Ein Lied

Im Frühjahr 2009 hörte ich durch Zufall im Radio das Lied „We are the People“ von der Gruppe Empire of the Sun.

Zwei Jahre später wurde es ein Hit, aber mein Hit ist es seit dem.

Immer wieder schleicht es sich in unregelmäßigen Abständen in mein Ohr und begleitet mich seit dem ersten Hören immer wieder auf meinem Lebensweg.

Es gibt Lieder, die werden irgendwann zeitlos und gehören zum Soundtrack des Lebens.

Dieses Lied gehört irgendwie dazu.

Eine weitere Woche Zwangsurlaub

Zurück vom Arzt.

Ich soll diese Woche noch zu Hause bleiben, bis sich der Zustand meiner Mittelohrentzündung soweit verbessert hat, das man mir das Arbeiten wieder zumuten kann.

Da ich mich (bis auf mein eingeschränktes Gehör) nicht krank fühle, ist das nun wie Urlaub mit eingeschränkten Möglichkeiten.

Ich werde die Woche in erster Linie dazu nutzen um mein Gesundheitszustand wieder auf ein hohes Niveau zu geben und gleichzeitig mal meine volle Seele ausgießen indem ich keinen Gedanken an die Arbeit verschwenden werde.

Im Rahmen meiner Krankschreibung werde ich nur das tun, was mir spontan als angenehm erscheint.

Herbstblick

Ein Blick durch das Fenster der Küche zeigt mir die genaue Uhrzeit der Natur.

Jetzt ist Herbst.

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Hüttenkoller

Es ist jetzt der der vierte Tag, an dem ich mich hier in der Wohnung gefangen sehe.

Sicherlich könnte ich jederzeit die Wohnung verlassen, aber das Gefühl meiner entzündeten Ohren sagt mir , ich sollte in Reichweite meiner Rotlichtlampe bleiben und meine Genesung wie besessen weiter zu forcieren.

Irgendwie ist mir gar nicht nach rausgehen, obwohl das freundliche Oktoberwetter heute eigentlich gerade dazu einlädt.

So könnte ich sicherlich ein paar Minuten rausgehen, aber ich weis schon jetzt, das mir dieses keine Freude bereiten würde, denn draußen spürt man die Einschränkung des Gehörs noch deutlicher als in der Wohnung mit ihren wenigen vertrauten Geräuschen.Der vorübergehende Verlust meines Gehörsinns läßt mich selbst als krank empfinden und erwartet, das ich mit voller Konzentration alles dafür tue, um den gesunden Zustand wieder zu erreichen.

Ruhe und Wärme hat der Arzt gesagt.

Das Gefühl der einstürzenden Decke treibt mich jetzt nicht raus, sondern bekräftigt eher den Willen, schnellstens wieder gesund werden zu wollen.

Gebucht

Nach langem Suchen doch Glück gehabt und den perfekten Sommerurlaub für 2014 gefunden.

Nun ist alles fest gebucht und gefühlt ist man so dem Urlaubserlebnis 2014 ein Stück näher.

Ab jetzt wird rückwärts gezählt…noch 300 Tage.

Urlaubsplanungen

Es ist wieder soweit, es geht um den Sommerurlaub 2014.

Noch wissen wir nicht so richtig, wo es genau hingehen soll, nur der Termin steht fest.

Offensichtlich sind wir dieses Jahr mit dem Buchen fürs nächste Jahr schon spät dran, denn das was so als erstes als Wunsch entsteht, ist meist schon vergeben oder ausgebucht.

Erschwerend kommt dazu, das wir in den Ferien irgendetwas suchen, was top für Kinder geeignet ist.

Zu suchen und immer wieder auf Absagen zu treffen, erzeugt in mir eine Art „Torschlusspanik“.

Ich merke, wie meine finanzieller Rahmen immer wieder erweitert wird und gleichzeitig meine Kompromissbereitschaft steigt.

Ich bin froh, wenn wir Irgendwas gebucht haben, sodass man nur noch die Vorfreude genießen kann.

Wieder auf die Ohren

Es war zu befürchten, dass ich nach über vier Wochen Dauererkältung irgendwann damit zu kämpfen habe, das sich das ganze auf meine Ohren ausdehnt.

Nun bin ich also seit gestern Abend wieder halb taub und hoffe nun auf eine schnelle Genesung.

Zwar ist es diesmal nicht ganz so schlimm weil ich früh genug beim Arzt war, unangenehm, auf einen der Sinne verzichten zu müssen, auf jeden Fall.

Die alten Bilder

Ein wirklich freier Tag.

So frei, das ich mich damit beschäftigen kann, alte Fotoshows zu betrachten und dabei die Seele baumeln zu lassen, während ich in Erinnerungen schwelge.

Dinge, die man bereits Erlebt aber im Detail schon wieder vergessen hat, sind auf Fotos gebannt und werden so wieder präsent.

Eine kleine Zeitreise ins Ich.

Schnee

Vorbei ist die Schneefreie Zeit.

Zwar liegt hier noch kein Schnee, aber auf den Brocken im Harz fiel diese Nacht, wie auf vielen anderen Bergen, der erste Schnee des kommenden Winters.

Diese Tatsache erzeugt das Gefühl, der Winter hätte sich dieses Jahr nur kurz zurück gezogen um dann wieder seinen Platz einzunehmen.

Ich kann mich erinnern, das wir dieses Ostern noch im Neuschnee feierten und das ist war (gefühlt) erst gestern.

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Ein Jahr Lesen

Seit genau einem Jahr habe ich nun meinen kleinen Kindle E-Book-Reader und er hat sich als alles Andere als Eintagsbegeisterung für mich herausgestellt.

Nach einem Jahr zähle ich zwanzig gelesene Bücher in meinem Archiv.

