Spätherbst am magischen Ort
Schon fast persönliche spätherbstliche Tradition, hier am See eine kleine Runde zu drehen und zu sinnieren.
Gerade weil es immer um die selbe Jahreszeit ist, in der es mich hier her zieht, kann ich so gut zurückblicken über die Jahre, die frisch hinter mir liegen und nochmal nachgehen, was in ihnen passiert ist.
Vieles und vor allem Beständigkeit und Veränderung erkennt man erst mit einem gewissen Abstand, was mir dieser magische Ort ermöglicht.
Ein kleines Ritual in den letzten Zügen eines dahinsterbenden Jahres mit seiner Natur.Ein kleiner Rückblick..ganz kurz bevor schon alles wieder auf Weihnachten zeigt.
Currywurst
Noch ein Blick zurück
Blick zurück
Heute wieder in der alten Wohngegend gewesen und wieder fallen meine Gedanken sofort zurück und landen in der Zeit der Jahrtausendwende, als dies hier mein zu Hause war.
Die Gedanken kreisen um die alltäglichen, eigentlich unbedeutenden, Alltagsdinge die mich hier beschäftigten.Ich erinnere mich in leichter Melancholie, wie mein Alltag und mein Leben hier damals aussah und ich stelle wieder einmal fest, fast immer auf ein völlig erfüllendes Leben zurückblicken zu können.
Selbst wenn hier nichts einschneidendes oder wichtiges passiert ist, so habe ich hier einfach gelebt, und das durchaus glücklich und zufrieden.So dass ich heute mit einem Lächeln auf diese Zeit zurück blicken kann und mich einfach nur erinnern….wie es hier so war.
Urlaub 2017
..nimmt so langsam seine konkreten Formen an.
Schon im Sommer wurde beschlossen, das wir der Trauminsel Mallorca mal einen Sommer den Rücken kehren wollen und als Abwechslung im nächsten Jahr wieder einen Sommerurlaub an der Algarve verbringen werden, wo wir früher schon so oft den Sommer verbracht hatten.
Alte bekannte Unterkunft ist gebucht und nun auch schon die Flüge.
Gerade das buchen der Flüge hat für mich immer einen sehr symbolischen Charakter, denn nun hat der Beginn der Urlaubszeit eine sehr präzise Startzeit und ab hier kann man sich richtig auf die Zeit freuen, die man da verbringen wird.
Da wir die Örtlichkeiten vor Ort schon sehr gut kennen, laufen nun die Bilder im Kopf rum, was es dort nicht alles gibt, und was man auf jeden Fall nochmal machen möchte und schürt so die Vorfreude.
CoC
Sonntagmorgen
Freunde
Es war eher spontan, das mich ein Freund gestern Nachmittag mit seinen Kids besuchte.
Schnell ergab sich eine, für uns sehr typische, Situation.
Die Kids spielten mit meinen im Kinderzimmer und ließen sich nur ab und zu von der Spielkonsole wegzerren.
Wir saßen dann bis spät in den Abend in der Küche bei Bier und Musik.
Gute Gespräche so wie sie es Freunde ab und zu mal tun sollten folgen und ich bin froh , solche Freunde zu haben, mit denen ich mich immer mal wieder so hemmungslos austauschen kann.
Am Ende war uns dann beiden klar, wir machen sowas viel zu selten, aber es tut sehr gut, das wir uns überhaupt haben.
Freunde im Leben zu haben ist schon was ganz Großes.
Am Küchentisch
Ein Samstag
Ich bin zu Hause und irgendwie mal in einer ruhigen Situation.
Durch nichts elektrisiert oder aufgeputscht, einfach nur für mich.
Frau und Tochter sind unterwegs zum Shoppen und ich bin hier mit meinem Sohn alleine und geniesse etwas das totale runterkommen und diese Ruhe, das nichts vor der Tür steht und nichts wahnsinnig tolles gleich passieren wird.
Wie eine Atempause zwischen den Akten, in der man auch mal seelisch durchatmen kann, tut so gut.
Geniesse den Moment, auch wenn ich gerade nicht übertrieben gut drauf bin und nicht das Gefühl habe, dieses ist ein magischer Moment in meinem Leben.
Denn nur, wer die kleinen Täler der Ruhe zu schätzen weiß und sich auch in ihnen wohl fühlt, wird wahrscheinlich nicht immer von Gipfel zu Gipfel jagen müssen.
Freitag
Und wieder Freitag und dieser Freitag ist schon eher einer, der zu meinen typisch ruhigen Freitagen gehört.
Irgendwie noch ein bisschen beim Konzert letzten Montag und ein wenig mit den Gedanken noch gestern Abend, genieße ich einfach die Ruhe und die Tatsache, das dieses WE mal nicht viel geplant ist, sondern das Wochenende einfach mal so dahinplätschern kann…
Noch immer Musik in der Seele
Tag zwei nach meinem Konzerterlebnis „Crystal Castles“ und noch immer bin ich am verarbeiten und realisieren, was ich da eigentlich erlebt habe und wie sehr mir dieses schöne Erlebnis noch nachhängt.
Erst jetzt wird mir nach und nach bewusst, das ich beim Konzert selbst, zu überwältigt war, von dem was nun gerade in meinem Leben passiert, wahrscheinlich aber auch, weil ich auf diesen einen Moment so lange hinfiebern musste und nun noch nicht ganz fassen kann, das dieser Moment nun auf einmal da ist.
Und trotzdem bin ich immer noch so überwältigt, das ich dieses Konzerterlebnis am liebsten gleich nochmal hätte.
