Erster Lauf

So heißt es immer, wenn ich den inneren Hund besiegt habe, und mich nach den ersten gelaufenen Metern wieder so im Sportprogramm sehe, als wäre es nie anders gewesen.

Da ich nie weiß, welcher jeweils der letzte Lauf war, bevor mich wieder der Elan und die Lust zum Laufen verlässt, sind lediglich die vielen Neustarts in den Alltag mit Sport dokumentiert.

Schuld ist in diesem Fall meine Frau, die heute morgen ihren ersten Lauf vorgelegt hat und mich damit irgendwie so beeindruckt hat, das ich mir dann im Laufe des Tages überlegte, auch wieder mit dem Sport anzufangen.

Nun liegt der erste Lauf hinter mir und ich bin erstaunt, wie gut ich meine übliche kleine Runde von fast vier Kilometern gemeistert habe.

Nun herrscht in mir dieses übliche “ ach dem Sport“ Gefühl, bei dem sich die Überanstrengung einfach nur gut und zufrieden anfühlt.

Vater und Sohn

Manchmal kommt es ganz spontan und immer wenn es so spontan passiert, dann wird es wirklich gut…ein Gespräch zwischen meinem Sohn und mir.
Mit einer simplen Frage kam der (fast) 12 Jährige heute zu mir und irgendwie kamen wir von einem Thema zum anderen.
Aus einer Situation, die ihn irgendwie im Leben bedrückte wurde (in meinen Augen) ein gutes und sehr konstruktives Gespräch.
Schön, das man einfach mal nur so reden kann und ich bin froh, das wir trotzdem irgendwie einen Draht zueinander finden, auch wenn es der Alltag uns eigentlich so auf Routine trimmt, das alles seinen gewohnten Gang geht.
Umso schöner, das ich trotz alledem immer noch eine feste Ansprechperson für meine Kinder bin und das es Momente gibt, die ergeben sich einfach und auf einmal habe ich dann auch nichts anderes vor, als mit ihnen erzählend zwei Stunden in der Küche zu sitzen.

VfB Stuttgart

Endlich war es soweit.Seit zwei Jahren hoffe ich auf den Abstieg des VfB Stuttgart in die zweite Bundesliga.Nicht aus bösem Willen, sondern um einmal den VfB bei „uns“ spielen zu sehen und vielleicht einmal mit dem eigenen Verein ins Gottlieb Daimler Stadion zu kommen und diesen Verein einmal vor heimischer Kulisse zu erleben.Ich weiß selbst nicht, was mich an diesem fernen Verein fasziniert, aber es war gestern ein Highlight dieses Spiel zu sehen.

Das Größte war es aber, das wir im Anschluss an das Spiel mit Stuttgarter Fans, fast schon zufällig, ins Gespräch kamen.

Dieses Gespräch dauerte sehr lange und ging, basierend auf einer gewissen gleichen Wellenlänge, schnell in die Tiefe und gipfelte dann darin, das wir am Ende respektvoll unsere Fanschals tauschten.

Nun bin ich also im Besitz dieses Schals, der mich immer an dieses bewegende Spiel erinnern wird und an die Menschen, die ich nur über die gleiche Leidenschaft Fußball kennen lernen durfte.

Diese sympathischen Typen geben nun diesem VfB Stuttgart in meinen Augen noch zusätzlich ein sympathisches Gesicht.In Erinnerung an unseren tiefen Gedankenaustausch bin ich mir fast sicher, das Spiel werde ich irgendwann fast vergessen haben, aber die Erinnerung an diese Begegnung wird bleiben.

Jedes Gespräch verändert dich.

