Frühling auf dem Balkon

Das hatte ich lange nicht.

Im T-Shirt auf dem Balkon sitzen, ein Feierabendbier genießen und in den blauen Himmel starren.

Eigentlich das letzte Mal, zu der Zeit als wir hier eingezogen sind.

Nun scheint die Hälfte des Jahres vorbei, bei der man sich eigentlich nur in der Wohnung aufhält.

Foto

Zurück vom Sport

Es tut so gut, wenn man nach einem Scheißtag auf Arbeit es doch noch zum Sport schafft und dort nicht nur sein übliches Programm abspult, sondern so richtig bis an die Grenzen verausgabt.

Nun bin ich vom Sport zurück und so richtig KO..aber herrlich zufrieden KO.

Und schon wird aus dem reinen Scheißtag …ein Scheißtag mit gutem persönlichen Ende..und dieses Gefühl, kann mir keiner nehmen.

Leere Worte

Immer wieder das gleiche Problem auf der Arbeit.

Lösungen werden immer nur vertagt.

Hierbei handelt sich im Eigentlichen über eine unlösbare Sache, deren Beseitigung nur ziellos angestrebt wird, aber zur Lösung gehört auch der erste Schritt, den keiner der beiden Seiten gehen wird und auch gehen will.

So hangelt man sich nur von Krisengespräch zu Krisengespräch mit der Beurkundung, dieses Problem zu lösen und mit dem gegenseitigem Versprechen, das Problem zu lösen, ist es auch aus der Welt.

Dann tut man so, als wäre man auf einem guten Weg und alle sind zufrieden.

Bis zu dem Punkt, an dem uns die Realität (die sich ja nicht verändert hat) um nun wieder neu (ohne ernste Absicht) zu versprechen, an einer Lösung zu haben.

Dabei wollen beide Seiten selbstständig das Problem lösen, sondern eigentlich nur ihre Ruhe haben.

Vorhang auf…und alle spielen mit.

Sommer Frühstart

Sonnenbrille und Autofahren mit geöffneten Fensterscheiben.

Es fühlt sich an wie Mai, klettern die Temperaturen wieder fast in den 20er-Bereich.

Der Frühling/Sommer scheint dieses Jahr einen richtigen Frühstart zu haben, bleibt nur zu hoffen, das nicht der ganze „Sommer“ im Juni schon wieder ausgegeben ist.

Immer wieder fällt mir auf, das dieser frühe Frühling im totalen Gegensatz zu dem letzten Frühlingsanfang steht, als der Winter mit Schnee sich erst weit nach Ostern von uns verabschiedete.

Foto

Samstag Abend ohne Echo

Die Frau übers Wochenende unterwegs und nun sind die Kinder doch über Nacht bei meinen Eltern.

Nachdem ich die Gelegenheit nutzte am späten Samstagnachmittag in einem (fast) leeren Fitnessstudio meine Sportrunde zu absolvieren bin ich nun wieder zu Hause und (bis auf die Katze) ganz allein in der Wohnung.

Ich kann mich kaum noch daran erinnern, wann ich einen Samstagabend mal so richtig allein war.

Ein Hauch von Einsamkeit liegt nun in der Luft.

In dem Raum, in dem ich mich aufhalte , schalte ich den Fernseher oder das Radio ein um nicht das Gefühl zu haben, völlig in der Stille der Einsamkeit zu versinken.

Ich bin es gewohnt, fast immer Menschen um mich herum zu haben und irgendwie fast immer im einer Kommunikation zu stehen.

Die paar Stunden total allein zu sein vermitteln mir schon sehr gut das Gefühl, wie erdrückend es sein muss, allein zu leben.

Nachdenklich am Samstagabend und grübelnd, wieviele Jahre oder Jahrzehnte es her sein muss…an einem Samstag Abend allein zu sein.

Tag gedreht

Schon als totalen Gammeltag verloren geglaubt, nahm der Tag doch noch eine überraschende Wendung.

Typisch für dieses Wochenende ist eh, das nichts nach Plan lief und somit warfen die Kids die heutige Planung nochmals um, indem sie den Wunsch äußerten, bei Oma und Opa übernachten zu dürfen.

Schon entstand auf den frühen Abend doch noch jede Menge persönliche Freizeit.

