Angekommen in den Feiertagen

Die erste innere Unruhe der kreisenden Gedanken der ersten Tage der Weihnachtsferienzeit ist raus und ich merke, wie ich nach und nach im Entspannungsmodus ankomme.

Zum einen wird der Tag immer mehr von unserer Faulheit bestimmt und es ist immer weniger Struktur im Tag zu erkennen.

So stehen wir auf, wenn wir alle ausgeschlafen haben und gehen erst schlafen, wenn man müde wirkt.

Dieses zieht unseren Tag zwar immer weiter in die Nacht, ist aber ein sicheres Abzeichen beginnender Entspannung.

Hätte nicht erwartet, das mich bewegende Gedanken doch so schnell verlassen.Auch wenn es sich noch nicht ganz wie Weihnachten anfühlt , es ist frei für uns alle und das tut uns gut.

Alltag raus..in den Tag hineinleben an.


Hamburg und Helgoland

..und wenn man schonmal dabei ist, bei den Planungen und Buchungen fürs nächste Jahr zu erledigen, sind wir nun noch einen Schritt weiter gegangen.

Schon lange befand sich eine Reise nach Hamburg mit eingeschlossenem

Musicalbesuch schon länger auf unserer Wunschliste.

Wenn man schonmal so gut dabei ist, das Jahr 2014 schonmal etwas mit Plänen zu füllen, haben wir diesen Wunsch nun auch gleich dingfest gemacht…einfach einen Termin rausgesucht und Hotel und Tickets gebucht.

Und wenn ich schonmal in Hamburg bin, gleich einen Tagesausflug nach Helgoland mitgebucht.

Helgoland ist für mich schon länger ein Traumziel und nun bietet sich die Gelegenheit.

Aus einer Laune heraus …heute für genug Vorfreude auf 2014 gesorgt.

So langsam bekommt das kommende Jahr ein Gesicht.

Vorfreude.

Ein schönes Gefühl.

Die ersten Planungen für 2014

Das alte Jahr geht so langsam und nun werden die ersten Event-Planungen getroffen.

Der Sommerurlaub 2014 ist schon lange im Sack und nach den Sportfreunden Stiller nun auch ein weiteres Konzert von Unheilig.

So wird aus dem weißen Blatt 2014 langsam ein Gebiet mit vielen kleinen Event-Inseln auf die man sich freuen kann und es tut gut, dem neuen Jahr nicht ganz erwartungslos gegenüber zu treten.

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Furby Labertasche

Meine Tochter bekam zu Weihnachten einen „Furby“ geschenkt.

Ein kleiner Fellhaufen, der wahrscheinlich ein beeindruckendes Innenleben besitzt, denn das Ding redet, singt und bewegt sich.

Es kann sogar auf äußere Faktoren, wie Berührung oder Zuruf reagieren.

Nun sitze ich gebannt vor diesem Spielzeug und will dessen Interaktionen erforschen.

Was tut er zufällig und was tut oder sagt er auf einen bestimmten Reiz hin.

Nicht nur auf die Kinder wirkt dieses Spielzeug auf den ersten Blick mehr lebendig als wie ein elektronisches Spielzeug mit simulierter Intelligenz.

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Eisenbahn

Entgegen allen Trends und auf eigenen Wunsch hin bekam mein Sohn seine erste Modeleisenbahn zu Weihnachten.

..Ich bin erstaunt, das er seine elektronischen Geräte heute (bisher) außer Acht läßt, um sich dem ersten Aufbau seiner Strecke zu widmen.

Ich bezweifle zwar, das dieses Ding weiter aktuell bleiben wird, auch wenn man auf die Bahn keine neuen Apps laden kann, aber solange er mit etwas Realem spielt ist die Welt in Ordnung.

Da diese Modeleisenbahn nun ganz neu ist, juckt es auch mir in den Fingern, mich damit spielend zu beschäftigen.

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Geschenke

Am Morgen nach Heiligabend sind die Kinder damit beschäftigt, ihre Geschenke in Ruhe zu begutachten.

Schön, das unsere Wahl immer wieder auf Geschenke trifft, die dann einschlagen wie eine Bombe.

So sitzen wir heute alle vor dem Schülermikroskop und freuen uns alle gleichermaßen wenn es mal was neues zu sehen gibt.

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24/12

Es kam genau so, wie ich das erwartete.

Plötzlich Weihnachten und Heiligabend im Schnelldurchlauf.

In meiner Vorstellung als langer gemütlicher Abend, verging dann doch innerhalb eines ausgedehnten Essens.