Der Umzug

Rückblick aufs Wochenende, erster Teil.
Am Samstag einem Bekannten bei seinem Umzug geholfen und somit gleich die goldenen Worte meines Schwiegervaters umgesetzt, undzwar…tue Gutes und vor allem für Andere.
Ihm nach, sollte man gute Taten immer sähen, ohne stehts zu vergleichen ob sich Saat und Ernte gegenseitig in einem guten Verhältnis stehen.
Wer reichlich säht, wird am Ende mehr haben, als er ernten kann, so mal seine Kernaussage, die zur inneren Zufriedenheit führen soll.
Und so sprang ich auch ein bisschen über meinen faulen Schatten und half dort beim Tragen mit und das auch durchaus gerne.
Auch wen ich am Abend wieder die Belastung am ganzen Körper spürte, glaube ich das diese kleine Belastung mir mal ganz gut tat…körperlich wie seelisch.
Mal wieder geholfen zu haben und mal wieder etwas für Andere getan zu haben, kann sich ganz gut anfühlen.

Meine innere Ruhe

Nach der körperlichen Erholung des Tages, verspüre ich nun, nach zwei Gläsern Bier nach einer sehr harten und kraftlosen Woche, die ersten Anzeichen einer geistigen Entspannung.
Jetzt, wo ich mich den halben Tag ausschlafen konnte, und mich endlich wieder halbwegs aufgeladen fühle, und nur einfach nur so mit dem Laptop auf der Couch sitze, überkommt mich ein Gefühl , auch seelisch wieder aufzuladen.
Ein Gefühl, endlich wieder die Ruhe gefunden zu haben, die seit Wochen fehlt, undzwar nicht die Ruhe um mich herum, sondern die Ruhe in mir selbst.
Ein schönes Gefühl, wenn man feststellt, das Körper und Geist irgendwie von selbst wieder in Einklang kommen und man sich einfach rundherum wohl fühlt.

Was für ein Freitag

Und schon wieder ist eine Woche vorbei und wieder einmal gibt es keinen typischen und sonst so gedankenverhangenen entspannten Freitag.
Der Arbeitstag endete für mich heute schon sehr früh, als sich mein Sohn von zu Hause meldete, das er heute nicht in die Schule wird gehen können, da es ihm nicht gut geht.
Arbeitstag abgebrochen und ab nach Hause, aber diesmal war alles nicht so schlimm wie gedacht, denn außer einer sich ankündigenden Erkältung mit ein wenig Fieber, ging es ihm dann schon bei meinem Eintreffen besser.
Aber da ich nun schon mal zu Hause war, nutzte ich den Tag auch für meine Entspannung.
Ich weiß gar nicht mehr richtig wann und wie, aber irgendwie bin ich dann doch auf der Couch eingeschlafen, und ich habe lange geschlafen.
Nachdem ich seit Tagen das Gefühl habe, irgendwie keine Energie zu haben und total platt zu sein, tat mir das erstaunlich gut.
So, das ich nach dem ausgedehntem Mittagsschläfchen soviel Energie nachladen konnte, das ich es sofort nach dem Auswachen bemerkte…es geht mir wieder besser.
Sonst bin ich nach einem Tagesschlaf erst richtig gerädert, aber nun hatte ich das Gefühl, die Ruhe bekommen zu haben, die dingend mal nötig war.
So bin ich dann natürlich auch nicht böse darüber, heute nicht meine komplette Spätschicht bis zum offenen Ende abarbeiten zu müssen, sondern es so passiert ist, was für mich heute echt das Beste war.
Das nun mein kleines Überstundenpolster stark abgeschmolzen ist, nehme ich in Betracht meiner deutlichen physischen und mentalen Besserung gerne in Tausch.
Sohn scheint es auch wieder deutlich besser zu gehen, zu gut wie ich finde.
Ich will ihm nicht unterstellen, das er sich heute einfach nur vor der Schule drücken wollte und gar nicht richtig krank war, aber vielleicht ging es ihm einfach nur so wie mir.

Akku alle

Irgendwie schleppe ich mich schon die ganze Woche durch den Tag hin bis zum Abend.

Irgendwie müde und dem Wetter angepasst irgendwie nicht so gut drauf und eher ohne Energie.

