November

Eigentlich kommt jetzt langsam Fahrt raus und meine Gedanken passen sich dem Wetter draußen an.Eigentlich Zeit zu Träumen oder aufs Jahr zurück zu schauen.

Doch ich fühle mich irgendwie rast- und ruhelos..

Irgendwie ist alles noch im Fluss.

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Nichts wird so heiß gegessen…

Nach meinem innerbetrieblichen Zwischenfall, nach dem man mir gestern mit einer Abmahnung drohte, werden heute wieder versöhnlichere Töne angeschlagen.

Nach meinem „Auftritt“, mir nicht drohen und mich nicht einschüchtern zu lassen, rudert man heute auf der Gegenseite massiv zurück.

Man relativiert und schiebt so viel wie möglich in den Bereich des Missverständnisses.

Nun soll ich Verständnis aufbringen und mich kooperativ zeigen.

In einem erneutem Gespräch heute morgen , wollte man mit mir bewusst ablenkend und manipulativ in die Zukunft schauen und meinem Fokus daran setzen, welche Aufgaben nun vor uns liegen.

Nun frage ich mich, warum man mich hier einschüchtern wollte und vor allem wie mein Gegenüber seine Verkrampfung wieder loswerden will, mit dem Gedanken, mit seinem Einschüchterungsversuch an meiner Arroganz, Sturheit und Gleichgültigkeit gescheitert zu sein.


Die Abmahnung

Heute wurde ich in der Firma zu einem persönlichen Gespräch gebeten.

Gesprächsgrund war meine „emotionale Entgleisung“ gegenüber Vorgesetzten.

Ja, ich habe meine Kritik lautstark und im Beisein verschiedenster Kollegen an betreffende Personen gerichtet.

Hierbei ging es mir um das Prinzip, das nur ausgesprochene Kritik Fehler beheben kann.

Berechtigte Kritik sollte grundsätzlich von Jedem zu jedem Anderen möglich sein.

Gut, der Ton macht die Musik aber ein aufgeheizter Tön zeigt auch, das ich nicht nur analytischer Arbeitnehmer bin sondern auch ein emotionaler Mensch.

Ein emotionaler Ausbruch zeigt damit vielmehr meine emotionale Verbundenheit mit meiner beruflichen Aufgabe und es zeigt auch, das mich nicht nur die eigenen Fehler sondern auch die Fehler der Anderen ärgern , die unser Unternehmen weiter hinter der Konkurrenz zurück fallen lassen.

Aufgrund meiner Stellung in der Firma sieht man nun doch von einer Abmahnung ab, aber ich sollte dennoch gewarnt sein.

Ich antwortete auf diesen „Rückzug“, das eine Abmahnung für mich eine undankbare Quittung meines (auch emotionalen ) Engagement gleichgekommen wäre.

Weiter vertrat ich meine Prinzipien, das ich es als Person vollkommen ablehne, abgemahnt zu werden.

Entweder man „liebt“ mich oder man wirft mich raus, von belehrenden Drohungen halte ich nichts.

Abschließend fügte ich hinzu, das ich eine Abmahnung als Gelegenheitsehen würde, über das in mich gesetzte Vertrauen nochmal nachzudenken.

Der Tag einer Abmahnung wäre mein letzter Arbeitstag.

Ich betrachte mich selbst als loyalen und starken Krieger.

Sie kennen mich seit fünf Jahren und damit gut genug um beurteilen zu können, an welcher Front man mich lieber sehen möchte.

In den eigenen Reihen oder gegenüber in den Reihen der Konkurrenz?

Weihnachtsbaum

Es geht los.

Soeben habe ich den ersten Verkaufstand für Weihnachtsbäume gesehen, was für mich irgendwie die Vorweihnachtszeit offensichtlich einläutet.

Sonst war die Zeit ab Mitte November für mich immer eine Zeit, in der ich selbst auch immer mehr zur inneren Ruhe kam.

Die sonst so ruhige nachdenkliche Zeit habe ich mir dieses Jahr mit vielen privaten Terminen so zugepflastert, das diese bekannte Ruhe mich dieses Jahr nur sehr schwer finden wird.

