Montag

Der Montag liegt hinter mir und zur Zeit ist das Ende der Woche nur ein gefühlten Wimpernschlag entfernt.
Nicht nur die Wochenenden vergehen viel zu schnell, sondern nun auch die Wochen.
Hangelte ich mich früher immer ein wenig von Wochenende zu Wochenende so scheint irgendwie die Kontrolle über die Zeit völlig abhanden gekommen zu sein.
Zumindest renne ich der Zeit (diesmal) gefühlsmäßig nicht hinterher, aber dafür scheine ich mich mit ihr (genauso schnell) zu bewegen.

Meisterfeier

Eigentlich untypisch auf den Sonntag irgendwas zu tun, was mit der Arbeit auch nur andeutungsweise zu tun hat, aber die Meisterfeier meiner Frau fand heute nunmal an so einem Sonntag statt.
Eine Menge großer Worte Einiger, die sich selbst für sehr wichtig empfinden und leere Schachtelsätze von Anderen, die sich gerne reden hören, aber nicht so richtig wissen, was sie sagen sollen.
Geschafft ist geschafft, dieser elitäre Brunch von Anzugträgern (als Statussignal) ist nicht meine Welt, schon garnicht auf einen Sonntagmorgen

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Novemberstimmung

Nach dem doch so goldenen Oktober zeigt der November gleich von Anfang an sein typisches Gesicht.
Man weiß garnicht, ob der Tag noch darum kämpft, richtig hell zu werden, oder ob in um 14.30 Uhr doch schon die Dämmerung einsetzt, da mir jetzt schon alle Autos mit Licht entgegen kommen.
Nun ist es ja schon immer so, das der Tag nach einem erlebnisreichen und schönen Abend dann oft sehr leer wirkt, aber diese düstere Novemberlandschaft verstärkt dieses trübe und traurig-leere Gefühl dann noch.

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Weihnachtseinkauf

Es ist wieder soweit.

Ein Tag, an dem wir die Kinder bei den Großeltern untergebracht haben, ziehen wir los und decken uns mit den Weihnachtsgeschenken für die Kinder ein.

Ich war etwas überrascht, wie voll es heute in den Einkaufscentern war.

Das Weihnachtsgeschäft scheint, zumindest an den Samstagen, schon voll im Gange zu sein.

Nun sind alle Geschenke beisammen und ein weiterer Punkt wird abgehakt.

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Konzert

Gestern wieder Konzert.

Diesmal Leslie Clio.

Ein typisches Clubkonzert, irgendwie genau so wie ich mir das vorgestellt habe , aber nicht schlecht.

Ausverkauft aber kleine Runde, den „Star zum Anfassen“..war ein schöner Abend.

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Arbeitnehmer-Paradoxum

Es scheint so, als würden unserer Firma tatsächlich zwei Kunden wegbrechen.
Vor zwei Monaten ging ein Kunde in Rente (und gab dadurch seine Praxis auf), und nun scheinen uns noch zwei Weitere den Rücken zuzudrehen.
Das Paradoxe an der Sache ist, für mich (Angestellter dieser Firma) ist das gut, denn einer meiner Schwerpunkte ist das Akquirieren von Neukunden.
Weiter kann ich nur hoffen, das wir nach und nach immer wieder Kunden verlieren/vergraulen oder sonst irgendwelche Umsatzrückgänge verzeichnen, denn dann ist meine Arbeit (unter Anderem) sehr gefragt.
Sicherlich könnte ich auch, mir bekannte Fehler, ansprechen und damit mehr Kunden als zufriedene Stammkunden halten.
Aber dann würde die Firma immer weiter wachsen und würde immer mehr Arbeitsplätze generieren, nicht zuletzt würde ich auch „Zuwachs“ in meinem Ressort bekommen.
Zuwachs, der meine Dinge vielleicht besser kann, vielleicht aber auch schlechter.
Auf jeden Fall wäre ich dann mit meiner Arbeit direkt vergleichbar und Jeder weis, was unmittelbarer Konkurrenzkampf am Arbeitsplatz mit Menschen machen kann.
Somit sorge ich selbst mit meinem Schweigen dafür, mir selbst dem (ruhigen und sicheren) Arbeitsplatz zu erhalten.
Dabei geht es bei meinem Handeln ausschließlich nur um meine eigenen Interessen und die Wahrung meines eigenen Vorteils.
Streng genommen würde eine bedrohliche wirtschaftliche Durststrecke der Firma nicht nur Entlassungen mit sich bringen, sondern auch den Weg für neue (völlig überzogene) Lohnverhandlungen frei machen…dann wenn man mich am meisten braucht.

Arbeitnehmer-Paradoxum

Es scheint so, als würden unserer Firma tatsächlich zwei Kunden wegbrechen.

Vor zwei Monaten ging ein Kunde in Rente (und gab dadurch seine Praxis auf), und nun scheinen uns noch zwei Weitere den Rücken zuzudrehen.