Den ganzen Tag habe ich mehr oder weniger auf der Couch liegend verbracht und habe mir jeden Kinderfilmwunsch mit angesehen.

Nun träge auf der Couch liegend entschied ich mich nun doch spontan dazu, die Gelegenheit zu nutzen um ins Fitnessstudio zu gehen.

Vielleicht genau deswegen, weil der ganze Tag und irgendwie das ganze Wochenende schon so träge verlief und vielleicht auch deswegen, weil ich dazu eigentlich keine Lust hatte, mich jetzt noch für den Sport aufzuraffen.

Hab nun das Gefühl, mich selbst bezwungen zu haben.


Wochenende neben dem Plan

Ein Wochenende, am dem ich mit den Kindern alleine bin, läuft alles andere wie nach Plan.

Unternehmungen mit meiner Tochter wurden wieder gestrichen, weil sie nun doch keine Lust mehr hat.

Ein Wochenende, an dem ich aus Zeitmangel nicht zum Trainieren komme und auf der anderen Seite der Bilanz mich sogar noch sehr unvorteilhaft ernähre.

Kein Sport und dazu noch gestern reichlich Essen gewesen und heute eine fettige und bequeme Pizza sprengen meine Kalorienbilanz und machen mich träge und für dieses Wochenende resignierend.

Ich hoffe, die Sünden der letzten Tage werden mich nicht allzuweit in meinem persönlichen Trainingsniveau zurückwerfen.

Persönlich fühlt sich dieses faule Wochenende irgendwie „verloren“ an.

Allein

Die Frau ist übers Wochenende weggefahren und macht mich nun bis Sonntag Nachmittag zum Alleinerziehenden von zwei Kindern.

Auf einmal bleibt alles an mir allein hängen und steht immer kurz davor im Chaos zu versinken.

Aber auf der ändern Seite fühlt es sich so an, als hätte ich mit den Kids den Haushalt piratenmässig geentert.

Zuerst gabs eine Pizza mit Pommes, Käse, Ketschup und Majo und nun haben wir es und im Wohnzimmer auf der Couch bequem gemacht um bis „in die Puppen“ Cartoons im Fernsehen zu gucken.

Die Zeit ohne Mama ist zu einer Zeit ohne Regeln geworden, mit allen Vor- und Nachteilen.

Nebel

Eigentlich nur aus dem Spätherbst im November bekannt.

Foto

Die alte Distanz

Heute war wieder Laufen angesagt.
Gleich nach der Arbeit auf die Strecke, wie immer.
Heute war das Laufen so entspannt, das ich mich gleich weiter gewagt habe, als sonst und habe damit meine alte Laufdistanz wieder erreicht.

Ein Montag

Der Montag liegt hinter mir, zum Glück.

Für mich war es , seit langem mal wieder, ein richtiger Scheißtag.

Ärger in der Firma und Unverständnis über bestimmte Argumente von Vorgesetzten, die man nicht so zurückweisen kann, wie es nötig wäre.

Wer über dir steht, hat im Zweifelsfall immer recht.

Wenn man nun auf so idiotische Strategien setzt, wird irgendwann davon enttäuscht werden.

Zum Glück liegt dieses nicht in meiner Verantwortung.

Wenn man mich dafür bezahlt, blöde Ideen gut zu finden, bitte sehr…abwarten und ..blöde Iden gut finden, bis sie ins Leere laufen.

Allein zu Haus

Die Frau mit einer Freundin unterwegs und die Kinder bei den Großeltern, habe ich heute mal einen halben Tag und vollen Abend für mich allein.

Ich bin es gewohnt, immer Menschen um mich zu haben und irgendwie in ständigem kommunikativen Austausch zu sein und nun das ganze Gegenteil.

Im ersten Augenblick nutzte ich diesen Tag, um das Fernsehprogramm nur vor mir selbst verantworten zu müssen und Tiefkühlpizza mit doppelt Käse belegt zu essen.

Auf den zweiten Blick fällt mir auf, das dieses isolierte Alleinsein in mir schneller Unwohlsein verursacht als früher.

Damals konnte ich die Einsamkeit gut als Abwechslung zum sonst ständigen Trubel um mich rum gut nutzen und es war eine Wohltat, auch mal allein zu sein.

Die Erkenntnis bleibt als mahnende Erfahrung, wohl nun im „Alter“ immer mehr Wert auf Geselligkeit zu legen und zu pflegen.