Irgendwie schade, aus dieser mentalen Tradition auszubrechen, aber andererseits auch gut zur gleichen Jahreszeit mal anders zu empfinden.

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Konzert

Wieder zum Konzert gewesen, gestern „In Extremo“.

Hab mich irgendwie das halbe Jahr schon besonders auf dieses Konzert gefreut und nun kann ich auch sagen, das es das Beste für dieses Jahr war.

Meine hohen Erwartungen wurden noch übertroffen, was will man mehr, als einen genialen Konzertabend.

Unvergesslich.

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Ausgeschlafen

Selbst am Wochenende läßt mich meine innere Uhr um Punkt 6 aufwachen.

Drehe mich nochmal um und falle tatsächlich in Schlaf und Traum.

So lange zu schlafen, bis es einfach nichtmehr geht und dann bis Mittags im Bett zu bleiben , herrlich.

Fühle mich nun ausgeschlafen und erholt.

Nutzlose Freizeit

In der Woche zwischen 6 und 17 Uhr weis ich immer was zu tun ist.
Meistens ist es Routine und es sitzt jeder Handgriff.
Machmal ist es aber auch eine Aufgabe mit herausfordernden Charakter und manchmal ist es ein Gebiet in das ich mich selbst erstmal selbst schulen muss , um es zu beherrschen.
Der Arbeitsalltag steckt voller logischen Abhandlungen und Problemlösungen.
Aus Aufgaben wird Arbeit und daraus werden die erledigten Dinge des Alltags.
Nebenbei der Plausch mit den Kollegen, mal über belanglose Dinge, mal über Ansichten mit Nachdenkcharakter.
Das ist mein fest gebackener Arbeitsalltag, ein Teil meines Lebens.
Der andere Teil des Lebens besteht aus Freizeit, welche ich immer bemüht bin abwechslungsreich und erlebnisreich zu füllen, mit alledem was mir so Freude bereitet.
Und dann passiert es trotzdem oft genug, das ich mich in meiner eigenen Freizeit ab und zu verloren und aufgabenlos fühle.
Oft genug bin ich voll „ausgebucht“ was Freunde oder Familie angeht, manchmal entsteht aber auch ein Raum der Ruhe in dem Jeder aus meinem sozialen Umfeld irgendetwas ohne mich tut.
Zeit für Ruhe, Zeit für mich könnte man denken.
Aber in Wahrheit kommt es immer öfter vor, das ich genau mit dieser Zeit eigentlich gar nichts anfangen kann.
Fernsehen, Lesen oder selten mal Computer spielen sind dann meine „Selbst“-Aktivitäten, die dann doch irgendwie nur Platzhalter sind, die Zeit auszusitzen und sinnlos vergehen zu lassen.
Wie ein Warten, weil momentan nichts Besseres zu tun ist, bis zu dem Punkt, bis wieder was Besseres zu tun ist.
Wie ein Programm auf Warteschleife, was nur darauf wartet in den aktiven Modus zu wechseln….sei es durch die Anwesenheit meiner Familie oder einen Anruf eines Freundes..oder einfach nur , wieder in meinen auftragsvollen Arbeitsalltag zurück zu kehren.

Die innere Leere

Es überkommt mich meist völlig unerwartet wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme.
Irgendwie fühle ich mich dann seelisch ausgebrannt und leer.
So , als hätte ich einen aufregenden,stressigen und ausgefüllten Tag hinter mir und kehre nun wieder in die Stille zurück.
Nun kann ich aber nicht behaupten, das der Arbeitstag für mich stressig oder ausfüllend war, ganz im Gegenteil , eher entspannend und trotzdem ist da dieses Gefühl von einem anstrengenden Kampf zu kommen oder von einer Bühne wieder in eine dunkle Höhle zu kommen.
Nicht immer , aber manchmal…so wie heute.
Selbst nach längerem Nachdenken…grundlos.

