Alte Wohngegend

Und wieder treibt mich der Zufall in meine alte Wohngegend.

Kurz beim Anblick den Flashback genießen und erinnern, wie es früher hier so war und vor allem wie lange das schon wieder her ist.

Mittlerweile bin ich schon 12 Jahre weg von hier.

Kino

Das war genau das Richtige für diesen Sonntagnachmittag.

Ein Gang ins Kino, undzwar nicht ins übliche Cineplex sondern hier ins Kiezkino, fussläufig zu erreichen.

Dori ist gefunden worden , sogar mal wieder in 3D und es war ein kurzweiliger Spaß für die ganze Familie, auch wenn der Film an „Findet Nemo“ nicht ganz rankommt.

So hat das faule Wochenende gleich zwei Höhepunkte, die eine entspannende Zeit einbetten.

Kino hier um die Ecke, könnte man eigentlich öfter  machen.

Wochenendgedanken

Ausgeschlafen und nach dem Frühstück nochmal hingelegt und nochmal eingeschlafen.
Irgendwann aufstehen und dann Mittag essen und seit dem faul auf der Couch.
Es ist ein Wochenende wie schon lange keins mehr, an dem ich so rein gar nichts vor habe und wahrscheinlich auch genauso faul und entspannt an mir vorbeiziehen lassen werde.
Nicht ein Gedanke daran, das ich irgendwas verpassen könnte, denn diese faule Runde tut mir wahnsinnig gut.
Wahrscheinlich ist auch der schöne Abend gestern mit daran schuld, das ich überhaupt nicht das Gefühl habe, dieses Wochenende irgendwie ungenutzt zu lassen.
So ein Krafttankendes Wochenende hat mir gefehlt und war mal richtig notwendig.

Nur wenn man ab und zu stehenbleibt und sich umsieht und die Ruhe und den Stillstand geniessen kann, hat man ein Gefühl für die Geschwindigkeit, in der man sich sonst durch sein Leben bewegt.

iPad vs. Netbook

Bin immer wieder am hin und herüberlegen gewesen, was für mich das mobile Gerät sein soll, das ich auf Reisen mitnehmen sollte und auf was ich beim nächsten technischen Upgrade setzen sollte.
Habe mich nun endgültig für die alte Notebook-Variante entschieden, weil es mich schon irgendwie nervt, das man beim Surfen mit dem iPad automatisch immer gleich auf der „optimierten“ mobilen Webseite landet, die in meinen Augen einfach oft der eigentlichen Webseite in Qualität und Nutzbarkeit weit unterlegen ist.
Ausserdem ist ein Touchdisplay nicht immer von Vorteil und gerade beim Ausfüllen von Onlinedokumenten eher umständlich.
Daher werde ich weiter auf Klappcomputer setzen und mein alterndes iPad nicht durch ein Neues ersetzen.

Der perfekte Freitag

Es war wieder Freitag, und es war wieder mal ein sehr schöner.
Der perfekte Tag fing damit an, das ich nur einen sehr kurzen und sehr entspannten Arbeitstag zu bewältigen hatte und bereits um 12 Uhr Mittags ins Wochenende starten konnte.
Da ich das schon vorher wusste, verabredete ich mich mit meiner eins so verkomplizierten Freundschaft.
Ab Mittag verbrachten wir den Tag und den Abend in der Küche sitzend, bei Musik, Pizza, Bier, Whisky und noch einigen anderen Dingen und unterhielten uns über alle möglichen Dinge des Lebens und der Welt und ich stelle wieder einmal fest, das sich das Verhältnis zu meiner sonst so komplizierten Freundschaft irgendwie immer mehr entwirrt und unkomplizierter wird.
Somit tat dieser Tag/Abend mal so richtig gut und ich kann das als angenehme Zeit in meinem Gedächtnis lassen und mit dem Wissen, das wir beide wieder immer besser klarkommen, hinterlässt ein gutes, ein zuversichtliches Gefühl, doch keinen Freund verloren zu haben.
Als Krönung des ganzen habe ich heute morgen festgestellt, das ich gut geschlafen habe und keinen Kater mit in den neuen Tag genommen habe, was anhand des der leeren Whiskyflasche in der Küche schon ein kleines Wunder ist.

Poker

Nachdem ich über den letzten Jahreswechsel so erfolgreich ans Pokerspielen rangeführt wurde, habe ich nun den Entschluss gefasst, mir selbst so ein Set zu zulegen.