Einfach so an mir vorbei..ein Wimpernschlag.

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Tag vor Heiligabend

Etwas besser, aber nicht gut.

Stehe immer noch irgendwie neben mir, als wäre ich irgendwo rausgerissen worden.

Total durch den Wind und ziellos in der Gegend rumstehend.

Wie eine mentale Orientierungslosigkeit fühlt es dich an.

Zwischen den Jahren und zwischen den Gedanken.

Weder noch völlig im Alten und noch kein Plan fürs Neue.

An einer Wegkreuzung stehen und nicht wissen wohin, weil alle angegebenen Ziele nicht zu den Wunschzielen gehören.

So verharre ich nun an dieser Kreuzung und warte darauf, das ein Weg beleuchtet wird.

Weihnachten fällt dieses Jahr aus..zu fern ab sind die Gedanken und Empfindungen.

Weihnachtsstimmung war letztes Jahr und wird auch nächstes Jahr wieder sein….dieses Jahr fällt sie hinter anderen Dingen und Gedanken zurück.

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Spontan die Regel gebrochen

Eigentlich schenken meine Frau und ich uns zu Weihnachten nichts.

Das war lange so, wird aber dieses Weihnachten gebrochen.

Zum einen wollte ich mit dem Kauf der Konzertkarten eh dieses Jahr noch wenigstens einen Lichtblick ins Nächste werfen und zum anderen hat sie sich das verdient.

Gestern aus einem Bauchgefühl heraus per Express bei Eventim bestellt, heute morgen schon da.

Damit wir beide schonmal eine Insel im neuen Jahr haben, auf die wir uns gemeinsam freuen können.

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Depressiv

Eine depressive Grundstimmung begleitet mich schon die ganze Woche und erreicht nun gestern und heute seinen vorläufigen emotionalen Tiefpunkt.

Dabei ist mir die Ursache für diese Stimmung nicht ganz klar.

Liegt es wirklich an der kleinen Umstellung von Alltag auf Freizeit, oder doch an meinem nächsten Versuch einer, schon langen strebenden Freundschaft vergebens neuen Nährboden gegeben zu haben?Sitzt da die Enttäuschung doch tiefer als ich das selbst wahrnehme?Oder liegt es an der Summe kleinerer Familienproblemem, die zwar da aber durchaus lösbar sind?Oder folgt der Mensch einen ungleichen Rhythmus von emotionalen Bergen und Tälern und nun bin ich mal wieder mit einem emotionalen Tal dran, ohne das es dazu einen Anlass bedarf?

Wie die Massen an Glücksmomenten in meinem Leben, nehme ich auch die schwermütigen Momente auf weil sie zum Leben dazu gehören, auch zu meinem.

So bleibt mir nur über den Grund zu grübeln, warum man sich nun auf der Schattenseite befindet.

Oder kann man sagen, das kein Berg ein Berg ist, ohne die Täler daneben??

Weihnachtsbaum vs Stimmung

Den Weihnachtsbaum schonmal aufgestellt , denn in 48 Stunden soll er fertig sein und weihnachtlich leuchten.

Das ist aber auch irgendwie das Einzigste was an Weihnachten erinnert, den weder die Temperaturen draußen noch die innere Stimmung deutet auf den richtigen Zeitpunkt im Jahr.

Für mich fühlt es sich so an, als wäre ich in voller Fahrt im laufenden routinierten Arbeitsjahr von den Gleisen gezogen worden und weiß nun gar nichts mit der Ruhe und Leere anzufangen.

Bis vor kurzem noch in ständiger Kommunikation mit Anderen und in der Selbstinszenierung für ganz Andere und auf einmal ein Stopp auf freier Strecke.

Vielleicht ist es für mich nun ratsam, den Tag immer weiter in die Nacht zu drehen um wirklich zu merken , das die Uhren des Lebens erstmal anders ticken.

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Fußball

Gestern wieder beim Fußball gewesen.Das Spiel wurde nach einem Rückstand noch zum Sieg gedreht, aber ich war in erster Linie da, um meine Freunde zu treffen und irgendwie ein Stück Ablenkung zu finden.

Zur Zeit aus kleineren Problemen, die mich genug hin und her schaukeln wie ein Blatt im Wind, da kam mir diese gradlinige Ablenkung gerade recht um mal für ein paar Stunden alles hinter mir zu lassen.

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Der letzte Arbeitstag des Jahres

Liegt nun hinter mir.

Er war schneller da als erwartet und irgendwie war das ganze Jahr in meiner Wahrnehmung ein kleiner Wimpernschlag.