Die Vorteile dieses E-Books haben mich wieder ans Lesen herangeführt.

Mit einem Klick gibt’s ein neues Buch und man muss sich keine Seitenzahlen merken und brauch kein Lesezeichen.

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Freie Zeit

Zurück vom Arzt und die restlichen zwei Tage dieser Woche bin ich aus dem Verkehr gezogen worden.

Nun bin ich allein zu Hause und damit irgendwie aus dem Trott meines Alltags katapultiert worden.

Keine Aufgaben und keine Termine.

Und schon zeigt sich in dieser neu entdeckten Langeweile eine ganz andere Stimmung.

Auf einmal ist wieder seit langem Zeit, gedankenverloren in alten Bildern zu stöbern und sich mental durch die jüngste und entferntere Vergangenheit tragen zu lassen

Spätestens jetzt ist sie wieder da, meine sentimentale emotionale Nachdenklichkeit beim Betrachten meiner Vergangenheit.

Wie doch die Zeit vergeht, sieht man erst, wenn man sich nicht mehr mit ihr bewegt.

Im Wartezimmer

Es wurde über Nacht doch nicht besser.

Zumindest nicht in dem Level, bei dem ich mich wieder arbeitsfähig fühlen würde.

Und so sitze ich wieder im Wartezimmer eines Arztes.

Hier in der Stille des Wartens kommt es mir so vor, als hätte ich einen großen Teil des Jahres in Wartezimmern von Ärzten verbracht.

Anfang des Jahres waren die Kinder oft und abwechselnd krank, sodass ich immer mit einem von beiden zu Hause bleiben musste.

Oft genug habe ich mich dann bei den Kindern angesteckt und musste dann selbst pausieren, als die wieder gesund waren.

So sitze ich nun hier..und auch wenn es real ein halbes Jahr her ist , hab ich das Gefühl, schon wieder hier zu sitzen.

Krank

Kraftlos und irgendwie krank ging es heute in den Tag.

Schon am frühen Vormittag merkte ich, das wird heute nichts.

Da ich mir für heute nicht ganz so viel Arbeit ans Bein gebunden habe, habe ich den Arbeitstag dort abgebrochen und bin direkt nach Hause ins Bett gefallen.

Alle weiteren privaten Verabredungen für heute Abend abgesagt, in der Hoffnung, mich in totaler Bettruhe am schnellsten zu erholen.

Erkältung II

Bin ich immer noch erkältet?Ist es ein Rückfall oder habe ich mich wieder neu erkältet?

Jetzt geht das schon seit mehreren Wochen, das ich mich niesend und schnaubend durch den Tag schleppe.

Irgendwie hatte ich letzte Woche das Gefühl, es wird besser und nun wieder Dauerniesen, eine verstopfte Nase und das Gefühl leicht erkrankt zu sein und körperlich innerlich nicht so richtig warm zu werden und nur so durch den Tag frieren zu müssen.

Es scheint nicht nur mir so zu gehen, das man diese Symptome nicht mal ganz los wird.

Schniefend und fröstelnd durch den Herbst.

Magische Orte

Es gibt viele Orte, die ich als „magisch“ bezeichnen würde, da sie rückblickend auf mein Leben eine besondere emotionale Verbindung zu einem Erlebnis oder Lebensabschnitt haben.

Die besten Orte sind die, die einen gemeinsamen persönlich emotionalen Bezug haben.

So steht dieses Tor in Potsdam für den Beginn meiner großen Liebe, die bis heute hält.

Solche magischen Orte gemeinsam aufzusuchen schafft dann den magischen Moment.


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Potsdam

Ganz spontan nach der Arbeit nach Potsdam gefahren.

Da die Kinder in ihrem Feriendomizil bei Oma und Opa sind, bot es sich heute einfach an, die Unabhängigkeit zu nutzen und nach der Arbeit eben nicht gleich nach Hause zu fahren und den eingefahrenen Schienen des Alltags zu folgen.

Raus und weg..für ein paar Stunden..egal wohin.

Heute lag uns Potsdam am nächsten.

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Eingeholt

Trotz dem hohen Schritttempo durch meine vielen Erlebnisse, komme ich jetzt wenigstens ein bisschen aus dieser Dauerspannung und ein wenig Ruhe und Nachdenklichkeit stellt sich endlich ein.

Nach den lebendigen letzten Monate ist mir dieser ruhige und nachdenkliche Zugang jetzt ganz willkommen.

Sicher kommt man im Laufen am schnellsten von der Stelle, aber hin und wieder sollte man das Tempo rausnehmen und sich umsehen um sich zu orientieren.

Mit dem Beginn des wahren Herbstes, kommt nun doch diese sentimentale innere Ruhe, die mich durch den Tag und meine Gedanken gleichermaßen treiben läßt.

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Am Ende des Urlaubs

Die erste Woche und damit meine Urlaubswoche ist vorbei.
Für die zweite Ferienwoche gehen die Kids zu meinen Eltern und somit beginnt für mich morgen noch nicht der ganze Alltag, sondern nur ein Halber, denn vor und nach der Arbeit bleibt mir nun genug Freizeit, da ja die Kinder nicht da sind.
Somit ist meine kleine Insel zwischen dem Sommerurlaub und der Weihnachtszeit auch schon Vergangenheit.
Somit bin ich ganz froh, das mein Urlaubsende morgen in eine Woche der ruhigen Kugel mündet.

Vorweihnachtszeit

Ab heute hat bei uns endgültig die Vorweihnachtszeit angefangen.

Schon vor Tagen haben wir uns mit diversem Weihnachtszeug eingedeckt und jetzt, wo draußen der echte Herbst sein typisches Gesicht zeigt, schmeckts auch richtig.

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