Da dies länger nicht möglich sein wird, fühlt dies sich an ,als würde nun was fehlen…die Tatsache, das ich es überhaupt erleben durfte, wie ein großes Geschenk, mit dem man überhaupt nicht gerechnet hat.
Crystal Castles Live
Schon sehr lange hängt mir ihr Sound immer wieder in den Ohren und es war eigentlich ein Glückstreffer und eine Bauchentscheidung, sofort nach Verkaufsstart mir zwei Konzertkarten zu sichern.
Seit Juli freue ich mich auf dieses Event und umso näher der Termin rückte, desto höher schraubte ich meine Erwartungen.
Gestern nun mit meiner wiedergewonnenern Freundschaft in diesem restlos ausverkauften Konzert.
Mir war schon vorher klar, das mich der Sound und die Lichteffekte irgendwie mit in ihre Welt nehmen würde, wie emotional mich das Ganze eingenommen hat, merke ich jetzt erst nach und nach.
Zweifellos ein schöner Abend mit „meiner“ ganz persönlichen Musik aber nach und nach wird mir klar, das dieses Erlebnis gestern wohl mein bestes Konzerterlebnis bisher sein wird.
Die emotionale Stimmung der Leute, die sich von der gleichen Musik bewegen und berühren lassen, die doch kaum (wenn man mal so rumfragt) jemand kennt.
Party mit Gleichgesinnten..Musik und Gefühle teilen..dieses Erlebnis und diese Eindrücke werde ich immer als ein Highlight meines Lebens betrachten.
Kann das Erlebte selbst jetzt in der Nachbetrachtung noch nicht richtig in Worte fassen…aber das gelingt bei Enotionen ja eh in den seltensten Fällen.
Neues Buch
Gerade vor ein paar Tagen das Buch „Das Kind geschafft, was ich ja schon im Sonner begann zu lesen und wegen der mangelnden Zeit erst jetzt auslesen konnte, habe ich mir nun doch den neusten Fitzek Roman „Das Paket“ gekauft und auf mein EBook geladen.
War ne absolute Bauchentacheidung gleich wieder auf meinen Zugang zum Lesen zu setzen, wenn der Lesestoff erstmal drauf ist.
Zum anderen kam das Buch gerade aus und irgendwie hatte ich darauf hin hingefiebert und will nun auch mal unter den früheren und ersteren Lesern sein.
Dieser Sonntag
Nach dieser kräfteraubenden Woche sind wir faktisch heute gar nicht erst aufgestanden.
Die Tatsache das die Kinder bei den Schwiegereltern waren und wir gestern wieder einen langen berauschenden Konzertabend hatten, bot es sich an, heute lange genau das zu tun, nach was einem eigentlich ist.
Vom Ausschlafen zum Frühstücken und danach wieder ins Bett und hemmungslos weitergeschlafen.
Eigentlich kann ma fast behaupten, ich hätte den ganzen Tag durchweg verschlafen und ihn nur ab und zu durch faulenzende Wachphasen unterbrochen.
Aber so krass dieses auch klingt und ich jetzt trotzdem so müde und schlaftrunken durchhänge wie selten, habe ich das Gefühl, das dieser Tag in genau diesem Erscheinungsbild, mir einfach nur gut getan hat.
So bin ich auch ohne Panik, sollte ich wider Erwarten heute kein richtigen Schlaf mehr finden, habe ich doch das beruhigende Gefühl, ein kräftiges Plus auf meinen Schlaf- und Erholungskonto zu haben.
Die erste Ente
Konzert
Diesmal InExtremo.
Das zweite Mal innerhalb von zwei Jahren das ich hier bin, gleiche Band in der gleichen Halle.
Und wieder unfreiwillig in Gedankem, was in dieser Zwischenzeit alles in meinem Leben passiert ist und welchen guten Ausgang das hatte.
Es ist schon komisch, jetzt ein Event zu erleben, dessen Planung wir schon vor knapp einem Jahr beschlossen hatten, als wir in Dänemark in dieses Jahr starteten, das nun auch fast wieder rum ist.
In beiden Erinnerungen ist mehr Zeit vergangen als gefühlt, demnach hatte dieser Abend gleich mehrere Bedeutungen, was ich gleich mehrfach genießen konnte, das ich heute hier bin..und da, wo ich bin.
Entscheidung
Heute mich bewusst gegen den Besuch des heutigen Heimspiels entschieden.
Erstens um die Kette der kräfteraubendem Erlebnisse nun doch nicht so eng zu halten, wie einst geplant und zum anderen um mir mal einfach zu Hause zu bleiben und Zeit mit den Kindern zu verbringen.Immerhin geben wir sie in letzter Zeit viel zu oft ab, um für uns allein zu sein und unseren Spaß zu haben.
Daher bereue ich heute nichts…und das Spiel gabs heute nur bei Sky..und verloren wurde es auch.
Ich dagegen habe heute was gewonnen.
Pokalreise
Erst jetzt langsam realisiere ich, welch ein Traum sich mitten in dieser Woche für mich erfüllt hat.
Einmal beim BVB im Westfahlenstadion sein, am liebsten natürlich mit dem eigenen Verein.
Es ist nun schon zwölf Jahre her, als ich extra mal hier war um mir den Traum zu erfüllen, das legendäre Westfahlenstadion anzusehen..von außen und außerhalb des Spielbetriebs.
Ich ging dabei einem Traum nach, der mich immer wieder heimsuchte, also musste ich mal hier her.
Nun zwölf Jahre später verbringe ich hier das Spielerlebnis des Jahres zusammen mit meinen Freunden..unbeschreiblich.

