Gerade die letzte Phase des Jahres peitschte nur so an mir vorbei und irgendwie hab ich völlig den Bezug für Zeit verloren.

Ich hab mir das alles bewusster und besinnlicher vorgestellt , wieder symbolisch ein Arbeitsjahr hinter mir zu lassen.

Dieses Jahr fällt diese bewusste Wahrnehmung offenbar aus…Schade…bis zum nächsten Mal sind es noch 366 Tage.

Das richtige Lied zur falschen Zeit

Kurz vor Weihnachten und ein zufällig Lied reißt mich aus der aufkeimenden Weihnachtsstimmung.

Dieses alte Lied durchsetzt mich in kürzester Zeit wie ein Virus und zieht meine Stimmung in die Stimmung des Liedes.

iPod an und dann höre ich es wieder, bin ich mich irgendwie mental genau auf der gleichen Höhe befinde, wie die Stimmung des Liedes.

Nun bade ich gedanklich und emotional in diesem Lied und seiner Stimmung und ich höre es wieder und immer wieder, bis der Tag dadurch eine ganz andere Farbe bekommt.

Nie war Weihnachten weiter weg und dieses Lied mir näher als jetzt.

Kings of Leon – The Face

Besserung

Am dritten Tag meiner Erkältung erfahre ich heute eine deutliche Besserung meines Gesundheitszustandes.
Heute morgen überlegte ich noch, wie ich diesen Tag am besten und schnellsten hinter mich bringen könnte und nun zum Abend hin, scheint der Zenith dieser Erkältung hinter mir zu liegen.
Schön, wenn es so schnell bergauf geht,

Mich hat’s erwischt

Sonntag hatte ich noch die Befürchtung, es könnte eine Erkältung auf mich zukommen.

Jetzt , zwei Tage später, ist es Fakt..ich habe eine Erkältung.

Wie immer kommt sie sehr unpassend, aber nun werde ich alle Möglichkeiten ausschöpfen, diese Erkältung so schnell wie möglich wieder loszuwerden.

Die letzte Woche

Es beginnt die letzte Arbeitswoche in diesem Jahr.

Mitten im Dezember strahlt die Sonne vom blauen Himmel und vernichtet jedes vorweihnachtliche Gefühl.

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Enttäuscht

Enttäuscht , obwohl ich es irgendwie erwartet hatte.

Die Integration eines alten „Freundes“ in meinen neuen Freundeskreis.

Er wusste, das dies seine letzte Chance sein wird und er wusste was ich und meine Freunde unter Freundschaft verstehen und erwarten.

Nun ist wieder genau das passiert, was immer wieder zwischen uns zu einem Bruch geführt hat.

Er stellt seine eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund, die seiner Freunde sind nichtmal zweitrangig sondern egal.

Er ist der klassische Typ, der nur nehmen kann und das wird er bleiben.

Er geht einen gemeinsamen Weg nur, wenn man ihn über diesen trägt, er wird gern eingeladen, läd aber selbst nie ein.

Er nimmt was er kriegen kann, gibt aber nicht und teilt schon gar nicht.

Jede Person ist für ihn wahrscheinlich nur ein Zweck oder Jemand, der ihm einen persönlich egoistischen Vorteil sehen kann.

Er setzt voraus, das wir seine Probleme lösen..braucht ihn ein Anderer ,ohne für ihn ein Vorteil zu haben…kann er lange warten.

Kommt es zur Funkstille, bin es immer ich der den ersten (den zweiten und dritten Schritt) auf ihn zumacht.

Ich bin enttäuscht…aber irgendwie nicht überrascht.

Ich bin nicht wütend und ich muss mir jetzt auch keine demonstrative Ignoranz schwören, die ihn treffen soll.

Kino

Mal wieder im Kino gewesen.
Diesmal war der Hobbit dran.
Eine Kinoidee eines Freundes, aber ich fand den Film dann doch besser als erwartet.
Sicherlich hätte man die Story kürzer erzählen können, aber wem es so ausführlich gefällt in die detaillierten Phantasiewelten einzutauchen, bittesehr.
Ich fand, es war ein schöner Kinoabend…und endlich mal kein Animationsfilm für Kinder.

5 Tage

Es verbleiben nur noch fünf Arbeitstage, dann ist dieses Arbeitsjahr für mich beendet.

Ein Jahr, das für mich gefühlt garnicht stattgefunden hat.

So kann ich mich noch an die lange Schneezeit Anfang des Jahres erinnern, welche mir vorkommt, als wäre es erst gestern gewesen.

Früher war das Jahr ein Atemzug, heute ein Wimpernschlag.