Gedanken über die Einsamkeit

Mit den Gedanken immer noch bei den Erlebnissen gestern in Warnemünde.

Nachdem ich vor zwei Wochen einen schönen Tag mit meiner Frau in Warnemünde verbracht habe, war ich gestern beruflich in der Nähe und deswegen gestern alleine in diesem Ort.

Bei jedem einsamen Schritt durch diesen Ort musste ich an den perfekten Tag in Begleitung meiner Frau denken und spürte dabei immer wieder wie sich ein einsamer Besuch an der Ostsee anfühlt.

Ich bin wirklich fast nie irgendwo allein unterwegs und einen Ort zu begehen, dem man sonst nur in Gesellschaft eines engen Freundes oder einer anderen nahen Person erlebt allein zu erleben, hat einen Hauch vom Gefühl, wie sich Einsamkeit anfühlen muss.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, hier nicht wirklich was verloren zu haben, vielleicht weil ich es mit niemanden teilen konnte.

Dort allein zu sein hatte irgendwie „keinen Zweck und keinen Sinn“.

Ich fuhr früher zurück als geplant und in meinen Gedanken herrschte das Gefühl, wie es sein muss, wenn nun auch zu Hause mich nur die Einsamkeit erwarten würde.

Nachdenklich.

Zurück in Warnemünde

Gerade vor zwei Wochen hier gewesen, verschlägt mich nun eine Dienstreise in den Rostocker Raum.

Gelegenheit für einen Abstecher nach Warnemünde Plus Ostsee.

Meer geht immer, aber ich stelle im direkten Vergleich fest, zu Zweit ist es schöner hier.

Foto-1

Foto-2

Foto-3

Foto-4

Foto-5

Neues Gefühl

Nach gut 5 Wochen mit anderer Ernährung und regelmäßigem Sport, setzen nun die ersten Erfolge ein.

Nicht nur das die Waage wieder annehmbare Werte zeigt, auch die Energie und Kraft im Alltag ist zurück.

Keine Müdigkeit mehr, mit der ich mich durch den Tag ziehe, kein lästiges Schnaufen nach 2 Treppen.

Ich fühle mich dynamischer und energievoller.

Selbst mein einst leicht erhöhter Blutdruck pendelt sich langsam auf ein gesünderes Niveau ein.

Fühle mich auf dem richtigen Weg.

Sommer im Februar

Die Sonne kracht wolkenlos und wärmend vom Himmel und läßt die Temperaturen auf zweistellige Werte klettern.

Ein früher und warmer Frühling verspricht oft einen lauen Sommer.

So als wäre jedes Jahr nur eine bestimmte Menge an Sommerenergie da.

Wird sie schon früh ausgegeben, bleibt nachher nur wenig übrig.

Wie auch immer, genießen wir diesen sommerlichen Endwinter, so lange es geht.

Foto

Ein halbes Jahr

Morgen ist es genau ein halbes Jahr her, das wir umgezogen sind.

Dafür das ich mich die erste Zeit irgendwie nicht an den Gedanken gewöhnen konnte, das hiermit nun ein neuer Lebensabschnitt in einem neuen Kiez beginnt, habe ich mich doch hier ganz gut eingelebt.

Nur noch selten denke ich ans das vorherige „Leben“ zurück, wobei das größte Stück der Eingewöhnung wohl in den letzten paar Monaten passiert ist.

Wie schnell sich doch im Leben vieles ändern kann, vor einem Jahr um diese Zeit, gab es noch nichtmal den Gedanken an einen Wohnungswechsel.

Foto

Stadion

Gestern Abend war ich schon sehr KO und nachdem schon einige meiner Stadionfreunde abgesagt hatten, überlegte ich mir auch schon, ob ich mir das Spiel nicht gemütlich auf dem heimischen Sofa auf Sky angucken sollte.
Ich war nun doch im Stadion.
Auch wenn nur wenige meiner Freunde da waren, war es ein perfekter Abend.
Ein Heimsieg mit genialer Stimmung.
Fernsehen bleibt halt Fernsehen und live dabei ist eben live dabei.

Foto

Die Neuen

Zum Start in die neue Laufsaison bin ich nun doch von Asics auf Brooks umgestiegen.

Die neuen Schuhe sind da und nun kann es so richtig losgehen.

Foto