Gefahr des Neuen

Nun ist es fast amtlich, auf beruflicher Ebene werden wir „Zuwachs“ also Verstärkung bekommen.
Und wie bei jeder Einstellung muss ich nun darauf hoffen, das meine Talente hier einzigartig bleiben und nicht durch Zufall Jemand eingestellt wird, der das (was mir so gut liegt und mich einzigartig macht) eben genauso gut (oder gar besser) kann.
Im besten Fall verstärkt sich diese Firma nur um einen Weiteren Arbeitnehmer, der in erster Linie das kann, wofür er sich beworben hat und es einmal mehr an mir liegen wird, hier meine Einzigartigkeit einzusetzen um den ganzen Laden mit so aufzupusten, das auch diese Neueinstellung einen sicheren Arbeitsplatz hat.
Im schlimmsten Fall, liegt ihr das gleiche Talent in den Genen wie mir und sie zeigt sich kompetent in den Dingen, die man verlangte aber überrascht genau mit dieser Fähigkeit.
Somit wäre für mich meine (quasi) monopolartige Position in der Firma beendet und ein wahrer Vergleich würde möglich.
Hoffe darauf, das alles so stupide eingleisig bleibt wie es ist.

Frühling im Herbst

Mitten im November sieht es noch nicht so richtig nach Herbst aus.
Temperaturen um die 10 Grad und Sonne satt.
Offenbar sieht das die Natur genauso und nutzt den zweiten Frühling im Jahr für eine neue Blütezeit.
Aber nach einem goldenen Herbst soll es ja einen strengen Winter geben.

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Glück gehabt

Ich zähle mich eher zu den „gemütlichen“ Autofahrern.Bin eher Hindernis als Drängler.
Heute lag sie wieder vor mir, die Tempo 30 Strecke, in der öfters mal geblitzt wird, wahrscheinlich weil keiner hier so recht versteht, warum hier gerade 30 sind.
Also tuckel ich mich meinen 35-38 Km/h dort lang, immer im Bewußtsein….hier kann es blitzen.
Und dann passierte es.
Ein Kind auf dem Fahrrad kreuzt die Straße.
Völlig ohne Vorwarnung fährt er direkt über die Straße , von einer Ausfahrt zur Gegenüberliegenden.
Mit einer Vollbremsung komme ich nur wenige Zentimeter vor dem Rad zu stehen..
Der Junge auf dem Rad erschrickt und fährt schuldbewusst schnell weiter und verschwand.
Wenn es um ein Menschenleben geht, zählt es dann auch nichts mehr, das ich Vorfahrt hätte, denn im Kampf zwischen Fahrrad und Auto „gewinnt“ immer das Auto.
Wäre ich (oder ein Anderer) hier an dieser Stelle schneller gewesen als erlaubt, wäre Schlimmeres passiert.
Auch wenn Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den ersten Blick nicht immer Sinn machen, tun sie das vielleicht einem Anderen auf den zweiten Blick.
Nur mal so zum Nachdenken.

Die neue Box

Nach 5 Jahren war es mal wieder Zeit für ein technisches Fernseh-Upgrade.

Dank Kabel Deutschland verfüge ich nun über einen HD-fähigen Reciever.

Mehr Inhalt kommt damit nichts ins Fernsehprogramm und meine alten Serien sind eh nicht in HD, aber die kleine Box gefällt trotzdem…schon weil sie neu ist.

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Kein November

Dieser Monat stellt alle meine Erwartungen auf den Kopf.

Ich kann mich nicht erinnern, schonmal einen so freundlichen und sonnigen Herbst erlebt zu haben.

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Samstag gelaufen

Da ich gestern erst spät im Bett war, gönnte ich mir heute den Luxus des Ausschlafens..

Somit ging’s dann gleich nach dem Frühstück zum Treffen mit den Freunden und dann zum Fußball-Heimspiel.

In fröhlicher Bierlaune blieben wir noch zwei Stunden nach dem Spielende in unserer Runde und redeten über Gott und die Welt und genossen einfach nur so den Moment.