Das Paradoxe an der Sache ist, für mich (Angestellter dieser Firma) ist das gut, denn einer meiner Schwerpunkte ist das Akquirieren von Neukunden.

Weiter kann ich nur hoffen, das wir nach und nach immer wieder Kunden verlieren/vergraulen oder sonst irgendwelche Umsatzrückgänge verzeichnen, denn dann ist meine Arbeit (unter Anderem) sehr gefragt.

Sicherlich könnte ich auch, mir bekannte Fehler, ansprechen und damit mehr Kunden als zufriedene Stammkunden halten.

Aber dann würde die Firma immer weiter wachsen und würde immer mehr Arbeitsplätze generieren, nicht zuletzt würde ich auch „Zuwachs“ in meinem Ressort bekommen.

Zuwachs, der meine Dinge vielleicht besser kann, vielleicht aber auch schlechter.

Auf jeden Fall wäre ich dann mit meiner Arbeit direkt vergleichbar und Jeder weis, was unmittelbarer Konkurrenzkampf am Arbeitsplatz mit Menschen machen kann.

Somit sorge ich selbst mit meinem Schweigen dafür, mir selbst dem (ruhigen und sicheren) Arbeitsplatz zu erhalten.

Dabei geht es bei meinem Handeln ausschließlich nur um meine eigenen Interessen und die Wahrung meines eigenen Vorteils.

Streng genommen würde eine bedrohliche wirtschaftliche Durststrecke der Firma nicht nur Entlassungen mit sich bringen, sondern auch den Weg für neue (völlig überzogene) Lohnverhandlungen frei machen…dann wenn man mich am meisten braucht.

Halloween

Als ich ein Kind war, war Halloween etwas, was manchmal in amerikanischen Filmen vorkam.

In den 90ern begann man hier im kleinen Rahmen , diesen Kult nachzuäffen.

Gestern waren wir dann mit den Kindern selbst auf einer Halloweenparty inklusive Kindertour durch die nähere Umgebung zwecks Erbeutung von Süßigkeiten.

Ich war echt überrascht, wie sehr dieses Fest mitlerweile hier angekommen ist.

Nicht nur unsere Halloween-Kids schlenderten durch die Straßen , sondern sie waren voller Geister, Zombies und Vampiren.

So ziemlich jeder Einzelhandel zieht mit und dekoriert mit Kürbis und Co und auch die Leute bei denen geklingelt wurde, waren vorbereitet, denn Süßigkeiten gabs genug.

Für mich war das Schönste, das unsere Kinder ihr Geisterfest in einer großen Gruppe feiern konnten und so ihren Spaß hatten und wir mit den Eltern dieser Kinder gute Gespräche führen konnten.

Bin froh, das wir eingeladen wurden.War ein schöner Abend.

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Entlassen

Irgendwie hat sich das schon die ganze Zeit angebahnt , dass sie nicht so richtig in unser Team passt.

Selbstständiges Arbeiten ging irgendwie nicht und auch sonst konnte sie unsere Erwartungen, die wir für unsere Qualität brauchen, von ihr nicht erfüllt.

Ich habe schon damit gerechnet das sie nicht lange bleibt und wahrscheinlich ihre Probezeit hier nicht verlassen wird, aber das es dann doch so schnell gehen kann, das Jemand seinen Job verliert, hat selbst mich irgendwie schockiert.

Heute Morgen stand der „Indikator“ noch auf ungewiss..

Vielleicht wäre eine andere Abteilung was für sie oder muss man ihr nur mehr Zeit geben, sich einzuarbeiten.

Ein kurzes Gespräch zwischen Abteilungsleiterin und Gesamtleitung.

Dann große Ratlosigkeit.

Und da keiner mehr einen Rat fand fiel der Indikator auf Kündigung.

Es folgte sofort das Schreiben der Kündigung gefolgt von einem persönlichem Gespräch.

Verheult und sichtlich enttäuscht verabschiedete sie sich von Allen und verließ die Firma das letzte mal.

Zwischen der Kündigungsentscheidung und dem Zuschlagen der Tür hinter ihr vergingen keine 30 Minuten.

Von ganz alleine

Mein dritter Lauf nach der großen Sommerpause und auf einmal geht es wie von allein.
Gestern noch der Kampf und jeden Meter und heute lief alles irgendwie von allein.
Keine große Anstrengung, kein Abbruch mangels Luft oder Kraft.
Von gestern auf heute scheint mir der größte Schritt in Richtung alte Form zu sein.
Die Strecke meiner Wahl, hatte ich heute nach 22 Minuten hinter mir und ich hatte nicht das Gefühl, endlich angekommen zu sein.
Somit liegt meine Erwartungshaltung für morgen bei 30 Minuten.

Der zweite Lauf

Heute wieder laufen gewesen und ich habe (immerhin) schon die 15 Minutengrenze geknackt und habe somit ein Viertel meiner früheren Laufzeit erreicht.