Heute war der schwere Koffer in der Post, jetzt kann es losgehen.

Hart am Wind

Die ganzen letzten Monate dümpelte man in der Firma so hin, wie in einem sozialistischen Freizeitverein.
Arbeit kam und ging und jeder arbeitete ein bisschen „nach eigenem Zeitermessen“, und auch ich nahm mir oft die Freizeit, die ich gerade brauchte und das Arbeiten auch nur als Unterbrechung meiner Freizeit gesehen habe.
Diese Zeiten scheinen nun vorbei, denn die Zahlen des Schaffens der letzten Wochen liegen nun auf den Tisch und sehen wahrscheinlich so aus, wie ich mir das schon dachte, undzwar sehr mau.
Wäre ja auch sehr verwunderlich, wenn diese Firma die einzigste wäre, die hier jedem Gesetz der Marktwirtschaft widersprechen würde und sich auf Dauer Faulheit und Gleichgültigkeit in steigendem Erfolg auszahlen würde.

Somit find ich den Fall auf den Boden der harten Realität gar nicht mal so verkehrt, denn nur so ist eine optimierte Neuausrichtung überhaupt erst denkbar.
Auch wenn sich jetzt für mich im Kundenaufbau einiges ändern wird und etwas mehr Stress entsteht, kann ich damit leben, denn der Stress wirkt auf alle gleich und für mich ändert sich eigentlich am wenigsten.

Willkommen neue Zeiten.

Die ersten kalten Tage

Die warmen Tage sind vorbei und wohl auch die Tage in denen man noch gerne in den Herbst geht und sich über die letzten warmen Sonnenstrahlen freuen kann.
Heute präsentierte sich der Oktober wie ein typischer November und zeigt in einem nasskaltem Temperatursturz an, das es Herbst wird.
Und kaum ist der erste nasskalte Tag dieser Herbstsaison da, schon fühle ich mich wie ständig ausgekühlt und dieses Gefühl erinnert mich das Gefühl, was man hat, bevor eine große Erkältung in einem ausbricht.
Der erste von diesen Tagen wirkt dann immer ganz besonders düster, so als wenn sich der Körper erst daran gewöhnen muss, das nun nichtmehr soviel Wärme zur Verfügung steht und nun es darum geht, den eigenen Körper umzuschalten, selbst genug Wärme zu produzieren um die Körpertemperatur zu halten.

Powerhuhn

In Anbetracht dessen, das um mich rum noch immer alles niest und schnupft…und ich nicht Krankwerden darf..vertraue ich auf die magische Kraft des Huhns.

Meer übergesehen

Wenn ich so auf dieses Jahr zurückblicke, stelle ich fest, das ich wohl in diesem Jahr so oft am Meer war, wie in keinem anderen, zumindest nicht bewusst.
Ist es sonst so, das ich bei der Heimreise, also weg vom Meer, mir schon immer überlege, wann ich wohl wieder am Meer bin und wie ich dort hinkomme, um irgendetwas zu haben, auf das ich mich schon „vor“ freuen kann, ist es diesmal anders.
Eine tiefe Zufriedenheit, das ich nun zu Hause bin macht sich breit und derzeit zieht mich nichts weg und auch nichts zum Meer.Ganz im Gegenteil, mein Meer-Akku scheint irgendwie diese Tage voll aufgeladen zu sein ,das es gar keinen Bedarf an Meeresrauschen oder Meerblick gibt.
Auch sonst hält sich das Fernweh in Grenzen, was sonst bei mir eigentlich immer leicht vorhanden ist.
So freue ich mich auch richtig auf das kommende Wochenende einer verkürzten Arbeitswoche, in der mal so rein gar nichts geplant ist und wahrscheinlich auch nicht viel passieren wird.
Vielleicht ist dieses, genau das was ich jetzt brauche, nachdem ich seit Wochen wie unter Dauerstrom stehe um immer wieder irgendwie was los ist, bei dem ich unbedingt dabei sein muss.
Ich geniesse nun einfach mal das Gefühl, in einen Hafen einzufahren.

FC Hansa

So oft hier in Rostock gewesen und jedesmal schwebt mir der Gedanke vor, mir einmal das legendäre Ostseestadion aus der Nähe anzusehen.

Heute war es soweit, um an diesen immer wiederkehrenden Gedanken mal einen Haken zu machen , und wahrscheinlich damit Platz für neue Gedanken zu lassen.