Das Spiel wurde nicht gewonnen aber auch nicht verloren, aber das Entscheidende war heute eher das Miteinander mit dem Freundeskreis , auch wenn jetzt um 17 Uhr der Samstag als Tag für mich „gelaufen“ ist, würde ich das als positiv bewerten, denn alles heute hat sich gelohnt.

Bei Volker Pispers

Gestern bei „Volker Pispers“ Kabarett-Programm gewesen.

Ausverkauftes Haus und durchgehend Lachen mit ständigen Blick auf den ernsten Hintergrund der Gags.

So frech und direkt habe ich mir Live-Kabarett gar nicht vorgestellt , aber man merkt, das man im Fernsehen „braver“ argumentieren muss.

Es geht doch nichts über ein Live-Erlebnis.

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Projekt Singen

Die Klasse meines Sohnes hatte heute (zusammen mit anderen Klassen) ihren großen Auftritt vor großem Publikum.
Das Projekt Singen soll wohl den Kindern die Freude am Singen wecken.
Lange geprobt und heute war nun der große Tag.
Ich war erstaunt, das dieser Chor schon ganz vernünftig klang und nicht das erwartete Kinder-Quäke-Singen hatte.

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Bis an die Grenzen

Nach zwei Wochen nach meiner Wiederaufnahme meiner Joggingrunde habe ich nun meine erste Hürde genommen.
Die 5-Kilometer-Strecke war früher immer meine erste Runde.
Nun habe ich wieder eine Laufdinstanz erreicht, die wenigstens zur Hälfte an meine frühere Strecke heranreicht.
Mit dem Erreichen der 5-Kilometer-Linie bin ich heute körperlich an meine Grenzen gegangen.
Was für ein Gefühl, sich selbst bezwungen zu haben.

Noch 30 Arbeitstage

Ein Blick auf den Kalender zeigt mir, das es für mich dieses Jahr nur noch 30 Arbeitstage sind.
Also arbeitstechnisch ist das Jahr 2013 auch schon wieder gelaufen, denn jetzt kommt die letzte Arbeitswelle, bis das ganze dann immer mehr auf Weihnachten zugeht und immer weiter abnimmt.
Gefühlt hat dieses Jahr arbeitstechnisch irgendwie nicht statt gefunden..
Ich habe zwar alle meine Pflichten erfüllt und alles geschafft, welche Erwartungen man in mich hatte, aber meine selbstgesteckten Ziele , welche meine Arbeit betreffen , habe ich nicht annähernd erreicht.
Irgendwie war ich von dem meiner Routine so eingenommen, das es keinen richtigen Platz für meine Kür gab, betreffend der Umsetzung meiner kreativen Projekte um die Firma ( und mich) letztlich ein weiteres Stück nach vorn zu bringen.
So frage ich mich heute, ob der Alltag des Tagesgeschäfts meine kreative Energie vielleicht ein wenig abgewürgt oder leergesogen hat,
Ich würde mir fürs nächste Jahr wünschen, die vorbestimmten Gleise in meinem Job noch öfters verlassen zu können.
Nur durch das Verlassen der Gleise findet man neue Wege.

Kindle-Paperwhite

Hab mich nun doch entschlossen, den Kindle-Nachfolger Paperwhite zu kaufen.

Immerhin hat mich der Kindle vor über einem Jahr wieder zum Bücherlesen gebracht.

Der Neue hat nun eine optionale Hintergrundbeleuchtung, was mir nun selbst im Bett bei Schummerlicht das Lesen erlaubt.

Bin zufrieden ..guter Kauf.

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Vivaldi

Eigentlich nicht meine Musikrichtung , aber heute bin ich mal aus großer Neugier beim Klassikradio hängengeblieben.
Bis zu jenem Lied von Vivialdi aus den vier Jahreszeiten.
Ich war so begeistert, das ich mich das ganze Stück sofort per iTunes gekauft habe und dann immer wieder durchgehört habe.
Ich glaube, gerade klassische Musik kann mir jetzt genau die musikalische Abwechslung geben, die ich brauche.