Vielleicht kommt jetzt gerade alles zusammen , denn jetzt ist arbeitstechnisch viel mehr los und die generelle Novemberstimmung ziehen einen einfach nur runter, vor allem physisch.

Mit meiner ungesunden Lebensweise und Ernährung fehlt vielleicht auch der Impuls, dem irgendwie entgegenzuwirken.

Nach zwei eher ruhigeren Wochenenden scheint Körper und Geist zur Ruhe zu kommen und damit vorerst im Ruhemodus eingerastet zu sein.

Erste Hürde im Spiel

Offensichtlich habe ich es geschafft, den sehr aufgeblähten Storymode am Anfang der Legion-Erweiterung in WoW hinter mir gelassen zu haben, denn nun befinde ich mich endlich im gewohnten Levelplay jwiedee.

Mir wahr schon klar, das es gerade am Anfang nicht ohne Intros und langen „Muss“ Quests gehen wird, aber das es diesmal so zäh ist, ist doch schon eher ein Dickicht durch das man durch muss.

Heißt ..erst jetzt kann es (wie gewohnt) weitergehen.

Supermond

Heute soll er ganze 50.000 Kilometer der Erde näher sein als sonst.

Besonders groß soll er sein…bei kurzem Hingucken…ja könnte wirklich sein.

Schade, das ich heute überhaupt keine Zeit und Nerven für so ein einmaliges Naturspiel habe, aber mehr als nur Vollmond scheint er auch heute besondere Kräfte zu haben.

Immerhin habe ich Kopfschmerzen.Leider.

WoW Legion

Angekommen in der neusten Erweiterung  des Spiels.

Kalt

Der erste richtig kalte Tag dieses Winters.Temperaturen weit unter Null und Scheibenkratzen.

Sonntagmorgen

Sonntagmorgenbeginn…muss sein…genau so..

Spieltag

Fast den ganzen Tag habe ich heute vor dem Spiel gesessen und mich wahrlich wieder in diese Welt ziehen lassen, wie ich es sonst nur vom Lesen kenne.

Daher ist die ganze Spielzeit heute keine vergeudete Zeit, so wie ich das früher immer ein wenig empfunden habe.

Wenn man so in eine Sache eintauchen kann und Spaß dabei hat, dann kann es keine Zeitverschwendung sein.

Der alte Nachteil ist auch der Neue…der Tag ist in ein paar Augenblicken vorbei, aber selbst das soll ja ein gutes Zeichen sein, die Zeit gut genutzt zu haben.

Blog.de Neustart??

Knapp ein Jahr nach dem Aus von Blog.de, entnehme ich der Webseite, das man dass Projekt Bloggingseite in Deutschland scheinbar doch noch nicht ganz aufgegeben hat.

Offenbar ist noch nichts raus und im Hintergrund wird gearbeitet.

Ob da noch mal was kommt, scheinen nichtmal die Betreiber selbst zu wissen…zu wünschen wäre es….

Urlaub in Ungarn

Im Jahr das 2011 das letzte Mal dagewesen , am Urlaubsort meiner Kindheit, wo ich zusammen mit meinen Eltern so ziemlich jeden Sommer verbracht hatte.
Irgendwann zog es mich dahin zurück und ich war dort, mit meiner Familie. Nach drei Jahren zurück in Ungarn hatte ich das Gefühl, diese Reise in meine eigene Vergangenheit ist nun auch ausgereizt und ich hatte das Gefühl nun das letzte mal hier zu sein, weil ich irgendwie ein innerer Kreis schloss.
Nun habe ich seit zwei Jahren immer wieder die innere emotionale Assoziation mit diesem Urlaubsort, wenn ich an den Sommer denke und irgendwas zieht mich nun wieder dahin.
Vielleicht ist jetzt genug Zeit vergangen, das man sich an Stellen zurückwünscht, die einem schon was bedeuten aber man nun wieder lange genug nicht da war?
Immer wieder sehe ich den Gedanken als angenehm an, mit meiner Familie wieder auf dem Weg zu sein. Auf dem Weg an einen Ort, der für mich der Ort des Sommers war und irgendwie auch noch ist.
Vielleicht hatte ich damals das Wiedersehen des Ortes mit meinen drei Besuchen in Folge auch irgendwie überreizt und nun zieht es mich wieder zurück an meine seelischen Wurzeln meiner Kindheit?

