5 Tage

Es verbleiben nur noch fünf Arbeitstage, dann ist dieses Arbeitsjahr für mich beendet.

Ein Jahr, das für mich gefühlt garnicht stattgefunden hat.

So kann ich mich noch an die lange Schneezeit Anfang des Jahres erinnern, welche mir vorkommt, als wäre es erst gestern gewesen.

Früher war das Jahr ein Atemzug, heute ein Wimpernschlag.

Stimmung im Nebel

Dichter Nebel nimmt Fahrt raus und entschleunigt.

So wie auf der Straße, so färbt sich dieses Phänomen auf mein Befinden ab.

Endlich eine lichtschluckende Käseglocke über meiner Welt, endlich kommen die kreisenden Gedanken zur Ruhe.

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Freunde

Ohne bewegenden Grund wird mir wieder unvermittelt klar, wie wichtig mir meine Freunde sind.

Gerade wenn man lange kein Kontakt hatte und sich dann sofort wieder versteht, als wäre keine Zeit vergangen , gibt mir dieses starke Gefühl schon zu denken.

Ein Anruf und die Frage wie es mir geht, kam so überraschend.

Ein Gefühl, das wahre Freundschaft sich durch fast nichts kaputtmachen läßt.

Neue Gefühlswelt

Nach dem Sturm der letzten Zeit komme ich nun immer mehr in meiner eigenen inneren Ruhe an.

Statt kurz vor Weihnachten fühlt es sich eher an, wie mitten im Herbst.

Der durchweg warme und sonnige Oktober hat meine innere Uhr verstellt.

Ob nun Weihnachtsstimmung oder nicht, ich bin froh, irgendwie meine Mitte wieder gefunden zu haben.

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Probleme

Es musste natürlich noch kurz vor Weihnachten auf mich zukommen, Beziehungsprobleme.

In diesem verflixten Jahr 2013, in dem wohl Viele von uns private Prüfungen vor die Füße geworfen bekommen haben, bleibt es bei mir nun auch nicht aus.

Zum Glück nicht mit einem alles entscheidenden Charakter aber trotzdem vermeidbar und überflüssig und unwillkommen.

Wieder einmal geht es um eine andere Frau, wieder um eine ganze Reihe von Missverständnissen, die ein großes Knäul ungelöster Probleme hinter sich läßt.

Der Preis ist eine unruhige und nervenraubende Zeit.

So bin ich froh, das ich heute alles mit nur zwei Gesprächen fast komplett entspannen und lösen konnte.

Heute fühle ich mich wieder auf dem richtigen Weg und die Anspannung hat sich in positive Energie gewandelt.

Nun, da alles geklärt ist, fühle ich mich selbst auch geklärt und aus der Dauerspannung ist nun die ersehnte Ruhe geworden.

Gewonnen auf der ganzen Strecke und aus einer wirren Situation das wirklich Beste gemacht.

Der erste Schnee

Gefühlt war dieses Jahr nur kurz schneefrei.

Heute Abend der erste Schwung einer leichten Schneedecke.

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Innere Unruhe

Winter…mitten in der Vorweihnachtszeit.

Doch irgendwie rast diese Zeit bisher an mir völlig ungelebt an mir vorbei.

Mir ist weder nach Weihnachten noch nach Jahresende, dafür fehlt mir das Ruhegefühl.

Irgendwie habe ich das Gefühl, immer noch unter Strom und Volldampf zu stehen und frage mich, ob ich zum Ende des Jahres hätte mir weniger private Event planen sollen, sodass ein Hauch von Langeweile entsteht, die dann vielleicht mich auf die gewünschte Ruhe runterbringt.

Sicherlich habe ich mir mal Energiereserven gewünscht um mental nicht mehr so schnell „erschöpft“ zu sein, aber ich weis bisher nicht, ob’s gut oder schlecht ist, wenn ich die „Fahrt“ nun nicht mal im Tempo verringern kann.

Kein Jahr ist wie das Andere und nun warte ich, was mir die letzten zwei Wochen an mental emotionalen Zugang bescheren.

Weiter im Trennungsjahr

Schon lange gilt 2013 als persönlich gefühltes Trennungsjahr.

Noch nie sind um uns herum so viele Ehen und Partnerschaften zerbrochen, wie in diesem Jahr.

Und auch wenn dieses Jahr schon im Sommer seinen Stempel weg hatte, geht es mit den Trennungen um uns herum weiter.