Dafür, das ich früher selbst nach einer Stunde nicht völlig K.O. war, gingen die 15 Minuten heute schon sehr an meine Grenzen.

Wo ist meine alte Form?

Ein knappes halbes Jahr Pause und irgendwie fängt man fast wieder von vorn an.

Mein einzigster Trost ist, heute wars länger als gestern und morgen wird’s länger sein als heute.

Die ersten Schritte

Heute Mittag kam der Gedanken daran ganz spontan.
Seit dem war er immer in meinem Kopf und wurde zu einem festen Vorhaben, voller Vorfreude.
Nach der Arbeit war es dann soweit, ab in meine Joggingklamotten und los gehts.
Es war mein erster Lauf seit Juni und natürlich bin mit meiner Kondition wieder ganz am Anfang und hab auch nichtmal ein Drittel meiner Distanz durchgehalten, aber ich fühle mich nun wieder auf dem Weg.
Der schwerste Schritt beim Laufen, ist der erste, den man nach langer Pause wieder auf die Strecke setzt.
Distanz und Zeit waren heute egal, es zählt allein das dieser erste Schritt nun hinter mir liegt.
Nun genieße ich das wohlige Gefühl des meines nachheizenden Körpers und das herrlich schöne K.O.- Gefühl.

Heute Morgen

Dunkel, nass und herbstlich zeigte sich heute der Morgen.

So richtig herbstlich, endlich.

Immer wieder brauche ich diese Tage, die einfach typisch sind für die jeweilige Jahreszeit.


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Weihnachts-Ente

Auf meinen Essenswunsch hin gabs heute schonmal ein richtigen Weihnachtsbraten.

Zwar gabs die Ente erst gegen Abend, als ich vom Fußball zurück war, aber es ist für mich die richtige Einstimmung auf die kalte Jahreszeit.Jetzt kann es Winter werden.

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Stadion

Heute trotz Zusatzstunde nur schwer aus dem Bett gekommen und dann eher müde als wach ins Stadion geschleppt.

Dort angekommen, wurde ich aber schnell wieder munter und irgendwie war es genau das, was ich heute gebraucht habe.

Ein Fußballfest zwischen Freunden und dann noch gewonnen.

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Winterzeit

Es ist wieder soweit, in der kommenden Nacht werden die Uhren auf Winterzeit gestellt.
Damit gehen wir nur heute Nacht ein großes Stück in Richtung dunkle Jahreszeit, denn nun wird es noch früher dunkel.
Das bisschen was es jetzt früher hell wird, kann den frühen Einbruch der Nacht nicht ausgleichen.
Nach und nach wird die Zeit wieder kommen, in der man morgens im dunkeln aus dem Haus geht und im dunkeln wieder nach Hause kommt.
Die Nacht herrscht dann vor dem Tag, der irgendwann beendet wird, bevor er richtig begonnen hat.
Lichtarme Tage stimmen depressiv und machen uns müde.
Auch wenn ich heute wehmütig auf die Sommerzeit zurückblicke, bin ich doch ein Fan der Zeitumstellung.
Sonst wandelt sich die Natur nur ganz langsam von Herbst zu Winter und dann geht’s auf einmal …Zack …über Nacht.

Wochenende

Es ist Freitag.Feierabend.Wochenende.

Ich betrete meine Wohnung und was mir entgegenschlägt ist absolute Stille.

Die Frau noch arbeiten, die Kinder noch im Hort oder bei ihren Freunden.

Der Beginn des Wochenendes passiert immer einsam.

Jetzt, wo ich die Woche hinter mir lasse, fühle ich mich, als wäre ich nach langer Zeit von einer lauten und überfüllten Straße nun in einem dunklen Raum der Stille gelangt.

Meine nachdenkliche Freitagsstimmung begleitet mich bis nach Hause, denn genau hier endet nicht nur ein Denkprozess sondern auch eine weitere Woche in meinem Leben.

Freitagsstimmung

Trotz vollgepacktem privaten Terminkalender, der vor lauter bevorstehender Erlebnisse nur so unruhige Vorfreude ausstrahlt , habe ich sie nun doch wieder, meine melancholisch-sentimentale Freitagsstimmung.

Auch wenn Wochenweise viel Abwechslung in meinem Leben stattfindet, scheinen mich diese meditativ-nachdenklichen Momente trotzdem einzuholen.

Bis vor kurzem war es so, das ich nur noch von Wochenende zu Wochenende mich an purer ungeduldiger Vorfreude entlanghangelte.Entweder auf das letzte Event zurückblickend oder in Erwartungshaltung des Neuen, blieb in diesem Sommer kaum Platz für meine Freitagsstimmung, in der ich irgendwie neben mir stehe.

Alles läuft langsamer und stressfreier ab.

Großes Nachdenken und Rückblicke in der Zeit.

Diese Momente scheinen mich partiell depressiv zu stimmen, aber auch sie gehören zu mir und ich bin froh , das ich sie wieder habe.

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