Nichts weiter..

In der doch sehr dürftig gewordenen Kommunikation mit meiner verkomplizierten Freundschaft, wollte ich mir die Höflichkeit nicht nehmen lassen, ab und zu nach dem werten Befinden Plus einem Floskelhaften „Was machst du heute so“ zu fragen.
In sporadischen Zeitabständen nachgefragt, bekomme ich fast immer die Antwort..“ok“ auf die Frage nach dem Befinden und „nichts weiter“ auf die Frage nach dem, was denn noch vor ihm liegt oder ihn vielleicht gerade beschäftigt.
Gerade dieses „Nichts weiter“ gibt mir zu denken, denn eigentlich trifft diese Aussage genau die traurige Tatsache seines Lebens.
Neben der Essenbeschaffung und 3 mal die Woche je 2 Stunden Sport in einem Fitnesstudio macht er wirklich nichts.
Zu meinem Erstaunen stellte ich sogar fest, das oft nicht mal der Fernseher auf Dauerbetrieb lief, wenn ich ihn mal spontan besucht hatte.
Ungläubig frage ich dann oft nach, was er gerade so gemacht hat, mit der bekannten Antwort…nichts weiter.
Ich frage mich, wie man einfach nichts machen kann, ohne irre zu werden oder das einem die Decke auf den Kopf fällt.
Hinzu kommt, das ich immer mehr beobachte, das er sich vom Leben immer weiter abwendet und sich auch immer schwerer aus dieser offensichtlichen Monotonie rausholen lassen will.
Da stellt sich mir ,die Frage, ob ein Mensch sich an diese flache Dasein irgendwie gewöhnen kann und damit zufrieden ist, wenn einfach mal so nichts passiert und es auch nichts am Horizont gibt, was verkündet das diese Ruhephase auch irgendwann wieder vorbei ist?

Hat er sich in dieser Situation des Lebens selbst abgeparkt oder ist er eher in sich gefangen in einem depressiven Gefängnis, aus dem er alle sporadischen Besucher heraus anlächelt, als würde es ihm gut gehen und alles ok sein?

In Gedanken über die beängstigende Tatsache, im Leben so rein Garnichts mehr vor zu haben..

Und wieder hier

Wieder in der alten Gegend.

Was nicht etwas wundert, das meine Gedanken in letzter Zeit öfters in diese alte Zeit zurückgehen.

Obwohl ich öfters hier bin, scheinen diese Flashbacks nicht abzunehmen, sondern kommen immer wieder mit der gleichen Tiefe…

Erinnerungen.

Zu Hause und spielen

Und Ruck Zuck ist schon wieder Donnerstag und die Woche damit fast gelaufen.

Erstaunt über das schnelle vorbeiziehen der Woche, nutze ich den früheren Feierabend, um es mir mit einem Bier vorm Rechner und damit vorm Spiel  bequem zu machen.

Spielen und abschalten, passt in diesen Tagen irgendwie ganz gut zusammen.

Gedanken im Sommer

Mit den Gedanken heute zurück in dem gerade vergangenen Sommer.Gerade jetzt, wo es immer grauer und dunkler wird.

Die Zeiten am Pool oder im Sommerurlaub schweben permanent durch meine Gedankenwelt.

Noch gar nicht so lange her, und schon die Gewissheit, den Sommer 2016 gut genutzt zu haben.

WoW

Nach so langer Zeit muss ich mich hier erstmal wieder zurecht finden.

Aller Ereignisse heute zum Trotz, das Spiel bringt mich runter und lässt mich irgendwie entspannen.