Warmes Abendessen

Gestern Abend gabs es das große gemeinsame Abendessen.Hier an der Ostsee ein verlängertes Wochenende mit der Großfamilie und einmal alle an einem Tisch.

Bei warmen und gutem Essen ist nicht nur die Speise warm, sondern auch diese geborgene Atmosphäre , die Kraft gibt, ohne das man es merkt.

Einfach wohlfühlen und genießen.

Molly

Wenn schon mal wieder in Kühlungsborn, dann muss auch ne Runde mit einem Dampflokgezogenen Zug sein.

Die Faszination Zugfahrt, die mich früher so fesselte, ist kaum noch vorhanden.

Kühlungsborn

Nach ganzen 11 Jahren bin ich wieder hier und muss feststellen, wie sehr sich dieser Ort in de Zeit verändert hat.

Hatte ich Kühlungsborn als eher kleines verschlafenes Nest in meiner Erinnerung, in dem nach der Sommerhochsaison nichtmehr allzuviel los ist, staune ich jetzt über das Treiben hier Anfang Oktober.

Überall haben neue Geschäfte und Cafés aufgemacht und es sind Eintausend mal mehr Leute hier unterwegs, was dem ganzen schon einen sehr belebten, zu vollen Charakter gibt.

Man schiebt sich hier, die nun endlos scheinende Strandsteasse hinab…

Erkenne den Ort wieder, aber dann auch wieder nicht.

Somit war es zwar eine kleine Reise an einen Ort mit Erinnerung, aber so ist nichts von dem wieder zu erkennen, was hier für meine Erinnerung steht…und somit bleibt meine Zeit hier auch so in meiner Erinnerung.

Warnemünde

Und wieder in Warnemünde..wohl das dritte mal allein in diesem Jahr.

Doch diesmal ist alles anders, denn ich bin nicht allein hier und wandere nachdenklich den alten Strom rauf und runter und muss mich dann an die Zeiten und Erlebnisse erinnern, die ich hier hatte.

Heute bin ich mit meiner Familie hier und schon scheint das Erlebnis Warnemünde wieder emotional ausgefüllt.

Jetzt, wo ich wieder das positive Gegenerlebnis habe, merke ich wieder, wie leer es sein muss, auf Dauer allein durchs Leben Schlappen zu müssen.

Das stimmt nachdenklich…sollte es auch.

Strand

Ein vier-Stunden-Spaziergang am Strand liegt hinter mir, und genauso fühle ich mich.Durch aber glücklich durch.

Einmal bis nach Heiligendamm und zurück…

Oktober

Erster Morgen hier an der Ostsee und die viele Reiserei dieses Jahr zeigt Wirkung , denn in den ersten Sekunden nach dem Aufwachen, weiß ich zwar das ich mich wieder auf einer Reise befinde, aber nicht wo.

Bei meiner Orientierungsphase fällt mir wieder ein wo ich bin und das heute auch schon wieder ein neuer Monat ist.Ich habe das Gefühl , der September ist einfach nur so an mir vorbeigefallen und hat irgendwie garnicht stattgefunden.

So wird mir bewusst wie weit das Jahr sich auch schon wieder weitergedreht hat, seit dem wir das frische neue Jahr unweit von hier in Dänemark begrüßten.

Wäre das Jahr ein Tag, hätten wir es jetzt schon 18 Uhr.

Angekommen

Wieder zurück an der Ostsee, beziehen wir als erste der Großfamilie die Fischerhütte, die für uns für dieses verlängerte Wochenende in Familie unser Heimatadresse sein soll.

Nachdem ich dieses Jahr wohl so oft am Meer war, wie in keinem anderen Jahr, nutzt sich dieser Meer-Effekt auch nicht ab und ist immer wieder eine Wohltat für die Seele.

Linumer Bruch

Die ewige Station.Fast immer beim verlasen der Stadt Richtung Norden, ist dies der erste Rasthof nach überstandenem und überfülltem Berliner Ring.

Erst ab hier bewegt man sich wirklich von der Stadt weg und verlässt den gewohnten Kreis.

Heute wieder in Richtung Ostsee, ein großer Familienausflug steht an…

Ein Kopfschmerztag

Den ganzen Tag schon plagen mich diese unterschwelligen Kopfschmerzen.

Kopfschmerzen dieser Art, die sich selbst durch Paracetamol nicht beeinflussen lassen und trotz Medikamente sich nicht völlig unterdrücken lassen.

Erfahrungsgemäß heißt es dann abwarten bis die Zeit rum ist und die Plage mich von allein wieder verlässt.