Es vergeht keine Woche, in der man nicht von diesem endgültigen Schritt hört.

Mal mittelbar , mal unheimlich direkt aus der Nähe des Freundeskreises.

Die Masse der Trennungen läßt mich schon an ein Plan oder an eine ungünstige Sternenkonstellation glauben, so auffällig scheint mir die Häufigkeit der Trennungen.

Es bleibt nur , sich selbst an seiner Liebe fest zu krallen und die restlichen Tage des Jahres als erlösenden Countdown herunter zu zählen.

Advent

Der 1.Advent beginnt mit dem Öffnen des ersten Türchens.

Obwohl ich gut 30 Jahre aus dem Alter raus bin, möchte ich immer noch nicht auf einen solchen Kalender verzichten.

Die Macht der eigenen Rituale.

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Kino

Sonntag der 1.Dezember und es ist Zeit für einen recht winterlichen Film.
So sind wir heute, als Familienausflug ins Kino und haben uns die Eiskönigin angesehen.
Trotz dem Ausflug ins Kino hält mich der dunkle und trübe Dezembertag mit seinen schnellfliegenden und tiefhängenden Wolken irgendwie in der Müdigkeit fest.

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Ende November

In ein paar Stunden geht der November zu Ende und es beginnt der Winter- und Weihnachtsmonat Dezember.

Kaum zu glauben, aber das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende zu und wäre das Jahr ein Tag, so wäre es jetzt 22 Uhr.

Weihnachtsfeier

Firmenweihnachtsfeier 2013.
Dieses Jahr ging es für einen Tag nach Dresden.
Obwohl ich die ganze Woche noch überlegte, ob ich da noch mitfahren soll, wenn ich zur Zeit so auf Kriegsfuß mit der Geschäftsleitung stehe, war es dann doch ein Tag, den ich als gelungen betrachten würde.
Wenn eine große Gruppe etwas unternimmt, spaltet sie sich oft in kleinere Grüppchen auf.
So auch hier.
Nun spaltete sich unsere Gesellschaft in zwei ungleiche Gruppen.
Auf der einen Seite feierte die Belegschaft inklusive Teamleitung und auf der anderen ließ die „obere Etage“ den Tag schleppend vergehen.
Die Distanz zwischen Angestellten und Leitung wird seit Monaten immer größer , so wie ich das seit Beginn an thematisierte.
Um mich rum wars eine schöne Weihnachtsfeier mit meinen Kollegen und hinter der Barriere ein nicht enden wollender langweiliger Tag.
Einmal mehr habe ich mit meinen Prognosen recht gehabt.

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Neue Richtung

Gespräch in der Firma auf höchster Ebene.

Der Geschäftsführer selbst sprach mit mir und ich nahm das als Gelegenheit um, zum einen berechtigte Kritik zu empfangen, aber gleichzeitig auch Kritik an die höchste Instanz zu adressieren.

Ich äußerte mich , warum ich bestimmte Ziele nicht erreichen konnte und wo ich Stolpersteine auf dem Weg sehe.

Man stellte mir frei, jederzeit zu gehen, wollte mich aber doch nicht einfach so kündigen.

Nun stehen eine (Straf)Versetzung oder die Umstellungen meiner Aufgaben nach meinen Regeln auf dem Prüfstand.

Innere Anspannung

Es ist mal wieder so weit.

Kurz vor Weihnachten stehe ich kurz davor meinen Job zu verlieren, obwohl noch nicht so richtig feststeht, ob ich gekündigt werde oder aus eigenem Antrieb gehe.

Bereits im Sommer fühlte ich mich schon durchgehend ungerecht behandelt.

Ich wurde für Fehler verantwortlich gemacht und das vom Fehlerverursacher.

Schon vor 5 Monaten fühlte ich mich in dieser Firma nicht mehr wohl und nun im Winter ist alles eher schlimmer als besser geworden.

Vielleicht bin ich nach fünf Jahren hier einfach nur fertig und brauche einen Arbeitsplatzwechsel, denn rückblickend auf mein Leben habe ich es nirgends länger als 7 Jahre ausgehalten.

Vielleicht bin ich einfach der Typ, der sich nicht bis zur Rente auf eine kleine Sammlung von Aufgaben konzentrieren kann und brauche immer mal wieder was neues?

Vielleicht kotzt mich das hier auch nur alles an und als Reaktion kotzt man auf mich zurück?

