlt, als würde ich Star Trek im Jahr 2200 gucken.In anderen Szenen fühlt man sich dann wieder so parallel an den ersten Film erinnert, als hat man hier den ersten nur nachgespielt.

Einmal gesehen, und das reicht auch, ist von kultigen Alienfilm von 1996 nicht so viel übrig.Vielleicht hat man aber auch seit dem auch nun schon alles irgendwie gesehen und die neuen supercoolen Darsteller, haben den Witz nicht, von dem die Sache früher lebte.

Bevor ich mir in weiteren 20 Jahren den dritten Teil antue, würde ich fast meinem…belasst es einfach dabei.

Nur weil einem nichts Neues mehr einfällt, muss man noch lange nicht alles irgendwie fortsetzen.

Ein Virus geht um

Es wahr anscheinend nicht zu vermeiden, das ich mit meinem Norovirus hier auch noch andere Familienmitglieder mit ins Aus ziehe.
Nun hat sich letzte Nacht auch noch meine Tochter, mit den mir so bekannten Symptomen, gemeldet und ist nun die Zweite in der Runde.
Trotz hygienischer Vorsicht, ließ sich dieses anscheinend nicht vermeiden.
Da ich noch sehr gut weiß, wie man sich dann so fühlt und die Tatsache, das ich hier die Ursache ihres Leidens bin, verstimmt mich heute sehr.
So hoffe ich, das dies vorerst der letzte Noroviruseintrag war.

Ein kleines Tief

Nach diesem aktiven und gut genutzten Sommer, fällt dieser Wandel nun schon sehr kontrastreich auf. Da man nun witterungsbedingt eigentlich die meiste Zeit im Haus verbringt und der kurze Tag die Fensterscheiben schnell schwarz färbt, bleibt eigentlich immer öfter nur eins übrig..Couch und Fernsehen.

Auf die Dauer ist dieses ständige drinnenhocken schon etwas deprimierend.Es fehlt irgendwie das Licht und das Leben draußen.

Normalerweise habe ich keine Probleme mit der dunklen Jahreszeit, aber wenn die Erlebnisse im Sommer und das Leben jetzt in der dunklen Zeit so gegensätzlich ausfallen, dann hat das schon ein gewisses „Vorbeigefühl“ .

So kann ich nur auf ein kleines Tief hoffen, und einfach versuchen auch diese Zeiten einfach so zu genießen wie sie eben sind.

Und im Hinterkopf zu denken…der nächste Frühling ist bereits unterwegs.

Essen bei den Schwiegereltern

Lange nicht da gewesen und so würden wir heute zum Essen eingeladen, wobei gleich ihre ganzen Eindrücke aus Asienreisen mit verkocht wurden…aber gut.

Entspannt

Entspannte Katzen haben entspannende Wirkung auf Menschen.

Mediathek

Zwei Dinge zur gleichen Zeit im Fernsehen.Früher musste man sich dann einfach entscheiden, später nahm man das auf Video auf, was man nicht gleich sehen konnte.

In Zeiten von Mediatheken kann man schon direkt nach Ausstrahlung direkt auf eventuell verpasste Inhalte zugreifen und ich stelle mir nun die Frage, wann Streaming von einzelnen Inhalten das Dudelfernsehen gänzlich ablösen wird.

Warum sollte man auch, mit Ausnahme von Live-Events, auf fertige Inhalte nur bei vordefinierten Zeiten sehen können, sondern dieses sich generell dann aus der Mediathek ziehen, dann wenn es einem einfach passt.

Möglicherweise ist der Tod des herkömmlichen Fernsehens näher als man ahnt, denn bereits die neu Heranwachsende YouTube-Generation (meine Kinder) kommen schon heute komplett ohne Dudelfernsehen aus und vermissen nichts, sondern klicken sich genau das zusammen, was sie in dem Moment gerade konsumieren wollten.

Fernsehen nach der Uhr…stirbt vor sich hin…spürbar.

Stromberg

Seit Jahren immer wieder mal am Wickel die Serie, und jetzt wo ich krank ans Bett gebunden bin, herrscht genug Langeweile, um jetzt eine Staffel nach der anderen einfach mal so durchlaufen zu lassen.

Es kommt anders…

Hätte alles so prima laufen können, jetzt wo ich mit meinem Laufsport wieder angefangen habe, und es so gut geklappt hat, fühlte ich mich auf dem richtigen Weg der guten Gesundheit.
Keine sieben Stunden nach dem Lauf stoppte mich ein kleiner Novovirus, der mich nun für gestern und heute einmal komplett aus dem Verkehr gezogen hat.
Zunächst hatte ich die Überbelastung des Laufes und die Kotzerei irgendwie in einen gemeinsamen Kontext gebracht, aber der heutige Arztbesuch belehrte mich eines Besseren.Augerechnet, jetzt wo ich mich mal zu einem, mehr als notwendigen, Sportporgramm aufraffe, haut mich so ein Virus aus den Latschen.
Auf der anderen Seite bemerke ich, das ich diesen Herbst eigentlich noch garnicht richtig krank war.
Eigentlich gehöre ich zu den ersten Kandidaten mit schwachen Immunsystem, der sich eine Erkältung oder ähnliches einfängt.
Nachdem die Kombination von Brechdurchfall und Muskelkater eines ersten Laufes mehr als unangenehm ist, bin ich froh, das es mir ab heute morgen bedeutend besser geht.