Dabei fühle ich mich voller Energie und Tatendrang, habe aber die Eingabe, hier davon nichts mehr zu verschwenden.

Umbrüche im Leben erzeugen Spannungen im ganzen Umfeld und irgendwie hatte ich mir eine ruhige Weihnachtszeit gewünscht.

Bekäme ich heute meine Kündigung , würde man mir die Entscheidung abnehmen und wahrscheinlich würde das meine ganzen Energien entfesseln, denn dann müsste ich einen neuen Job finden.

Auf jeden Fall würde man mir es abnehmen, selbst eine Kündigung schreiben zu müssen.

ICE

Es lag auf dem Weg und nun gehe ich durch die Stadt, die ein Teil meiner Vergangenheit und meines Lebens
In stillen Gedanken aber in Begleitung meines besten Freundes ist es nun so, als könnte ich direkt in die Vergangenheit sehen.
Kaum zu glauben, das das alles jetzt schon 21 Jahre von mir entfernt liegt.

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Mannheim

Es lag auf dem Weg und nun gehe ich durch die Stadt, die ein Teil meiner Vergangenheit und meines Lebens
In stillen Gedanken aber in Begleitung meines besten Freundes ist es nun so, als könnte ich direkt in die Vergangenheit sehen.
Kaum zu glauben, das das alles jetzt schon 21 Jahre von mir entfernt liegt.

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Betzenberg

Einmal im Leben auf den legendären Betzenberg in Kaiserslautern.
Für mich war es gestern soweit.
Ziemlich genau 24 Stunden war ich auf den Beinen, um Hin- und Rückreise am selben Tag zu bewerkstelligen.
Und es war das Erlebnis, welches ich mir erträumt hatte.
Ein schönes Stadion und irgendwie eine Adresse zu der man immer aufschaut.
Entgegen allen Unkenrufe wurde ich als Gast noch nie so freundlich von den heimischen Fans empfangen.Freundliche und gute Gespräche über unser gemeinsames Hobby.
Liebe Fans des 1.FC Kaiserslautern, auch wenn wir spielerisch verloren haben, war dieser Tag für mich einer der Eindrucksvollsten.
Ich fühlte mich willkommen und ich fühlte mich wohl.
Eure Gastfreundschaft wird mir immer mit diesem Erlebnis verbunden sein.

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Dank Gott

Irgendwie ist es unheimlich und ein starkes Gefühl zugleich.

Ich habe den Eindruck, in meinem Leben fällt mir alles einfach nur so zu.Schon immer.

In Sachen Liebe fiel mir eigentlich immer das Glück zu, manchmal sogar mit geheimen Terminwunsch.

Ich bin umgeben mit einer klasse Familie, super Freunden und einem Job, in dem ich faul und frech sein kann und trotzdem noch mehr verdiene als alle fleißigen neben mir.

In den Dingen im Leben, die mir wichtig sind, scheine ich unbegrenztes Glück zu haben.

In Gesamtbetrachtung meines Lebens geht dieses Glück auch über normale Portion Glück hinaus und wirkt unnatürlich.

Gerade wenn in anderen Leben um nich herum Welten zusammenbrechen oder auf verlorenen Posten gekämpft wird, fällt mir immer wieder auf, das mir diese Dinge meist ungefragt einfach zu zufallen .

Das dies nicht im logischen Verhältnis von Glück und Pech im Leben stehen kann, dessen bin ich mir bewusst.

Klingt höchst mysteriös, aber zu viel Zufall für Zufall.

Nebel

Nichts steht so für den Monat November wie dichter Morgennebel.

Die begrenzten Sichtverhältnisse suggerieren mir, ich würde in einer milchigen Brühe tauchen.

Bei Nebel sammeln sich die Vögel zu Massen auf den Dächern und ich frage mir, ob hier gewartet wird bis bessere und sichere Sichtverhältnisse herrschen.

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Das alte Lied

Unvermittelt ein altes Lied im Radio.

Eigentlich kann ich nicht sagen, das ich es lange nicht gehört habe, doch gerade in diesem Moment dringt es zu mir vor.

Sofort weis ich es einzuordnen und weis welche Lebensphase mit diesem Lied verbunden ist und erschrecke beim Durchrechnen, das mich schon wieder 17 Jahre von dieser Lebenssituation trennen.

No Doubt-Dont Speak.